hallo ihr lieben,
nun schau ich gerade bei mir nach, was los ist und entdecke so manches das mich fahrig macht. ich bin aufgewühlt innerleich da mischt sich wieder was.
ich hatte gerade eben einen geistesblitz den ich hier lassen möchte.
als ich innerhalb meiner therapiesetzung nach mauern geschaut habe und feststellte ich habe solch mauern um mich rum war ich recht traurig. ich habe es als schlecht bewertet anstadt es als etwas gegebenes an zu sehen. wollte das nun unbedingt verändern, öffnen war angesagt, plop machte es und schon wieder fiel ich aufs näschen damit. nicht schlimm, ich steh ja schon wieder und die nase ist noch dran. hat nicht mal nen kratzer ab bekommen, tut dennoch einbischen weh. ich überleb das.
zurrück zum thema. mauern ohne bewertung. ich spiele ein spiel im www da baue ich mir ne schöne stadt auf. innerhalb dieser stadt kann ich mauern bauen, die zeichen setzen, hier beginnt der eine bereich da hört der andere bereich auf. da gehört dies hin, dort gehört das hin.schön abgegrenzt, jeder weiss wo was sich befindet.
nun schreibe ich als ek und coabhängige, ich habe keine grenzen in mir, lasse grenzen überschreiten. so seh ich momentan die mauern die ich aufgebaut habe als krassen gegensatz zum grenzenlosen.
mauern oder grenzenlosigkeit? was ists denn wirklich?
jetzt wo ich mir gedanken um bewertung dieser situation mache seh ich es sinvoller an mauern zu haben, grenzen einzuhalten als die abzubauen und grenzenlosigkeit auszuleben. sie können ja durchlässig sein für das ein oder andere gute. ich kann mir ja möglichkeiten schaffen selbst durch diese mauer zu gehen.nur seh ich es jetzt gerade sehr notwendig an meine mauern so einzurichten, das ich eben nicht grenzenlos alles mit mir machen lasse.
ach ja, hilfe annehmen, auch ein leidiges thema, da bin ich auch noch ein stück dran mir da weiteres zu erarbeiten. heut war der sozialarbeiter da. ich hatte die letzen tage wieder dieses unbendige gefühl etwas kontroliern zu wollen. ich habe die angst was versäumt zu haben, weil ich schusselchen ja ab und an auch chaotisch bin, wenn ich zu viel arbeiten gehen muss gehts hier oft drunter und drüber.ich weiss im mir drin ich hab nichts versäumt, doch so sicher wusste ichs wiederum nicht, weil ich manche dinge auch nur mit halbem kopf oder kopf unterm arm erledige. nun dann, der war hier und wie gesagt ich war nervös deswegen. fühlte mich unter kontrolle. wars nicht. blödsinn.
es ging um die neuen anträge die ich stellen kann. mit hilfe eines solchen antrags bekommt mein sohn nachhilfe.nur ist mein sohn zu gut in der schule. doch es gibt wohl noch andere töpfe wo gelder geholt werden können, das würde der auch alles in die hand nehmen. er sieht, das hier hilfebedarf besteht, wenn nicht so dann anderst.
es ist heftig schlimm was in solchen momenten in mir abgeht. einerseits steh ich dazu, das ich bei den hausaufgaben restlos überfordert bin und meinem sohn da überhaupt nicht helfen kann. andereseits fühl ich mich da schon einwenig viel unfähig. und ich bewerte das schon wieder mit"schlecht" was ich nicht will, das kommt so hinterlistig von hinten auf mich zugesprungen.
nun ich sass da, tränen in den augen. einerseits heilfroh das hier hilfe kommt, andereseits ziemlich traurig vom "nicht fähig sein" gefühl. ich hätte es lieber ohne hilfe geschafft, sehs ein, das es mit hilfe angenehmer und besser ist.
dann meinte ich zu ihm das es mir sehr unangenehm ist bei lehrern, bei ihm, sonnst wo zuzugeben, das ich finanziell nicht so gut da stehe. das ich nicht wegen allem was hier nicht erledigt werden kann, weils geld fehlt meinem sohn sagen lassen will, das wir uns das nicht leisten konnten.letztens die druckerpadronen leer waren und ich mir momentan keinen neuen für 60 euro leisten kann. ichs nicht schön finde dann meinem sohn ohne hausaufgaben in die schule zu lassen, weil ich nirgens jemanden habe, der mirs ausdrucken kann.wenn das die erwartungen an uns eltern von seiten der schule sind ich den kleinen auch an eine andere schule packen kann, die so hohe erwartungen nicht an mich stellt. ich geb mir ja mühe wo es geht.
das wenn ich anträge stelle sie meisst zwischen 4 bis 6 wochen dauern, bis mein geld da ist und da meisst die erwartung von der schule bei mir liegt das ichs gleich haben soll. mir das unendlich auf den geist geht mich hier ständig rechtfertigen zu müssen.ich kann nichts für, wenn die da solang für brauchen, ich habe die anträge laufen, mehr kann ich nicht machen.
nun ich denke ich sollte wieder mehr an meiner gelassenheit arbeiten, meine mitte suchen und finden das mich das so nicht weiter belastet.
doch eins ist klar, auch hier bei dem thema bin und bleib ich bei mir und lass mich von der schule nicht gängeln. hilfe die mir geboten wird nehm ich nun herzlich gern an, es liegt in mir, das ich da noch nicht ganz weg vom "hilfe nicht annehmen können" bin. das seh ich ein.doch ich lass mich gern überraschen!ich fühl mich jedenfalls im moment wie nach nem bungijumpingsprung!völlig durchgeschaukelt!
lieben gruß melanie