Beiträge von Melinak

    hallo tom,

    Zitat

    Melanie Solange mein Mann mit mir zusammen ist, hat er NICHT das Recht zu trinken. Ich trage genau so Verantwortung für ihn, wie er für mich. So ist das in einer Partnerschaft. Und wenn ich mich von ihm distanzieren soll, dann brauche ich nicht mehr mit ihm zusammen sein. Ich will die Partnerschaft retten und nicht weiter zerstören.

    jeder mensch hat das recht über das eigene leben zu entscheiden.wir sind alles erwachsene menschen. jeder hat seine eigene verantwortung. in einer normalen partnerschaft klappt sowas prima.

    eine suchtbeziehung spiegelt das was du da schreibst wieder. du übernimmst verantwortung für ihn, wirst zum co. dazu kommt noch der selbstvorwurf, das du die partnerschaft retten und nicht zerstören möchtest. zudem leidest du darunter.

    du möchtest helfen. verständlich. jeder der hier angefangen wie du mit der hoffnung helfen zu können.ich habe das auch jahrzentelang so getrieben. ich bin EK und coanhängige. ich musste leider feststellen das meine hilfe die ich gab die situation nicht verbesserte. es half nichts. das einzige was ich erlebte war, das ich dabei fast selbst drauf gegangen bin.

    da setze ich an. ich bin hier dir zu helfen, möchtest du diese hilfe annehmen? selbst wenn die wahrheit dir weh tun wird und nicht zu deiner erwartung passt?

    lieben gruß melanie

    liebe tina,


    herzlich willkommen im forum.
    soweit ich weiss dürfen wir hier keine rechtsauskünfte geben. auch ein austausch per PN geht bei dir leider nicht, dazu brauchst du den erweiterten fohrenzugang.

    ansonnsten kannst du dich gern über deine befindlichkeiten mit uns hier austauschen, hier hat immer jemand ein offenes ohr.

    lieben gruß melanie

    hallo tom,

    Zitat

    !!!UND JETZT KOMMT DER BRÜLLER!!!
    Das ganze ist von seinem absolut verblödeten und inkompetenten Psychologen, den ich schon persönlich angeschrieben habe, genehmigt.
    Nach dem Motto, er habe kein Alkoholproblem und er schaffe das schon von sich aus. Meiner Meinung nach sollte der Mann seine Lizenz verlieren.
    Wobei man schon anerkennen muss, dass er Psychologe geworden ist, obwohl er die Möglichkeit hatte, einen richtigen Doktor zu machen.

    na das ist kein brüller. das ist fakt. du kannst nichts tun, was deinen partner von abhällt weiter zu saufen. es ist genehmigt das er trinkt, weil jeder mensch tun darf was er will. wenn dein partner sich für saufen entschieden hat ist es seine entscheidung,er ist nicht in der position es dir recht zu machen. wenn er emint sich schaden zuzufügen ist es seins, nicht deins. das hat mit dir kein bischen was zu tun.

    du kannst lernen dich dafon zu distancieren. auf abstand zu gehen, es nicht an dich ran zu lassen. so das du dein leben in den griff bekommst und lernen kannst. denn das ist wichtig: du bist für deine erfolge und nicht erfolge selbst verantwortlich!

    lieben gruß melanie

    hallo anita,

    als erstes mal herzlich willkommen von mir.

    nun liebe heilt nicht alles. liebe geht daran kaputt.

    ich glaube auch nicht, das er die liebe zu dir nch lange zeit leben wird, denn der alkohol spielt irgendwann die erste geige für ihn und dann kommt ganz lange zeit nichts mehr. du wirst auf kutz oder lang zum mittel zum zweck um ihm das zu ermöglichen weiter sein leben im rausch zu verbringen. es ist leider tatsache, du kannst es hier in allen berichten lesen, die hier geschrieben stehen. es gibt leider keine ausnahme!

    deine finanzielle abhängigkeit glaube ich nicht. es gibt wege, mittel und möglichkeit sich vom partner zu lösen nd ein eigenes einkommen zu haben. wenn du nicht arbeiten gehen kannst gibt es alg2. das langt für ein leben. ein leben zwar mit einschnitten, nicht mehr so wie gewohnt , doch es langt fürs erste aus. so wenig ist es nicht.

