Beiträge von Melinak

    hallo aurora,

    ja, geht mir auch so. ich bin zwar auf distance allerdings kalt lässt mich das nicht. emmozionalität erlaube ich mir allerdings heute wieder. soweit ich mich selbst wahrnehmen kann, was ich ja auch tue, merke da meldet sich in mir ne stimme, die mich mitreisst aus mitleid zu handeln mach ich sofort einen schritt wieder zurück und versuche wieder mehr distance zu bekommen, erst räumlich dann auch zeitlichen abstand um innerlichen abstand zu bekommen. ich glaube das ist auch ne gute übung zu schauen wo setze ich grenzen, wie gut kann ich die setzen, wie weit geh ich heute.

    ich weiss ja auch aus der erfahrung von früher wie weit ich nicht gehen darf. ich denke bewusst damit dem anderen umzugehen und sich immer wieder innerlich zu sagen, ist nicht meins, ist deins, hilft da enorm weiter. das zu erleben, zu erfahren, mich bewegt was, lässt mich allerdings nicht handeln und mach da stabil hinter mich selbst zu stellen bringt mich weiter zur selbstsicherheit und selbstvertrauen hin.

    ich denke es ist wesendlich schwerer so zu agieren als einfach nur ein suchtmittel weg zu lassen, wie zum beispiel eine zigarette. die lass ich weg, wenn ich nicht mehr rauchen will, da hebe ich keine emmozionale bindung dazu. dabei handelt sich um einen gegenstand ein ding und keinen menschen. diesen menschen werden wir begegnen, umgang haben, wie du durch dieses auto oder ich dadurch das meine mutter und mein vater meine eltern sind, wir auch ein auto teilen und der ex der vater der drei kinder.da sind bindungen da, die liessen sich auch lösen, wenn ich meinen raum total komplett ändern würde nach berlin ziehen würde und hier alles stehen und liegen lassen würde ohne was zu sagen. doch mein empfinden wäre dann, ich wäre auf der flucht.

    ich weiss auch nicht ob das nun richtig ist oder flalsch , ich weiss nur das es lebbar ist, weil ich heute erleben kann, das mich das zwar noch bewegt aber nicht mehr so viel einfluss in mein leben mit reinbringt, das ich nicht selbst leben kann, ein leiden ist es nicht mehr.auch hat es zeitlich keine einschnitte mehr, ich tu ja kein finger mehr krum für die und die 5 minuten begenungen können leicht getragen werden. ich sage bewusst getragen, wäre es ein ertragen würde ich leiden.

    ich glaube auch jeder normale mensch empfindet etwas wenn er einen alkoholiker sieht. ganz normal das dabei emmozionen hoch kommen.

    lieben gruß melanie

    hallo und guten morgen,

    kapitulation ist wenn ich dieses wort im inet eingebe generell beschrieben in irgendwelchen kriegsschauplätzen. ob die franzosen und und es heisst dort das der eine kapituliert hat, also dementsprechend die weisse flagge gehisst und aufgegeben hat.

    ich habe aufgegeben. stimmt. aufgegeben und im frieden abgeschlossen, damit das ich erstens akzeptiert habe das ich selbst eine krankheit habe die sich coabhängigkeit nennt, auch wenn die nirgens als deffinierte anerkannte krankheit irgendwo steht. zweitens aufgegebn andere, die trinken wollen und erwachsen sind so zu akzeptieren und sie so leben lasse wie sie das wollen.

    durch den freiden in mir komme ich zu ruhe, fühle mich nicht mehr gedrungen was zu tun was mir schadet. ich bin aufmerksam und achtsam und werde einen solchen "kriegsschauplatz" nicht mehr betreten, nur so kann ich in frieden leben.

    gruß melanie

    liebe orlando,

    ich halt es so, ich benenne den grund für meine distance die ich aufbaue. bedeutet ich sags demjenigen bei dem ich das gefühl habe mich nicht wohl zu fühlen. klare worte die bewegen können. letztens einem kumpel sinngemäss gesagt"weil ich selbst schwierigkeiten duch mein co habe und die geschichte mit eltern und ex die alkoholiker sind, ich damit nicht umgehen kann möchte ich dich nicht mehr treffen. ich fühle mich nicht gut damit, wenn du so viel alkoholisches trinkst/kaufst und kann damit nicht gesund umgenen. du kannst ja machen was du willst, ich allerdings will dir so nicht begegenen und beende hiermit die freundschaft."

