hallo RenateO,
danke dir für deine zeilen.:)im grunde weiss ich warum, doch das half mir ehrlich gesagt überhaupt nicht raus aus dem co. also würd ich mal behaupten das wissen um das warum hilft nicht , also muss mans auch nicht wissen und darüber nachgrübeln. es ist halt so gewesen und du kannst es ja jetzt, wo du weisst WAS los ist mit dir, daran für die zukunft was ändern 
hallo und guten morgen ihr lieben,
ich hatte es nicht leicht in meinem leben.schon als kind nicht bzw es begann ungefähr mit 12/13 jahren mit meiner mutter schwierig zu werden. ich hatte dafor im grunde eine wunderschöne kindheit, spielte viel draussen und hatte auch freunde mit denen ich draussen dann total viel unternommen habe, die mir wichtig waren, wo ich mich wohl fühlte.
doch ich kann auch dazu sagen ds sich das alles ja ziemlich hart anhört, ich wärend dessen ja nicht litt. ich hatte zwischendrin auch zeiten, da ging es mir in meiner rolle als co auch richtig gut.
die trennung war weit weniger schlimm wie ich hier von freunen lese, weil ich wenn ich entscheidungen treffe die dann auch konsequent durchziehe. wenn schluss ist ist schluss bei mir
ich hing dem mann da nicht nach oder vermisste ihn, im gegenteil ich war so froh wo das alles vorbei war.hätte ich keine kinder dann wär der kontakt zu ihm sofort nach dem rausschmiss abgebrochen und ich ihn nie wieder sehen wollen.ich mag den mann, er ist ein ganz lieber mensch ohne alkohol.doch mein co war eben zu glauben den kindern den vater zu erhalten.
ich bin im grunde ein ganz liebevoller mensch mit viel freude am leben. das konnt mir keiner nehmen, das konnten diese zeiten auch nicht verhindern, das ich das durchweg geblieben bin.
wärend der aufarbeitung da hab ich den ganzen schmerz der in mir lag, der ganzen vielen jahre der zurückhaltung und des aushaltens dann gespürt gehabt. zeitweilig war ich ja wie tot, was gefühle an ging. ich funktionierte ja nur noch.der krebs zeigte ja auch als krankheit ich bin ein mensch der viel schluckt und in sich drin lässt bis es zu viel wird und dann böse wird und ausbricht.
heute ist das alles anderst. heute lebe ich. funktioniere da wos notwendig ist, beim job (den ich liebe, das macht spass und ich fühl mich da wo ich jetzt arbeite) , in der hausarbeit (puhh ich funktionier da ehrlich gesagt noch immer nicht so gern
) der erledigung unleidiger formularausfüllungen (ich hasse es diese ämterrennerei!)und habe als ausglich dazu mit vielen dingen ob sauna, wellness was mir gut tut oder ob es dann eben auch treffen mit freunden, bekannten oder eben auch tanzen gehen (ich mag das so gern) ist immer so wie ich mich fühle, was ich gerade brauche hole ich mir dann. ich hab mir angewöht für arbeiten die ich nicht so gern mache mich danach ein kleines bischen zu belohnen für erfolgreiches funktionieren. sei es nur das ich mir ne tafel schoki kaufe, die ich gern mag und die dann ganz bewusst genüsslich verspeise.
stinkt mir was sag ichs grad raus. bin da sehr direkt geworden. klarer wie früher. für mich setzt ich mich ein, sofort ohne runter schlucken. vielen gefällt das eh besser wenn ihnen klar gesagt wird, wenn was los ist als wenn sie spüren, das der andere leidet aber nichts sagt. also raus damit, klarheit schaffen ohne weiteres darf ich das, bin ja nimand der unter die gürtellinie geht oder andere ohne grund angreif. ich sag das was mich betriff, was mir fehlt, das darf ich mitteilen.meine erfahrung seit her immer nur durchweg positiv.seit dem ich offenenr und direkter bin gehn die leute auch anderst mit mir um. es macht so spass zu erleben ds sich da ein durchbruch geschafft wurde und ne mauer eingestürzt ist, die ich hatte um mich zu schützen.
dein vergleich mit dem hund ist mir auf gefallen. ja stimmt hunde reagieren auf körpersprache, tonfall. kannst du da stehen und bist autentisch merkt das tier das. dann folgt es.
ich will ja nicht das die anderen mir folgen wie ein hund. menschen mir gegenüber haben anderst wie beim hund ne eigene meinung, eine eigene persönlichkeit, die zu respektieren ist und zu achten. denoch ist das miteinender umgehen bei menschen die auch so klar sind mir inzwischen tausend mal lieber wie bei denen die eben nichts sagen. heute such ich mir solche aus, menschen die authentisch sind, mit welchen ich reden kann, klarheit schaffen kann. das spür ich ziemlich schnell wo das geht und wo nicht.ich bin ein ziemlich sensibler mensch, geprägt durch meine EK geschichte. grad im job profitiere ich dafon.aber auch inzwischen, was ich auch gelernt habe im privaten bereich auch.
