Beiträge von Melinak

    hallo hartmut,

    Zitat


    Zitat:
    denn gemeinsames aufarbeiten was gewesen ist und gegenseitiges verständnis ist hilfreich für beide. sowohl für den trockenen alkoholiker als auch für den co.


    ich muss nichts aufarbeiten was den CO betrifft . Ich muss auch nichts entschuldigen oder als entschuldbar hinstellen.

    unter gemeinsamen aufarbeiten versteh ich ein sich gegenseitig erzählen zum beispiel wie ich ihn erlebt habe wärend der nassen zeiten (um für MICH das erlebte aufzuarbeiten im mitteilen, denn deckel drauf und gut ist für mich ein verdrängen und arbeitet im unterbewusstsein weiter. also RAUS damit!)auch zu hören was ich getan habe um mich dann zu hinterfagen was ich ändern kann. Hartmut, das machen WIR hier doch auch!!!!!du schreibst oft genug bei uns cos und setzt dich mit unserer systhemathik ausseinander!

    dabei das verständnis zu haben, das ich als co auch mitgemacht habe. das verständnis dafür das BEIDE an einer suchterkrankung leiden. MITEINANDER zu REDEN ist IMMER gut wenns darum geht wieder AUFEINANDER zu zu gehen also hilfreich. es geht dabei ja auch wieder vertrauen füreinander zu entwickeln.im bereich partnerschaft um die es hier ja ging. auch im umgang mit trockenen angehörigen die ich ja auch habe. NACHDEM der trockene alkoholiker den entschluss gefasst hat und auch der co ist doch ein sich gegenseitiges helfen wieder möglich!


    HIER REDE ICH ÜBERHAUPT GANZ UND GAR KEIN KLEINES MINNIBISCHEN VON SCHULDZUWEISUNGEN, ENTSCHULDIGEN ODER SO! :wink: ich hab dafon nicht geschrieben und hartmut ich hab das so nicht mehr im kopf, weil das thema schuld haben wir auch schon mal überarbeitet.

    nur wer nichts sagt von dem kann ich auch nichts wissen.wer sich nicht mitteilt der wird auch von anderen keine reaktion bekommen. GEDANKENLESEN kann doch keiner!

    ich kenn das ja, die sprüche du apfel ich birne...warum denn daraus nicht obstsalat, der schmeckt doch auch......spasssssss........ok ich vermute das gibt n aufschrei!!!!! 8) ...schnell weg!!!!!

    gruß melanie

    hallo nochmal....

    als ich das von hartmut las gabs bei mir schon wieder eine kleine frage:

    was ist denn das erwarten des TROCKENEN alkoholikers an den TROCKENEN (scheiss begriff) co? das er sich zukünftig raushällt aus allem und keine erwartungen stellt? ich empfinde das auch als erwartung an den co : erwarte nichts. ich find da dreht sich doch wieder beides im kreis und kommt nicht raus.

    ich empfinde nun mal eine erwartung nicht als negativen druck, eher als etwas positives, was mich nachdenken lässt. wie gesagt, ich wiederhol mich nochmal: für mich ne sache der empfindung,WIE ich damit umgehe ist ja da immer meins und nie das des anderen, selbst wenn mir jemand gegenüber steht und erwartungen mitteilt ist es am mit da so zu handeln das es mir wieder gut geht.

    gruß melanie

    hallo hartmut,

    Zitat

    nur so am Rande .Hast du ein CO Rückfall oder woher weißt du was für wen gut ist ?

    wo steht das ich weiss was für andere gut ist? wie DU weisst, bin ich hier sicher eine derjenigen die sich erst ans eigene näschen packt und hinterfragt und ganz vorsichtig sich auf auf andere zubewegt.emphathis, nicht mehr mitleidend!!!!!!

    mir fällt auf, das es wichtig ist sich zu normalisieren einwenig runter zu kommen vom mich isolieren, denn ich empfinde es inzwischen sehr so, das ich seit ich mich einwenig wieder auf andere zu bewegen kann auch sehr schön. nicht das ich jetzt sage, ich wäre rückfällig, nein! ein AUSTAUSCH und sich für die meinung anderer zu interessieren bedeutet noch lange kein co rückfall. für mich wäre der so, wenn ich jetzt wies fähnlein im winde hier im tread mal so oder mal anderst geschrieben hätte und nicht zu dem gestanden wasmeine meinung ist. ich stehe zu meiner meinung, die äusser ich, die überdenke ich allerdings hab ich für mich festgestellt was meine meinung ist, woher die kommt, wie ich mit umgehe.