    ich meine da ist präventiv alles drin was von bedeutung ist und dann kann der andere ja mal nachdenken. entweder denkt er dann "die spinnt" das mir dann egal ist. oder er sagt sich"die hat recht ist wirklich viel" oder er ignoriert das ganze. mir schlussendlich egal was und wie, ich für mich habe das notwednige getan, mich zu distancieren und auf abstand zu gehen. weil ICH die PRIORITÄT bin für MEIN LEBEN und da mich dieser gefahr nicht aussetze den nächsten alkoholiker retten zu wollen.auch wenn es schwierig ist freundschaften aufzugeben, besser auf jeden fall für mich wie anzufangen therapeutin für nen alkoholiker zu werden und mich selbst wieder zu verlieren. denn auch wenn ich seit jahren mich damit beschäftige, ich weiss wie schnell jeder von uns da im co wieder drin ist. es ist tatsächlich MEIN EIGENES interesse das ich wahre, weil ICH mir wichtig bin und bewusst darüber, das ich ja selbst diese krankheit co abhängigkeit habe.

    gruß melanie

    hallo matthias,

    danke dir auch gute besserung. ich bin ja schon wieder fit, dank eines gut funtionierendem imunsysthems hat mich der virus nur einen tag ausser gefecht gesetzt, den ich mir mit viel schlafen, schlafen, tee und schlafen dann gegönnt habe. heut läuft nur nochs näschen.....

    lieben gruß melanie

    hallo penta,

    Zitat

    Ich lass mich gern mitnehmen. Aber manchmal eben auch nicht. Das darf ich für mich entscheiden. Und das tu ich auch.
    Niemand muss mich zwingen, ihm zu folgen, wenn er selbst mich schon überzeugt.
    Gruß Penta

    ich denke auch, freiwillig etwas anzunehmen, weils einfach gut ist ist enorm wichtig zu sehen. mit zwang hat es nichts zu tun, wenn deutliche klare worte geschrieben werden. jeder der hier schreibt kommt freiwillig her und keiner hier hat so viel einfluss auf den anderen das das zum zwang wird so zu handeln wie der andere es will. das gute doch an ner internetgruppe, wo ich ganz einfach den ausknopf zu drücken oder beiträge den mods zu melden das die die editieren. oder ne PN dem karsten zu schicken.der vorteil das das onlineforum hat.ich fühlte mich noch nie gedrängt was zu tun was mir selbst nicht gefallen hat.es liegt doch da an mir zu schauen und mich zu kümmern wenn mir ws nicht gut tut zu handeln zur not auch dem anderen zu vemitteln man lässt sich nicht diktieren und beformunden. da das hier annonüm ist geht es wesendlich leichter als in ner realen gruppe.es zu benennen und zu schreiben ja auch ne tolle übung um für sich was durch zu setzen. alles hat nen sinn, meiner meinung nach auch diese erfahrungen zu machen, das eben nicht immer alle der gleichen meinung sind und sich darüber austauscht.ich frag mich da sogar, wenn einer das nicht hier kann wie siehts dann im realen leben aus?

    Nici : lol onlinevirus.......

    gruß melanie

    liebe hanna,

    danke für deinen post, nein mich zieht das nicht runter. es macht mich nachdenklich. allerdings will ich eben selbst gesund werden und da setz ich proirität für mich. meine erkältung wird so langsam besser. ich schlafe viel und das hilft bei mir zum glück ja immer. alles andere lass ich liegen , das mach ich wenn ich wieder gesund bin. es hilft ja keinem und besondest nicht mir wenn ich mich da runterziehen lasse und da mitleiden würde. nein, da bin ich soweit weg von wie ich es eben kann.es ist an diesen beiden zu erkennen das sie sich da nur selbst rausholen können.

    ich hab nur das gefühl, jeh mehr ICH mich frei mache um so öfter wird MIR dann wieder hinerher gegangen. das fühlt sich an als wolle mich das ganze wieder einfangen wollen. dieses signal das ich setzte bei der beerdigung vom opa, mich koplett von dieser familie ab zu seilen und loszulassen scheint gewirkt zu haben. so, als wolle die familie mich wieder zurückholen.

    selbst mein vater taucht wieder auf, wo er sich seit jahrzenten nicht geschert hat um uns. ich kann darauf verzichten, ihn und meine mutter brauch ich nicht.auch wenns weh tut.diese aktionen werden mich nicht mehr zum handeln ermutigen.

    loslassen machen lassen das wirkt, die sollen da drüben vergammeln nur so gehts, wer weiss wofür das gut ist.die chance gestern hab ich genutzt um ihm das auch noch einmal klar zu sagen:" ihr beiden werdet von mir aus da drüben vergammeln, ich werd daran nichts ändern wollen, das ist euers, ich leb MEIN EIGENES LEBEN".was mir heute wenn ich das gespräch, so kurz es auch war tatsächlich geschafft habe zu vermitteln. irgendwie bin ich heute froh das auch ihm mal gesagt zu haben und nicht nur ihr.ihm hab ich so deutlich noch nie gewagt das zu sagen.doch wenn ich mir ihn heute anschaue ist er ehrlich gesagt nicht mehr der vater auf dem hohen podest, eher ein bedauernswerter alter kranker mann, dem ich nicht helfen kann.endlich hab ich auch hier den mut meinem vater ins gesicht sagen zu können was mir schon lange auf der zunge brennt.das hat gut getan.

