Beiträge von Melinak

    Jürgen
    bist du inzwischen soweit gekommen als totaler kenner der coabhängikeit irgendwelche theoretische beispiele zu kreieren?

    ich kann dir von mir berichten, das ich auch zeiten hatte wo ich mich unter menschen befand die keine sorgen teilten und ihre sachen selbst machten und ich bin daran nicht zerbrochen. vielmehr habe ich solche gesellschaft genossen und geliebt. auch als co ;) diese these ist für mich vollkommener an den haaren herbei gezogen ;)

    hast mal nen beispiel aus deinem leben als co das eventuell lebensnaher ist als sowas?

    gruß
    melanie

    hallo zusammen,

    was mich bewegt ist die tatsache, das coabhängige WENN SIE LANGSAM AUFWACHEN und erkennen was sie tun DANN tatsächlich menschen sind, die sich führsorglich um sich kümmern KÖNNEN und sich weitaus MEHR gedanken um ihre abhängigkeit und auch um SICH machen wie andere. nur so als hinweis ;) führsogre ist eine positive eigenschaft die jeder sich bewahren sollte. nunmehr sich gedanken zu machen wem ich sie gebe...mir oder den anderen ? ich denke ein stück weit egoismus darf jeder leben, sowie er auch ab und an mal bereitschaft zeigen kann, das er doch auch für andere da sein kann. ich denke da liegt die antwort in der mitte, alles was dann mehr oder weniger in eine richtung oder in die andere richtung geht wird mit der zeit einfach ungesund. beim co ist die mitte ganz weit aussen und somit hat er die aufgabe sie wieder in die mitte zu bringen ;)

    gruß
    melanie

    ich denke nicht das coabhängige bewusst sich anderen zuwenden nur um sich selbst nicht sehen zu müssen. ist ein umkehrschluss daraus, das sich der coabhängige mehr um den anderen kümmert als um sich selbst.

    das sich um den anderen bemühen ist ja im grund menschlich. es gehört zum sozialen miteinander sich auch mal um andere zu kümmern und sein eigenes ego ein wenig zurück zu nehmen. der co kann nur seine grenze nicht wahrnehmen und rutscht da dann in die helferrolle und wird von dem systhem sucht dann missbraucht. der co ist dann nicht in der lage sich wahr zu nehmen, grenzen zu setzen und sich zu sehen und einen stop rein zu machen wie ein normaler mensch der das dann tun würde. ein schleichender prozess der unbewusst passsiert. jeh länger der mensch dann diese rolle lebt um so weniger selbst ist von ihm übrig. es geht dabei nicht darum das man sich selbst nicht sehen will um seine eigenen unzulänglichkeiten zu überdecken. es geht vielmehr darum die eigenen bedürfnisse zurück zu nehmen damits dem anderen gut geht um sich selbst auch wieder gut zu fühlen.denn wer kennt das nicht, das positive gefühl einem anderen geholfen zu haben? wenn sonnst nichts von einem übrig ist dann wenigstens das.

    marion, du hast das was uns EKs ausmacht sehr gut beschrieben. meine eltern haben genau das getan was du beschreibst. schlimm dabei ist, das man als kind abhängig von den eltern IST, schon allein deswegen, weil man die eltern BRAUCHT um zu überleben.ich habe auch hier die grenzen nicht gesehen, das ich erwachsen war und selbst leben konnte wurde mir erst viele jahre später bewusst, da hatte ich schon kinder, verdiente geld und hatte mein eigenens zu hause. auch hier ist es so das ich das nicht wahr genommen habe, das ich mich abgrenzen darf mich distancieren darf und auch kann, weil ich nicht mehr abhängig von der liebe und den finanziellen mitteln der eltern war.

    vieles läuft über eine emmozionale ebene ab. liebe ist eins der schlimmsten druckmittel überhaupt. liebesentzug wenn man nicht funktionierte kenne ich reichlich. auch finanziellen druck auf der ebene: "wenn du nicht tust was ich dir auftrage bekommst du dein geld nicht, dann liebe ich dich nicht mehr, dann bist du böse und mir gehts schlecht und du bist schuld daran". um da wieder harmonie rein zu bringen, liebe zu bekommen, mein geld das ich brauchte und um meine mutter glücklich zu sehen funktionierte ich wunderbar wieder und wieder jahrzentelang.

    es ist nicht so einfach zu erklären wie ober bei jürgen beschrieben steht. vor allem empfinde ich es nicht als richtig was ich dort in dem beitrag lese.

    gruß
    melanie

    hallo zusammen,

    nun ich bin ja zudem auch noch EK und mir kam gerade der gedanke das mein schlechtes gewissen und das gefühl böse zu sein wohl eher aus dem bereich EK kommen könnte (inzwischen ists ja zum glück weg). das ich immer versucht hatte harmonie rein zu bringen und immer lieb und nett sein wollte. danke für eure antworten

    gruß
    melanie

    warum das so schwer ist?

