Beiträge von Melinak

    hallo marinchen,

    ich kann mich erninnern. du hast damals deine situation genau so beschrieben. es hat sich dr den entzug deines partners nichts verändert. er sauft weiter und du lässt es mit dir machen.deine katzen sind immer noch so sehr wichtig, wichtiger wie dein wohlergehen.

    ich finde es gut dahin zu schauen, was eine selbsthilfegruppe ist. eine selbsthilfegruppe soll hilfe geben um sich selbst zu helfen. dort werden erfahrungen weiter gegeben und jeder dort hat die möglichkeit durch die erfahrungen des anderen, die tips die sie einem geben sein leben zu reflektieren. meisstens wirkt dieses sich autauschen so, das der betroffene lösungswege sucht und die anderen ihn dabei begleiten und unterstützen.inputse von erfahreneren helfen um weiter zu gehen und nicht stehen zu bleiben. ein aushalten der situation wie du das beschreibst ist ein stillstand.wie lange kannst du denn aushalten?

    damals schrieb ich dir das auch so auf. das deine katzen dir wichtiger sind als du dir wichtig bist. ich habe alles verständniss für tierliebe, ich hab selbst eine so süsse katze. damals nach der trennung habe ich meine katze auch behalten.nur so weit wär ich nicht gegangen, mich aufgrund der katze nicht zu trennen.

    wer wirklich weg will sucht wege da raus. der andere im stillstand gründe zu bleiben. ich seh heute noch deine katzenzucht als grund dafür auszuhalten. das ist nicht gut.

    es gibt auch wege raus zu kommen MIT deinen katzen, da bin ich mir sehr sicher!

    lieben gruß melanie

    hallo hörnchen,

    herzlich willkommen im foru.

    ich möchte dich auch einwenig beruhigen. er ist dort in guten händen. die meissten beschreiben das so wie du, dass sie nicht anrufen können und sich damit total ausgegrenzt fühlen. doch seh das so, er ist jetzt mit sich selbst beschäftigt, wenn es ihm wieder besser geht wird er sich bei dir melden. hab geduld!

    lieben gruß melanie

    liebe mora,

    tschuldige antilope, dein tread, ich weiss. ich hoffe das macht dir jetzt nichts aus.

    ich habe eine komedienshow gesehen und das war etwas echt beschreibendes. der komiker ist selbst dr. und hat richtig ahnung von dem was er sagt. ich dachte es wär alles ne show, da waren aber gags dabei, die wirklich im ursprung so viel wahrheit mitbrachten und darum war es auch so total lustig dem zuzuhören.

    zum thema glück und glücklich sein hat er es ungefähr so beschrieben, ich gebs jetzt mit meinen worten wieder, da ich das ja hier sonnst anderst nicht reinstellen darf: eine frau kramt nach ner trennung in ner kiste mit alten fotos und häult den schönen zeiten nach. ein bild nach dem anderen ist schöner wie das andere und sie vergisst dabei die zeiten die unschön waren.sie sehnt sich in diese beziehung zurrück. DOCH wer macht schon bilder in einer situation, wo es eskaliert und der schatz gerade am ausflippen ist, so nach dem motto:hey schatz merk dir den gesichtsausdruck ich hol schnell die kammera! fotos zeigen im leben meisst das schönste gesicht!

    ich musste so lachen, da steckt viel wahres dahinter! :wink:

    lieben gruß melanie

    liebe mowa,

    weisst du,ich frag mich was dir das bringt. zu verstehen wiso er nicht kann. um los zu lassen? langt es nicht zu wissen DASS ER ES NICHT KANN, um dann wieder bei dir zu schauen, was dich bewegt an dem ganzen festzuhalten.
    WARUM KANNST DU DICH NICHT UM DICH SELBER KÜMMERN?

    eine frage die mich bei so mancher co abhängigen hier immer wieder beschäftigt.

