Beiträge von Melinak

    liebe hexe,

    das mit der kraft, das sehe ich heute für mich als ausrede an (sorry bin da doch ziemlich hart auch mit mir selbst ins gericht gegengen nur das half mir weiter). natürlich hast du kraft. nur den willen dafür nicht! einfacher scheint es ja zu sein zu leiden und mitzumachen. nur um welchen preis denn?

    gruß melanie

    liebe nicole,

    siehst du nicht wie abhängig du dein leben von anderen machst und gründe um gründe suchst zu bleiben?

    Zitat

    aber wenn ich ihn dazu bewegen kann eine Entgiftung und eine Kur zu machen

    eben NEIN lieben nicole DU BEWEGST NICHTS! er muss es tun aus freiem willen!!! warum willst du das nicht verstehen???????


    Zitat

    Ich weiss bloss nicht, was ich seiner fast 89jährigen, darmkrebskranken Mutter damit antue, wenn ich gehe. Mein Mann hat schon eine gescheiterte Ehe hinter sich. Wahrscheinlich wird meine Schwiegermutter daran ziemlich zu knabbern haben

    auch hier machst du dich abhängig von der kranken mutter von ihm. WARUM?????? wiso siehst du nicht das es nicht von ihr abhängig sein DARF ob du gehst oder nicht?

    du suchst gründe zu bleiben. also letztendlich willst du nicht wirklich gehen! du leidest nicht genug um den schlussstich zu ziehen????

    schau dir mal an ob du dich dafon lösen kannst! schau DICH an wie schlecht es DIR geht, willst du so weiterleben und auf andere schauen das du sie nicht verletzt und weiterleiden?

    gruß melanie

    liebe hexe,

    fremdgehen ist fremdgehen. der versuch das zu entschuldigen bringt er dich weiter? zu behaupten das war der alkohol ohne wäre er nie fremd gegangen?

    du bist verletzt. DU! und dann bedeutet es zu handeln und nicht entschuldigungen zu suchen um das was du an verletzung hast etwas zu mindern. steh dazu, zu deiner verletzung. such nicht krampfhaft an was fest zu halten das eh kaputt ist. was bringt dich denn da weiter wenn du das runterschluckst und es weiterhin mit dir machen lässt?

    es ist an dir zu handeln und stellung zu beziehen.sei dir das selbst wert es zu tun.

    gruß melanie

    halo speranza,

    meine coabhängigkeit habe ich ja noch jahrelang nach der trennung vom alk partner ausgelebt. bei meinen eltern zb. auch die alkoholiker. aber auch bei anderen menschen um mich herrum.

    da war damals die situation das ich schwer krank war und die leute im dorf alles so schlecht über mich redeten,ich sein ne schlechte mutter, weil mein söhnchen damals sehr auffällig wurde. ich hatte das gefühl ein schlechter mensch zu sein, wenn alle um mich rum das behaupteten. sie wussten nicht das ich krebs habe. dennoch hatte ich mich von aussagen von anderen so abhängig gemacht das ich selbst glaubte, das ich ne rabenmutter bin. ich weiss heute ich bin es nicht und war es nie. ich habe mich leiten lassen mich selbst schlechter zu machen wie ich bin.ich habe mich abhängig von den aussagen der anderen gemacht anstadt meiner eigenen wahrnehmung zu trauen also mir zu vertrauen. das thema war ganz anderst, ich war krank und das schwer krank und denoch ohne hilfe von anderen lief für die kidds der alltag hier weiter, sie hatten alles was sie brauchten aber eben nur so viel ich leistung bringen konnte. da die angst mein söhnchen um mein leben so gross war verhierlt er sich verständlicherweise so auffällig. das lag aber nicht an mir und meinen qualtäten als mutter viel mehr an der situation in der wir alle leben mussten.

    das musste ich erst einmal ausseinanderdröseln um mich selbst wieder zu sehen.drum so wichtig da beis sich zu bleiben, sich wahrzunehmen und die situation so darzustellen wie sie ist und nicht zu interprtieren oder gar aussagen von anderen wichtiger zu nehmen als die dich ich selbst in mir habe. abhängigkeiten suchen im aussen ist einfach das was mich als co auszeichnete, woran ich arbeiten kann, mir selbst vertrauen.