    nun es ist für JEDEN menschen schwer zu sich zu finden. das ist doch schon mal beruhigend zu weissen oder nicht? es gibt wenige die tatsächlich sich so sehr mit sich ausseinander setzen müssen wie wir um zu sich zu finden. das ist eben deshalb so schwer, weil wir unbewusst wissen, das da was ganz tief und schmerzhaftes in uns ist was weh tut. drum schrecken wir zurück. schmerzhaft ist zu erkennen, das ich abhängig war. doch darf ich dich beruhigen, es tut zwar weh aber wenn der schmerz überunden ist gehts einem (mir) viel viel besser und seit ich ehrlich zu mir bin und weiss wer ich bin und was mich ausmacht kann ich echt viel besser leben. es sind auch nicht so viele dinge in mir so falsch belegt gewesen, als das ich mich als mensch hätte als ganzes schlecht fühlen müssen ;). ich hab erkannt das einiges einfach zu überarbeiten war an überzäugungen. war ich offen dafür ging das dann auch super das zu ändern. es ist nichts schlimmes fehler zu machen, denn jeder mensch macht fehler, keiner ist perfekt. es ist menschlich. du bist menschlich, ich auch und damit ist dann auch sehr viel ruhe in mir eingekehrt zu wissen, das ich aus den fehlern die ich machte lernen konnte, was verändern konnte und dadurch zu einer inneren zufriedenheit gekommen bin.

    das mit dem wissen was ich will kam irgendwann automatisch. das entwickelte sich einfach mit allem so bis dahin das ich heute einfach weiss was ich will, weil ich weiss was mir gut tut.positiv denken brachte mich weiter.

    es scheint unüberwindbar zu sein, diese hürde wenn man am anfang vom ende steht. dennoch es ist ein anfang und aller anfang ist schwer.

    gruß
    melanie

    hallo zusammen,

    was haltet ihr dafon nicht nur zu sagen "ich glaube ich habe einen sogar einen guten geschmack" sondern zu sagen ich weiss ich habe meinen eigenen stil der mir gefällt und der zu mir passt;) ganz egal was andere dafon halten ;)
    sicher ist es anfangs schwer sich selbst zu finden und einen eigenen stil zu finden. das abschneiden von langen haaren ist nicht unüblich, obwohl ja schon extrem sich gleich ab zu rasieren aber es setzt unweigerlich ein zeichen: ich veränder mich, egal was die anderen dafon halten.
    gruß
    melanie

    hallo ihr lieben.

    einige fragen an euch, die ihr euch gerade mitten in einer trennung befindet:

    empfindet ihr euch als die böse, weil ihr die iniziative ergriffen habt euch zu trennen?
    hab ihr daduch ein schlechtes gewissen dem anderen gegenüber weil ihr euch getrennt habt?
    ist man dann böse deswegen weil man sich trennt?

    ich habe diese fragen, weil ich den eindruck habe be einigen heraus zu lesen sie fühlen sich dadurch schuldig bzw böes und wollen das ganze wieder gut machen. ein neues treffen nach der trennung um da sich wieder wohl fühlen zu können um nicht ganz so böse zu sein wird geplant das die trennung im guten ausseinander gehen kann ;)

    ich hab dazu eine ganz eigene meinung, schreib sie aber mal hier nicht auf, sondern geb das mal an alle die weiter die eben sich gerade da mit ausseinander setzen.

    ist man böse oder ist man gut wenn man sich trennt? oder ist eine trennung nicht eher so zu sehen, das sie notwendigerweise hat sein müssen wegen der lebenssituation und den umständen ohne das sich dabei einer von beiden in die position gut böse schuldig oder unschuldig stellen sollte?

    vielleicht macht sich der ein oder andere gedanken dazu und kann sich dadurch etwas wohler fühlen;)

    gruß
    melanie

    lieber uwe,

    da fällt mir mein bild ein das ich malte. es war ein bild das war bunt, lebhaft mit vielen menschen einem grossen baum in der mitte tief verwurzelt. unter dem baum sassen drei kinder, die sonne schien, grün war alles und bunte blumen auf der wiese...am eck oben links dann eine schwarze grenze , ein zaun und dahinter ein schwarzes haus, darin sassen zwei menschen. das haus schwarz und aus dem kamin schwarze wolken die von links nach rechts über das bild zogen. im himmel ein vogel der dort flog.

    dieses bild ist für mich ganz klare aussage in welcher situation ich lebe. ich, der vogel der frei fliegen will. der sich auch ab und an mal in den baum setzen kann, der schutz bietet. der schutz des baumes auch der schutz für die drei kinder. das leben ist bunt und voller farben. grün wie die hoffnung. die schwarzen wolken die den vogel immer wieder treffen könnten, wenn er flog , die hin und wieder durchziehen sind die ereignisse die ich mit den eltern, die oben links im bild in ihrem haus im suff sitzen. die grenze dazu ein dicker schwarzer zaun, der von der einen seite mit grün bewachsen war. das bedeutet für mich mein leben heute ist grün, es wächst und dieser zaun, die grenze zu den eltern ist damit für mich inzwischen grün geworden.hoffnungsvoll für mich, das ich mich somit distancieren kann.die grenze ganz wichtig. das elend der eltern ist schrecklich und traurig zugleich, drum schwarz.