    wie umgehen mit einem alkoholiker?
    nun, ihn machen lassen. er wird saufen. du wirst neben ihn sitzen, neben ihm liegen und den rausch neben ihn zu akzeptieren zu haben.

    weiter heisst es für dich zu schauen das du alles was dich betrifft und weiterhin was ihn betrifft, finanzen, haushalt, freizeit allein machen. er wird dafür irgendwann nicht in der lage sein, wenn er sich tag täglich zusäuft.

    dazu kommt das du dann zu akzeptieren hast, das wenn er weiter säuft und das noch mehr werden wird dann den arbeitsplatz verlieren könnte. finanziell stündest du dann mit ihm zusammen im chaos.

    führerscheinentzug wegen alkohol auch keine seltenheit.

    auch ganz wichtig. er wird irgendwann nicht mehr in der lage sein dir eben die zuwendung zu geben, die dir gut tut. im rausch und mit der persönlichkeitsverändernden droge wird auch das immer weniger werden. er wird nicht partner sein, er wird ein klotz am bein werden.

    das thema kinder auch eins. ich habe drei um die sich dieser mann nicht kümmern konnte und keinerlei verantwortungsgefühl hatte.auch hier stand ich allein da.

    auch die dinge die meine vorschreiberinen angedeutet haben sind wichtig. wutausbrüche, schuldzuweisungen keine seltenheit. lügen vorhaltungen auch nicht. geborgenheit,nähe sicherheit wirds zukünftig nicht mehr geben. der alkoholiker entwickelt sich langsam aber stetik in richtung nirvana, das kannst du bei den trockenen alkoholikern nachlesen, die ihre geschichte hier aufgeschrieben haben. all das wird früher oder später passieren. denn das sind dann die auswirkungen vom jahrelangen missbrauch von alkohol.


    bei meiner suchtberatung kamen eben solche themen auf den tisch.schockierend aber wachrüttelnd. eingetroffen ist all das.
    ich stand damals auch da: es gibt zwei wege die sie gehen können. bleiben und das was passieren wird akzeptiern oder sich trennen.

    als ich dann merkte, das ich tatsächlich alles allein meisterte, er sich im familienleben nicht mit einbrachte und zum klotz am bein für mich wurde bin ich gegangen um mir mein leben aufzubauen.

    das tat erst weh. finanziell gings erlich gesagt erst mal ganz schlecht. doch auch da konnte ich drüber stehen, das schlimmste war überstanden. das leben mit einem alkoholiker als partner.

    wie soll denn da liebe noch entgegenwirken können, wenn die den anderen nicht mehr erreicht, weil der vollgedröhnt ist?

    lieben gruß melanie

    hallo DerKroepel,

    lach, ich seh ein, das ich in punkto namensgebung hier so manch neuling etwas belustigen konnte....entschuldige bitte das versehen.

    Zitat

    Na ja, ganz so schlimm ist es nun auch nicht mit meinen Kindheitstraumataschäden – Kinder liegen ja auch jahrelang regelmäßig in der eigenen Sche**** ohne einen Knacks zu bekommen . Aber Spass beiseite – ja das war schon ziemlich krass, aber ich schrieb es ja schon – so ungewöhnlich in Summe nun auch wieder nicht. Und Kinder sind Meister im Verdrängen….

    kinder ja, das sind sie. doch leider kann ich aus eigener erfahrung herraus sagen, das sich das dann irgendwann im erwachsenenalter meldet. oft in form von ängsten, depressionen oder anderen geschichten wie alkoholismus oder coabhängigkeit und derjennige weiss nicht woher das kommt. meisst sind es kindeitserfahrungen und präggungen. ich sing da auch ein lied von.....

    ich werde nun aufmerksam deine geschichte weiterlesen.... :wink:

    lieben gruß melanie

    hallo antilope,

    mir geht das auch so wie dir. gschäft ist gschäft und privat ist privat. doch leider hat mich letztes jahr diese einstellung in eine situation gebracht, ha hab ich deswegen eine abmahnung bekommen, weil ich nicht über meine befindlichkeit geredet hatte. es ist immer ein schmaler grad, wiviel man da über sich selbst weiter gibt. in manchen fällen, wenn man seine leistung nicht vollkommen erbringen kann, weil einem die luft ausgeht ist es vielleicht doch besser, mit dem chef kurz und knapp zu reden. da meine ich, das muss ja nicht die ganze geschichte sein. doch wenigstens eine anmerkung zu geben"ich bin gerade privat in einer schwierigen situation. ich weiss das das keinen einfluss auf mein arbeitsverhältniss haben darf. doch ich bitte das zu berücksichtigen. ich bin dabei meine privaten angelegenhieren zu ordnen und gebe mir alle mühe schnellstmöglich die volle leistung als arbeitskraft zu bringen."

