Beiträge von Melinak

    hallo BC,hallo ihr anderen,

    ich bin immer froh wenn mich in dieser SHG jemand aufmerksam macht da mal genauer hin zu schauen, wenn er bemerkt da ist was anzuschauen, weil er mich durch das miteinander schreiben ja auch ein stück lang begleitet hat. manche tun das bei mir schon seit jahren, auch ich kenne deren schreiben, schreibstil, usw, kann bei ihnen auch mal schreiben: schau mal da hin, ich bemerkte was. durchs hinschauen komme ich dann wieder einen blick auf was was ich hinterfragen kann, wenn ich das will oder auch nicht (das ist ganz meine entscheidung ich bin nicht abhängig dafon reagieren zu müssen ich kann reagieren wenn ich es will, wenns mir wichtig ist, ein riesen unterschied). das gehört für mich dazu in einer shg auch mal was geschrieben zu bekommen, was mir vielleicht im moment des lesens nicht gefällt und auch ich kenne es, zu reagieren darauf mit unmut und vielleicht auch mit trotz.

    doch schlafe ich mal drüber und denk nochmal drüber nach , kann sein das ich verstanden habe was der andere von mir wollte und bin dann auch nicht sauer darüber das er das getan hat.ich denke das hat auch was mit verstehen zu tun und auch verständnis dafür zu haben warum wir hier ne shg sind und kein forum indem nur monologe geschrieben werden.

    für mich gehört das alltägliche mich ausseinandersetzen mit menschn, das verstehen, das argumentieren, das akzeptieren der meinung des anderen, der respekt vor dem anderen sowie auch erwartungen zum normalen miteinander. ich tue auch nicht erwarten das immer alles super harmonisch läuft oder das mich texte hier nicht anpieksen. das ist für mich sinn einer shg auch mal in diskussion zu gehen, wos nicht so harmonisch läuft, wo ich grenzen setzen darf, wo ich mich durchsetzen kann oder wo ich auch von meinem standpunkt runtergehen kann und diesen ändern kann oder auch verständnis dafür habe, was der hintergrund des schreibens ist.

    ums recht haben gehts mir absolut nicht. es geht hier für mich ums an mir arbeiten.letztendlich um mich und meine fähigkeiten oder unfähigkeiten kennen zu lernen und dadurch mich kennen zu lernen im umgang mit anderen.auch gehts mir darum das der andere mich verstehen kann, das mitzuteilen ist mir wichtig um missverständnissen aus dem weg zu gehen.

    da kanns mal ne längere diskussion geben, das ist mir bewusst. das das anstrengend sein kann, für jemanden der nicht so gern diskutiert wie ich ist für mich auch klar, das versteh ich.das jeder mensch unterschiedliche arten des stils hat, mit wecher er ganz besonderst sich von anderen abhebt ist individuell. das akzeptiere ich und möchte das dem anderen auch nicht absprechen, das ich bin wie ich bin lass ich mir auch nicht absprechen.

    gruß melanie

    hallo hartmut,

    sedi schreibt

    Zitat

    Ich halte das "verstanden werden wollen" für ein "ganz normales" und gesundes Verhalten.

    das geht mir auch so, das ist nicht coabhängig oder alkoholiker bedingt. ein ganz normales grundbedürfnis das JEDER mensch hat. ich möchte da auch mal hinschauen können, das ich mich nicht immer nur aufs co reduzieren lasse, ich bin ein mensch wie jeder andere auch und das was normal ist ist normal, auch bei mir.

    Zitat

    Was ist das Suchtmittel für den CO? Seine Krankheit/Abhängigkeit oder "der Alkoholiker"
    Zitat:
    ür mich ist ein trockener alkoholiker dann eine gefahr rückfällig zu werden, wenn er das systhemische was er mitbringt und woran er nicht gearbeitet hat weiterlebt (mich triggert das).
    Pass auf dich auf.

    Nicht umsonst stellte ich dir die Frage ob du einen CO Rückfall hast. Der eine liest es als Angriff der andere freut sich drüber das jemand aufmerksam ist. Muss ja nicht stimmen . War dann ein A doch ein B. Andererseits sind wir hier in einem Suchtforum , das bemerkte Veränderungen angesprochen werden sollten.

    wenn du mich frägst was ist suchtmittel für co dann von mir die antwort hier möchtest, die antwort darauf: verstanden zu werden ist nichts was mit sucht zu tun hat.ich bin nicht süchtig nach verstanden werden, es ist ein grundbedürfnis eines jeden menschen.um verstanden zu werden ist es wichtig mich mit zu teilen. auch wenns ne längere diskussion ist, im grunde gehts dabei einfach nur um sich mit zu teilen und auch um mitteilungen zu bekommen.nur im miteinander reden oder diskutieren kann verständnis füreinander entstehen. ganz normal im umgang mit menschen.

    im zweiten teil hier frägst ob ich einen co rükfall habe wenn ich einfach nur verstanden werden will, gebe ich dir die antwort jetzt hier: verstehen und verstanden werden ist etwas was jeder mensch in sich trägt und hat also defakto mit co rückfall überhaupt nichts zu tun.

