Beiträge von Melinak

    hallo leonia,

    Zitat

    2. Ich trenne mich von meinem "Leiden", lerne wieder, mehr für mich als für den Alkoholiker zu sorgen, viel für mich selbst zu tun und/oder auch

    3. Ich verändere die Bedingungen des Zusammenseins mit dem Alkoholiker. Das könnte z.B.: sein: Ich vereinbare mit dem Alkoholiker, dass kein Alkohol im gemeinsamen Zuhause konsumiert wird, oder aber wir trennen zwei verschiedene Wohnbereiche ab usw.

    Wichtig ist doch, dass ich schaue, dass es mir gut geht, unabhängig von dem, was der Alkoholiker gerade macht.

    wie wilst du denn das real umsetzen?
    es sind zwei paar stifel sich solche luftschlösser im kopf zusammen zu bauen oder sie real zu erleben

    wie willst du denn mit einem alkoholiker zusammen vereinbarungen treffen? eine solche verabredung keinen alkohol zu hause zu trinken wird auf kurz oder lang eh niemals eingehalten werden können. ein alkoholiker trinkt dann heimlich zu hause und bunkert überall seinen alkohol, so, das du es nicht merkst.irgendwann wirst du sie bemerken die falschen und schon sind diskussioenen und vorhaltungen da.
    dazu kommt, geht er raus un beäuft sich wie willst du distance zu ihm halten, wenn er nach hause kommt in diesem zustand bist du dem doch immer ausgesetzt. abhauen in eine scheune?

    ich habe auch diese form der luftschlösser bauen erlebt, war in der zeit hochgradige coabhängige, fand die flaschen, musste mir anhören wie ich ihm alles verbiete und rannte nacht für nacht aus dem haus und sass stundenlang im auto und traute mich nicht nach hause. die angst um die kinder liess mich da dann wiederum nach hause gehen.das war eine der schlimmsten zeiten in meinem leben und ich wollte dann nur noch eins:RAUS DA mit den kindern!!!!!!

    Zitat

    1. Ich trenne mich vom Alkoholiker oder


    da gabs kein oder mehr!!!!!! nur noch ich trenne mich von diesem mann, mir zuliebe um mein leben wieder in den griff zu bekommen, für mich und auch für die kinder.

    ich schreb hier schon einmal hier ist nicht das forum trenn dich dann ist alles gut. es bedeutet ein leben mit einem nassen alkoholiker ist kein leben mehr und wer das für sich noch nicht erkennen konnte, und sich immer noch solche luftschlösser baut um daran feszuhalten an etwas was nicht ist, der ist coabhängig.dessen realität ist so verdreht und verrückt im wahrsen sinne des wortes, das ein nomales leben nicht möglich ist. nicht einmal mit ner inneren distance ist ein alkoholiker der unaufhaltsam den weg seiner krankheit stück für stück geht, denn es ist nicht möglich sich dafon zu distanciernen wenn man dirket damit konfrontiert ist.es ist ein aushalten, angst haben,hilflos sein daran zerbricht der stärkste stabilste mensch. ein normaler mensch setzt sich sowas nicht aus, der geht ohne irgendwelche schuldgefühle, der geht weils einfach nicht auszuhalten ist, selbst wenn er liebt!

    gruß melanie

    hallo nancy,

    nun noch einen tip dafür:

    ich dachte auch immer erfolge bleiben aus,das hamsterrad in dem ich laufe dreht sich unaufhaltsam weiter. doch dabei vergass ich tatsächlich wahrzunehmen WAS ALLES an erfolge sich ereignet hatte. sie sind da und du kannst sie wohl nur nicht entdecken.

    setzt dich mal BEWUSST hin und schreibe auf WAS du alles GEMACHT und ERREICHT hast.

    auch kleine erfolge sind erfolge auch die haben ihre berechtigung gefeiert zu werden! ich habe das viel zu lange damit verbracht grossartige leistungen zu feiern, die kleinen feinheiten vergass ich dabei.das ist auch ne form des perfektionismus den ich lebte , nen mords ehrgeiz den ich hatte.

