Beiträge von Melinak

    hallo so_anderst,

    vor 4 monaten starb meine oma. ähnliche vorraussetzungen die du hier schreibst. weisst du was, ich habe mich von dem drum rum nicht beeindrucken lassen. ich bin zur beerdigung weil ICH das wollte. den ganzen zirkus dann um den tot meiner oma hab ich dann abgeblockt. meine mutter wollt mich da wieder mit reinziehen und ich hab das koplett dicht gemacht gehabt. ist nicht meins, war deren problem.

    auch die beerdigung liess ich vollkommen in der hand meiner eltern. früher wär ich da bereit gewesen zu helfen. heut nicht mehr. das ist nicht mein part, die beerdigung meiner eltern werde ich dann übernehmen wenns soweit ist.

    mir war es total egal, ob das nun meine eltern überforderte oder was das mit ihnen machte. mir war es egal, weil es mit mir nichts zu tun hatte.genau diese distance war in dem fall notwendig, das ich dadurch abschied nehmen konnte von meiner oma. geweint habe ich nicht um sie. viel zu weit weg war mir diese frau. wichtig dennoch zur beerdigung zu gehen um abschied zu nehmen. in meiner erinnerung habe ich eine frau, die als ich kind war mir schöne ferien ermöglichte. ich mochte meine oma sehr. als erwachsene war unser verhältniss nicht gut.das akzeptier ich und daher kamen auch keine tränen zu stande.

    wie DU damit umgehst ist dir selbst überlassen. ich für mich habe da gut für mich gesorgt gehabt auch für das ein oder andere ein NEIN auszusprechen, dort, wo ich spürte es tut mir nicht gut.

    lieben gruß melanie

    liebe waldliebede,

    Zitat

    Aber Dein Leben hast Du in der Hand. Mach was draus. Du hast es Dir verdient

    dem schliesse ich mich an, du hast es dir verdient, bist ein wertvoller mensch. sei dir darüber bewusst und fang an dich wert zu schätzen! DU hast ds recht auf ein eigenständiges leben in dem du zufrieden leben kannst.

    lieben gruß melanie

    liebe waldliebende,

    es ist ein krasser unterschied zwischen einer krebserkrankung und alkohoholismus.oft lese ich den vergleich und der vergleich hinkt.

    alkoholismus ist eine krankheit die eben dieses nicht handeln, sich nicht kümmern, sich umdrehen und nicht mit machen zu folge haben muss, damit es einem selbst wieder besser geht. du weisst doch denk ich selbst wie tief du da mit drin steckst.machst du weiter mit, gehst du auch weiter mit unter im kreislauf des systhems.es ist fakt und so weh das alles tut, schmerzhaft es ist, es ist NICHT ÄNDERBAR.

    wenn du anfängst nach dir zu schauen, auf dich acht gibst und dein leben so einrichtest das es dir gut geht, unabhängig von deinem mann und seinem verhalten, reaktionen, vollkommen frei, dann erkennst du denk ich mir mit der zeit WIE SEHR du dich von ihm abhängig gemacht hattest.

    das du seit ewiger zeit mit engelszungen mit ihm geredet hast. ihm sagtest das er alkoholiker ist, das hast du doch schon so lange gemacht und ich denke du erkennst doch selber, das das alles nichts , aber auch überhaupt nichts gebracht hat.

    ein sich nun trennen ist doch nicht mehr irgendwie von heut auf morgen abhauen. er weiss doch schon lange, durch deine gespräche mit ihm, das da was läuft, das du anfängst dich dagegen durch zu setzen.

    dann kommt noch ne frage dazu die ich dir gern stellen möchte:warum denn nicht einfach gehen? es nicht zu tun ist eben wieder dieses coabhängige in gedanken daran"das kann ich dem anderen doch nicht antun" warum denn nicht?

