Beiträge von Melinak

    liebe dromedar,

    es geht hier nicht um den missbrauch deiner freundin? es geht hier um eine familiengeschichte bei der familie deiner freundin?

    vorab ein gedanke von mir, der mir in den kopf kam. wie kommt es, das du dich in frage stellst wenn du hörst, das irgendwer den du kennst,etwas tut was echt fies und gemein ist, dich soweit bringt das du solche gedanken hast:

    Zitat

    Jedenfalls (auch wenn es mir jetzt relativ unwichtig erscheint) habe ich nichts getrunken -war aber in so großer Versuchung!!!
    Es wäre so einfach gewesen, sich ein paar Flaschen Wein aus der Nachbarschaft zu organisieren und mein Wille diese fiesen Gedanken wegzusaufen war da.

    der mann hat dir nichts gemacht. wiso lässt du das dann so an dich ran?

    und dan dies hier:

    Zitat

    Hätte meine Freundin da nur einen Ton gesagt, wäre ich SOFORT rüber gegangen. Zum Glück bin ich jetzt erst mal auf der Arbeit.

    du bist doch für dich selbst verantwortlich!

    weisst du, es ist oft so, das alkoholiker IMMER gründe suchen sich zu besaufen. gründe gibt es so viele. der missbrauch in anderen familien, die freundin, die dich annimiert zu saufen. pass da bitte mehr AUF DICH auf und lass sowas nicht an dich ran, du bist schneller wieder dabei zu saufen wenn du dich dafon nicht distancierst!!!!!und verlass dich da nicht auf deine freundin, ich finde es nicht fair von dir, das du die verantwortung deiner freundin überlässt, das sie auf dich aufpassen soll. sie ist sicher nicht immer und überall dabei, um dich dafon abzuhalten. du fängst sonst etwas an, was ungesund ist. schau DU NACH DIR und BLEIB BEI DIR!

    das ist auch nicht böse gemeint, das soll dir helfen, das du genau dahin schaust.im moment bist du zwar nicht trinkende alkoholikerin, doch das systhem läuft ja auch weiter, wenn du nichts trinkst. versuch dich aus diesen suchtgedanken zu lösen. es gibt keinen grund zu saufen, niemals, vor allem nicht für andere oder wegen anderen. saufen tust du schlussendlich dann wieder für dich selbst. ja und wenn du das so nicht mehr willst, dann hör auf damit und schau das du für dich trocken wirst, nicht für deine freundin, für DICH!

    schön das du da dann trotzdem durchgehalten hast!zeigt es auf, das du einen willen hast aufzuhören. :lol:

    alles liebe melanie

    hallo nat,

    du bist kein "neuling" hier im forum, das hat hanna festgestellt. beim lesen habe ich festgestellt, das du 2009 schon unheimlich probleme mit deinem partner hattest. eine frage von mir an dich, geht es hier um den gleichen mann oder ist das eine neue beziehung?

    dein jetziger text von 2011 ist inhaltlich genau der selbe wie der von 2009, was für erkenntnisse hast du denn innerhalb der letzten zwei jahre für dich sammeln können?

    lieben gruß melanie

    liebe grazia,

    empatie ist die fähigkeit sich in den anderen reinzuversetzen und sich in die situation die er berichtet rein zu fühlen, mich dabei aber von ihm abzugrenzen . sich dann mit dem anderen darüber auszutauschen. ein neuer begriff für einfühlsam sein oder einfühlungsvermögen .

    das was du beschrieben hast ist mitgefühl oder mitleid haben mit dem anderen.das läuft dann auf einer gefühlsebene ab wo ich plötzlich seine gefühle zu meinen gefühlen mache und dann versuch ich zu helfen.

    der unterscheid hier ist ja, bei empatie bin ich beim anderen und bleibe beim andere und grenze meine eigene gefühlswelt von der des anderen ab.ich kann mich dann in den anderern reinversetzen, mache aber seine gefühlsregungen nicht zu meinen, obwohl ich das nachempfinden kann wie der andere sich gerade fühlt grenze ich mich dann wiederum vom problem des anderen ab.

    es ist schwierig grenzen zu setzen und coabhängige reagieren nicht mit empatie sondern mit mitgefühl und mitleid auf das was der andere von sich preis gibt.

    empatie ist und bleibt empatie und mitgefühl und mitleid auch. das kannst du nicht miteinander vergleichen. entweder du reagierst auf den anderen mit empatie oder du reagierst mit mitleid.

    wir cos können lernen, wir können anfangen unsere fähigkeit sich in den anderen reinzuversetzen von mitgefühl und mitleid in richtung empatie zu lenken. durch grenzsetzung und das lernen, das das problem des partners nicht mein problem ist. wir können enpatie lernen. wenn wir empatie gelernt haben, dann können wir auch da mit dem anderen umgehen und haben keinen rückfall mehr.

    rückfälle passieren dann, wenn wir meinen epatisch zu handeln dies mit mitgefühl oder mitleid verwechseln.schwierig das zu erkennen. :wink:

    lieben gruß melanie

    hallo ihr zwei,

    mir wurde gesagt, ich soll nicht traurig darüber sein, nicht schon früher gehandelt zu haben. gut eine waren kleine kinder, die haben nicht so viele jahre innerhalb dieser kaputten beziehung eleben müssen.das freut mich sehr, ich denke ihnen geht es auch dewegen so gut und konnten sich gesund zu entwickeln. da seh ich die aussage von dir grazia auch bestätigt!

    ich soll es so annehmen wie es ist. ihr konntet nicht früher gehen, weil es dafür noch nicht der richtige zeitpunkt war. ihr seid gegangen, zu einem zeitpunkt wo es für euch stimmig war. nur das allein zählt!
    lieben gruß
    melanie

    liebe hanna,

    ich habe eifrig mein leben umgebaut. viele ehrenamtliche tätigkeiten wie kuchenbacken, basteln gehen usw mach ich nicht mehr. dafür gibt es genug eifrige frauen, die die zeit haben es zu tun.ich muss es nicht mehr tun, um gut da zu stehn sowiso nicht.

    eins habe ich beibehalten, das mach ich gerne für mich weils mir wichtig ist. dieses ehrenamt ist mir wichtig, es geht dabei auch um mein kind, für mich, darum mach ichs auch gerne. dabei bleibe ich auch.