    ich denke das forum hier, das immer wieder schreiben, dauernde wiederholen von solchen formeln: mein leben, euer leben. innere distance aufbauen. sich nicht einbringen. loslassen in liebe. nach sich selber schauen. grenzen ziehen.gesunder egoismus. sich gutes tun. nicht milteiden. war hier so erfolgreich das das einfach so aus mir rausgekommen ist, einfach so wie wenn ich es hier immer und immer wieder aufgeschrieben habe.

    lieben gruß melanie

    liebe birgit,

    Zitat

    Hallo liebes Forum,

    nach einer Nacht drüber schlafen bin ich zu dem Schluss gekommen, mal einen Gang zurückzuschalten und nicht Hals über Kopf die Gruppe zu verlassen. Ich werde xy direkt ansprechen und ihn auffordern, irgendwelche Annäherungsversuche in Zukunft zu unterlassen.
    Unterstützung habe ich von einem anderen Gruppenmitglied, der sich xy "mal zur Brust nehmen will", sollte das nicht aufhören.
    Ich hoffe, wir kriegen das gebacken, daß ich wieder gerne in die Gruppe komme. Werde auf jeden Fall Bericht erstatten, wie es gewesen ist.

    Euch allen Danke für Eure Beiträge und liebe Grüsse,

    Birgit

    na dann ists ja für dich gekährt und ich drück dir auf jeden fall die daumen fürs gespräch.

    gruß melanie

    liebe nancy,

    das mit dem tot vom vater muss ja auch erst ankommen bei dir.. ich versteh dich voll ich habe die letzte zeit auch erst meine oma, dann meinem opa verabschieden müssen und das zehrt sehr an den nerven.

    dann werden nachbarn, die früher echt egal waren plötzlich total nervig oder die arbeit, die anstrengend ist überdimmensoinal anstrengend, weil man sebst sich im loch befindet. überleg doch mal, es ist viel sowas dann auch noch zu erleben, ne beerdigung ist kein spass zuorganisieren und dadurch das die mutter dann auch nicht kann bleibt das auch an dir kleben. vollkommen verständlich das du mit den erven runter bist.

    dann sind kleinigkeiten dann plötzlich so schlimm und es beginnt das schwarzmahlen von dingen die einfach zu meinstern sind, wenn der druck so nicht da ist.

    ich denke veruch dich zu ruhe zu bringen, zur not tut es ein arztbesuch auch um dir zeit für dich zu verschaffen um zur ruhe zu kommen. ne krankmeldung für ein paar wochen lässt dich wieder durchathmen und zu dir bringen. gib dir ne auszeit, es lohnt sich mal ruhe zu bekommen und nicht dauernd zu rennen.

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    ich bin seit ein paar tagen krank, ne erkältung hat mich erwischt.

    gestern abend liege ich auf dem sofa, da klingelt es. mein sohn ruft, das ist opa. was der? seit wann denn das??? der kommt doch NIE! nun kam er vollkommen verzweifelt an, berichtet mir das mutter noch nachts mit dem hund raus ging, beim hund ablassen die mal wieder, was er sagt dauernd macht, umgefallen ist und ihn wohl voll angemacht hat und jetzt total böse im haus sitzt uns schimpft. er es nicht mehr aushällt und nun kurz nur mal ne pause bei mir braucht um runter zu kommen. der hund kam dann auch zu mir. mein vater ging auch schnell wieder (waren keine 5 minuten). ich hab auch kaum energie und lust gehabt mit ihm drüber zu reden, sagte: das ist der grund warum ich nicht mehr komme, weil ich die nicht aushalte.

    dann ging er wieder,total verzweifelt, nur ich kann da nichts machen, das ist eben ihr ding nicht meins, da muss er mit klar kommen und ich kann da nichts tun, ausser mich raushalten.was mich betroffen macht die aussage zu mir, das die reha vor vier jahren eigendlich eine entziehungskur war und die mich da auch angelogen haben, beide. das er nun nicht versteht warum sie diese massnahme nicht annehmen wollte und nichts unternommen hatte um vom alk weg zu kommen.nun da meinte ich zu ihm, wer nicht will und sie wollte damals nicht, der wird auch nichts tun. das hat er wohl verstanden und ging eben betroffen.