    das thema gefühle ist ein ganz wichtiges thema gewesen. ich spürte mich ja zu der zeit nur im schmerz. auch in angst. anderes war nicht da. ich hätte die angst damals . auch als co hab ich fleissig die verdrängung gewählt, blos nichts fühlen, es tut so weh. klar war für mich in der ausseinandersetzung mit meiner krankheit krebs auch, das sich die ganze angestaute gefühlswelt der jahre in der ich funktionierte (und das über meinen kräften hinaus) sich eben zu diesen tumor angewachsen war. wer sich einwenig auch mit dieser thematik ausseinandersetzt ist das eben nicht nur äusserlich bedingte umweltskrankheit krebs, sondern eine körperlich bedingte selbst´zersörung die da stadtfindet. der körper beginnt innerlich den kamf sich selbst kaputt zu machen und da passte diese krankheit eben auch perfekt auf mich und dem was ich vorab die jahrzentelang lebte.

    ich spürte plötzlich den schmerz, wie ein stich mit dem messer in meinem bauch. da allarmierte mein körper mich mädel pass endlich mal auf DICH auf, was du machst wie du lebst wie du dich von aussen abhängig machst das macht dich kaputt. ja, zum glück war der selbsterhaltungstrieb in mir stärker wie der krebs und ich konnte noch frühzeitig reagieren, ein jahr lebenszeit wäre mir noch geblieben wenn ich nicht diesen schmerz gehabt hätte der nichts mit dem tumor ansich zu tun hatte.

    körper geist und seele bilden eine einheit. leidet die seele jahrzentelang reagiert der körper mit krankheiten. jeh mehr ich mir bewusst werde wie wichtig ich bin und mich um mein wohlergehen sowohl körperlich als auch seelisch sorgen kann (also die geistige fägigkeit besitze das zu kapieren) um so eher gelingt es mir mich immer mehr von dieser abhängigkeit von aussen zu lösen und mich selbt als zentralen mittelpunkt meines daseins und lebens zu sehen. dann können gefühle auch gelebt werden, die allesammt einen platz und einen raum in mir haben dürfen und auch ausgelebt und wahrgenommen werden.

    das lebe ich duch die akzeptanz dessen wie ich bin und auch die akzeptanz dahingehend das das leben eben diese gefühle mit sich bringen. auch die bewertung mit gut oder schlecht lass ich dabei inzwischen draussen. der schmerz von damals der mir das leben rettete kann nicht schlecht gewesen sein auch wenn jeder mensch sagt das schmerzen was negatives sind, war dies das positivste was ich jeh habe erleben dürfen. also bewertung hat hier nichts mehr zu suchen,gefühle sind gefühle nicht mehr und nicht weniger.

    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    Zitat

    Nein, festhalten und verharren ist falsch. Ein Angehöriger der sich und seine Kinder nicht vor Co-Abhängigkeit schütz und etwas gegen seine eigene Coabhängikeit unternimmt schadet allen Beteiligten in dem selben Ausmaß wie der Alkoholiker.

    genau dsa find ich aussagekräftig und oft merk auch ich wie ich dann in den strudel reingerate mich auf den alkoholiker zu konzentrieren anstelle auch mich selbst. ich find es wichtig das wir da immer wieder darauf hingewiesen werden, das COS genauso krank sind und mein handeln schädlich für mich und meine umwelt sprich kinder verursacht. die frage WARUM ist der alkoholiker so sollte also nicht ewig diskutiert werden. der hinweis von hatrtmut sinnig gleich zu anfang das aufzuzeigen das es hier bei uns cos UM UNS und unsere coabhängigkeit geht und nicht um den alkoholiker.

    warum? weil wir uns da dann weiter schön im kreis drehen anstelle anzufangen sich vom alkoholiker zu lösen! das ist meiner meinung genau das woran festgehalten wird. ziel sollte sein sich dafon zu lösen!

    also warum kannst du dich nicht von deinem mann trennen und anfangen dein leben zu leben, wenn es dir mit ihm zusammen nicht gut geht und du leidest? warum musst du dir da die gedanken um ihn und seinen alkoholkonsum machen ? um von deiner eigenen unzulänglichkeit abzulenken, die da heisst ein selbstverantwortliches eigenständiges leben zu führen? brauchst du ihn, den alkoholiker um einen grund zu haben, das du leidest? ist leiden denn so schön das du es weiterhin brauchst? wie viel wert bist du dir denn das du das alles mit dir machen lässt?ich spreche hier nimanden direkt an, das sollte sich JEDER der hier versammelen COS fragen.

