Beiträge von Melinak

    hallo nancy

    Zitat

    da ich niemanden habe sie zu zeigen

    da hängt wohl der haken. keiner ist da sie zu zeigen. für wen hast die wohnung denn gekauft für dich oder dafür sie anderen zeigen zu können?

    nancy du kannst dich dann drüber freuen, wenn du merkst, das ist DEINS für DICH und da kannst mit tun was du willst.

    irgendwann werden andere kommen in deine wohnung, wenn du sie einlädst und bis dahin kannst du ruhig freude haben daran auch wenn du sie im moment nicht mit anderen teilen kannst. freu dich für dich!!!! tob dich drin aus, ist deins hurra es geht endlich berg auf. berg auf ist immer anstrengend!!!!!!!!!!

    gruß
    melanie

    liebe BC,lieber uwe

    es liegt in meiner erfahrung im umgang mit meiner mutter. die da ähnich genauso sagt: wegen dieser zwischenmenschlichen beziehungen in der sie deffizite hat säuft sie. damit gibt sie komplett die verantwortung fürs saufen eben an die anderen ab,an die die um sie rum sind. den ehemann der ihr nicht genügend aufmerksamkeit gibt, ihr nicht hilft im haushalt, der sie durch sein verhalten ständig mit sorgen belastet. die kinder die nicht aufräumen, die arbeit machen, die zu versorgen waren, die warn und sie sind heut immernoch schuld fürs saufen.dein satz erinnert mich sehr an diesen inneren kampf in mir den ich hatte. denn unbewusst signalisiert meine mum uns allen ihr seid diejenigen, der grund fürs saufen. drum meine andeutung was hätte ich denn tun sollen? ich hab so viel zu viel getan und nie was erreicht. du weisst selber wie das ist, keiner kann was tun. es ist numal so das sich dann die menschen um den alkoholiker rum mit der zeit auch schuldig fühlen. ich nahms an, mein fehler es zu tun. es ist aber nunmal so, das hier wärend der nassen zeit oft das thema schuld aufkommt, es hin und her geschoben wird und benutzt wird diese schuldfrage.

    sicher ist das heute anderst zu sehen. keiner ist schuld, wissen wir inzwischen und können uns dafon distancieren.

    ich gebe allerdings schon zu, das ich wärend der aktiven co zeit im umgang mit meiner mum schuldgefühle hatte und auch ihr schuld gab dafür das mein leben so schwierig abläuft und kaum bewältigbar war.

    ich möcht keiner grundsatzdiskussion über schuldzuweisungen hier aufleben lassen. es geht um den einen satz, der mir eben genau diesen eindruck vermittelt hat, da hängt irgendwie noch so was altes drin.

    und so wie uwe es sagt, anschauen hinschauen. war das nicht auch so bei dir? wie gehst du heute mit dem ganzen wissen und der bewältigung deiner situation trocken um ? mir war und ist das thema sehr wichtig für mich und mein gewissen gewesen. das gefühl zu bekommen ich bin ausnahmslos nicht schuldig und muss mich auch nicht so fühlen.

    gruß
    melanie

    hallo matthias,

    ha ist ja ne lustige runde hier. super thema.

    also ich liebe ja meine arbeit !!!!!!!! von daher ist der bregriff arbeit für mich mit vergnügen gleichgesetzt und das tolle an arbeit ist, ich hab was von, danach, wenn die nämlich getan ist bekomm ich was.