    sowas ist für mich immernoch etwas, was mich irgendwie trifft. emmozional. ich kann mich weitgehens raushalten und bin inzwischen auch nicht bereit mit ihm drüber so lange zu reden. nur hinterlassen solche aktionen ihre spuren auf dieser emmozionalen ebene und ich kann dagegen nichts tun.ich werd nen teufel tun mich da noch irgendwie aktiv rein zu begeben, kein bock drauf.

    wenn er nicht mehr kann, dann ist es seins zu handeln und zu gehen uns die im elend sitzen zu lassen.doch er wartet wohl immer noch drauf das sie was tut. da werd ich ihn sitzen und warten lassen.

    nicht meins....nicht meins!!!!!!!!!!immer wieder mir bewusst machen....das IST NICHT MEINS....ich lebe weiter und trinke nun einen hustentee und versuche meine erkältung in den griff zu bekomen.......DAS ist meins.

    gruß melanie

    hallo orlando;

    Zitat

    Die Fragen, die mich bewegen sind, wie erkenne ich, dass Alkoholmissbrauch vorliegt und wie kann ich dann ggfs. angemessen gegensteuern?

    ich versteh deine frage anders wie nici. du frägst wie du bei dir das erkennst? na anscheinend ja nicht, wenn ich so bei den alkoholikern lese erkennen die das erst wenn sie ihren tiefpunkt hatten.von aussen kommt scheinbar nichts an sie ran. gegensteuern? na selbst auf den eigenen konsum achten. ich trinke ganz selten alkohol und wenn dann nur ganz kleine mengen um sicher zu sein.

    gruß melanie

    guten morgen,

    na wie geht es dir heute? manchmal ist es ganz gut abstand dazu zu bekommen um das ganze etwas realistischer zu sehen. ich möchte dich auch etwas ermutigen dich deiner angst zu stellen. wie gesagt, du hast im grunde echt nichts zu verlieren, wenn du hinstehst und da klarheit schaffst und das ansprichst. auch die angst versteh ich, der mann scheint für dich enen status in der gruppe zu haben, mit 15 jahren dort der gruppe dazu zu gehören, nur frag ich mich, hat jemand deshalb mehr rechte als der der da noch nicht so lange da ist? glaubst du das dein stand in der gruppe weniger "gut" ist als der von ihm? fühlst du dich dem da ausgeliefert und hilflos? eben wie du sagst du bist kein opfer du kannst reagieren. selbst so unangenehm wie dir das gerade erscheint dich da durch zu setzen, es würde dir echt helfen aus dieser position raus zu kommen und mal etwas zu erleben, was dir gut tut. das du dich nämlich nicht zurückziehst und den anderen die möglichkeit lässt dieses spielchen weiter zu machen sondern indem du da stehst und dem ein klares "stop mit mir nicht" gibst.selbst wenn du dann hinterher vielleicht doch ne andere gruppe brauchen solltest, du hast in dem fall hinerher alles getan was dir möglich war das klar zu stellen. ich würde das wie gesagt noch mit dem gruppenleiter besprechen, wer weiss was bei einem solchen gespräch rauskommt. das du dich eben nicht wohl fühlst in der gruppe, nach solchen mails das anzusprechen finde ich enorm wichtig sonnst kommst du aus dieser opferposition nicht raus und lässt in zukunft immernoch alles mit dir machen. zurückziehen kannst du dich ja schlussendlich immernoch, jeder zeit wenn du das gefühl hast das es dir zu viel wird. nur vorab schon zu behaupten das wird eh nichts und es garnicht erst zu versuchen ist einfach keine gesunde option fürs ego.

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    ich würd die mail ausdrucken, mitnehmen, dem gruppenleiter informieren und den typen dann in einem gespräch dann stellen und dann herausfinden wollen, wer da in dem fall in der gruppe bleiben kann, wer nicht oder ob es ne möglichkeit gibt da noch miteinander in einem meeting zu sitzen. das undter vier augen mit dem gruppenleiter zusammen. das geht nicht an, das einer sich derartig daneben benimmt und keine konsequenzen darauf folgen. bei sexueller belästigung bin ich inzwischen sehr klar und deutlich, das kehr ich nicht unter den teppich und zieh mich zurück womöglich noch mit dem gefühl das ich was getan hätte.

    zudem kannst du doch nur gewinnen und nicht verlieren, wenn du darüber redest.DU hast doch nichts falsch gemacht!ER hat dich angeschrieben also hat ER es zu verantworten.

    gruß melanie

    liebe maggy,

    ich versteh langsam was du meinst. ich kenn das eben auch, weil meine eltern mir viel zu wenig aufmerksamkeit gaben und ich hier in dem bereich von ihnen so mannipuliert worden bin, das ich für liebe und zuwendung leiszung zu erbringen habe. wenn die leistung nicht so erbracht wurde wie sie das meinten gabs nichts. da wurden abmachungen auch icht eingehalten ich wurde zu hochleistungen erzwungen durch liebe und liebesentzug. das macht das ganze sehr schwierig.

