Beiträge von Melinak

    hallo leonia,

    Zitat

    Leider habe ich vor einigen Wochen genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Eben weil ein Arzt interveniert hat und die Folgen seines Handelns dann nicht beobachtet hat, kam es bei meinem Freund zu dieser lebensbedrohlichen Krise, an deren Folgen er heute noch leidet. Wäre ich damals nicht vor Ort gewesen und schnell eingeschritten, wäre mein Freund heute nicht mehr am Leben. Der Arzt, der meinen Freund behandelt hat, hat das auch unumwunden zugegeben und bestätigt.

    Von daher ist mein Vertrauen in die Ärzte derzeit ziemlich erschüttert.

    ich kann deine situation nachvollziehen, hatte ähnliche probleme mit ärzten, wäre ich nicht selbst aktiv hinterher gewesen und hätte mich durchgesetzt die darmspiegelung zu machen, was mir von allen behandelnden ärzten erstmal als vollkommen unnötig verkauft wurde, wär ich heut nicht mehr am leben. was ich allerdings daraus gelernt habe für mich, das ich nicht nur einen arzt auf den slips treten werde sondern mir ne zweite meinung einhole und mich da auch durchsetze. schlussendlich gehts immer um die gesundheit des menschen.heute sind alle ätrte so vorgewahrnt und inzwischen bereit mich zu überweisen um eine ausschlussdiagnostig zu machen. darübe binich froh und habe wieder vertrauen gefasst. da ists halt an jedem einzelnen sich durchzusetzen und zu handeln.

    was dich betrifft hast du mit dem erleben eine rolle übernommen, jetzt erst recht dir sorgen zu machen und dich zu kümmern. ich stell mir das so vor, das du nun durch dieses erleben eher den druck hast da eben für ihn dazustehen, als lebensretter kann ich mir vorstellen habe ich dann hinterher das gefühl der verantwortung, jezt erst recht.statt hinzugehen und das einfach so stehen zu lassen gehst du in den modus aktionismus rein, aus der angst heraus es könnte das gleiche nochmal passiern und du bist nicht da. schüttel das ab von dir.

    gruß melanie

    hallo johanne,

    ich würde in deinem fall mal ne beratungsstelle russuchen und mich beraten lassen. auch würd ich zu einem anwalt gehen und dort mich beraten lasssen. auch wenns viellicht kostet, allerdings hast du dann informationen was da auf dich zukommen kann. es kann ja nicht sein das eheleute zusammen bleiben und wohnen, nur weil sie ein haus zusammen gekauf haben. was kommen wird, klar, icht das es finnanzielle änderungen mit sich bringt und du umdenken werden musst woher du deine gelder bekommst. da helfen einem allerdings eben solche anlaufstellen. befor du dir da die wilden szenarien ausdenkst informier dich über deine rechte und über das was auf dich zu kommen kann. alles andere sind spekulationen die einem nur noch alles schwerer machen wie es eh schon ist.leider ist das hier so, hier dürfen wir diesbezüglich keine auskünfte geben.

    lieben gruß melanie

    liebe nici,

    oh ja das kenn ich nur zu gut. ich war draussen aus dem co, befreite mich , distancierte mich, sortierte alles aus was störte und dann stand ich allein da. zeitweise auch einsam. dann kam ne lange durststrecke. kein bock mich dauernd mit mir ausseinander zu setzen, das war ja auch anstrengend. allerdings blieb mir nichts anderes übrig weiter zu machen und vorwärts zu schauen. zurück auf keinen fall mehr, hät ich das gemacht wär alles fürd katz gewesen. gut, annehmen akzeptieren und mich neu orientieren. neue leute kennen lernen ist am anfang echt schwer. die alten bekannten wollt ich nicht kontaktieren.

    und da waren plötzlich menschen da, die ich früher nicht bemerkt hätte. die mich dann an die hand genommen haben und mir die welt gezeigt haben. du hast gelesen von mir wie sehr ich noch misstrauisch bin und vieles hinterfrage. doch der knopf geht auch bei dir irgendwann mal auf.bei mir hats auch längere zeit gebraucht. doch inzwischen überrollt mich ne lavine von bekannten die mir alle samt gut tun.weil ich mich inzwischen in einem ganz anderen rahmen aufhalte wie vorher.einen anderen lebensstil verfolge wie vorher. mir fällt es so oft auf wenn ich die leute anschaue mit denen ich früher unterwegs war, wie konnt ich nur mit denen abhängen?ich bin froh das mir das auffällt, weils mir bewusst ist.

    nimm dir diese zeit die du brauchst und lass dich jetzt nicht hängen. das ist ganz wichtig so löcher haben denk ich mir alle durchgemacht nach ca einem jahr. dann wirds noch mal ne zeitlang mit sich selbst ausseinander setzen geben (auch wenns zwischendurch sogar etwas schwer fällt). bei mir dauerte die entwicklung gute zwei jahre. allerdings nach dieser wende und dem durchhänger gings dann immer besser und besser und ich füllte mein leben mit all dem guten was ich erleben konnte.