    so und was hab ich bekommen, als ich anfing meine arbeit ablösung als co vom alkoholiker/selbstreflektion und und und auf zu nehmen und mein leben in den griff zu bekommen? ein zufriedenes leben!!! MEHR will ich doch garnicht!!! :)

    somit denk ich mir auch wieder hier, häng ich mich an nen begriff auf oder versuche ich einfach das beste aus meinem leben zu machen. vielleicht sollte der ein oder andere sich mal hinterfragen ob arbeit für ihn negativ besetzt ist ;) vielleicht kann er den dann positiv besetzen, wenn er mal anschaut das er an sich schon so viel gearbeitet hat, wo er jetzt steht und kann sich dann mal überlegen ob der lohn, im moment zufrieden zu sein ihm dann auch genügt . denn all die begrifflichkeiten die so negative besetzung haben üben natürlich druck aus. anstelle das ding anderst zu benennen vieleicht da was positives drunter setzen???? also mit der strategie fahr ich heut echt am besten;) dann tu ich nicht meinen wortschatz ändern sondern meine inneren überzäugungen ;) ja und das ist arbeit ;)))))))

    leute positiv denken ;) ohhhmmmmmm

    gruß
    melanie

    lieber hartmut,

    ich kann dir beipflichten, ich stell genauso fest grad bei den alkoholikern das die plötzlich ankommen bei und COs und oha....sind sie plötzlich auch CO????? denk mir manchmal wie geht denn das?

    es verschwimmen halt die grenzen zwischen dem einen und dem anderen weil im grunde sucht ist sucht, egal wie mans beim namen nennt ;)

    ich denk auch das dieses aufarbeiten, dieses DANACH dann eben da sehr ähnlich ist. die themen selbstbewusstsein, selbstwert und selbstvertrauen gehn genauso dem einen bereich was an wie dem anderen bereich. da kann man sich dann auch zam tun und miteinander versuchen sich aus zu tauschen.

    doch da wos eben noch akkut ist, derjenige eben noch voll in seiner thematik drin ist, der alkoholiker der versucht trocken zu werden oder der CO der sich versucht ab zu lösen, da war mir so ne klare grenze auch sehr wichtig. weil ich der co und die anderen die alkoholiker auch erst mal voneinander DISTANCIERN sollte um das EIGENE problem zu erkennen.;)

    mir kommts etwas komisch vor wenn sich alkoholiker als COabhängige plötzlich outen. ich bekomm dabei ein eher angstbehaftetes gefühl in mir, nicht besonders schlimm aber sehr bewusst. die angst die bei mir da abläuft ist eher, der kommt zu uns um sich nen CO abhängigen an seine seite zu stellen ;) ich pass da oft sehr auf, wenn ich lese und schreibe, ich spür da eben auch, wenn derjenige noch im alten muster hängt wie mich da bestimmte aufschriebe nen alarmknopf auslösen ;)

    bei langzeittrockenen wie hier du matthias oder dir hartmut hab ich das überhaup nicht ;)

    gruß
    melanie

    lieber matthias,

    dauerjammern und nicht mehr aus der negativschleife kommen ist burn out oder dann deppression. IAS sind für mich eher die opferrolle in der ich mich sehe, ob berechtigt opfer (denn auch das war sicher anteilig bereichtigt zu sagen hier bin ich ein tatsächliches opfer gewesen) oder unberechtigt (da seh ich mich in der position opfer bin es aber nicht wirklich, weil ich ja im grunde handlungsfähig bin, was tun kann um aus dieser position raus zu kommen). da mach ich total klare grenzen zwischen dem einem wo ich opfer war!!!!! oder ob ich mich in die position des opfers rein gestellt hatte.

    dann wirds erst richtig spannend, ob überzäugungen ich bin opfer und bleibe es sich ändern lassen können oder nicht. da wir zum teil menschen sind, die jahrzentelang opfer waren bzw sich in der opferrolle gelebt haben, ist es auch wieder eher schwer da raus zu kommen. da kann man was tun. doch es gibt diejenigen die eben nicht in der lage sind, die kraft und energie nicht haben, die krank sind und daher von selbst da nicht raus kommen können.die jammern und jammern und können kaum aufhören, weil sie eine überzäugung leben. das ist kein syndrom.ein syndrom ist was komplett anderes. das ist doch eher was psychisches, die eben wie gesagt eher in richtung depressive verstimmung geht. die grenzen sind da eher fliessend. oft kann man das auch garnicht genau sagen. das kann dann schlussendelich nur ein psychiater oder psychologe sagen in welchem bereich sich das abspielt, ob schon krankhaft depressiv oder noch in der form der überzäugung lebend.