    es handelt sich bei deinem mann um einen erwachsenen menschen. er hat das recht eigenständig gesehen zu werden. ein erwachsener mensch ist in der lage ALLEIN zu leben und für sich selbst zu sorgen JEDER erwachsene ist dazu in der lage.auch ein alkoholiker. dieses recht hast auch du zu akzeptieren, denn wenn du da anderst denkst ist auch das wieder ein co gedanke, denn DU macht damit deinen partner wiederum VON DIR abhängig.

    weil er alkoholiker ist bist du der meinung er schafft das nicht allein. also braucht er dich und genau da setzt das an, das systhem funktioniert, er hat jemanden, der sich um ihn kümmert. die folge daraus: er macht weiter, weils so angenehm ist das da jemand ist, der sich kümmert.

    verstehst du was ich meine? der alkoholiker braucht den co und der co den alkoholiker.

    du kommst da NUR raus, wenn du dich umdrehst, ihm sagst du machst da nicht mehr mit und gehst. gehen bedeutet dahin zu gehen und anzufangen DEIN LEBEN zu leben. DEINE bedürfnisse zu spüren und DICH zu sehen nicht den partner.

    und noch was: coabhängige sind genauso suchtkrank wie die alkoholiker. diese erkentniss selbst krank zu sein hat MIR geholfen mehr auf MICH zu achten als auf den anderen. auch was was ich denke worauf hier angespielt wurde ist, JEDER suchtkranke braucht seinen tiefpunkt. auch der CO. und JEDER suchtkranke wird irgendwann mal ALLEIN gelassen zu werden, wenn er die hilfe die ihm angeboten wird nicht annehmen kann. auch der co ist irgendwann in der situation, wo keiner mehr da ist, denn auch hier schützen sich die anderen, sich nicht selbst zu sehr abhängig vom co zu machen. darum meinte ich auch, irgendwann wird es eben keinen mehr geben, der dir zuhört, wenn du nicht anfängst etwas zu änderen und so weiter machst. den tiefpunkt dass du da RAUS willst, den wirst auch du noch erleben müssen, um dann schlussendlich zu realisieren und zu handeln, das DEIN leben wieder unabhängig wird.der schmerz wird dir da hilfreich sein.

    lieben gruß melanie

    hallo waldliebede,


    schön das du dich entschlossen hast ins geschlossenen zu kommen. dort kannst du in aller ruhe mal alles von der seele schreiben. sei dir sicher, wir hier bei den cos können verstehen was du gerade durchmachst. das du das ein oder andere noch nicht sehen kannst ist doch klar. um zu VERSTEHEN was da bei dir wohl läuft, sind wir hier da und versuchen dir zu vermitteln wie wir das geschafft haben uns aus dieser abhängigkeit zu lösen. der erste schritt die JEDER hier gelernt hat ist AUF SICH SICH SELBST zu schauen und auch zu sich selbst zu finden. momentan bist du weit weg von dir. gedanklich beim partner, beim sohn, weit weg von dir. das ist CO darum wird dir auch hier immer wieder geschrieben WO BIST DU?

    das mit den kindern ist eben auch sehr schwer. ich habe meinen ältesten eine zeit lang auch missbraucht und ihn zu meinem seelenmülleimer gemacht. das tut den kindern nicht gut, denn die übernehmen plötzlich die verantwortung für iher eltern. darum scheib ich hier. ein enges verhältnis ist was tolles. doch mein sohn kommt zwar zu mir als mutter, wenn er was hat, doch meine probleme die ich habe sag ich ihm so, das er eben nicht in ein verantwortungsgefühl für mich kommt.ich sag wie es mir geht, doch löse ich nicht mit ihm zusammen meine probleme.zum lösungswege finden hatte ich mir proffessionelle hilfe geholt, um mich zu sortieren und eben keinen in meinem umfeld zu überfordern.darum find ich die idee einer therapie generell nicht schlecht.

    nun lesen wir uns wol in 2 wochen im geschlossenen. ich find das einen klsse entschluss, dorf findest du eben noch mehr möglichkeiten des austausches.