    als ich dann da sass und geschrieben hatte, was alles passiert ist, was ich erreichen konnte war ich baff und erstaunt über das was dort an vielen erfolgen stand. mach mal nancy, ich les so lang schon bei dir und merke eine entwicklung bei dir. setz dich hin, schaus an auch du kannst das dann erkennen. :wink:

    gruß melanie

    lieber rhein,

    bleibt nur die frage warum du immernoch den kontakt suchst obwohl du weisst was auf dich zu kommt. wills du dir eine bestätigung holen im erleben das du dich distancieren kannst? beschäftigen tust du dich ja dennoch mit ihm auch hier im schreiben.

    ein für mich ganz wichtiger satze den ich mir immer wieder vor augen halte: muss ich mir das antun? muss ich beggegnungen zulassen, die mich bewegen und dazu führen könnten das ich wieder ins co rutsche? in denen ich mich beweisen muss, das ichs mich distancienen ja auch kann, als selbstbestätigung?

    da kannst ja mal hinschauen ob sichs überhaupt in zukunft noch lohnt ihn zu besuchen. zumahl du dich ja in dem fall auch wieder im bereich abhängigkeit begeben könntest, wenn du ihn brauchst um dich selbst zu bestätigen!

    ein gedankenanstoss für dich.
    ich erlebe schlussenlich rein zufällig solche begegnungen und weiss darum das ichs mich von ihnen distancieren kann. dafür muss ich mich nicht auf diese menschen noch zubewegen.

    gruß melanie

    hallo hanna,

    ich bin am 10.12. drei jahre hier. ist ne lange zeit . merke allmählich nicht bei jedem thema und beitrag was schreiben zu müssen und auch nicht mehr das so zu wollen. ich denke es ist auch ne entwicklung sich etwas vom forum zurück zu ziehen. ich werde es sicher als meine stütze halten doch ich merke auch, das ich hier selbst noch selten situationen erlebe die ich im forum aufarbeiten müsste.

    das du das forum in verbindung mit ihm bringst, daran kannst auch du arbeiten. versuche dich da gedanklich auch zu lösen, trigger kenn ich auch, doch auch diese kurzen momente lerne ich langsam als solches anzunehmen. ist so, wird so sein, das es triggert, doch darüber sich bewusst sein, das es eben trigger sind und zu wissen das ist nicht der grund fürs hier schreiben DU bist der grund hier zu schreiben hilft dir vielleicht.

    du bist herr deiner gedanken. du hast es in der hand was du denken willst und was nicht. das gedankenkreiseln ist ja im grunde ein sich von gedanken unterdrücken zu lassen, diesen die macht über einem zu haben. du bist die die denkt, werd dir auch darüber bewusst das du die macht über die gedanken hast und nicht anderstrum!

    lieben gruß melanie

    liebe annima,

    erst einmal tief durchathmen und blos nicht panisch werden. in erster linie bist jetzt du dran nach dir zu schauen und dann wirs das auch mit den partnern klappen.

    als ich anfing über mich im klaren zu werden was mich ausmacht, worin meine defizite lagen wurde mir auch bewusst was ich bei anderen suchte.

    es war eben dieses mich lieben und dafür tat ich alles, bis ich über meine grenzen hinaus bin und nicht mehr spüren konnte, das das was ich tat mir schadet und ich mich damit selbst verletzte.

    ich begriff langsam, das es an MIR liegt wie ich mit mir auch selbst umgegangen bin. so liess ich mich auch von anderen behandeln.

    im grunde gehts dann da an die innere einstellung die ich in mir getragen hatte. sei nett, lieb ,brav. sei hübsch, rede nicht dazwischen, wiederspreche nicht. das sind dann eben gelebte muster. die brave melanie hat nicht wiedersprochen , war immer hübsch, war immer brav, sprach nie dazwischen. eine marionette,weils von AUSSEN an mich rangetragen wurde :so bist du gut, so wollen wir dich haben. INNERLICH bebte die rebbellion, konnte aber da nicht raus ich war sicher auch ein sehr ängstlicher mensch, angst vorallem vor ablehnung. verlustangst.

    nun daran konnt ich arbeiten. da konnt ich anfangen mich zu sehen. meine fähigkeiten die ich habe zu erkennen. mich auch nicht mehr klein zu machen sondern da zu stehen und zu sehen das ich ganz vieles kann. das ich liebenswert bin mit all dem was ich mitbringe, selbst dann wenn ich wiederspreche, wenn ich mal nicht so lieb war, wenn ich mal ungeschminkt aus dem haus bin. das mich heute die leute eben mögen weil ich sehr offen und ehrlich bin und meine meinung sagen kann, ob die nun dem gegenüber passt oder nicht.auch meine fehler die ich habe empfinde ich heute bei weitem nicht mehr als ein manko. ich habe sie und lerne tag täglich neu dazu. nur wer sich da auch annehmen kann und trotzdem mag dar kann damit positiv umgehen.

