Beiträge von Melinak

    hallo gela,

    ich kann ein buch empfelen das heisst gewaltfreie kommunikation von b marschall und rosenberg. eine sprache des lebens. das fand ich interessant um eben meine kommunikation anzuschauen und zu hinterfragen. einiges liegt da im argen, wenn ich da bedenke wie meine eltern mit mir als EK gesprochen haben und mich sprachlich ja auch geprägt haben ist daran wirklich einiges aufzuarbeiten.

    auch hat es mir im umgang grad mit meiner mutter da einwenig die augen auf gemacht, was sie sagt, wie sie es sagt, wie es bei mir ankommt wenn sie was sagt. das ist unheimlich gut dieses buch.dadurch konnt ich mich sehr gut von ihr abgrenzen. bzw von dem abgrenzen was bzw wie sie mir was sagt, dieses innerliche was bei mir dabei abgegangen ist.

    kommunikation ist ja, wie ich im erwartungstread ja auch schon festgestelle habe eine schwierige angelegenheit, denn begriffe werden häufig mit bewertungen unterlegt, die dieser bergiff im eigendlichen sinn nicht hat.

    das beispiel auch mit egoismus und gesunder egoismus. meine eltern warfen mir diesen begriff egoist als schimpfwort zu. er kahmt meisst in streitsituationen vor und soll wirken, das ich mich mehr um sie kümmer. er wurde eingesetzt um mich zu manipulieren, da der begriff egoismus für mich die bedeutung HATTE das ich ZU VIEL an mich denke und zu wenig an andere. egoisten sind, laut aussage meiner mutter ganz schlechte menschen.also wurde dieser begriff für mich negativ schlecht bewertet.

    nachdem ich festgestellt habe wie gut ich mich fühlen kann wenn ich mal an mich denke und egoistisch handeln kann wurde dieser begriff VON MIR angeschaut und mit was positivem unterlegt. denn egoistisch zu sein bedeutet heute lange nicht nur an sich zu denken. drum auch der anhang gesunder egoismus, der das noch bestärkt, das es gesund ist egoistisch in manchen bereichen zu sein und zu sich selbst zu stehen, sich nicht mannipulieren zu lassen.

    es gibt viele begriffe die benutzt wurden von meinen eltern um mich zu manipulieren. was für ausenstehende oft schwer war nach zu vollziehen warum ich in manchen bereichen so schrecklich heftig reagierte.denn sie haben diese bewertung des begriffes nicht so, können es nicht verstehen.

    ich stele für mich daraufhin fest wenn ich diesen begriffen eine andere bewertung zuordne, wie am beilpiel egoismus, dann kann das was mir gesagt wird in dem moment wiederum nichts mehr auslösen. dann wird der vom anderen vielleicht eingesetzt doch mein bauchgefühl dabei ist inzwischen ein anderes wie vorher und ich kann dadurch meine grenzen auch mit gutem gefühl wahren und mir sagen: dann bin ich halt egoistisch, wenns mir gut geht dabei kann mir das keiner als vorwurf geben.

    dadurch bin ich nun in der position mich abgelöst zu haben von meinen eltern und ihrer befindlichkeit. ich habe es heute anderest, was sie haben ist für mich heute nicht mehr das a und o, ich bin erwachsen und trage MEINE entscheidungen ALLEIN für mich, bin auf diese eltern nicht mehr angewiesen und habe inzwischen die grenze gezogen, mich darauf auch nicht weiter einzulassen.dadurch konnt ich weiter gehen und mir sagen, ich löse mich von ihnen ab, sie leben ihrs, ich meins und gut ist.

    lieben gruß melanie

    hallo gipfel

    Zitat

    Die ständige Suche nach der eigenen Grenze ,
    neue Fähigkeiten/Schwächen an sich feststellen,
    und die selbst ernannte Grenze dann bewußt zu verändern.

