Beiträge von Melinak

    Hallo zusammen,

    also mit ist es auch egal woran Amy letztendlich gestorben ist. Kalter Entzug oder nicht. Es war ihr Alkoholkonsum den sie nicht in den Griff bekommen hatte.

    Dennoch find ich es gut das dafon berichtet wird. Nicht für die Alkoholiker, denen das wohl egal sein wird und die nicht aufhören werden zu saufen. Sondern für alle diejenigen die es eben noch nicht sind. Ein abschreckendes Beispiel was vielleicht den ein oder anderen zum nachdenken bringt und sich über den eigenen Konsum Gedanken macht, solche Menschen solls ja auch geben. Aufklährung für die Jungen Menschen, gerade hier bei Amy Whinehous spricht das die Jungen an. Mein Sohn tauschte mich betroffen darüber aus und in der Schule haben sie wohl auch darüber geredet. Das ist doch wenigstens etwas was bewegt hat. Die Schulen zmindest hier bringen das meisst in den Sozialstunden oder im Morgenkreis an. Ne gute Sache.Da entwickelt sich was an den Schulen heute.(Zumindest hier in der Gegend und das zeigt auch Wirkung).

    Zudem ist unsere Mediengesellschaft inzwischen schon so abgebrüht, es kommt doch kaum noch was bei den Leuten an. Da braucht es diese Dramen um überhaupt noch Gehör bei den Leuten zu finden.Die breite Masse informiert sich doch heute nur noch über diese Medien in welchen es um Drahmen geht, da sind wir alle inzwischen so abgebrüht vo vielen Konsumieren.

    Wärs denn besser überhaupt nichts zu schreiben und alles tot zu schweigen? Das wäre meiner Meinung nach der falsche Weg.

    gruß melanie

    lieber tantalus,

    du schreibst du bist in deiner geschichte eher in der situation dieses als harmloser zu sehen wie manch harte krassen geschichten die du liesst.das ist ein verharmlosen deiner situation sorry für dieses direkte ansprechen.
    im grunde ist das so, jeder mensch hat eine gewisse sensibilität in sich drin. die einen lassen es weiter kommen wie die anderen. auch dadurch das deren belastungsgrenze und einstellung vielleicht weniger sensibel ist wie bei dem anderen.

    wichtig ist doch hier bei dir wo ist DEINE belastungsgrenze und wie weit hällst du das noch aus?wo fängt denn dein leiden an?

    derjenige der hier ankommt, also demnach noch ein herzliches willkommen, der setzt sich damit schon heftig ausseinander, er leidet. ist ja nicht mal so einfach nur interesse warum man im inet sich ne seite für alkoholiker und coabhängige aussucht und sich hier anmeldet.das thema scheint dich zu beschäftigen und wie ich hier lesen kann auch zu belasten.

    nun der konsum den du ansprichst bei deiner frau ob der nun bedenklich ist oder nicht ist zweitrangig. denn es ist ihrer.

    wichtig ist doch zu sehen das du damit nicht umgehen kannst oder? darum gehts doch im grunde, das du das was du mit ihr erlebst wohn nur noch schwer erträgst. schon beim ertragen fängt es an. warum erträgst du das denn? weil du sie liebst. das im ersten augenblich ja auch verständlich.

    die zweite frage wär doch nochmal tiefer zu gehen. warum erträgst du das denn? muss man denn alles erdenkliche ertragen weil man den anderen liebt und sich selbst dabei vergessen und aufgeben?

    Zitat

    Viele denken jetzt wohl als erstes : Paartherapie!
    Naja ich eigentlich auch, wäre sogar bereit dazu ( obwohl ich sicherlich nicht der Typ dafür bin) --sie hingegen will nicht. ( es könnten ja unangenehme Dinge aufs Tablett kommen < meine Meinung)

    sie will nicht. sie muss nicht. sie hat entschieden für sich diesen weg zu gehen. jeder mensch der erwachsen ist hat ein recht darauf zu saufen.

    du hast ein recht darauf ne gesunde glückliche beziehung zu leben.

    nur ist das in dem fall machbar und gangbar?

    lieben gruß und so viele fragen jetzt ich hoffe ich überfahr dich nicht damit.

    melanie

    oha ich glaub ich war zu konkret. die frage beantworte ich nun diskreter. die anzeichen waren da, es war nicht von heut auf morgen für ihn. mir hat ers nur nicht gesagt.drum kam das plötzlich, gespürt das da was nicht stimmt hab ich allerdings eben schon früher.

    hallo rhein,

    du bist ein mann. schreibst hier von er und von ihm. ich kann daraus entnehmen das du in einer gleichgeschlechtlichen beziehung lebst. ds wär jetzt für mich die frage an dich. ist das so?

    unter gleichgeschlechtlichen gerade männer beziehungen besteht ja auch ne ganz andere ebene, die dir hier glaube ich kaum jemand , der in einen homobeziehung lebt beantworten kann.

    nun medizinisch betrachtet ist es so, alkohol steigert wohl diese ungehemmtheit ist gleichzeitig allerdings verantwortlich das die standhaftigkeit beim mann eben nicht mehr gegeben ist. das kann dann wieder dahin führen zu glauben mann ist nicht "gut" genug und dazu führen das die eigene sexualität und dann sich selbst in frage gestellt wird.