    gruß melanie

    hallo lea,

    Zitat

    Liebe Melinak,
    ich nehme mir deine Worte sehr zu Herzen und werde versuchen weiter Abstand zu bekommen "um nicht sofort auf alles anzuspringen was ER von mir einfordert" und vor allem "Entschleunigung" gegenüber meinem eigenen Handeln um mich selber nicht aus den Augen zu verlieren

    das kostet auch energie mut und braucht kraft. alerdings ist es ja für dich , du wendest kraft und energie für dich auf. du hast für dich den mut dazustehen und klare worte zu sprechen. das ist dann wieder für dich und da gehörts auch hin.

    gruß melanie

    viel spass beim sportln. :wink:

    liebe doro,

    sicherlich ist das so wie du schreibst zu sehen und ich empfinde das auch so. im kopf hab ichs ja auch schon ewig lang.

    eins ist allerdings bei mir noch etwas präsent, es ist das haus in dem ich aufgewachen bin. mein haus gewesen, in dem ich gross geworden bin. ich habe nicht nur schlimmes dort erlebt, es waren auch viele momente in denen ich mich in früherer kindheit auch wohl fühlen konnte und durfte. das ist glaub ich mir die verbindung die eben da ist und die ich nicht kappen kann so sehr ich das gern möchte.allerdings denk ich mir schon auch hin und wieder wie könnte ich dieses emmozionale da etwas weg bekommen, mir tuts weh dieses ehemalige zu hause so verwahrlost zu sehen. es sieht schlimmer aus wie ich es beschreiben kann. alles kaputt was mal gewesen ist. ich sollte dafon abschied nehmen können. heute ankommen wo ich bin bei mir zu hause hier und jetzt. ich glaube das ich da noch nicht soweit abstand habe das emmozional umzulenken.

    jedesmal wenn ich dann doch in die verlegenheit komme dort aufzutauchen kommen diese gefühle hoch und mich ekelt es nur noch an. mir hilft der ekel da weg zu bleiben. nur ist das keine gesunde gute basis fürs fortbleiben, ich will mich emmozional dafon distancieren das auch dieser ekel den ich habe mich nicht wieder triggert und mich an meine kindheit erinnert. ich weiss nur noch nicht wie ich DAS anstellen kann.

    lieben gruß melanie

    liebe tanne,

    das war nicht einfach so zu handeln für mich. nun bin ich allerdings schon länger da so bewusst für mich, das ds schlechte gewissen (weil diese frau auch noch zudem alt ist) und schwanken (weil alte gefühle da sind und dann hoch kommen)zum glück nur einen moment da ist und wieder geht. das ist ziemlich harte arbeit gewesen soweit zu kommen. mir pocht das herz oft noch bis zum hals wenn ich meine mutter am telefon habe und ihr klar und deutlich sage was ICH will und was ICH machen werde und das ICH erwachsen bin und nicht mehr auf sie angewiesen.

    dadurch das meine mutter schwergradig alkoholkrank ist und dabei ja inzwischen sämtliche symthome bei ihr langsam aber sicher immer stärker zeigen, sie sich nicht mehr an gespräche erinnert ich dadurch auch sagen kann was ich will es of nicht ankommt macht für mich die ganze geschichte schwieriger. ich meld mich nicht bei ihr. ich hör allerdings auch immer weniger vvon ihr. denn jeh öfter ich das sage um so eher kommt mal was bei ihr an.ich denke so langsam hat sie verstanden das ICH NICHT MEHR WILL. das ist immer und immer wieder aussage von mir. ich zieh das durch. egal was mit ihr passiert, all das hat mit mir nichts zu tun. es ist ihr freier wille so zu verwahrlosen. das hat mit mir nichts mehr zu tun und daher fühl ich mich nicht mehr schuldig im heute.

    gruß melanie

    liebe johanne

    du machst dein HANDELN ABHÄNGIG von anderen merkst du das nicht?

    du machst es abhängig von ihm, weil er dir immer wieder hoffnung macht und doch immer wieder rückfälle hat.

    du machst es abhängig von der tochter die ja auch leidet und nicht will das ihr euch trennt.

    nur WO bleibst DU?

    du hast für dein leben KEINEM MENSCHEN dieser welt rechenschaft abzulegen was du tust. du hast nicht die pflicht anderen menschen gegenüber so zu handeln, das es dir schlecht geht damit es ihnen gut geht.