    so, das strahlst du als mensch aus. ich bemerkte meine körperhaltung veränderte sich mit einem selbstwert den ich bekommen habe. ich musste nicht mehr auf die erde schauen und mich schämen, schaue den leuten heute direkt in die augen wenn ich mich unterhalte. ich strahle heute von innen was raus, was dann die anderen wahrnehmen.

    so wurde mein bekanntenkreis heute ein ganz anderer wie er früher mal war. die "problemmenschen" die immer auf mich zugekommen sind, weil sie die liebe, brave, unsichere melanie, die nach liebe suchte erkannten durch die ausstrahlung die ich hatte. etwas gebückt, den blick unsicher nach unten. da haben eben diese menschen ein gespür für gehabt.

    die würden auf mich heut so nicht mehr eingehen, viel zu stark komm ich heute "rüber", da traut sich so jemand nicht mehr an mich ran. die die dann mut haben merken spätestens nach dem ersten treffen, hopla, die macht dieses spielchen nicht mit und verschwinden.erlebe ich heute so oft.

    begegnen tu ich menschen mit der selben ausstrahlung, die eben dastehen können, auch in die augen schauen können, die selbstbewusst sind und keine angst vor mir haben. muss ja auch keine ich bin im grunde ein ganz liebe, emmozionale,, wenn auch sehr direkte person geworden.

    ich denke du kannst das genauso lernen. indem du dir bewusst bist du BIST ein wertvoller mensch. du kannst anfangen dich selbst anzunehmen wie du bist und beginnen dich selbst zu lieben. wer genügend liebe für sich in sich trägt, der kann dann auch wieder den anderen lieben. der wird dann auch jemenden als partner an seiner seite haben, der mit so viel respekt dir gegenüber auftritt wie du es verdient hast, weil DU es dir wert bist.

    das alles habe ich gelernt. nun einen partner habe ich noch keinen festen, doch erlebte ich schon das mich der ganz normale mann auch lieben kann. das hab ich für mich als einen sehr positiven erfolg gesehen, selbst wenn ich momentan keinen partner habe geht es mir gut und ich lebe gut damit.denn ich bin inzwischen nicht mehr in der position das mich alle lieben müssen, ich bin mir selbst genug in diesem bereich geworden.

    nätürlich wäre es ein sahnehäubchen auf dem leckeren kuchen wenn da jemand wäre. doch ich kann auch ohne sahne kuchen essen, der schmeckt mir genauso. :wink:

    lieben gruß melanie

    hallo matthias,

    Zitat

    auch n promie is nur n mensch und n ganz normaler alkoholiker kommt aus ner ganz normalen familie, da erwischt s n studierten genau so wie n hilfsarbeiter, ne hausfrau oder ne schauspielerin.
    ich mach mir sorgen ob wir (die deutschen) nach und nach immer mehr verblöden.

    klar sind das auch menschen wie du und ich, das ist jeder mensch! es fehlt mir dieser respekt vor privatsphäre gerade bei promis. nun ich kann was tun dagegen, ich kauf keine klatsch und ratschblättchen, schalt eben dasn ferneher aus wenns um ratsch und tratsch geht. würden das alle so machen, die sich aufregen hätten die sender durch die quoten und den absatz eben ein zeichen gesetzt. die deutschen sind ein volk des meckerns allerdings auch ein volk des hinnehmens.

    ich dachte auch so langsam verblöden die deutschen, nur ich beobachte vermehrt das viele in meinem bekanntenkreis eben genau wie ich inzwischen dieses verblödungsmedium fernsehn nicht mehr ernst nehmen. auch sagen das sie ausschalten. ich schau mir gern so dokumentarsendungen an. doch ich informiere mich inzwischen vermehrt im internet über das was in der welt passiert.da ist die zensur nicht so wie in den blättchen und dem fernsehen.

