Beiträge von Melinak

    liebe eklisee,

    diese streitereinen kommen daher, weil du nun anfängst auch dich zu verändern. das du stark bist, das kenn ich auch. in vielen bereichen habe ich eine stärke entwickeln können, um meine schwächen zu überdecken. hierbei wurde miene stärke wieder zu einer schwäche, denn zuzugeben, das ich irgendwie hier und da eine schwäche habe konnt ich nicht. weil ich doch so stark sein musste.stark sein müssen ist so schwer. ich freu mich heute auch hin und wieder mich auch mal schwach zu fühlen, das mich dann wiederum ja auch verletzbar macht. doch nicht es so, das normale menschen das ausnutzen. nur die menschen die mannipulieren docken da an und nutzen das aus.bei diesen menschen kommt bei mir der automatismus mich zurück zu ziehen und die starke zu mukieren.dann kommts zum streit. weil ich angst dafor habe das mich der andere verletzt.

    bin ich allerdings unabhängig, dann macht mir das nichts mehr aus, wenn meine schwäche erkannt wird. denn ich kenn diese ja inzwischen selbst. dann sag ich es, das mich das verletzt. dann verbiege ich mich nicht mehr um dem anderen gerecht zu werden.dann bin ich ich.auch mit dieser schwäche die ich für mich inzwischen zugeben kann.das ist wiederum stark auch zu seinen schwächen zu stehen.

    es ist alles nicht so einfach.

    gruß melanie

    hallo clärchen,

    ich hab gerade echt mal nachschauen müssen, wem der tread eigendlich gehört. ich habs ja bei eklisee schon geschrieben, fühl dich da auch angesprochen. beziehungsarbeit betrifft immer beide partner, einer allein kann das nicht ändern, da müssen schon beide ran. er mit seiner such, du mit deiner. hast du angst dafor, das da eventuell auch was auf dich zukommen könnte, was für dich unangenehm ist?

    gruß melanie

    liebe eklisee

    Zitat

    na klar du hast ja Recht. Das ist ein riesengroßer Schritt nach vorn. Ohne Therapie geht gar nichts. Ich bin auch so froh, dass er das gemacht hat. Er ist wie ausgewechselt, hat so viel gelernt. Nur die Erwartungshaltung von ihm ist jetzt sehr hoch. Er hat alles gemacht und versteht nicht, warum jetzt nicht alles gut sein kann. Das braucht eben Zeit. Es kann wachsen mit viel Geduld. Aber versprechen kann man es nicht und auch nicht vorraussehen, was man morgen fühlt.

    ER , nochmal ER, nochmal ER.....und DU? was machst du um deine krankheit , die coabhängigkeit zu stoppen?

    bitte nicht falsch verstehen, nur es ändert sich nichts an dir wenn er sich verändert. dann legst du ihm alles hin, das er dich weiterhein als coabhängige in der hand hat. das systhem funktioniert auch ohne alkohol recht gut. WENN DU aus der spirale rauskommen willst, dann hast DU was zu tun.es ist diene krankheit an der DU arbeiten solltest und nicht seine.das hängt bei dir nicht dafon ab ob der partner alkohol trinkt oder nicht trinkt, deine abhängigkeit liegt auf einer ganz anderen ebene.du bist als co abhängig von menschen, deren handeln, deren gemütszuständen, deren launen. befrei dich dafon.

    gruß melanie

    liebe grazia,

    ich hab mir gerade gedanken dazu gemacht, schuldgefühle aushalten,druck aushalten? dann weiter, warum aushalten? schuld hat doch keiner. daran hab ich gearbeitet, diese schuld zu überdenken. wo keine schuld da ist muss ich nicht aushalten. wo kein druck ist muss ich nicht aushalten. darum versteh ich deine aussage nicht so recht.
    zu hinterfragen und meine einellung zu manchen dingen zu ändern. auch diese schuldfrage mal anzuschauen und zu hinterfragen woher sie kommen, diese schuldgefühle.