    das borderliner kann da schon auch entstehen dadurch wobei ich hier sicher icht soweit gehen will jemand anderen zu sagen du hast das. sich selbst verletzende handlungen sind sehr üblich auch bei cos, die eben immer und immer wieder um diese liebe betteln, weil sie meinen sie müssten was für tun. da wird sich verbogen und auch eine seelische verletzung ist eine verletzung, ob das dann schon krankhaft und behandlungsbedürftig ist meine ich hat der arzt zu entscheiden. es gibt immer neigungen in allen bereichen die noch grenzwärtig im normbereich liegen.(ich denk an all die pircings die sich die menschen duch sämtliche öffnungen stechen lassen...das ist grenzwärtig für mich, für andere ganz normal sich sowas zu machen)

    das er dich eher ablehnt weil du ihm offensichtlich auf den geist gehst gibt es auch. versuch dich da mal zurück zu halten, melde dich mal längere zeit nicht bei ihm, du wirst sehen,das kann sich dann auch wieder drehen, jeh nach dem wie eng die binung ist. kannst du das?

    doch du scheinst ja eher ihm hinterher zu rennen und meinst da dies unbedingte aufmerksamkeit von ihm zu brauchen. warum? was gibt er dir was andere dir nicht geben? bist du dir selbst so unwichtig oder unsicher das du da diese bestätigung brauchst? wie siehts denn im bereich eigenliebe aus? kannst du dich denn so annehmen wie du bist?das sind fragen die kannst du dir mal selbst stellen oder auch in der therapie die du machst mal angehen. wär interessant.

    denn selbstwert, eigenliebe und gesunder egoismus ist ein bereich der unter den umständen in welchen wir EKs aufgewachsen sind einfach sich nicht richtig gesund entwickeln konnten.mir haben diese fragen enorm was gebracht weil ich feststellte da lag echt viel im argen und ich konnte da therapeutisch enorm viel für mich erreichen um das versäumte oder auch fehlgeleitete in mir so hin zu bekommen, das ich heut relativ stabil und unabhängig leben kann ohne den drang danach zu haben nach dieser ausmerksamkeit nach aussen bzw diese sich dafon abhängig zu machen. also meine laune dafon abhängig zu machen wie es dem anderen geht. beispiel:
    mutter leigt auf dem sofa und weint, wie sie es immer tat. denk mal mit 2,0 promill und kann kaum noch hoch kommen. früher hat mich das traurig gemacht, betroffen gemacht bin ich geblieben hab ihr geholfen und der tag war gelaufen. heute seh ich sie da liegen, denk mir ist ihrs, dreh mich um gehe und kann die gute laune weiter haben, die ich vorher schon hatte und meinen tag unabhängig von diesem anblick geniessen. nicht das mich das kalt lässt, mich bewegt es schon, nur lass ich mich darauf nicht mehr ein.distance

    genau so ist es wenn ich das bedürfnis zu reden habe, es gibt genug menschen zu welchen ich gehen kann mich mitteilen. da sagt die eine person nein ich hab keine zeit. früher fühlte ich mich persönlich abgelehnt, heut kann ich mir sagen, gut keine zeit, dann eben jemand anderen und wenn keiner zeit hat mach ichs eben nicht und dann ists auch gut. bei dringenden fällen gibts ein forum, gibts telefonsselsoreg all das ich mach mich da nicht mehr nur von einer person abhängig.

    ich kann inzwischen gerade was dieses angeht gut für mich selbst lösen und bin dadurch relativ frei und unabhängig.

    wobei da immer was bleibendes da ist, ein austausch mit anderen tut einfach auch gut.nur sollte das eben mit menschen sein die mich verstehen können, bei denen etwas ankommt, wo ein austausch stadtfinden kann, der gesund ist. mit nem nassen alkoholiker kann ich mich heut nicht unterhalten, will ich auch nicht mehr, das brauch ich beim besten willen nicht.


    uuuppss so viel geschrieben...sorry für den langen text.

    gruß melanie

    liebe maggy,


    ich hatte einen mords langen text gehabt um den dir zu schicken und habs dann gelöscht. schade. allerdings eins blieb bei mir hängen und zwar ne frage an dich:

    Zitat

    .ich meinte eigentlich, sich emotional verlassen können

    wie meinst du denn das? ich kann mir darunter leider überhaupt nichts vorstellen unter dem sich emmozional auf jemanden verlassen zu können.

    gruß melanie

    hallo gipfel,hallo liv

    es ist auch keinem geholfen, wenn man sich so sehr einfühlen kann, das man anfängt dem anderen seine gefühle abzunehmen. das ist eben das was uns cos ausmacht. zu viel reinfühlen und nicht distancieren können. doch ich kann von mir hier sagen, solange ich am pc hänge und den menschen nicht persönlich kenne passiert das mitfühlen nicht so, das da die grenze überschritten würde. der vorteil für cos sich hier auszutauschen.

