Beiträge von Melinak

    guten morgen

    nun ich kann das auch nur unterstreichen. hier handelt ein mensch dessen bewusstsein durch den alkoholeinfluss dahinführt, dich als co zu behalten um weiter zu machen. ein kuss ist nicht immer zeichen von liebe. ein kuss kann ganz dolle druck ausüben. wenn du spürst in dir, das dir diese nähe nicht gut tut, weise ihn darauf hin, das er sowas in zukunft nicht bringen soll.

    das fünkchen hoffnung das du ansprichst, das du nicht verlieren möchtest wird dir unter umständen irgendwann zu verhängnis. dann wenn er schafft dich wieder um den finger zu wickeln, dir honig ums maul zu schmieren, versprechungen abgibt was zu ändern, aber keinerlei ansätze zeigt was gegen die sucht zu unternehmen und sich hilfe sucht.viele versprechungen habe ich schon gehört, viele solcher mich wieder zurrückholender momente hat es gegeben. inzwischen ist die hoffnung weg. damit lebe ich ENDLICH frei, weil meine gedanken sich nicht mehr um die alkoholsucht dieser menschen drehen, sondern aussschliesslich um mich wie ich damit in zukunft umgehen kann, um nicht auf so einer ausgelegten "schleimspur" auszurutschen die da heisst: ich liebe dich!

    weisst du diese worte bewirken immer was in dem anderen. meissten, das man sich darauf einlässt. manche menschen benutzen diese worte einfach nur um für sich zu erreichen, das der andere wieder funtioniert. ich denke diese worte sind auch worte der mannipulation. oft gesagt, nicht so gemeint wie du sie verstehen möchtest. eines der gemeinsten co knöpfe überhaupt.

    dahin zu schauen, was in dir ist, was dich bewegt. sind es die schönen worte, die du hörst, die in dir was auslösen? was löst es in dir aus wenn dir gesagt wird:ich liebe dich? eine hoffnung, ein bild das du siehst. eine phantasie, ein wunschgedanke. was sagt die realität denn dazu zu dem was du siehst. stimmt dein bild das du hast mit dem überein, was du mit ihm noch leben kannst?

    lieben gruß melanie

    lieber thomas,

    was ich meinte mit der eigenverantwortung ist das, das du erkennst, das auch DU teil dieses systhems bist. nicht nur deine frau ist krank. du bist coabhängiger, also auch krank. das die coabhämgigkeit eine suchtkrankheit ist, das muss ich dir glaub ich nicht erzählen, das kannst du unter den cobausteinen auch nachlesen. schau mal hier:https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php

    damit dann anzufangen und sich selbst zu hinterfragen ist unausweichlich für dich, wenn du da aussteigen möchtest.schaum mal hier ein gutes beispiel für deine coabhängigen gedanken:


    Zitat

    Das kann ich nicht ändern und das ist ihr Problem

    nein das ist nicht ihr problem das du nichts ändern kannst das ist DEIN problem das du hast, weil du es gern ändern möchstest und da hilflos mitanschauen musst, wie sie sich ihrer sucht zuwendet und du NICHTS machen kannst.

    Zitat

    Anscheinend ist sie nicht stark genug

    was sie betrifft ist folgendes: ein alkoholiker braucht seinen tiefpunkt. du als co hast ihr diese möglichkeit nie gegeben zu fallen. so tief zu fallen, das sie diesen tiefpunkt erreicht. du hast sie gestütz und gehalten, warst für sie da. so konnte sie die sucht ausleben, mit dir als co, den sie braucht um weiter zu saufen.

    das ist der hintergrund der aussage "in liebe loslassen" du darfst sie loslassen und sie machen lassen, ohne das du einfluss nehmen möchtest auf ihr verhalten. hilflos daneben zu stehen und anzuschauen wie ein mensch sich zugrunde richtet tut enorm weh. hier anzusetzen und DIR zu sagen: ich mach das nicht mit, ich schau mir das nicht weiter an. das ist dann deine eigenveratwortung, das DU danach schaust nach DIR zu schauen.das DU diesen schmerz hast glaube ich dir gerne,ich hab den auch. nur setze ich mich disen situationen nicht mehr aus, lass meine mutter saufen, sie darf das. ich lass meinen exmann saufen, er darf das und ich darf gehen, mich schützen dafor und mir das dann nicht weiter anschauen.ich habe nicht die pflicht diesen menschen noch zusätzlich den halt zu geben um weiter zu machen. mein leben ist mir wichtig geworden, das zählt. was diese menschen aus ihrem leben machen ist und bleibt IHR eigene verantwortung, daran werde ich nichts mehr ändern.