    irgendwie erinnert mich dein bericht genau an dieses bild das ich in mir trage.

    gruß
    melanie

    liebe RenateO,

    Zitat

    Ich umarme dich und sage halte durch,es wird besser ,ganz sicher!!!!
    Sammle die schönen Momente mit dir und bedenke die Macht der Gedanken,mache dir innerlich schöne Bilder wie es sein wird.


    danke dir für deine worte. ich male inzwischen nicht nur meine bilder, ich lebe sie ;). ich teile meine geschichte mit, sie ist schon lange her und inzwischen leben ich ein wunderschönes leben in harmonie mit mir zusammen mit meinen kindern.

    es stimmt, es dauert und es ist schwer zu erkennen und das dann auch um zu setzen, das ich mich selbst lieben darf ohne das das dann mit nem gefühl eingebildet zu sein dann unterbrochen wir. einbildung sit was ganz anderes wie selbstliebe. der mensch der sich selbst liebt nimmt sich so an wie er ist. der der sich was einbildet der sieht sich in einem anderen licht als das in dem er steht. sich selbts lieben und annehmen beginnt also damit sich dort zu erkennen und zu sehen wo man ist.mit allem was er mit bringst, auch die seiten die einem sicher nicht so gefallen. drum ist ein an sich arbeiten, sich selbst bewusst werden auch so schwierig. weils einfach so ist, gerade ich als co, das ich anfangs mir schwer tet damit das was ich mit gebracht habe dann auch an zu nehmen und mir zu sagen JA ich bin co und bringe einiges mit was mir nicht gefällt. doch das akzeptiere ich auch an mir.diese hürde hab ich geschafft und dann ging es sehr scher schnell weiter. heute kann ich mich annehmen wie ich bin, alles an mir und in mir gehört zu mir. das liebe ich.

    viele liebe grüße
    melanie

    hallo Tjorven,

    herzlich willkommen hier im forum. als erstes möcht ich dir sagen, es ist schon mal gut ne tehrapie zu machen . in der therapie denk ich mir kannst du vieles lernen was dich betrifft. mir half es mich da zu öffnen und meine gefühle dich ich habe auch zu benennen. es ging am anfang sehr schwer, ich malte bilder und über die bilder konnt ich das dann ausdrücken was in mir steckte. nach einiger zeit konnte ich worte finden, es benennen und es entwickelte sich alles. langsam aber es ging voran.

    mit meinen eltern halte ich kaum noch kontakt. die schuldzuweisungen taten mir am meissten weh und gingen in eine überzäugung in mich über. was ich dann mittels therapie dann wieder überarbeiten konnte. das gefühl und der kopf harmonierten dann auch wieder und diese gefühle, die alten gefühle von schuld gingen weg.zudem verlor sich das gefühl verantwortung für die eltern zu tragen auch. der drang danach verschwand. ich bin weder schuld noch bin ich für meine eltern verantwortlich. ich muss diese rolle die mir jahrzentelang von en eltern aufgebürdet wurde nicht tragen. weil ich mich dafon lösen konnte.

    die eltern sind erwachsene. keine kinder und sie haben auch wenn sie alt sind eine eigenverantwortung. als kind bin ich nicht dafür da, den eltern die stütze zu sein. ich bin dafür nicht auf die welt gekommen meinen eltern ein leben lang stütze zu sein und für sie da zu sein. ich bin ihnen das nicht schuldig. ich habe meine eigenen familie, miene kinder und mein leben und solange ich damit ausgefüllt bin, dafür zeit brauche, da zu leben konzentriere ich mich auf das was mir wichtig ist und das ist nunmal mein leben.

    die letern können sich hilfe holen. es gibt so viel hilfen wohin sie sich wenden können. keiner ist allein oder wird alleingelassen hier in dieser gesellschaft. doch dafür müssen sie sich selbst einsetzen, etwas tun, sich eben an fremde stellen wenden und aktiv werden. wenn sie das nicht können ist das wiederum nicht meins für sie zu tun sondern ihrs. wenn sie das nicht können dann werden sie eben allein mit sich zurecht kommen müssen.

    ich habe mir selbst hilfe geholt. war unterwegs und bin auch bei einer therapie gewesen. ich habe mich um meins gekümmert, bin aktiv geworden hab mich um meine angelegenheiten gekümmert um meine gesundheit und mein leid. ohne meine eltern. das wiederum zeigt mir ja auf, das wenn ich das kann meine elternd das auch tun könnten, wenn sie das nur wollten.

    verteile selbst die verantwortungen, jedem das seine auf und du wirst dann schnell erkennen, das du unter umständen so viel auf deine seite übernommen hast, die eigendlich auf die seite der eltenr steht. mach dir das bewusst.