    ahh und noch was: sich in einer sozialen gesellschaft zu bewegen heisst ja auch sich auszutauschen, mitzuteilen, meinungen zu hören und zu hinterfragen. DAS IST NORMAL!!!!!!!

    gruß melanie

    liebe speranza

    Zitat

    Ich kann zwar akzeptieren dass mein Partner krank ist aber dass er nichts gegen seine Sucht unternommen hat begreife ich überhaupt nicht.

    ich wollt es anfangs auch verstehen. doch merkte ich, ich werd es nie verstehen. also auch hier liess ich es sein, es so zu stehen zu lassen und mir zu sagen"ich muss nicht alles verstehen um zu wissen, das das was mich zum mich trennen brachte mir einfach nur gut getan hat und ich heute unbeschwert leben kann" das verstehen wollen seh ICH heute als ein nicht los lassen wollen.

    gruß melanie

    hallo speranza,

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    Da gebe ich dir recht auch ich lehnte gemeinsames Aufarbeiten in der Partnerschaft ab, ich hatte einfach die Nase voll von seiner Trinkerei es war sein Ding nicht meins. Bei Paargesprächen ist es meistens so gelaufen dass er mir in allen Punkten recht gab und dann doch weitergetrunken hat.

    in dem falle heissts echt nur noch tasche packen und gehen. für mich. ich tat es auch, weils nichts gebracht hätte.

    allerdings kenn ich paare, die zusammen sind und das eben schafften. auch trockene alkoholiker und coabhängige die sie allerdings SEHR BEWUSST sind über das was war und auf dem level für ich selbst aufarbeiten (erste trennungszeit jeder für sich) es dann gemeinsam taten.wobei das wohl etwas der schwersten übungen ist.das wäre hier sehr interesannt zu lesen wie die das machen, denn erfahrungen in diesem bereich bringe ich keine mit, nur beobachtungen und erzählungen von anderen das es möglich ist, die heute eine sehr gute ehe führen.

    gruß melanie

    hallo grazia,

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    Wir sind tolle Frauen, und tolle Frauen packen ihr Leben in die Hand, und machen sich ein tolles Leben draus.
    Ich werde auf keinen Fall die verbitterte, zerknirschte unzufriedene alte Frau werden.
    Ich werde Lachfalten haben, und warme zufriedene Augen, und so werde ich alt. Ich werde zufrieden sein mit dem was ich habe, weil ich es mir erarbeitet habe.

    der liebe gott schenkt es jenen die es verdient haben. der grund für deinen sohn wird der sein, das du die bist, die du bist und dein sohn es bei DIR gut haben wird. das vielleicht zu sehen. auch mein sohn ist schwierig. doch ich liebe dieses kind über alles und für mich ist heute das was andere als schwer empfinden häufig duch diese liebe überhaupt nich mehr schwer.denn das was andere haben und was ich habe muss niemals das gleiche sein, daran orientiere ich mich inzwischen nicht mehr.

    zudem kommt noch dazu, warum sollen toller frauen nicht ab und an auch probleme haben? gehört das nicht etwa zum leben dazu wie auch mal keine probleme zu haben?

    tolle frauen können auch mal einen durchhänger haben, gehört es nicht etwa zum leben dazu mal durch zu hängen?

    keine mensch ist fehlerfrei, auch tolle frauen können sich irren, gehört das sich irren nicht auch dazu zum leben, fehler zu machen, hinzustehen und zu sagen, ich bin eben so?

    geniees e die zeiten die du hast mit dem was dir gut tut. das ist das was dir dann letztendlich die kraft und die stärke wiedergiebt, die das leben so mitbringt. mal traurig zu sein, ein problem zu haben, mal nene fehler zu machen, sich mal unwohl zu fühlen und und und.......