    schau da nach dir und nicht weiter nach ihr. DU kannst FÜR DICH handeln, niemals für den anderen.

    lieben gruß melanie

    liebe mora,

    manchmal ist es im leben so, das es von der einen minute auf die andere minute total ändert. das geht so schnell, das man da fast nicht hinterher kommt. thats live!

    schön dich dennoch so voller energie zu lesen. ohne frust, zorn....schön!

    lieben gruß melanie

    lieber matthias,

    Zitat

    ich find gewiss garnischt raus, bin nich qualifiziert

    wie, du hast doch rausgefunden, das auf dem fragebogen die frage nach dem alkohol gefehlt hat, oder nicht? hast dich doch da sehr stark gemacht, das diese frage dann auch in den fragebogen drin stehen sollte. wolltest du das nur auf dem papier haben? gings da um das prinzip oder um mehr? ich mene wenn sowas auf einen fragebogen drauf kommt, sollte das ja auch in der untersuchung dann relevant sein, sonnst bringt die fragerei ja nichts. (meine meinung aber auch ich bin nicht qualifiziert).

    gruß melanie

    hallo thomas,

    ich war es, die geschrieben hatte, wenn beide eltern nicht n der lage sind sich um ein kind zu kümmern, wäre es besser für das kind in einer pflegefamilie gross zu werden. denn diesen hick hack den wir hier erleben, guter alki schlechter alki guter co schlechter co erlebten wir alle wärend der zeit der trennung und auch danach. da gibts aber weder einen wettkampf gut oder böse, besser oder schlechter.da schiebt der eine dem andern was in die schuhe, dochbei dieser geschichte alkoholiker und coabhängiger sitzen beide im selben boot. das abschieben von gut und böse ist ein abschieben von der eigenen verantwortung auf den anderen. dabei verliert derjenige schnell aus den augen, das er eine eigenverantwortung hat. faktisch ist es schon richtig von gipfel azusprechen das coabhängige sich in der zeit vor der trennung und im ausleben der coanteile nicht wirklich gesund um die kinder kümmern konnte.

    ich meine damit gesund sich kümmern können, den kindern gesunde strukturen zu vermitteln, die kinder unabhängig und frei zu begleiten und darauf zu achten, das sie sich frei entwickeln können. ich selbst bin aufgewachsen in einem dysfunktionalem systhem. weiss was kinder durchmachen, wenn beide eltern sowohl co als auch alkoholiker sind. meine eltern haben sich nicht getrennt also musste ich schauen wie ich dieses dysfunktionale dann als erwachsene wieder so sortiert bekomme, das es wieder einigermassen gesund gelebt werden kann.dafür habe ich mehrmals eine therapeutische unterstützung in anspruch genommen.

    dennoch werde ich mir kein schlechtes gewissen einreden lassen. gehandelt habe ich immer im bewusstsein für die kinder da zu sein und habe mich um sie gekümmert. zum glück für meine kinder , das ich mir generell auch wärend der ehezeit und vor allem nach der trennung auch fachleute an die seite geholt habe, die den kindern und mir geholfen haben da raus zu kommen aus diesem ungesunden systhem. das haben alle drei schon in frühen jahren bekommen, eine fachliche begleitung ich bis sehr froh das diese kinder durch dieses handeln heute gesund dastehen und einen ganz anderen hintergrund haben wie ich das einmal hatte.

    doch das ging wirklich dur dadurch, das ich mir helfen lassen habe. das die kinder hilfen bekommen haben. ich selbst wäre dazu allein nicht in der lage gewesen, musste erstmal sehen wie ich aus meinen eigenen coabhängigkeitsstrukturen rauskomme. so lief das hand in hand.durch diese begleitung von therapeuten bei mir und den kindern konnten die kinder sich auch prächtig entwickeln.

    darum meinte ich auch, das das sich kümmern und verantwortung übernehmen ein ganz wichtiger part ist.für dich und auch für dein kind.hol dir hilfen, die bekommst du für dich und auch für dein kind, das du rauskommst aus dem systhem. denn sonnst wird dein kind das gleiche erfahren wie wir hier, das er als erwachsener irgendwann an einen punkt kommt, wo er selbst nicht weiter kommt.