    schlussendlich leiden alle unter der situation. sowohl deine tochter als auch du. also setze da klare zeichen. klarheit macht die sicherheit die deine tochter braucht. nicht indem du tust was sie will sondern indem du sagst wo es mit dir langgeht und klar sagst ICH MACH DA NICHT MEHR MIT ICH LEIDE. deine tochter wird HINTERHER dankbar sein dafür das du dich um dich gekümmert hast und so als vorbild für sie da warst, ihr vorgelebt hast, das es grenzen gibt, das du nicht alles mitmachst und auch konsequent handeln tust. auch wenn sie jetzt noch selbst nicht weiss (woher auch sie bekommt was ungesundes vorgelebt sie kann es nicht wissen) das dieses handeln das beste für alle ist, wird sie hinterher merken, das es dadurch besser wird und dann hinterher sicher erkennen das es gut war es zu tun

    meine kinder sind mir heut unendlich dankbar für mein handeln, die trennung. heute sagen sie zu mir das war das beste für uns alle das zu tun. sie sind sich heut bewusst wie es hätte enden können. das macht mich heute sehr stolz!

    gruß melanie

    liebe leonia,

    ich nochmal:

    Zitat

    zweitens, rückfälle sind was wo wir niemals was gegen tun können. wir können nur annehmen und akzeptieren das sie pasieren können und damit versuchen umzugehen und konsequenzen dann ziehen, wenn ein rückfall passiert. das nimmt dir vielleicht auch etwas druck, die akzeptanz deines partners als alkoholiker, der momentan trocken ist und unter umständen vielleicht wieder rückfällig werden kann.es ist so, akzeptiet, er ist erwachsen und du kannst da nichts machen, ihn nicht hindern. fang an ihm das zu "erlauben".( wobei das ja auch ne art ist, wie mit nem kind umzugehen, erlauben ist in dem fall sicher nicht so zu sehen) wenn du da deine enstellung dazu änderst, das annehmen und akkzeptieren kannst und im fall eines rückfalls vorab schon klar bist darüber was passieren wird und das auch durchziehen kannst bist du ein stück weiter. es ist so. ER IST UND BLEIBT EIN LEBEN LANG ALKOHOLIKER.es ist und bleibt seine aufgabe für sich gut zu sorgen es ist SEINS NICHT DEINS.

    wenn du das nicht packst und leidest darunter, dann fange an umzudenken. umzudenken in die richtung HALTE ICH DAS AUS? leidest du zu sehr darunter heissts für dich um dich selbst zu sorgen. entweder du leidest weiter und gehst dabei zu grunde oder aber du gehs aus der situation des leidenden raus und erholst dich dafon und wirst selbst wieder gesunden. nur dann sin nunmal diese konsequenzen zu tragen abstand zu der leidenssituation zu bekommen und die bekomst du nur , wenn du abstand bekommst (das bei vielen eben dann trennung bedeutet auch wenn du das nicht hören möchtest oft gehts eben deshalb nicht den kontakt weiter zu pflegen aufgrund diesem eigenen leid)ich liebe meine mutter sehr. nur ich kann nicht den kontakt mit ihr pflegen weil ICH darunter leide. also sorge ich für mich gut, das ich gesunden kann mit dieser konsequenz die ich trage keinen kontakt zu haben.

    alkoholismus ist eine gnadenlose krankheit. da gibt es NUR übel. eines der grösseren übel ist dazustehen und hilflos mit anzusehen und darunter zu leiden, das der mensch den man liebt sich kaputt macht.

    ein anderes heisst sich loszumachen vom partner und sich innerlich zu distancieren und eine gewisse "das geht mich nichts an, ich werd hier nicht handeln" einstellung zu bekommen und so stabil dazustehen das man das was dann zurückkommt an vorwürfen (du bist so weit weg von mir, ich hab das gefühl du liebst mich nicht mehr, ich glaube du willst von mir nichts mehr wissen.....)dann auch aushällt.dein parten ist trocken im moment, momentan scheint ja diese alternative für dich stimmig zu sein. nur wandelt sich das blatt bleibt dir nichts anderes übrig wie da wieder umzudenken.

    das andere übel ist sich zu trennen und dann nach dem trennungsschmerz der vorhanden sein wird allerdings hinterher ein gesundes leben führen zu können.(auch hier heisst es sich nicht beeindrucken lassen von vorhaltungen, vorwürfen und ect )

    und bitte nicht wieder falsch verstehen, es sind aussagen die nicht bedeuten "trenn dich dann wird alles gut". es sind handlungen die unter umständen notwendig sind um DAS EIGENE LEBEN wieder wertvoll und lebendig leben zu können.

    ich habe kapituliert. aufgegeben zu kämpfen. ich habe es akzeptiert. ich will nicht mehr kämpfen. ich habe genug dafon. kein bock mehr. ist mir zu viel. ich halt das nicht aus drum geh ich weil ich es mir selbst wert bin nicht mehr zu leiden. so aussagen hatte ich zum ende hin in meinem kopf. das war mit wut und trotz und zorn verbunden. nun bin ich weg dafon und mir gehts das erste mal in meinem leben RICHTIG GUT! das leben ohne kampf, ohne schmerz ohne leid ist wesendlich angenehmer. :wink:

    gruß melanie

    hallo leonia,

    ich kann deine angst verstehen und deine sorgen. das ist ja das schlimme an dieser coabhängigkeit, das einem angst und sorge so sehr bewegt, dass man selbst fast verrückt wird. dein partner ist in behandlung und wird ärztlich versorgt. kannst du das annehmen und dir sagen, DA wird alles getan für ihn was notwendig ist, DU musst dir keine sorgen machen?es ist nicht deine aufgabe als partner ihm das abzunehmen oder den ärzten was abzunehmen. vertraue den ärzten, vertraue darauf das er sich hilfe holt.