    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    Zitat

    Wenn ich CO Erfahrungen lese, ist es ja so , das "der" CO meist richtig liegt, in seiner Annahme , was dem Alkoholiker gut tut. Es kommt aber nicht an, weil es dem Alkoholiker in seiner Sucht scheiß egal ist. Nicht das er nicht verstehen will . Meist kann er es nicht mehr.


    beim nassen alkoholiker kommt nichts an, richtig. nur meine frage nun auch hier im forum, wie ist es denn bei den langzeittrockenen? kommt da dann was an, was ich vielleicht vermitteln will um verstanden zu werden? ich dachte bisher auch der trockene alkoholiker hat sich ausser der stofflich bedingte sucht sich auch gedanken über sucht im allgemeinen gemacht. auch ums systhem, das stadtfindet was co und alkoholiker in nassen zeiten zusammen hielt. gut ich dachte es, scheinbar ist das nicht bei allen so. wobei ich das nicht weiss ich interpretier da nur aus dem geschriebenen raus.

    wenn nämlich der alkoholiker dann trocken wird und der co immer noch festhängt oder der co schon viel an sich arbeitete und der trockene sich um die stoffliche situation nur gedanken macht. dann entsteht da ja die gefahr im miteinander umgehen das das systhem an sich nicht aufhört der eine den anderen wieder reinziehen könnte und eigendlich ja dann wieder zu einer gefahr für die gesundheit beider bestehen kann. drum ist es mir als co auch wichtig gerade dem bewusst zu sein und dann wiedereum verstanden zu werden vom trockenen alkoholiker, um überhaupt miteinaden in verbindung zu kommen, sich begegnen zu können ohne diese gefahr.

    für mich ist ein trockener alkoholiker dann eine gefahr rückfällig zu werden, wenn er das systhemische was er mitbringt und woran er nicht gearbeitet hat weiterlebt (mich triggert das). dann wirsd allerdings wieder gefährlich für den trockenen alkoholiker, wenn ich der co auch wieder rückfällig würde und in die alten muster rein rutschte. darum eben auch mein gedanke dass mit dem verstehen sich was bewegt, bei mir UND evtl auch beim anderen. allenfalls wärs für mich wieder die option mich von dieser person wierder zurück zu ziehen und einen kontaktabbruch um zu setzen.da ich dafon ausgehe wenn beide menschen sich entschieden haben nicht mehr dieses alte leben zu wollen sollte es durch gegenseitiges verstehen doch auch möglich sein daran zu arbeiten. ich kenne solche beziehungen die funktionieren allerdings nur deswegen weil BEIDE sich da gegenseitig verstehen.

    gruß melanie

    @ hartmut

    Zitat

    Melanie ich kann es nachvollziehen keine Grundbedürfnisse zu bekommen oder verspottet zu werden. Ich hatte mich immer mit einem Satz getröstet . Ich kann nichts dazu woher ich komme aber ich kann etwas daraus machen.

    drum schreib ich hier und führe diskussionen.

    gruß melanie

    hallo speranza,

    Zitat

    Warum tut dir das weh, es sind doch im Grunde Menschen die dir egal sein können?

    ehrlich gesagt?????hartmut ist mir nicht egal! warum? egal gehört nicht hier her!

    wär diese aussage von nem anderen gekommen wärs mir echt nicht nahe gegangen! das meine ehrliche antwort darauf.

    gruß melanie

    hallo hartmut,

    nun ich habe endlosdiskussionen hinter mir, stundenlange mit meinem ex mann. alkoholiker. er diskutierte fleisig mit. also lags nicht nur am co. auch alkoholiker diskutieren endlos.

    mein diskutieren hat sicher was damit zu tun, das ich als EK damals schon früh gelernt habe, wie es ist gegen die mauern zu rennen und nicht wahr genommen zu werden. durchsetzen war überlebensnotwendig für mich umn überhaupt wahr genommen zu werden und wenigstens ein minnimum an aufmerksam und grundbedürfniss erfüllt zu bekommen, ich wär schlichtweg verhungert damals weil mutter nicht einkaufen war, nicht kochte und nur noch kaba um haus war. da wir auf dem land wohnten und ich auch kein geld hatte wars mir nur möglich wenigstens einwenig hunger in den apfel und pflaumenbäumen zu stillen.oder kaba mit einwenig milch zu brei rühren. mein mittagessen und musste für den abend langen und brot zum frühstück gabs auch keins.oft genug bin ich in der schule umgekippt weil lich ohne essen und trinken dort an gekommen bin das . das prägt.kein mensch at sich für das kleine blonde mädchen interessiert ds in solchen verhältnissen gross wurde.im gegenteil ich wurde dafür noch verspottet.