    Ich weiß nicht, wo meine wirklichen Grenzen sind.
    .... und wenn - warum sollte ich daran festhalten ?
    Es kann sehr schnell geschehen, daß ich mich zumauerere.

    ich kenn das zumauern echt gut. hatte ich viele jahre so. da fand kein leben mehr statt, da war ich im keller und kam nicht raus.


    das leben fliesst ja, es geht weiter entwicklungen sind da. auch wir entwickeln uns tag täglich. die internsion an grenzen nicht fest zu halten, loszulasen, neue erfahrungen dadurch zu sammeln neue grenzen dazu zu bekommen oder wiederum grenzen aufzulösen find ich spannend.allerdings weiss ich auch das mir das immer wieder angst macht, weil ne feste stabile grenze die schon jahrzentelang bestand hatte gab auch halt , sicherheit und kontrolle. dafon sich zu lösen ist echt ne herausforederung für mich.


    wobei ich auch sehen kann, du in punkto alkohol ich in punkto co abhängigkeit sind dann wiederum in der situation IN DEM BEREICH von abhängigkeit und sucht eben stabile klare grenzen ziehen zu können, das was du also hier unter "echte grenze" verstehst. die tatsache im umgang für mich als co eben keinen umgang mit NASSEN alkoholikern zu pflegen.

    das ist für mich inzwischen ne klare grenze die ich mir setzte.

    ich will keinen umgang mehr mit nassen alkoholikern.

    da bin ich gern bereit mein leben lang drauf zu achten für mich, weil ich weiss überschreite ich diese grenze falle ich wieder ins co.

    ist das von mir so verstanden worden wie du es gemeint hast?

    gruß melanie

    liebe gela,

    mir half es weiter mir bewusst zu machen was mein problem als coabhängige ist. so habe ich mir nun etwas erarbeitet was mich als co betrifft:

    ich schau nach dem was ICH DENKE was der andere von mir erwartet! (das mein co) ich schau dadurch NICHT mehr nach mir! dadurch mache ich mich abhängig vom anderen.

    es sind meine phantasien die ich hatte was von aussen von mir erwartet wird. die haben dann wiederum was mit meiner einstellung zu mir und meiner person zu tun.

    da geh ich in dem moment an meine mir bewussten oder unbewussten defizite ran die mich an mir selbst stören und fühl mich da dann verpflichtet für den anderen was anderes darzustellen der ich bin, weil mich die defizite an mir stören. anstelle hin zu gehen mein defizit selbst aufzuarbeiten, dann brauch ich wiederum dieses denken was andere von mir erwarten könnten auch nicht mehr haben.dann bin ich offen und vorallem ehrlich mir gegenüber und auch den anderen gegenüber weil ich mich nicht mehr verstellen muss. defizite haben alle menschen irgendwo. deshalb bin ich auch mit defiiten auch kein schlechterer mensch wie andere.das zuzugeben ist schwierig und auch dahinter zu stehen.denn da wiederum arbeitet die angst (des cos) nicht angenommen und geliebt zu werden wie man ist, weil ich als co gelernt habe so zu sein wie der andere es von mir erwartet, bzw wie ich dachte das der andere von mir erwartet.

    wenn ich mir meiner person sicher bin und mich so annehme mit all dem was mich ausmacht, dann habe ich in dem moment kein schlechtes gefühl grenzen zu setzen, nein zu sagen, erwartungen an mich gestellt zu bekommen und mal gegen was zu handeln was mir nicht gut tut und erwartungen nicht zu entsprechen. dann bin ich mir es selbst wert nach mir zu handeln und nicht nach anderen.dann tu ichs für mich, weil ich erkannt habe, das die liebe zu mir selbst wichtiger ist wie das von aussen geliebt zu werden (was cos auch nur ganz schwer sich von abgrenzen können). es dann wiederum nicht mehr wichtig ist ob das gut ankommt bei anderen, ich gemocht werde dafür oder nicht.da einen gesunden egoismus zu entwickeln für mich als co überlebensnotwendig.auch wenn ich dafür micht gemocht werde ändert das nichts an der tatsache das mein handeln eben so ist wie ich es für mich wichtig sehe und mich denoch gut fühlen kann, weil ich für mich was getan habe und für mich hingestanden bin ohnemich zu verbiegen. dann tuts auch gut ne grenze zu setzen, ein nein zu formulieren ohne ein schlechtes gewissen.

    kompliziert, ich hoffe ich konnte einwenig beitragen oder hab ich verwirrung gestiftet?

    gruß melanie

    hallo gipfel,

    ich bin ja auch co und kenne das gerenzen setzen, grenzen ziehen und gernzüberschreitungen nur zu gut. was mich interessieren würde wäre folgendes:

    Zitat

    Das ist nicht möglich.
    Du kannst nicht über Deine Grenzen gehen, weil es dann keine echte Grenze war.