    gruß melanie

    lieber thomas,

    nicht mann sein sondern das gesagte konsequent durchziehen. das hat mit mann sein nichts zu tun.

    das du berechtigte zweifel daran hast, das nach drei wochen nun wieder friede freude eierkuchen eingekehrt ist halt ich für sehr realistisch. das ist erstens keine zeit und zweitens sicher nicht thema wieder ein ziehen zu können.

    dein entschluss stand fest, trennung. also zieh das durch.

    meine mutter, so kann ich erzählen, hatte trinkpausen von bis zu einem jahr. die geringste kleinigkeit brachte sie dann doch wieder dazu sich voll laufen zu lassen. danach waren die mengen die sie trank wesendlich höher als vor der pause. meine mutter ist seit ca 30 jahren alkoholikerin und hin und wieder kam ne einsicht, das es ihr nicht gut tut. dann die pausen. inzwischen werden pausen immer kürzer oder sie kommen überhaupt nicht mehr vor.die mengen die sie braucht sind inzwischen sehr hoch und vor allem hochprozentig.

    auch bei meinem ex mann waren die pausen schlimm. er war unter strom gestanden. mir wollte er beweisen, das er ohne alkohol klar kommt. drei monate hat er vor mir nicht getrunken. in der zeit redete er nur darüber, wie schön doch so ein glas bier wäre. mir hielt er mit der zeit vor, das er nichts trinken darf, weil ich ach so böse ihm das verbieten würde. ich merkte schnell, ds das aufhören mir zu liebe nicht den effekt hatte, wie ich mir das gewünscht hatte. nach drei monaten kam der totale absturz, er durfte wieder, hatte mir ja bewiesen, das er keinen alkohol "braucht". ich fand nach der trennung kistenweise alkohol im keller versteckt, aus der zeit wo er angeblich keinen alkohol gentrunken hat.

    das dazu und zu dem, was ich denke wenn ich lese, da hat jemand mal ne dreiwöchige trinkpause eingelegt.

    lieben gruß melanie

    liebe waldliebende,

    rechtliche fragen kannst du ja bei einem anwalt abklären. da brauchs du keine angst haben, die erste beratung ist kostenlos. alles weitere kannst du dann mit ihm abklären. auch für solche fälle gibt es anträge die du stellen kannst, wenns geld knapp ist.aber weiter führ ich das nicht aus. es gibt IMMER eine lösung, es ist halt wichtig anzusprechen und dann zu wissen wo welche beihilfen bei welchem amt dann gestellt werden können. mach dir darüber nicht zu viel gedanken. geld ist weniger wichtig als die eigenen gesundheit.

    so nun noch etwas zu deinem sohn. mir ist aufgefallen, das ihr wohl ein sehr enges verhältnis habt und viel redet. reden ist toll. doch sei dir bewusst darüber, das dein sohn nicht die verantwortung für die mutter übernehmen darf. ich finde es heikel wenn kinder, wenn auch erwachsen, da zu sehr mit involviert werden. denn dein sohn wird nun selbst schauen wie er damit umgeht. auch erwachsene kinder leiden oft unter trennunen der eltern. da heisst es sensibel sein. reden ja, nur nicht ihm die verantwortung für die nächsten schritte angeben. verstehst du wie ich das meine : DU bist EIGENVERANTWORTLICH für das was du tust. dein sohn kann dich begleiten, aber sollte dich nicht beraten.

    ich weiss wie ich gelitten habe, als meine mutter mich dauernd in ihre eheprobleme eingeweiht hatte, ich wollt das alles nicht wissen, habs mir angehört, versucht sie zu beraten. das hat mir überhaupt nicht gut getan, denn das geht mich überhaupt nichts an was meine eltern machen. ich bin erwachsen, was und wie meine eltern leben hat mit mir nichts zu tun.darum schreib ich dir das, das du einwenig aufpasst, mit deinem sohn da nicht ZU VIEL redest und ihn dadurch ZU VIEL in diese situation reinziehst. es wäre für eure beziehung denk ich besser.für deinen sohn auch, ich bin dadurch zur co"erzogen"worden.