apropos job. ich bin nun seit 9 monaten in dem anderen bereich tätig. habe ja im januar gewechselt gehabt. die alte arbeitstelle war irgendwann auch ballast gewesen und durch einen zufall hat sich was neues auf getan gehabt. im sommer hatte ich einen durchhänger. vermisste kurz mal die arbeit dort auf der alten gruppe. nicht die mitarbeiter, die frauen die ich betreute. doch dann gings nach zwei tagen wieder weiter und irgendwie lebte ich danach so richtig gut in der neuen gruppe ein. inzwischen bin ich dort an gekommen. teammitglied und integriert und auch anerkannt bei allen.ich bekomme seit anfang durchweg positive rückmeldungen, selbts die fehler die ich mache werden besprochen, nochmal angeschaut, dadurch wahr genommen und ich kann es ändern. klasse ist, es funktionier auch anderstrum, das ich dankbar bin für klare ansagen mir gegenüber, wenn was ist mir das auch gesagt wird. es sind die konstruktiven kritiken die mir sehr gut tutn, nur dann kann ich was ändern.auch die zu betreuenden brauchen klare ansagen, grenzen die ich setzen muss um da von ihnen nicht auf gefressen zu werden. das kann ich auch inzwischen sehr gut und das schafft bei der arbeit ne angenehme athmosphaire die ruhe rein bringt. mir wird da rück gemeldet das ich wenn ich arbeite der gruppe gut tu weil ich die ruhe habe und diese auch vermitteln kann, die klarheit habe, jeder weiss was ich von ihm erwarte, was er zu tun hat und grenzen setzen kann in aller ruhe ohne stress mit direkten worten die ankommen. es ist inzwischen so toll und ich bin froh über den wechsel. dem team habe ich rück gemeldet das ich mich im team wohl fühle und durchweg mit ALLEN! mitarbeitern sehr gut aus komme
das ist schon fast ne sensation ein solches team um sich zu haben.....nur so kann man auf ner psychiatrischen auch arbeiten, sagten sie mir dann und ich würde perfekt rein passen :).
angst um meinen ruf hab ich heuten nicht mehr. 2009 bis 2011 wurde ich mit meinen kindern am ort gemobbt.damals als ich krebs hatte und keiner da war mir zu helfen. es waren natürlich ums haus sichtbare spuren das ich nicht mehr alles schaffe und die vorurteile "die packt das nicht allein" wurden wohl in der zeit von vielen dann bestätigt. ich sah ja auch schrecklich krank aus.anstelle nach zu fragen was los ist wurde üble nachrede betrieben und mein jüngster sohn litt am meissten darunter, weil das dann an ihm dann ausgelassen wurde.die tehrapie half mir auch mit so ner situoation um zu gehen. ich lernte mich nicht abhängig von anderen, ihrem gerede zu machen sondern da zu stehen und mir zu sagen , egal was andere über mich reden ich weiss wer ich bin und was ich leiste. das ist die hauptsache!anderen es recht zu machen geht eh nie!!! mir es recht zu machen um so besser.mein sohn lertne auch. ihn suchte ich hilfe überall wo es nur ging, das er sich stabilisieren konnte.
nun heute ist mein sohnemann durchweg positiv bewertet, in der schule kommt er klar mit den mitschülern auch. die letzte beschwerde von seinten der schule war im oktober letzten jahres. da hab ich dann auch auf den putz gehauen und der schule erzählt was ich dafon halte. seit dem ist ruhe. ein kinder und jugendpsychiater, den ich seit jahren in schweren zeiten aufsuche mit den kindern half mir dabie mich durch zu setzen indem er mir sagte ich darf als mutter auch der schule klare grenzen setzten.
ahhh und noch was was mir grad noch einfällt. ich hab mit meiner EK geschichte abgeschlossen und akzeptiert das ich EK bin. dadurch bin ich offener geworden und kann auch allen erzählen was gewesen ist. das ist kein geheimnis mehr und ich fühl mich damit auch sehr wohl. auch kein geheimnis mehr das ich co bin, das mein ex mann alkoholiker ist und darum auch die trennung dann sein musste. seit dem ich offen bin und das auch jedem erzählen kann und das inzwischen auch jeder wissen darf gehts mir total gut damit. es kommt keiner mit verurteilungen daher. auch angst um nen arbeitsplatz brauch ich nicht haben, ich bin seit 20 jahren dort angestellte, da kann mir keiner an karren fahren wegen meiner kindheit oder so(einen jubiläumsblumenstrauss und anerkennende worte via karten und cheff bekam ich ) . selbst wenn mein eltern in der einrichtung in der ich arbeite ein angesehenes ehepaar waren, beide sind rentner und dort nicht mehr zu gange. das tut auch gut und viele kennen meinen vater auch meine mutter.das er ein schwieriger mensch war oh ja, das erzählen mir einige aber das er so viel getan hat für die einrichtung das schätze auch ich.ich hab meine geschichte und auch die wird gehört und es gab nie deswegen irgendwelche unangenehmen situationen. es tut gut. drum schreib ich hier auch viel von mir, weil ich keine angst habe das es irgendwer liesst den ich kenne. denn jeder der mich kennt kennt auch die geschichte.
gruß
melanie