    zur arbeit muss ich gehen. um meinen lebensunterhalt zu bestreiten. ich hinterfrag mich immer wieder ob es wichtig ist dort zu arbeiten oder ob mich mich eventuell versetzen lasse. doch wenn ich da schaue, wird es schon schwieriger. denn ich habe einen super arbeitsplatz von den bewohnerinen her ein traum. doch im team stimmt es leider nicht. doch würde ich mich versetzen lassen dann müsste ich was die bewohner angeht etwas aufgeben, würde dann wieder dieses angenehme klientel verlassen, was ich nicht möchte.ob auf ner anderen gruppe das team dann passen würde, ich weiss es nicht. es ist überall die selbe thematik, wenn mehrere leute miteinander arbeiten gibts immer ärger miteinander. das ist eine natürliche dynamik.wenn ich weiter hinschaue, bewohner anstrengender und das team stimmt nicht dann habe ich hier wenigstens das angenehme klientel, ein vorteil, also bleib ich.

    die anträge beim amt muss ich stellen. da bleibt nichts anderes übrig wie zu akzeptieren, das ich mich informieren muss, hinterher sein muss, das immer schwiriger wird und aufwendiger. doch das zieh ich durch und wenn ich für jedes blatt toilettenpapier das ich brauche einen extraantrag stellen müsste, würd ichs machen. :wink:

    bei meinen kindern ist hier eine veränderung vorgegangen. früher litt ich für meinen sohnemann. um ihn zu schützen. damit hat er leider nicht selbst spüren können, das er mist baut. inzwischen darf er wenn er mist baut das selbst ausbanden. ich stell mich da nicht mehr schützend vor ihn. ich hab ihm einiges abgenommen, was nicht nötig war. heute schau ich nach lösungen für ihn, mit ihm zusammen und auch zusammen mit der schule, ohne mitzuleiden. zum glück habe ich inzwischen eine schule für ihn ausgesucht wo es um positiven ansporn geht und nicht um diesen negativen. so wie ichs auch schon beschrieben habe.ich sehe dadurch eine sehr positive entwicklung nicht nur für mich sondern auch für meinem sohn!

    auch die zwei anderen lass ich inzwischen erfahrungen selbstmachen.

    klar steh ich mit rat und tat zur seite, bin verlässlich. doch hier ist eine grenze für mich, wenn sie zum beispiel ihre hausis nicht machen ich sie zwei mal daran erinnert habe und beim dritten mal immernoch nichts passiert ist dann sind sie selbst veratnwortlich wenn sie dann ärger in der schule bekommen. dann bekommen sie mit mir ärger,das wissen sie, wenn die schule den ball wieder mir zuschiebt und die schule dann von mir die information, das ich meinen kindern nicht die hausaufgaben mache, das das aufgabe meiner kinder ist das zu tun!ich da meine verantwortung wahrgenommen habe, ich da auch nicht mehr tun kann. soll ich sie denn auf dem stuhl festbinden und dann erst wieder losbinden, wenn sie es gemacht haben? es sind erfahrungen die meine kinder nun selbst machen müssen und das finde ich auch inzwischen ok!da setz ich mich der schule gegenüber auch durch und das ist manchmal mit wenig verständniss von seiten der schule aus verbunden. nur seh ich das nicht mehr ein, weil das thema hausaufgaben hier bei uns schon so oft zu so viel streit zwischen mir und den kindern gegeben hat, mit viel tränen verbunden ist, so viel wut auf meine kinder das ich irgendwann sagte, stop hier ist ne grenze überschritten. so geht es nicht weiter.

    sie sind alt genug selbst hin zu sitzen und das selbständig zu machen. wenn sie fragen haben und nicht weiter kommen dann können sie gern zu mir kommen und mich fragen. doch hier kann ich auch nicht immer helfen, die aufgaben sind langsam so schwierig für mich oder werden heute ganz anderst gelöst wie ichs gelernt habe, da würd ich die nur verunsichern, auch hier eine grenze. dann lass ich die finger weg und sag ich kann dir nicht helfen, ich weis es nicht. geh zum lehrer, sag ihm offen und ehrlich du hast es nicht verstanden, lass es dir nochmal erklären, kümmer dich darum das es dir richtig erklärt wird.

    beim schulpsychologen und auch bei dem psychologen der das gutachten machte habe ich für diese einstellung sehr positive reaktion bekommen. er meinte es sei die richtige einstellung dazu. ich hätte das richtige gespür für meine kinder. gerade bei meinem jüngsten, der legastheniker ist habe ich gut gehandelt. weil er es nicht kann, nicht weil er es nicht will, hat er nicht geschrieben. wär ich da noch mehr drauf eingestiegen ihn mit strafen und massregelungen weiter gemacht , hätt ich ihn gezwungen zum schreiben hätte er einen knacks bekommen. so kann er sich gut gesund entwickeln und ich suche mir hilfe von aussen damit das hier besser läuft.

    mit positivem handeln und motivation geht das besser, das versteh ich heute besser wie jeh und auf was anderes lass ich mich nicht weiter ein. merk ich ich schaff es nicht lass ichs sein (grenze). ich gebe zu, ich bin emmozional häufig nicht in der lage gewesen ihm zu helfen, dazu steh ich, das habe ich so auch der schule mitgeteilt.ich kann ihm nicht helfen, darum brauch ich hilfe von aussen.wie gesagt ichbin inzwischen gern bereit grenzen zu spüren, die dann auch zu sehen und auch nach aussen hin mit zu teilen. ich mach das schon richtig. alles andere handeln wäre von aussen mich manipuliertes und ich würde fremdgesteuert handeln. das will ich nicht mehr und dazu steh ich, auch vor der schule.es ist sicher kein eingestädnis von schwäche, es ist ein eingeständnis dafür, das eine grenze erreicht ist.

    meine kinder werden mit garantie einen guten weg machen. sie sind gut in der schule, haben gute noten, die sie sich selbst erarbeiten konnten. aus ihnen wird sicher was, warum auch nicht? die angst von uns eltern vor der zukunft unserer kinder, dieser leistungsgesellschaft hatte ich auch lange zeit und trieb das ganze bis auf die spitze. das kanns nicht sein. nicht für diesen preis.nicht für den preis das ich die beziehung zu den kindern kaputt mache, weil mein ehrgeiz sie zu höchstleistungen zwingt. sie machen das für sich, nicht für mich.auch hier eine grenze!

    zudem bedeutet es nicht, weil ich sage ich mach es nicht für meine kinder, das ich mich nicht um die kinder kümmer. die ansage"macht eure hausaufgaben, lernt auf eure klassenarbeiten, lernt eure vokabeln, das ist wichtig es zu tun" ist für mich genug ansage und kümmern. wenns um dieses thema lernen geht rede ich gern mit ihnen und beschreibe ihnen wie wichtig es ist zu lernen. gute noten zu haben ist heute wichtiger den jeh und für einen guten job notwendig. eine gute ausbildung bringt euch weiter im leben. ihr habt mit eurer mutter ein so gutes vorbild!so lernen die drei finde ich besser als mit druck und zwang.