    was ich toll finde , das du entschlüsse gefasst hast dich da mit KOMPETENTEN personen ausseinander zu setzen und dich da beraten lässt. somit wird dein sohn warscheinlich auch von provitieren. dein sohn wie gesagt ist nun dafür verantwortlich das es IHN gut geht, du dafür, das es DIR gut geht.

    lieben gruß melanie

    susanne, das hat derjenige der mit den kindern dann zusammen bleibt.es ist aufgrund der kinder eben so, das die da wohnen bleiben dürfen, wo sie es gewohnt sind. anwalt oder jugendamt können dir dazu aber mehr sagen. ob das gesetzlich so einzufordern ist weiss ich nicht, darf ich hier auch nicht weiter geben.sonnst gibts ne mahnung von den mods hier.8)

    gruß melanie

    liebe flower,

    ich wär damals mit den drei kindern auch nicht ausgezogen. im mitvertrag waren wir beide drin und nach druck von mir ist er ausgezogen. wegen den kindern bin ich geblieben, da sie dort ihr zu hause, die freunde, kindergarten und schule hatten. da machte ich ihm druck darauf rücksicht zu nehmen. irgendwie hatte er es eingesehen, das es allein besser ist und vor allem einfacher ist eine geeignete wohnung zu suchen und zu finden. zur not , wenn das so nicht gegangen wäre, wär ich gegangen.

    lieben gruß melanie

    liebe waldliebende,

    hier kann dich denk ich jeder verstehen. nur mit verstädniss kommst du leider nicht weiter.das tut gut, doch letztendlich bist du allein dafür zuständig was zu ändern. für dich.
    das dein sohn mittlerweile auch in der suchtspirale drin steckt scheint ja auch der fall zu sein. ich bin EK und ich kann dir sagen, das ich genau das selbe erlebt und gelebt hatte bei meinen eltern. ein guter tag und schon war die hoffnung da, es bleibt dabei. jahrzentelang lebte ich in der hoffnung alles wird gut und es gab einige wenige gute tage. die restlichent tage waren kaum zum aushalten. nur diese hoffnung hat mich gehalten. coabhängige sind nunmal extreme verdränungskünstler. die verdrängen sogar gefühle, lasen die nicht durch, weil das weh tut.bis hin zu gefühllosigkeit die dann auch wieder krank macht. ich war tot krank. erst dann wachte ich auf und hab was für mich gemacht. ich hab mich innerlich sowohl auch aüsserlich von den alkoholabhängigen getrennt, weil ICH MIR wichtig war, so wichtig weil ich LEBEN wollte und nicht vor mich hivegitieren und immer in der hoffnung zu leben es ändert sich was.zuzuschauen wie meine mutter immer weniger wird, sie immer mehr verwahrlost, diese einst so schöne frau nur noch aussieht wie ein häufchen elend.das ist mir zu viel, ich will das nicht mehr sehen, damit hab ich nichts zu tun, es ist ihre entscheidung es so zu tun. meine ist es mir das nicht mehr anzuschauen und da auch noch mit zu machen.

    nichts ändert sich. solange du ihm die "stange" hällst ändert sich nichts. selbst wenn du ihn noch so bearbeitest etwas für sich zu tun, er wird es nicht tun. keiner dieseser alkoholiker die hier schreiben erzählt, das er dadurch trocken geworden ist. KEINER! also wiso diese zeit die du lebst verschwnden in hoffnung, bangen, schuldzuweisungen, chaos weiterleben? warum das sich antun?

    deinem sohn wirst auch du kaum helfen können, auch ER muss das selbst wollen, so wie du das auch wollen musst um raus zu kommen. ansonsten wirst du so weiterleben. du kannst ja auch das, aber dann fang an zu akzeptieren, das dein mann alkoholiker ist und DUN NICHTS dagegen tun kannst. dann ist es ein nebenienander her leben.dann ist es ein sich mit anschauen und miterleben, wie ein mensch sich durch alkohol zugrunde richtet. dagegen kannst DU nichts machen!