    ich kann mich noch an die zeit erinnern wo der krieg in afganistan war und alle nachrichten wieder bilder von kämpfen und toten gezeigt wurden. ich hab mich aufgeregt, die kinder haben so angst bekommen.auch jugoslavienn war ähnlich, bis die medien das eingestellt hatten.

    auch der 11.september wurde zum weltweiten traumatisierungstag annerkannt, viele mussten hinterher in psychologischer beandlung. das medium fernsehen erreicht uns eben auch dort und ist somit auch ein mit vorsicht und achtsamkeit für sich selbst zu geniessen.

    aber auch die medien verstehen heute ihre aufgabe falsch, die eigendlich eine verantwortung haben. wenigstens solche bilder wie sie in dieser kriegszeit gegeben hatte haben sie eingesehen das das keinem zumutbar ist und sie haben es eingestellt.

    dieses promilaufen und schlagzeilen machen wird auch nur dann weniger wenn die menschen signale geben. wir haben es in der hand, wie gesagt ob wir da mitmachen und uns zu schaulustigen machen oder ob wir das so nicht haben wollen und daher nicht konsumieren.

    ich weiss das und handle dementsprechend einfach deshalb so, das ich mich eben nicht aufregen muss und trotzdem mitmache. :wink:

    gruß melanie

    liebe nancy,

    mir half es wirklich in solchen momenten des verbalen schlagaustauschs sofort MIR ein STOPSCHILD bildlich vor augen zu führen, zu sagen"NEIN MIT MIR NICH!" ihm zu sagen"auf dieses ebene unterhalte ich mich nicht mit dir" und zu gehen!

    es ist tatsächlich eine übung die auch mut braucht. einmal geschafft, mutig gewesen zu sein , wirst du merken wie gut es dir tut. MUT nancy du packst da auch. ich hatte so eine wut auf diese menschen das es mir gelang es zu tun. bereite dich darauf vor. ich übte es , spielte diese szenen immer wieder vor meinem inneren auge durch bis ich es dann tatsächlich durchgezogen habe. hinterher war es mir wie weihnachten und geburtstag zusammen und ich freute mich!

    inzwischen gehört das zu meinem leben dazu und diese menschen wissen es auch, das ich mich so mit ihnen nicht unterhalte, nicht besoffen, nicht auf der ebene von vorwürfen. DAS gibts nicht mehr.ich drehe mich um, oder ich geh in ein ganz anderes thema rein und unterhalte mich über banale dinge. auch das hast du in der hand, selbst über was du dich unterhalten willst und was nicht. DU DARFST ES SELBST ENTSCHEIDEN!

    ich drück dir die daumen und wünsche dir von herzen das du auch das einmal hinbekommst. das ist echt nicht so schwer wie es sich anfühlt!

    gruß melanie

    guten morgen hanna,

    das forum ist ne wichtige stütze. auch noch für mich wenn auch immer weniger.

    ich habe noch alten urlaub den ich im jannuar nehmen muss. also fange ich erst 8.1.an zu arbeiten. jetzt habe ich noch 4 schichten auf der alten gruppe. das ging jetzt so schnell, das manche mitarbeiter das noch nicht einmal mitbekommen haben.meine überstunden lass ich mir ausbezahlen, muss ich sonnst würde ich nicht wechseln können. das sind so viele das ich drei monatsgehälter zusätzlich bekommen werde. na ja, ich werd nicht in geld schwimmen, verteil das nun auf drei monate, hab also drei monate nun wenigstens ein paar euro mehr in der tasche, bis ich dann im sommer erhöhen kann.

    ich freu mich eben auch hier darauf das der neue chef, mein alter, eben jemand ist, der sich an regelungen hällt und mich nicht so ausnutzen wird wie der alte. ich bin gespannt.

    gruß melanie

    hallo anima,

    schön das du hier schreibst. willkommen bei den cos.

    du siehst das schon richtig. auch ich beobachtete das pyhänomen an mir. es hat wirklich was mit der prägung zu tun. wir suchen uns geziehlt unbewusst die personen aus, wo wir uns zuhause fühlen. zu hause war eben ein ort des missbrauchs, alkohol und mannipulation. daher kommt das auch. ein gefühl von vertrautheit.das was wir kennen.

    gruß melanie

    liebe doro,

    Zitat

    Wenn sich jemand natürlich immer weiter im Kreis dreht, dann kann man von außen nix machen. Aber ich glaub, die verlassen dann in der REgel von selbst bald das Forum wieder, oder nicht?

