Beiträge von Melinak

    liebes sonnenblümchen,

    na das zeigt ja, das du dich schon länger mit dir beschäftigst.

    das alleinsein kenn ich schon lange. schlimme war für mich immer das mich einsam fühlen. allein sein kann ich gut. einsam war ich wärend der ehe, nicht allein. das ist der unterscheid zu heute. heut bin ich allein aber nicht mehr einsam.

    lieben gruß melanie

    liebe sonnenblume,

    schön dich nun im eigenen tread begleiten zu können.

    ich bin mir sicher du bekommst hier das was du brauchen kannst. für dich allein auf dich bezogen. darum einen eigenen tread zu eröffnen eben sinnvoll.

    lieben gruß melanie

    liebe leonia,

    schon allein der gedanke in beziehung leben zu müssen und nicht einmal dahin zu gehen gedanklich sich mal auf ein alleinsein allein leben können zu richten zeigt wie sehr du dich von anderen abhängig machst.

    wäre denn ein allein leben und dich mal ganz und gar nur auf dich zu konzentrieren denn so schlimm, das du dich an kranke beziehungen festklammern musst?

    wie gesagt es sind ja gedankliche ebenen, von umsetzung ist hier noch lange nicht die rede. wie grazia es schrieb ist das nicht das ziel aber der weg dort hin zur unabhängigkeit und zu dir selber.

    was dann passiert und notwendig ist wird sich zeigen in deiner entwicklung.wie bereit du bist dich von deiner coabhängigkeit zu lösen. dazu braucht es radikale veränderungen. so radikal wie du das eben momentan liest und auch empfindest, wenn du die anderen hier liesst.im moment zeigst du nicht einmal die bereitschaft dich gedanklich dafon zu lösen.wie sollte das dann in die realität umgesetzt werden?

    theoretisieren können alle, bücher lesen auch, aber umsetzen?

    lieben gruß melanie

    hallo sonnenblümchen,

    Zitat

    Du hast soooo recht, man kann so herrlich kompensieren, indem man der Fittere, der Besser-Informierte und einfach derjenige ist, der so offensichtlich die Bedürfnisse eines anderen kennt und sie auch noch verteidigt...ein Alki bietet sich da an, also zumindest meiner bekommt alleine so ziemlich nichts auf die Reihe...

    stimmt das wirklich? machst du deinen mann klein, scheinbar unfähig zu leben? dein mann ist ein erwachsener mann. wenn er müsste könnte er es allein machen. glaub mir. hier sehr anschaulich was cos gerne machen. alles abnehmen, den anderen als unfähig darzustellen um sich besser zu fühlen!ja und auch um ihn abhängig sich zu machen, denn auch die coabhängigen kennen da keine grenzen. sich unersätzlich zu machen um geliebt zu werden, zudem noch um eben das unter kontrolle zu haben, manipulation dabei ein stichwort!

    der mann den ich als unfähig hielt, von dem ich dachte er wäre ohne mich ein nichts , heute, es ist nicht sodern lebt seit 10 jahren allein und packt das. er packt es nicht so wie ich es mir vorstelle. dennoch packte er es so wie er es kann und lebt trotz dem weiter.

    das tat mir anfangs weh zu erkennen, das ich eben nicht unersetzlich bin.das sind doch die gründe warum eine trennung für uns so schwer macht(e), das wir dann allein da stehen (stand) und keinen mehr haben den wir (ich) mannipulieren können (konnte)um dann wiederum angeblich dafür geliebt werden.der paradoxum dabei ist ja, das wir(ich) dabei nicht liebe bekommen haben(habe) sondern immer wieder zurückgewiesen wurde. weil meine manipulation als solche erkannt und dagegen angekäpft wurde und es zum streit kahm.das war bei mir so schwer zu erkennen, dennoch wichtig um mich ja auch zukünftig in einer beziehung eben dieses verhalten nicht mehr leben muss. es handelt sich hier eben IMMER um ERWACHSENE die selbstverantwortung für ihr leben haben. das ist zu akzeptieren!