    zweitens, rückfälle sind was wo wir niemals was gegen tun können. wir können nur annehmen und akzeptieren das sie pasieren können und damit versuchen umzugehen und konsequenzen dann ziehen, wenn ein rückfall passiert. das nimmt dir vielleicht auch etwas druck, die akzeptanz deines partners als alkoholiker, der momentan trocken ist und unter umständen vielleicht wieder rückfällig werden kann.es ist so, akzeptiet, er ist erwachsen und du kannst da nichts machen, ihn nicht hindern. fang an ihm das zu "erlauben".( wobei das ja auch ne art ist, wie mit nem kind umzugehen, erlauben ist in dem fall sicher nicht so zu sehen) wenn du da deine enstellung dazu änderst, das annehmen und akkzeptieren kannst und im fall eines rückfalls vorab schon klar bist darüber was passieren wird und das auch durchziehen kannst bist du ein stück weiter. es ist so. ER IST UND BLEIBT EIN LEBEN LANG ALKOHOLIKER.es ist und bleibt seine aufgabe für sich gut zu sorgen es ist SEINS NICHT DEINS.

    thema ANGST:

    ich habe in therapie gelernt mit dieser angst umzugehen. heute habe ich keine panikattaken mehr wobei ich weiss sie könnten jeder zeit wieder mal vorkomen lebe ich mit meiner angst ganz gut.dazu möchte ich dir gern was schreiben, ds hilft dir vielleicht mit der angst umzugehen.

    erstens die angst ist ein gefühl. unangenehm aber eben nur ein gefühl. es passiert dir nichts auch wenn die angst hochkommt. weder fällst du um, noch passiert was schlimmes. nimm dieses gefühl für dich an, kämpfe nicht dagegen, lass sie laufen, denn schlimmer ist diese angst vor der angst. wenn du locker wirst, dir keine angst machst vor der angst dann kommen diese schübe nicht mehr so heftig. laufen lassen und auch hier annehmen. es ist so.

    mach dir bewusst was passiert wenn du angst hast. als ersts herzrasen. das merkst du. dann dieses ohnmachtsgefühl. sag dir in dem moment ganz locker"oh, da kommt die angst ok". oft steigert man sich da ja rein mit oh we was passiert da? da ist wichtig zu sagen, ich kenn das es passiert mir nichts ich werde nicht ohnmächtig, das geht wieder vorbei. denn das reinsteigern macht mehr herzrasen adrenalin wird noch mehr produziert und das unangenehme ist das sich das steigert in unwohlsein und schwitzen. da einfach locker bleiben, hinsetzen laufen lassen und annehmen. wenn das vorbei ist am besten durchschnaufen hinsetzen entspannen.

    ich singe meisstens so vor mich hin und lenk mich dadurch ab. egal auch alle meine enchen hab ich schon gesungen und das geht. hinterher bin ich meisst so voller adrenalin, das ich mich bewegen muss. dann hüpf ich rum oder laufe treppen hoch. setzt dich damit ausseinander, was da in deinem körper passiert. mir half es zu wissen, das angst etwas natürlich notwendiges ist ein überlebensnotwendiges gefühl was mich schützt. ich kann mit adrenalin im körper nicht ohnmächtig werden, das geht nicht. das war meine angst ohnmächtig zu werden und mich beim sturz zu verletzen. doch eben mit dem wissen kam ich damit besser klar und kann solche panikattaken annehmen. schön ists nicht, aber so schlimm auch wieder nicht, es ist da ich lebe damit und duch diese einstellung und das wissen die angst ist nur ein gefühl es passiert mir nichts konnt ichs einfach laufen lassen und damit werden diese angstzustände immer weniger.

    so, wenn dir was auffällt ist, das es sowohl in der einstellung zu den ärzten, zum partner auch in der einstellung zur angst in ALLEN fällen der springende punkt ist etwas laufen zu lassen. es anzunehmen und zu akzeptieren. in allen fällen wirst du merken hier geht es im grunde tiefer. es liegt in dir selbst das du als co kontrolle ausüben willst. dieses kontrollieren wollen ist tiefer gesehen mit einer verlustangst verbunden. die hast du momentan, spürst die auch. angst vor verlust bedeutet zu wenig vertrauen zu haben. da fangst du an, selbstvertrauen wie sieht dein selbstvertrauen aus? auch hat es damit zu tun mit geltungsbedürfnis und geliebt werden zu wollen um jeden preis. auch hier wieder wie siehts denn in dir aus? wie viel wertschätzung hast du für dich? dann auch wiviel geltungsbedürfnis hast du? brauchst du andere von aussen um dich wert zu schätzen um dich gut zu fühlen? wenn ja, woher kommt das denn?

    das sind viele fragen, die haben alle was mit DIR zu tun. du machst therapie oder? dann setz dich mit dem thema kontrolle und angst und vertrauen mal therapeutisch ausseinander, das wird dir sicher helfen!

    lieben gruß melanie

    hallo lea,

    Zitat

    Ich habe schon wieder Gedankenkreisen, fühle mich so ungerecht behandelt,belogen , beschmutzt und ausgenutzt... 3 Wochen lang hat er mir das Leben zur Hölle gemacht und heute tut er so, als seie ich seine med.tech. Assistentin und klär ihn über Laborparameter auf ???