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    nun das wochenende war irgendwie komisch. ich bin immernoch krank. bist zum WE hab ich diie krankmeldung muss also ds WE nicht arbeiten gehen. ich wär lieber gegangen härre das mich abgelenkt. so langsam merke ich wie der schock sich löst, wie erstarrt war ich. rational kann ich das alles versthen aber emmozional fang ich jetzt an das zu spüren mir gehts nicht gut, langsam tuts mir schrecklich weh. ich versuch mich abzulenken, lese viel tausch mich mit anderen aus mach meine papiere alles automatisiert um jah nicht in tränen auszubrechen. blöd ich sollte einfach hinsitzen und weinen das tät mir gut doch selbst krank nehm ich mir keine zeit es zu tun.ich bin wieder mal am weglaufen glaub ich vor mir selber.

    gruß melanie

    halo nicole,

    mein erleben war damals drei monate keinen alkohol. ich dachte echt er schafft es weil er will. doch ich hab ihm das ultimatum gegeben wenn er das nicht packt ist er alkoholiker. er natürlich "nein ich bins nicht" schon das ist verdächtig. die drei monate waren die schlimmste zeit überhaupt. tägliches "jetzt hätt ich gern mein bier" oder "du verbietest mir das ich trinken, ich in doch kein alki" vorwürfe konnt ich mir anhören en masse.ich meinte zu ihm ich verbiete ihm nichts, er darf machen was er will ich zwing ich zu nichts. doch er hielt durch. drei montate mit einem einzigen rückfall an einem fest. doch beim auszug damals als ich aus dem haus raus bin fand ich die leeren kisten bier die versteckt unter spielsachen und decken seine monate hatte durchziehen lassen. er trank heimlich nachts. heut weiss ich allerdings wie gefährlich sowas ist zu verlangen. drybaby hat es ja schon geschrieben denn entgiftung muss sein klater entzug ist tötlich.eigendlich bin ich sogar froh das er sich da einen vorrat besorget hatte. das hätte ich nicht erleben wollen wenn ers tatsächlich durchgezogen hätte und diese entzugserscheinungen gehabt hätte!!!!

    gruß melanie

    liebe speranza,

    auch das geht vorbei im laufe der zeit.....grins ;) du bist ja auf sonem guten weg da raus. nicht sauer sein, wer weiss wofürs gut war, denk ich heut. irgendwie scheint alles seinen sinn zu machen. du hast halt nicht früher können, brauchtest deine zeit und hast für sich so viel daraus gelernt, das mal positiv zu sehen!!!! weiter machen ja und nach vorne schauen mit dem blick zurück und dem "bin ich aber froh das es vorbei ist, das passiert mir nie wieder sowas".....zwinker...

    schönen abend wünsche ich dir!

    lieben gruß melanie

    liebe nicole,

    auf die frage warum gibt es eine ganz knappe erklärung:

    ER IST ALKOHOLIKER ! er ist suchtkrank und ein suchtkranker wird alles tun, auch lügen um seine sucht leben zu können. du siehst ja, er schafft es kurze zeit sich unter kontrolle zu halten. das geht bei den meissten alkoholikern sich kurzfristig mal am riemen zu reissen. doch sie brauchen den alkohol, sie sind süchtig nach alkohol und nichts in dieser welt hällt sie ab dafon. nur sie selbst mit ihren ganz eigenen tiefpunkt den sie erleben müssen.

    gruß melanie

    halo speranza,

    nun die junge frau von damals die so glücklich in die ehe gegangen ist ist heute noch da. ich bin heut nicht mehr sauer auf mich das ich dieses erlebt habe. ich mache keine vorwürfe mehr und ich bin soweit das ich erkannt habe auch keiner hat ne schuld an dem was gewesen ist. für krankheit kann keiner was. das zu sehen hat mir geholfen auch diese wut die ich teilweise hatte zu verstehen und auch heute nicht mehr zu haben.diese wut hat mich da raus gebracht. akzeptanz für mich die lösung überhaupt um zu meiner inneren zufriedenheit zu kommen. ich habe inzwischen mich , mein leben, das was gewesen ist als solches akzeptiert. mit all dem was dazugehört, der trauer, dem schmerz dem leid. heute lebe ich im jetzt. jetzt geht es mir gut auch im blick zurück. ich spüre das da noch alte wehmut da ist und ich fühle noch diesen schmerz. doch ich bin heute und im jetzt. ich fühle mich heute gut auch mit diesem alten.

    gruß melanie

    hallo lindi,

    ich war damals eine sehr junge frau und bekam früh drei kinder. lebte mit einem mann zusammen der mit den jahren immer mehr getrunken hatte. die einstellung zu mir änderte sich mit den jahren, ich hab das liebe hausmütterchen zu sein, meine bedürfnisse hinten an zu stellen und der familie allzeit zu dienen. die aussage nach der trennung: du hast doch nie was getan, ich war doch der der geld verdiente, also hast du kein recht auf irgendwas. das ich die kinder betreute, den haushalt machte, auch zudem zeitweise zur arbeit ging zählte für ich nicht. er war as oberhaupt, der mann der matcho. warum? weil der das braucht um wenigstens noch ein klein wenig respekt zu verdienen. im grunde war ein ein kleines häufchen elend, das sich im alkoholrausch seinen minederwerigkeitskomplex weggesoffen hatte.respekt hatte ich keinen mehr und darum verhielt es ich mich gegenüber so mies und gewaltätig um sich den respekt bei mir wieder zu holen.