    WAS ist ne echte grenze? wenns ne echte grenze gibt gibts dann auch ne unechte grenze?

    bitte erklähr mir das, vielleicht hilft mir das weiter.

    gruß melanie

    hallo BC,

    Zitat

    Allerdings sehe ich Hartmuts Äußerung auch nicht als Kritik

    nun spekulieren könnten wir da lange was es war. nun bei mir kam das an als konstruktive kritik, das allerdings daran liegt, das hartmut (was er ja auch schon schrieb) und ich eben schon öfters diskusionen hatten die eher im konstruktiven kritisieren stadtgefunden haben. ich empfand es so.

    wärs verwunderrung, hätt ich eben da eher geschrieben, das ich verwundert bin über das. doch ich las da von hartmut:

    Zitat

    Ach wenn alle sagen, es ist schön ,dann darf keine Kritik kommen? Wo sind wir hier denn? Im Gesangsverein ?

    und meine antwort darauf ist: das wir hier kritisieren können, es hier keinem abgesprochen wird es zu tun. ran an die tasten, konstruktive kritik ist ne feine sache (für mich).

    gruß melanie

    Zitat

    Dies finde ich recht entspannend. Und wenn dieser Mammut-Thread einfach nur dazu dient, zu lernen, den anderen gelten lassen zu können, wie er ist.

    zu dem macht ich mir gestern abend voll entspannt in der wanne noch gedanken. ich persönlich schaffte die letzten drei jaher extrem an mir. tag tägliches mich ausseinandersetzen war bei mir und ist auch heute noch teil meines daseins. vielleicht sogar manchmal zu viel. ich bin extrem hart in manchen bereichen zu mir selbst, mein härtester kritiker überhaupt (was auch nicht immer gut ist für mich!). mir persönlich ist es auch mal recht eben auch an diesem punkt zu sein es laufen zu lassen.drum fühl ich mich hier mal richtig wohl nicht dauernd das gefühl zu haben etwas beweisen zu müssen( auch thema für mich an dem ich schaffe) oder was aufzuarbeiten oder so sondern eifach nur auszutauschen was in meinem kopf so drin ist.laufen lassen ist grad thema bei mir ganz persönlich, das kann ich hier und damit gehts mir gut. obs den anderen hilft? nun das ist in dem fall ja auch wiederum die sache von jedem selbst.

    übrigens sind die erfahrungen die ich mitbringe eben nicht hypothetisch, das sind praktische beispiele die ich erlebt habe. auch im umgang mit trockenen alkoholikern, auch mit nassen und auch mit cos und EKs (da hab ich viele um mich rum gehabt). daher bin ich hier auch nicht in der situation mir hier nen seifenbläschen auf zu pusten. :wink:

    lieber hartmut,

    Zitat

    Ach wenn alle sagen, es ist schön ,dann darf keine Kritik kommen? Wo sind wir hier denn? Im Gesangsverein ? Wie du dein Austausch führst und was dir hilft ist doch OK.

    Ich halte mehr von einem Erfahrungsaustausch und beschäftige mich weniger mit hypothetischen Fragen oder gestellten Situationen . Für mich ist das ein Unterschied. (Austausch oder Erfahrungsaustausch) Das sind zb. Erwartungen die ich an ein Alkoholiker Forum habe. Dadurch bin ich trocken geworden und ich möchte auch nicht immer alles bis zum i Punkt ausdiskutieren .

    kritik kann kommen, klar doch. hat hier keiner verboten, oder hat das jemand hier geschrieben oder auferlegt? wie sieht denn kritik deiner meinung nach denn aus? ich fand das thema war nicht so, das keine kritik da war. jeder hat seine meinung geäussert und wir haben uns darüber ausgetauscht.