    ich gebe auch lini da recht, der ekel entwickelte sich eben durch diese erleben, im laufe der zeit. wie sie so bildlich beschreibt war ds dann auch in meiner ehe so, das gerade in dem bereich, wenn er besoffen war und solche handlungen betrieben wurden dann der ekel immer grösser wurde.es ging nicht um banale körperpflege, die allerdings im laufe der jahre auch immer mehr vernachläsigt wurde. anfangs war er ein sehr gepflegter mann, der auf haare, bart, duschen morgens wert legte. ich bewunderte die schönen weissen zähne die er hatte und immer mit zahnseide extra darauf achtete das die so schön blieben. leider wurde das nach 7 jahren eben nicht mehr getan von ihm und die mangelnde selbstwahrnehmung die er duch den alkohol hatte es ihm glaub ich immer weniger wichtig wurde.da war der stoff wichtig, der nächste rausch, das halten des spiegels. er stand morgens zitternd in der küche und brauchte ein glas wein um dieses zittern weg zu bekommen.heute 10 jahre nach der trennung also 19 jahre nach dem kennen lernen steht ein mann vor mir, dessen zähne heute schwarz sind. gut er scheint sich heute wieder etwas mehr beachtung zu schenken (ichhab ihn das letzte mal an ostern gesehen).teilweise lief er rum wie ein penner.da geht nichts mehr, das find ich hat meine grenze weit überschritten dann noch nähe zulassen zu können. ich versteh die lindi da sehr und kann es nachvollziehen.

    das hat nichts mehr mit coverhalten zu tun oder machtausübunng wenns dan mal soweit kommt ist das purer selbstschutz wie speranza so schön beschrieb.

    was dich betrifft stellst du dich als mann in frage, wenn deine standhaftigkeit nicht so funktioniert wie du es dir wünscht?

    beschwert sich dein partner darüber das du in dem bereich einfach nachgelassen hast? oder hat er nachgelassen?

    sex und liebe gehören irgendwie zusammen. aber auch da finde ich sollte die trennung zwischen sex und liebe dann auch gesehen werden.

    liebe ist ein tiefes inneres gefühl das nicht unbedingt sexualität vorraussetzt. keiner sollte sexualität und die qualität dessen dafon abhängig machen wie sehr er geliebt wird.natürlich ist es wunderschön wenn dieses tiefe gefühl der liebe dann noch im sexuellen miteinander ausgelebt werden kann und das dann auch was ist, wo es total schön ist.

    nur wenn da eben etwas körperlich bedingtes(ich denke an die tatsache das alkohol eben diesen bereich beeinträchtigt) oder auch seelisch bedingtes (lustlosigkeit durch depressive verstimmung) das bedürfniss nach sex verhindert bedeutet das nicht gleich das die liebe zu dem menschen sofort erloschen ist.

    gruß melanie

    hallo rhein,

    er ist kein alkoholiker. dieses mal habe ich eine beziehung mit einem mann der keine alkoholprobleme hat. er trinkt nicht. da habe ich gut auf mich aufbegpasst dieses mal mit dieser beziehung. ich wäre nie eine beziehung mit einem mann eingegangen der ein alkoholproblem hat oder in meiner gegenwart alkohol trinken würde.das war nie thema gewesen.


    Zitat

    War denn die Versetzung komplett unerwartet für Dich? gab es nie Rauchzeichen dazù? hat er das selber jetzt erst wie aus dem heiteren Himmel erfahren?

    - edit, bitte keine persönlichen Details über Dritte hier einstellen, Linde -

    ich versteh ihn da nicht, ich bin da so anderst wie er.ich bin sofort beim anwalt damals gewesen und hab mich informiert gehabt. wollte damals wissen was auf mich zukommt, auch wenns unangenehm war die wahrheit zu hören, hörte ich die mir an.wenn schluss ist ist schluss bei mir. ich hätte mich auch auf die geschichte ex nie mehr weiter eingelassen wenn da nicht die kinder gewesen wären. damals als ich ihn rausgeschmissen habe wollt ich mit ihm als mann nie mehr was zu tun haben. meine abhängigkeit vom exalkoholiker war bedingt dadurch das ich den wunsch hatte das die kinder ihren vater erleben und wir eltern bleiben.dafon machte ich mich abhängig, das war das band das jahrelang zusammen hielt. nicht der wunsch nach ner liebesbeziehung mit ihm, liebe war damals nach dem rausschmiss keine mehr da.

    wer weiss wofürs gut ist. nun ja, ich seh nun auch, das es eben auch hier mit einem normalen nicht alkoholiker schwierigkeiten geben kann. das auch hier bei einem menschen der keine solchen hintergründe hat und ganz normal wie der rest der anderen normalos auch mit lebenssituationen nicht zurecht kommt. das es auch da menschen gibt, die lieber vermeinden und verdrängen als hin zu stehen und ihr eigenes wohl vorne an zu stellen. nur weiter dazu werde ich mir keine gedanken mehr machen. es ist sein leben, das hat er zu leben und nicht mein leben.

    ich seh das so, wir hatten nun drei wunderschöne monate, tolle wochenenden miteinander. ich bin froh diese erlebt zu haben. aber ich will mich da nun auch nicht weiter reinhängen. ich bin traurig darüber, steh grad wie unter schock. doch das leben geht auch ohne ihn weiter.

    lieben gruß melanie

    hallo gela,

    wie es mich getroffen hätte? oh wie ein blitz aus heiterem himmel. danke für die aufmunterung.


    ich bin heut mittag glaub schnee weiss geworden und übelkeit stieg hoch. mir wars nach... doch ich konnte nicht.