    lieben gruß melanie

    kurz noch zur schuld: keiner hat schuld für das ganze. es handelt sich hier um eine krankheit. sowohl beim alkoholiker und auch beim coabhängigen. da gibts diese schuld nicht.

    zum thema schuld gibt es aber auch andere treads hier im forum, die sind auch sehr hilfreich da von den schuldgefühlen weg zu kommen. schau mal unter den anderen themenbereichen hier im forum. da liegen richtige schätze zu lesen!!!!!

    einen schönen abend. :lol:
    lieben gruß melanie

    liebe sonnenblume,

    hast du einen eigenen tread? vieleicht ist es dir möglich einige dieser fragen dort zu beantworten? auch nicht suchtfamilien leben oft systheme, die nicht gesund sind. manchmal sind es auch andere prägungen, uns prägt so vieles im leben. wichtig ist zu erkennen, das es in einem selbst liegt warum das so ist wie es ist und der co sich entwickeln konnte. so stellt sich nicht die frage wer hat mir das angetan, woher habe ich das sondern viel mehr warum bin ich so wie ich bin, oder viel eher wer bin ich und was für eine überzäugung lebe ich.wo stehe ich heute? wer bin ich? was bringt mich in mir dazu mich so abhängig zu machen. ich weiss das ist so viel. einfach ist die co kiste sicherlich nicht. da liegt einiges drin zum überarbeiten. keiner behauptet das es einfach ist. doch einfacher wie die meissten denken.

    gruß melanie

    hallo,

    Zitat

    Ich kann das ertragen. Das ist alles nicht so schlimm.

    da setz das ganze an. warum ertragen? wiso denn? muss ich alles ertragen was mir von aussen an mich rangetragen wird? wo setze ich grenzen? wie steh ich zu mir selbst und meinen bedürfnissen? wiso mich zurücknehmen darin und ertragen? was tun um da raus zu kommen? wo tu ICH MIR was gutes?

    auf sich acht geben, sich selbst wahrnehmen und da ansetzen die eigenen grundbedürfnisse die jeder mensch hat wahrzunehmen und liebevoll zu sich selbst sein.ich muss nichts ertragen. das haben mir meine eltern mit auf den weggegeben um ihre sucht leben zu können!

    lieben gruß melanie

    hllo leonia,

    Zitat

    Haariger wird es dann allerdings, wenn ich, so wie momentan, beim Hilfebedürftigen einen großen Hilfebedarf sehe.

    genau da setz das an, was ich schrieb von aussen kommenden ansprüchen. gesellschaftlich, anerzogene, oder kirchlich christlich geprägt. wer weiss wos her kommt. ich für meinen teil habe verstanden das ich bestimmten menschen nicht helfen kann. denen die mir eben emmozional viel zu nahe stehen und ich mich aufopfere. dann bedeutet es für mich ein umdenken. es gibt in deutschland dein soziales netz, da werden diese menschen (noch) aufgefangen. soziale dienste, einrichtungen inzwischen mehr als genug ambulante, istitutionen hilfseinrichtungen.

    bedeutet für mich mich schlau zu machen, wo ich mir hilfe holen kann. den partner auf teufel komm raus zu versorgen, zu verpflegen, ihn zu pflegen usw ist ne lebensaufgabe, wenn er selbst dazu nicht mehr in der lage ist. warum sich da dann nicht auch hilfe holen?lebensaufgabe des sich aufopferns ist eine co eigenschaft.sich alls helfer hilfe zu holen ein eingeständnis vermeindlicher schwäche.leiden darunter ebenfalls, sich im leiden aufzhalten und nicht rauskommen eine sucht.alles schön zu reden der versuch sich das was ist noch irgendwie was positives abzuverlangen. "ein bischen leben hab ich ja, oder ich brauch ja nicht viel zum leben" . denoch ist das leiden da, das nutzt alles nichts, du kannst gefühle zeitlang ausschalten, irgendwann kommen sie in einer solchen massivität auf dich zu, das du nicht mehr weisst wie dir geschieht.du bist genau deshalb hier angekommen, weil du spürst hier läuft was vollkommen in die falsche richtung.bei dir, nicht bei ihm.