    bei mir ist es eher eine akzeptanz dahingehend das sie da waren. eine akzeptanz der tatsache, das ich coabhängige bin und daher auch die schuldgefühle kommen. durch die ablösung vom systhem, das hintefragen wer ich bin, was ich fühle und in welchen situationen ich wie reagiere, konnt ich sehen das das was ich fühlte an schuld ein mir aufgezwungenes mittel zum zweck war, das der aufrechterhaltung des systhems diente.

    ich habe sie angenommen als teil von mir, akzeptiert dennoch nicht ausgehalten sondern hinterfragt und in ein nicht mehr vorhanden gewandelt.

    lieben gruß melanie

    liebe maria,

    wo ist deine hoffnung, nicht seine?

    Zitat

    ja die Hoffnung gibt er mir immer wieder

    du musst ja nichts nehmen wenn du nicht willst!!!!

    Zitat

    Also warum auf einmal,...und selbst wenn, heißt das ja nicht das er die Therapie macht!

    weisst du es? heute? woher willst du das denn wissen? weil er dir die hoffnung gibt, du sie entgegennimmst?????

    Zitat

    Zur Zeit unternehme ich iel, habe mir heute die erste Wohnung angeguckt,...erstmal komisch, aber das wird schon.

    deine eigene wohnung? wenn dann warst du für dich unterwegs, den schritt der dir am nächsten ist, da bist du für dich!

    verstehst du? gedanken eben in seine richtung, was er macht ist egal. es ist seins. was er dir gibt musst du nicht entgegennehmen. vertrau du dir und mach dien leben nicht abhängig von dem, was er dir gibt.!!!!!

    du deins, er seins. was wird wird dann die zeit zeigen. schau nach dir und bau du dir dein leben auf ohne gedanken dabei was er von dir erwarten könnte.

    ich wünsche dir viel kraft

    lieben gruß melanie

    liebes sonnenblümchen,

    es ist ja nicht notgedrungen das es alkoholiker sein müssen, die einem solche struktuern mit auf den weg geben. das wäre ja viel zu einfach. es geben einem so viele in der kindheit ihre werte, überzäugungen mit auf dem weg. eine mutter die ihr kind nicht so umsorgen kann, weil sie nicht fähig ist ihr kind zu lieben aufrund ihrer eigenen problematig oder krankheit oder was auch immer dahinter steht vermittelt ihrem kind eben das es nicht geliebt wird. eine mutter die aufgrund dessen selbst in einer ehe lebt, in der sie sich unterordnet, es mit sich machen lässt, sich vom mann tyrannisiern lässt gibt auch das dem kind weiter.auch geliebte kinder entwickeln coabhängigkeit.es ist oft sehr schwer warum und weshalb sich die eigene persönlichkeit zum co entwickelte herauszufinden. es liegt in dir drin. was es ist und warum es so ist und wie du das ändern kannst sicher auch.

    zum thema aushalten sei dir von mir geschrieben, ich habe ausgehalten, ausgehalten und noch mehr ausgehalten. aus angst das wenn ich mal was nicht aushalte mich keiner mehr mag. ich habe geschwiegen um geliebt zu werden. ich habe mich nicht getraut was zu sagen, die angst war zu gross das ich dadurch als schlechter mensch gelte, weil ich selbst angehalten wurde immer liebt, barv, nett, hübsch, niedlich sein musste. meine eltern haben mir verboten mich zu wehren und mich so runter gemacht vor anderen, wenn ich nicht funktionierte, das es weh tat. ich wollte nicht das es weh tut also hab ich mich verbogen, war hübsch, lieb, brav, nett wie sie von mir verlangten. später machte ich es dann auch bei anderen menschen in meinem umfeld.