    Was bildet der sich überhaupt ein wie er mit mir umgehen kann? /wer er ist?

    *Kopfschüttel*

    Ich muß aus der Rolle der "Reagierenden" raus, verdammt! ...unbedingt!


    ich frag dich malanderstrum. warum lässt du dich ausnutze? warum liest du die mails? warum bietest du ihn dein fachwissen an? warum tust DU DIR das denn an?

    es ist dein gutes recht ihn zu schreiben das du nicht seine fachkraft bist und den ist nicht mehr mitmachst. es gibt inet, ärzte an die er sich wenden kann. gib ihm den hinweis, dann ist schluss damit, wenn du darauf nicht mehr eingehst.

    dann wirst du merken was er wirlich von dir noch will. warscheinlich kommen dann andere geschichten die dich an ihn binden sollen. er braucht als alkoholiker den co und der co macht bereitwillig da mit.

    du hast es in der hand zu handeln. für dich das du dich wohl fühlst. nicht für ihn das er sich wohl fühlt, das muss er allein auf die reihe bekommen. du bist nicht mutter, fachkraft, ärztin für ihn. geh selbst aus dieser situation raus in dem du ihm da "stop" sagts "nein mit mir nicht mehr". hab dazu einfach den mut es zu tun. es wird nichts schlimmes passieren, solange du nicht auf ihn reagierst und das was er sagt an dich ranlässt. du hast die macht darüber zu bestimmen wer dir was sagen darf und wer nicht.

    mir wurde gesagt ich habe als diejenige die einen telanruf bekommt die macht darauf einzugehen oder nicht. der anrufer befindet sich in der situation von mir was zu wollen. also kann ich mit ja oder nein reagieren. sei dir dessen bewusst. zudem wurde mir gesagt, ein telefon kann mir nichts, es sind nur elektronische signale. also seh das handy auch als solches, das nimmt dir diese angst dafor wenn du eine hast.

    gruß melanie

    hallo susi,

    die angst hab ich auch. mir hilft es viel darüber mit den kindern zu reden. durch diese antibeispiele der grosseltern und auch dem vater der kinder haben die allerdings schon so viel erfahrungen gesammelt, das sie sehr vorsichtig sind mit ihrem umgang mit alkohol. nun hab ich da die erfahrung nur bei meinem ältesten, der mit fast 17 jahren ja inzwischen auch alkohol trinken darf. gute erfahrungen. nicht das er nicht auch mal alkohol trinkt, das er allerdings sehr bedacht darauf ist sich nicht voll zu kippen wie es die anderen in seinem alter ja gern tun. was wohl um ihn rum auch passiert und er nicht verstehen kann, wie man sich so abschiessen kann. das beruhigt mich jedesmal wenn wir reden. die zwei jüngeren kinder die ich habe haben auch diese eindrücke mitgeteilt. meine tochter ist mit 13 noch nie in die situation gekommen das mal auszuprobieren, sie hat für sowas kein verständnis. altersgleiche kinder die schon alkohol trinken versteht sie nicht. sie ist sich sehr bewusst wie alkohol dem körper schadet und darum passt sie auf.ich denke weil ich offen und ehrlich mit den kindern immer geredet habe wie alkohol wirkt und welche folgen es hat sind sie sehr vorsichtig und bedacht auf sich.

    ich verbiete meinem ältesten nicht alkohol zu trinken, er muss seine grenzen selber kennen lernen. das hat er drauf und darum hab ich momentan keine angst. denn angst hätte zur folge überschiessend zu reagieren, etwas zu verbieten und dann zudem noch ein unglaubwürdiges theater zu inszinieren, was wiederum die folge hätte alkohol dann so interessant zu machen, das sie es ausprobieren wollen. ich denke jeh ruhiger man da mit umgeht, mit gelassenheit den kindern erzählt was die grosseltern und der vater da tun, um so einsichtiger werden sie.

    was mir noch einfällt, jeh stärker die kinder sind und stabil genug nein sagen zu können um so eher können sie dann auch in gruppen diesem gruppenzwang der entsteht entgegenwirken. mein ältester sagt dann wenn er nichts mehr will und lässt sich auch nicht weiter überreden und trinkt dann was antialkoholisches.ich habe ihn hier nur einmal besoffen erlebt, damals musste erstmal ausprobieren alkohol wirkt. danach nie wieder.