    icn der ganze zeit der aufarbeitung dachte ich, ich könnte alles so hinbekommen das eben solches nicht mehr vorkommt und ich nur noch glücklich und zufrieden bin und das leben schlaraffenlandmässig dann läuft. es ist ne erwartung gewesen ans aufarbeiten und ans leben danach.

    bis ich nun dastehe, feststelle das leben ist nicht so. erst etwas entteuscht allerdings sehr nüchtern betrachtet dacht ich mir dann:

    gut wenns nicht so ist und ich trotz diesem wandel immernoch in einem leben stehe, in dem es ab und an mal ein problem gibt was mich belastet, ich kann es angehen, mir gedanken dazu machen, lösungen suchen, finden was dran ändern und positiv aus ner situation raus gehen.DAS ist wichtig zu sehen und nicht das streben nach perfektion, die es nicht gibt!


    lieben gruß melanie

    hallo gipfel,

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    er hier vielfach erwähnte Wunsch nach dem "gemeinsamen Aufarbeiten" wäre mir in einer Partnerschaft viel zu anstrengend.
    Desweiteren frage ich mich, warum Partnerschaften immer und immer wieder in der "Suchtszene" gesucht werden.

    nicht immer wird der partner in der suchtszene gesucht. mein jetziger partner den ich habe ist ein ganz normeler typ.

    früher wars anderst, da suchte ich die partner wirklich in dieses szene. doch mit dem stopen der krankheit hat sich das wohl auch verändert. sicher hat das sich solche partner zu suchen was mit dem co verhalten zu tun.

    ich fühl mich inzwischen so wohl ohne diesen hintergrund von sucht obwohl ich schon bemerke, das ich meine sucht immer im auge halten muss auch mit einem nicht suchtkranken menschen an meiner seite.

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    Zitat

    P.S. Noch ein paar Worte zu der Verwunderung, die bei einigen bestand, dass Angehörige und Alkoholiker in ein und derselben SHG ihre Themen behandeln.
    Ich persönlich lege Paaren in unserer realen SHG immer wieder nahe, den Veränderungsprozess zusammen zu gehen. Insbesondere der gemeinsame Besuch einer Selbsthilfe, ermöglicht eine realistische Einschätzung der Erwartungen, weil sie dort auch kommuniziert werden. Meine eigenen Erfahrungen damit sind durchweg positiv. Es ermöglicht sozusagen einen Blick „hinter den Spiegel“.

    ich find den ansatz hier echt gut. denn gemeinsames aufarbeiten was gewesen ist und gegenseitiges verständnis ist hilfreich für beide. sowohl für den trockenen alkoholiker als auch für den co. anschauen was passiert ist auf beiden seiten. wo sind verletzungen da, wo kann vertrauen wieder aufgebaut werden. die können nicht einfach so weggemacht werden durch die aussage alles ist geschehen aufgrund der krankheit. wenn das so einfach wäre, wären wir hier nicht dabei das aufzuarbeiten was war. denn das ging einfach tiefer. wenn ich das was ich erlebte wiedergebe bedeutet es inzwischen nicht mehr als vorwurf, es ist allerdings meine realität die ich wiedergeben möchte, um sie auf zu arbeiten. alles andere wäre schweigen und unterdrücken und verdrängen.nur im miteinander reden darüber wie derjenige es selbst wahrgenommen hat, verständnis füreinander zu haben durch das wissen es war aufgrund der krankheit gewesen und daran arbeiten ist meines erachtens hilfreich.

    Zitat

    Von der Erwartung zu erfahren setzt mich nicht unter Druck, sondern hat mich erfreut und macht mich für Erreichtes auch stolz.

    das empfinde ich auch so. warscheinlich ist das auch der grund warum ich erwartungen nicht negativ sehe, sondern positiv und hier eifrig mitdenke warum ich da anderst denke wie die anderen. jetzt weiss ichs, danke jürgen für diese zeile, damit kann ich mein mich hier einbringen jetzt mit nem guten gefühl unterbrechen und mich zurückziehen.

    lieben gruß melanie

    hallo und guten morgen,
    wut hass, eiversucht haben ja tiefere gründe warum die entstehen. selbstzweifel, eventuell einen minderwertigkeitsgefühl, den drang danach geliebt werden zu müssen um sich wohl zu fühlen.sich da abhängig von ihm zu machen um dann das gefühl zu haben man ist was wert.