    ich denke allerdings zu verstehen das es ja garnicht darum geht sich so sehr mit rein zu fühlen das man mitleidet. das ist nicht die aussage die ich verstanden habe. es geht in gewisser massen darum sein eigenes zu spüren, das zu verstehen was der andere durchmacht um dann sensibel dafür zu sein was der grad durch macht.das daraufhin ein verständnisvoller austausch stadtfinden kann, weil der eine versteht und das nicht nur im kopf was der andere meint. um sich selbst zu spüren, was ja auch häufig ein problem ist, das eigene wahrnehmen von gefühlen.

    manche können das eben nicht, da gehts dann los mit hau ruck und hau drauf in einer form wo ich mir manchmal frage, so will ich dann auch nicht das mit mir umgegangen wird.der austausch zum schauplatz eines kampfes ums besserwissen wird und dann wie es auch schon beschrieben wird um meins ist richtig deins falsch usw was häufig in einem verbalen schlagaustausch praktiziert wird oder aber wie zuletzt eben in fast schon kindlicher wau wau wuff wuff aussagen dann endet.das ist dek ich mir kein austausch der hilfreich ist.da frag ich mich auch worum gehts eigendlich? dann sind die fragen auch berechtigt die dann aufkommen, will man verstanden werden oder recht haben usw.

    zur frage wil ich gerettet werden? ist bei mir grundsätzlich schon auch die antwort, das es in mir selbst liegt mich zu retten. dennoch bin ich gern bereit von mitlesern oder mitschreiben drauf angeschrieben zu werden hey melanie da läuft was das seh ich kritisch, denk mal drüber nach. handeln tu ich letztendlich ja immer selber, das nimmt mir hier ja keiner ab. wie derjenige mir das aufschreibt ist mir letztendlich wurscht, ich bin froh wenn ich drauf hingewiesen werde, auch wenn ich ab und an nen hals bekomme, über die form des geschriebenen denk ich mir dennoch der hintergrund des mich aufmerksam machen, das da was sein könnte ist für mich hilfreich und ich schreibe hier nicht umsonst schon seit drei jahren um genau das hier zu erfahren.

    gruß melanie

    hallo nancy,

    ich lese zur zeit immer wieder in meinen anfangszeiten die ich hier aufgeschrieben hatte. das von damals liesst sich ganz gut, ich wusste da schon echt viel über das ganze. nur gelebt habe ichs nicht und umgestezt habe ich es erst NACH meinem zusamenbruch, ein gutes jahr später, da habe ich hier schon ganz viel geschrieben gehabt und war mir im kopf schon klar, das es so nicht weiter gehen kann, nur handeln und umsetzen fiel mir verdammt schwer. hilft alles nichts es zu wissen es aber nicht zu tun. das seh ich jetzt. den tritt in den arsch hab ich mir selber geben müssen, den kann dir hier keiner geben. denn handeln ist deins.

    ich glaube wenn dieser zusammenbruch damals nicht gewesen wäre würd ich heute noch rumeiern und nicht leben.nimm das als chance an, wenns dir echt wichtig ist, du wirklich richtig drunter leidest unds echt mal wirklich richtig mies weh tut, dann mach was draus. du hast es in der hand, für dich und niemals für irgendwen anderen dein leben so zu gestalten,das du nicht mehr rennst wie ne blöde um den anderen zu entsprechen.es geht im grunde ganz einfach: sag da einfach mal nein ich mach so nicht mehr weiter.ihr könnt mich alle mal. vielleicht hilft dir das ja weiter?

    gruß melanie

    hallo maggy,

    Zitat

    Hall Melanie,

    hast du noch Depressionen bzw. nimmst du noch Medikamente zu dir?

    ich habe seit einem jahr keine depressionen mehr. auch die panikattaken und angstzustände die ich hatte sind so gut wie weg. ab und an merk ich, das ich etwas sensibler bin, grad in bestimmten zeiten, wenn ich mein berümtes hormonloch habe befor die regel einsetzt. allerdings so, wie das viele andere frauen auch haben, also ists halt so.

    medikamente bekam ich am anfang, die ich aber dann ablehnte weil ich das gefühl hatte die überdecken bei mir nur die angst und ich wollt die ja so erleben, das ich sie als normal empfinden kann und nicht mehr als was unangenehmes. drum machte ich therapie und lernte meine angst zu begreifen, anzunehmen und damit zu leben. da waren viele bereiche darunter, die ich eben als EK mitgenommen habe, das kontrollieren zum beispiel war ein wichtiger punkt und da zu lernen es einfach mal laufen zu lassen und nicht kontrollieren zu wollen, weil die anspannung das noch schlimmer macht.angst auch anzunehmen, auch die trauer zu spüren und laufen zu lassen ohne mich dagegen zu wehren. das anzunehmen und zu akzeptieren, das ich eben traurig bin und matt und müde und mich auszuruhen weil ich ruhe brauchte.