    WARUM KÖNNEN COS NICHT BEI SICH SELBST SCHAUEN WAS SIE BEWEGT UND SCHIEBEN DEN PARTNER (ALKOHOLIKER)IN DEN MITTELPUNKT IHRER LEBENSGESCHICHTE? weil sie sich nicht trauen sich mal selbst anzuschauen? hast du solche angst bei dir was zu verändern?könnte auch damit zu tun haben, das es wesendlich einfacher ist beim anderen hinzuschauen als bei sich selbst!dabei empfindet der co zwar auch was, aber lang nicht so viel schmerz wie bei sich selbst!zudem sollten ja zugeständnisse gemacht werden, einsichten die unangenehm sind.dazu kommt das mit sich zu konfrontieren, mit der einsicht selbst krank zu sein ja auch dazu, das man sich outet. "ich bin krank" das geht doch nicht, er ist es doch.

    du schreibst im co bereich das dir das hilft. ich sag dir ganz offen, im moment vielleicht, aber fürs leben kein stück zu wissen wie ein alkoholiker sich fühlt und warum er das macht was er macht!das ist ein im endlochem sich kreis denkenden nicht weiterkommenden verharren! das von co abhängiger zu co abhängigen!

    dennoch wenn du da so weiterkommen möchtest versuch es. wirst schon selbst die erfahrung machen! :wink:

    lieben gruß melanie

    hallo ihr lieben,

    nun schau ich gerade bei mir nach, was los ist und entdecke so manches das mich fahrig macht. ich bin aufgewühlt innerleich da mischt sich wieder was.

    ich hatte gerade eben einen geistesblitz den ich hier lassen möchte.

    als ich innerhalb meiner therapiesetzung nach mauern geschaut habe und feststellte ich habe solch mauern um mich rum war ich recht traurig. ich habe es als schlecht bewertet anstadt es als etwas gegebenes an zu sehen. wollte das nun unbedingt verändern, öffnen war angesagt, plop machte es und schon wieder fiel ich aufs näschen damit. nicht schlimm, ich steh ja schon wieder und die nase ist noch dran. hat nicht mal nen kratzer ab bekommen, tut dennoch einbischen weh. ich überleb das.

    zurrück zum thema. mauern ohne bewertung. ich spiele ein spiel im www da baue ich mir ne schöne stadt auf. innerhalb dieser stadt kann ich mauern bauen, die zeichen setzen, hier beginnt der eine bereich da hört der andere bereich auf. da gehört dies hin, dort gehört das hin.schön abgegrenzt, jeder weiss wo was sich befindet.

    nun schreibe ich als ek und coabhängige, ich habe keine grenzen in mir, lasse grenzen überschreiten. so seh ich momentan die mauern die ich aufgebaut habe als krassen gegensatz zum grenzenlosen.

    mauern oder grenzenlosigkeit? was ists denn wirklich?

    jetzt wo ich mir gedanken um bewertung dieser situation mache seh ich es sinvoller an mauern zu haben, grenzen einzuhalten als die abzubauen und grenzenlosigkeit auszuleben. sie können ja durchlässig sein für das ein oder andere gute. ich kann mir ja möglichkeiten schaffen selbst durch diese mauer zu gehen.nur seh ich es jetzt gerade sehr notwendig an meine mauern so einzurichten, das ich eben nicht grenzenlos alles mit mir machen lasse.


    ach ja, hilfe annehmen, auch ein leidiges thema, da bin ich auch noch ein stück dran mir da weiteres zu erarbeiten. heut war der sozialarbeiter da. ich hatte die letzen tage wieder dieses unbendige gefühl etwas kontroliern zu wollen. ich habe die angst was versäumt zu haben, weil ich schusselchen ja ab und an auch chaotisch bin, wenn ich zu viel arbeiten gehen muss gehts hier oft drunter und drüber.ich weiss im mir drin ich hab nichts versäumt, doch so sicher wusste ichs wiederum nicht, weil ich manche dinge auch nur mit halbem kopf oder kopf unterm arm erledige. nun dann, der war hier und wie gesagt ich war nervös deswegen. fühlte mich unter kontrolle. wars nicht. blödsinn.

    es ging um die neuen anträge die ich stellen kann. mit hilfe eines solchen antrags bekommt mein sohn nachhilfe.nur ist mein sohn zu gut in der schule. doch es gibt wohl noch andere töpfe wo gelder geholt werden können, das würde der auch alles in die hand nehmen. er sieht, das hier hilfebedarf besteht, wenn nicht so dann anderst.

    es ist heftig schlimm was in solchen momenten in mir abgeht. einerseits steh ich dazu, das ich bei den hausaufgaben restlos überfordert bin und meinem sohn da überhaupt nicht helfen kann. andereseits fühl ich mich da schon einwenig viel unfähig. und ich bewerte das schon wieder mit"schlecht" was ich nicht will, das kommt so hinterlistig von hinten auf mich zugesprungen.