    wenn du was erreichen willst, dann schau da in dem bereich an, es könnte gut möglich sein, das diese punkte bei dir zu übberarbeiten sind.die therapie hilft ja auch diese bereiche an zu schauen und dich zu stären. ich denke wenn du da stabil wirst, dann wird das dich nicht mehr pieksen.

    klar kannst du wie daggi schreibst auch die wohnung wechseln um dem zu entfliehen. ich selbst dachte auch der weg wäre das einzige mich von den eltern zu lösen. wegziehen. wo anderst leben. nur seh ich inzwischen das als eine flucht vor mir selbst.
    ich bin geblieben und mich triggern der anblick meines elternhaus immer noch. doch ich bin inzwischen so weit, das ich darunter nicht so leide das ich mich ständig unwohl fühle. das sind kurze momente die wieder gehen, weil ich gelernt habe damit umzugehen und dann immer versuche bei mir zu bleiben und mich darauf zu konzentrieren was mein leben ist und nicht was deren leben ist. ich zwinge mich da mir darüber keine gedanken zu machen, es sein zu lassen, weil das mir schadet.

    bei daggi war das ja auch anderst, der mann hat ja zudem provoziert und keine ruhe gegeben.

    gruß melanie

    @ jürgen,

    du liest in wiki ja definitionen die user einstellen. das es über coabhängigkeit derzeit keine besonseren studien gibt steht da auch nicht viel drin.wissen rein nur über wiki zu bekommen ist mir zu wenig.

    @alle

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    Ich bekomme diese Erwartungshaltung ja life mit: zum Beispiel in der SHG, wo auch die Co´s mitreden. Dort wird seitens der Co´s viel von Erwartung gesprochen, immer und immer wieder die alten Geschichten aufgewärmt, obwohl der Partner jetzt schon 5 Jahre trocken ist. Der trockene Alk. sitzt meist sehr devot daneben und starrt auf den Fußboden.

    genau das scheint auch der grund zu sein, das alkoholiker sich ungern mit den co unterhalten, weil sie mitbekommen was passiert ist wärend sie noch nass waren, denk ich mir manchmal. ich selbst versuch schon sehr mich da zurück zu halten und das anzuschauen was ich in der zeit getan habe. ich hab den eindruck das schlechte gewissen ist da immer wieder berührt, selbst wenn der trockene alkoholiker weiss, das er nicht schuld ist, weil er krank ist.auch ich als co habe diese schuldgefühle gehabt und musste das mal anschauen.auch ich als co handelte manchmal nicht besonderst schön.ich rede nur offen darüber, was passiert ist um das was passiert ist auf zu arbeiten.wer daneben sitzt und betroffen auf den boden schaut hat an dem punkt wohl seine eigene geschichte noch nicht aufgearbeitet bekommen.

    gruß melanie

    liebe BC,

    Zitat

    Wenn Du einen Partner hast, der im Rollstuhl sitzt, dann wirst Du ja auch nicht erwarten, dass er wieder läuft - der Rollstuhl ist Teil seiner Erkrankung - genauso, wie der Rückfall Teil meiner Erkrankung ist.

    nein ich kann nicht erwarten das er aufsteht und läuft. aber ich erwarte von jemand der in einem rolli sitzt das er sich fortbewegt und nicht drin sitzt und meint ich schiebe ihn durch die gegend und mach ihm das leben angenehmer, habe da mitleid mit ihm. das ist aufgabe von ihm, sich das leben so einzurichten das es ihm gut geht. auch damit klar zu kommen das erwartungen von angehörigen an ihn gestellt werden können.

    mir kommt es auch so vor das du erwartest das ich meine erwartungen abstellen soll, was ich nicht kann.

    gruß melanie

    hallo,

    Zitat

    Das ist soooooooo provokant... So eine Ohrfeige...oder sogar ein Tritt mitten in den Magen, wenn man schon am Boden liegt.

    wiso empfindest du das alls provokant? es könnte doch auch gut möglich sein das es ein zufall ist, das das auto da steht oder nicht? warum fühlst du dich da provoziert von ihm?

    gruß melanie

    hallo Speranza,

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    Von mir fällt sehr viel Anspannung ab da ich dem Kampf aufgegeben habe. Ich bin zwar sieglos geblieben was ich aber akzeptieren muss, Leider bin ich die geborene Kämpfernatur und man glaube es kaum ich habe auch beruflich sehr viel mit dem Thema Sucht zu tun.