    dagegen kann auch ein chef nichts einwenden und er weiss bescheid das bei dir was nicht ganz in ordnung ist. wir sind hier alles menschen, da dürfen wie auch menschlich sein!!!!!selbst bei der arbeit!

    lieben gruß melanie

    hallo knorpel,

    nun hast du ja einiges aufgeschrieben aus deiner kindheit. mir sind da volgende dinge bei aufgefallen, dazu möchte ich dich was fragen:

    Zitat

    Ich bin im Juli 1962 geboren, als das vierte Kind und „Nachkömmling“ – mein Bruder ist als nächstes Geschwister 8 Jahre älter als ich und ich war wohl so etwas wie ein Versöhnungsunfall meiner Eltern. Zum Zeitpunkt meiner Geburt war die Versöhnung allerdings schon wieder Geschichte, denn als ich als einziges Kind meiner Eltern im Krankenhaus zur Welt kam, lebte meine Mutter gerade getrennt von meinem Vater.

    wie empfindest du das denn als "versöhnungskind"? ist das für dich etwas anderes als ein "wunschkind"? mein sohn, der jüngste ist auch ein "versöhnungskind". auch er hat das in gesprächen mitbekommen. er ist jetzt 11 jahre alt und empfindet es als etwas negatives. er wäre lieber ein "wunschkind". ich rede viel mit ihm darüber, das ich ihn mir dann ja dennoch wünschte und auf die welt gebracht habe, doch einen faden beigeschmack scheint bei dem jungen da hängen geblieben zu sein.bei dir? fühlst du dich denn erwünscht, gerade bei deiner geschichte die du hinter dir hast?

    Zitat

    Mit ihr und bei ihr habe ich die ersten Jahre meiner Kindheit verbracht. Bis heute pflegen wir ein sehr gutes Verhältnis zueinander auch wenn wir räumlich doch sehr getrennt leben.

    bedeutet wenn ich rechne war sie 12 jahre alt und hatte die verantwortung für ihren zweijährigen bruder?

    Zitat

    ich kann mich eigentlich nur daran erinnern, dass mein Vater und meine Mutter am Wochenende nach Hause kamen und wir „Kinder“ die Woche über in „unserer“ Wohnung alleine waren.

    alleine?

    Zitat

    Wirklich gut verstanden haben sich meine Eltern laut meiner Erinnerung wohl nie. Streitereien wegen dem Saufen von meinem Vater waren immer an der Tagesordnung und wenn „dem Alten“ (so hieß mein Vater bei uns) die Argumente ausgingen – was ziemlich schnell der Fall war – setzte es Prügel für alle die im Weg waren. Nach heutigen Maßstäben hätten sich meine Eltern sicherlich schon nach dem ersten oder zweiten Kind getrennt, damals ging das aber gar nicht- glaubte meine Mutter wohl zumindest. Immerhin, man musste ja noch schuldig geschieden werden, der Partner und die Kinder waren nicht automatisch durch Unterhalt versorgt und meine Mutter verband wohl auch eine mit der Zeit sehr gefestigte Hassliebe zu meinem Vater

    unter den umständen ist wohl das "allein gelassen werden" von den eltern angenehmer gewesen als das die eltern zusammen waren oder? ich stell mir das so vor. ihr wart zu hause allein, dann kamen die eltern von der arbeit und anstadt sich zu freuen, das sie kommen gabs nur zoff. kann das sein?

    Zitat

    Im Vorstellungsbereich hatte ich schon geschrieben, dass ich mich tatsächlich an meinen ersten Vollrausch erinnern kann. Ich war vier Jahre alt und hatte auf der Hochzeit meiner ältesten Schwester alle Erdbeeren aus der Erdbeerbowle gegessen, die ich finden konnte. Das war ziemlich leicht, denn die Gäste sorgten für Nachschub, weil sie diesen besoffenen 4-jährigen Bengel irgendwie lustig fanden. Das Ende davon war allerdings überhaupt nicht lustig – ich erinnere mich deutlich, wie ich nackt in der Badewanne in meiner eigenen Kotze gelegen habe.

    oh meine güte, ich bin entsetzt. wo bist du gross geworden und vor allem unter welchen umständen! das du da nicht gesund rausgekommen bist, kein wunder.