    DIESER TREAD ist nicht das forum. DIESER TREAD ist nicht aushängeschild oder symbolik für DAS FORUM. er ist ein glitze kleine tel des forums, wo sich einige menschen hier austauschen über erfahrungen, einstellungen und meinungen die gelten um sich selbst zu hinterfragen. sprich diesem tread nicht ab was er ist.ein erfahrungsaustausch.

    wenn der tread nicht deinen erwartungen entspricht, wo wir wieder beim THEMA ERWARTUNGEN sind, die form des austausches nicht passt, was ich lediglich vermute das es so ist, weil du schreibst du musst nicht alles ausdiskutieren bis auf den i punkt, dann hast du doch die möglickeit in den huntert anderen treads dich einzubringen, wo der austausch deinen erwartungen entspricht.

    ich kritisiere(ist ja deine erwartung hier an uns, die kann ich gut abhaben, ich machs )dich da in dem punkt deshalb jetzt so, da du von verallgemeinerungen geschrieben hast, die stadtfinden. die menschen hier drauf aufmerksam macht "ich bin aloholiker und nicht euch" aber im gleichen athemzug hier von "das forum" diesen tread darstellst als wärs das formum hier.gut wenn du magst diskutieren wir das aus, was ich hier geschrieben habe. wenn nicht dann kann ich das auch nicht ändern. nur die frage ist, willst du diesen tread so ändern wie er für dich passt damit du mitreden kannst?

    liebe grüße melanie

    hallo und guten abend zusammen

    ja, hartmut, ich find spannend alles mal von allen seiten zu beleuchten. zudem das mir mal anschauen.mal in mir prüfen obs stimmig ist mit mir, oder wos sonnst noch piekst. spanend. drum schreib ich auf was mich beeindruckt, mich bewegt hat usw......

    ist doch auch ok das zu tun. AUSTAUSCH mehr nicht. es wurde ja schon mehrfach erwähnt das es ein sehr angenehmer austausch ist, also wenns angenehm ist sich auszutauschen warum kritisieren?

    mit dem was BC geschrieben hat, gibts denn fürs leben in allen bereichen denn überhaupt ne 100 % ?

    die wahrscheinlichkeit das mir jemand was alkoholisches in mein nicht alkoholisches getränk schüttet, wenn ich ausser haus bin ist da. allerdings mach ichs inzwischen so, weil mir schon mal ko tropfen verabreicht wurden, das ich IMMER wenn ich mein glas nicht ausgetrunken habe und abgestellt habe , es nicht beobachtet habe, ein neues glas bestelle. damit ist die wahrscheinlichkeit der 2% auf nochmal 0,5% gesunken. sollte mir das passieren, dennoch, dann hab ich pech gehabt!

    dafor hab ich keine angst mehr. :wink:

    Zitat

    Wir nähern uns langsam der These: "Nur ein toter Alkoholiker ist ein guter Alkoholiker."

    lol

    gruß melanie

    liebe sunshine,

    weil du ein guter mensch bist kannst du es nicht. gute menschen lassen menschen nicht im stich, wenn sie hilfe brauchen. sei mal mehr egoistisch, schau danach das es DIR gut geht, ihm kannst du nicht helfen.du wirst mit deiner guten seite immer mehr dir schaden und das ist dann wiederum nicht gut für dich.

    lerne für dich das was dich zum guten menschen macht dir zu geben nicht dem anderen. für dich was tun, nicht für ihn.

    da hilft es sich darüber bewusst machen und danach schauen, sich selbst einwenig da ans näschen packen. nicht gleich jeder emmozionalen regung nachgehen und auch mal aushalten, den drang da helfen zu wollen zu unterbinden.immer mit dem bewusstsein du hilfst ihm nicht, du schadest ihm eher noch, förderst ih in der sucht zu bleiben. also wegbleiben wenns noch so weh tut.das dauert ein wenig , geht allerdings wieder vorbei und nach dieser zeit wirst du merken wiviel gutes du dir damit selbst getan hast.

    gruß melanie

    hallo

    Zitat

    Der Rückfall gehört zum Krankheitsbild, denn wenn das nicht der Fall wäre, dann wäre die Sucht keine Erkrankung.

    so gelesen scheint mir es so zu sein, das jeder trockene alkoholiker einen rückfall haben wird. dieser satz setzt vorraus, das der rückfall kommen wird.