    auch zu sehen, das ich durch bewegung auch wieder energie bekommen habe und mich da nach und nach immer mehr wieder in richtung kontakte nach aussen dann wohler fühlen konnte.ich hab mir oft einen ruck gegeben aufzustehen und wenigstens ein mal am tag raus zu gehen und durch den wald zu laufen. damit hatte ich die ruhe die ich brauchte aber auch die bewegung die mich motivierte stadt immer nur auf dem sofa zu liegen.ne tole kombination aus beiden, ich habe das tag für tag gesteigert und bin immer weiter gelaufen und bekam dadurch auch wieder kraft und energie.

    Zitat

    Du sprichst von Erwartungen, die man nicht haben soll...
    Ich muss mich doch aber auf meinen Partner verlassen können? Wie sieht es denn damit aus?
    Was ist, wenn er nicht greifbar ist, wenn ich ihn dann gerade brauche`?

    das ist in meiner therapie die schwerste hürde gewesen das zu verstehen. ehrlich gesagt ich sass oft da und verstand nichts. denn meine einstellung war auch die, das der andere doch für mich da sein solte, das macht doch beziehung aus. oder das ich doch auch für den anderen da bin und er sich doch auf mich verlassen kann, das wenn er mich braucht für ihn da bin.

    doch ich versteh das heute eben anderst. ich bin in erster linie für mich da, meine bedürfnisse die ich habe unabhängig vom partner mir selbst erfüllen kann. da brauche ich für keinen anderen, das kann ich ganz alleine für mich.

    unabhängig dafon ist der partner genauso dafür sich selbst verantwortlich und hat das was ihn betrifft für sich zu regeln, unabhängig von mir. ich bin erwachsen. er auch und so haben zwei erwachsene miteinander umzugehen und nicht zu glauben das der eine ein anrecht darauf hat das der andere für ihn das alles abdeckt und erledigt.

    klar kann der um hilfe bitten, fragen ob der andere das ein oder andere für ihn macht. nur hat er das nicht zu erwarten, der andere darf sich auch dazu äussern und sagen "nein ich mach das nicht" und dennoch dabei geliebt zu werden.denn das für den anderen da sein und für ihn was zu machen hat auf freiwiliger ebene zu sein und ist kein muss.

    zudem ist das gefühl der liebe dafon nicht abhängig was der andere für einem tut, dazu braucht es kein beweis, das muss sich keiner erarbeiten.liebe ist ein gefühl, es braucht nicht den beweis da zu sein durch handlungen.

    bei alkoholikern wirst du merken sie können nicht da sein, sie sind aussschliesslich in ihrer sucht drin und haben nichts anderes mehr wie dieser sucht nachzukomen und das wird im laufe der zeit immer mehr und schlimmer. die nehmen dich nicht wahr, deren ziel ist es den nächsten schluck zu bekommen, egal wie sie dieses erreichen hauptsache alkohol.dabie gehen die über leichen, wenn sein muss.

    wenn du das gefühl hast du brauchst einen anderen menschen, woher kommt das denn?

    lieben gruß melanie

    liebe maggy,

    Zitat

    Das ist schonmal ein guter Schritt, dass du dir das sagst. Ich bin noch dabei, mir zu sagen, dann soll er sich halt totsaufen. Ich bin wohl gerade dabei, mich innerlich zu verabschieden. Schmerz gehört da leider dazu.

    ja, schmerz gehört dazu. sich darüber bewusst zu sein und zu sagen: ja ich habe schmerz in mir, das ist teil meiner emmozionalität und mach mich zu einem menschen, der fühlen kann. auch das zu sehen. es als positives zu sehen, gerade bei depressionen (ich hatte auch depressionen kenne das ) zu spüren, da ist noch emmozion da das is gut, auch wenn diese vielleicht die unangenehmenren emmozionen sind, wenigstens habe ich überhaupt emmozionen.nach den depressionen, die ich überwunden habe fingen dann wieder die anderen emmozionen hoch zu kommen und ich spürte auch hier wieder diese positiven. heute ist es eine gute gesunde mischung aus allen, welchen ich begegnen kann und alle annehmen kann als die die sie sind: gefühle zulassen. eine fähigkeit.