    es gibt eben klare unterschiede. der der überzäugung lebt "ich BIN opfer" der kann daran was ändern. der kann sichs anschauen und zum teil erkennen wie ich oben beschrieben habe ob ich opfer BIN oder ob ich mich dazu MACHE (weil ichs brauche). wenn ich ein opfer tatsächlich WAR dann kann ichs aufarbeiten (bei mir die gewalt vom ex an mir/ s.. nötigung/missbrauch der eltern von schutzbefohlenen). irgendwann schaffte ich den sprung mich als opfer mies zu fühlen und zu jammern sonder hin zu gehen und zu akzeptieren das ich opfer war aber das kein grund sein darf mein komplettes leben darauf auf zu bauen. ich glaub das sind dann die fähigkeiten die die einen haben, die sich da raus "befreien" können und andere überzäugung leben können oder diejenigen die die möglichkeit/ bereitschaft/ willensstäerke nicht haben da raus zu kommen.die jammern, aber die sind auch innerleich krank ! das sind keine IAS, das sind echte schwerwiegende erkrankungen die behandlungsbedarf haben.viele wollen das einfach nicht sehen, erkennen, wahr haben. die leben das dann aus. das das im grunde seelische schäden, schlussendlich körperliche schäden mit sich bringt will auch keiner wirklich sehen.

    IAS als syndrom gibts nicht. IAS leben alle menschen mal aus. werden die IAS dann allerdings zur überzäugung und werden langfristig gelebt werden aus IAS dann wirklich krankhafte seelische störungen. das sollte jedem bewusst werden. denn wer sich langfristig nur mies und schlecht fühlt und nichts unternimmt, der findet sich dann wirklich irgendwan in nem ungesunden bereich (depressive verstimmung burn out)wieder. dann wirds echt schwer.

    bei den COS verusche ich persönlich eben danach zu schauen, das das POSITIVE gesehen wird. klar erzähl auch ich meine geschichte. doch mit ner ganz anderen überzäugung heute. die geschichte bleibt wie sie ist. nur der sinn dahinter, diese geschichte dafür zu nutzen anderen klar zu machen, eh leute es gibt auch noch ein leben ausserhalb des IAS! fangt an euch darüber bewusst zu werden das es auch was POSITIVES hat was ihr erlebt habt!sucht DAS positive, was ihr daraus lernen könnt. fehler machen doch alle mal, schaut was lernt ihr draus. kommt raus aus dem jammern,tut was für euch denn das GUTE zu sehen ist für die seele sehr wichtig!

    lieben gruß
    melanie

    lieber matthias,

    eine güte. dieses IAS ob syndrom oder nicht hat doch echt jeder mensch in sich drin. ich gebs doch ehrlich und offen zu, schon allein der gedanke "warum passiert ausgerechnet mir das?" oder "warum trifft mich das?" ist IAS ob syndrom oder nicht?

    manchmal hab ich hier im forum den eindruck manche wollen zum übermenschen mutieren. geht aber nicht, denn wenn das so wäre, das das nicht ab und zu mal hoch kommt, dann wär ich kein mensch sondern ne maschiene die nach irgendwelchen phantasien vom glückseeligen, vollkommen gelassenen, endlos zufriedenen, immer lächelnden menschen träumt. mann ehrlich, zum mensch sein gehört numal auch dazu ab und an zu zweifeln oder sich mal schlecht zu fühlen und auch sich wie ne arme sau zu fühlen.

    nur in einem punkt möcht ich sagen, das darf eben nie als grund dienen um im falle wie bei dir zur flasche zu greifen oder im falle wie bei mir mich wieder an andere menschen zu hängen die mir im grunde nicht gut tun.oder um sich hängen und gehen zu lassen, alles schleifen zu lassen und sich auf zu geben.