    gruß melanie

    hallo lisa,

    find den tread auch ganz lustig, wenn du magst können wir mal belanglos quasseln was ja in den treads oft nicht so gewünscht ist, weil dadurch der rote faden fehlt.hier kannste echt über gott und die welt plaudern ohne das jemand motze und meckert, das man nicht beim thema ist oder versucht vom thema abzulenken. :wink:

    gruß melanie

    liebe grazia,

    nach all dem was mal gewesen ist und wiviel energie ich da damals verschläudert habe im rumeiern um ihn merke ich jetzt wie einfach beziehung sein kann. es ist so einfach! ich merk auch, das ich heute vol entspannt bin, keine angst habe, keine sorge. es ist herrlich und ich geniesse diese zeit wirklich sehr.

    gruß melanie

    liebe hanna,

    Zitat

    Melanie, ich hoffe und gehe davon aus, dass Du ein wunderschönes Wochenende hattest - das neue steht ja schon fast wieder vor der Tür- wenn man gaaaanz optimistisch denkt - smile.

    oh ja ich bin so optimistisch das ich mich die ganze woche auf freitag freue!!!!

    mich freut es zu lesen das es dir gut geht in der villa. dort gibt es eben wesendlich mehr möglichkeiten und themen über die sich die user austauschen können. ich empfand das auch immer als sehr bereichernd.

    lieben gruß melanie

    liebe leonia,

    ich versteh dich ja sehr gut. ich denke wenn du wirlklich daran interessiert bist dein leben zu verändern (mit oder ohne ihn das ist jetzt EGAL) dann ist es wirklich wichtig da auf dich zu schauen.

    die harten worte die du hin und wieder hier so empfindest, deine reaktionen darauf kenn ich sehr gut. am anfang ginge es mir auch sehr schlecht damit. auch ich fühlte mich angegriffen. was mir sowas sagen wo ich doch weiss wo der hase läuft? pustekuchen, leonia, ich war wie du in selbiger situation nur eben ohne partner allerdings mit EK erfahrung und coabhängigem verhalten. bis ich dahinter gestiegen bin, was mitmir los ist hab ich auch lang gebraucht. die harten worte, wenn ich sie heute lese weiss ich heute wie die gemeint sind. sie sind helfende worte gewesen, dich ich habe damals nicht verstehen können. doch jeder piekser den ich hier bekommen habe hat mich bewegt, hat mich hinterfragen lassen, hat mich zum mir gebracht und ich konnte von den anderen mich lösen. das ist wichtig das zu können, sich vom partner lösen. nicht das du ihn verlassen musst, sondern das du dein verhalten nicht an ihn anpasst für ihn da bist ihn hilfestellung gibst weiter im suchtsysthem rumzueiern.

    wenn du an deiner partnerschaft mit diesem mann trocken interessiert bist, dann solltest du anfangen DICH zu hinterfragen. denn wir cos sind meister darin die menschen dort hin zu bringnen, mit und weiter so umspringen zu lassen wie gewohnt. mit oder ohne alkohol, verhaltensänderungen sind wichtig. denn darin liegt bei cos das problem.sich zu hinterfragen, daran was zu ändern, nicht mehr so handeln wie gewohnt. das hilft im endeffekt dir allerdings dem trockenen partner genauso.

    wir wollen dir nicht ans pein pinkeln, leonia, wir wollen dir ALLE helfen. versuch das was dich nun bewegt hat nochmal zu hinterfragen woher das kommen könnte. das du dich so geärgert hat das du so was geschrieben hast. vielleicht liegt die antwort wirklich viel tiefer in dir drin.

    lieben gruß melanie

    liebe leonia

    Zitat

    Ich hätte ganz viele Fragen, zu meiner Situation und die würde ich sehr gerne hier stellen. Aber ich habe ehrlich null Lust dazu, mich hier ständig angreifen zu lassen, nur weil ich es wage, mich nicht der schönen Illusion, die hier meiner Meinung nach überwiegend gepflegt wird, anzuschließen.
    Diese Illusion besteht für mich darin und wird auch durch wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt, dass der Co-Alkoholismus nicht damit endet, dass man den Partner verlässt, sondern viel tiefere Wurzeln hat. Daher wählen ja auch die meisten Partnerinnen von Alkoholikern nach einer Trennung wieder einen (trockenen) Alkoholiker als Partner.

    da sag ich jetzt einfach mal das du nicht verstehst was hier allgemein gesagt wird. du fühlst dich dauernd missverstanden, kritisiert. du interpretierst da was rein was so nie geschrieben wird. darum der hinweis les doch bitte mal durch was dir die leute hier schreiben. ohne das du gleich in die luft gehst und entteuscht bist, das du hier nicht die hilfe bekomst wie du das so willst. du willst was so haben, bekommst es nicht so wie du dir das denkst und wirst gleich so kritisierend, blockst ab, das dir hier keiner helfen KANN!DU scheins es so haben zu wollen wie DU das dr vorstellst. gut, dann bleib einfach bei DIR. DANN steh aber dazu hier in deinem fädchen und lass das als erfahrungswerte hier liegen. ANDERE wollen da raus, wollen sich trennen, denen sagst du, das du sowas nicht anrätst. das du damit DEINS nur DEINS PROBAGIERST ist ja gut und recht, nur du schreibst du leidest!!!! ist das dann richtig was du tust?