    nun ich sass da, tränen in den augen. einerseits heilfroh das hier hilfe kommt, andereseits ziemlich traurig vom "nicht fähig sein" gefühl. ich hätte es lieber ohne hilfe geschafft, sehs ein, das es mit hilfe angenehmer und besser ist.

    dann meinte ich zu ihm das es mir sehr unangenehm ist bei lehrern, bei ihm, sonnst wo zuzugeben, das ich finanziell nicht so gut da stehe. das ich nicht wegen allem was hier nicht erledigt werden kann, weils geld fehlt meinem sohn sagen lassen will, das wir uns das nicht leisten konnten.letztens die druckerpadronen leer waren und ich mir momentan keinen neuen für 60 euro leisten kann. ichs nicht schön finde dann meinem sohn ohne hausaufgaben in die schule zu lassen, weil ich nirgens jemanden habe, der mirs ausdrucken kann.wenn das die erwartungen an uns eltern von seiten der schule sind ich den kleinen auch an eine andere schule packen kann, die so hohe erwartungen nicht an mich stellt. ich geb mir ja mühe wo es geht.

    das wenn ich anträge stelle sie meisst zwischen 4 bis 6 wochen dauern, bis mein geld da ist und da meisst die erwartung von der schule bei mir liegt das ichs gleich haben soll. mir das unendlich auf den geist geht mich hier ständig rechtfertigen zu müssen.ich kann nichts für, wenn die da solang für brauchen, ich habe die anträge laufen, mehr kann ich nicht machen.

    nun ich denke ich sollte wieder mehr an meiner gelassenheit arbeiten, meine mitte suchen und finden das mich das so nicht weiter belastet.
    doch eins ist klar, auch hier bei dem thema bin und bleib ich bei mir und lass mich von der schule nicht gängeln. hilfe die mir geboten wird nehm ich nun herzlich gern an, es liegt in mir, das ich da noch nicht ganz weg vom "hilfe nicht annehmen können" bin. das seh ich ein.doch ich lass mich gern überraschen!ich fühl mich jedenfalls im moment wie nach nem bungijumpingsprung!völlig durchgeschaukelt!

    lieben gruß melanie

    liebe grazia,

    als ich einen vergleich zum leben hörte hatte es bei mir klick gemacht. einer dieser geistesblitze die ein stück hilfreich waren.

    schau ein glas wasser. es ist voll, bis an den rand. nichtst darf mehr rein weil dieses glas ja überlaufen könnte.mein leben. so voller schrecklich belastenden dingen. ich will dieses glas leer bekommen, schaffe es aber nicht, weil ich einen deckel der angst drüber gelegt habe, vor lauter angst das zu verschütten.

    jetzt kommt eine lösung dafür. stelle ich mich dieser angst und lass den deckel weg, kommt frisches klares wasser rein. das trübe wasser vermischt sich mit dem klaren wasser. klar läuft das glas über, doch es passiert ja nichts, es ist nur wasser. so kann ich neues mit altem auffüllen so das das neue klare das alte trübe irgendwann ausgeschwemmt hat.

    kann ichs ändern, muss ichs ändern? es wird sich ändern das ist fakt, wenn ich es zulasse!

    das leben im positiven zu sehen finde ich auch gut. doch nicht alles im leben ist positiv und das will ich auch erkennen, denn auch diese seite vom leben ist ein teil des lebens. für mich ist inzwischen sehr wichtig geworden die balance zu finden. wenn ich darüber nachdenke wie ich bisher mit meiner situation umgegangen bin ist es so, erst war das alles so belastend, das alles schlimm war. dann drehte ich um und alles war nur noch positiv.ich fand dabei die mitte nicht und schoss wie der blitz am ziel vorbei.

    resultat jetzt wo es wieder mal belastender für mich wird komm ich wieder in dieses so sehr negativ rein, das es auch wieder nicht gesund wird. die mitte finden, eine zufriedenheit und das annehmen des lebens ist mir inzwischen wichtig geworden. mit allem weh und allem was dazu gehört und dem schönen guten gefühlen die ich leben kann. alles soll seinen platz und raum in mir finden und ich lebe es aus. ohne diesen zeifel an mir selbst.vor allem aber nicht mit dieser enormen anstrengung sondern mit ner leichtigkeit. den tag heute so leben wie er ist und es annehmen wie es ist.auch wenns mir nicht gut geht.nicht krampfhaft daran festzuhalten das das leben immer nur positiv oder immer nur negativ ist. es ist ein sich immer wieder verändern, ein mischen von altem und neuem. das leben ist dann im fluss.ich darf mich einwenig loben, diese mitte finde ich immer wieder, selbst wenn ich ab und an mal wieder am hin und herschwanken bin. das zählt für mich!