    Ich kenne also dieses Krankheitsbild in- und auswendig und hätte eigentlich wissen müssen wie ich zu handeln habe, aber es fehlte halt die Distanz die man beruflich einhält. Wenn Gefühle ins Spiel kommen schaltet der Verstand automatisch runter

    beruflich und theoretisch gesehen habe ich durch die ausbildung und meine arbeit mit sucht zu tun und kenne diese ganzen abläufe auch. ich merke an mir theorie und praxis sind zwei paar stiefel. vor allem wie du sagst wenn die emmozionale ebe da auch betroffen ist. beruflich kann ich mich distancieren, weil die beziehungsebene einfach eine vollkommen andere ist.

    ich bin in meinem eigenen leben ein hilfloser helfer gewesen und auch ich habe aufgegeben zu kämpfen.

    gruß melanie

    Hallo Atimnuvielle!

    ich kann dir nachempfinden, meine eltern wohnen auch sehr nahe bei mir, ich kann vom fenster aus auf ihr haus schauen. meine mutter ist alkoholikerin mein vater co und ich versuche schon länger mich von den eltern zu lösen und mich auch vom elternhaus zu distancieren.

    es ist schon so, ein blick dahin und ich merke wie da was in mir sich bewegt. also versuche ich nicht dahin zu schauen. oder aber wenn ich hinschaute und das gefühl hoch kam anzunehmen zu akzeptieren das es weh tut.

    mir wurde gesagt, wenn was von jetzt auf nacher ohne sich verabschieden zu können, ein mensch so aus dem leben verschwindet (es gibt ja menschen die nicht nur ne schachtel zigis holen gehen und nie wieder auftauchen, entführten oder im schlimmsten fall bei tötlichen unfällen), was auch dein freund wohl so gemacht hat, dann trifft einem das am schlimmsten. es liegt am sich nicht verabschieden können, da schwebt noch was im raum was nicht zu ende gebracht wurde. da kommt man schwer gegen an, denn jeder mensch möchte im endeffekt wissen worum es geht.

    entweder du redest mit ihm nochmal um da klarheit zu bekommen oder du versuchst damit klar zu kommen, das es ein ende hatte ohne einen punkt.ich würd meine therapeutin da fragen wie mit umgehen.

    gruß melanie

    liebe bc und auch alle anderen,

    Zitat

    also kann ich auch erwarten, dass Du nie wieder co-abhängig wirst, diese Erwartungshaltung schmiere ich Dir dann die ganze Zeit auf´s Bütterchen und berichte Dir immerzu, wie es mir damit geht, weil ich ja die Erwartungshaltung eingenommen habe und sie selbstverständlich dann auch im Alltag lebe - denn ich bin es mir ja wert, Dir meine Erwartungen vorzutragen und dann auch dafür zu sorgen, dass Du mich nicht enttäuschst.

    Ist jetzt ganz überspitzt geschrieben - versuche Dich doch da mal reinzudenken und bei Deiner Sucht zu bleiben. Ich lese nur immer die andere Seite und nie, was es mit Dir machen würde, hätte jemand Erwartungen an Deine Suchterkrankung.

    Und für mich steht fest: wer eine Erwartungshaltung eingenommen hat, wird diese auch im Alltag leben und es Dich hin und wieder auch mal spüren lassen, was auch ganz unbewußt passieren kann. Und um sich dies bewußt machen - darum geht es mir hier - um nichts anderes.