    lieben gruß melanie

    liebe leonia,

    nun nennst du deinen partner leo und du heisst leonia. besser gehts nicht um zu erkennen wie sehr du dich mit ihm eins machst. aber das nur am rande, ist mir aufgefallen

    wenn du leonia dein leben leben möchtest dann hör auf dich von ihm und seinem gesundheitszustand abhängig zu machen. lebe dein leben im blick dort hin, wo es für dich wichtig ist. da wo du bist ohne dabei gleichzeitig einen gedanken bei ihm zu haben. auch gesellachft und moralisches von aussen kommendes machs dir anscheinend schwer auf dich zu konzentrieren.

    du schreibst du leidest unter den sorgen die du dir um ihn macht.sorgen sich zu machen ist verständlich, darf aber nicht so weit gehen, das du leidest. ein leidenustruck entsteht dann, wenn du dein mitgefühl für ihn soweit zulässt, das sein leid zu deinem wird. das ist nicht emphatie. da stehst du nicht daneben und lebst für dich gesund weiter, auch wenns dem partner schlecht geht. da fängst du an, dein eigenes leben zu beschneiden, deine gfühle zu kontrollieren so nach dem gedanken: wie soll ich noch glücklich leben dürfen, wenns dem anderen so schlecht geht. das darf ich dem anderen doch nicht antun, ich muss doch für ihn da sein und ihm die hand reichen, für ihn mitleiden, das er weniger leiden muss.

    ich hab das lange zeit auch gelebt, glaub mir, das machte mich kaputt. ich habe es soweit geschafft meiner mutter hr leid abzunehmen, für sie zu leiden, damit es ihr besser geht. egal alkoholiker oder nicht, es ist von mir aus eine eigenschaft gewesen die zu überdenken war und auch zu ändern.weil das MEIN co war, der mich so handeln liess. meiner mutter ging es prächtig in dieser zeit. konnte dann auch prächtig weiter machen wie gewohnt. erst als ich aufhörte mit zu leiden, ihr das dann signalisierte, ich mach nicht mehr mit, lag sie auf dem sofa, brach zu sammen und fing endlich an zu weinen. ihr weinen empfand ich das aller erste mal erleichternd, endlich war ihre gefühl bei ihr und ich spürte dabei freude und ging glücklich aus dem haus. darf man das? dachte ich mir erst, weil der conteil in mir wieder ein schlechtes gewissen versuchte hochkommen zu lassen. zu lange verharrte ich in dieser coabhängigkeit. darf ich sie fallen lassen und nun dort weinend liegen lassen? die antwort war für mich in diesem moment tatsächlich:JA ich darf das spüren, ich darf glücklich sein, auch wenns dem anderen schlecht geht.ich spüret es und liess es zu, dieses anfängliche schuldgefühl nahm ich nicht mit, das liess ich auch noch bei ihr. ich konnte das erste mal wieder herzhaft von innen raus lachen.

    das wichtigste am co ist, das sich endlich selbst wahrnehmen, sich selbst schätzen und lieben zu lernen und auch die eigenen bedürfnisse die da sind leben zu können. den blick immer nach innen zu richten, was mach ich jetzt egal wie von aussen auf mich einströhmt, ich bin wichtig, es ist mein leben,ich darf für mich einstehen und dafür sorgen das es mir gut geht.selbst wenn von aussen kommende anforderungen und erwartungen nicht mit dem übereistimmen darf ich nein sagen, ich mach da so nicht weiter.alles andere ist ein nach gründe suchen dem anderen es recht zu machen und damit mache ich mich von aussen wieder abhängig.

    lieben gruß melanie

    hallo jessi,

    wilkommen hier im forum. les dich mal in die anderen treads so rein, dort liegen wahre schätze bereit, die für dich in dieser situation in der du momentan stehst sicher nützlich sind.

    der kampf gegen alkohol als co ist kräfteraubend und verlangt viel energie. darum nimm abstand dazu und distanciere dich von der krankheit deines partners. du kannst nichts dafür das er krank ist, kannst allerdings auch nichts dagegen tun, das es so ist. eine alkzeptanz ist wichtig und das erkennen: er ist krank und ICH kannnichts machen ist der erste schritt.

    der zweite ist, sich anzufangen sich selbst zu sehen und wert zu schätzen. alle kraft und energie für sich und auch fürs kind einsetzen und schon wirst du merken, sobald du anfängst dich nur um dich zu kümmern dann auch wieder die kraft hast zu handeln.

    lieben gruß melanie

    liebe leonia

    Zitat

    was Du da schreibst, hört sich in meinen Ohren richtig gut an und macht mir Mut.