    wenn du nun geschrieben hättest die möglichkeit eines rückfalls gehört zum krankheitsbild dazu würde das wiederum bedeuten, das der trockene alkoholiker in der lage sein kann, siehe auch matthias, das ein rückfall dank notfallkoffer und umstellung der lebenssituation nicht notwendigerweise kommen muss, so wie bei der aussage oben. du hast die chance trocken zu bleiben, mit all den mitteln und möglichkeiten die dir angeboten werden. du kannst dafür sorgen, das es nicht mehr passieren wird.es gibt genügend trockene hier im forum die wissen um die möglichkeit des rückfalls, setzen diesen allerdings nicht vorraus, sondern kümmern sich drum das er nicht passiert.

    bei mir als co ist das auch so, da ähneln sich die muster in dem bereich so. setz ich was vorraus, das es kommt arbeite ich unbewusst darauf hin das es kommt. bin ich in der lage zu wissen, das ich was dagegen tun kann, (gegen den druck und zwang der hinter der sucht steht), dann werd ich alles dafür tun das es nicht passieren wird. das bin ich mir wert.

    erwartungshaltungen die druck machen in mir steuer ich gegen indem ich anschaue was tut mir gut und was nicht. ich geh den weg des mich nicht verbiegens das tut mir gut. auch wenn die konsequenz dann die sein könnte, das der andere mich dadurch ablehnt oder sauer auf mich ist. im grunde passiert mir dabei ja nichts, im gegenteil ich fühl mich wohler damit der erwartung in dem moment nicht zu entsprechen wenn ich mich nicht verbiege, auch wenn die in dem moment eventuell entstandene stimmung unter umständen nich schön sein kann, hinterher wenn ich dann bei mir geblieben bin gehts mir meisst schnell wieder gut.

    es geht hier um mein wohlergehen, mein leben da hat dann wieder keiner was von aussen mir einzureden, das stimmt. sicher kann keiner, der vom alkoholiker erwartet trocken zu bleiben, da so viel einfluss drauf nehmen das ers auch bleibt. die letztendliche entscheidung liegt immer bei einem selbst, auch beim rückfall hat sich derjenige selbst dafür entschieden.letztendlich hat das jeder für sich zu entscheiden

    gruß melanie

    hallo nancy,

    jeep ging mir auch so. ich bin nicht unersetzlich. das rad dreht ohne mich weiter. mir gehts seither allerdings auch viel besser.


    mein beileid zum tot deines vaters. möge er in frieden ruhen.

    gruß melanie

    hallo bc,

    Zitat

    Und trotzdem heiratet man!

    nu ich hab standesamtlich geheiratet weil mir das kirchliche mit viel zu vielen punken die ich einzuhalten habe wiederstrebt hatte. bis das der tot uns scheidet wollt ich nie unterschreiben. und in dem fall des nicht erfüllens des ehevertrags beim standesamt gabs draufhin die scheidung.....so einfach kanns sein...juristisch gesehen. stand nicht drin ich muss nen nassen alkoholiker bis das der tot mich scheidet ertragen. :wink:

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    ein vertrag ist doch was anderes wie eine erwartung!

    ein vertrag wird von zwei parteien abgeschlossen. die eine partei legt den inhalt des vertrages fest, die andere kann unterschreiben und damit fest machen oder auch nicht. da ein vermietet den anderen ja nicht persönlich kennt, kann er erst mal nen vertrauensvorschuss geben, indem er den vertrag vorlegt und ihn unterschreiben lässt. wer sich nicht an den inhalt des vertrages hällt kann dann wiederum mit den kosnequenzen rechnen die im vertrag festgelegt wurden. sprich zahlt der mieter die miete nicht kann dies vom vermieter aufgrund des vertrages eingeklagt werden. das ist ne juristische ebene, dabei spielen emmozionale verpflichtungen oder vertrauenseben keine rolle.

    klar kann ein vertrag mit erwartungen einhergehen, die im vertrag festgelegt werden können. nur dann werden erwartungen die gestellt werden wieder zu einem vertrag, der dann wiederuum auf einer jurisischen ebene läuft und nicht mehr auf der emmozionalen ebene.

    für mich auch so zu sehen , denn ich wohne zum beispiel bei einem vermieter, der hunderte häuser vermietet. eine einzelperson ist da vielleicht eher so, mal von vertraglich geregelten dingen abstand zu nehmen. nur das ist dann ermässensache des vermieters und keine vorraussetzung wenn ich verträge unterschreibe. da ist doch mit zu rechnen das juristische konsequenzen aus meinem handeln dann gezogen werden.