    das die eltern einem, wenn man sich distanciert und zurück nimmt dann versuchen einem in der rolle zu halten, die sie einem irgendwann aufgebürtet haben ist ganz normal. das sie das dann über den zugang SCHULD dann machen auch. damit wollen sie erreichen das das systhem nicht ausseinander fällt, das zur gewohnheit geworden ist. das thema SCHUL und schuldigkeiten ist ein sehr schwerwiegendes thema. schau es dir genau an. bist du schuld? nein! warum fühlst du dann diese schuld? ich habe bei mir die antwort gefunden die da heisst: weil meine eltern mich schuldig gesprochen haben um mich bei sich zu behalten damit das systhem funktioniert und ich habe es zu gelassen diese schuld zu übernehmen. wie kam ich da raus? in dem ICH MIR SELBST klar gemacht habe, das ich an all dem was gewesen ist KEINERLEI schuld trage und meine eltern aufgrund iherer situation mich missbraucht haben um ihre sucht leben zu können.ich geh da noch ein stück weiter. meine eltern sind krank. sie leben in einer sucht, mit einer sucht einer krankeit. es ist die sucht die sie treibt. von dieser sucht habe ich mich befreien können. meine eltern nicht. solange meine eltern süchtige sind, krank sind und das ausleben kehre ich mich um und lass sie in der sucht alleine. damit trägt KEINER schuld, die schuld löst sich auf.

    ICH will nicht in der sucht weiter leben. damit bin ich in der position NEIN zu sagen, NEIN zur sucht und dadurch auch NEIN zu den eltern. ohne schuld, ohne verantwortungsgefühle. frei und unabhängig.

    gruß
    melanie

    liebe klarheit,

    darf ich dir ne verson 3 aufschreiben? ich tu das einfach mal um mut zu fassen

    version 3:

    ich sitze auf den balkon. die sonne geht über dem meer unter. die farben schillern rosa, rot gelb und das meer glitzert wie funkelne edelsteine. ein warmer wind streift mich, ich spüre ich lebe. der anblick wunderschön, den nimmt mir keiner ich bin berührt von so viel schönheit der natur. meine kleine schläft und ich weiss sie ist bei mir. ich sitze allein dort und bin mir bewusst darüber das dieser anblick gestört wäre , wenn ich hier mit meinem mann sitzen würde duch meine ängste und den alkohol. ich sitze allein doch ich fühle mich wohl, denn dieser anblick, das wissen um meine freiheit und darum das mein kind nun in sicherheit aufwäschst machen mich zufrieden und glücklich. die einsamkeit verschwindet, ich bin bei mir und geniesse den moment und freu emich einen wunderbaren urlaub zu machen.

    lieben gruß
    melanie

    liebe lindi,

    fein wie immer wieder menschen mich auf ganz wundersamer weise über den computer über mein gefühlsleben hinweisen wollen, die ich angeblich haben soll aufgrund meines beitrags.

    allerdings kann ich dir mitteilen, das ich beim schrieben keine gefühlsregungen in der form hatte wie du sie beschreibst. ich sitze hier in meiner küche und ich fühl mich pudelwohl.

    mein anliegen war dir mit zu teilen, was mein eindruck ist. egal wie du damit umgehst, ich wünsch dir alles gute.

    gruß
    melanie

    liebe lindi,


    ich versteh es heute auch nicht mehr wie frauen sich eben solchen situationen aussetzen und bei dem alkoholiker bleiben. deshalb nicht weil der wahnsinn den ich mal hatte inzwischen weit weg ist ich mich nicht mal verstanden hatte damals wie heute.

    aber wenn ich bei dir lese dann denk ich mir, so was von abhängig wie du dich machst, oh weiha!!!!!ich werde es wohl nicht verstehen, wie ein mensch ein tier über sich stellt und die grund eigenen bedürfnisse vernachlässigt nur wegen diesem tier.

    mann mann, ich habe von dir so viel gelesen, wie du im stall geschlafen hast. wie du dich behalndeln lassen hast und und und jetzt wo du nichts mehr hast ausser die kleidung am leib und eventuell noch zwei drei wechselsachen. trotzdem bleibst du wegen diesem PFERD dort!!!!!!

    ich versteh dich nicht. denn wenn ich meinen allerwertesten wirklich aus so ner not retten müsste, dann würd ich vom pferd los lassen auch wenn ich dieses tier über alles liebe. und endlich dahin fahren, wo ich weiss ich habe ein annehmbares, zwar einfaches leben aber wenigstens muss ich mich solchen situationen stellen. schläfst du noch im stall und wenn ja wie kalt ist es denn dann im winter in spanien???

    ich muss es allerdings nicht verstehen. im grunde könntest du ja mal anfangen zu verstehen wie sehr du dich selbst in situationen brings die menschenunwürdiger eben nicht sein können.