    es ist auch so, suchterkrankung ist eine sehr ernst zu nehmende erkrankung. da hilft es nicht hinzugehen und zu glauben, die zeit wird schon richten.

    lieben gruß melanie

    liebe gipfel,

    lass mal gut sein. versuch dich mal mit coabhängigkeit ausseinander zu setzen, befor du hier so heftig reagierst. ich lass mich mit dir da auch nicht auf ne diskussion ein. ich weiss was ich getan habe und lass mir von aussen kein schlechtes gewissen einreden. ausserdem ist das hier denk ich mir äusserst unangebracht wir sollte thomas eher ermutigen sich aus der coabhängigkeit zu lösen als ihn da so an den pranger zu stellen. deine worte sind hier nicht förderlich du bist doch überhaupt nicht in der lage und auch nicht im bilde. weder kennst du mich noch kennst du thomas. allso lass die kirche im dorf. hier gehts um thomas und nicht um dich!

    gruß melanie

    liebe gipfel,

    Zitat

    Warum ist hier jede/r der Meinung, daß ein Co-abhängiger Mensch stärker ist als ein nasser Alkoholiker ?

    hat das was mit stärker sein wie der andere zu tun? es ist kein wettkampf um stärke und schwäche, besser oder schlechter.

    was ist denn für ein kind übler, eine angesoffene mutter auf dem sofa liegen zu haben die sich nicht kümmern kann oder einen vater der sich trotz aller coabhängigkeit sichum sein kind kümmert.

    ich als coabhängige habe meine kinder nicht vernachlässigt gehabt,war immer für sie da.im gegensatz zum besoffenen vater der eben nichts getan hat.

    ich denke das ist abwägungssache wo das kind am besten aufgehoben ist. wenn der coabhängige nicht fähig sein sollte sich ums kind zu kümmern, dann ist es sicher richtig zu sagen, das kind sollte in dem fall besser zu einer pflegefamilie.

    wir können kinder nicht von allem übel bewahren. doch können wir die kinder so betreuen, das es ihnen gut geht. das ist nun aufgabe von thomas, die er wahrzunehmen hat. richtig ist, wenn das nicht möglich ist, dann wird das kind leiden.

    lieben gruß melanie

    hallo thomas,

    ich finde, du hast da eine verantwortung zu tragen. verantwortlich handeln bedeutet auch, schritte einzuleiten die unangenehm sind. zum schutz den kindes. du hast für das kind als vater dafür sorge zu tragen, das es ihm gut geht. das kind ist schutzbedürftig und braucht jetzt in dieser situation einen HANDELNDEN vater und keiner, der meint die zeit wirs dann mit sich bringen.

    es gibt viele beratungsstellen an die du dich wenden kannst, wenn das jugendamt für dich etwas bedrohlich wirkt. die helfen dir da genauso gut. nimm kontakt auf zu einer solchen stelle, du wirst merken, dort wird man dir helfen können.

    ein wegziehen aus der wohnung ist wie ein weglaufen. nur wielange willst du vor etwas weglaufen, vor dem du nicht weglaufen kannst? stell dich dem ganzen.

    auch ich bin der ansicht, das eine mutter zwar ein recht auf den umgang mit den kindern hat, auch ein vater. nur wenn diese person dann sich dementsprechen benimmt, das sie dem kind schaden zufügt dann hat sie dieses recht selbst vertan. nicht du bist der böse, der da was verhindert, sie ist es selbst, die es verhindert durch ihren alkoholkonsum. kinder haben ein recht auf gewaltfreies/alkoholfreies umfeld, ein gesundes aufwachsen. als mutter oder vater hat man nicht das recht den kindern zu schaden, denn sie gehören einem nicht. kinder sind eigenständige menschen deren schutz in der hand der erwachsenen liegt. darauf haben wir erwachsene zu achten.

    lieben gruß melanie

    liebe julchenazul,

    schade das du gehst. kannst gern trotzdem ab und an mal reinschauen, auch wenn du nun frei bist. manchen neuen hier ist es ja hilfreich, wenn sie unterstützung von denen bekommen, die da durch sind. mich würde es freuen dich ab und an mal zu lesen. dennoch ist und bleibt es deine entscheidung, ob das oben dein letzter beitrag sein wird oder nicht.


    ich wünsch dir vorab dann schon mal echt viel glück auf deinem weg.
    lieben gruß melanie

    lieber mathias,

    schön das es nachgelassen hat bei dir. nur ich frag mich , hat alkohol nicht eher die wirkung eben nervenbahnen auszuschalten und wesendlich weniger schmerzempfindlich zu sein als ohne alkohol? ist das dann nicht wiederum paradox, wenn du schreibst die phantomschmerzen haben nachgelassen. auch das sie plötzlich nachgelassen haben. ein plötzliches nachlassen ist für mich eher ein indiz dafür das der nerv dann mal ruhe gibt, weil er vielleicht abgestoreben ist?