    grenzen setzen auch hier bei den kindern, wichtig!auch meinem sohn zu sagen, ich bin bereit dir aufmerksamkeit zu geben, da wo ICH es will. nicht da wo du meinst ich muss es tun. auch hier lass ich mich zu was zwingen, was ich selbst nicht will (grenze). das hört sich schlimm an, ist es nicht! ich gebe hier sehr viel, sehr gerne, kümmer mich sehr gern um die drei. das mach ich weil ich sie liebe.

    doch ich mach nicht mehr wie ich selbst kann und wo ich nicht die bereitschaft habe. auch meine kinder werden leren das ich grenzen habe und lernen das auch ich als mutter ein NEIN formulieren kann.sowie ich das auch den kindern ermögliche mir gegenüber ein nein zu formulieren, wenn ich von ihnen was möchte. erzwingen will ich nichts mehr. wir reden sehr offen über alles und haben vertrauen zueinander aufgebaut, welches ich nicht bereit bin dieses vertrauen wegen irgend jemand anderen kaputt zu machen.weil mir von aussen jemand weiss machen will, das das was ich mache angeblich falsch wäre. ich schau hier nicht mehr auf andere. hier bin ich ganz allein verantwortlich und all das was ich für die drei mache, mache ich mit voller überzäugung, mit bestem gewissen und viel energie und liebe.

    das thema ist ein sehr erfülltes thema, denn hier in mienem leben geht es heute im jetzt ja hauptsächlich um mich und die kinder. die meisste zeit verbringe ich mit ihnen, sie sind im moment zentraler punkt in meinem leben. doch das es in zukunft nicht mehr so sein wird weiss ich heute auch und um so wichtiger ist es heute zu sehen, das ich mich nach und nach auch von ihnen löse und auch sie sich von mir lösen können, ich sie lasse. da werden sicher grenzen immer wichtig sein, die nach und nach auch verschoben werden, weil die entwicklung der kinder ja nicht stehen bleibt. darum find ich wichtig mich hier immer und immer wieder zu hinterfragen, wo setze ich grenzen neu um auch die neue entwicklung gut zu empfinden. auch für die kinder.

    hana es ist sehr wichtig grenzen so zu setzen, das es einem noch gut tut. doch auch da grenzen zu setzen das es den kindern gut tut. abzuwägen was ist wichtig, was nicht. in allen lebensbereichen wäge ich das für und wieder ab, schau wo gehts für mich angenehm weiter, ohne dabei über leichen zu gehen. das würd ich nicht können. denn im leben begegne ich andere menschen. nur ich selbst werde nicht diejenige sein die ihr innerstes noch irgendwie mit füssen tritt. es ist hier ein immer wieder abwägen, schaff ich das noch oder geh ich damit zu weit, mich dahingehend mitzuteilen und um andere lösungen zu finden.mich als mittelpunkt zu sehen und von mir aus zu gehen. ich kann auch eingeständnisse machen, nur nicht soweit das ich anfange zu leiden. darum setz ich heute meine grenze so, das sie mir noch einen kleinen freiraum lasse zu verändern.so eine art puffer, den ich noch habe um auf den anderen zugehen zu können. doch wenn der dann aufgebraucht wird, dann ist konsequentes durchziehen angesagt. dann gibt es ein NEIN ohne wenn und aber!

    lieben gruß melanie

    liebe just,

    das nägelkauen und abreissen ist tatsächlich ein zeichen von nervosität und selbstzerstörung. wenn du innerlich ruhiger wirst, ausgeglichener bist und etwas entspannter brauchst du das nicht mehr. dann lässt du deine energie die durcht das ganze angespannt sein an den nägeln aus. so erledigt sich das näglekauen/reissen von selbst und das endergebnis sieht offensichtilich richtig toll aus. schau sie dir an und sei stolz darauf das du das für dich erreicht hast, du kannst stolz auf dich sein!

    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    erst einmal möchte ich darüber schreiben welche einstellung ich zu dem wort rückfall habe. ein rückfall ist fürs erste einmal ein nicht zu bewertender zustand. es ist etwas was jedem einmal passieren kann. es jann jedem einmal passieren das er zurrückfällt in alte verhaltensmuster, das leben läuft ja weiter und ich habe fest gestellt ich komme wieder und wieder mal in die selben situationen, die emmozional die gleichen gefühle in mir auslösen. ich seh das als etwas normales an und erkenne meine rückfälle sofort(inzwischen)

    ich erlebe mich bei einem rückfall emmozional so wie ich das immer gespürt hatte(dafür ist es wichtig sich fühlen zu können), ich handle bei einem rückfall so wie ich das immer machte.(gewohnheit)

    da kann ich heute ansetzen und mir bewusst machen, das dieses gewohnte immer so zuhandeln eben mein co ist, das mich dazu bringt und anderst handeln wie ich es gewohnt war. das bringt mich wieder ein eine andere situation.

    ich spüre heute sehr früh wenn das co in mir anfängt sich zu melden. heute will ich diese gefühle nicht mehr, habe erfahren das das nicht gesund ist darum kann ich handeln. dann handel ich ganz anderst als zu der zeit wo ich mir darüber nicht im klaren war und dachte es sei gesund das so zu tun. heute weiss ich das das für mich schädlich ist, mir nicht gut tut. (bewusst werden über mein handeln)

    es kommt schon früh, dieses spüren , darum handel ich sehr früh und komme so in eine situation, in welcher ich mir nicht schade. ich bin mir bewusst darüber das ich das co mein lebenlang habe, deine suchtkrankheit kann ich soweit stopen aber nicht heilen. darum ist das sich selbst wahr nehmen im heute hier und jetzt auch sehr wichtig.

    also für mich beginnt der rückfall immer dann, wenn ich innerhalb einer situation spüre, das mein handeln nicht mit dem übereinstimmt was ich für mich selbst möchte und was mir nicht gut tut.wenn äussere einflüsse wichtiger werden als meine inneren bedürfnisse und ich mich nicht durchsetzen kann. ein rückfall beginnt bei mir dann, wenn ich mich selbst verläugne um für andere da zu sein. dann wenn ich eben nicht bei mir bin sondern irgendwo anderst.