    gruß
    melanie

    ahh und was ich noch allen mit auf den weg geben möchte:

    der schlüssel zum glück liegt in einem selbst ;)

    nicht andere tun einem das leben fein herrichten das man selbst nichts zu tun hat sonder jeder ist selbst für sich verantwortlich für das leben und die eigene zufriedenheit. keiner nimmt einem das alles ab. lediglich ein wenig unterstützung und hilfe kann man erwarten, tut muss jeder dann schlussendlich selbst was und etnscheitungen fällen und treffen dafür ist man ganz allein für sich zuständig ;)

    viele cos, einschlisslich mir, habe den eindruck sie tun was dafür das sie auch was bekommen. sind entteuscht wenn ihr handeln danach dann erfolgos bleibt und nicht gesehen wird oder ausgenutzt wird. ich habe gelernt das mein geben unabhängig dafon ist etwas zurück zu bekommen. zurück bekommen tu ich das wo anderst. ich bekomme viel zurück. wenn ich anschaue was alles um mich passiert bin ich glücklich damit. meine kinder die sich langsam aber sicher in richtung selbständigkeit entwickeln, die ich liebe und von denen ich so viel liebe zurück bekomme.einfach so ohne erwartung sondern wei sie da ist die liebe und gelebt wird.meine kolegen, die mich annehmen. meine bekannten und freunde die mich schätzen weil ich inzwischen bin wie ich bin, authentisch, natürlich und einfach ich. ich sorge für mich das es mir gut geht. damit ist alles getan um das ganze ins rollen zu bringen. das läuft ganz ohne das ich für andere stetig ständig den hampelmann spiele, die marionette bin oder ausgenutzt werde. es läuft deshalb weil ich erkennen kann, das ich für mich ganz allein verantwortlich bin und da auch sein kann. dann, wenn das bei sich sein da ist, dann kann ich wieder auf andere zugehen und für sie was tun, denn dann kommts von mir aus, weil ichs gern mach und nicht weil ich damit was erreichen will. ich habe aus meinen fehlern gelernt. war kritisch mir selbst gegenüber und hab da intensiv an mir und meinen überzäugungen gearbeitet. vieles hab ich beiseite geschafft. heute leb ich gut damit.

    hallo RenateO,

    danke dir für deine zeilen.:)im grunde weiss ich warum, doch das half mir ehrlich gesagt überhaupt nicht raus aus dem co. also würd ich mal behaupten das wissen um das warum hilft nicht , also muss mans auch nicht wissen und darüber nachgrübeln. es ist halt so gewesen und du kannst es ja jetzt, wo du weisst WAS los ist mit dir, daran für die zukunft was ändern ;)

    hallo und guten morgen ihr lieben,

    ich hatte es nicht leicht in meinem leben.schon als kind nicht bzw es begann ungefähr mit 12/13 jahren mit meiner mutter schwierig zu werden. ich hatte dafor im grunde eine wunderschöne kindheit, spielte viel draussen und hatte auch freunde mit denen ich draussen dann total viel unternommen habe, die mir wichtig waren, wo ich mich wohl fühlte.

    doch ich kann auch dazu sagen ds sich das alles ja ziemlich hart anhört, ich wärend dessen ja nicht litt. ich hatte zwischendrin auch zeiten, da ging es mir in meiner rolle als co auch richtig gut.

    die trennung war weit weniger schlimm wie ich hier von freunen lese, weil ich wenn ich entscheidungen treffe die dann auch konsequent durchziehe. wenn schluss ist ist schluss bei mir ;) ich hing dem mann da nicht nach oder vermisste ihn, im gegenteil ich war so froh wo das alles vorbei war.hätte ich keine kinder dann wär der kontakt zu ihm sofort nach dem rausschmiss abgebrochen und ich ihn nie wieder sehen wollen.ich mag den mann, er ist ein ganz lieber mensch ohne alkohol.doch mein co war eben zu glauben den kindern den vater zu erhalten.

    ich bin im grunde ein ganz liebevoller mensch mit viel freude am leben. das konnt mir keiner nehmen, das konnten diese zeiten auch nicht verhindern, das ich das durchweg geblieben bin.

    wärend der aufarbeitung da hab ich den ganzen schmerz der in mir lag, der ganzen vielen jahre der zurückhaltung und des aushaltens dann gespürt gehabt. zeitweilig war ich ja wie tot, was gefühle an ging. ich funktionierte ja nur noch.der krebs zeigte ja auch als krankheit ich bin ein mensch der viel schluckt und in sich drin lässt bis es zu viel wird und dann böse wird und ausbricht.


    heute ist das alles anderst. heute lebe ich. funktioniere da wos notwendig ist, beim job (den ich liebe, das macht spass und ich fühl mich da wo ich jetzt arbeite) , in der hausarbeit (puhh ich funktionier da ehrlich gesagt noch immer nicht so gern ;) ) der erledigung unleidiger formularausfüllungen (ich hasse es diese ämterrennerei!)und habe als ausglich dazu mit vielen dingen ob sauna, wellness was mir gut tut oder ob es dann eben auch treffen mit freunden, bekannten oder eben auch tanzen gehen (ich mag das so gern) ist immer so wie ich mich fühle, was ich gerade brauche hole ich mir dann. ich hab mir angewöht für arbeiten die ich nicht so gern mache mich danach ein kleines bischen zu belohnen für erfolgreiches funktionieren. sei es nur das ich mir ne tafel schoki kaufe, die ich gern mag und die dann ganz bewusst genüsslich verspeise.