    übrigens ich hab auch nen phantomschmerz im fuss. der fuss ist zwar nicht weg, doch ich hatte in der fussohle mir was eingetreten gehabt vor 4 jahren, was mir der arzt bei vollem bewusstsein rausgeschnitten hatte. das beteubungsmittel einspritzen in die fussohle ist eine schmerzhafte tortur.er hat mehrmals einstechen müssen von einigen seiten und war nicht zimperlich bei der prozedur. ich hab geschrien wie ein kleines kind und bin fast ohnmächtig geworden. seit dem habe ich diese schmerzen im fuss, die eben nichts mehr mit der eigendlichen ursache, das das teil noch im fuss drin ist, zu tun sondern damit das sich das schmerzgedächtnis diesen schmerz so eingeprägt hat, das der fuss mir heute noch weh tut.es sitzt also nicht im fuss sondern im schmerzgedächtnis. ich bin sehr gespannt was du noch rausfinden wirst ;)

    lieben gruß melanie

    liebe faithfull,

    ich weiss die kraft einer liebenden mutter, die da entsteht. das selbe wie du es beschrieben hast habe ich für meine drei auch gemacht. diese kraft ist nützlich und schaffts dann auch aus dem teufelskreis rauszugehen. ich bin mienen drei deswegen auch unsagbar dankbar, das sie mir dabei geholfen haben aus dem teufelskreis rauszukommen.

    deine süsse ist noch so klein. wenn du als mutter da vorbild bist, ihr vorlebst, das du nicht alles mit dir machen lasst, sie sieht, das du dich bemühst, dir hife suchst und annehmen kann bist du ein starkes vorbild für sie. sie lernt dadurch auch selbst auf sich zu achten, für sich einzustehen und die eigenen bedürfnisse wahrzunehmen. daraus wächst ein gesundes kind. meine sind soweit inzwischen, das sie abschätzen können, welchem vorbild sie nacheifen wollen. dem vater, der noch säuft und kaum noch kontakt pflegt, weil er nicht in der lage war eine richtig tiefe beziehung aufzubauen. oder der mutter, die sich inzwischen so stabilisiert hat, sich hilfen sich, sich durchsetzt, für sich selbst dasteht. die kinder entscheiden schlussendlich dann wohin sie wollen.was ich erkenne ist, das meine sich hilfe holen, wenn sie hilfe brauchen, nicht alles mit sich machen lassen, sich wehren, durchsetzen. das sind gute gesunde vorraussetzungen fürs spätere erwachsen werden. ich weiss die ersten jahre hatte ich auch angst, sie kommen ins gleiche fahrwasser rein wie ihr vater. nun habe ich alles gemacht, was wichtig ist, das es soweit nicht kommt. den rest werden sie dann selbst entscheiden.

    lieben gruß und kopf hoch du hörst dich stark und voller energie an.

    lieben gruß melanie

    lieber mathias,

    nun ich steig da noch nicht so ganz durch. phantomschmerzen sind mir ein begriff. die gibt es bei vielen menschen. ob nun trockener alkoholiker oder nicht. was hat das denn damit zu tun, frag ich mich gerade, das du so appicht darauf bist, diesen aspekt n den fragebogen reinzustllen? bist du der meinung das deine trockenheit oder die alkoholsucht irgendwas mit dienen phantomschmerzen zu tun hat? phantomschmerzen sind schmerzen die der körper noch empfindet, obwohl dieser körperteil nicht mehr da ist, weil amputiert. das spielt sich im schmerzgedächtnis im gehirn ab. da sind nervenzellen am schmerzzignale senden, die nur in erinnerung im gehirn gespeichert sind. denkst du, das du durch dein alkoholkonsum da im gehirn was abbekommen hast? trinken tust du doch seit ewig vielen jahren nicht mehr, der körper konnt sich doch inzwischen wieder erholen von den exessen.wie gesagt ich weiss von einigen berichten, das das vielen menschen passiert, die amputiert sind, egal ob sie nun alkoholiker waren oder nicht.