    dann kamen hier die eine mail, dann die nächste und auch freunde die ich habe tauschten sich mit mir aus, fragten nach wie es mir geht. heute abend kommt ein kumpel vorbei um zu reden, mich mal knuddeln sagt er (freundschaftlich er ist verheiratet). ein andere bot sich an heut abend noch zu chatten mit mir. andere schreiben aufmunternde mails.machen mir mut muntern mich auf. ich werd glaub heute nacht wie ein stein ins bett fallen. ich merk grad wie viel leute ich um mich rum habe die für mich da sind.

    mein sohn packte mich in die stadt und meinte er braucht nen haarschnitt, neue klamotten was ich dann dankend angenommen habe um mich ab zu lenken. boa sieht der junge gut aus! das freute mich dann auch wieder ihn so zu sehen, das leben geht ja weiter.

    ich kann ja nichts dran ändern. wie auch? blödsinn der mann arbeitet bald 900 km weit weg von mir.was sollten wir daran ändern können? darüber werd ich mir keinen kopf mehr machen, es ist wie es ist. diese situation haben nun 20 000 mitarbeiter dieser firma dagegen kann kein mensch was. das treffen familien mit kindern die ihre häuser verkaufen müssen und und und mich ärgert diese politik aber das was jetzt passiert das trifft jeden hart doch ändern kann keiner was wenn so grossbetriebe sich von heut auf morgen auflösen und damit eben jeder einzelne sein eigenes schiksal hat.

    irgendwie bin ich da einfach realistisch genug fang mich wieder. es ist ja nichts zwischenmenschliches gewesen. da gibts ja nichts mehr aufzudröseln dran. wenigstens das..........war gut das ich fragen gestellt habe und antworten bekommen habe......

    einen schönen abend euch allen

    melanie

    liebe speranza,

    wir waren ja ein glückliches paar und alkohol war zu dem zeitpunkt des kennen lernens nicht thema. da trank er wie auch ich relativ wenig alkohol. bis nach zwei jahren sein alkoholkonsum erschreckend stieg.

    zu beginn unserer beziehung war ja die situation ne komplett andere wie zum ende hin. was am anfang als verweigerung zum erpressen gald, so ca nach zwei jahren ehe und seine beginnende immer mehr trinkerei.

    er hatte ja nicht jeden tag getrunken, war häufig nüchtern unter der woche und er ekelte mich damals noch kein bischen an.ich versuchte was zu erreichen, weil ich merkte wohin er sich bewegte, immer häufiger trank und die abstände des nüchtern sein weniger wurde und die betrunken zu sein immer mehr wurden. damals konnt ich erkennen er war auf dem besten weg hin zum alkoholiker.was er bagatelisierte.ich allerdings schon ahnte.da hatte ich das erste therapeutische gespräch.da gings tatsächlich um machtausübung bei mir.

    am ende der beziehung, als es dann wieder umdrehte er macht ausübte war es sicher selbstschutz von meiner seite aus. ich denke da gabs ne entwicklng.da kam dann die ehetherapie dazu.

    es ist einfach so das ne ehe die so lange dauert einfach auch eine entwicklung durchläuft. ich sehe nicht nur das ende, ich seh auch diese anfänge.

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    Zitat

    Nun ist S**ät in BZen auch irgendwie mit Macht, Nachgeben usw. verbunden und manchmal mit einer Art zu erniedrigen bzw. sich selber zu erniedrigen. Passiert das nicht auch im Alltag zwischen Co Ab und Alk Partner? Gibt es da vielleicht eine Schnittstelle?

    also mir wurde in einer therapeutischen sitzung gesagt, das sexualität und machtkampf oftmals in verbindung steht. erpressungsversuche meinerseits im mich verweigern um zu erreichen das er was für sich tut und trocken wird um mir wieder als trockener ehemann zur seite zu stehen.

    gewalt von seiner seite aus um sich als mann durchzusetzen um zu demonstreieren er hat die macht über mich.

    das wurde uns in der eheberatung dann auch noch klar gemacht was da passiert ist zwischen uns. drum sag ich ja auch, es gehören beide sowohl der alkoholiker als auch der co ins gleiche boot. ich weiss heut echt nicht was schlimmer war, meins oder seins. beides. weil das sich verweigern auch ne form der gewalt war. so ehrlich bin ich. getan hab ichs sicher nicht mit absicht, im grunde wollt ich ihn "nur"helfen und hab damit auch alles noch viel schlimmer gemacht wie es eh schon war.das weiss ich heute.

    gruß melanie

    hallo ihr lieben,

    nun ist es doch aus. berufliche veränderungen werden ihn weit weg versetzen lassen. das geht nicht, das schaff selbst ich nicht so eine beziehung zu führen. ich glaub ich habs geahnt, irgendwie und ich hasse diese blöden feinen antennen die ich habe.

    extrem traurige grüsse und dennoch danke an all die guten tips die ihr mir geschrieben habt.

    melanie

    lieber hartmut,


    lach......