    irgendwann wehrte ich mich. die haare ab, schwarz gefärbt um dem idelbild meiner mutter, wie sie mich haben wollte nicht mehr zu entsprechen. blond hab ich zu sein, ich brach aus und war nicht mehr blond. das nur oberflächlich gesehen , innerlich kochte das ganze irgendwann über und ich hab angefangen dagegen zu sprechen, das zu machen was mir gefällt und mich von aussen zu lösen. heute ist meine haarfarbe wieder natürlich. manchmal bekomm ich den rappel und färb sie, selterner inzwischen und radikale schnitte werden weniger. langsam komm ich zur ruhe mit dem mich auflehnen. ich bin inzwischen d soweit mich von aussen nicht mehr beeinflussen zu lassen, ich mach wie es mir gefällt und spreche offen und ehrlich aus was ich denke, fühle, wie es mir geht.

    ich denke auch meiner krebskrankheit vor zwei jahren hat vieles in mir bewegt. der krebs war das aushalten des übels in mir. da verkapselte sich was und ist gewachsen. jetzt wo er draussen ist und ich wieder gesund bin habe ich verstanden, ein aushalten gibt es nicht mehr.

    noch fällt es mir schwer mich so zu erleben, manchmal kommen dann schon gedanken, bin ich jetzt zu hart, hab ich jetzt übertrieben mit dem was ich sage und wie ich das sage. mögen mich heute die menschen auch noch? selbstvertrauen muss wachsen, das geht alles nicht so schnell.doch es wächst mit jedem mal wenn ich die efahrung mach, das ich meine meinung sagen kann, diese vertreten kann, voll dahinter stehen kann und da die reaktionen auf mich nicht die sind wie ich erfahren hatte sondern ganz andere. denn die meissten menschen mögen es lieber, erhlich offenen umgang zu pflegen, zu wissen woran sie sind und das ehrlich klare worte dann beeindrucken können ist schön zu erleben.

    diejendigen die das nicht können und mich mannipulieren wollen dahingehend sind inzwischen aus meinem leben verschwunden. die haben klarheit erfahren mit den worten"ich mach das so nicht mehr mit, ich will mit dir nichts mehr zu tun haben, ich werde mein leben so leben wie ich das will und nicht anderst"

    vielleicht nimmst du für dich da was mit auf deinem weg und erkennst, die coanteile in meiner geschichte sind ähnlich wie die der anderen coabhängigen: das aushalten ist teil dafon, das mitmachen, nicht wehren, sich nicht für die eigenen bedürfnisse einsetzen können und die angst nicht geliebt zu werden.ds sin schon einige dieser ähnlichkeiten die wir alle haben. weiter gehts herauszu finden, wie ich mich da stabilisieren kann um es zu ändern.

    gruß melanie

    hallo

    bei mir in der arbeit wird mir vorgeschrieben welches desinfektionsmittel ich zu benutzen habe. da nimmt mein arbeitgeber leider keine rücksicht drauf, die einrichtung ist zu gross um da auf einzelnen probleme des arbeitnehmers einzugehen. auch krankenhäuser werden hier zum rücksicht nehmen.da müsst ich tatsächlich die arbeit wechseln und das ist ja auch eine abwägungssache wie sehr mich solche gerüche triggern. zumal das zeugs das ich da zu benutzen habe nicht nach alkohol riecht , das stinkt erbärmlich anderst.

    auch die hauswirtschaft benutzt desinfizierendes putzmillel welches ich morgens, wenn sie da sind auch rieche. es stinkt mehr nicht.

    das wunddesinfektionsmittel das wir benutzen riecht neutral.da werd ich mich allerdings hüten bei behandlung von wunden an meinen mund zu kommen, weil ich mir bei der ein oder anderen patientin nichts einfangen möchte, weil wir patienten haben deren blut mir gesundheitlich schaden könnten. das ist allerdings so triniert, das es nicht passiert.hndschuhe sind sowiso pflichtübung, das ist im bereich pflege vorschrift bei uns.