    einen wunderschönen mittag wünsch ich dir!

    alles liebe melanie

    hallo zusammen,

    ja, liebe sonne, das tut richtig weh, das zu verstehen. die antworten sind manchmal sehr hart. doch sie sind helfend gemeint. deine einsicht bringt dich weiter. meinen respekt hast du für diese antwort!

    lieben gruß melanie

    hallo linaki,

    danke für deine worte hier bei mir.

    weisst du ich bin seit 10 jahren allein, singel, liess niemanden dan mich ran. zu gross die angst dafor, dass mich der andere nicht so annehmen kann wie ich bin.aus angst wieder in eine abhängigkeit zu rutschen habe ich mich total isoliert. meine kinder und wenige freunde haben mich seitdem begleitet.freunde auf die ich zählen kann, die mich mit allem annehmen was ich mitbringe

    die suche nach bestätigung von aussen habe ich inzwischen aufgegeben. ich leb gut mit mir allein, spüre dennoch hin und wieder das bedürfniss danach mit jemanden zusammen zu sein. es ist ein grundbedürfniss, das ich seit jahren verdrängt habe. jetzt wo ich so viel an meinem selbstbewusstsein, meiner selbstliebe gearbeitet habe kommen auch die gefühle wieder in mein leben. gefühle die ich nicht kannte, nicht ausgelebt hatte.ich hatte kaum zeit denn ich bin hier tag täglich damit beschäftigt das der laden läuft, so viel mit mir selbst beschäftigt da hätte ich nie platz gehabt für eine partnerschaft. ich wusste ich bin noch nicht so weit.

    das ich mir wichtig bin ist inzwischen als eine selbstverständlichkeit in mein leben eingezogen. das ich es gut mit mir meine, für mich sorge auch. das ich nicht von aussen mehr abhängig bin, mich selber sehe ist bei mir zwar noch nicht ganz sicher lebbar, ab und an kommen dinge von aussen noch an mir ran, doch eine komplette isolierung nach aussen so wie ich das früher machte will ich nicht mehr leben.ich weiss es kommen von aussen dinge an mich herran, doch lerne ich damit umzugehen, ran kommen zu lassen was ich will, alles was mir nicht gut tut aussen stehen zu lassen.

    ein wunsch das ungeschehen zu machen habe ich nicht. das was war macht mich zu dem was ich heute bin. ich seh mich selbst heute als eine sehr liebenswerte persönlichkeit, kompliziert, direkt. aber sicherlich nicht unfähig zu lieben.denn ich habe entdeckt das ich mich selbst so annehmen kann wie ich bin, obwohl ich ab und zu auch mal zweifel an dem ein oder anderen handeln habe reflektier ich mich und komm wieder bei mir an.perfekt sind wie alle nicht, das ist etwas was auch ich gelernt habe.

    was ich möchte ist sicherlich etwas, was grundliegend JEDER mensch möchte. ein leben komplett nur allein und die nächsten 20 jahre, wenns so sein soll ja. wenn das meine zukunft sein soll, ich könnte das sicher leben. dennoch ist das GRUNDBEDÜRFNIS da. wie menschen sind soziale wesen. das miteinander leben etwas ganz natürliches. dieses grundbedürfnis habe ich im moment und ich kann es spüren, weil ich das zulassen kann, inzwischen. es kommt automatisch mit der ausseinandersetzung mit dem, was mich betrifft. es geht hier nicht darum anerkennung von aussen zu bekommen, nicht darum von aussen geliebt zu werden. es geht darum das was MEIN bedürfniss ist und das spüre ich momentan mit dem wunsch nach einer beständigen partnerschaft.das ist das was ich spüre.es geht von mir aus nicht in die richtung mich wieder abhängig zu machen, geliebt zu werden um jeden preis. das was mich hier unsicher macht ist in mir selbst drin, kann ichs zulassen oder nicht. kann ich mich darauf einlassen oder nicht. ich will sicher niemals erleben dass ich mich verbiegen werde. für niemanden auf dieser welt. nur seh ich darin auch wieder die chance schwinden einen partner zu begegnen, der das auch so leben kann.denn meine bisheigen begegnungen ware "der spiegel meiner selbst" und anscheinend bin ich noch nicht so weit das was ich spüre auch leben zu können.mein mich öffnen ist nicht falsch. wenn es hier wieder nicht der war, der mich nicht so annehmen kann wie ich bin ist mir das so lieber zu erkennen, als das ich anfange ihm hinterher zu springen und meinem bedürfnis nachzugeben. nur ist das nicht angenehm so zu erleben, ich habe mich ja genau darum in mein schneckenhaus verbarrikadiert gehabt es nicht zu erleben.ich hab mich drauf eingelassen gehbat, es laufen lassen, nur ist daraus wohl wieder nichts geworden.nicht um den preis mich selbst aufzugeben. heute nicht mehr. dann lieber 20 jahre weiter singel sein als das!