    es ist schwerstarbeit für mich gewesen und ich tu mir heute noch in manchen situationen schwer das so konsequent durchzusetzen. bei mir zu beleiben, für mich zu sorgen, mir nicht zu schaden in meinem handeln und für mich einzustehen und durchzusetzen was mich betrifft ohne wenn und aber!

    lieben gruß melanie

    hallo marthe,

    ich hab das bei dir gelesen gehabt. ja auch therapeuten sind "nur" menschen. es ist so wichtig das das miteinander passt. mein erster therapeut war speziell in der suchtarbeit tätig. ich dachte erst BINGO einer der sich auskennt. der machte leider nur "trockene" verhaltenstherapie, was mir nicht so viel brachte. zum glück konnte ich wechseln(nach 5 sitzungen kann ein wechsel stattfinden) und bei der therapeitin die ich danach bekommen habe hatte der funken sofort übergeschlagen gehabt!

    lieben gruß melanie

    liebe hanna,

    ich habe meine grenzen auch runtergesetzt, ich spür ja ich kann nicht mehr so wie es mal war. doch eingefordert wird es wie es früher so gewohnt war und so stehe ich im moment im dauerfeuer von aussen an mich kommenden erwartungen die ich nicht bereit bin zu erfüllen. leider ist die akzeptanz nicht bei allen so gut, häufig bekomm ich den eindruck vermittelt, ich muss ob ich will oder nicht. leider ist das richtig harte arbeit den ansprüchen von aussen nicht mehr gerecht zu werden und sich durch zu setzen. es klar zu sagen NEIN ich mach das nicht und auch dabei dann zu bleiben. ich hoffe das lohnt sich , ich hoffe auf die zeit und darauf, das sich diejenigen die mich heute so nicht kennen auch daran gewöhnen, das ichs heute nicht mehr mit mir machen lasse, so wie früher.

    ich kann mich daran erinnern, das mich zum Beispiel ne lehrerin so runter gemacht hatte, das das in mir was auslöste"der zeig ichs" und mich dann voll angestrengt habe. geschafft habe ich das auch, doch das kann ja nicht angehen, das ich etwas erreicht habe, weil mir da von aussen her jemand so negativ zugesetzt hatte!das hat mir weh getan. auch wenn das ziel erreicht wurde, so will ich heute keinen ansporn mehr bekommen was zu tun. darauf habe ich heute keinen bock mehr, da blockier ich heute und mach nichts mehr.doch das ist nicht gut, ziele werden dann so nicht erreicht.

    ich kann mich auch daran erinnern, das jemand an mich glaubte, mich stützte, mir geholfen hat um ein ziel zu erreichen und auch das habe ich geschafft. doch das war dann so positiv, das hat mir freude bereitet und ich bin darauf auch mit nem guten gefühl dahin gekommen.das ziel war auch erreicht, doch mit nem guten gefühl dabei und nicht mit dem gefühl ich muss mich beweisen!

    ich denke daran liegt es auch, warum mir das heute noch schwer macht was tu tun wenn mir der zeigefinger hoch erhoben wird und ich zu leistung gezwungen werde, die ich dann auch nicht erreichen will. so nicht.nicht auf der ebene, das geht wie gesagt auch anderst.

    nur es ist für mich so, das ich das in frage stelle, denn im grunde sollte ich das ziel das da steht sehen. kann ichs erreichen oder nicht. ja oder nein. das erkennen und handeln danach wie es mir danach ist, zeigefinger hin oder her oder auch lob hin oder her. für mich!das wäre dann die unabhängige lösung für mich.


    einen lieben gruß
    melanie

    guten morgen


    ich hatte eine langzeittherapie von zwei jahren, ein mal in der woche eine stunde gemacht.
    auch ich habe diese form der gesprächstherapie nach carl rogers gemacht. es war nicht leicht sich auf das heute hier und jetzt einzulassen. als ich dann das erste mal mein kleines mädchen in meinem arm spürte, es lieb haben konnte ging es mir sehr gut. es war wie eine erlösung für mich.es kommen heute sicherlich noch erinnerungen meiner kindheit hoch, die werde ich icmmer haben. doch wenn ich heute dastehe und im jetzt bin kann ich wesendlich distancierter mit dem erlebten umgehen und es belastet mich nicht mehr.

    zudem habe ich noch zur gesprächstherapie die ein oder andere verhatenstherapeutische stunde eingebaut bekommen, jeh nach dem was gerade im moment für mich wichtig war. das war auch sehr schön.

    dann habe ich in der therapie noch entspannungsübungen nach jackobsen gelernt und erfahren, wie ich mich besser spüren kann, gefühle wahrnehmen kann, denn auch das ist ja ein problem für mich gewesen, mich auch da wahrzunehmen.

    zu guterletzt lernte ich meine gefühle auszudrücken. weil ich das nicht in worte fassen konnte hab ich es in bildern gemalt, eine form der gestalttherapie.

    meine therapeutin war da sehr flexibel und wie haben in jeder stunde genau das gemacht was für mich gerade thematisch wichtig war, ich konnte mir aussuchen was mir gut tut und das war richtig super!

    es ist für mich das allerwichtigste gewesen, das ich mit der therapeutin so gut klar gekommen bin und wir uns gut verstanden hatte. das war ne gute basis um mich dann auch auf all das einzulassen. eine schöne erfahrungsreiche zeit war das.für mich hat sich das gelohnt so vielseitig zu erleben.

    übrigesn:

    ich wusste vorher nicht auf was ich mich da eingelassen hatte. fragte auch nicht nach der therapieform nach. in dem moment fühlte ich mich so schlecht, dass mir alles recht war was nur irgendwie hilfe brachte. in dieser not hilfe zu brauchen dachte ich über therapieformen nicht mehr nach.