    Zitat

    Wenn du einen Mann verstehen willst , musst du dich auch nur mit einem Mann auseinandersetzen. Da nutzen die besten Ratschläge einer Frau zu Frau ( IHR VERZEIHT MIR ? Smilie ) nichts.

    ich denke da hast du recht. grins....ich bin mit zwei brüdern aufgewachsen. die haben mir schon einiges mitgegeben auf meinem weg das ich da etwas verständnis habe für männer. nur leider bleib ICH ja frau dabei und ob frauen überhaupt männer so verstehen können, wie ich das mir manchmal wünsche ist (realistisch gesehen) sicher in frage zu stellen.ich hab meine brüder halbwechs verstanden aber nie wirklich ganz....lächel.... aber ich versuche es und tausch mich hier gern auch deshalb (ausserhalb der forums) mit meinen kumpels aus. es sind doch zwei welten, auf denen wir leben :wink:

    Zitat

    Das machst du schon

    :wink:

    gruß melanie

    hallo polarsternchen,

    Zitat

    Melinak ... Du bist viel weiter als ich und hast eine Menge Erfahrung auf diesem Gebiet, die ich nicht vorweisen kann.

    es ist ja kein wettstreit hier wer hat die meissten erfahrungen und wer nicht. darum gehts im grunde auch nicht. der der mehr erfahrung mitbringt vermitteld das dem der weniger hat. ich denke so kann der andere profitieren. nur stimmt das ja auch nicht ganz so, ich habe in vielen bereichen auch keine erfahrung und bin dann immer froh wenn die anderen mir ihre mitgeben um mir einfach neue perspektiven zu geben, neue gedankenanstösse, sichtweisen. manchmal steht man doch im wald und sieh vor lauter bäumen den wald nicht mehr.

    dann komm ich aus meinem gedankenkrreis mal raus und bekomme neue sichtweisen impulse die mir dann auch gut tun.ich kann nicht behaupten in allem richtig zu liegen, da wär ich übermenschlich und das bin ich bei weitem nicht. einfach nur erfahrener, hab einiges mehr gesehen, erlebt wie der andere und kann das vermitteln, was kommen kann, wenn eben ein alkoholkranker mensch sich keine hilfe holt.ja auch wo es hinführen kann, wenn jemand meint, wie ich damals es tat, so stark zu sein um all dem entgegen zu trotzen, mit viel liebe, ehrgeiz und positivem denken was bewegt bekommt. dann auf der nase liegt, weil ich mitbekommen habe ich hab mich da vollkommen verausgabt und niemals was erreichen können. das tut weh.

    Zitat

    Meine Traurigkeit, Hilflosigkeit, Wut und was sonst noch so dazugehört, trage ich sicherlich oftmals im stillen Kämmerlein aus.

    tat ich auch, keiner merkte was in mir los ist. doch reagierte ich dann, als es mir zu viel last wurde auf andere plötzlich heftig. ich wollte das nicht wahrhaben, verdrängte es, versuchte gute laune zum bösen spiel zu leben, das liebe mädchen sein nur nicht aufmucken, negativ denken, immer schön postitiv (hübsch, nett, lieb, brav, angepasst, engelchen) sein müssen. ich packte das eben gute 20 jahre lang sehr gut.

    dann wurde es immer weniger weils einem einfach auffrisst.ich denke auch das ich so lang ausgehalten habe wegen dieser eigenschaft positiv zu denken, aus fehlern zu lernen, noch aus der schlimmsten missere noch was positives rausziehen kann.das ist ne super tolle eigenschaft, da freu ich mich wenn ich solche leute beggegne und die soll auch so gelebt werden.ich selbst habe das auch nie vor zu verlieren. ich lerne nur damit so umzugehen das mir diese eigenschaft nicht wieder irgendwann das genick bricht.

    ich bekam irgendwann die fragen gestellt : barauchen sie diese beslastenden situationen um sich wohl zu fühlen?um wenigstens ein bischen positives sehen zu können? die situation ist eine schlimme. das ist fakt. ein alkoholkranker mensch und dessen geschichte und auch das erleben mit ihm ist nicht positiv.warum versuchen sie zwanghaft darin noch was positives zu finden?

    warum gehen sie nicht den einfacheren weg, den direkten weg einfach mal so ohne das glücklich sein zu dürfen? erlauben sie sich das überhaupt oder müssen sie sich ihr positiv erarbeiten um ein recht darauf zu haben? können sie erkennen, das sie sich damit ja nur selbst schaden zufügen?

    ich selbst schreib nicht umsonst hier im forum, bei mir liest du genau das woran ich knabbern muss. weiss nicht wie es dir damit geht. ich gebs dir mal mit auf den weg um dir darüber gedanken zu machen.mir haben sie geholfen wenn dir die nicht zusagen, dann überliesst du sie einfach. :wink:

    gruß melanie

    hallo zusammen,
    danke euch allen fürs schreiben. ja hartmut, das zieht sich schon immer durch mein leben, dieses thema partnerschaft. denn, wie speranza so schön schreibt, wenn es ums schreiben bei anderen geht, seh ich das alles so klar und nüchtern. nur wenn eben gefühle geht steh ich da und da kommt eben dieses kleine mädchen von mir immer wieder durch. ich bin deshalb so sehr bemüht mich zu sortieren weil mir das sehr bewusst ist. drum schreib ich das alles so auf. klar ist das ne menge gedanken in meinem kopf, lach, kannst mal sehen hartmut, wiviel gedanken sich so mancher macht,wennd da um die partnerschaft geht, die einem sehr wichtig ist und wert sie leben zu wollen.

    hartmut, mir vertraue ich ja inzwischen (ich liebe diesen mann), nur das vertrauen in den anderen, den ich dadurch das wir uns noch nicht so lange kennen ist eben leider nicht so stark. ich weiss ja nicht wie belastbar er ist.

    geh ich von mir aus, ich hab so einiges durchgemacht und bin ein mensch geworden im heute der eben vor solchen problemen die da anstehen nicht einfach wegläuft, ich stell mich dem problem und finde meisst eine passende lösung. er ist eher ein mensch, der sich beschreibt als "fluchtmensch" der problemen eher aus dem weg geht und offen sagt er würde am liebsten weglaufen und ales stehen und liegen lassen. da vertrauen aufzubauen, für mich sehr schwierig, weil es für mich eben dann wieder schwammig wird. schwammig mag ich eben nicht, mit laufen lassen habe ich ja immernoch so meine schwierigkeiten. auch das ist mir bewusst und das sollt ich momentan einfach tun. laufen lassen, vertrauen, nicht gleich kopfkino (das andere wort darf ich ja nicht mehr schreiben) haben und hier merk ich wieder die tendenz dazu. drum will ich ja das hier nüchtern betrachten, suche den austausch hier mit menschen die eben emmozional da nicht drin verbandelt sind, die mich ja wiederum auf den boden bringen.