    lieben gruß melanie

    liebe Faithfully,

    ich kann dir eins sagen: es lohnt sich den weg da raus zu machen. leider schreiben hier relativ wenige weiter, wenn sie den absprung geschafft haben brauchen sie hier keine hilfe mehr und viele gehen. doch einige haben ihre erfolgsgeschichten weiter geschrieben, weil sie mut machen wollen, diesen schritt zu gehen. das diejenigen die sich momentan entscheiden, welchen weg sie gehen wollen erkennen können: es gibt ein leben nach dem alkohol, es gibt ein leben auch für cos danach, das wesendlich leichter zu leben ist und angenehmer ist als das was du gerade so erzählst.vertraue darauf. ich denke in einigen monaten wirst du das alles ganz anderst sehen können wie jetzt im moment. gib dir und deiner tochter diese chance, da raus zu gehen aus dieser beziehung.

    ich weiss wie schwierig es ist als kind gross zu werden, wenn ein elternteil alkoholiker ist. ich bin selbst nicht nur co sondern auch EK. wichtig ist für dein kind, das sie geschützt wird. das du nun die verantwortung für sie übernimmst und das allein. denn er ist nicht in der lage es zu tun. kontakte mit nem angetrunkenen vater müssen nicht stadtfinden. das schadet dem kind mehr als das es ihm nützt. darum sei da konsequent. wenn er trinkt bekommt er das kind nicht. nicht weil du es nicht willst. weil er es in diesem zustand nicht betreuen kann. weil du diejenige bist, bei dem das kind wohnt hast du diese entscheidung zu treffen zum wohle des kindes.

    was du noch machen kannst ist das du bestimmte beratungsstellen anläufst, wo du dich hinwenden kannst. das JA ist schon ganz gut. doch es gibt zum beispiel alleinerziehendentreffs, wo du dann dich mit frauen treffen kannst die in ähnlicher situation sind wie du. was dir sicher auch gut tun wird, wenn du erkennst, du bist nicht allein in einer solchen situation. es gibt bei der charitas beratungsgespräche wie du den umgang mit ihm handhaben willst. es gibt dann auch den betreuten umgang, wo er die tochter sehen kann, im beisein einer fachkraft die das dann überwacht, speziell für den fall, wenn dafon auszugehen ist, das sich der vater da nicht richtig ums kind sorgen kann. informier dich da einwenig. denn solche hilfen sind gut, die geben dir halt und sicherheit das auch durchzuziehen. die stärken dich nämlich.

    lieben gruß melanie

    hallo,

    ich merke zur zeit, das mich das thema alkohol und alkoholiker im grunde in meinem leben nicht mehr betrifft. ich mache mir zwar gedanken hier im forum dazu, begleite auch geren die menschen die hier schreiben. doch für mein reales leben habe ich zu mir selbst gefunden. ich kann sagen es geschafft zu haben ein selbstbestimmtes leben zu führen und mich immer wieder in situationen, die das leben eben mit sich brinegn auf mich und mein bauchgefühl zu verlassen. dahin zu spüren, was mir gut tut.nicht das zu tun was andere meinen was ich tun soll. immer dahin zu schauen ob das was von aussen auf mich einprasselt noch stimmig und gut anfühlt oder ob ich da einen wiederstand fühle. bei wiederstand wird das dann thematisiert, klar gestellt, bis ich wieder da hin komme, das es für mich stimmig ist gut gut anfühlt. ich mache heute nicht mehr alles mit. nicht mehr aufgrund von"sei doch so lieb, machs für mich oder machs für die kinder". ich wer mich hüten heute noch entscheidungen zu treffen, von welchen ich den eindruck habe, dahinter kann ich nicht stehen oder nur halbherzig.