    ich bin gern aus der ehe raus, weil das ene kein schönes ende war. nun bin ich heute hier um all den frauen hier dieses ende eben aufzuzeigen, was passieren kann, wenn man zu lange wartet. bei dir denke ich häufig an meine geschichte.

    was mich betrifft ich habe ja meinen teil dau beigetragen. ich habe meine bedürfnisse freiwillig runter geschraubt. freiwillig so wie ich auch bei dir erkennen kann, ich brauch icht viel zum leben. danach wärend der therapie wurde mir immer mehr bewusst was ich mir damit selbst angetan habe. ich kann berichten das ich mich so runtregeschraubt habe auf ein minnimum daß das ungesund war. ich dachte von mir das wäre eine gute eigenschaft sich nicht zu wichtig zu nehmen und rücksicht zu nehmen. doch ich kann dir nur empfehlen nimm dich wichtig!!! du bist wichtig, denn jeder mensch ist wichtig und hat ein recht darauf sein leben zufrieden zu leben. das was du machst ist ein selbstgeisseln. ein dich selbst einschränken. bist du dir selbst noch was wert, das du sowas aushällst und immernoch als "gut" empfindest?

    schau da mal ehrlich hin. schau dein leben an wie es ist und sei dirg gegenüber ehrlich: ist es das was du dir wünscht?

    gruß melanie

    hallo californiagirl,

    mein ende ist auch ein gutes ende gewesen. ich hatte damals zwar alleinerziehend drei kinder zu versorgen und zu betreuen aber es wurde dann für mich leichter. da ich mir keine gedanken und sorgen mehr um ihn machen musste. das katte mir damals die ganze energie gekostet gehabt. die trennung war eine erlösung und ich konnte mich endlich um meine kinder kümmern. was für die kinder dann sehr wichtig war.die litten auch unter der situation.

    es ist nicht immer ein schlimmes ende wenn eine kranke ehe ausseinandergeht. an alten werten und anschauen feszuhalten wie du schreibst in dem fall eher mit viel leiden verknüpft. da zu überlegen ob der slogan "in guten wie in schlechten zeiten" nicht überdacht werden sollte und mit dem was auch dazu gehört zu ergänzen "liebe deinen nächsten WIE DICH SELBST" denn daran scheiterts zu erkennen, das es für einen selbst die hölle auf erden sein kann, wenn man bleibt.sich elbst wichtig zu nehmen und eigenliebe zu haben ist das wichtigste überhaupt. es zwingt keiner dich bei ihm zu bleiben wenn es dir mieserabel geht und ein ende dieses leidens nicht absehbar sein wird.

    ich möchte gerade bei dir anmerken du bist momentan in deiner schwangeschaft auch hormonell so eingestellt diesen nestbau zu haben. da sind deine gedanken auch unheimlich verständlich das du festhällst. im moment konzentrierst du dich wirklich besser auf dich und dein baby. leb das aus, was gerade so an programm läuft, babysachen einkaufen, babybettchen aufstellen wände bunt anmalen usw und lenk dich dadurch von diesen alkproblemen deines partners ab. ich denke momentan ist nicht der richtige zeitpunkt dich auch noch damit ausseinander zu setzen.freu dich aufs baby das es spürt es ist willkommen auf dieser welt. sorgen und kummer ist aauch für ungebohrene zu spüren also tu dir so viel gutes wie du nur kannst.

    gruß melanie

    hallo califoriniagirl,

    auch ich habe drei kinder aus der ehe und immer die hoffnung gehabt, das er sich ändert. bei jedem kind. es änderte sich es wurde schlimmer. ich kenne meinen exmann nun bald 20 jahre. leider hat sich sein alkoholismus in den jahren immer mehr gesteigert und die einsicht krank zu sein ist bis heute nicht vorghanden.ich bin vor 10 jahrn gegangen, als ich nicht mehr konnte.

    ich wünschte ich könnte dir positiveres sagen.

    lieben gruß melanie

    guten morgen innocent,

    für mich hat das loslassen schon viel mit kontrolle zu tun. auch mit vertrauten. das leben war ja jahrelang im miteinander eingespielt. jeder übernahm eine rolle innerhalb dieser beziehung und plötzlich fällt der andere part weg. damit auch die sicherheit das der tag strukturiert weitergeht, wie gewohnt. plötzlich kommen aufgaben dazu die man bisher nicht hatte. alles neue fällt nunmal schwer wie das gewohnte eingeübte.