    Ich gebe auch zu, dass ich aus Deinen Texten manchmal nicht schlau werde, vielleicht liegt es ja auch an mir, dass ich nicht so richtig weiß, was Du überhaupt mitteilen möchtest.

    deine frage wie ich sie verstanden habe war an mich gerichtet :

    Kann ich von einem Alkoholiker erwarten, dass er trocken bleibt?

    also in dem fall von dem aussenstehende , mir dem co in dem fall,an den alkoholiker.
    ichschreibe die sicht meiner dinge auf, wie ich sie sehe und empfinde in ICH form. kannst du nachlesen. das ich da GANZ BEI MIR bin. was das was hier beschrieben wird in MIR auslöst. kannste auch nachlesen.was mich dabie bewegt sind eben die ganze aussagekraft die hier für mich wohlbemerkt im fädchen dahinter steht.nämlich die:

    das ICH es nicht erwarten kann, das der alkoholiker trocken bleibt.. weil er krank ist und diese krankheit auch beinhalten kann, das ein rückfall kommen kann.weil ich ihm mit einer erwartung druck machen würde ICH dann entteuscht wäre wenn er rückfällig würde.also ist es an MIR was ICH mit meiner erwartung mache.

    was mich betrifft wie ich mit erwartungshaltungen umgehe das meine sucht nicht wieder kommt ist folgendermassen:

    wenn ICH spüre ich bekomme druck von aussen, dann nehme ich das wahr, fühle mich dadurch motiviert hinzuschauen und mir gedanken zu machen was mir da druck macht und wie ich diesen druck standhalten kann oder aber diesen druck entschärft bekomme. in dem ich handele. ich würde nicht hingehen und meinem partner vorwerfen ds er erwartungen an mich stellt.ich würde im MITEINANDER herrausfinden wollen, warum diese erwartungen da sind. denn dahinter setehenja auch viele andere dinge wie ängste, frühere erfahrungen, prägungen usw, was den gesammten menschen ausmacht.

    was mich betrifft ist das mich darüber austauschen eine sehr wichtige sache.weil ich co bin und anteile mitbringe die mich da hinschauen lassen.

    wenn du das nicht verstehst ist das im grunde MIR auch nicht so wichtig, wichtig FÜR MICH zu verstehen was MICH betrifft wie ich in sonem fall umgehen kann.

    gruß melanie

    liebe joanne,

    nun das es nicht immer gerecht zugeht in dieser welt ist dir ja schon bewusst oder?

    schau nach DIR, das es DIR gut geht. mach was DIR gefällt. wenn DU anfängst für DICH was gutes zu tun,dann ist es egal was er macht und ob er betüddeld wird oder nicht. :wink:

    gruuß melanie

    liebe BC,

    Zitat

    Es ist doch ganz legitim, dass DU - falls Du einen alkoholkranken Partner für Dich erwählst - diese Erwartung an ihn haben kannst. Ich will Dir doch nicht Deinen evtl. alkoholkranken Partner nehmen. Es kommt doch dann auf Deinen alkoholkranken Partner an, wie er mit Deinen Erwartungen (gerade als gebranntes Kind) umgehen kann.


    ich habe lange jahre keinen partner an meiner seite gehabt. um mich zu schützen. dann hab ich diese coabhängigkeit von mit mir überarbeitet und festgestellt, das es schon schwer ist das alles zu verarbeiten und überzäugungen umzulenken und und. ich hab mich auch mit alkoholismus und sucht beschäftigt um für mich zu erkennen wo meine coanteile versteckt sind um die, wie wir alle versuchen, diese krankheit die ich habe zu stoppen. drum sind die aussagen bei mir bezüglich nassen denken auch erfahrungen die ich von meinen eltern und dem exmann gesammelt habe. die spricht mir auch keiner ab.kann ein co, der seine krankheit ja auch schon "trocken" gelegt hat nicht einem trockenen akloholiker berichten, was er denkt und fühlt dabei wenn er sich austauscht?

    wir sind doch hier um uns über das thema erwartungen aus zu tauschen und die unterschiedlichen meinungen dazu zu lesen um dann wiederum für sich selbst dann zu sehen und zu erkennen wo liegt mein part, ist mein part so wie er ist für mich positiv zu sehen oder kann ich sogar was von für mich mitnehmen und lernen. drum schreib ich ja mit und mach mir gedanken dazu.auch als co.