    der umgang mit menschen ist nunmal allgemein geprägt von einfluss nehmen auf andere. es ist nicht nur thema alkohol oder alkoholiker, es gibt genügend menschen, die auch ohne alkoholkrank zu sein mannipulativ unterwegs sind. das spür ich, auch diese menschen erkenne ich und kann da reagieren.meisst reagier ich dann mit "nein das mach ich nicht mit". es ist dann zum glück aber so, das es nicht wie vorher so geschehen mit den nassen alkoholikern zu endlosen diskussionen und stress kommt, sonder das ich erfahre, das diejenigen, die normalität leben auch dementsprechenden austausch suchen und wir dann auf einer basis miteinander umgehen können, die dann für beide seiten ein angenehmes "nein ich mach das so nicht mit, aber anderst" dann mit sich bringt.da sind gute erfahrungen die ich machen darf und lerne jeden tag mehr mich selbst auch als normal zu sehen. langsam aber sicher merke ich wie dieses co in mir sich zwar nicht auflöst aber zu einem stillstand kommt, weil ichs für mein leben heute nicht mehr brauche.

    ein gutes gefühl der zufriedenheit kann ich spüren. ich mache meins, das werd ich immer beherzigen.

    ich kann nur allen die nun in der schwereren zeit der trennung sich befinden mut zusprechen das zu tun was für sie selbst wichtig ist.auf sich selbst zu achten und egoistisch zu sein ist kein negatives handeln.es ist zum teil lebensnotwendig sich selbst zu sehen und nicht den anderen. gerade alkoholiker werfen dem anderen vor egoistisch zu sein, wenn er sich trennt. ein vorwurf, der da an ein gewissen appeliert. doch das cogewissen kennt egoismus nur als negatives. also ist es wichtig das egoismus eben nicht als negativ empfunden wird sondern als positiv.

    dann die schuldfrage. schuld ist hier keiner. das könnt ihr getrost ausblenden. alkoholismus ist eine krankheit, schuldig ist hier keiner dafür das er krank geworden ist. auch ich als co habe keine schuld in mir coabhängig gehandelt zu haben. es war so, ich übernehm dafür die verantwortung, jedoch ohne mich schuldig zu fühlen.

    verantwortung zu übernehmen ist auch ein massives problem für beide seiten. sowohl der alkoholiker als auch der coabhängige sucht die verantwortung beim anderen partner. doch ist es richtig und gut sich für sich selbst verantwortung zu übernehmen und den anderen dabei ausser acht zu lassen. der andere hat eine eigenverantwortung für das was er tut. er entscheidet frei und eigenständig für sein handeln. wenn er alkohol trinken will, dann ist es seine entscheidung, die ihn kkeiner abnehmen kann. wir haben es mit erwachsenen menschen zu tun, es sind keine kinder die wir um und haben, für die wir zu sorgen haben. einen erwachsenen menschen muss keiner behüten, bevormunden,bewachen,kontrollieren oder gar mannipulieren.ausserdem gehört der eine dem anderen nicht, er hat also nicht das recht so einfluss auf den anderen zu nehmen, das der nicht in der lage ist eigenverantwortung zu übernehmen. das stelle ich heute fest, war in der partnerschaft die problematik die wir auslebten. er als alkoholiker ich als coabhängige. gleichermassen betroffen, in gleichermassen verantwortlich dafür was passier ist.

    ich möchte jedem der hier neu beginnt, sein leben zu leben ermutigen auf sich zu schauen, was er selbst zu verantworten hat, wo seine thematik ist an der er arbeiten kann. nur so geht der weg da raus, weg von abhängigkeit von anderen hin zur eigenständigkeit.jeder der hier schreibt, er versucht alles gerade zu biegen, versucht sich einzubringen, das der partner trocken wird sollte sich da zurück nehmen und den partner selbst entscheiden lassen, ob er weiter trinken will oder nicht. es ist legitim sich für den alkohol zu entscheiden. legitim aber auch als partner dann die konsequenzen zu ziehen und sich da dann zu verabschieden und zu distancieren von dem partner. notfalls damit, das man sich trennt und ein eigenes leben aufbaut. für einen coabhängigen ist ein nasser alkoholiker sein suchtmittel. es ist nicht die liebe die da wirkt und zusammen hält, es ist eine abhängigkeit. wer hier fragt, was heißt es in liebe los zu lassen, der bekommt die antwort: in liebe los zu lassen bedeutet für sich selbst eigenliebe zu entwickeln, diese vorne an zu stellen und den anderen los zu lassen. ihn die erfahrung selbst machen zu lassen. ihn erleben zu lassen, was es bedeuten wird, weiter zu trinken. mit all dem was passieren wird, sei es noch so schlimm.da gesunden egoismus zu pflegen und zu sich selbst stehen. wer es nicht mit ansehen kann, das der partner sich zu tode säuft hat die möglichkeit zu gehen.damit hat er genau das getan was für einen alkoholiker das wichtigste ist um irgendwann vielleicht doch den tiefpunkt zu erreichen um sich dann selbst hilfe zu holen.wenn nicht, dann eben nicht, das ist und bleibt ihm selbst überlassen. er ist erwachsen und darf sich so entscheiden.