    es tut mir leid dir da nichts anderes aufschreiben zu können, das ist und bleibt die bittere realität.

    lieben gruß melanie

    liebe waldliebende,

    solange du deine eigene erkrankung, die coabhängigkeit lebst, das tust du im moment sehr, solange wird deinleben nicht zufrieden sein. das dich die leute auffangen, nun ja, irgendwann wird jeder suchtkranke nicht mehr aufgefangen. irgendwann wird es dir passieren, das du mit deinem mann allein da stehst und keinen mehr um dich rum hast, der dich auffangen wird. ich kann dir da aus eigener erfahrung erzählen, die besten freunde, von denen ich glaubte, die für mich immer da sein werden haben MICH nicht mehr ausgehalten und habens sich umgedreht und sind gegangen. willst du das?

    gruß melanie

    liebe waldliebende,

    wenn du hier lisst,dann liesst du das jeder alkoholkranke lügt. das weisst du, du brauchst also deshalb iahcn nicht weiter nach beweisen suchen.

    das ziel ist NICHT das er merkt das er krank ist und sich hilfe sucht.er DARF saufen bis er umfällt, er ist erwachsen und tun und machen mit sich und seinem körper was er will.

    eins deiner ziele sollte für dich sein: wie bekomme ich dazu die einstellung, die mich von ihm soweit distanciert, das ich mein leben mit einer gewissen zufriedenheit und ohne sucht leben kann. findest du nicht auch?

    liebe waldliebende,

    nun hängt es nicht an einer trinkmenge ob ein mensch suchtkrank ist oder nicht. ich bin coabhängige, nicht stofflich abhängige, meine abhängigkeit kann ich auch nicht in gläsern messen.

    weniger trinken ist auch trinken. erst wenn er keinen tropfen alkohol mehr zu sich nimmt ist er trocken und selbst dann fängt sie eigendliche suchtarbeit an!

    gruß melanie

    liebe emma


    sich selbst aufopfern, den anderen mehr lieben als sich selbst. trennung nicht durchziehen können, aus einer verlustangst. verlustangst deswegen, weil der co dann diese liebe aufgeben müsste. er hällt daran fest.er lebt für den anderen, nicht für sich selbst.

    du würdest gehen, für ihn. FÜR DICH?

    du verzichtest freiwillig auf normalität. behauptest du magst ihn so wie er ist.verharmlost. ich geh soweit zu behaupten du verherrlichst die sitution, baust dir eine seifenblase auf in der du lebst.aus der angst herraus, diesen schmerz einer trennung nicht aushalten zu können. dein schlechtes gewissen das dich dann plagen würde, den mann den du liebst im stich zu lassen, der da so auf deine hilfe angewiesen ist.

    emma, du machst deine beziehung abhängig von ihm. gehen für ihn, ihn lieben. nur wo bist DU? lebst du dafür, andere zu lieben, für andere da zu sein. bist du bereit dich selbst aufzugeben? mutter theresa?

    es gibt frauen, die machen auch dem mann von sich abhängig. damit er sie niemals verlassen würde. die gehen soweit den mann krank zu machen, damit er bei ihnen bleibt. abhängigkeit schaffen zu einem zweck: weil er ihr das gefühl gibt, das sie für sich selbst nicht haben.LIEBE. nur für welchen preis?

    wer die liebe für einen anderen über die liebe zu sich selbst stellt macht sich von dem anderen abhängig!

    lieben gruß melanie

    liebe emma,

    ich frag dich mal gnz direkt, was hst du denn anderes erwartet? ds du dein verhalten änderst und er damit sein verhalten ändert? ist doch klar, das das nicht funktioniert, das ist doch wieder ein versuch der mannipulation, zwar schaubst du nicht direkt an ihm aber indirekt. wer sein verhalten ändert um ein anderes verhalten beim anderen zu erzäugen mannipuliert.