    gruß melanie

    hallo maria,


    nun wie gehts dir denn wen du angelogen wirst? was fühlst du da? woher kommt bei dir diese hoffnung die du hast?

    bringt es dich denn weiter dir gedanken zu machen in die zukunft mit ihm wenn du solches erlebst?

    was willst du denn?es geht weiterhin nur um dich. :wink:

    gruß melanie

    liebe sonnenblume,

    das ist so und du kannst was tun das das leben nicht "sch...." heisst sondern wieder schöner wird. klar in deinem thempo welches du hast und wo du dich wohl fühlst. das sich wohl fühlen ist das wichtigste dabei. ich will KEINEM MENSCHEN HIER IM FORUM drängen. "nur" bewusst machen, das es eben zeit ist die zum teil durch rumeiern verplämpert werden kann.das heisst nicht das dann ein "allahop jetzt mach mal" dahinter steht! :wink: du bist für dich da und für keinen anderen.

    ich kann ja "nur" mitteilen wie ich das sehe, wenn ich was lese, obs dann stimmt oder nicht steht auf einem ganz anderen papier.den anspruch hab ich nicht. :wink: ich seh das hier als gedankenustausch an, mal von einer anderen sicht der dinge die situation zu benennen und damit etwas andere sichtweisen zu bekommen.was du damit anfängst bleibt ganz allein dir überlassen und sonnst keinem!es ist dein leben und wird auch immer deins bleiben.

    lieben gruß melanie

    liebes sonnenblümchen,

    Zitat

    haben aber nix mit meinem Typi und/oder Alkohol zu tun


    du bist letztens drauf hingewiesen worden unter anderem weil du schriebst von deinem partner "mein alki" und das in verniedlichenderer form.

    jetzt gehst du noch einen schritt weiter und schreibst "mein Typi" und das hat für mich einen nicht mehr flaxigen eindruck des einfach daningeschrieben seins zu tun, sondern mit ner einstellung die du scheinbar mit dir rumträgst. vielleicht ist es dir auch nicht bewusst, drum versuch ich es dir mal bewusst zu machen.da sprech ich mal an wie ds was du schreibst und wie du schreibst auf mich wirkt.

    es handelt sich um einen menschen von dem du schriebst. er ist krank, alkoholiker. das ist fakt. ds gibt keinem das recht, so über einen menschen zu schreiben und ihn als "mein typi oder mein alki" zu betiteln. erstens er gehört nicht dir. zweitens sind "alki" oder "typi" eben in dieser formulierung als erniedrigend zu sehen. du stellst dich dementsprechend ÜBER diesen menschen, da seine krankheit für dich warscheinlich etwas abwertendes hat. dadurch wird klar und deutlich du brauchst einen "unterlegenen" um dich wohl zu fühlen.

    zu dem was du schreibst, das du bisher immer an kranke und nicht gesunde männer kommst sei dir gesagt: wenn du dein selbstwert nicht weiter darüber deffinierst, das dein partner dich duch seine krankheit besser aussehen lässt dann brauchst du auch keinen kranken partner an deiner seite. denn im grunde ist das so, das diejenigen die es nötig haben sich an die position des stärkeren stellen müssen um die eigenen schwächen zu verdecken, und durch sich einen vermeindlich schwächeren brauchen um sich gut zu fühlen, ein problem mit ihrem eigenen ego haben.

    schau mal da hin, fällt dir was auf? dran kannst du arbeiten, indem du erstens deine einstellung gegenüber kranken menschen veränderst und sie aufgrund der krankheit nicht ans schwach bewertest. zweitens dein selbstwert stabilisierst was dich dann wieder frei macht von anderen menschen.

    lieben gruß
    melanie

    hallo binichmachtlos,

    Zitat

    Das kenne ich gut.
    Mein Ex war total apathisch. Trotzdem hat er sofort begriffen wenn ICH mein Verhalten geändert habe ... und mit allen möglichen Rollen darauf reagiert
    ...aber er hat nicht mit dem Saufen aufgehört.