    meine beobachtung ist die, das sie gleichgesinte suchen und sich eben mit dieser person dann zusammen im kreis drehen.meine beobachtung dann, das sie keinen anderen mehr an sich ran lassen, da sie durch den anderen ja bestätigung bekommen. zu zweit ist einfacher sich gegenseitig zu halten.

    wenn da jeder für sich bleiben würde dann hätten beide die gleiche chance auszubrechen aus dem kreislauf. drum wirds ja thematisiert, das jeder bei sich bleiben sollte und sich gedanken um sich und nicht den anderen macht. denn es macht kaum einen sinn hier bei anderen zu schreiben und das eigene leben dabei zu vernachlässigen.gute tips zu geben und bei sich keinen millimeter zu bewegen.das ist allerdings eben auch ne form von sich von anderen abhängig machen, auch hier ist diese veranlagung zu erkennen.

    gruß melanie

    hallo BC

    finde es gut das du das hier deutlich machst das du eben selbst in coabhängigkeit gelebt hast und dich jetzt hier outest. kann ja keiner weissen wenn du es bis jetzt noch nicht geschrieben hattest.bisher warst du eben die , die bei den alkoholikern schrieb.


    Gruß melanie

    liebe speranza,

    schwestern ...ja manchmal denk ich auch da ist was prägendes bei uns cos was einfach sehr ähnelt und daher dieses sich verstehen.

    nun zweifel hat jeder mensch irgend wann einmal. das ist inzwischen auch bei mir angekommen, das ich meinen perfektionismus in dem bereich auch zurückfahren kann. dieser emense ehrgeiz den ich habe. manchmal ist weniger mehr. dieser spruch passt bei mir zu gut, ich erlebte ja auch schon zeiten wo ich so übers ziel hinausgeschossen bin, das ichs andere extrem gelebt habe :wink:

    das ich kämpferin bin hab ich bewiesen und das das auch was positives hat zeigt ja auch die entwicklung bei mir und in meinem leben. das ist schon ok, nur eben auch hier die mitte finden. wo kämpf ich fürmich gut und angebracht und wo kann ich mich mal getrost zurücklehnen und den anderen machen lassen. das hat auch was damit zu tun zu vertrauen und auch vertrauen in den anderen zu haben. lange zeit war ich diejenige die stark sein musste, die kämpfen musste für alles.

    die päckchen sind inzwischen verteilt auch auf die anderen. nicht immer und ständig bin ich bereit was zu tun, was ich nicht tun muss. das ist wichtig. auch die akzeptanz wenn jemend andere etwas tut es eben nicht immer genauso abläuft wie ich mir das vorgestellt habe. das ist auch wichtig, denn ich seh ja, meine kontrollsucht dahingehen bekomm ich erst dann in griff, wenn ich den anderen machen lasse und das ergebnis seines tuns so annehme und akzeptieren kann wie es ist. meisstens ist ja nicht übel was da getan wird nur anderst.

    ich denke das wichtige im leben mit menschen ist dieses sich selbst kennen lernen und über sich bescheid wissen. sich mitzuteilen und kompromissbereit sein bis dort hin wo die eigenen grenze ist. auch das abgeben und deligieren von verantwortungen. das ist eine mischung aus allem, wichtig eben immer bei sich zu bleiben und sich dabei zu sehen, dann gehts auch mit anderen. drum ja auch immer wichtig WO STEH ICH im JETZT.

    lieben gruß melanie

    hallo hanna,

    na klingt unschön. gebrochener zeh? wie hast du das denn angestellt?

    meine advendszeit ist weder ruhig noch gemütlich. alle jahre wieder....kommen die eltern zu besuch und das ist eine der wenigen pflichtakte die noch übrig geblieben sind.

    nun ich klage nicht, weihnachten war immer trotzdem schön, meine mutter sie ist ja um diese zeit immer wochenlang nüchtern, zumindest erlebe ich sie immer nüchtern wenn sie hier auftaucht um dieses weihnachtsfest mit mir zu besprechen.

    den baum hab ich schon und der steht dieses jahr schon seit dem ersten dezember. damit breche ich ne alte familientradition. ich hab im herbst ein bäumchen im topf besorgt der sich nun an die temperaturen im wohnzimmer gewöhnt.