    selbst wenn der partner im haushalt nicht viel getan hat , er war da. er war der mittelpunkt des lebens und die gedanken kreisten um ihn. dabei nimmt man nicht wahr das man sich selbst vergisst, das eigene zurückschraubt und ist er weg ist fehlt eben er, um den man sich gedanken machte.wein man selbst nichts mehr hat fällt man dann ins loch.

    es hat auch viel mit selbstvertrauen zu tun. denn wenn dieses loch da ist dann fehlt einem so viel selbstvertrauen. zu wissen man schafft sein leben auch alleine ohne diese gedanken an einen anderen menschen. drum ist das loslassen so schwer.

    auch hat es damit was zu tun, das man akzeptieren muss, das der andere partner ein mensch ist, erwachsen, eigenständig, selbstverantwortlich. er hat die selbern rechte für sich dazustehen und eben tun zu können was er will. alles auch wenn das was er tut lebensbedrohlich ist ER DARF DAS!

    wir cos haben im laufe der zeit in der rolle der bemutternden, behütenden, aufpassenden, sich um ihn bemühenden gestanden die rolle ist aber niemals unsere aufgabe gewesen. das einzusehen ist schwer.zu erkennen das ist MEIN part an dem ICH MICH hinterfragen muss. warum tun wir das? weil wir wichtig sein wollen, unersetzlich für den anderen, wir ihn brauchen um unserem leben eine sicherheit zu geben, denn allein zu leben , die vorstellung für cos der horror. warum? weil sie nie gelernt haben auf sich zu schauen und zu achten und zu sich selbst kein vertrauen haben, das das eben möglich ist.da kommt nun dazu das wir uns so an ihn binden und abhängig machen indem wir dinge tun, die uns selbst schaden. aufgaben übernehmen die uns nicht zustehen. nur um für ich unersetzlich zu werden denn wir brauchen ihn . ohne ihn ist leere da. ohne ihn gibt es nichts mehr was wichtig ist.

    dahin schauen. schauen was ist MIT MIR los. ICH als co habe ein problem. MEIN problem ist das ICH MICH SELBST VERGESSEN HABE.

    also defakto bedeutet das im endeffekt ja: ich habe kein selbstvertrauen. also sollte ich anfangen dahin zu schauen und daran zu arbeiten das ich mir das aufbaue. wie? indem ich dinge tue die mir zwar unheimlich sind oder auch angst machen.aber es tun um zu erleben das ich es kann!jeh mehr ich erfahre ich kann es um so grösser wird das selbstvertrauen.auch mal rückschläge die zum leben dazu gehören anzuschauen und dennoch weitermachen und nicht gleich entteuscht sein, wenns nicht auf anhieb klappt.

    ich als co habe ich mein selbstwert in den keller gefahren gehabt. ich bin mir selbst kaum noch was wert gewesender andere ist wichtiger geworden. die liebe zu mir schlief ein, denn mir war die liebe zum anderen wichtiger als die zu mir.
    also beginne ich daran zu arbeiten mich selbst zu lieben, anzunehmen und mir mein selbstwert wieder aufzubauen. indem ich anfange nicht mehr dinge zu tun die mir schaden sondern die mir gut tun. herausfinde was tut mir gut.eben mich bemuttern, mich behüten, auf mich aufpassen bei mir zu bleiben, so wichtig.

    ja loslassen nd mal was laufen zu lassen. für mich immer wieder ein problem. aber immer weniger weil ich dem was mich ausmacht mir selbst bewusst bin. ich weiss wo meine schwächen sind und die nehm ich erst einmal wahr, nehm die an und akzeptiere das. mach mich deswegen nicht runter sondern seh mich dennoch als einen menschen an, der fähigkeiten besitzt. die herauszufinden auch ne aufgabe. was kann ich? ich kann viel wenn ich alleine bin, losgelassen habe und auf mich konzentriere kommt nach und nach immer mehr hoch was ich alles drauf habe. das baut mein selbstwert auf, das gibt mir selbstvertauen und dadurch werd ich immer sicherer. dann bekomm ich die sicherheit die ich brauche. die sicherheit das ICH FÜR MICH SELBST in der lage bin MEIN leben zu leben, zu gestalten.das ist wichtig in dem moment wo ICH FÜR MICH MEIN LEBEN zum lebensmittelpunkt mache löse ich mich wesendlich leichter von anderen weil ich unabhängig bin und weiss. MEIN LEBEN kann ich ganz allein leben, dafür braucht es keinen partner.

    so akzeptiere ich nun meine trennung im moment auch und komme mit der traurigkeit die mich sicherlich bewegt ganz gut zurrecht weil da sonnst nichts anderes dahintersteht als nur das gefühl traurig zu sein und dieses gefühl unabhängig von leisungen und gegenlsistungen habe.ich bin traurig aber nicht mehr so traurig das ich den eindruck habe mein leben hört auf weil er nicht mehr da ist. mein leben geht weiter!!!!!