    Zitat

    Die „Hürde“ hier schreiben zu dürfen, habe ich am 2. Juni 2011 genommen – ein Jahr ohne bewusst und bemerkt Alkohol in irgendeiner Form konsumiert zu haben.

    du trinkst seit einem jahr kein alkohol mehr? wie lange hast du denn getrunken gehabt? warst du alkoholiker?

    lieben gruß melanie

    liebe grazia,

    es gab bei mir auch zeiten, wo ich noch sehr viel wut in mir getragen hatte. ursache dafür war meine eigene innere verletzung die ich hatte. ich war wütend deshalb, weil ich es zuliess, das mann mich so hatte verlezen können. bis ich das erkannte musste ich ganz ganz tief in mich rein schauen. es war nicht die wut über ihn, es war meine eigene.

    ich hätte früher gehen können, vorher aussteigen. es hat ich keiner festgehalten gehabt. doch blieb ich. ich blieb und leiss es weiter zu. weil ich meine grenzen nicht kannte. weil ich für mich selbst nicht genügend emphatie in mir trug. weil ich es nicht verstanden habe für mich selbst nur einen funken achtung zu haben. mein wert für mich und mein wohlergehen war damals gleich null.

    wäre ich heute in der gleichen situation, ich wäre viel früher gegangen. wesendlich früher. ich denke meine ehe wäre damals schon nach der geburt meines ersten sohnes nach zwei jahren geschieden gewesen. denn heute bin ich es mir wert solche eskapaden nicht mehr mit zu machen. heute weiss ichdas ich mein leben ganz allein aufgebaut bekomme. damals als junge frau hatte ich dieses wissen noch nicht. mir fehlte vollkommen das selbstvertrauen.

    doch ich weiss heute, das es mir damals einfach nicht möglich war. ich weiss heute ich bin damals einfach noch nicht so weit gewesen. ich weiss heute, damals war es nunmal so wie es war, das ändere ich heute nicht. ich mache mir heute keinen vorwurf mehr daraus. auch gebe ich heute nimanden die schuld dafür was passierte. es ist ein mich annemhen wie ich war, wie ich heute bin. das was mich damals prägte, was ich erfahren habe macht mich heute zu dem menschen der ich bin. ich durfte daraus wachsen, mich stabilisieren, mich hinterfragen und mich ganz neu entdecken. ich habe keine wut mehr in mir über das was geschehen ist. keine verbittertheit, keinen zorn mehr auf mich. keinen faden beigeschmack mehr. denn ich erkenne heute mich als einen wunderbaren menschen, der fähigkeiten daraus entwickeln konnte, die so warscheinlich nie hätte wachsen können. alles negative hat auch was positives. es zu erkennen daraus was zu machen ist eine fähigkeit.die habe ich und das lässt mich heute zufrieden sein.

    alles liebe melanie

    liebe superunknow,

    lass laufen, egal wie du das auslebst. so ein psychologe kennt das auch und kann damit umgehen. auf ihn musst du da nicht schauen. wichtig ist es raus zu lassen..... :wink: ich hab gehäult und das war mir echt peinlich am anfang. bis ich merkte das diese traurigkeit echt ganz wichtig war zu spüren. diese tränen waren alles angestaute in mir. ich weinte monatelang in der therapiesitzung. bis es aufhörte. es hat mir gut getan einfach ich selbst sein zu dürfen.

    alles liebe melanie

    hallo superunknow,

    was glaubst du wie oft mich meine therapeutin mit ihren fragen aus der bahn geworfen hat? soooo oft ich kanns nicht mehr sagen....und weisst du was? ich bin froh das sie das getan hat!!!!

    denn auf der bahn auf der ich unterwegs war hätte es wirklich nicht weiter gehen können, ohne das ich daran kaputt gegangen wäre.

    sei froh, das du nen therapeut gefunden hast der dich ab und an mal aus der bahn wirft. :wink:

    lieben gruß melanie

    hallo nici,

    mein zimmer dort war noch da. lach...ich musste nicht viel machen, nur einwenig staubwischen....lach.