    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    seit ich denken kann arbeite ich am limmit meiner kräfte. es gibt tage, da spür ich das nicht einmal, bin aber ziemlich kaputt danach. das kommt meisst tage später, dann bin ich mittags oft so erledigt dass ich schlafe.

    wenn ich mein leben so anschaue leiste ich sehr sehr viel. ich habe drei kinder, haushalt,ein haus in dem ich lebe, das aufgeräumt und geputzt werden muss, mit nem grossen garten, der auch viel arbeit macht(wobei ich hier einen riesen spass daran habe).
    zudem habe ich auch noch hobbys die spass machen . doch auch hier merk ich das ich die fast nicht ausüben kann, weil die zeit fehlt und ich sehr sehr müde und kaputt bin. dann wird mir sogar das liebste hobby zu etwas lästigen.

    ich gehe stundenweise arbeiten um den labensunterhalt zu sichern.dennoch brauch ich unterstützung vom amt, renne häufig von einer stelle zur anderen, fülle anträge aus und bin auch hier sehr viel gefragt mich zu informieren, zu managen, dass die gelder auch fliessen.ich bin alleinerziehend, übernehme dadurch ach die volle organisation und verantwortung für meine kinder, was ich sehr gerne tuh, mich aber auch an grenzen bringt.

    ich will durch die sucht meiner eltern hier keine unterstützung mehr haben.zudem ist mein exmann alkoholiker und auch hier verzichte ich gerne auf unterstützung. denn hier seh ich keine möglichkeit wirklich gut unterstützt zu werden, das habe ich erkannt, denn sonnst würde ich wieder in die coabhängigkeit rutschen.

    ich sehe, dass ich viel leiste, gebe mir auch so gut wie es geht die nötigen auszeiten. die folgen sind leider, dass die arbeit liegen bleibt und ich das nachschaffen muss.

    ich organisiere mich sehr gut, meiner meinung nach habe ich viel geschafft und so sortiert, besser gehts nicht.doch merke ich das ist für einen einzelnden menschen sehr viel arbeit.

    nun zum thema grenzerfahrungen. ich seh mich in dieser situation an meinem obersten limmit. ich habe mich organisiert so gut wie ich das kann. nun bin ich an dieser grenze, dass ich nicht noch etwas oben drauf setzen kann. das habe ich auch schon erkannt. besser für mich wäre etwas abgeben zu können, nur leider ist das nicht möglich, da keiner da ist dem ich was abgeben kann, ich bin allein.

    nun ist es schwer für mich, ich erfahre eben immer wieder das mir von aussen häufig noch mehr aufgeladen wird. sei es diese anträge vom staat die immer komplizierter werden, das ich für jeden cent bald einen extra antrag brauche. sei es die schule die von mir erwartet, dass ich meinem sohn noch besser bei den hausis helfe. sei es bei der arbeit, die mir noch mehr dienste eintragen, weil urlaubszeit ist und es anderst nicht möglich wäre.sein es die kinder, die natürlich auch ihre wünsche haben.ich gebe hier alle energie rein, mach es auch gerne, will hier nicht jammern, doch ich merke einfach das die belastung wieder einmal riesig wird und ich an der grenze des leistbaren bin. bei all diesen dingen kann ich nicht einmal was ändern, ich kann da sogar inzwischen sagen "nein das kann ich nicht leisten", doch häufig wird mir dann keine andere möglichkeit gelassen das doch zu tun,denn es würde mir eher schaden als nutzen.

    all das sehe ich. nun was mir gerade im kopf rumgeht ist, wenn ich an meiner grenze stehe und nicht weiter komme und auch offen und ehrlich da stehe und sage"ich kann das nicht" macht das nun den eindruck, das ich aufgebe oder ist das ein signal das positiv zu sehen ist, weil ich im grunde ja meine grenze erfahren habe?

    ich bin darin kein meister, ich lerne erst dieses mich durchsetzen und auch dieses nein sagen. ich weiss auch mein eigener perfektionismus ist da sehr hinderlich und ich versuch mich da auch runter zu schrauben.oft gelingt mir das.

    doch wenn ich dann wieder dastehe in dieser situation, ich für mich kämpfe habe ich schon gesagt bekommen, ich würde aufgeben. ich solle ehrgeiz entwickeln.

    ehrgeiz habe ich, endlos viel. will auch gern alles geben, das ist ja mein grosses problem das ich habe, denn ich überfordere mich sehr oft was mir schadet. ist es denn nicht so zu sehen, das wenn ich zugebe, das ich hier an meiner grenze bin, es nicht mehr weiter schaffe ein eingeständniss ist , ewas aufgebe sogar positiv zu sehen ist? ich meine wer kann denn schon jahrelang überm limmit laufen, da bricht doch jeder zusammen! jeder mensch hat irgendwann ein limit für etwas erreicht und kann nicht weiter, ist das nicht normalität?

    wiso kommt es denn negativ bei den leuten an, wenn ich da stehe und offen sage, das ich für mich eingesehen habe, das ich da an meiner grenze bin und darum auch nicht weiter machen will? ich sorge da doch gut für mich. das ist doch nicht mit faulheit oder mit zu wenig ehrgeitz in verbindung zu bringen.

    ich möchte da weiter daran arbeiten, ich seh das so bin mir leider nicht ganz sicher ob diese sichtweise die ich nun neu entwickelt habe auch wirklich gut und gesund ist. könnt ihr mir dabei helfen das einwenig zu sortieren?

    lieben herzlichen dank
    melanie

    hallo jennyli,

    erst einmal auch von mir ein herzliches willkommen hier im forum.

    es gibt einen weg , der ist aber sehr schwierig ihn umzusetzen. es gibt den weg zu akzeptieren, dass er raucht, säuft, unnahbar ist und nicht fähig ist sich am familienleben zu beteidigen.

    wenn du das so mit ihm zusammen leben kannst, ohne dabei zu leiden kann es ein weg sein weiter nebeneinander her zu leben. da gibt es leider kaum eine chance auf ein miteinander.ab und zu, wenn er mal zwischendurch nüchtern und nicht vernebelt ist. jeder macht seins.er kifft und säuf und dich belastet es nicht,lässt ihm das und du schaust dabei zu.hier ist es so wichtig das du unabhängig von ihm sein kannst, das ganze dann anschauen kannst ohne dabei das gefühl zu bekommen etwas tun zu müssen. ohne das du unter dem anblick deins partner leidest. meine meinung hierzu ist, ich konnte mir das nicht mehr anschauen, ich habe gelitten und ich bin gegangen.

    der andere weg ist der der aufs gleiche hinausläuft, jeder macht seins doch du hast dann den räumlichen abstand zu ihm in einer getrennten wohnung und nicht mehr diesen mann an deiner seite.damit gibst du dir ne chance dein leben so zu gestalten, das es gut für dich ist und der vorteil hier ist, du hast das alles nicht vor augen, bist also dann auch nicht ständig damit konfrontiert.denn meisstens ist es doch so, es ist ein mitleiden, miteingebunden sein ins systhem alkolismus.nicht umsonst bist du hier in einem forum für co abhängige und möchtest dich austauschen

    du musst dich nicht trennen, doch ich rate jedem sich selbst zu erkennen und darauf zu achten, das das eigene leben wichtiger ist als das des partners. durch das auf sich acht geben und eben nicht mehr leiden wollen ergibt sich dann eine trennung meisst von ganz alleine.

    helfen kannst du ihm eh nicht. das liest du sicher hier von allen.