    stinkt mir was sag ichs grad raus. bin da sehr direkt geworden. klarer wie früher. für mich setzt ich mich ein, sofort ohne runter schlucken. vielen gefällt das eh besser wenn ihnen klar gesagt wird, wenn was los ist als wenn sie spüren, das der andere leidet aber nichts sagt. also raus damit, klarheit schaffen ohne weiteres darf ich das, bin ja nimand der unter die gürtellinie geht oder andere ohne grund angreif. ich sag das was mich betriff, was mir fehlt, das darf ich mitteilen.meine erfahrung seit her immer nur durchweg positiv.seit dem ich offenenr und direkter bin gehn die leute auch anderst mit mir um. es macht so spass zu erleben ds sich da ein durchbruch geschafft wurde und ne mauer eingestürzt ist, die ich hatte um mich zu schützen.

    dein vergleich mit dem hund ist mir auf gefallen. ja stimmt hunde reagieren auf körpersprache, tonfall. kannst du da stehen und bist autentisch merkt das tier das. dann folgt es.

    ich will ja nicht das die anderen mir folgen wie ein hund. menschen mir gegenüber haben anderst wie beim hund ne eigene meinung, eine eigene persönlichkeit, die zu respektieren ist und zu achten. denoch ist das miteinender umgehen bei menschen die auch so klar sind mir inzwischen tausend mal lieber wie bei denen die eben nichts sagen. heute such ich mir solche aus, menschen die authentisch sind, mit welchen ich reden kann, klarheit schaffen kann. das spür ich ziemlich schnell wo das geht und wo nicht.ich bin ein ziemlich sensibler mensch, geprägt durch meine EK geschichte. grad im job profitiere ich dafon.aber auch inzwischen, was ich auch gelernt habe im privaten bereich auch.

    apropos job. ich bin nun seit 9 monaten in dem anderen bereich tätig. habe ja im januar gewechselt gehabt. die alte arbeitstelle war irgendwann auch ballast gewesen und durch einen zufall hat sich was neues auf getan gehabt. im sommer hatte ich einen durchhänger. vermisste kurz mal die arbeit dort auf der alten gruppe. nicht die mitarbeiter, die frauen die ich betreute. doch dann gings nach zwei tagen wieder weiter und irgendwie lebte ich danach so richtig gut in der neuen gruppe ein. inzwischen bin ich dort an gekommen. teammitglied und integriert und auch anerkannt bei allen.ich bekomme seit anfang durchweg positive rückmeldungen, selbts die fehler die ich mache werden besprochen, nochmal angeschaut, dadurch wahr genommen und ich kann es ändern. klasse ist, es funktionier auch anderstrum, das ich dankbar bin für klare ansagen mir gegenüber, wenn was ist mir das auch gesagt wird. es sind die konstruktiven kritiken die mir sehr gut tutn, nur dann kann ich was ändern.auch die zu betreuenden brauchen klare ansagen, grenzen die ich setzen muss um da von ihnen nicht auf gefressen zu werden. das kann ich auch inzwischen sehr gut und das schafft bei der arbeit ne angenehme athmosphaire die ruhe rein bringt. mir wird da rück gemeldet das ich wenn ich arbeite der gruppe gut tu weil ich die ruhe habe und diese auch vermitteln kann, die klarheit habe, jeder weiss was ich von ihm erwarte, was er zu tun hat und grenzen setzen kann in aller ruhe ohne stress mit direkten worten die ankommen. es ist inzwischen so toll und ich bin froh über den wechsel. dem team habe ich rück gemeldet das ich mich im team wohl fühle und durchweg mit ALLEN! mitarbeitern sehr gut aus komme :) das ist schon fast ne sensation ein solches team um sich zu haben.....nur so kann man auf ner psychiatrischen auch arbeiten, sagten sie mir dann und ich würde perfekt rein passen :).


    angst um meinen ruf hab ich heuten nicht mehr. 2009 bis 2011 wurde ich mit meinen kindern am ort gemobbt.damals als ich krebs hatte und keiner da war mir zu helfen. es waren natürlich ums haus sichtbare spuren das ich nicht mehr alles schaffe und die vorurteile "die packt das nicht allein" wurden wohl in der zeit von vielen dann bestätigt. ich sah ja auch schrecklich krank aus.anstelle nach zu fragen was los ist wurde üble nachrede betrieben und mein jüngster sohn litt am meissten darunter, weil das dann an ihm dann ausgelassen wurde.die tehrapie half mir auch mit so ner situoation um zu gehen. ich lernte mich nicht abhängig von anderen, ihrem gerede zu machen sondern da zu stehen und mir zu sagen , egal was andere über mich reden ich weiss wer ich bin und was ich leiste. das ist die hauptsache!anderen es recht zu machen geht eh nie!!! mir es recht zu machen um so besser.mein sohn lertne auch. ihn suchte ich hilfe überall wo es nur ging, das er sich stabilisieren konnte.