    ich sag ehrlich wer da nicht hinstehn kann und auch das als was an zu sehen, das ne echte chance in sich birgt, der wird vieles andere auch nicht auf die reihe bringen. das wahr zu nehmen ist nämlich super, denn dann kann ich was machen und gegensteuern.

    ich glaub nicht dran, das man soweit kommen kann das das nie mehr hoch kommt, denn menschen haben das in sich drin das IAS und das kommt wenns kommt.ich denke es wird nur deshalb so schlecht gesehen, weils negativ bewertet wird und drum wollen das die leute nicht annehmen als teil von sich.

    gruß
    melanie

    hallo zusamen,

    heute ist ein tag an dem mir wieder einmal sehr bewusst wird das nichts ewig so bleibt wie man denkt.

    als ich zur arbeit kam war die erste nachricht einer der zu betreuenden sei am gestrigen morgen einfach so gestorben.das machte mich sehr traurig.

    danach die zweite botschaft der heimleiter will mit mir sprechen. der eröffnete mir ab oktober arbeite ich auf ner anderen wohngruppe.weil er mir diese flexibilität zutraut und ich ne mitarbeiterin wäre die da sehr gut rein passen würde, er meine hilfe bräuchte.es wär nur zur überbrückung drei monate lang. das angebot war so, das jeh mehr gruppen ich kennen lernen würde um so eher die chance auch mal die stunden zu erhöhen. weil ich dann flexiebler bin und dann auch dementsprechend einsetzbar wäre. na klingt logisch, ich machs. sicher schön zu wissen das ich jemand bin den man flexibilität zutraut. positiv, weil die rückmeldung wie ich bisher die letzten monate arbeitete durchweg auch gute waren.wenn da nicht wieder mal so ein abschied dahinter stehen würde...abschiede, damit tu ich mir noch schwer.aber auch hier fass ich mich wieder ans näschen und sag mir, es geht nach vorne lass los du machst neue erfahrungen, lernst neue dinge kennen,menschen, arbeit mit ganz anderem klientel. auch nicht schlecht.

    na ja, momentan hab ich doch eher das innere bedürfnis gehabt nach was beständigem. daran knabbel ich jetzt mal die nächsten tage.

    gruß
    melanie

    hallo zusammen,

    ich machte auch nach der trennung doch noch ne therapie mit dem ex. grund für mich eher das wir im guten ausseinander gehen der kinder zu liebe. ich kann genau das selbe erzählen wie du liebeskind. nur hab ich nach der dritten sitzung die therapie aufgehört, bin mitten drin aufgestanden und hab der therapeutin gesagt das ich mir das nicht gefallen lasse und genau das dazu führte, dieses uneinsichtige, dieses auf mich abschieben von schuld warum ich mich trennte.ihm sagte ich dann mitten ins gesicht es ist aus, vorbei und er braucht nicht mehr daran denken das ich jeh wieder mit ihm zusammen sein will.du musst dir das echt nicht antun. mein impuls war da so gross dann das wirklich durch zu ziehen und mich zu trennen, gerade weil mir das in diesen drei sitzungen aufgefallen ist.

    was bei dir der unterschied ist, deiner trinkt nicht mehr und du hast warscheinlich, denk ich mir, die hoffnung dann wird alles gut.

    gruß
    melanie

    lieber manfred,

    der satz du musst nichts nicht einmal zufrieden werden den find ich super klasse . danke dir dafür. denn genau so ist es. nur muss ich dann wenn ich unzufrieden bin und mich dafür entschieden habe auch keinen anderen damit belasten, voltexten oder gar mitleid erregen ;) oder gar hin gehen und die anderen für meine unzufriedenheit schuldig sprechen.

    gruß
    melanie

    oh pause rum,;)

    möcht was dazu sagen. IAS hatte ich lange lange zeit. geb ich offen und ehrlich zu !!!!! ich reg mich darüber heut nicht mehr auf. früher eher schon, dachte wie erniedrigend mich so von oben herab zu betitteln. aber heut sag ich zu mir auch :was wahr ist soll wahr bleiben und wie ich schon anfangs gesagt habe, ich hab mich lange zeit als opfer gefühlt gehabt und hab auf mitleid gemacht.;)bemerkt hab ich das allerdings später erst, als eben "glück auf" bei mir eingezogen ist und mir bewusst wurde, das ich sehr negativ dachte. ehrlichkeit sich selbst gegenüber auch eins der dinge die wichtig sind. über dise hürde zu gehen war eine der schwersten überhaupt.

