liebe leonia,liebe lohokla,
ich gebe dir leonia in all dem was du schreibst recht. ich habe das erkannt. ich lebe seit erst zwei jahren, nach dem erlebnis mit meinem krebs erst bewusster und fing an mein leben umzukrempeln. bzw als ich hier anfing zu schreiben im jahr 2008 begann ich schon viel für mich zu tun um daran was zu ändern. bei mir in meinem tread kannst du lesen wiviele jahre es braucht um sich daraus zu lösen.
bei diesem mann, ich dem ich mich vor ca 6 jahren verliebte hatte ich glücklicherweise die notbremse schon früher gezogen unb bin raus. das ich ihn heute trocken nicht mehr liebe hat genau mit diesem thema zu tun. heute liebe ich ihn nicht mehr, weil liebe für mich selbst etwas wandelbares ist, was kommt und geht, ein gefühl das ich nicht steuern kann.weisst du ich hatte angst dafor da wieder anzusetzen, weil ich das neue damals eben noch nicht kannte und nicht über meinen schatten springen konnte.zudem haben sich die strukturen (besitzansprüche mir gegenüber) bei ihm nicht geändert gehabt, auch ohne alkohol empfande ich ihn als sehr besitzergreifend und fordernt. ich konnte damit nicht umgehen und mich durchsetzen. also liess ich das mirzuliebe.
darum ist es für dich lohokla auch so schwer das loszulasen. akzeptiere das du ihn liebst. es ist so. doch liebe ist ein gefühl und es erzwingt nicht das zusammenleben mit einem menschen. liebe hat keine bedingungen, stellt diese nicht auf. einen menschen zu lieben ist wunderbar. dennoch ist abzuwägen ob die lieben zu einem selbst und das daraus folgende für sich selbst da sein und sich gutes tun über der liebe zu einem anderen steht oder sich unterordnet. wenn sie sich unterordnet und man sich selbst aufgibt, dann wird man krank.
das mit der familie kenn ich auch. das ich manchmal dasitze und mitbekomme wie diese familien mutter vater kinder so glücklich darstelen und mir den eindruck vermitteln da fehlt mir was. doch ich sehe die positiven seiten meines alleinseins auch. der schein trügt manchmal nach aussen sieht alles so toll aus. was innerhalb der familien abgeht weiss ich nicht. freundinnen erzählen mir aber häufiger von problemen mit dem partner und weniger von glücklichen miteinander. doch bringt mich das nicht weiter. das was mich weiter bringt ist die akzeptanz das ich heute so lebe und zufrieden bin unabhängig von anderen, die mir erscheinen so sieht glück aus, das allerdings nur meine pahntasie und wünsche sind und mit der realität oft nichts zu tun haben. glaubst du wirklich die sind glücklicher nur weil sie so leben???das einzige glück was ich für mich gefunden habe ist, das ich für mich selbst sein kann und mich frei fühle egal was von aussen mir vermittelt wird.
lieben gruß euch zweien
melanie