    Zitat

    Falls (wenn überhaupt) ich nochmals eine Beziehung eingehen würde muss ich unbedingt daran arbeiten um nicht wieder in so ein Desaster zu geraten.

    genau so seh ich das nämlich auch. desaster will ich keins mehr haben. aber auch nicht beim kleinsten anzeichen eines problems dafonlaufen und mir sagen das ists mir nicht wert. oder gar zu behaupten ich bin nicht wert das er bleibt. vielleicht bin ichs, vielleicht auch nicht. wie gesagt, penta du hasts ja auch untermauert, es ist SEINE entscheidung ob er das wie wie jetzt leben aushällt und mitmacht oder geht, weil es ihm nicht gut tut.seins nicht meins, ich komm mit der situation so ganz gut zurecht. ich lass mich zu sehr auf das jammern ein. abstand dafon haben und nicht beim jammenrn das schlimmste reininterpretieren. es stehen lassen.

    ich war gestern knapp dafor ihn zu schreiben, weil er so leidet, aus führsorgen mit ihm schluss zu machen.

    da wurde mir klar, nein melanie, das ist altes. früher hast du sowas gemacht, bist weggelaufen, weil du dachtest nichts wert zu sein. wird ja eh nichts, der wird mich fallen lasen. heut will ich so nicht denken. da gabs der allarm in mir, drum bin ich ins forum habs hier aufgeschrieben. hier kann ich mich wieder runterholen. ich habs nicht gemacht, weil ich mir wert bin daran zu arbeiten, an der situation und beziehung das wir beide da weiter leben können.

    ich bin da in der hinsicht sehr bereit was daran zu ändern wenns für beide dann auch machbar ist um mit ihm zusammen zu bleiben. allerdings nicht soweit zu gehen mich selbst dabei aufzugeben. eine für mich spannende auch schwierige aufgabe. dabei eben das alte auch zu erkennen und mir darüber bewusst zu sein, heut ist alles anderst. heut hab ich einen mann an meiner seite der eben ganz normal ist. reaktionen von ihm sind komplett neu für mich, kenn ich nicht , bin erstaunt und angenehm überrascht.ja, vor allem ist das endlich mal was anderes für mich mal da zu stehen und da einfach mal was laufen zu lassen, wichtig!wenn er dann jehmals entscheidet er kann nicht mehr, werd ich das als solches akzeptieren. dennoch setzt ich nicht im vorfeld schon vorraus das es so kommen wird, das ist neu, das ist etwas was ich mir in den letzten jahren angeeignet habe. ich werde sehen was kommt.

    ich danke euch allen fürs da sein. fürs mich sortieren können, die impulse die ich von euch bekommen habe haben mir sehr gut geholfen ich fühl mich heute schon wesendlich besser wie gestern.

    hallo rhein,

    ich war als kind ein träumerlein. viel pantasie und bin eben da rein geflüchtet in meine phantasierwelt um ertragen zu können was um mich rum passierte. stimmt, in aufsätzen in der schule wurde meine phantasie immer angemerkt, doch ich bin immer beim thema geblieben. hab zu viel geschrieben gehabt, da stand häufig zu viel geschrieben aber gut (grins ;) ). schreiben fällt mich leicht.darum hab ich meine deutschnote auch halten können, duch die sehr guten noten in den aufsätzen, rechtschreibung war bei mir eher das problem, da ich legasthenikerin bin waren damals die diktate extrem schlecht, was mich bis heute nicht entmutigt eifrig zu schreiben. ;)


    lieben grüße melanie

    hallo matthias,

    wenn ich frage und frage und frage und der gegenüber mir keine antwort geben kann, die für ihn richtig ist, dann stimmt doch was mit ihm nicht oder? seh ich das falsch?

    vertrauen, ein guter hinweis. im grunde vertrau ich dem erwachsenen mir gegenüber wenn ich fragen stelle das die antworten so kommen, das es für ihn richtig ist und nicht für mich, um ruhe vor den fragen zu bekommen.

    das zur gleichberechtigung und beziehung auf gleicher augenhöhe und auch zum unabhängigen eigenständigen handeln.wenn ich was nicht verstehe frag ich nach, soll ich es sein lassen, nur damit er sich von der fragerei nicht genötigt fühlt doch ne für ihn falsche antwort zu geben? dann würd ich das ja schon wieder tun, wie vorab, das ich lieber nichts frage, aus angst vor der falschen antwort. ich kann akzeptieren, wenn jemand nicht mehr mit mir was zu tun haben will. doch ich kanns nicht riechen, schmecken oder gedanken lesen, es muss mir schon gesagt werden.und um zu verstehen, was los ist frage ich nach was los ist.

    so seh ich das ganze.