    lieben gruß melanie

    hallo ihr lieben,

    laufen lassen. nicht kontrollieren wollen. es einfach nur geniessen und leben.....so schöne worte.

    doch irgendwie bin ich gerade richtig durch den wind. klar lebe ich und dadurch lerne ich auch männer kennen. bei den einen empfinde ich nichts, die mag ich auf freudnschaftlicher ebene. mehr ist da nicht.

    bei einem anderen den ich vor einigen wochen kennen lernte empfinde ich mehr als nur mögen, es ist eine symphatie die auch mehr erlaubte. ich habe es laufen lassen, genossen, unbewertet. so nun steh ich mir wieder so sehr im weg, weil ich das gefühl habe, ich habe hier wieder viel zu schnell viel zu viel von mir preis gegeben.nun hab ich das gefühl das interesse an mir ist vorbei. schon fang ich an zu zweifeln. schon wieder stell ich mich in frage, es ist doch schlimm.

    hartmut schreibte:

    Zitat

    Melanie was du hier schreibst ist ja Austausch und gehört dazu. Würdest du das alles in einer mögliche beginnende Partnerschaft das am Anfang mit eintragen , wäre ich nicht nur als kranker sondern auch als gesunder Mann überfordert.

    anscheinend ist das so und ich bin da über mich sehr sehr traurig.ich werds noch lang nicht schaffen, habs die letzten jahre nicht gepackt wie soll das denn gehen, was mach ich blos wieder falsch? was ist blos los da?ich pack das nicht mehr und weiss ich werd wohl mein leben lang allein bleiben müssen.

    traurige grüsse
    melanie

    wenn du die gut kennst,dann ist ein solches gespräch auch nicht so schlimm. sei da offen und ehrlich. wer trinkt denn da von denen solch ein zeugs? der vater wenn er von der arbeit heim kommt oder die mutter? irgendwer trinkt das doch. aber wie gesagt ist nicht dein problem. mach die augen auf und schau genau hin. ich denke nur helfen ist hier immer etwas schwierig, wie gesagt, wer saufen will der säuft.nicht das du dich da zu sehr reinbringst. schön distanciert....

    ich mach mich oft vom acker wenn ich sowas bemerke, ich hab da keinen bock mehr drauf mich zu sehr einzubringen. ich bin da auch zu sehr coabhängige, die sich dann schlussendlich unter umständen nicht mehr distancieren kann.

    ansprechen ja, mehr nicht!

    dann wünsch ich dir gutes gelingen!

    lieben gruß melanie

    hallo ihr zwei,

    ich finde es auch ziemlich heftig das im kühlschrank solche flaschen für kinder greifbar sind. unglaublich! nur machen kann man dagegen nichts!

    es gibt zwar das jugendschutzgesetz, nur gild das für öffendliche einrichtungen wie bars, kneipen und discotheken. die müssen sich daran halten, bekommen heftige strafen wenn sie jungendlichen alkohol ausschenken.

    was kindererziehung angeht da kann zwar das jugendamt ein auge darauf haben, nur meiner erfahrung nach machen die in so einer situation nichts. ich habe das selbst erfahren gehabt. ich habe das jugendamt auf die situation bei meinem exmann angesprochen gehabt. der hat auch seine alkoholischen getränke offen rumstehen gehabt und vor den kindern gesoffen gehabt. aussage jugendamt: in 89% der haushalte gibt es minsestens einen elternteil der regelmässig alkohol zu sich nimmt. sollen wir jetzt alle kinder da raus nehmen?wenn ich die kinder ihm nicht überlasse(wir haben gemeinsames sorgerecht) dann müsste ich eine strafe zahlen.denn es gebe keinen grund dafür sie ihm nicht zu geben. der einzige grund der dafür sprechen würde wäre eine verwarlosung der kinder und das konnte ihm nicht nachgewiesen werden, da er sich trotz alkoholkonsum kümmerte (nicht besonderst gut aber das langte schon fürs amt).