    Vielen Dank.

    bitte schön. gern geschen. es gibt IMMER einen weg da raus. es ist machbar. das mut machen hier soll dich ermutigen weiter zu machen und dich dahin zu führen, bei DIR anzufangen das du zu DIR kommst. dann kannst du sicher sein, das leben wird wieder zufriedenener.

    mut ist nicht keine angst zu haben, mut ist sich der angst zu stellen und sie zu überwinden. :lol:

    lieben gruß melanie

    ich seh das etwas anderst,

    Zitat

    denn er versäumt die Frist ja nur weil ich ihn nicht erreiche

    er hat die möglichkeit sich mit dir in verbindung zu setzen und den stand der dinge zu erfahren. dafür gibt es telefon.

    du ziehst nen schuh an, der dir nicht gehört. es geht auch nicht um vorwürfe machen nur darum um die augen zu öffnen. wenn DU ihn nicht erreichen kannst, kannst du auch nichts dafür, das er den termin nicht bekommt. mach dich da bitte frei von vorwürfen. dann sind das eben umstände die dazu beigetragen haben das es so ist wie es ist.

    so schwer es dir fällt, als angehörige, es ist nicht deine aufgabe dir dafür noch selbsvorwürfe zu machen, wovon ich ausgehe, nach dem was du schriebst. darum gehts.um nichts anderes. das du dich mit sochen situationen besser fühlst, denn du kannst für bestimmte umstände nichts. hast dafür auch keine verantwortung.verstehst du was ich dir sagen möchte?

    gruß melanie

    hallo leonia,

    nun ich war in einer therapie. meine therapeutin hat mit mir diese ranführung zum inneren knd gemacht. ich konnte vieles von mir lerben, noch besser aber, mich annehmen und akzeptieren. ich hatte 2 jahre therapie, die aber nicht aussschliesslich sich mit dem inneren kind beschäftigte. es gab noch andere anteile von gestalttherapie, verhaltenstherapie, entspannungsübung.

    welche einrichtung das war kann ich dir nicht sagen, da ich hier solch angaben nicht mache. dennoch gibt es sicherlich in deiner stadt psychotherapeutische einrichtungen. soweit bei mir war ich in einer einrichtung für ausbildung von psychiotherapeuten und hatte damit eine sehr junge, gerade frisch studierte psychologin, die eben auf neusten erkentnissen hin mit mir zusammen die ganze suchtsituation aufarbeiten konnte.

    mir hat diese intensive zeit, wo ich ein mal die woche eine stunde mit mir beschäftigt war echt viel geholfen!

    gruß melanie

    hallo stacy,

    mir macht auch keiner meine anträge und läuft mir hinterher. wenn ich den angegeben zeitpunkt meine formulare nicht abgegeben habe, dann bekomm ich eben kein geld vom amt. das die konsequenz daraus. dann kann ich nicht hingehen und jammern, weil mir das keiner gemacht hat.also mach ich es, halte fristen ein, sorge dafür das das geld kommt.

    so auch in dem fall deines partners. dann hat er eben das so nicht. zieht daraus konsequenzen, muss warten, fällt dann nochmal auf die nase und vielleicht wirkt das, das er sich das nächste mal darum bemüht und seine dinge ordentlich erledigt.

    jeder mensch auch innerhalb einer partnerschaft haf FÜR SICH selbst zu sorgen. werd nicht macht, der hat daraus die logischen konsequenzen zu tragen. jedem das seine.er braucht den tiefpunkt und dahin kommt er nur GANZ ALLEINE!

    wir cos handeln viel zu oft FÜR den anderen und bezeichnen unser dasein als HILFEstellung. nur hilft das dem anderen wirklich?