    Zitat

    Ich wünsche mir sehr, dass er unwichtiger wird....jeden Tag ein Stückchen mehr....das ist mein größter Wunsch. Weil mir wird jeden Tag mehr bewusster, dass ich verloren habe. Aber ich kann MICH gewinnen.

    genau, du gewinst dich. das ist auch für mich das unsagbar tolle daran, das ich mich gefunden habe. so sehe ich die zeit im rückblick als etwas zwar schlimmes, schmerzhaftes an. dennoch seh ich auch, das ich dadurch angefangen habe mich zu finden, was ich möglicherweise so nie gemacht hätte, wäre das alles nie geschehen. so bin ich heute erwachsen, eine frau mit viel emmozion, bewusstsein für mich und stehe dadurch sicher im leben, mich haut so schnell nichts mehr um.das das positive aus dem was geschehen ist. seh das positive und das sport an weiter zu machen, sich selbst zu finden.

    lieben gruß melanie

    liebe desperateS

    Zitat

    Deshalb ist es so wichtig, bestimmte Dinge gehen zu lassen. Loszulassen. Sich zu lösen. Niemand spielt in diesem Leben mit gezinkten Karten. Manchmal gewinnen wir, manchmal verlieren wir auch. Erwarte nicht, etwas zurückzubekommen, erwarte nicht, dass man Deine Bemühungen anerkennt, dein Genie entdeckt, Deine Liebe begreift. Zyklen beenden. Nicht aus Stolz, Unfähigkeit oder Hochmut, sondern einfach nur, weil sie nicht mehr in Dein Leben passen. Schließe die Tür, lege eine andere Platte auf, räum Dein Haus auf, schüttele Staub aus. Höre auf zu sein, der Du warst und werde der, der Du bist.
    Aus "Der Zahir" von Paolo Coelho.

    ich danke dir dafür, das hat heute gerade so gepasst es zu lesen!

    lieben gruß melanie

    hallo maggy

    Zitat

    Ich habe ihn ja noch nicht einmal vor die Wahl gestellt oder ihm gesagt: Ich oder der Alk? ....was ich in fast jedem Thema hier lese.
    Ich will mich distanzieren und das ist mein momentaner Wunsch.

    die innere distance bekommst du, wenn du dich siehst, das was du für dich tun musst um wieder auf die füsse zu kommen unabhängig von ihm und seiner krankheit. akzeptiere, das er krak ist, er ist alkoholiker und darf tun und lassen was er will es ist sein recht es zu tun, er ist erwachsen.

    die innere distance bekommst du indem dich das eben nicht mehr stört und du nichts versuchst zu unternehmen um ihn da weg zu bekommen, ihn also machen lassen kannst was er will. dich auch nicht dafon beeindrucken lässt was ihn betrifft. das du für dich deine prioritäten setzt und dein leben siehst als das wichtigste überhaupt.

    ich versuche das eben bei meiner mutter so zu tun. allerdings leben wir zwar im selben dorf aber nicht zusammen. ich würde es nicht schaffen, glaub mir, da tag täglich zu zu schauen wie sie sich wegbeamt und besoffen auf dem sofa lallt und ein bild des elends darstellt und ich bin froh das ich mir das eben nicht antun muss, auch wenn ich sie sehr liebe, sie zu sehen.drum geh ich selten rüber lieber einmal weniger als einmal zu viel, weil mich dieser anblick einfach emmozional trifft.ich bin inzwischen soweit das der dran, das müsse aufgehören und die akzeptanz ihrer krankheit sich eingestellt hat.

    von mir aus soll sie doch dort liegen und sich tot saufen, ist ihrs icht meins (hört sich hart an, ist es auch, aber nur so gehts). verloren habe ich meine mutter eh schon lange, an alkohol. ich habe mich von ihr innerlich verabschiedet und dennoch es tut mir weh, immernoch. denn sobalt emmozionen da sind, liebe da ist, wird das alles zu einem trauerspiel in dem eben alle dabei verlieren.

    ich will mich da nicht weiterhin von beeinflussen lassen, mein leben ist mir wichtig geworden, meine gesundheit, meine emmozionalitäten, ich bin mir wichtig geworden. drum heisst es hier nicht lapidar trenn dich dann hast du deine ruhe. es hat eher die bedeutung duch den räumlichen abstand hast du schlichtweg die möglichkeit dich auf dich zu konzentrieren, dich um dich zu kümmern und dich zu distancieren, weil du dich da nicht mehr in der situation, ihn zu sehen, da mit ihm ausseinandersetzen musst.wenn du da stabil bist es anzuschauen ohne aktiv zu werden, ohne drunter zu leiden und diese härte hast es dir anzuschauen, dann kannst du das auch weiterhin so leben wie du lebst. du machst ja therapie und lernst dich da kennen,ist gut, mach weiter und mit der zeit wirst du dir so wichtig, das er unwichtig wird. vielleicht schaffst du dann den absprung.

    gruß melanie