    anders bei zwischenmenschlichen verträgen. ich würd da nicht unterschreiben. das wär mir zu heikel, weil emmozionale dinge für mich juristisch nicht einklagbar sind.

    gruß melanie

    hallo zusammen

    Zitat

    Was macht das mit Dir, wenn Deine Erwartungen nicht erfüllt werden ?

    ich habs doch schon mal geschrieben. kanste nachlesen. ich habe unter dem begriff erwartungen eine andere bewertung drunter. für mich ist kein zwang dahinter, wenn was erwartet wird. auch kein druck.allerdings hab ich mir den begriff da auch genauer mal angeschaut und für mich festgestellt das ich selbst das eben auch so sehe wie uwe beschrieben hat.

    natürlich kann auch ich ennteuscht sein, kar nur das ist meins wie ich damit umgehe. nur um entteuschungen zu umgehen muss ich nicht den weg des nicht erwartens gehen.

    wenn ich den erwartungen meins arbeitgebers nicht nachkomme, habe ich lediglich konsequenzen zu tragen(entweder oder?). das macht mir nur dann druck, wenn ich angst habe den job zu verlieren und meine vorstellung haus und hof zu verleiern , auf der strasse zu landen mir angst macht.

    wenn ich diese angst nicht habe, weil ich weiss, das ich wenn ich job verliere nicht alles verliere und mir was anderes suchen kann um mich zu finanzieren werden erwartungen des arbeitgebers an mich nicht mehr druck machen.

    das hab ich vor zwei jahren so gehabt. da bekam ich druck vom arbeitgeber ich müsse handeln wie er von mir erwartet. ich habe mich klar dagegen gestellt und ein deutliches NEIN ausgesprochen. ich bekam ne abmahnung. mehr nicht und arbeite heute mit dem klaren NEIN weiter.das nun zwei jahre und die abmahnung ist inzwischen aus der akte draussen. hätte ich unter dem druck nachgegeben oder der angst mein job zu verlieren wär ich da eingebrochen und hätte mich verbogen um den erwartungen des anderen zu entsprechen. tat ich nicht und die abmahnung nahm ich mit nem breiten grinsen entgegen.das zu mir und meinem erleben was erwartungen an mich angeht und wie ich damit umgegangen bin.

    ich kenns ja auch aunderstrum vom muttern die meint sie müsse von mir auf teufel komm raus erwarten das ich für sie da bin. es ist an mir zu sehen ob ich dem nachkomme oder nicht. ich komme dem nicht nach und da kann noch so eine erwartungshaltung da stehen ich muss dem nicht entsprechen.was passiert denn dann wenn nicht? NICHTS!!!!!!!

    warum gibt es erwartungen? gute frage! hab mir darüber keine gedanken gemacht. ich weiss nur, das sie da sind und mir langt es das zu wissen.

    was bringt es mir, wenn ich von menschen was erwarte? na wenn erwartungen druck machen, beim anderen, dann nichts.

    gruß melanie

    hallo gela,


    kein gedankensalat, absolut auf den punkt gebracht. so ists, drum denk ich mir, die frage eher wie geh ICH mit den erwartungen um, die an MICH gestellt werden? anstelle hin zu gehen und zu behaupten es wären keine da oder hinzugehen zu behaupten, das der von aussen keine erwartungen stellen sollte.
    der fokus hier liegt auch wieder bei einem selbst. alles andere an gedanken sind die, wie mache ich die umwelt für mich so passend das ich damit überleben kann. das das nicht geht, das hab ich gelernt.
    auf der anderen seite, wenn ich erwartungen habe und dazu stehe und sie äusser heissts noch lange nicht das die erfüllt werden MÜSSEN. kann ja auch anders laufen. wie ich dann mit meinen erwartungen umgehe und der eventuellen entteuschung ist dann wieder meins. nur kann ich mich ja auch nicht verbiegen, die sind nunmal da. auch hier muss sich keiner drum kümmern und mir entsprechen nur weil diese erwartungen im raum stehen.
    gruß melanie

    hallo hartmut,

    Zitat


    Zitat:
    MITEINANDER zu REDEN ist IMMER gut wenns darum geht wieder AUFEINANDER zu zu gehen also hilfreich.