    das kenn ich auch zu gut. es werden versprechungen gemacht, honig um den mund geschmiert, geschenke gemacht usw. aufhören und ausbrechen aus der sucht? nein kein gedanke daran. nur der gedanke zählte wie halte ich das systhem aufrecht. mit allen mitteln und wehe der co geht in ne andere richtung, wird er da geködert wo seine schwachpunkte sind. das rauszufinden , nicht mehr darauf zu reagieren und zu sich selbst finden ist deshalb wichtig, um sich selbst zu befreien aus der spirale raus zu kommen.

    der alkoholiker kennt den co genau und der co den alkoholiker. das ist ein ewig währender kreislauf. wer da ausbrechen will hat da rigeros zu handeln.

    gruß
    melanie

    hllo maria,

    nein, so einfach ist die co kiste nicht. mit "ich gehe dann ist gut" ist der ganzen EIGENEN coabhängigkeit eben nicht geholfen. denn häufig schlittern cos von einer coabhängigen beziehung in die nächste.

    es ist hier auch nicht das forum "trenn dich dann bist du frei" wie das den ersten anschein macht.

    es ist ein aufruf an die coabhängigen sich mit ihrer EIGENEN krankheit ausseinander zu setzen. sich auf SICH zu konzentrieren und eben nicht auf den partner.bei sich zu schauen:was macht mich zum co und wie löse ich mich von diesem systhem in dem ich mich befinde.das schaffst du nur wenn du tatsächlich dich NUR mit DIR ausseinandersetzt und da auch an dir arbeitest.

    beispiel: helfersyndrom: warum ist der drang danach zu helfen grösser wie das danach schauen, das es mir gut geht? warum opfer ich mein leben für den anderen?

    an diesen dingen kannst du schnell erkennen wo du stehst.es gibt viele bereiche an welchen coabhängige eben eine ungesunde überzäugung leben. es ist scheinbar normal für den co so zu leben, kennt er es ja nicht anderst. irgendetwas im inneren sagt ihm dennoch, hier stimmt was nicht, ich weiss nur nicht was es ist.denn häufig werden signale überhört die der körper aussendet. da hinzuschauen ist wichtig und zu erkennen, was im kopf festhängt ist noch lange nicht gesund für die seele die sich dann wehrt.die schreit mit schmerz dann ganz laut und dann fängt der co an sich zu bewegen und hilfe zu suchen. darum bist du warscheinlich auch hier, weil DEIN leidensdruck den du hattest zu gross war?

    lieben gruß melanie

    liebe maria,

    deine beiträge die du schreibst das sind die gedanken einer co. du machst dir gedanken um ihn.

    wer nicht will der will nicht. akzeptiere deinen partner als alkoholiker und lass IHN MACHEN. er wird seine erfahrungen sicher selbst machen müssen.

    was du tun kannst ist, dich dafür schützen. ich wollt nicht miterleben wie jemand einen kalten entzug macht. ich würde ihn auf die gefahr hinweisen und mich umdrehen und gehen. was er tut liegt dann letztendlich nicht in meiner hand.es ist SEINE aufgabe DIESE gedanken die du aufschreibst zu denken, NICHT deine!!!!!

    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    nun seh ich ds genauso. wer anstelle von alkohol pillen schluckt um den saufdruck nicht warhrnehmen zu müssen machts sich erstmal extrem leicht. befindet sich dann aber in der gefahr zur nächsten sucht umzusteigen. tablettensucht ist ein heikles thema, ich kenne viele die medikamentenabhängig sind, dabei gehts nicht um die bekannten schmerzmittel die wir alle kennen oder hustensaft. zum teil hochdosierte psychopharmakas, vor welchen die abhängigkeitsgefahr besteht und dann da nicht mehr von weg kommen.auch habe ich gehört, beim absetzen dann entzugserscheinungen da sind und der erfolg dann eben sich in grenzen hällt, wenn das medikament weg ist sind die suchtgedanken noch lange nicht bei seite.