    gruß
    melanie

    hallo,
    ich noch mal aber dann mach ich pause

    co abhängige sind menschen, die denken, sie bekommen lösungen für ihr problem über andere. doch viele probleme die sie haben liegen ganz in ihnen selbst. auf viele fragen kommen antworten. die bei anderen zu suchen bzw beim alkoholiker zu suchen, der den ich als co genauso benutzt habe empfinde ich etwas seltsam.

    war es nicht so, das der co und der alkoholiker im systhem zusamen funktioniert hatten? sollte sich der coabhängige nicht dafon distancieren, vom alkoholiker und erst mal für sich raus finden was ihn betrifft um zu verstehen wo sind die punkte die den co an den alkoholiker binden um sich dafon zu befreien? hilft mir dabei der austausch mit alkoholikern weiter?

    ich denke irgendwie will sich da der co nicht wirklich vom alkoholiker lösen und anderstrum.nur son gedanke grad der mir durch den kopf schiesst.

    gruß
    melanie

    hallo marion,

    wie sich alkoholiker benehmen und welch abschreckende wirkung da aus dem verhalten resultiert das habe ich in meinem leben schon so oft und zu genüge erlebt, als das ich es sicher nicht nötig habe das dann auch hier noch vorgetragen zu bekommen ;) der alkoholikerbereich hat tausende von geschichten die ich lesen kann, wo da steht was alkohol anrichtet, ich muss darüber nicht diskutieren.sind meine erfahrungen und die tatan mir gut.

    wie sich ein alkoholiker fühlt, wenn er betüddelt wird vom co muss ich nicht wissen, weils mich nicht betrifft, ganz einfach es ist nicht meins.

    ich will lediglich das wissen worum es für mich und mein leben geht: was ist coabhängigkeit und was kann ich tun um dafon weg zu kommen. das ist mein interesse. ich habe auch hier genügend unnütze zeit verschwendet gehabt (denn ich tat das anfangs auch) mich darum zu kümmern wie sich die andere seite fühlte. gebracht hat mich das KEIN BISCHEN zu mir selbst!!!! erst als ich KAPIERT habe es geht bei meiner krankheit UM MICH GANZ ALLEIN und das systhem verstanden habe was MIT MIR passiert konnt ich mich daraus befreien ;) alles andere lenkte mich wieder ab von mir und zeigte mir auf wie coabhängig ich tatsächlich war.

    meine erfahrung in dem bereich und ich bin sehr froh das es hier im forum so den ein oder anderen gab, der mich immer wieder darauf hingewiesen hatte, das mich das was den alkoholiker selbst betrifft im grunde nicht weiter bringt.

    gruß
    melanie

    lieber jürgen

    nun wenn du die letzten beiträge von mir gelesen hast, gerade hier, wirst du sicher merken, das ein IAS syndrom zumindest bei mir nicht bzw nicht mehr vorhanden ist. schlussendlich schreibe ich von dem auf, wie ich es damals empfunden hatte und wo ich heute stehe. die sicht eines alkoholikers, der den co um sich hat oder hatte interessiert mich schon ab und an, hilft mir allerdings kein stück weiter auf der reise zu mir ;).doch ich gebe dir recht indem sich so ettliche hier noch in dieser opferrolle befinden.

    ich wollt dich sicher nicht vergraulen hier aus dem co bereich. nur wem hilfts denn weiter ? denjenigen die sich noch für den alkoholiker interessieren sicher nicht, die sollten sich lieber darauf konzentrieren was ihre coabhängigkeit ist und weniger dafür wie der alkoholiker das empfunden hat oder empfindet. das ist doch eher kontraproduktiv oder nicht?