    lieben gruß melanie

    liebe stacy,

    Zitat

    Gestern war er nüchtern, bat mich bei seiner Therapie Tante anzurufen, ob die Blutbefunde per post zugesandt werden können um den Antrag komplett zu machen. die gute Frau war aber ebend stinke sauer, meinte sie würde ihm heut sämtliche Unterlagen zusenden,da er wieder nen wichtigen Termin nicht wahrgenommen hat und ein wichtiger Punkt vom Sozialbericht offen sei. Sie meinte,sie habe den eindruck, dass er gar nicht ernst nimmt. und sie hat ja letztes mal schon so geschimpft über ihn. Sie schickt jetzt jedenfalls alles her und er soll sich endgültig entscheiden was er will...

    warum machst du das für ihn? hätte er selbst angerufen hätt die tante da ihn das sagen können. der wusste doch das er einen anpfeifer bekommen wird und schickt dich da vor. lass das doch für die zukunft sein, es ist seine aufgabe sich zu kümmern, nicht deine. da hast du ihm nichts gutes mit gemacht.siehst du,er will nicht und du kannst das nicht ändern.

    lieben gruß melanie

    liebe floS,

    was andere denken, wie sie handeln, was sie reden ist nicht das problem. das problem ist, das wenn das üble gerede anfängt.
    (ich schreib jetzt in ich form) ich mich schlecht fühle.

    hier ein frage und antwortdialog welches ich mir stellte:

    warum fühl ich mich schlecht, wenn andere übel über mich reden? weils mir wichtig ist das ich toll da stehe.

    warum ist das so wichtig das ich nach aussen hin toll da stehe? weil ich mich dann gut fühle.

    warum kannst du dich denn nicht gut fühlen wenn andere schlecht über dich reden? weil ich mich abhängig von dem mache was andere über mich reden.

    warum machst du dich abhängig von den anderen? weil mein selbstwert so im keller ist, das ich von aussen lob und anerkennung brauche um mich gut zu fühlen

    wie kannst du das ändern? indem ich anfange mich selbst zu sehen, mich anzunehmen wie ich bin, mich von aussen nicht mehr abhängig mache und zu dem stehe was ich mache!

    dann kann ich mit erhobenen kopf nach draussen gehen und ehrlich zu dem stehen offen sagen was mich betrifft. dann kannich sagen selbstbewusst und selbstsicher "leute ich bin so wie ich bin" und dazu so sicher zu stehen, das keine von denen da draussen noch den mut hat dagegen anzugehen. es ist doch die frage wie fest steh ich hinter dem entschluss das auch durchzustehen. ich durfte erkennen, mit hoch erhobenen kopf dazustehen, mit fester stimme etwas kund zu tun wirkt nach aussen so überzäugend, das mich hier keiner mehr angreift. dazu ist es nötig auch felsenfest dafon überzäugt zu sein und dahinter zu stehen was ich mache.was hintenrum abläuft an ratsch und klatsch hör ich mir heute nicht mehr an, also trift mich das auch nicht mehr.dafon distancie ich mich gerne!

    das mit dieser diskutiererei ist auch noch sone sache. WARUM diskutieren rechtfertigen müssen für das was ich mache? geht doch die da draussen nichts an, was ich mache! brauch ich doch keinem dafür rechenschaft ablegen!!!!!!

    punkte setzen, sich nicht darauf einlassen und zu dem stehen was ich mache das dann ehrlich durchzuziehen.dann passier auch nichts, selbst im dorf. :wink:

    lieben gruß melanie

    liebe marthe,

    ich weiss grad nicht was ich sagen soll, mann genau das gleiche lied kann ich singen, als wär das alles meine geschichte. ich hatte auch krebs, wusste das schon vor diagnosestellung.ich setzte mich bei den ärzten durch, die nichts fanden eine darmspiegelung zu machen. die ärzte meinten das sie da eh nichts finden würden. doch ich bestand darauf. das ergebnis erschreckend. eine lebenserwartung von nur noch einem jahr, hätte die darmspiegelung und das erfolgreiche entfernen des polyps (bösartig) nicht stadtgefunden ich hatte auch angst und panikattaken, auch bei mir schreite der körper förmlich.auch dieses kopfgefühl kenn ich, ich machte erst vor kurzem ein ct um sicher zu sein, das sich da nichts krankes bei mir entwickelt hat. ich kenn das gefühl die angst, das warten, das ist soooo schlimm.

    auch diese mutter kenn ich. wie meine mutter. schuldzuweisungen, mich schlecht fühlen weils ihr schlecht geht. all das waren bei mir zugange. auch die wut, aggression die du beschreibst kenn ich zu gut. sie weiss morgens nichts mehr dafon, war ja besoffen. ich wusste es und es tat mir hinterher immer schrecklich leid so auszurasten und schürte nur noch mehr mein schuldgefühl das ich hatte.dann dieses dauernde kontakt suchen, mich anzurufen, ich soll mich doch um sie kümmern...ich kann ein lied dafon singen.

    ich machte eine langzeitherapie, zwei jahre die ich vor zwei monaten beendet habe. mit erfolg! juhuuuu!!!

    panikattaken hab ich keine mahr, angstzustände auch nicht mehr in dem masse wie es schon war. ich hatte glück eine therapeutin zu haben, die wirklich klasse war denn das was du hier schreibst ist erschreckend:

    Zitat

    Er war der Ansicht, wenn ich mich nicht kümmere ist das unterlassene Hilfeleistung und ich müsse dafür Sorge tragen, daß sie therapiert wird.

    da ist sowas von ein blödsinn was der therapeut dir da gesagt hat. der macht mir keinen guten eindruck ich hoffe er hat dir nicht in der therapie noch so einen müll aufgeladen wie den hier!