    gruß melanie

    hallo karrotte,

    es ist bei mir auch schwieriger gewesen mich auch mal darauf einzulassen. ich weiss noch ich habe oft geblockt und bin selber nicht drauf eingegangen. die therapeutin beschrieb das dann als meine mauer die ich habe. die ich ja zum selbstschutz brauchte. die abzubrechen war wichtig um an mich ran zu lassen. ich brauchte zeit und auch vertrauen zur therapeutin bis ich mich öffnen konnte. das dauerte ziemlich lang. ich weiss noch wie sie mir fast die hilfe untersagte weil sie mit mir durch diese mauer auch nicht weiter machen kann. da bekam ich so angst das ich mir selber sagte, mel, jetzt oder nie, versuche es und ich bat sie unter tränen um eine chance und um hilfe die mauer auf zu brechen.ich wurde ehrlich zu mir selbst und begann über meinen schmerz zu reden und ihr zu vermitteln das das mir wichtig ist da hin zu kommen, ein stück tiefer zu gehen und nicht nur theoretisieren.

    dann dauerte es immernoch ziemlich lang bis wir zusammen dann an den kern kamen.das letzte virtel jahr nach bald ein dreiviertel jahren therapie habe ich angefangen mich zu öffnen.anstrengend für mich und die therapeutin. ich bin nach therapiesitzungen häufig heim und musste zwei stunden schlafen.aber nicht aufgeben, es kommt der punkt an dem es immer wieder klick macht.und dann wieder einer, ann wieder einer. machmal ganz unerwartet einfach so. ich merkte selbst meine veränderung nicht. aber die war woche für woche für woche stetig in gange.

    das mit dem "jetzt" tat mir gut. ich konnte dadurch altes von neuem trennen. auch das der schmerz angenommen wird als was was ist und es dann auch mal laufen lassen konnte. diese gefühle annehmen und wahrnehmen. auch die angst. nicht dagegen an zu kämpfen. das macht mich vielleicht für manche unberechenbar, aber egal. das was ich in mir habe lass ich laufen. und es tut mir gut. es hat dazu geführt das ich die angst annehmen kann und das sie dadurch keine überdimmensionalen formen mehr braucht um wahrgenommen zu werden. ich hab angst, ich hab wut, zorn trauer all das macht mich zum menschen. nicht negativ oder positiv bewerten sonern als gefühl mit der jehweiligen berechtigung anzunehmen. das macht mich ausgeglichen und zufrieden. damit geh ich hinaus in die welt und hole mir heute einfach meine alternativen selbst. die muss mir kein therapeut vor die füsse legen, die erlebe ich für mich selbst.

    gruß melanie

    hallo karrotte,

    in der therapie haben wir nur selten über coabhängigkeit geredet. wichtiger war für mich da in der therapie mich selbst zu sehen und zu erkennen wo habe ich die meissten schwierigkeiten. wo steh ich momentan. was ist bei mir los. mir war nicht wichtig zu wissen was coabhängigkeit bedeutet sondern was mich dazu brachte mich an anderen menschen zu binden und meine grenzen zu erkennen. was mir geholfen hatte war dieser schmerz. da hin zu schauen wo es am meissten weh tut. das zu spüren und dann zu erkennen das es mir möglich ist es anzugehen. zu sehen coabhängigkeit hängt mit mir und meinen überzäugungen mit mir zusammen. das geht nun mal tiefer als nur darüber zu reden was coabhängigkeit ist sondern was MICH dazu bringt es zu sein.

    gruß melanie

    liebe ela,

    Zitat

    ich hab keine lust mehr und kann nicht mehr- immer dreht sich alles um sie,oder um meine schwester...mir schwirren grad so viele dinge durch den kopf,ich schreib vermutlich zusammenhangslos,kann meinen kopf im moment nicht sortieren...sorry wenn das alles verwirrend ist

    nun, das wichtigste ist, das du spürst keine lust mehr zu haben. das sich alles um die anderen drht und scheinbar bei dir das gefühl da ist wo stehst denn du.