    gruß
    melanie

    lieber jürgen,

    Zitat

    Woran leidest Du und redest nicht offen drüber ?

    ich schreibe seit vier jahren hier im forum. viele meiner treads sind inzwischen ziemlich weit hinten im forum co abhängige zu finden.auch im EK bereich kannst du von mir lesen. ich habe ziemlich offen und ausfühlich meine geschichte beschrieben und aufgearbeitet. wenn es dich interessiert, such sie und lese sie. sie steht für alle hier im forum.

    im moment kannst du nachlesen im jetztigen tread von mir wo ich stehe und wie ich lebe. auch hier offen rein gestellt was mich betrifft.;)

    es erübrigt sich von daher deine frage hier zu beantworten, weil es eben nichts gibt was ich nicht offen dargestellt oder worüber ich nicht geschrieben habe oder worunter ich leide.

    die frage wo du stehst, was dich betrifft ist für mich beantwortet. du selbst bist kein coabhängiger. schreibst du. woher willst du dann wissen was coabhängigkeit ist und wie sie sich auswirkt? warum masst du dir dann an den menschen hier über coabhängigkeit zu schreiben, obwohl du im grunde keine ahnung hast? denn es zeigt sich mir, in dem was du geschrieben hast, das du es einfach nicht verstanden hast.

    es ist genau so wie bei alkoholikern, die ich nie verstehen kann was sie treibt. auch dort wurde mir geschrieben, wenn ich es selbst nicht erlebt habe kann ich da auch nicht mitreden.

    du kannst schlussendlich fragen zur co abhängigkeit stellen. kein problem. aber coabhängigkeit zu erklären und so zu tun als wärst du einer, das empfinde ich genauso un an gebracht wie wenn ich als co bei den alkoholiker schreiben würde als wär ich einer von ihnen .

    gruß
    melanie

    lieber jürgen,

    Zitat

    sicher könnte ich hier von dem passenden Beispiel erzählen.
    Es ist aber besser wenn Co-Abhängige selbst ehrlich über Ihren seelischen Zustand, Ihre eigenen Gefühle,
    Ihre eigenen Gedanken, Ihre eigenen Süchte erzählen, als über das Fehlverhalten Ihrer Partner.

    du sagst es und darum hab ich dich ja auch gefragt ob du was lebensnahes von dir aufschreiben kannst und nicht so theoretische thesen ;)

    gruß
    melanie

    hallo RenateO,

    ich hab mich bei der arbeit IMMER abgrenzen können. bin ich heim hab ich die tür hinter mir zu gemacht und mir gedacht, jetzt ist die andere schicht dran, wie wirds schon richten. über meine zu pflegenden oder jetzt zu betreuenden mache ich mir zu hause NIE gedanken, wweiss ich sie sind gut versorgt und ich muss mich nicht wärend meiner freizeit auch noch darum kümmern.DA GEHTS zum teil schaff ich mich noch klarer ab zu grenzen als meine kollegen, die erzählen sie nehmen immer was mit heim. !!!!!

    gernzüberschreitungen stelle ich IMMER dann fest wenn ich emmozional sehr verbunden mit nem menschen bin (auch heut noch muss ich da sehr sehr auf mich acht geben). dann ist grenzen setzen, bei sich bleiben eben auch ne frage für mich gewesen von liebt er mich auch noch wenn ich nicht das tu was ich denke was er von mir erwartet. da hab ich verlustangst gehabt und zudem eben auch noch eine enorme angst alles allein bewältigen zu müssen und mich in frage gestellt gehabt pack ich das allein? es ist verrückt, denn im grunde hab ich IMMER alles allein gemacht gehabt. die wahrnehmung ist da glaub ich schon sehr verschoben in dem moment gewesen.denn im grunde war er derjenige der unselbständiger wurde und ich die macherin. gefühlt hab ich mich als diejenige die nichts auf die reihe bekommt und er der super tolle macher ;) so wars bei mir halt.

    gruß
    melanie