    nun heute ist mein sohnemann durchweg positiv bewertet, in der schule kommt er klar mit den mitschülern auch. die letzte beschwerde von seinten der schule war im oktober letzten jahres. da hab ich dann auch auf den putz gehauen und der schule erzählt was ich dafon halte. seit dem ist ruhe. ein kinder und jugendpsychiater, den ich seit jahren in schweren zeiten aufsuche mit den kindern half mir dabie mich durch zu setzen indem er mir sagte ich darf als mutter auch der schule klare grenzen setzten.

    ahhh und noch was was mir grad noch einfällt. ich hab mit meiner EK geschichte abgeschlossen und akzeptiert das ich EK bin. dadurch bin ich offener geworden und kann auch allen erzählen was gewesen ist. das ist kein geheimnis mehr und ich fühl mich damit auch sehr wohl. auch kein geheimnis mehr das ich co bin, das mein ex mann alkoholiker ist und darum auch die trennung dann sein musste. seit dem ich offen bin und das auch jedem erzählen kann und das inzwischen auch jeder wissen darf gehts mir total gut damit. es kommt keiner mit verurteilungen daher. auch angst um nen arbeitsplatz brauch ich nicht haben, ich bin seit 20 jahren dort angestellte, da kann mir keiner an karren fahren wegen meiner kindheit oder so(einen jubiläumsblumenstrauss und anerkennende worte via karten und cheff bekam ich ) . selbst wenn mein eltern in der einrichtung in der ich arbeite ein angesehenes ehepaar waren, beide sind rentner und dort nicht mehr zu gange. das tut auch gut und viele kennen meinen vater auch meine mutter.das er ein schwieriger mensch war oh ja, das erzählen mir einige aber das er so viel getan hat für die einrichtung das schätze auch ich.ich hab meine geschichte und auch die wird gehört und es gab nie deswegen irgendwelche unangenehmen situationen. es tut gut. drum schreib ich hier auch viel von mir, weil ich keine angst habe das es irgendwer liesst den ich kenne. denn jeder der mich kennt kennt auch die geschichte.

    gruß
    melanie

    liebe zimttee,

    Zitat

    Naja.. Wie kommst du mit dem System zurecht, Melanie?
    Ich habe den Kontakt zu dem o.g. Teil der Familie abgebrochen.

    wie ich zurecht komme? indem ich den kontakt zur familie weitgehend abgebrochen habe.zu allen die mich belasten.

    lediglich meine zwei brüder, beide eben auch EKs und trinken beide keinen alkohol ist für mich noch familie.

    meine eltern sind nur noch sporatisch für mich ansprechbar. bedeutet mal einen aruf, wie gehts, gut, dann tschüss. familienfeste werden nur noch weihnachten und ostern gemacht, bei mir und nur relativ kurz. aber allmählich will ich auch das nicht mehr.ich warte lediglich ab, das die kidds in ein alter kommen wo oma opa weihnachten auch nicht mehr das grossereignis ist. leider komm ich dafon nicht weg und da auch nicht drum rum, wobei gerade diese feste bei uns schon auch sehr schön sind, weil wir uns nur noch ganz ganz selten sehen und sprechen. die kinder wissen über die oma und ihren alkoholkonsum bescheid. das da an weihnachten selbstverständlich nichts getrunken wird, das ist schon inzwischen gang und gebe. ich feier bei mir und bei mir gibt es keinen alkohol.von daher dauert das auch nie lange, meine mutter ziehts nach zwei stunden wieder nach hause, aufs sofa zur flasche.ich kann mich inzwischen dafon distancieren und lass sie. das geht, ich leide auch nicht mehr darunter. sie hat ihren weg, ich meinen. sie kann sich hilfe holen aber nicht bei mir. ich bin raus aus dem ganzen und habe klar und deutlich gemacht das ich KEINE versorgung mehr für die eltern mache solange das alles so läuft wie es läuft. das sie sich dann, wenn sie was brauchen an andere zu wenden haben. ich mich nun ganz allein um mich und die kinder kümmer und da auch keine hilfe mehr einfordern werde.distance...wichtig. es geht und inzwischen fühl ich mich auch wieder ziemlich wohl und lebe recht zufrieden.

    lieben gruß
    melanie

    hallo

    Zitat

    Nunja, Kinder merken, dass etwas nicht stimmt. Ich empfand es immer als schlimm, dass ich merkte, dass da was nicht okay ist und alle anderen so taten, als wäre das nicht der Fall. Dadurch fühlte ich mich alleine gelassen mit meiner Angst, Schuld an der Situation (ist sie so komisch, weil ich tagsüber zu anstrengend oder generell ein schlechtes Kind bin?) und zwischendurch zweifelte ich auch an meiner eigenen Wahrnehmung. So geriet ich in den Co-Strudel, meiner Mutter alles recht machen zu wollen und ihr - was auch immer- schuldig zu sein.