    mal zum thema mit deiner freeundin. sie ist erwachsen. ein selbstmordversuch, den du dann vereitelt hast macht dich in dem moment zu jemand, der verantwortung übernommen hat. das du da in dem moment hilfe geleistet hast ist zivilcourage gewesen. jeder sollte das tun und den anderen nicht so liegen lassen. nur stehst du nicht in der verpflichtung ihr nun zur seite zu stehen und auf sie aufpassen zu müssen. wenn sie es nochmals versucht und du bist nicht da, bleibt es ihre eigenen entscheidung. sie kann nicht ihr leben lang darauf bauen das andere sie finden. sie spielt da mit anderen und auch mit ihrem leben und gerade diese menschen, die eben selbstmord praktizieren um hilfe zu rufen sind so labil, das sie dringend psychologische hilfe brauchen. betreuung von der klinik von fachleuten, nicht von dir! denn in wirklichkeit ist selbstmort häufig nur der letzte hilfeschrei eines menschen, der mit sich selbst nicht mehr klar kommt. das hat mit DIR NICHTS zu tun!!!!!!!

    das wirklich richtige was du tun konntest um ihr zu helfen ist, das köfferlein zu packen und zu gehen. SIE rettest du nicht. das wird SIE ganz allein tun müssen und sich in behandlung begeben müssen, wenn ihr das leben nicht schon längst so egal geworden ist, das sie es beenden möchte. willst du es noch einmal erleben??? lass dich da nicht erpressen, an sie binden. helfen kannst du nur indem du fort bleibst.

    eben weil auch du jemand bist, die selbst doch nicht so stabil im leben steht um sich abzugrenzen. gerade die tendentz drogen zu nehmen um sowas auszuhalten ist doch nicht der weg. da bist doch du die nächste die sich abschiesst. was hast du denn in den 7 monaten therapie für DICH mitgenommen? hast du überhaupt was mitgenommen?

    gruß melanie

    hallo rhein,

    Zitat

    Du schreibst, daß Du keine Beziehung eingehst, in der der Partner in Deiner Gegenwart Alkohol trinkt.

    Frage: ziehst Du das so radikal echt durch und wie waren dazu bisher die Reaktionen, z.B. von dem jenigen, um den es jetzt geht?

    ich habe hier zu hause keinen alkohol. da bin ich sehr radikal. ich trinke auch zu hause nur extrem selten alkohol. zum grillen mal am abend im sommer kann es sein das ich ein radler trinke. nur das wird dann wirklich in sehr geringen mengen gekauft, so viel wie eben getrunken wird und da fällt mir ja dann schon beim gemeinsamen einkaufen auf, wiviel der andere dann mitnehmen würde. was eben da bei ihm das schöne war, das wir eben auch grillten ohne das dann was alkoholisches gekauft wurde oder nun für jeden eine flasche.das eher der flall war das wir die wochenenden ohne alkoholisches verbrachten.

    ich sage es meinem partner und auch erzähle ich meinen freunden das ich durch das erleben mit meinem ex und meiner mutter eben sehr schwierigkeiten haben mit personen, die durch zu viel alkohol dann besoffen werden. das ich das nicht ertragen kann.

    ich erlebe bei den freunden sehr viel positive reaktionen, sie begegnen mir und drängen nicht darauf beim zusammen feiern alkohol haben zu müssen.das sind einfach freunde die da rücksicht drauf nehmen. auch freunde bei denen ich den eindruck haben, die können normal mit alkohol umgehen brauchen alkohol nicht und können eine begegnung bei mir ohne alkohol gut heissen. sie kommen gern zu mir und sagen auch klar, das sie zu mir kommen wollen, weil sie mich mögen und nicht um zu saufen.da wird ein fest auch ohne alkohol gefeiert und die laune ist oft länger super als zu der zeit, wo ich noch erlebte, was das feiern mit alkohol war.es muss nicht sein und darum freu ich mich bei meinen freunden sehr, das die mich so annehmen und akzeptieren wie ich bin.

    das bedeutet auch nicht das wenn ich unterwegs bin von jedem verlange er soll nicht trinken. oben ist die situation bei mir zu hause.

    unterwegs kann jeder machen was er will. da ist es für mich nicht schlimm zu sehen das andere was trinken. schlimm nur wenn ich erlebe, der andere mit dem ich unterwegs bin schiesst sich ab.dann geh ich zur not auch mal mit nem taxi oder such mir ne mitfahrgelegenheit.heim bin ich immer schon irgendwie gekommen.ich fahr auch nicht mit betrunkenen heim. da mich die meissten kumpels hier abholen und mit dem auto untrwegs sind erlebe ich eher, das sie nichts trinken und das ist sehr schön.ich habe eben freunde inzwischen um mich rum, denen was anderes wichtiger ist als alkohol und das hab ich mir auch bewusst so ausgesucht.