    gibt es denn da anzeichen für verwahrlosung in diesem haushalt? begründete!?

    was hälst du dafon den eltern, wenn du ein gutes verhätniss zu denen hast von deinen kindheitserfahrungen zu erzählen? bei mir ist häufig die reaktion von betroffenheit da und die machen sich sehr wohl gedanken dazu. sie darauf anzusprechen ob sie nicht einen abschliessbaren platz für diese flaschen haben?wobei ich hier echt vorsichtig wäre!

    und marthe, es ist ja bei den jugendlichen so: die sind in gruppen unterwegs, meisst sind dann schon ältere dabei. die kaufen den alk, und geben den dann an die jungen weiter! das ist das schlimme daran, wir eltern können da den kindern aufklährung geben. nur einsperren können wir sie nicht und wenn eins der jugendlichen saufen will dann hat er immer möglichkeiten das umzusetzen! leider!

    lieben gruß melanie

    lieber ganymed,

    mehr wie den eltern das zu sagen und darauf zu hoffen, das die mit dieser situation verantwortungsbewusst umgehen kannst du nicht.


    es ist wichtig hier grenzen zu setzen, sonnst biste nicht nur ek sondern auch coabhängig. lass gut sein, hast alles gut gemacht! :wink:

    lieben gruß melanie

    liebe mowa,

    klar ist es traurig sich zu trennen. dieses gefühl ist auch etwas was du zulassen darfst.trauer hat auch einige stadien die durchlaufen werden. lass einfach los, lass es laufen, du wirst schnell merken wie sich das dann auch löst und du immer freier wirst!

    Zitat

    Ich muss erst begreifen, was passiert ist und das es so jetzt alles viel besser ist.

    ja, das ist ein guter ansatz! arbeite daran bei dir zu schauen, was dich an ihn so gebunden hat. es liegt in dir. wenn du das erkannt hast kannst du in zukunft auch darauf achten, das dir das so nicht wieder passiert!

    weisst du, es ist wichtig zu erkennen, das deine coabhägigkeit in dir fest verankert ist. es langt nicht den partner gehen zu lassen, das ist der erste schritt zu sich selbst. der zweite schritt bedeutet, sich über sich selbst gedanken zu machen!

    zudem dauert alles seine zeit. das geht nicht innerhalb von zwei wochen. es dauert sehr lange, dazu braucht es geduld. geduld auch mit sich selbst.das packst du!

    lieben gruß melanie

    Genau das musste ich auch erst erkennen!!!!!!

    ich musste anfangen endlich erwachsen zu werden. weil ich nie die liebe und den halt bekommen hatte, der mich zu einem mich selbst liebenden und selbst bewussten menschen gemacht hatte bin ich noch im hohen alter an meine eltern gehangen, das die das was sie versäumt haben mit auffüllen. ich hab nicht gemerkt, das ich erwachsen bin, dachte das müssen sie mir geben.

    die arbeit an meinem "inneren kind" hat mich weiter gebracht. denn da habe ich festgestellt das ICH MIR das geben kann und mich dadurch von meinen eltern und meiner erwartung ihnen gegenüber losgemacht habe.

    schau mal dahin, da setzt du an und das hilft enorm weiter an der seelischen heilung dieser wunden, die du mit dir runträgst!

    ich wünsche dir alles erdenklich gute !

    alles liebe melanie

    liebe mowa,

    Zitat

    Hi,

    ich bemüh mich, sauer zu sein- aber er hat mir nie was getan. Wenn wir am WE zusammen waren, trank er nichts. In der Woche bekam ich nichts mit. Wir telefonierten und danach (vermute ich) trank er. Am WE war immer alles gut- wirklich. Wenn er mal was trank z.B. auf einer Geburtstagsparty, dann war er nie aggressiv oder pöbelte rum.Nein er war immer noch anhänglicher und malte sich eine schöne Zukunft mit mir aus.