    mir gehts den umständen entsprechen sehr gut. erstaunlich gut. das was ich vor zwei jahren erlebte trifft heute nicht mehr zu. die selbe diagnose und doch kann ich so anderst mit umgehen. das freut mich sehr, das zeigt mir, das ich ganz schön stabil geworden bin. ich glaube diese ehrenrunde habe ich nochmal gebraucht um zu erkennen, das ich mir sicher sein kann, ich mich echt hunedrtpro auf mich verlassen kann und handlungsfähig bin.ich habe keine angst mehr, kann meine krankheit gut annehmen und akzeptieren. für mich hat das schreiben hier und auch die therapeutische unterstützung so viel gebracht. ich freu mich am leben und schau das es mir gut geht. trotz aller umstände die ich habe, darf es mir gut gehen.

    auf jeden fall ist es eine richtige bereicherung für mich mich momentan so ruhig und gelassen zu erleben. ich bin unterwegs, mach dies mach das, bin dann auch wieder in ruhephasen, wenn mir der bauch zwickt. lass mich von andren nicht stressen. ich kann nicht sagen das meine probleme dadurch weniger sind, nur das sie leichter zu tragen sind, das ist der fall. die innere einstellung dazu hat sich gefestigt, keine panik, wird alles wieder gut und so manches lass mal laufen. ich regel das schon, lass nicht liegen. hier läuft was, ds ist gut.das ist leben.

    lieben gruß melanie

    liebe mora,

    schön das es dich gibt! es passt schon für mich,wenn du schreibst. ich habs mal so gefragt, weils mich interessiert. bei mir ist das oft so, ich analysiere auch gern. mich, meine kinder, meine situationen, mein verhalten. manchmal vergess ich tatsächlich das ich einfach nur mal leben und mich fallen lassen kann. das ichs kann weiss ich. das steht nicht zur frage. doch kommt es im forum oft anderst an, weil ich hier an mir arbeite.den rest der zeit den ich dann verbringe ohne forum bin ich tatsächlich lebendig unterwegs und nehme wahr, nehme auf, lebe spüre und analysiere nicht. da mir das bei dir auch aufgefallen ist wollte ich dir das mitgeben. :wink:

    ich bin hier im forum im erweiterten forenbereich angemeldet. da schreib ich auch ganz viel von mir. weniger hier im offenen, weil die themaltik die mich betrifft für mich im offenen nicht mehr nur mit algemeinen schreiben zu lösen ist. ich möchte mehr von mir preis geben und das will ich im offenen bereich nicht aufschreiben.darum ist im moment der geschlossene bereich ganz wichtig.

    lieben gruß melanie

    lieber fakeangel,

    hast DU deine mutter betrunken erlebt? ich frag mich gerade, wiso du hier schreibst? leidest du darunter, das deine mutter vor deinen augen ein glas rotwein getrunken hat?


    lieben gruß melanie

    liebe mora,

    Zitat

    Melanie, so wie ich insgesamt aus deinen Postings entnehmen konnte, scheinst du eine sehr aktive Frau zu sein. Im realem Leben wie auch virtuell.
    Mich bewegen folgende Fragen:
    Deine hohe Aktivität ist sie förderlich im Bezug auf Erinnerungsvermögen/Gedächtnisleistung? Trainierst du so, vielleicht unbewusst, dein Gedächtnis?

    ich trainiere täglich BEWUSST mein gedächtnis....bin ja schlisslich noch in einem alter, in dem ich dazulernen kann. tag täglich. lernen macht mir spass. würd ich das nicht tun hätt ich dann den eindruck zu verblöden....nur da sitzen und als beispiel nur noch in den fernsehapparat zu schauen ist nichts für mich. wenn ich das eine zeit lang mache werd ich tot im kopf...lach...nein spass. ich denke denken ist etwas bereicherndes.