    zum thema freund und so habe ich nun erfahren die schliessung ist erst in zwei jahren. da sprach ih ihn nochmals drauf an, was denn wirklich der grund ist das er mich verlässt, weil das mir keiner ruhe gegenen hatte. ich mich angelogen und hingehalten fühlte und das auch sagte. er meinte das er eben die trenungssituation unter der woche nicht aushällt. lieber ganz schluss macht als mich nur an den wochenenden zu sehen und unter der woche zu schreiben. nun wie du sagst. der eine ist ein mensch der lieber vermeidet. der andere wie ichs jemand die geniessen kann. das passt halt nicht zusammen.diese klarheit brauchte ich für mich um nicht im zweifel ausseinander zu gehen.


    ja, wir sind nun alles menschen. mit verschiedenen charaktären und strategien. ich bin selbst jemand die probleme inzwischen sofort angeht und versucht die zu lösen. vermeidungstaktik kenn auch ich. früher hab ich auch das schneckenhaus gebraucht und genutzt. nur wohn ich heut dort nicht mehr drin, ich bin da ausgezogen. :wink:

    Zitat

    das schöne ist, daß die guten Erinnerungen überwiegen, so wie du schreibst, daß ihr drei schöne Monate gehabt habt!

    so seh ich das ganze und ich bin inzwischen auch duch meine lieben freunde, die alle sofort da waren und mit mir redeten und für mich da waren heute wieder soweit das ich das nun akzeptieren kann wie es ist. festhalten tu ich nimanden. ihn zu was zu übereden was für ihn nicht gut ist auch nicht. ich muss nicht um liebe kämpfen.ich bin ein freier mensch und jedern anderen steht es frei sich zu entscheiden ob es nun zusammen weitergeht oder getrennt.weh tut jede trennung. klar. nur für mich ist es wichtiger geworden, das ich klarheiten habe und ich fühle mich heute wieder wohler weil ich nun weiss was los ist. die wochen vorher im ungewissen hab ich sehr unangenehm empfunden. ich merke mir fällt ne kleine last von den schultern. das leben geht weiter.

    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    nun die letzten tage waren zwar emmozional richtig schwer. allerdings hab ich mir erstmal auch wieder mit meinen Dingen die hier ja zu erledigen sind ausseinander setztn müssen. das leben geht ja weiter, hinsitzen und weinen, wenn ich gerade was zu tun haben kann ich kurz, steh anschliessend auf athme tief durch und mach weiter. das hilft mir.
    zwar nehm ich diese traurigkeit wahr und lass da auch die tränen zu, doch ich kann mich danach wieder wesendlich besser darauf konzentrienen was ich hier für mich und die kinder zu tun habe.

    ist ja nicht wenig.

    nächste woche sind ferien, da kann ich mal ordendlich ausschlafen und das wird mir sicher gut tun. ausschlafen.feine sache!

    nun heute musst ich so einiges erledigen, bei mir spielt sich das leben ja am existenzminnimum ab. ich musste einiges regulieren und da war heute eines der gespräche das ich führte echt sehr positiv und aufmunternd.

    das packen wir, meinte der Mensch dort, wir sortieren nun mal alles richtig, ich helf ihnen dabei und dann wird die situation sich entspannen.

    ich werd jetzt die tage mal wieder alles zusammen suchen was ich hier so habe an papieren und damit nächste woche nochmal hingehen. ich mit meiner phobie vor anträgen und papieren, aber dieses mal kam mir zu gute das ich ihm gegenüber auch offen angesprochen habe das ich die habe und damit so meine argen probleme. auch ehrlich war zu sagen mir wächst die sache weit über meinen kopf hinaus.das ich vile papiere hier nicht mal mehr haben werde weil ich vermute die sorglos unwissend weggeschmissen habe. es kein ordendlichen ordner gibt (schäm) um hilfe bitten immernoch schwer (wegen diesem mich schämen ich weiss es ja) aber inzwischen setz ich auch das um.

    trotz liebeskummer und schmerz. ich konnt das ganze sehr wohl klar und deutlich sehen und habe diese existenzangst die ich bisher hatte da nun nicht gehabt.ich habe mich informieren können und bin mir dadurch sicher das leben geht finnanziell auch weiter, ich muss nur was tun dafür. bin zuversichtlich das sich da an meiner situation was ändern kann.es muss wohl alles nur besser verteilt und effizienter genutzt werden. eventuell bleibt mr danach sogar noch mehr über wie ich dachte.

    dann noch die info eines energiesparcheks den ich hier machen lassen kann. ich hab gleich angerufen und einen termin ausgemmacht. ich will anfangen was zu tun, das muss einfach besser werden. vieles was hier so läuft muss nicht laufenund kann ausgeschalten werden. informieren, das ist wichtig. wissen ist macht.

    es wird ja nicht mein leben lang so laufen. ich habe ja einen zeitraum zu überbrücken, das ist überschaubar und darum geh ich mit viel motivation ran an die sache.

    wird schon wieder gut.

    gruß melanie