    Ich hab also weder jahrelang Erniedrigungen mitgemacht, noch musste ich sein Zeugs erledigen, weil er es nicht konnte, noch wurde ich angepöbelt oder so.

    wir cos sind künstler der verdrängung. es müssen ja nicht diese schlimmen dinge passieren wie du sie bei anderen liest, die ihre grenzen viel zu niedrig für sich ansetzten, sich haben behandeln lassen wie der letzte dreck, weil sie sich da viel zu wenig selbstwert waren sich zu wehren.

    bei dir war es nicht ganz"so schlimm" doch schlimm genug die beziehung aufzuhören, nicht wahr?

    es klingt im moment nach einer verharmlosung der situation die du lebtest. jeder mensch empfindet anderst. worunter der eine schon leidet, leidet der andere noch lange nicht. darum sind vergleiche hier auch nicht sinnvoll.wichtig ist immer bei sich zu bleiben und hinter dem entschluss zu stehen damit schluss zu machen.sei froh darüber, das es dir nicht so schlimm ergangen ist und du wohl ein viel grösseres selbstwertgefühl hast wie du denkst. :wink:

    und warum sich bemühen sauer und wütend zu sein? brauchst du das? kannst doch dazu stehen es nicht zu sein. du musst es nicht sein. steh auch dazu! :wink: sei auch da froh drüber, das du das nicht hast. denn in diesem fall kannst du mit gutem gefühl in dein neues leben gehen!

    lieben gruß melanie

    guten morgen nici,

    ich habe gerade meine freundin weggeschikt, sie wollte mich abholen zum spazieren gehen. da ich sehr müde bin und hier noch nicht fertig gerichtet hab ich mich entschlossen hier nein zu sagen. das war so noch nie da. bisher bin ich immer mit gegangen, sie schaute mich gross an, kenn das so nicht von mir. war mir wichtiger in mich reinzuschauen ob ich das wirklich will oder nicht. so schnell konnt ich bisher noch nie handeln. positiv, wird immer besser, werd immer schneller am spüren und empfinden, das leben läuft!sie kommt sicher wieder ein ander mal. dann ist mir danach und ich geh mit.

    weisst du, wenn ich heute mit meinem grossen rede, sagt er mir ganz klar und deutlich das der vater für ihn ein beispiel ist, welches er so nie nachleben will. auch meine tochter und mein jüngster sohn beschreiben mir, das oma und vater die beispiele geben, so wie sie nie leben wollen. die kinder haben damit ein negativbeispiel vor augen, das ist nicht einmal so schlecht, denk ich mir immer wieder. wir reden so viel darüber, auch in der schule wird ihnen dieses thema immer wieder vermittelt und das bestätigt das ganze wieder. ich selbst hab meine mutter auch nie als positivbeispiel gehabt. so wollt ich auch nie leben. dadurch das ich heute mit meiner coabhängigkeit offen umgehe und auch meinen kindern hier das vermittel, meine neuen erkenntnisse mit ihnen auch berede und sehr bewusst bin, auch bei ihnen sehe wenn sie anfangen co verhalten zu entwickeln fühl ich mich sicherer denn jeh, das ich ihnen da sehr viel stärke mitgeben kann. gerade beim aufbau vom selbstbewusstsein. ganz wichtig.ich höre ihnen zu wenn sie mir was erzählen und freu mich oft sehr darüber wie fähig sie sind. ich lerne sogar von ihnen einwenig so wird es hier ein geben und nehmen von beiden seiten. ich denke offenes miteinander umgehen, ehrlichkeit und vor allem das miteinander reden ist das a und o.

    früher war es ein elendiges schweigen und vertuschen.heute leben wir offen und ehrlich!

    lieben gruß melanie

    liebe marthe,

    schamgefühl kenn ich auch. ich schämte mich lange zeit für meine mutter. für meine herkunft. es ist ja so, dass die leute dann gleich mit vorurteilen reagieren, wenn sie wissen aus welchen verhältnissen ich komme.vorurteile sind schrecklich. meisst kennen mich die leute ja nicht einmal und lassen mir dann auch nicht die möglichkeit mich besser kennen zu lerne. nur hab ich es geschafft mich dafon frei zu machen. menschen die mit vorurteilen so umgehen, das sie mich nicht kennen lernen wollen lass ich stehen, diesen menschen brauch ich nichts beweisen. ich weiss wer ich bin und brauch mich für nichts beweisen!ich hab für mich erkannt, das ich nach aussen hin nicht mehr um liebe betteln muss. entweder mich nimmt der mir gegenüber so an wie ich bin oder eben nicht. wenn nicht dann nicht. punkt.