    Zitat

    Ist aber doch gar nicht Thema des Threads, dass ein Alkoholiker aufgrund dieses Erwartungsdruckes (.. dass er trocken bleibt) einen Rückfall bekommt. Es ist Thema des Threads, dass es Menschen gibt, die diese Erwartung an eine Krankheit haben.

    wenn du den tread aufmerksam gefolgt bist, das was zwischenduch nebenschauplatzmässig weglässt (was ich echt nicht wollte den tread volltexten mit anderen dingen, sorry nochmal dafür) dann kannst du schon erkennen, so seh ichs, das da diese aussage hier im raum steht.

    Zitat

    Für mich wäre es halt nix, mit jemandem zusammen zu sein, der sich z. B. Gedanken um mein nasses Denken macht. Denn schon alleine solche Aussagen sind doch versteckte Erwartungshaltungen, jetzt doch bitte wieder trocken zu denken.

    ja, ich habe erwartungen an andere. das habe ich ja auch beschrieben. ob versteckt oder nicht. sie sind da.ich kann da auch nicht weg kommen von, habs ja auch schon versucht.ist unmöglich im umgang mit menschen. doch ich hab gelernt mit meinen erwartungen bewusst umzugehen, zu wissen wie ich wenn ich entteuscht werde dann handeln kann, das es mir wieder gut geht.oder erwartungshaltungen hinterfrage, so wie das hier ja auch getan wird. oder erwartungen die ich habe zu erkennen und zu formulieren.

    ist es auch zu sehen wie ich meine ewartungen dem anderen gegenüber rüber bringe. in einem ganz normalen gespräch , wo ich mitteile wie es mir geht. oder in einer form des drucks, "du hast zu tun wie ichs erwarte". vielleicht ist das auch eine hilfreiche art und weise zu schauen wie ich meine erwartungen dann vermittle und weitergebe?


    gruß melanie

    hallo gela,

    mein verhältnis zu meinen brüdern ist ein gutes. dennoch habe ich mit einem bruder fast keinen kontakt, weil der sich komplett zurückgezogen hat , mit dem anderen mehr kontakt. mögen tun wir uns aber aller sehr gern.

    ich merke immer im mich über die eltern unterhalten bei meinen brüdern, das auch die zwei diese situation der eltern nicht gern sehen. das sie auch im gespräch darüber immer wieder das bedürfnis haben das zu erzählen, wie es ihnen damit geht.

    das wir unterschiedliche verarbeitungsmethoden benutzen liegt auf der hand. der eine tuts mit rückzug, der nadere kümmert sich noch um die eltern obwohl das ihm nicht gut tut und behauptet allerdings er machts von sich aus gerne. das wir alle drei geschwister nun wissen, die eltern da nicht retten zu können ist was was uns dennoch verbindet.

    doch auch ich bin da soweit mir zu sagen, was meine brüder tun, wie die damit umgehen ist immernoch ihrs. da nehm ich mich zurück und lass sie handeln wie sie da meinen handeln zu wollen. ich bin da raus, ich mach auch daran nicht rum, denn sonnst wäre ich wieder mitten im systhem drin, das will ich nicht.ich bin nicht therapeutin meiner brüder, sie auch nicht für mich und jeder für sich hat dafür zu soregen das er damit klar kommt.

    gruß melanie

    liebe BC,

    wnn du aufmerksam das gelesenhast was ich da noch dazu geschrieben habe, dann wirst du erlennen das ich sicher mein gesundheitszustand nicht abhängig von dem des anderen merh mache. ists den nicht so das es das normalste von der welt ist, erwartungen zu haben? ich hab den eindruck hier wird um was rumgeschrieben wo jeder versucht einen übermenschen darzustellen.

    ich find die aussage "erwarte nicht vom trockenen alkoliker, sonnst setzt du ihn unter druck und er bekommt einen rückfall" immernoch typisch für alkoholiker, wie sie nin nasser form gelebt haben. denn wie schon erwähnt wird da wieder was vom anderen verlangt "erwarte nicht" um seine trockenheit zu halten und wehe wenn der druck zu gross wird ist der dann verantwortlich der diesen druck ausübt.

    das war die kernaussage die du durch zitieren ja schön fein rumgedreht hast und dir das was draus gebastelt hast.

    gruß melanie