    genau so gings mir auch. alles wurde vertuscht. ich als kind spürte es stimmt was nicht und irgendwann glaubte ich dann selbst ich bin verrückt...dabei war es dieses verlogene getue alles sei normal und OK bei uns.jahrzentelang wurde gelogen und nicht geredet. ich platze mit 15 irgendwann wie ne bombe raus, mit so viel wut und frust im bauch. erreichen konnt ich nimanden. ich zog aus und weil ich dachte ich bin falsch spürte ich dann nicht einmal das ich später ne ehe mit nem alkoholiker einging, drei kinder bekam und dann noch einen ausstieg durchstehen musste.
    ich hoffe das durch REDEN und KLARHEIT von beginn an, als ich merkte jetzt ist es wichtig den kindern zu sagen WAS los ist, ihnen das gefühl vermitteln konnte sie spüren es RICHTIG! KINDGERECHT und altrersentsprechend natürlich! im laufe der jahre wurde eben aus spielen dann auch reden, erklären, mitteilen und sich austauschen. den teil der kaputt ist in den kindern kann ich selbst nicht "reparieren" dazu brauchen sie fachkräfte, die ich ihnen früh schon vermittelt hatte und sie dort in gruppen brachte wo das ganze dann auch thematisiert wurde und kindgerecht verabreitet werden konnte. auch mien co verhalten!!!!! ganz wichtig nicht zu vergessen, das AUCH ich einen teil dazu bei getragen habe und das auch das von fachlicher seite angeschaut werden musste ;)

    wenn ich eins nicht möchte ist mit zu erleben das die kidds sich auf den selben weg machen wie es in solchen systhemen eben der fall ist.....alkoholismus betrifft nicht nur die person die trinkt.....es betrifft ganze gennerationen und ich wünsche mir für die kinder einen ausbruch aus dieser spirale.darum kämpf ich und tu das was wichtig ist: ehrlichkeit und offenheit sind für mich nummer eins auf meiner liste, liebe und zuwendung, den kindern vermitteln das ihre wahrnehmung nicht falsch ist und das SIE keinerlei schuld, verantwortung für das ganze haben was um sie rum passiert.

    lieben gruß
    melanie

    liebe RenateO, ja so ähnlich wars bei mir auch, wobei die hilfen für die kinder schon viel früher in anspruch genommen werden konnten, weil die zeit heute schon wieder anderst sind. eher verständnisvoller und im sinne der kinder. früher hatten kinder ja kaum rechte, gott sei dank hat sich das ja inzwischen rumgesprochen das auch kinder rechte haben. ein glück trotzdem muss ich leider sagen ist das alles immernoch nicht so gut wie es sein sollte. prophylaye gibt es nicht, also die vorsorge es erst gar nicht soweit kommen zu lassen , das kinder leiden. das jugendamt will ich nicht schlecht reden. nur leider weiss ich aus eigenere erfahrung das dort immernoch viel zu wenig unternommen wird den kindern aus solchehn familien zu helfen. da wird der vater, der ja das recht auch hat die kinder zu sehen eher noch gesehen als die kinder die unter solchen kontakten leiden. lieber einen vater der sich halbwegs kümmert als keinen vater, wird behauptet oder es wird gesagt in anderen familien wo beide partner noch zusammen leben wird ja auch alkohol getrunken. ich als mutter war überfordert mit dem kampf, hätte mir hilfe erwünscht und habe keine bekommen. die rechtfertigung fürs nicht helfen war, es gäbe andere familien die noch schlimmer dran seien wie wir und wo die mutter nicht so gut ausgebildet sei wie ich in sachen pädagogik. ich müsse das allein machen.so oft bin ich dann doch los gezogen und holte mir beistand. wenn schon nicht vom jugendamt, denen ich regelmässig meldung machte weil wieder was passiert ist, dann wo anderst, dacht ich mir. reagieren tut das jugendamt wohl wirklich nur, wenns zu spät ist. mein eindruck.

    nur das der umgang des vaters mit den kindern heute noch tiefe narben hinterlassen hat merke ich gerade meinem grossen an. es tut mir weh, hab ich alles was in meiner kraft stand getan und konnte es nicht verhindern das er heute unter dieser prägung leidet. nun könnte man ja sagen selbst schuld hättest halt...ich konnt nicht mehr machen wie das was ich tun konnte.habe alles mir mögliche unternommen und seh gerade einen heranwachsenden fast erwachsenen jungen, der da steht und weint, weil er sagt, das er mit dem vater und dem was passiert ist nicht mehr klar kommt. gerade im moment, wo der vater wieder meint er müsse wieder auf tauchen. es ist schlimm, ich spüre einfach da auch meine narben die ich habe und kann das ja nach empfinden wie es ist ein EK zu sein. ich rede viel mit ihm. er erzählt viel was ihm passiert ist. ich konnte das kind nicht schützen. da in dem punkt fühle ich häufig noch versagensängste, spüre förmlich die schuld die ich mir gebe für das was gewesen ist. ich muss mich dann immer wieder klar machen, ich bin nicht schuld. es liegt nicht in meiner verantwortung.

    nun zurück zum eigendlichen was ich damit sagen möchte ist. es gibt immer noch zu wenig aufklärung über alkohol und die sucht und das suchtsysthem in dem bereich wie es auf ganze generationen sich aus wirkt. auch beim amt. leider.traurig.

    gruß
    melanie