    alles andere na das wird halt wie immer. dagegen möcht ich der kinder zu liebe nicht angehen. alkoholismus hin oder her, hier gibts das was es immer jedes jahr gab, weihnachten auch mit meinen eltern zusammen, meinen brüdern und fertig.

    das jahr 2012 ob das nun besser wird wie das alte jahr? nun es wird kommen , schaun wir mal positiv dort hin und lassen es auf uns zukommen! ändern wird sich bei mir auf jeden fall was und ich hoffe das die veränderung die jezt auch am arbeitsplatz kommt sich für mich positiv auswirkt. ein wenig angst spür ich , normal, wird alles neu sein!

    wirst du dann wieder hier im offenen schreiben?

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    ich erkenne keinen zeigefinger. ich finde die fragen sehr berechtigt von BC die zwar aus dem anderen "lager" kommt allerdings ich es sehr gut finde auch diese meinungen zu lesen. ich finde jeder hat das recht hier zu schreiben.

    auch die die sich hier im kreis drehen. doch jenen darf ja auch bewusst gemacht werden was sie tun. darum gings meiner meinung nach um nichts anderes.das ist doch sinn und zweck von selbsthilfe eben diesen menschen zu helfen sich bewusst darüber zu werden was sie da tun.

    alles andere sind interpretationen.

    gruß melanie

    guten morgen speranza,

    mir geht deine mail seit tagen durch den kopf. auch ich war mal in der position immer für alles kämpfen zu müssen. mic durchsetzten zu müssen was für andere selbstverständlich war war für mich ein mich durchbeissen und kämpfen.

    nun es lag wohl daran das ich zwar ein sehr stark ausgebildetes selbstbewusstsein habe auf der einen seite. das macht mich für andere eben stark. allerdings auf der anderen seite viel zu wenig selbstwert und selbstvertrauen. ein kampf ist ja in der regel etwas , was nicht lange andauerte. das packte ich gut. längerfristigen ausseinandersetzungen konnt ich dann allerdings nicht standhalten da mein selbstvertrauen oft mals so wenig war, das ich mir selbst nicht mehr glaubte und dann oftmals umschwenkte.das ich eben oft dann den anderen mehr wertung gab wie meiner eigenen wahrnehmung und mich dann aufgrund harmoniesucht dann klein bei gegeben habe,um eben toll da zu stehen für andere als die die ja auch nachgiebeig sein kann, das ist doch lieb und nett. das alles sind dnige die bring ich aus der Kindheit mit. lieb sein, brav sein, nett sein, nicht wiedersprechen. blos keine eigene persönlichkeit werden.

    das alles was ich tat für mich selbstverständlich war ist auch ein punkt. selbstverständlich mich um andere zu kümmern. selbstverständlich leistung brachte. dennoch ist vieles was ich tat realistisch gesehen nicht selbstverständlich. den einsatz für den anderen, den alkoholiker, den ich brachte der war und ist heute noch etwas was hätte eben nicht sein müssen. so läuft einem energie ins nichts und im endeffekt stand ich da, kraftlos, habe getan und gemacht für nichts.danke gab es nicht, eher noch einen drauf.

    dafon hab ich mich distanciert. ich vertraue auf mich und mein bauchgefühl. das was ich denke setzte ich durch, zwar nicht mit brechstange, allerdings mit klaren ansagen.

    da zieh ich konsequenzen draus, mich muss keiner mögen. doch tun es die die ich kenne trotzdem weil ich es inzwischen so mache. meins durchziehe und zur not auch alleine. das ich es kann das weiss ich inzwischen. ich muss es keinem anderen beweisen nur mir selber.

    meisstens ist die begeisterung auf meiner seite, weil das was ich durchsetze dann auch hand und fuss hat und das schätzen die meissten um mich rum, die dann auch in verhandlungen gehen. ich da eben in diesen verhandlungen in mich reinspüre wo ist meine grenze, wie weit gehe ich kompromisse ein und wo sag ich nein so gehts bei mir nicht.ich machs dann auch nicht abhängig vom anderen. der vermittelt mir dann zwar seine position. doch wenn etwas nicht mir entspricht so zu tun dann werd ich das dem anderen zu liebe nicht machen.