    Zitat

    Weiterer allgemeiner Gedankengang: Könnte es sein, das durch eine erhöhte Aktivität das Gedächtnis fokusiert geschult/gefördert wird und könnte es aber auch sein, das durch die Konzentration auf bestimmte "Kernpunkte" eine erweiterte Gedächtnisleitung herbeigeführt wird, jedoch außerhalb dieser Kernpunkte eine gewisse "Oberflächlichkeit in der Gedächtnisleistung" besteht und diese unbewusst wiederum dann durch eine erhöhte Aktivität "entschuldigt" wird? (So in etwa: Ich habe es vergessen, weil ich soviel zu tun habe..etcpp.)
    Welche Meinung oder Erfahrungen hast du diesbezüglich?

    natürlich sucht jeder sich freiwillig das aus was er am besten kann. unfreiwillig wie in der schule andere gedächtnistrainings zu machen ist ja heute nicht mehr gegeben. kein lehrer steht heute vor mir und sagt ich muss mathe machen. so lass ich mathe sein, weils mir nicht liegt und ich einfach zu faul bin mich da weiter zu bilden.

    ich muss ja nicht alles können, oder wie meinst du das? manches ist wichtig für mein leben, anders weniger wichtig und kann als oberflächlich abgehakt werden. dieses "ich habe es vergessen weil ich soviel zu tun habe" hat das nicht jeder?

    ich kenne keinen menschen der nicht irgendwann irgendwo diese aussage getan hat. das scheint mir hier eher in richtung perfektionismuss herrauszulaufen. nein ich bin sicher nicht perfekt, das hat sicher nichts damit zu tun, das ich mein gedächtnis in manchen bereichen schule in anderen wieder nicht so.

    denn ich kann mir dinge auch aufschreiben, dann vergess ichs nicht. oder ich mir den berümten knoten in ein taschentuch!!!!!wenn ich dann das taschentuch zu hause liegen lassen hab dann eben pech gehabt und konsequenzen daraus zu ziehen. ist halt so. menschlich!!!!!

    lieben gruß melanie

    liebe mora,

    ich geh ja hern mal auf jemanden ein der sich hinterfragt. das macht mir auch richtig spass. sollen wir mal zusammen eine dementsprechende doktorarbeit schreiben, macht sicher richtig spass. könnten auch ein buch schreiben. ich hol mir mal einpaar bücher aus meiner ausbildung, dann könnten wir auch noch ein paar namen und studien einfügen.alles was gut und recht ist.(spass :winken:).

    ich frage mich gerade, wo steckt der mensch mora hinter all diesen analytischen schreiben??????????

    worte über worte, was versteckst du denn da hinter dieser fasade?????

    zum thema kommunikation. ich stellte längst fest, das ich wenn es um antworten geht oftmals ausgewichen bin. ich habs oft nicht geschafft auf den punkt zu bringen. weils weh tat, auch angst hatte wenn ich mich äusser dann nicht angenommen werde. meine meinung konnt ich lange jahre nicht vertreten, gerade bei menschen die mir wichtig waren. aus angst, das derjenige mich ablehnt.zum zweiten weil wenn ich eine dementsprechend für mich negativ empfindende rückmeldung bekam, mich komplett in meinner ganzen gesammten persönlichkeit in frage stellte.

    was mir geholfen hatte war das was bei mir ankommt nicht als gut oder schlecht zu bewerten. es als eine aussage anzusehen, als das was es ist, was mich nicht gleich im gesammten in frage stellt.jeder hat ne meinung, die kann er sagen. da nehm ich mich inzwischen auch nicht mehr zurrück, selbst wenn ich den ein oder anderen satz nicht deutlich wort für wort hinterfragt habe, es ist dann der mir gegenüber , der nachfragen kann, wenn er was nicht verstanden hat. wichtig das menschen miteinander reden, sich austauschen.auf einer ebene, die beide verstenen hönnen.

    weniger ist manchmal mehr!

    in diesem sinne ich bin weg

    lieben gruß melanie :wink:

    hallo jessi,

    den brief schreibst du sicher noch. dann wenn dafür zeit ist. wenns jetzt nicht geht, dann irgendwann. es ist noch viel zu frisch, zu früh denk ich, denn du bist sicher noch in der schockphase und die dauert ein paar wochen bis du tatsächlich realisiert hast das sie tot ist.

    trauer, das tut gut. nimm abschied, in gedanken, wenns nicht schriftlich geht. lass dir zeit, unter druck geht nichts.lass die trauer zu. du darfst traurig sein. ich wäre es auch! egal was meine mutter jeh getan hat, ich liebe diese frau, sie ist meine mutter.ich glaube dir gehts auch so!

    lieben gruß melanie