    wenn ich auf ne frage gleich ne antwort bekomme, die nicht schwammig ist, muss ich ja nicht mehr nachfragen, dann weiss ich ja bescheid und bin dann wieder handlungsfähig. sonnst häng ich so in der schwebe und dieser zustand, der ist mir heute noch ein sehr unangenehmer. ich nehme lieber in kauf ne antwort zu bekommen die unter umständen mir unangenehm ist, wie das der mir gegenüber was tut, was er nicht will.

    ich glaube das ist wirklich viel schief gelaufen früher in der beziehung. weil eben das so war wie du beschreibst. weil ich fragen stellte, die schwammigen antworten nicht stehen lassen konnte, weil ich nichts verstanden hatte hab ich nochmal nachgefragt.

    er dann nur um ruhe zu bekommen das so hingestellt wie es mir recht war und hinterher dann, wenns wieder mal da in die richtung ging mir genau das vorzuhalten. du frägst und frägst und frägst bist bist ja selber schuld wenn du diese antwort bekommst die du wolltest.das war niemals hintergrund von mir. ich wollte es lediglich NUR VERSTEHEN und ne antwort bekommen die EINDEUTIG UND KLAR IST.das nagt heute noch in mir, ich bin da heute noch auf die palme zu bringen, eins der grössten co knöpfe die derjenige bei mir drücken kann, das macht mich wütend sowas.

    hab das vor einiger zeit ja auch im verstehen tread geschrieben.das wurde häufig als mannipulativ gesehen und interpretiert. doch ist es nicht so gewesen und war nie die absicht dahinter. mir ist es total wichtig gewesen, ist es heute noch, das der mensch der da erwachsen vor mir steht mir sagen kann was er will und klare eindeutige antworten geben kann und mich nicht in der luft hängen lässt. es gibt ja auch möglickeiten wie in meinem fall zu sagen, schätzchen ich brauch ne zeit für mich um mich zu sortieren. ich brauch ne auszeit von einigen tagen, sei nicht böse wenn ich mich die tage nicht melde. das meine ich mit klarheit.damit kann ich umgehen und mach mir dann diese tage keinen kopf mehr drum.

    wenn das einfach so gemacht wird ohne was zu sagen und im letzten mail geschrieben wurde "bis heut abend" dann tagelang nichts zu hören war, bin ich sehr unruhig und spätestens am dritten tag mach ich mir gedanken was los ist und frage einfach nach. vor allem wenn vorab geschrieben wurde er weiss grad nicht umzugehen mit der situation und ist sich nicht klar ob und wie er diese situation mit mir übersteht. da fangts rattern an in mienem kopf.das will ich verhindern.

    vor allem auch nicht damit, wie ichs sonnst immer tat, das dann tatsächlich mannipulativ war, ihm zu sagen es ist aus, wei du es nicht aushällst, weils eben nicht meinem bedürfniss entspricht. ich leide nicht unter dieser trennungssituation. er tut es und ich nehm ich ihm hier (diesmal) nicht diese entscheidung ab. das soll er selbst tun.

    oder dazu stehen und mir sagen auch wenn er leidet ist ihm diese beziehung wichtig genug diese situation so klar zu bekommen das er klar kommt damit und da was unternimmt. eigendlich erwarte ich das auch, das einer der erwachsen ist sich da so klar äussern kann. zu viel erwartet? viellecht erwarte ich da zu viel, das ist ja meine frage. wenigstens das mir jemand sagt ich kann dir darauf jetzt keine antwort geben. das wär auch ne klare antwort.

    so meine gedanken dazu.ich weiss nicht bin ich doch etwas kompliziert oder ist das einfach nur der wunsch in mir, der da steht, endlich mal klarheit und keinen nebel mehr sehen zu müssen innerhalb einer partnderschaft.

    gruß melanie

    liebe gela,

    Zitat

    Die ist zerfressen von Lügen und Manipulation und so lernt man automatisch, sich zu überlegen, was im anderen vorgeht. Man geht nicht davon aus, ne ehrliche Antwort zu kriegen.

    oh ja, wie wahr. wie oft wurde mir was gesagt und nicht so gemeint, oder was gesagt was dann doch anderst gelaufen ist wie es gesagt wurde. ich hab so viele beispiele, die schreib ich jetzt nicht auf, die das deutlich machen würden.

    es ist so, ich bin jedesmal erstaunt darüber wie es anderst laufen kann, wenn ich direkt und offen klartext rede. erstaunt aber auch erfreut. auch unsicher doch jedes mal wenn ich sowas wie heute erlebe freut mich das und motiviert mich immer mehr da klar und deutlich zu sein. kostet mich das echt mut, ich mach das immer mit dem kribbeln im bauch und ner angst dahinter. doch besser fühl ich mich generell danach.weil ich weiss was los ist, der andere mir das klar und deutlich sagt was los ist. ich bin froh wenn mir die menschen klar sagen was sie wollen, dieses gedankenlesen vorrauszusetzen, wie ich es von früher her kannte ist heute nichts mehr für mich.