    das denk ich mir hat der andere dann auch so zu sehen und für sich zu schauen, was geht für ihn und was nicht. wenn es dann ne situation gibt wo beide es nicht können und ein miteinender nicht geht gibts nur einen weg da raus, den für sich selbst dann mit der konsequenz alleine ohne den anderen.

    ich kämpfe heute weit aus weniger, die bereitschaft dazu hab ich. doch oft merk ich das ein kampf icht sein muss, wenns ums eigene sich durchsetzen geht. da klare worte zu haben zu benennen ist wichtig. oft ist es so, das dann keine auseinandersetzung mehr notwendig ist, weils klar ist wo ich stehe, weil ICH MIR klar bin was in mir los ist und ich voll auf MICH verlassen kann und MIR vertraue.

    gruß melanie

    liebe lindi,

    ich versteh das was BC eben schreibt so, das eben viele die hier ankommen nicht aufhören vom partner zu schreiben und bis ins detail schreiben WAS sie erleben. Detailgenau mit angaben von mengen oder handlungsabläufen. auf mich macht das so eher den eindruck diese angaben den mittel zum zweck dienen noch genauer aufzupassen und zu kontrollieren was der andere macht. so zum beispiel wenn der partner "nur" zwei bier tinkt ist er ja normal und ich muss nur zählen wiviel er trinkt zum erkennen wie krank er ist.das ist so co denn eben das kontrollieren wollen was der andere macht gehört zum co dazu.

    anstelle damit aufzuhören und den partner sein leben leben zu lassen und selbst zu entscheiden ob er nun alkohol trinkt oder nicht.

    das ist vollkommen egal wenns ums cosein geht was der andere tut und was nicht.

    da dann hinzugehen und sich von zu distancieren und eben die eigenen kontrollsucht anzuschaun ist doch wichtiger als diese hier im forum monatelang mit anderen cos die das eben genau so tun dann auszutauschen. gewohheit weiter ausleben, dan hier eben mit jemanden mit dem man sich versteht.

    ich finds auch erschreckend wie sich hier diejenigen eben in ihrem coverhalten noch stützen anstelle mal den blick auf sich zu richten.
    sie meinen sie könnten da ihr cosein im forum mit anderen einfach weitermachen.auch cos können von cos abhängig werden.

    da find ichs auch richtig von BC auch den cos bewusst zu machen das eben das hier gemacht wird und jeder sich mal ans eigene näschen packen darf wie weit er sich hier von anderen cos mit beeinflussen lässt und sich dadurch weiter im kreis dreht oder ab er lieber aussteigt und sich bewusst selbst anschaut.

    hinweise eben in diese richtung zu gehen gibts ja häufig genug!!!!!!

    ich selbst schreibs ab und an mal auf und denk mir inzwischen, wer nicht will der hat schon. darin liegt eben auch eine gewisse eigenverantwortung. auch ich selbst tausch mich lieber mit denjenigen aus, bei denen es eben vorwärts geht und nicht stagniert ist. auch einem co kann ich nicht helfen, wenn er die hilfe die er bekommt nicht annimmt. auch hier gibt es grenzen und jedem das was er selbst will.auch hier kann ich sagen, helfen ist nur dann angebracht und möglich wenn der andere es will.

    das was du noch beschreibst, dieses gefühl wenn du in dich gehst und dir gedanken um dich machst,dadurch dich isolierst, woher kommen die denn? im grunde kann dir doch nur dann geholfen werden, wenn du dich da öffnest und beschreibst was mit dir los ist. mir hat das mich öffnen echt geholfen. kar rutscht einem immer wieder was vom andern raus, nur mit der zeit wird das eben immer mehr zum thema ICH und immer weniger das thema DER ANDERE.

    gruß melanie

    hallo mädels,

    beginn und werdegang ist ob der nun lang kurz garnicht geschrieben ist doch immer der selbe, auch beim co. das ist doch klar!

    wichtig ist und bleibt das erkennen das jeder für sich selbst diese verantwortung hat, wie lange er das noch aushalten will oder ob er was ändern will. den tiefpunkt eines cos kennt keiner, mancher leidet mehr , länger ein andere hat schon früher für sich entdeckt das er selbst was tun kann.

    erfahrungsberichte setzen generell erfahrungen vorraus. alles andere sind wiedergaben des gelesenen, die mit eigenen erfahrungen nichts zu tun haben.

    erfahrungen machen setzt mut vorraus es dann auch zu tun. jeder hat es in der hand einwenig mut zu haben und es zu tun. wer eben nichts tut der braucht sich dann allerdings nicht wundern wenn nichts vorwärts geht.