    das ist der leider aber der lauf der zeit. schnell gesund werden, pille rein, gut ist.mir wollte der arzt auch unbedingt antidepresiva aufschwatzen, wegen der angst und panikttakren. es sein dringend. ich wollt aber aus eigener kraft da raus und auch ich kenne nebenwirkungen dieser medikamente. ein spezielles mittel hab ich bekommen, das meines wissens nach 10 tagen einnahme abhängig macht. ich bekam eine packung mit 100 sück nach hause und den ärztlichen frebrief mit dieser packung mich abhängig zu machen.ich nahm zwei tage und fühlte mich viel zu frei, als das ich dem ganzen traute. nach dem dritten tag hab ich die packung weggeschmissen und meinem arzt gesagt, ds ich ne psychotherpie machen werde und ich nur so mit meiner angst und panik umgehen lernen möchte. der schaute mich an und meinte ds würde alles nichts bringen (typisch für pillenverschreiber). ich setzte mich durch.mit der therapie dauerte es sicher länger. doch heut sind die panikattaken so gut wie weg und wenn sie kommen, dann kann ich damit umgehen.ich weiss da gibts wieder nen aufschrei deswegen. ich bin kein gegner der psychopharmakas, muss beruflich bedingt mich damit ausseinandersetzen und kenne auch die positiven seiten. dennoch sollte jeder sich da genauestens hinterfragen ob er das will oder nicht will und risiken und nebenwirkungen mit der befindlichkeit und dringlickeit vergleichen und abwägen.

    es ist doch im grunde wichtig das wir umgehen lernen damit und es nicht durch pillen zudeckeln und als angeblich nicht vorhanden wahrnehmen. es ist doch noch da, nur ist es genauso beteubt, von einem wirkstof in der pille wie wenn der alkohol alles beteubt.das will ich damit sagen. ist die pille weg geht unter umständen alles von vorne los.

    gruß melanie

    liebes clärchen,

    die anderen gedanken kommen auch. das ist klar. die kannst du getrost auslaufen lassen ins nichts, weil du nichts weisst, verstehst du? manchmal wird geplant, gemacht, getan, dann kommt doch alles anderst und die entteuschung riesen gross. ich lebe mein leben heute im jetzt. was in 8 wochen ist weiss ich nicht. also lass ichs auf mich zukommen lasse was kommt. lebe heute und schau danach das mein tag heute so gut endet das der morgen kommt. klar kann ich das nicht immer so einhalten, termine gibts ja dennoch. nur versuche ich eben in der zeit des wartens mir nicht vorzustellen wie es sein wird wenn der termin gekommen ist.ich werd es dann tun wenn die zeit dafür gekommen ist und der termin dann heute ist.das erleichtert das alles sehr.

    lieben gruß melanie

    hallo chlärchen,

    du wärst der erste mensch der in die zukunft schauen könnte,wenn du heute wüsstest was nach der LZT geschehen wird. keiner kann das also warum sich darum den kopf machen?

    wichtiger ist doch , das du nun die möglichkeit hast für dich die nächsten wochen anzuschauen was da bei dir und dem co so los ist, oder meinst du nicht? jetzt hast du dann zeit und ruhe. keinen partner an der seite und diese möglickeit zu schauen wie das alles auch ohne ihn klappt.sich mal komplett von ihm frei zu machen und bei dir selbst anfangen zu schaen wie du dir hilfe holen kannst um dein coverhalten anzuschauen und eventuell auch zum stoppen zu bringen. meinst du nicht, das würde dir am meissten helfen?