    WIR KINDER sind nicht die eltern unserer eltern. wie haben keinelrlei verpflichtung uns da zu kümmern.unsere eltern sind erwachsene menschen, die eigenverantwortung für sich und ihr leben haben. es liegt in jedem selbst sich hilfe zu holen und wer keine hilfe will, muss das auch nicht aufgezwungen bekommen.jeder mensch hat das recht nein zu sagen, so wie wir das recht haben nein zu sagen, haben unsere eltern das recht zur hilfe nein zu sagen und weiter zu saufen.

    doch tragen wir keine schuld an ihrem verhalten, ihrem leid. das leid tragen sie in sich und wollen mit ihrem verhalten erzwingen, das wir uns um sie kümmern, sie brauchen die familie um sich herrum um weiter saufen zu können. so schaffen sie abhängigkeit.

    du selbst hast das recht dich dafon abzugrenzen, zu distancieren dich frei dafon zu machen!

    meine mutter säuft heute weiter, stürzt weiter treppen runter, liegt auf der nase. doch ich steh nicht mehr da und helfe ihr, damit lass ich sie allein ohne schlechtes gewissen. ich habe ihr nie gesagt sie soll sich zusaufen. sie weiss was passiert wenn sie säuft. es liegt in ihr und an ihr, wenn sie weitermachen will soll sie weitermachen. das ohne mich, ich schau ihr dabei nicht mehr zu. das kann sie ganz allein für sich aus machen.

    ich lass mich auch nicht mehr von äusseren aussagen(wie dein therapeut es gemacht hat) dafon abbringen da nicht mehr zu handeln. wer kann mich dazu zwingen? der staat? wer hat das recht mir aufzudrücken das ich mich um meine mutter zu sorgen habe? kein mensch!

    ich habe in dieser geschichte erkant, das ich nichts dafür kann. so machte ich mich frei von schuldgefühlen. ich lernte auch zu akzeptieren. so lass ich meine mutter so wie sie ist. ich habe gelernt auf mich acht zu geben. ich bin wichtig. ich habe mich angenommen so wie ich bin, kann mich inzwischen auch unglaublich lieb haben. ich habe mich entscheiden für mich zu sorgen, für mein leben.

    meine mutter ist eine kranke frau. es ist eine schreckliche krankheit. sie ist nicht schuld. an nichts, denn sie kann nichts dafür so krank zu werden hat sie sicher nicht geplant. das sie sich nicht helfen lassen will versteh ich nicht, muss es auch nicht verstehen,sie will es nicht punkt.

    das sie mit ihrer art und weise mit mir manchmal sehr übel umgeht ist die folge dieser krankheit die sie hat. das weiss ich heute und kann darum besser mit solchen angriffen umgehen. ich mach das nicht mehr mit, diskussionen in diese richtung tun mir nicht gut. darum lass ich es bleiben. es fällt mir daher immer leichter ihr zu sagen, das ich diese unterhaltung jetzt mit ihr abbreche, ich mir solche vorwürfe von ihr nicht mehr anhöre und auf zu legen ohne dabei ein schlechtes gewissen zu haben. damit tu ich mir gutes und das darf ich mir erlaben, das es mir gut geht, selbst wenn es ihr schlecht geht.

    zum thema krebs habe ich mich schlau gemacht. der körper fängt an irgendwo zellen zu entwickeln, ewas was dort eigendlich nicht wachsen muss. daraus entwickelt sich dann ein knoten, der wächst. ich seh das bei mir so, das all die sorgen probleme die ich hatte in diesen knoten herranwachsen. all das was ich nichtverarbeitet bekommen habe setzt sich dort ab. das kann sich dann umwandeln in ein sich selbst szerstörendes gebilde einen tumor der streut, alles was an problemen in diesem tumor sitzt breitet sich im körper aus, greift den körper an, macht ihn krank und lässt ihn sterben.ich habe diesen tomor entfernen lassen, dabei die gefahr gebannt bekommen, das es sich weiter ausbreitet. nun bin ich dabei sorge zu tragen, das der körper nicht mehr etwas in mir wachsen lassen muss. probleme die ich habe werden sofort ohne zögern aufgearbeitet. ärger frust und zorn hinterfragt und auch da geschaut was mit mir los ist. ich habe also altes entfernt, was früher war und kann mich jetzt heute darum kümmern das sich nichts mehr entwicken muss, dann ich habe erannt, das ich es mir wert bin, solche problembelastenden beziehungen wie zu meiner mutter nicht mehr zu ertragen.wenn ich spüre das mir das nicht gut tut geh ich, nehm ich mir das recht raus für mein wohlergehen zu sorgen. ich darf gesund leben, es darf mir gut gehen, ich kann es mir erlauben, ich werde nicht wieder etwas in mir sich entwickeln lassen was mir schadet.ganz egal wie es meiner mutter damit geht, ob sie leidet ich darf leben, unabhängig von ihrer befindlichkeit.

    das alles gilt auch für alle anderen hier. wir sind alles erwachsene menschen, das ist im grunde etwas so herrlich schönes sif um sich selbst zu kümern und verantwortung zu tragen. da kann ich dann tun und lassen was ich will ohne jemanden anderen rechenschaft dafür abzulegen. natürlich trage ich für alles verantwortung, auch für das fehlverhalten. dazu bin ich bereit auch demendsprechend die konsequenzen zu tragen.

    wer sich da nicht frei machen kann, lebt in abhängigkeit und die kommt früher oder später mir diesen wahninns schrecklichen diagnosen einher, weil die seele das nicht mehr aushällt und der körper darauf mit krankheiten reagiert.mathe mach dich frei von dieser abhängigkeit und dann wird das mit deinem kopfgefühl auch besser. womöglich steckt dahinter nicht alsheimer sondern eine deprsseion, die geht auch mit solchen schwindelgefühlen, dem vergessen von irgendwelchen dingen einher. hast du darüber schon mal nachedacht?

    ich wünsche dir von herzen alles gute.

    alles liebe melanie

    liebe stacy,

    auch von mir ein herzliches willkommen hier im forum.

    schütze dich und deine kinder vor dem was da noch kommen kann. schau mal, du tutst dir nichts gutes und deinen kindern zweimal nichts gutes wenn das leben so weitergeht.

    ich weiss, viele haben angst sich zu trennen, gerade mit so kleinen kindern wird nicht einfach allein zu bleiben. doch ich kann dir sagen, es wird leichter ohne deinen partner, ohne streit, stress usw. es wird ruhiger, die kinder werden entspannter, du selbst auch. natürlich sind drei kinder viel arbeit. meine drei waren in dem gleichen alter wei deine jetzt als ich mich trennte. das sind nun 10 jahre her und aus den drei kindern werden langsam aber sicher ganz stabile jugendliche. das wäre MIT ihm nicht gegangen.ich bin sehr stolz das so gut gepackt zu haben. es geht, es gibt hilfe für alleinerziehende, such dir da unterstützung.bei uns gibt es für alleinerziehende trefen. ich wurde da sehr gut beraten wie es weiter gehen kann, wo ich geld herbekomme, welche anträge ich stellen kann . auch in der caritas gibt es beratungsstellen. alles ist besser als zusammen mit einem solchen partner krampfhaft zu versuchen eine ehe aufrecht zu halten.

    lieben gruß melanie

    liebes höckertier,

    ich leb auch aufm dorf. ratsch und klatsch ist hier tag täglich. jeder ist mal dran. eine "sau" wird doch immer durchs dorf getrieben, oder?