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    Zitat

    Na, wenn hier nur die schreiben duerften, die ihre Co-Abhaengigkeit schon ueberwunden haben (zumindest grossteils), dann gibt das ja eine interessante Kafferunde zwischen Aurora, Grazia und Melinak.....

    ne kafferunde würd ich das ja nicht nennen. aurora grazia und ich wir schreiben uns. mein verständnis hier ist, gerade auch das aufzuschreiben was mich betrifft und wo ich sehen kann, da würde ich zum jetzigen zeitpunkt eben so handeln, nicht so. es gibt einiges wo ich auch bei mir erkenne was noch übrig ist vom co verhaltenund ich bin froh wenn mich gerade diese beiden ab und zu mal daran erinnern bei mir zu bleiben und da mal hinzuschauen.

    das betrifft allerdinge aber sämtliche anderen hier im forum. ich bemerke sehr wohl und auch bewusst wie hier einige sich immernoch schwer tun bei sich zu bleiben. sie sind auf hilfesuche und können bei sich in ihrem leben immernoch keinen millimeter bewegen etwas an der lebenssituation zu ändern. sind dann allerdings mit tollen ratschlägen und tips bei den anderen. nun auch das ist coverhalten!

    zum zweiten ist es so, das es eben RADIKALE veränderungen sein MÜSSEN um was zu verändern. dieses sich an anderen dingen festklammern und halten ist die innere angst vor dem was kommen würde wenn derjenige tatsächlich mal den schritt wagt haus und hof zu verlassen.

    sicherheitsdenken und kontrollsucht lassen das dann eben nicht zu was zu tun, was eben notwendig ist und darum schauen viele doch viel lieber bei den anderen als bei sich selbst und bauen damit ein selbstwert auf, das sie für sich nicht nutzen können.

    denn das innere selbstbewusstsein für sich setzt vorraus, das derjenige für sich selbst verantwortung trägt. das derjenige eben auch mal schritte unternimmt die für ihn ins erstmal ungewisse gehen lässt und das eigenen vertrauen auf die eigenen fähigkeiten die man hat da enorm wichtig ist. wenn das alles fehlt kann derjenige nicht aggieren. das anzuschaun und die ehrliche bereitschaft zu haben sich selbst zu sehen wo man steht, realistisch, und dann da azusetzen was daran zu ändern ist doch der erste schritt dahin sich selbst zu erkennen und bei sich zu bleiben.

    wer da sich darüber nicht im klaren is wird wieder und wieder bei anderen schauen, beim partner, bei den andren cos und sich selbst darüber vergessen.

    bei sich zu bleiben ist schwierig. denn sich selbst zu erkennen tut in vielen bereichen erst mal weh. doch genau da setzte ich vor 3 jahren hier an , da wos weh tut, wo ichs gefühl bekommen habe ich renn lieber weg, ich angst spürte, ich traurig wurde, wütend oder zornig, das waren all die erlebnisse die ich hatte. das hat mich aufmerksam gemacht auf mich zu schauen.

    ich selbst bin jemand die immer wieder versucht den anderen cos darauf hinzuweisen, bei sich zu bleiben. einige verstehen es. andere reagieren mit ablehnung. wieder andere ignorieren es.

    das ist mühsam manchmal dann da sich selbst nicht angegriffen zu sehen sondern auch in dem bereich bei sich zu bleiben, mühsam aber für mich ein ganz wichtiger erfahrungsschatz den ich für mich nutzen kann.

    hier ist nicht kaffeklatsch, hier ist ein forum dessen thematik mit so viel leid und schmerz mit sich bringt und lebensgeschichten die sehr schreklich sein können. darüber sollte sich doch jeder im klaren sein. es geht hier doch kein bischen darum sein eigenes ego aufzupolieren indem einem immer wieder von anderen blümchen überreicht werden. es geht darum, das JEDER der hier ankommt und schreibt irgendwann mal anfangen sollte BEI SICH zu bleiben.nur dann ändert sich was.

    in diesem sinne allen noch einen schönen rest 2. advent

    liebe grüße malenie