    wobei ich heute dieses mich durchsetzen können wenns dann wieder an grundbedürfnisse geht ja heute so gut kann, das dies für andere vielleicht nervig ist, er sich genervt fühlt von mir weil ich da einfach wirklich nicht locker lasse.

    gruß melanie

    hallo hatmut,

    Zitat

    Nun frage ich mich ob auch das eine Eigenschaft für CO Kranke ist ,solange zu diskutieren bis jemand Ihm /ihr Recht gibt ?

    mir geht es nicht im diskutieren ums recht haben oder das mir recht gegeben wird. sondern ums gegenseitige verstehen. ich kann ja nur durch austauschen lernen, mich weiterbringen. es ist nicht der hintergrund einer diskussion recht haben zu wollen. mir gehts ums verstehen.

    gruß melanie

    oha noch was gefunden, an mich

    danke fürs aufmuntern wollen. es ist immer sehr schwer gefühle mitzuteilen ich versuchs einfach und das das rüber kommt ist ja schön zu lesen.das ich wenn ich gefühle mitteile angreifbarer bin ist normal. mir tuts manchmal weh so manche sprüche hier von den selbst ernannten "ganz harten".

    allerdings alles andere was da am nebenschauplatz sich abspielt da kannste echt nichts tun. des regel ich selber, mach ich mit mir selbst aus. danke.

    gruß melanie

    @ hartmut

    weils nen dikussionstread ist und ich leider, vergessen habe, anstelle hartmut dann über dem statemant das ich abgegeben habe (als schlusswort für alle) ein HALLO ZUSAMMEN hinzuschreiben!!!!!!!!!!

    Zitat

    Warum diskutierst du denn schon wieder mit mir? Alles was ich bei dir gerade lese entspricht meiner -Erfahrung einer CO Denkens.

    ich bin eine COABHÄNGIGE JA!!!!!! schon kappiert?????? ES IST SO!!!!drum FÜR MICH MEIN SCHREIBEN HIER!!!!!!

    ich lass das jetzt mir bringt das nichts mich zu rechtfertigen.

    ein schönes austauschen wünsch ich noch!

    melanie

    lieber hartmut,

    ist es anmassend erwartungen zu haben?

    Zitat

    Kann ich von einem Alkoholiker erwarten, dass er trocken bleibt?

    fazit für mich:
    ich kann erwartungen haben. das ist meins, das lass ich mir auch nicht absprechen. wie ich damit umgehe ist auch meins. wenn das druck macht auf den anderen dann ist es seins, mit druck umzugehen.seins dann da zu stehen und zu sagen ich kann den erwartungen nicht entsprechen.meins dann wieder zu sagen ok, in dem fall werd ich meine erwartungen an dich eben runterschrauben oder keine mehr haben.dann kann ich mir das vom angehörigen, von dem ich weiss das das eine zu hohe erwartung ist, die er aufgrund der krankheit nicht erfüllen kann dann wünschen das er trocken bleibt, jeh länger er trocken bleibt auch hoffen das er trocken bleibt.in dem fall wird es wohl sinnig sein sich von erwartungen zu lösen, damit ein umgang miteinander als angehöriger dann weiter stadtfinden kann. das das was ich hier für mich aus den vielen treads mitnehme.

    lieben gruß melanie

    @ jürgen,

    Zitat

    Da schliesst sich für mich der Kreis.

    Ich habe schlicht und einfach keine Erwartung an andere Menschen bzgl. Ihres Alkoholkonsums.
    Es ist ihr gutes Recht zu trinken. Es ist nicht ihr gutes Recht, andere Menschen zu gefährden.
    Ich kann sie nur darauf hinweisen, dass es ggf. nicht Ihren eigenen Zielen entspricht.
    Ich weise sie auch darauf hin, wenn sie sich in unnötige Gefahr begeben oder die Krankheit Alkoholismus nicht adäquat behandeln lassen wollen.

    Bei Menschen, zu denen ich persönliche Bindungen habe, würde ein Rückfall mit negativen Auswirkungen auf ihr Leben bei mir das Gefühl der Trauer auslösen.

    LG Jürgen

    das gibt mir nämlich zum nachdenken, denn meiner meinung nach , die ich mir echt ziemlich hart erarbeitet habe mit der akzeptanz jeder darf trinken , saufen wie er will, es ist sein gutes recht. auch einen rückfall haben.