    das das alles weh tut, keine frage. dennoch kann ich erzählen, das beide leidenswege unterschiedlicher hätten nicht sein können.
    der eine wäre ein mitmachen und weiterleben in abhängigkeit gewesen, wo ich meine eigenen coabhängigkeit ausgelebt hätte bis zum zusamenbruch. ich weiss was es bedeutet schwer krank zu sein. das will ich heute nicht mehr leben müssen, nur weil ich mich von meiner coabhängigkeit mich leiten lassen würde.

    der andere erstmal schmerzhaftere weg war die trennung (trenung vom partner als auch trennung von den eltern). doch ich durfte auch erleben, das nach der trennung und nachdem dieses schmerzhafte ausseinandergehen sich dann für mich als etwas besondert gutes hatte. ich konnte mich dafon erholen und dann anfangen mein eigenes leben aufzubauen. ich kann sagen, es war das beste was ich tun konnte. mich von abhängigkeit von aussen zu lösen und auf mich und meine bedürfnisse einzugehen. ich lebe heute ein zufriedenes leben. ich kann nicht behaupten, es gibt keine hürden mehr zu nehmen. doch die hürden die das normale leben ebenmit sichbringt nehme ich mit einer erleichterung, weil ich für mich selbst entscheiden kann wie ich diese hürde nehmen kann, ohne dabei zu leiden. es passt, es funktioniert und macht dann auch noch spass.

    ein leiden für andere, mitleiden für den partner oder die eltern oder auch der kinder,das werd ich heute nicht mehr tun. für mich bedeutet das nicht, das ich abgestumpft bin. ich kann sehr einfühlsam sein. dennoch mache ich heut nicht mehr das leid des mir gegenüber zu meinem leid. es bleibt seins.

    was ich heute erleben darf, an unabhängigkeit und eigenständigkeit hatte eine lange zeit gebraucht der aufarbeitung und des erkennen wer ich bin. ein kennenlernen der eigenen persönlichkeit, das annehmen und akzeptieren meiner coabhängigkeit. daraus entwickelte sich ein selbstbewustsein. danach kam es, das ich dur das mich annehmen eine eigenliebe und dadurch einen gesunden egoismus aufbauen konnte. was dann wiederum mit sich brachte das ich ein selbstwert für mich aufbaute. ich bin mir es selbst wert für mich zu sorgen, mich um meine bedürfnisse zu kümmern. dadurch konnte ich vertrauen aufbauen. vertrauen auf mich und meine fähigkeiten die ich besitze. fähigkeit mich zu spüren, zu fühlen, meinem bauchgefühl zuzuwenden und dadurch entscheidungen zu treffen die wichtig sind für mich. das was ich da spüren kann ist das gefühl für mich, was mich dann wiederum im kopf dann wieder neue erfahrungen die durch ein neues handeln dann agespeichert werden können. alte eingefahrene rituale, prägungen konnt ich anschauen und hinterfragen. viles habe ich aufgearbeitet bekommen, auch überzäugungen die ich lebte dann neu überarbeiten und das dann umwandeln für mich das es angenehm und lebbar wurde.dadurch werde ich wieder beweglicher und flexibler, neues kommt altes geht dabei wieder raus. es ist lebendiger geworden. mein leben heute nicht mer starr und eingefahren, geprägt von aussen. in mir ist das was ich brauche für mich. so lebe ich heute wieder gesund und zufrieden.

    jeder hat es für sich in der hand, ob er noch weiter in der sucht verharrt und sich gedanken um den partner macht oder ob er für sich dasteht und sich durchsetzt. jeder mensch hat die möglichkeit zu entscheiden wohin er gehen will. es steht keiner mit der pistole auf der brust da und wird gezwungen was zu tun was er nicht will. das zu erkennen, sich aus der sucht zu befreien und sich nicht weiter dem hinzugeben eine aufgabe. doch das sollte sich jeder hier zu herzen nehmen, für sich zu entscheiden, es gibt den weg da raus aus der sucht. ihn wahrzunehmen und zu gehen ist jedem selbst überlassen.