    gruß melanie

    hallo sonnenblümchen,

    mir hatte damals die wurt sehr geholfen mich zu distancieren. harmoniesüchtig wie ich war hätt ich das mit liebevoller zuwendung nicht geschafft. da brauchte ich die wut und den zorn um raus zu kommen, auch den schmerz.ich machte mir lange zeit vorwürfe mich so wütend zu erleben. doch auch das lernte ich zu akzeptieren, das das teil meiner gefühlwelt ist.

    heut habe ich keine wut mehr und auch keinen zorn. keinen groll auch der schmerz ist vergangen. heute seh ich dort hin und empfinde wieder die liebe zu den eltern und auch das mögen meines exmannes. im grunde habe ich das durch. ich brauch mich auch nicht mehr verweigern in die richtung gefühle zuzulassen. entweder ich lebe sie und bin lebendig. oder ich bin nicht am leben.alles zu seiner zeit.

    dennoch durch die liebe die ich mir dann geben konnte hat sich eins verändert. das ich zwar zu meinen eltern wieder liebevolle zuneigung empfinde, diese mich allerdings nicht mehr dort handeln lässt und mich hinzieht wie ein magnet.auch nicht zum ex. ich bin voll genug mit gefühlen für mich. brauch dafür keinen anderen mehr der mir das auffüllt.also lass ich sie in liebe machen was sie selbst entschieden haben es zu tun.ohne das ich darauf noch einfluss nehmen möchte.

    lieben gruß melanie

    hallo Old Flatterhand,

    bei mir hat sich das im laufe der jahre wo ich hier schrieb schon gewandelt. anfangs war ich hilfesuchend hier gelandet. sicher auch erstmal jemand, die ihren weg verteidigte. aus ner angst heraus was an mir ändern zu müssen. dann begriff ich schon das es so nicht geht. das da rigeros ehrlich ein mich mir selbst stellen wichtig ist. rigeros, schmerzhaft, angstbesetzt, coabhängig.das schreckt erstmal zurück, doch ich wollte da raus aus der abhängigkeit und so ging ich durch diesen schmerz mit angst und panik. doch ich habs geschafft heute zufrieden leben zu können.

    doch wie du sagst, es ging nicht durch kaffeklatschmentalität sondern durch die harten realitäten die hinter einer suchterkrankung steht.da kommen dann harte worte auf mich zu, nicht der schreiber ist hart, die coabhängigkeit bringt es mit sich.die sucht. auch die realität es gibt da nur einen ausweg da raus. entweder ich stell mich der angst, dem schmerz und mir selber oder ich dreh mich weiter im kreis.entweder ich bin coabhängig ja oder nein ich bin es nicht. entweder ich fang bei mir selbst an zu arbeiten oder ich werde den rest meines lebens in der coabhängigkeit bleiben.entweder ich will da raus oder ich lass es bleiben.es gibt hier keine andere möglichkeit. alles andere ist ein sich selbst belügen, weiter machen, sich vorspielen, sich was vormachen, nichts einsehen,kämpfen um jeden preis um den erhalt dieses so gelebten lebens welches aufgebaut wurde über jahrzente nicht ganz und gar aufgeben zu müssen.ein festhalten und nicht loslassen. da werden kleinste kleinigkeiten beibehalten um ja noch irgendwas zu haben. nur was ist da noch übrig an dem ich festhalten muss am alten leben. nichts mehr!

    das wichtigste für mich in meinem leben heute ist meine gesundheit. die kann ich nicht kaufen, ich kann dafür sorgen das es mir gut geht. alles andere kann ich getrost auf die müllhalde schmeissen und von vorne beginnen zu leben.ein leben in freiheit und unabhängigkeit ist für mich heute ein loslassen alter muster.

    darum bin ich heute hier. meine muster sind vielfältig. ich kann sie hier erkennen und daran arbeiten.auch andere die hier schreiben können mir als spiegel helfen das zu erkennen. ich will daran nicht festhalten ich will mich dafon lösen und das geht hier im austausch am aller besten.

    lieben gruß melanie