    Sehe ich nicht so. Was mir hier des öfteren auffällt das ganz schnell eine Verallgemeinerung suggeriert wird , was der Co oder der Alkoholiker zu tun hat . Was dem andere gut tut. Jeder hat seine eigene Geschichte die aufgearbeitet werden kann aber nicht muss. Vieles verschwimmt , zwischen Beziehungsproblemen Enttäuschung und Sucht.

    wenn der co bei sich bleibt und der alkoholiker auch bei sich bleibt ist ein miteinander reden, auch über erwartungen oder nicht erwartungen hilfreich! siehe hier in diesem tread, in dem es hilfreich war mal beide seiten zu hören! gut, für mich gild das, obs dich betrifft weiss ich nicht, also bitte nicht wider suggerieren wollen ich würde alles wissen was dich betrifft.

    du schreibst hier, also schaffst du auch damit. oder nicht? wenn nicht dann wirfst du floskeln in den raum oder was tust du dann hier?oder willst du mich überzäugen das ich co denken habe und da nicht klar sehen kann? was willst du mir denn sagen? das wäre mir jetzt zu einfach das darauf abzuwälzen, das ich co bin und nicht verstehe was alkoholiker denken....denn das wäre auch eine verallgemeinderung hartmut! (meine meinung!)

    gruß melanie

    liebe nici,

    oh vielen dank fürs dasein! ist immer schön von dir zu lesen. machs dir gemütlich in der villa. auch drei monate sind ne gute zeit um was aufzuarbeiten! mir haben die deri monate viel gebracht!

    lieben gruß melanie

    hallo speranza,

    Zitat

    Aber es gibt auch etwas Positives, zum Glück habe ich durch die Trennung keinerlei finanzielle Probleme. Ein neues Domizil habe ich auch schon gefunden und werde demnächst sehr beschäftigt sein es liebevoll zu renovieren und einzurichten.

    schön so ict recht! hört sich für mich toll an, ein eigenes reich einrichten ist was wunderschönes. ich geniesse meine eigenen vier wände so sehr!

    gruß melanie

    liebe doro, hallo zusammen,

    Zitat

    Umgekehrt hätte mich seine Perspektive auch interessiert, was ich falsch gemacht hab. Offenbar hat er sich auch gedemütigt gefühlt, ich weiß es aber nicht genau, weil ich mit ihm darüber nicht sprechen konnte, nicht ehrlich jedenfalls.
    Mein Eindruck war, dass dieses überwältigende Schamgefühl auf seiner Seite einen ehrlichen Austausch verhindert hat. Stattdessen gabs nur so eine Pauschalbemerkung: Ich weiß, dass ich Fehler gemacht hab, und ich werds wiedergutmachen.
    Und dann aber auf der anderen Seite eingen großen Groll gegen mich.

    häufig bemerke ich ja ds sich da eine scham aufgebaut hat. wer dem ehrlich gegenüber steht und weiss das er mist gebaut hat, der kann auch wieder handeln und dazu stehen. ich für meinen teil schämte mich für meine agression die ich hatte in grund und boden. das ich mich nicht im griff hatte. das ich was tat was kein mensch tun darf.ausrasten vor wut, hilflosigkeit und aufgrund meines zustandes in dem ich mich befand. nur hilft mir das nicht weiter. ich habs angeschaut, verstanden was mich dazu brachte so zu handeln, in mir nicht indem ich auf ihn zeigte. schnell merkte ich das meine grenze erreicht war wo ich noch gesund handeln konnte.durch das habe ich auch verstanden da ist etwas in mir das will ich ändern, das kann ich ändern, daran kann ich arbeiten. nur so denk ich mir gehts auch. ohne schuld und scham mit viel offenheit und ehrlichkeit.heut geb ich offen zu damals so gehandelt zu haben. ich steh dazu erzähle das auch, erzähle auch das ich daran gearbeitet habe das mir sowas nicht mehr passieren wird.ich schäme mich nicht mehr dafür weil ich dafür selbst verantwortung für mein handeln übernommen habe, erkannt habe das ich krank war und das ich da rauskommen konnte durch das aufarbeiten.wobe imr es nicht langt einfach zu sagen ich war krank und konnte nichts dafür. nene....

    lieben gruß melanie