    deine therapeutin, sein mir bitte nicht böse, hat warscheinlich keine ahnung von sucht und suchtbeziehungen.
    ich kenn das selbst aus der therapie. meine therapeutin hat mir ähnliches mit auf dem weg gegeben. veränder ich mich verändert sich mein umfeld. das stimmt schon zum teil. doch funktioniert das eben nicht bei suchtkranken, die bleiben stur auf ihrem weg, die ändern sich nicht auch wenn du dich änderst.

    dein dich ändern kannst du für dich einsetzen, geh raus, mach dein leben. dein bedürfnis hast du hier ganz klar dargestellt: am liebsten würd ich mir ne eigene wohnung nehmen und allein leben. mach das,es ist dein gutes recht!

    dein gewissen, einen kranken mann zurrück zu lassen, macht das ganze scheinbar unmöglich. doch die krankheit alkoholismus ist keine gewöhnliche krankheit. sie lässt nur dieses handeln zu. nichts anderes, denn du merkst nun selber, du gehst daran zu grunde, wirst zum emmozionalen eisklotz.

    wie weit willst du gehen, bis du zusammenbrichst und nicht mehr kannst?

    emma wach mal aus deinem alptraum auf und komm zurrück in die normalität, in die realität. was ich bisher von dir gelesen hatte, da sträubten sich mir die haare. wie du dich selbst opfernd in dieser beziehung aufgegeben hast und dann noch meintest, ds wäre alles gut so, normal und richtig. ist es nie gewesen!(meine meinung)

    lieben gruß melanie

    guten abend,

    ich hab mich intensiv mit der vergangenheit ausseinander gesetzt. dann machte ich noch ne runde. dann noch ne runde. noch ne runde und mir wurde ganz schlecht vom mich im kreis drehen. irgendwas lief schief. bis ich erkannte, vor lauter im vergangenen nach mir zu suchen habe ich im heute aufgehört zu leben. ich hab vergessen zu leben.

    nun ich hab die vergangenheit durch. mehrmals. es langt. jetzt leb ich, heute. hab mich dafon frei gemacht und abgeschlossen. einen punkt auch hier gesetzt.

    nun leb ich , mit meiner vergangenheit heute und ab und zu kommt sie mal durch. dann sag ich HALLO erinnerung, du bist gewesen. heute ist heute.sag dann wieder TSCHAU und gut ist.

    gruß melanie

    hallo waldliebende,

    willkommen zurrück! ich freu mich von dir wieder was zu lesen.

    10 jahre arbeit mit geistig behindertnen. auch ich habe diese zeit hinter mir. klar ist das anstrengend, doch hat mir diese arbeit immer viel spass gemacht, weil ich auch vile wieder zurrückbekomme. ein lächeln, eine geste, es sind besondere menschen. ich weiss der job ist anstrengend, doch sicher nicht allein dafür verantwortlich das du einen burnout hast.

    deinen mann den du hast, deine EK erfahrungen die du ja auch verarbeitest sind viel schwerwiegender.

    ich kann sagen, seit mein mann nicht mehr bei mir lebt und ich meine eltern inzwischen auch nicht mehr so in mein leben lasse wie es schon war ist mein beruf an sich wieder etwas schönes geworden. ich bin ausgeglichener, ruhiger geworden. zufriedener, das spüren die zu betreuenden und dadurch wird die arbeit auch wieder leichter.

    ich denke auch, sprich offen an beim arzt, was los ist privat bei dir zu hause.das dich das alles trifft und du das gefühl hast vollkommen hilflos zu sein.

    sprich deinen sohn an, sag ihm, es kann sich gern mit der thematik ausseinander setzen, du brauchst dir dafür keine beschuldigungen anhören. vielleicht kann er dadurch auch auf sich schauen. ich bin mir sicher auch er ist teil diesen kranken systhems.ansonsten würd ich da sagen, lass ihn reden und nimm dir das was er sagt nicht zu herzen.

    lieben gruß melanie