    ich hab das auch alles hinter mir.ich kann nur eins dazu sagen, ratschen die nicht über das eine ratschen sie über was anderes.mein exmann ist alkoholiker und ich habs denen gesagt, die haben sich sowas von das maul zerissen.

    jetzt wo ich alleinerziehend bin gings nächste szenario los: die ist allein, sieht verdammt gut aus, mädels passt auf eure männer auf, die geht ab wie nachbars lumpi!

    ein andermal war mein sohn dran, der sicherlich ein sehr lebhafter lausbub ist. auch hier konnten sich die ratschweiber nicht zurrückhalten und ihn auf ner ganz miesen art und weise übel nachzureden, die kinder durften nicht mehr mit ihm spielen usw

    ....es ist so, das lässt sich nicht ändern. es ist das hobby manch frustrierter hausfrau sich wenigstens einwenig selbstbewusstsein zu erhaschen , über andere böse zu reden um sich selbst gut darzustellen.

    ich respektiere deine entscheidung (ist ja dein leben, grins). doch möchte dir mit auf dem weg geben,dass du dagen eh nicht angehen kannst, dorftratsch und klatsch ist eine dieser normalen phänomäne und ich frag dich gradeaus:

    was ist denn so schlimm daran alkoholikerin zu sein ?

    lieben gruß melanie

    liebe linaki,

    sehr schön beschrieben. genau so ist es.

    liebe midnight, abgrenzen ist sehr wichtig um von dieser anhängigkeit weg zu kommen. es ist tatsächlich zu sehen, der partner ist das suchtmittel und um vom suchtmittel weg zu kommen ist es dringend notwendig es weg zu lassen. in immer wiederkehrenden begegnungen mit dem suchtmittel ist die gefahr sehr hoch dafon nicht weg zu kommen.der partner ist nur mittel zum zweck, die eigenen coabhängigkeit weiter zu leben.

    ich seh die entwicklung zu einem selbständigen und unabhängigen leben ist dann nur möglich wenn das erkannt wird und auch in die realität umgesetzt wird. es nützt alles weh und klagen nichts, solange du mit einem partner lebst, bei dem du dein co ausleben kannst. darum ist es ja so wichtig bei sich selbst zu schauen, sich zu hinterfragen, um zu erkennen, nicht der partner ist das problem, nicht sein saufen, es ist dein eigenes abhängigkeitsproblem. DU kannst nicht damit umgehen, das er säuft. DU kannst nicht grenzen setzen, dich dafon distancieren das er sich verändert. du bist für dich selbst verantwortlich und kannst gehen, wenn es dir nicht mehr gut tut, die partnerschaft beenden.denn was ist das für eine partnerschaft noch? siehst du innerhalb deiner partnerschaft noch irgend etwas positives? ist es denn wirklich noch liebe? kannst du einen menschen so sehr lieben, das du die liebe zu dir selbst aufgibst? sei doch ehrlich, ein leben mit einem alkoholiker zusammen ist kein schönes leben. jeh länger du bei ihm bleibst um so unschöner wird es, weil der alkoholmissbrauch den menschen verändert, den du irgendwann mal geliebt hattest. seh das mal so: würdest du den mann denn HEUTE kennenlernen, würdest du dich auf ihn einlassen und dich in ihn so verlieben wie es damals war? ich würde HEUTE einen riesen bogen um meinen ex mann machen!ich mache heute um alle alkoholiker einen riesen bogen, früher bin ich irgendwie ganz anderst auf diese menschen zugegangen. heut lass ich das sein, denn die gefahr ist mir zu gross, das ich mich da wieder in meine coabhängigkeit begebe.

    "achtsam und bewusst mit sich selbst umzugehen". sehr schön. so ist es!

    alkoholismus und den alkoholkranken verstehen zu wollen, wie das alles funktioniert bringt dich nicht weiter. weiter bringt dich doch nur, das wissen darum wie du dich daraus lösen kannst, so seh ich das. ich hab jahrelang geschreiben, gelesen um verstehen zu können was da los ist. verschwendete energie, lebenszeit, denn verstehen tuh ichs heut noch nicht. verstanden habe ich das es wichtig ist das eigene leben in die hand zu nehmen und für mich was zu tun um zu einer zufriedenheit zu kommen. meine coabhängigkeit wenigstens zu stoppen damit ich leben kann. :wink:

    lieben gruß melanie

    guten morgen,

    auch meine mutter versteckt flaschen. inzwischen sind die verstecke rand voll. dabei fällt auf, bierflaschen sehen offen rum, schnapsflaschen sind in den verstecken.

    zum thema flaschen suchen kann ich sagen, ich bin erschrocken gewesen, als ich das erste mal die schnapsflaschen gefunden hatte, diese menge. gesucht hab ich dort keine flaschen, gesucht hatte ich die teller, die sie in der küche umgeräumt hatte um mehr platz zum verstecken zu bekommen.

    ich kann sagen, rationell erklärbar ist das ganze nicht. ich beobachte dass sie nicht in der lage ist diese massen an flaschen weg zu bringen, weil dauernd besoffen. so bleibt das leergut im haus. sie selbst glaub ich versteckt die flaschen für sich, um nicht sehen zu müssen wiviel sie tatsächlich säuft.

    ich habe aufgehört das leergut zu entsorgen,suchen brauch ich auch nichts mehr, inzwischen sind die verstecke voll und sie hat keine chance mehr als das leergut offen hin zu stellen.doch die schnapsflaschen sehe ich noch nicht offen stehen, es scheint ihr peinlicher zu sein als die bierflaschen. ich kann es aber riechen, was sie wohl nicht einkalkuliert. zudem schämt sich meine mutter für das chaos um sie herrum und entschuldigt sich bei mir wenn ich mal ins haus komme.dann wird sie oft richtig bösartig mir gegenüber, so das ich entschieden habe dort nicht mehr rein zu gehen.ist ihrs, nicht meins.

    zu guter letzt bringt mir das nämlich alles nichts, das hinterfragen warum meine mutter so ist wie sie ist,wie sie tickt. sie tickt nicht ganz richtig, ist benebelt durch den alkohol und weit weg vom rationalen denken. ich denke darum sind die verstecke keine verstecke in dem sinne , es geht darum selbst nicht sehen zu müssen was sie sich antut, ein vertuschen, verdrängen,ein nach aussen hin "sauber" darzustellen, das blos keiner dahinter kommt was wirklich vorgeht.sie will das nicht ändern. akzeptiert!

    lieben gruß melanie