    Zitat

    Normal ist, dass der andere es einem schlicht und einfach sagt, was in ihm vorgeht und das kriegt man am besten raus, indem man fragt und fragt und fragt und nicht mehr interpretiert...Und´s kommt häufig vor, dass man dann positiv überrascht wird und das sieht bei Dir jetzt gerade auch so aus... Smilie

    danke nochmal für den hinweis und das bewusst machen, das hilft mir sehr gut weiter.

    lieben gruß melanie

    liebe gela,

    Zitat

    eines fällt mir noch auf: ich musste erst lernen, eben nicht mehr zu interpretieren, sondern konkret zu hinterfragen. und wenn ich 5 mal nachfrage und immer konkreter werde und wenn mein Gegenüber das nervt. Mir mittlerweile egal. Ich will Klarheit und fordere die auch gezielt ein. Warum hab ich das nicht schon immer getan? Weil ich Antworten befürchtete, die ich nicht hören wollte, die weh taten. Und oft bekam ich genau diese Antworten und es tat genauso weh, wie befürchtet. Doch letztendlich musste ich lernen, dass es am Ende nur noch mehr weh tut, wenn man sich gegenseitig was vormacht. Das will ich nicht mehr erleben. Mit der jetzigen Einstellung bin ich bisher sehr gut gefahren. Smilie

    Gruß Gela

    find ich prima. das stimmt, ich glaub ich hab arg angst vor dem was kommen könnte. allerdings auch nur in meinem kopf was kommen könnte. danke fürs bewusst machen.

    ich hab ihn gerade eben direkt darauf angesprochen. so klar es mir möglich war und ohne das er noch ausflüchte und schwammige antworten geben konnte. ich habe nun eine klare antwort bekommen, das ich mehr für ihn bin als eine affäre und er mehr liebeskummer wegen mir hat, weil er mich nicht sehen kann als um die ex, wos schon lange vorbei ist. das aber das wie wir momentan leben müssen, zwangsweise, so fast nicht aushaltbar ist.das werden wir wohl noch irgendwie zusammen bereden, wie das zukünftig ausschauen kann.

    gruß melanie

    hallo speranza,

    mir half ein kleines trauerbüchlein diese trauer zu leben. war eine tolle geste der sozialpädagogin der ich mich anvertraut habe. trauer hat verschiedene stadien die durchlaufen werden müssen um einen abschluss, ein wieder aufrichten aus der trauer zu ermöglichen. diese trauerarbeit zu tun ist sehr wichtig um sich zu verabschieden. mir hats so geholfen zu verstehen was ich an trauerarbeit so durchlaufen werde und wo ich stehe. da konnt ich endlich loslassen.

    gruß melanie

    liebe gela,

    Zitat

    Zu der jetzigen Situation deines Partners: Ist das nicht eine, die er wirklich mit sich selbst ausmachen muss? Wie könntest Du ihn da unterstützen? Du bist Teil der Veränderung...Hilfe hat er sich ja schon geholt. Aber ist es nicht normal, dann erstmal noch mehr durch den Wind zu sein, weil eben einiges angesprochen wird? Wie ging es Dir da bei Deiner Therapie? Gab es da nicht auch eine Phase, wo alles durcheinander war, bevor es begann, sich zu sortieren?

    die fragen die du hast hab ich mir auch schon gestellt. natürlich ist da ein umbruch. er soll ja auch für sich das aufarbeiten, in aller ruhe. mir bringts ja nicht einen menschen an meiner seite zu haben, der vollkommen am ende ist und nicht mehr kann. also heissts für mich schon auch rückzug. ich mich zurückziehe und ihm den raum lasse das er sich da sortiert bekommt. nun ist ein "in liebe loslassen" eben ein immer wieder kehrendes phänomen in meinem leben und ich bin grad selbst gefrustet weil mir das schon wieder so begegnet. da frag ich mich auch wieder selber inwieweit ich solche menschen immernoch anziehe? es ist ne fähigkeit die ich erlernen durfte, nun muss ich das doch nicht ständig wieder und wieder erleben. das mein problem und ich frag mich ja schon sehr lange wie ich da raus komme, oder ob das einfach normal ist.wenns normal ist dann mach ich mir keinen kopf mehr drum. vielleicht auch die suche nach ner antwort hier, weil ich anscheindend irgendwie nicht weiss was noraml ist und was nicht, zumindestes für mich.

    ich hab halt auch einen bericht gelesen wo steht das männer die liebeskummer haben sich gern mal ne frau als positiven ersatz der fehlenden hormone holen um sich zu puschen. weil liebeskummer vergleichbar sei wie ein entzug bei alkohol und der hormonelle ausgleich hier einfach geregelt wird. das dann allerdings nur als affäre zu sehen ist und nichts tiefgründiges. nun bin ich eben so platt das ich der meinung bin dieses zu sein , mehr nicht. drum mein rückzugedanke zu sagen, das will ich nicht sein.was wenn das dann doch was ernsteres ist und ich da fehlinterpretiere weil er grad momentan selbst nicht weiss was los ist. übernehme ich damit nicht wiedereine gewisse kontrollfunktion um sicher zu sein was ist und handle gegen das was ich selbst will? er schreibt er wiss nicht was er will. nun soll ich nun entscheidungen entgegen dem was mir vorschweb treffen? oder soll ich weiterhin im ungewissen sein bis er weiss was er will? oder soll ich nur mal abwarten? habs thematisiert und gefragt ob er gerade durch dieses sich zurückziehend einer möglichen trennung vorbereitet, ich da klarheit brauche und wissen will wo ich stehe.die antwort wieder so schwammig mit so viel interprettationsmöglichkeiten mir geht dabei einfach nur die geduld aus.

    ich glaub ich sollt mich einfach beruhigen und wieder zum eigendlichen zurückkommen, meinem leben, mit oder ohne ihn, egal, aber es ist meins und mich da nicht reisteigern.

    gruß und danke dir
    melanie

    hllo polarsternchen

    ein austauschen ist ne feine sache. es müssen sich ja auch nicht alle einig sein. wenn du zufrieden bist mit deiner situation in der du lebst ist ja alles so ok wie es ist.

    coabhängigkeit ausleben bedeutet für mich eben mir weiterhin gedanken über ihn zu machen, ob ers nun schafft aufzuhören oder nicht und sich da dann immer mehr aus dem eigenen leben rauszuziehen und immer mehr für den anderen da zu sein. so lapidar mal geschrieben. über coabhängigkeit gibts hier im forum auch noch wesendlich tiefergehende deffinitionen. auch andere foren haben das.