    das ich mich inzwischen sehr distanciert habe von dem was meine mutter macht, wie sie lebt ist eine sehr grosse bereicherung für mich. die distance gild es auch wenn wir zusammen unterwegs sind. sie sieht scheisse aus und verwarlost, nicht ich. sie wirkt krank und zerbrechlich nicht ich. sie kann nicht laufen und sich kaum noch bewegen nicht ich!das ist nicht meins, das ist ihrs.ich brauch mich für sie nicht schämen. wenn ich sie nicht aushalte lass ich sie inzwischen auch stehen. dann geh ich ohne sie weiter. du hast da sicher gut für dich gehandelt, schreibst ja auch, dass deine schwägerin mit dem kind und dein bruder gleich gehandelt haben. nimm es an. akzepieire deine mutter so wie sie ist, übernehme dafür keine verantwortung. es ist und bleibt ihrs.

    das wichtigste dabei ist, das du dafür kein schlechtes gewissen haben musst, brauchst dir da keine gedanken dazu machen. es hilft nicht ihr weiter, wenn du dich da zu sehr um sie kümmerst. auch dir nicht. das wichtigste für uns angehörige ist tatsächlich, das wir uns umdrehen und uns um unser eigenes wohlergehen kümmern. was mit meiner mutter geschehen wird wenn sie so weiter macht weiss ich nicht. doch das interessiert mich heute wenig, denn es ist und bleibt ihr eigenes und wenn sie meint sie muss sich so runter machen, dann kann ich ihr dabei echt nicht weiter helfen als sie fallen zu lassen.

    ich will leben und das kann ich nur wenn ich mich um mein leben kümmer!das ich nicht mehr mitleide, das ich nicht mehr verantwortung für sie trage. das liegt weit hinter mir und das ist gut so. heute lebe ich ohne meine mutter besser als ich es jemals mit ihr getan habe. das nehm ich so an und hab sie losgelassen.....

    das sich selbst anzunehem wie du bist, die anzufangen um dich zu kümmern. da anzusetzen, zu erkennen das du auch trotz allem was passiert ist ein liebenswerter mensch geworden bist. das du siehst, das du dafür viel eigenes mitgebracht hast, nicht nur die eltern erziehen ihre kinder. es wirken viele andere da noch mit ein. schule, freunde, bekannte sind genauso prägend gewesen. hol dir daraus deine indentität. wir sind nicht nur kinder unserer alkoholkranken eltern, wir bringen so viel eigenes potential mit.pick dir all das gute gesunde für dich raus, was du in dir trägst und dafon gibt es sicher enorm viel! schau dich an, dich mit allem positivem. wir bestehen nicht nur aus scham,helfersyndrom,minderwertigkeitskomplexen

    in uns steckt viel mehr als wir dachten. erkenne das. du kannst es, selbst wenn dir deine eltern glauben machen wollen das es so nicht ist. sie wollen das nicht sehen, sie brauchen dich für ihre sucht. lass dich nicht weiter benutzen, es ist ein missbrauch der aufgrund dieser suchtkrankheit geschieht. du kommst da raus indem du das erkennst und dich von deinen eltern abgrenzt!

    schau mal zu dir hin, wer du bist, was du kannst. mach dich selbst nicht klein und schlechter als du bist. du hast garantiert was gutes an dir. wie siehst du das?

    lieben gruß melanie

    hallo petter,

    gut so, ich find es wichtig das du diese reise gemacht hast. du hast hier erfahrungen gesammelt die so wertvoll sind. du hast es gespürt, das du da weg willst und bist gegangen.

    sicher könnte ich dir auch schreiben, hey wie konntest du dich in eine solche gefahr bringen!doch bist du schon länger trocken und kannst hier gut für dich sorgen. find ich mal.

    welche schlüsse ziehst du denn aus diesem erlebnis für dich?

    Zitat

    Vielleicht habe ich das noch mal gebraucht; ich weiss es nicht. Die Reise kam mir nun überflüssig vor, aber wenn das Ergebnis dieser Reise ist, nicht mehr nach Berlin zu fahren, dann ist das auch ein Ergebnis. Ich nehme es hin, wie es gekommen ist. Meine neue Heimat, mein trockenes und nüchternes Leben gefallen mir deutlich besser.

    ich denke das du das gebraucht hast um wieder dort hin zu kommen wo du bist und es dir wieder bewusst gemacht hast, wie wichtig dir deine trockenheit ist. dein neues leben. doch müssen es solche grenzerfahrungen wirklich sein?

    lieben gruß melanie