    Zitat

    Wie habt Ihr diese erste Zeit erlebt? Was hat Euch dabei gestärkt, was unterstützt, was hat geholfen, mit der Veränderung und mit den eigenen Ängsten, umzugehen?


    dann fang doch ENDLICH mal an von DIR zu schreiben, wie es DIR geht und nicht immer wieder darüber was ihn angeht und er tut.

    versteh das jetzt nicht wieder als angriff, es ist was worüber du dir deine gedanken machen kannst.

    gruß melanie

    hallo leonia,

    ich kenne reale selbsthilfegruppen auch. meine erfahrung nach trafen sich dort menschen mit dem selben problem. gut und recht. anfangs auch hilfreich sich mal auszuk.... auf deutsch gesagt um luft zu machen. nur ich traf immer auf die gleichen, die sich immer im kreis drehten, die durch die anderen wieder weiter im kreis drehten weil die sich auch nur im kreis drehten und so entstand ne selbsthilfegruppe die sich gemeinsam im kreis drehte, weil keiner da war der half da raus zu kommen.keiner bereit war mal was zu #ändern.

    bei dir sehe ich die schreibst bei menschen die eben wie du am anfang der loslösung sind. menschen die schon weiter sind wie du kritisierst du für deren vorschläge die sie aus der erfahrung heraus machten. doch vielleicht hängt es damit zusammen ds du jemand bist der sich lieber mit wie oben beschriebenen sich im kreis drehenden und nicht raus kommenden menschen wohler fühlst stadt mal anzuschauen, wie du aus dem systhem rauskommst.

    auch mich interresiert es was du hier willst und warum du hier bist?

    manche kommen ja auch sehr gern her um ihren helferkomplex auszuleben. ist ok, dann wenn die hilfe die angeboten wird für denjenigen hilfreich ist. nur bist du halt in manchen dingen eifach noch nicht soweit aus dem systhem draussen (siehe baumarkt) um effektive hilfe zu geben.

    andere kommen her die wollen wirklich aus dem leiden rauskommen und brauchen da unterstützung durch menschen die erfahrungen gesammelt haben, die das systhem durchschaut haben und inzwischen frei leben können, die sie weitergeben um raus zu kommen. diese menschen die hier leiden wollen sich nicht witer im kreis drehen.

    wieder andere kommen her und haben so angst dafor was zu unternehmen, das sie ihre lebensphilosophie so darstellen als wäre das der richtige weg, leben allerdings im kranken systhem weiter und gehen innerlich dabei zu grunde, aus angst vor veränderung.vor allem auch aus angst vor dem was neues auf sie zukommt. so wird sich dargestellt und sich ein selbstbewusstsein aufgebaut, was nur den anschein macht es ist da. dahinter, hinter der fasade wird gelitten und ausgehalten.


    gruß melanie

    liebe lea,

    willlkommen im forum. du fragst wie das funktionieren kann kopf und bauch wieder zusammen zu bringen? es geht, allerdingst gehört dazu ne gute portion wahrnehmen, spüren fühlen dazu und auch die fähigkeit zu erkennen, das viele handlungen die unsere coabhängigkeit mit sich bringt bedingt sind durch gefühle, die da ausgelöst werden durch den ständigen konflikt im kopf wiederum überzäugungen gespeichert hat, die ungesundes handeln zu folge haben. mir ging es oft so, das ich zwar innerlich spürte, das handeln ist hier nicht korrekt, bin dem gefühl allerdings nicht nachgekommen sondern habe gehandelt wie ich es immer getan habe, aus der überzäugung raus, das was ich tue ist korrekt(begründet daraus, das mein selbstwert eh schon im keller war und ich diese zugeständnisse hier nicht gut für mich zu sorgen nicht annehmen wollte, das wären zugeständnisse gewesen in denen ich mich nochmal hätte ehrlich mit mir ausseinander setzen müssen und das tat weh zu erkennen das ich dazu nicht in der lage bin).ich habs ja auch nie anderst probiert, weil ich diese sicherheit brauchte, wusste was passiert wenn ich so handle, damit rechnen konnte, das es so kommt und diese sicherheit und kontrolle über eine situation hat mir halt gegeben. dadurch habe ich unnötigen stress in kauf genommen.ich wusste ja auch das nach dem stress dann wieder heile welt gespielt wird und da war ich so sicher, das mir das langte an "zufrieden"sein.(diese zufriedenheit war allerdings bedingt nur aus dem sicherheitsdenken heraus entstanden ich war mit den kleinsten kleinigkeiten schon zufrieden gestellt sei es nur zu erleben das er an einem tag mal nicht besoffen ist).dadurch war ich mannipulierbar, denn die alkoholiker wussten das und setzten das für ihre sucht ein.