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    Zitat

    Den Anspruch, dass meine Kommunikation immer perfekt ist, habe ich nicht. Muss ich auch nicht haben.

    den habe ich auch nicht. perfektionismus ist mir inzwischen zu wieder. nur eben in dem bereich wie ich schon beschrieben habe ist es mir für mich wichtig warum ich bei diesen schlüsselworten ausflippe wo eigendlich so nicht zu reagieren ist. damit tu ich mir einen riesengefallen. das ist der hintergrund warum ich da hinschaue.

    gruß melanie

    lieber hartmut,

    Zitat

    melanie , du schreibst von Kritik, Du schreibst was dem Alkoholiker gut tut , ich greife es auf und du interpretierst /sepkulierst es es mit mit zig weiteren Erklärung anders, wie ich es verstand. Da kommen wir nicht zusammen da ich dich einfach dann falsch verstehe. Somit ist auch das Thema für mich abgeschlossen.

    was mir dazu einfällt ist, mir gehts hier ums für mich was lernen und neue erkenntnisse zu bekommen. mir gehts hierbei nicht ums recht haben. ich versuche das was ich gedanklich habe zu sortieren und auf zu schreiben. wer da nicht mitkommt, dem bin ich keinesfalls böse oder so, therma erwartungen:das erwarte ich nicht. manches in mir ist ja auch manchmal so verdreht, das versteh ich selbst nicht. drum schrieb ich hier doch!

    gruß melanie

    guten morgen BC,

    eine sehr gute frage, denn das nimmt wesendlich den erwartungsdruck dann wieder raus der entstehen könnte.nehmen wir mal an du bist eine angehörige von mir. ich als EK und co hab mich mit dieser krankheit ausseinandergesetzt und weiss im grunde auch von der rückfallgefahr die da bei 0,2% stehen. also bedeutet das für mich darauf einzugenen und mich da mit dir (dem trockenen alkoholiker) zusammen zu setzen, wenn du mir als MENSCH wichtig bist. dir zu erzählen wie es mir ginge wenn ich einen rückflall erleben würde und da meine konsequenzen ziehen müsste, was ich sicher nicht gern tun würde, es allerdings in dem fall notwendig wäre.

    vielleicht würdest du dann auch verstehen warum diese erwartungen da sind. das du mir als mensch wichtig bist und dieser schritt den ich dann machen muss um mich zu schützen mir weh tun würde, weil dieser weg nicht ohne emmozionalität stadtfinden kann.ich da wiederum deshalb handen müsste, dich also dann nicht mehr kontaktieren könnte, was mir dann zwar für meine gesundheit wichtiger ist, mir allerdings in einer trennung auch wieder schmerzhafte zeit bescheren würde.

    also geh ich dafon aus das ich die erwartung an dich stelle weil ich mich durch deinen rückfall den du hast zwar nicht verantwortlich fühle, sondern es für mich dennoch eine schmerzhafte angelegenheit ist mich zu trennen. aufgrund der sucht, nicht aufgrund deiner person.

    ich denke die erwartung die ich deshalb habe liegt im grunde darin, das ich als angehörige einfach diesen menschen, den ich wiedergefunden habe nicht wieder verlieren möchte. kann sein das diese erwartung dann wiederum sehr egoistisch ist, allerdings einfach dadurch entsteht, das ich den menschen einfach gern habe!

    gruß melanie

    guten morgen thomas,

    mein ex hat auch sachen da gelassen die ihm gehörten.ich habs in den keller geräumt weil ichs nicht sehen wollte. nach drei jahren hab ich die dann weggeschmissen. ich glaube das ist auch so, das man nach ein paar jahren schon die dinge, die einem anderen zwar gehören, der sie aber nicht holt auch wegschmeissen kann. da gibts was, versuch dich da mal zu informieren, das inet ist gross und da kannste sicher was zu finden.

    ob sie wieder wohnrecht hat auch. sonnst einen anwalt dazu befragen. zwar ne rennerei aber lohnt sich und du bist auf der sicheren seite.setz dich da für dich und den sohn ein. was war ist vergangenheit, heute sieht es wieder anderst aus und es kann ja sein das aufgrund der dinge die passiert sind ja auch die entscheidung da eine andere sein wird wie damals. nur den kopf nicht hängen lassen.

    gruß melanie

    liebe joanne

    Zitat

    Ich glaube wenn ich mit ihm spreche dann kapiert er es,hat es aber am nächsten oder übernächsten Tag wieder vergessen

    sowohl bei meiner mutter als auch bei menem ex war es ebenso. ich konnte tolle gespräche führen, dachte fein jetzt haben sie verstanden was ich meine. doch noch wärend des gesprächs mit einem mal plötzlich wie bei ner schallplatte mit nem sprung fing die diskussion von vorne an. ich bin ratlos, weiss nicht was es ist. doch gelernt hab ich draus keine gespräche mehr zu führen, weil die einfach nichts bringen.


    gruß melanie