liebes sonnenblümchen,
es ist ja nicht notgedrungen das es alkoholiker sein müssen, die einem solche struktuern mit auf den weg geben. das wäre ja viel zu einfach. es geben einem so viele in der kindheit ihre werte, überzäugungen mit auf dem weg. eine mutter die ihr kind nicht so umsorgen kann, weil sie nicht fähig ist ihr kind zu lieben aufrund ihrer eigenen problematig oder krankheit oder was auch immer dahinter steht vermittelt ihrem kind eben das es nicht geliebt wird. eine mutter die aufgrund dessen selbst in einer ehe lebt, in der sie sich unterordnet, es mit sich machen lässt, sich vom mann tyrannisiern lässt gibt auch das dem kind weiter.auch geliebte kinder entwickeln coabhängigkeit.es ist oft sehr schwer warum und weshalb sich die eigene persönlichkeit zum co entwickelte herauszufinden. es liegt in dir drin. was es ist und warum es so ist und wie du das ändern kannst sicher auch.
zum thema aushalten sei dir von mir geschrieben, ich habe ausgehalten, ausgehalten und noch mehr ausgehalten. aus angst das wenn ich mal was nicht aushalte mich keiner mehr mag. ich habe geschwiegen um geliebt zu werden. ich habe mich nicht getraut was zu sagen, die angst war zu gross das ich dadurch als schlechter mensch gelte, weil ich selbst angehalten wurde immer liebt, barv, nett, hübsch, niedlich sein musste. meine eltern haben mir verboten mich zu wehren und mich so runter gemacht vor anderen, wenn ich nicht funktionierte, das es weh tat. ich wollte nicht das es weh tut also hab ich mich verbogen, war hübsch, lieb, brav, nett wie sie von mir verlangten. später machte ich es dann auch bei anderen menschen in meinem umfeld.
irgendwann wehrte ich mich. die haare ab, schwarz gefärbt um dem idelbild meiner mutter, wie sie mich haben wollte nicht mehr zu entsprechen. blond hab ich zu sein, ich brach aus und war nicht mehr blond. das nur oberflächlich gesehen , innerlich kochte das ganze irgendwann über und ich hab angefangen dagegen zu sprechen, das zu machen was mir gefällt und mich von aussen zu lösen. heute ist meine haarfarbe wieder natürlich. manchmal bekomm ich den rappel und färb sie, selterner inzwischen und radikale schnitte werden weniger. langsam komm ich zur ruhe mit dem mich auflehnen. ich bin inzwischen d soweit mich von aussen nicht mehr beeinflussen zu lassen, ich mach wie es mir gefällt und spreche offen und ehrlich aus was ich denke, fühle, wie es mir geht.
ich denke auch meiner krebskrankheit vor zwei jahren hat vieles in mir bewegt. der krebs war das aushalten des übels in mir. da verkapselte sich was und ist gewachsen. jetzt wo er draussen ist und ich wieder gesund bin habe ich verstanden, ein aushalten gibt es nicht mehr.
noch fällt es mir schwer mich so zu erleben, manchmal kommen dann schon gedanken, bin ich jetzt zu hart, hab ich jetzt übertrieben mit dem was ich sage und wie ich das sage. mögen mich heute die menschen auch noch? selbstvertrauen muss wachsen, das geht alles nicht so schnell.doch es wächst mit jedem mal wenn ich die efahrung mach, das ich meine meinung sagen kann, diese vertreten kann, voll dahinter stehen kann und da die reaktionen auf mich nicht die sind wie ich erfahren hatte sondern ganz andere. denn die meissten menschen mögen es lieber, erhlich offenen umgang zu pflegen, zu wissen woran sie sind und das ehrlich klare worte dann beeindrucken können ist schön zu erleben.
diejendigen die das nicht können und mich mannipulieren wollen dahingehend sind inzwischen aus meinem leben verschwunden. die haben klarheit erfahren mit den worten"ich mach das so nicht mehr mit, ich will mit dir nichts mehr zu tun haben, ich werde mein leben so leben wie ich das will und nicht anderst"
vielleicht nimmst du für dich da was mit auf deinem weg und erkennst, die coanteile in meiner geschichte sind ähnlich wie die der anderen coabhängigen: das aushalten ist teil dafon, das mitmachen, nicht wehren, sich nicht für die eigenen bedürfnisse einsetzen können und die angst nicht geliebt zu werden.ds sin schon einige dieser ähnlichkeiten die wir alle haben. weiter gehts herauszu finden, wie ich mich da stabilisieren kann um es zu ändern.
gruß melanie