    als ich anfing auf den bauch zu hören, diesen wiederstand wahr genommen hatte wusste ich erst nicht mit umzugehen. da war was was neues handeln möglich macht. doch ich konnte das erst mal nicht umsetzen, ich hatte zu viel angst. der selbstwert war im keller, ich war mir schon lang nichts mehr wert, noch habe ich mich wirklich so annehmen wollen wie ich bin, habe mir mein bild von mir so zurechtgebastelt, das ich damit leben konnte. überleben.das war anfangs echt schwer zu erkennen, das es an mir lag und ich es ändern konnte.meine ausstrahlung nach aussen war generell so, das ich ne fasade aufgebaut hatte die selbstbewusstsein ausstrahlte. doch ich bin heut froh, das zu haben denn durch dieses bewusstsein für mich selbst konnt ich mir das alles erarbeiten und bin dann darauf eingegangen was zu tun und zu ändern.auch dieser angst, dem schmerz, die trauer, die wut die dabei hochgekommen ist, auch diese verzweiflung und hilflosigkeit die ich spürte war für ein halbes jahr in dieser zeit so dominant, ich weinte viel über das was ich getan habe, selbstzweifel, vorwürfe waren sehr problematisch für mich ich machte mich dann zudem noch runter.doch als ich dort angekommen bin wo ich war, bei mir konnt ich anfangen aufzuräumen.da stand ich da und das erste mal in meinem leben bat ich ehrlich um hilfe. tiefpunkt.

    diese selbstzweifel und schuldgefühle waren das erste was ich überarbeitet habe. ich bin inzwischen dieser schuld bewusst und habe klar vor augen ,das schuld nicht vorhanden ist. es handelt sich um alkoholiker, sie sind krank, suchtkrank. es handelt sich um ein systhem, das so funktioniert. schuld gibt es nicht, das weiss ich heute und dieses gefühl wenn es hoch kommt ist ein altes gefühl aus der zeit vorher und das weiss ich und kann damit umgehen.es kommt, ich sage dazu hallo und du kannst wieder gehen. ich muss deshalb nichts tun, nicht handeln nur annehmen und akzeptieren das es so ist wie es ist.ich weiss es ja das ich nicht schuld bin und so wird es immer weniger.

    heute hab ich gelernt das der bauch, das erste gefühl in mir was hoch kommt mir sagt wo es lang geht. nicht nur der kopf, der hat alte überzäugungen gespeichert. die ist mir bewusst.ich lebe heute im jetzt. neue prägungen werden gemacht durch neue handlungen, es entstehen neue überzäugungen dadurch wird bauch und kopf wieder eins. welches gefühl ich gerade habe wird gespürt und erkannt und dadurch kann ich handeln wie es mir danach ist.hab ich in einer situation ein bestimmtes gefühl, nehme ich es wahr, bewusst, dann handle ich nach diesem gefühl bewusst anderst wie gewohnt, so das es stimmig ist im bauch.ich sorgre durch bewusstes handeln für mich selbst so, das ich achtsam bin, das ich nichts mehr tu was mir schadet, das ich auf mich aufpasse, das ich mir wertvoll bin.keine faulen kompromisse mehr, kein verbiegen. so das es mir gut geht.

    nun hab ich so viel geschrieben, allerdings ist dieses thema so komplex, ich hoffe du kannst für dich was mitnehmen.

    gruß melanie

    hallo
    willkommen im forum. leider ist heute schon montag. aber zuspruch bekommst du dennoch.

    es tut gut erfahrunge auszutauschen. du hast therapien gemacht und immernoch diese schuldgefühle?

    Zitat

    Diese Familie ist wie ein Klotz an meinem Bein und mein Vater, für mich der Haupübeltäter, hat am längsten überlebt

    das hier ist mir ins auge gestochen. bei mir wars so, ich wurde krank, hatte krebs obwohl ich die einzigste war die sich gesund ernährt hatte kaum alkohol getrunken hatte und danach schaute das sie alles richtig macht. ich war damals so sauer auf alles. warum ich? warum nicht meine mutter, die sich jahrzentelang besoffen hat. die welt schien ungerecht zu sein.

    heut bin ich gesund. ich bin froh das erlebt zu haben. ich bin deshalb so froh, weil ich endlich angefangen habe über mich nachzudenken und nicht mehr über meine familie und wo ich herkomme. ich fing mein leben an zu leben und geniesse jede stunde meines lebens, weil ich diese chance einfach noch einmal bekommen habe. unabhängig von dem was meine mutter gerade macht. ich habe mich von dieser familie komplett zurückgezogen, will auch nichts mehr damit zu tun haben, weil sie mir schadet. es ist mein recht für mich zu sorgen und mich darum zu kümmern, das es mir gut geht. es ist egoismus, allerdings ein gesunder egoismus den ich lebe. denn keiner schreibt mir vor, ich muss mein leben für andere opfern. kannst du das auch so sehen?

    gruß melanie