    eventuell braucht dein partner noch nicht zu aggieren, du bist ja da um es für ihn zu erledigen. wenn er wirklich den drang danach hat, ein einsehen wie es um ihn steht und ernsthaft daran interessiert ist, was zu unternehmen, dann macht er dies alles GANZ ALLEIN ohne die zutun.dann ist der zeitpunkt, das ers packt. nicht dann ist der zeitpunkt wo du denkst das es der zeitpunkt ist, verstehst du?

    lieben gruß melanie

    hallo leonia,

    Zitat

    Ich habe auch keine Kraft und Lust dazu, als Krankenschwester zu fungieren.

    da finde ich hst du instinktiv das gute gefühl für dich, du willst nicht als krankenschwester fungieren.

    das ist nämlich nicht gesund, eine patnerschaft wie du sie dir wünscht auf partnerschaftlicher ebene kann so nicht funktionieren.er ist eigenverantwortlich dafür, das er nichts trinkt. tut er es dennoch, auch wenn der gesundheitliche zustand ihm das verbietet (es gib genug alkoholiker die weiter saufen und sich kaputt saufen auch wenn der ärzte ihnen eine tötliche diagnose stellt und warnen vor organschäden!!!!!!!meisst trinken sie heimlich, das merkst du nicht einmal) hast DU nichts damit zu tun. kannst ihn ja nicht abhalten dafon. natürlich ist der wunsch da, das er aufhört, eine zeit lang gehts gut, nur der saufdruck der entsteht und die sucht sind da, da hat er selbst für zu sorgen es zu überwinden.

    du? wo bleibst du bei dem ganzen? was kannst du tun, das diese geschichte eben nicht dein lebensinhalt ist und bleibt, das du dich lösen kannst daraus? was denkst du?

    es geht nicht gleich um trennung. sich zu trennen ist dann, wenn der co anfängt für sich selbst zu entwickeln und aus dem ganzen aussteigt, die folge der selbstverantwortung. weil der co anfängt sein leben zu leben und das geht nur, wenn er eben sich nicht mehr tag täglich mit der problematik des partners ausseinander setzen muss, weil ihm seine eigene sucht dazu bringt es zu tun. dann kommen diese gedanken sich umzudrehen und ins eigene leben zu gehen. sich anfängt um die eigenen bedürfnisse zu kümmern, diese wahrzunehmen, sie zu realisieren und umzusetzen.meisst ist es dann so, ds der partner dieses sich wandeln wahrnimmt und mit allen mitteln dagegen ankämpft, das der co ja erhalten bleibt.dann gibt es ausseinandersetzungen und streitigkeiten die dazu führen, das eine trennung unausweichlich ist.

    sollte dein partner aber in der lage sein sich um seine sucht zu kümmern, in therapie geht, demendsprchend eigenverantwortung für sich und sein leben übernimmt und sich auch von dir unabhängig macht kann passieren, dass ein leben miteinander auf partnerschaftlicher eben funktioniert.

    eine erzählte mir neulich, das ihre ehe auch an einem sochen wendepunkt war. nur die tatsache das er ein halbes jahr in entzug war und auch in kur , er nie wieder einen tropfen alkohol trank uns sich sogar in einer selbsthilfegruppe als gruppenleiter eingebracht hatte und beide dann in der selbsthilfe unterwegs waren hatte diese ehe wohl aufrecht erhalten. sie sagt, anderst wär sie nicht geblieben.

    es geht, nur, wenn BEIDE tatsächlich anfangen sich um IHRE EIGENE sucht sich kümmern und sich daraus befreien,unabhängig voneinander.

    wenn du dich darus befreien willst dann tus ausschliesslich für dich und dnn auch mit allen konsequenzen die da unter umständen auf dich zukommen könnten.

    lieben gruß melanie

    liebe emma,

    es geht hier ausschliesslich um dich und ich kann dir sagen PFLEGEKRÄFTE sind durch ihr helfersyndrom das sie haben eben sehr gefärdet sich nicht vom zu pflegenden zu distancieren.