    Zitat

    Darf ich mich hier nur "negativ" austauschen? Wie gesagt Melanie, ich bin ein wenig anders gestrickt, aber das heißt nicht, dass ich nicht oftmals sehr traurig bin. Ich muss dies aber doch nicht hier immer schreiben, oder?

    du darfst ech alles. es geht nicht darum dich irgenwie hier von meiner seite aus zu kritisieren oder dir was auf zu pressen, es ist ein interesse an dir, deiner einstellung und ein aufmerksam machen was mir hald so auffällt, wo ich halt auch paralelen sehen kann, was eben coabhängigkeit betrifft.ich habe nunmal andere erfahrungen gemacht, weiss was aus einem menschen wird wenn er viel zu viele jahre diese krankheit auslebt und trotz therapie immernoch nicht schafft auszusteigen.und sehe auch den coabhängigen der jahrzentelan dabei bleibt und immer tiefer mit in diese spirale reingezogen wird und anfängt zu leiden.

    was du machst ist im grunde DEINE grundeigene verantwortung. nur wenn du traurig bist, warum sthest du dann nicht hin und gibst eben auch zu das du traurig bist, das es dir weh tut und verletzt was da so zwischen dir und ihm so ist. sei ehrlich zu dir selbst und steh auch dazu das zu haben.

    ich dachte viele jahre ich bin so stark und positiv das ich meine trauer in mir auch nicht annehmen wollte.ich konnt das nicht mal spüren wei ich meinte ich muss stark sein damit der andere, wichtige mensch, durch meine stärke meine liebe endlich was für sich tut.dadurch hab ich ne so dicke mauer um mich rum aufgestellt gehabt das keiner wirklich an mich rangekommen bin. selbstschutz nennt sich das und der selbstschutz liess mich als positiv selbstbewussten menschen darstlellen der nur eine rolle spielte im systhem. als die mauer einbrach war ich sehr traurig allerdings auch extrem erleichtert mal nicht die tolle positive sein zu müssen sondern auch das mal traurig sein ausleben durfte. einwenig erinnerst du mich eben halt daran wenn du hier schreibst. :wink:

    es ist eben nur eine frage, mehr nicht, wenn ich frage was du hier willst. mehr nicht. deine erklährung ist ja nun erfolgt, das respektiere ich auch so wie du es schreibst.

    auch dir einen tollen tag.

    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    nun das ich seit lägerem eine beziehung habe hab ich ja schon beschreiben. das ich die heir nicht aufgeschrieben hatte, war für mich erst mal wichtig, bei mir bleiben wichtiger und das jetzt auch innerhalb dieser beziehung zu leben. nun das das ne fernbeziehung ist und ich unter der woche meins eh mache ist dadurch auch leichter gewesen mich da inich in etwas zu stürzen was unter umständen nicht gut wäre. allerdings kann ich sagen, der mann ist so normal und hat dies auch in keinstem falle in aussicht mich von ihm abhängig zu machen. ich empfinde das als was schönes, weil mich das eben mein leben frei und ohen einschränkungen weiter leben lässt. nun habe ich ein problem andererseits damit, das er momentan in einer lebenskriese sich befindet. da durch die trennung von der frau nun alles in die wegeg geleitet wurde wir da plötzlich bewusst was da auf ihn zukommt und ich habe den eindruck er verkraftet das nicht.

    schwups, angesprochen, mein helferlein hatte anfangs noch extrem mitgespielt, ist nun allerdings erschäpft vom mich damit ausseinander setzen. ich hab ihn dann geraten sich proffessinelle hilfe zu holen um mich da auch von dem zurück ziehen zu können. sagte ich bin kein psychologe und auch nicht bereit in der beziehung als solches zu agieren.er ging dort hin und ist jetzt noch mehr durch den wind wie vorher.

    was ich nun echt für mich als problem empfinde, bei alkoholkranken menschen wiess ich das hilfe unangebracht ist und ich nehm mich total zurück da noch was zu tun. auch bin ich inzwischen soweit zu verstehen das coabhängige die nicht aussteigen wollen auch dort den eigenen willen haben sollten auszusteigen. ich für mich habe entschieden mich da nicht mehr weiter einzubringen, wenn ich merke es will der jenige nicht, lass ichs auch. muss auch nicht sein.

    hier bei ihm tu ich mir schwer mich einzulassen und ihm zu helfen. komisch, die bereitschaft hab ich nicht um diese liebe zu kämpfen, ich will das er von sich aus spürt was in ihm ist und ich bin einfach zu müde da hinterher zu rennen. ich liebe diesen mann. nur beweisen muss ichs ihm nicht. allerdings frag ich mich nun ist das da in dem bereich denn notwendig für mich mich raus zu halten? bin grad etwas ratlos, weil mit nem normalen mann habe ich bisher noch nie was zu tun gehabt. iregndwie fühl ich mich schon wieder mal hilflos.was ist denn normal?

    gruß melanie