    lieben gruß melanie

    hallo sterntaler,

    Zitat

    Hallo Melinak,

    ich hoffe, dass in der nächsten Zeit die Einsicht kommt, und er etwas unternimmt.
    Ich hab das bei meinem Ex vor Jahren schon mitgemacht, es hat geklappt. (Das wir nicht mehr zusammen sind, liegt an was anderem.)
    Ansonsten werde ich was unternehmen, aber das wird dann nicht mehr unsere Sach, sondern nur noch meine Sache sein!
    Liebe Grüße
    sterntaler66

    ich frage mich gerade, was denn geklappt hat? das er aufgehört hat zu trinken? oder das du ihn hast überreden können aufzuhören? ihr seid ja nicht mehr zusammen, also hat die beziehung dann doch nicht auf ewig gehalten gehabt.

    was hast du für schlüsse draus gezogen? das du hoffnung haben kannst, das es bei dem einen genauso klappt wie beim anderen?

    die frage stellt sich ja dann, was bringt einen alkoholiker dazu nicht mehr trinken zu wollen? der partner oder die eigenen einsicht aufhören zu wollen, weils dem alkoholiker schlecht geht und der tiefpunkt dann erreicht ist. was hast du und deine hoffnung denn mit ihm zu tun? kannst du dich dafon lösen, von dem gedanken, das du da nichts mit zu tun hast?

    mein erleben dazu : auch ich hatte einmal eine beziehung mit einem alkoholiker. den habe ich auch so mannipulieren können, das er mit dem saufen aufhörte. doch wir beide wurden nicht zu einem liebespaar, denn als er aufhörte zu trinken war ich weg.es fehlte mir etwas. heut weiss ich, das ich damals eben mein co an ihm nicht mehr ausleben konnte, dann bin ich auf die suche gegangen nach was neuem, wo ich mein co dann wieder ausleben konnte. doch dann kam alles anderst. ich fing an mir gedanken um mich zu machen, meine eigene coabhängigkeit und das was ich jahrzentelang machte.

    lieben gruß melanie

    hallo ihr lieben,

    ich merke zur zeit sich so sehr zu freuen ist auch aufregend und kostet energie...lach.....ich glaub ich brauch nächste woche einfach nur mal ruhe. so viele menschen um mich die sich mit mir freuen hätte ich nie erwartet. es ist seit dienstag kein tag vergangen, wo nicht irgendwer sich mit mir gefreut hat, wo dann kurz zusammen gefeiert wurde, sich gefreut wurde, erleichterung auch von der anderen seite spürbar war. schön so viele liebe menschen um mich rum zu haben, die mir gönnen wieder gesund zu sein. schönes erleben, schönes leben.

    früher war das alles nicht vohanden, war ich allein damit. waren zwar menschen um mich. die sich dann aber nicht mit mir gefreut haben, die eher ihr leiden klagten, wie schwer es ihnen damit ging,das ich so krank sei. die mir zum vorwurf machten, weil ich sie belaste.die meine krankheit für sich und ihren suff ausnutzten um wieder einen grund zu haben sich die kanne zu geben.

    es hat sich so viel verändert. jetzt nehm ich es wahr, wie ich doch nach langen hin und herschwanken nun auf der richtigen seite unterwegs bin.

    liebe lottemotte,

    Zitat

    Schafft ihr es konsequent zu sein und euren Partner vor die Tür zu setzen wenn er nach Alkohol riecht?

    klaro hab ichs mit drei kindern gemacht. die konsequenten habe ich dann auch gern getragen, alleinerzeiehnd mit drei kleinkindern, ne harte nuss aber machbar. im gegensatz zu dem was ich MIT IHM zusammen hätte durchmachen müssen ist diese konsequenz sehr gut zu tragen gewesen!!!!!mir gehts gut und ich mach das schon seit 10 jahren allein mit den kinder, die sich trotz allem sehr gut entwickelt haben, oder gerade deswegen? ich denke gerade deswegen gut entwickeln konnten, weil sie diesen terror nicht mehr tag täglich haben miterleben müssen!

    Zitat

    Ich freue mich ja auch ihn zu sehen und unsere Gefühle füreinander sind aufrichtig. Was sagt ihr?

    ich denke du machst dir da selber was vor, das denke ich wenn ich das lese!

    lieben gruß melanie