    zudem ist es so, im beruf verdiene ich geld für das was ich mache. dadurch wird es nicht zu einer von mir persönlichen beziehungsebene.da geh ich hin zum arbeiten und wieder heim.ich habe arbeitskollegen die aufopfernd da sind und dann irgendwann da stehen und nicht mehr können. das ist die reale praxis.wenn einer der patienten allerdins vor der hütte stünde, alkoholisiert und es im bereich des alkoholikers sich handelte würde ich auf jeden fall meinen cheff informieren und der mensch wäre schneller auf einer entziehungsstation untergebracht wie er schauen kann.dafür bin ich ausgebildet worden und ich habe da absprachen im team in gruppenbesprechungen sowohl auch mit der heimleitung umzusetzen.ich finde der vergleich arbeit und privat hinkt einwenig, dort bin ich den ganzen nicht allein ausgesetzt und dafür gibts dann klare regeln wie wir zu handeln haben und vor allem geh ich aus dem haus nach dienstschluss und dann ist jemand anderst für zuständig. egal aber nun befor du nen kollaps bekommst lass das ruhig so stehen.

    gruß melanie

    liebe emma,

    Zitat

    Seit heuer März leben wir wieder miteinander, auch nur, weil er aufgrund
    seiner Krankheit es alleine nicht schafft. Das was früher meine Einbildung war, ist leider wahr geworden.
    Seitdem hat er hin und wieder einen Durchhänger wo er mal was trinkt, doch die sonstigen gesundheitlichen Einbußen bedeutend dringlicher.

    genau deshalb schreib ich dir hier, weil du dennoch zu ihm zurück bist obwohl er trinkt. mir ist es egal ob jemand "entschuldigt" trinkt, weil er einen durchhänger hat. er trinkt PUNKT. das ist genau der hintergrund für viele hier die dir schreiben eben das was du schreibst so ankommt.
    es ist wie bei meiner mum, die mal pausen einlegt, die eben länger andauern können. doch es sind pausen.der mann den du hier entschuldigst und auch in schutz nimmst ist kein trockener alkoholiker. und deine einstellung den kranken mann helfen zu müssen, weil er ohne dich es nicht schaffen kann co.
    das zum PRO CO.

    lieben gruß melanie

    liebe frozen tears,

    ich weiss heute nicht wrum die alkoholiker alkoholiker sind, warum weshalb wiso frag ich schon lang nicht mehr. es ist eben so. punkt.

    ich kann nur eins dazu schreiben, als ich eine zeit lang alkohol getrunken hatte und vor allem so, das es sicher auch nicht mehr so gesund war habe ich dabei kein glück empfunden. ich war eher beteubt und mir war schlecht und ich musste kotzen. zum glück für mich zumindest drum hörte ich schnell auf damit so viel zu trinken.aber ich schliesse da nicht draus, wenn ich glücksgefühle gehabt hätte hätte ich weiter gemacht und vor allem geh ich nicht so weit zu sagen, das die alkoholiker nicht aufhörten zu saufen, weil ihnen dieses glücksgefühl so viel schöes geben. ich denke es wäre viel zu einfach die sucht so zu erklären. da war bestimmt mehr dabei wie das.dennoch ist es für mich ein glück das ich so heftig auf alkohol reagierte das ichs aufhörte.für mich. alles andere interessiert mich persönlich nicht mehr.

    lieben gruß melanie

    liebe maria,

    liebe kannst du doch nicht denken, liebe kannst du fühlen!!!!!

    meine geschichte hört sich traurig an, ich bin ein glücklicher mensch geworden, trotz all dem was mal gewesen ist. :wink:

    das ist machbar, es gibt hier im forum genügend beispiele dafür. die die schon länger hier angemeldet sind und schreiben , das sie sich befreit haben das sind die, die es auch geschafft haben.hier kannst du für dich was erarbeiten, das hier ist eine selbsthilfegruppe. wenn du noch tiefer in deine geschichte eintauchen möchtest und dich damit ausseinander setzen möchtest ist der geschlossenen forenbereich eine gute alternative zu den örtlichen selbsthilfegruppen.ich selbst bin auch im geschlossenen weil ich dort wesendlich mehr über mich schreiben kann wie im offenen. im offenen lesen mir zu viele fremde mit.

    lieben gruß melanie