Beiträge von Melinak

    na dann, kinderpsychiaterin hört sich gut an. da gehts dann auch ums kind und nicht um euch als paar. ich versteh deine psychologin sehr wohl, das du dein kind nicht als problemmülleimer deiner erwachsenen probleme missbrauchen sollst.

    nur meinte ich einem kind mit 4.5 jahren zu sagen, das der vater alkoholkrank ist und ihm zu erklären (natürlich auf kindlicher art und weise) was das ist bringt mehr als gar nicht darüber zu reden und das kind im glauben zu lassen da ist alles ok mit ihm.sorry, doch ich selbst arbeite als heilerziehungspflegerin und habe in meiner arbeit auch zum teil mit suchtkranken familien und systhemen zu tun gehabt. da heisst es auch kinder mit ein zu beziehen und diese nicht aussen vor zu lassen. so das sie die wichtigen informationen haben. nicht als mülleimer, sondern als teil der familie. so tun als ob nichts wäre bedeutet für mich es so zu halten wie die affen, nicht reden nicht sagen nicht hören und affen sind wir nunmal keine, wir sind menschen. doch offenheit auch nem kind gegenüber ehrlichkeit entgegen zu bringen hilft nem kind mehr als es vermeindlich schützen zu wollen und so zu tun als wär alles ok.das kind spürt das stimmt was nicht und hat ein recht darauf soweit augeklärt zu werden das es verstehen kann was los ist. bedeutet ja noch lang nicht das du stundenlange gespräche führen musst oder den vater schlecht reden sollst oder deine eheprobleme mit ihm besprechen sollst.

    meine spielten mit mir. im spiel war eins meiner kinder oft ein besoffener, ahmte sein verhalten nach und ich sah doch in dem moment das er das verhalten seines vaters oder der oma in irgend einer art und weise verarbeiten tut.in dem moment spielten wir das ganze nach und im spiel erklärte ich ihnenen das es diese krankheit gibt, alkoholismus, das da dann die menschen ganz komisch werden wenn sie den alkohol trinken und ganz viel dinge sagen die sie hinterher nicht wissen. das langt als information schon aus.mehr muss ja garnicht sein. doch genau solche spiele mit kindgerechten erklärungen haben meine kinder aufgeklährt und später als sie älter waren konnten wir immer mehr darüber reden. nicht über die probleme zwischen mir und meinen ex mann, sondern über die auswirkungen von alkoholmissbrauch auf menschen, die den vater als auch die oma betreffen.

    soweit meins und meine erfahrungen. ich will dich nicht durcheinander bringen. allerdings bin ich selber jemand, der zwar psychologische hilfe in anspruch genommen hatte aber auch kritisch immer wieder schaute, was gerede die kinder betrifft mir mehrere meinungen ein zu holen wenn ich unsicher war. um dann MEINS daraus zu machen. ich würd nie hin gehen und dem rat einer einzigen person nachgehen sondern immer mehere meinungen einholen. also bin ich mal gespannt was die anderen dazu sagen.;)

    einen schönen tag noch :)

    lieben gruß
    melanie

    lieber matthias,

    ich seh das ähnlich wie oben. kinder sind irgendwann so abgelöst von den eltern das alle vorher schon wissen was passiert ist und die eltern dafon noch lange nichts wissen. die kinder haben IHRS und sie gehen heute eben mit dem internet freier um wie wir.

    im grunde auch gut so. ich will bei meinen oft nicht wissen was sie erzählen. denn ich sag mir, ist ihr leben und wenn sie genug vertrauen zu mir haben und es ihnen wichtig ist kommen sie zu mir und erzählen mir das dann auch ;)

    gruß
    melanie

    liebe irini,

    was ist denn daran abwertung??????? die wahrheit über den vater zu erzählen, das er alkoholiker ist, krank ist? ist das ne abwertung krank zu sein?

    kinder mit 4,5 jahren sind zwar noch klein. allerdings können sie schon einiges verstehen. ausserdem spüren kinder das was nicht ok ist. sie können mehr als wir erwachsene denken und bekommen mehr mit wie wir vermuten.

    hilfe bekommst du gerade für kinder in beratunsstellen. schau mal in den zeitungen oder online. die caritas hat zb ein programm extra für kinder. du kannst dir hilfe holen überall gibt es sie.

    es geht nicht um abwertung. es geht um die wahrheit und ehrlichkeit. lügen sind genug gewesen, willst du nicht auch endlich mal die wahrheit aussprechen, unverblühmt und klar????? ehrlich sein dürfen ohne schlechtes gewissen?

    meine erfahrung, die von vielen hier. die scheidung brachte die eigene freiheit. beim partner änderte sich nichts.

    was einem hilft, mir geholfen hatte war die innere distance die ich aufgebaut habe. innere distanc ist, wenn ich so bei mir bin, das ich spüre, wenn mitleid und schlechtes gewissen, schuldgefühle da sind und ich mir sagen kann, das sind nicht meine gefühle die mir gehören, das sind gefühle die vom co her kommen und da kann ich mit dem kopf viel erreichen.das diese gefühle ausgelöst werden vom anderen, in mir drinen deshalb da sind weil ich co bin und da dann dagegen steuern kann mit meinem bewusstsein, meinem kopf. mir zu sagen das das ganze mitleid, die schuldgefühle die ich habe mich nicht weiter bringe. an zu schauen warum sie da sind. warum mitleiden? muss ich mit dem anderen mitleiden? oder warum schuldig fühlen? bin ich betrunken und liege nur rum? was ist MEINS und was ist SEINS? sich also ganz bewusst hin setzen und mal verteilen was ist mein anteil, was gehört mir und was ist der anteil des alkoholikers. vieles ist vermischt, vieles gehört nich mir, brauch ich nicht also weg damit.

    eine szene ganz klar und deutlich als beispiel. meine mum liegt auf dem sofa. ich komme rein und seh sie dort liegen. ich habe sehr gute laune. ich seh sie dort besoffen liegen, sie fängt an zu diskutieren und zu weinen. ich gehe. ohne schlechtes gewissen und immernoch bester laune. weil ich mir sage, die tränen die sie weint, die wut die sie hat ist IHRE nicht meine! den alkohol hat SIE getrunken, freiwillig ohne mein zutun. also bin ich nicht schuld daran das sie so da liegt. es ist IHRS sich auf zu raffen und dagegen was zu tun, nicht meins.das ist die distance die ich meine.

    ich weiss selbst hab ich mich anfangs hier im forum angegriffen gefühlt. schlecht gefühlt wenn ich antworten gelesen habe die mir erstmals nicht so zugesagt hatten. ich war da ziemlich schokiert sogar.grad hier beim beispiel hätte ich in der cophase sicher gedacht wie hart kann man denn sein, jemand im elend liegen zu lassen. wie können die nur sowas sagen? ich kann doch nicht so handen!

    doch durch das lesen und VERSTEHEN WAS da im systhem läuft, was MICH zur coabhängigen MACHT und wogenen ich ansteuern kann um was zu verändern öffnete mir langsam die augen wo ich eigendlich stehe. EINSICHT ist ein wasendlicher schritt nach vorne. ehrlichkeit und offenheit auch. oder willst du weiter machen wie bisher? dann ändert sich nichts ;)

    lieben gruß
    melanie

    hallo miriel,

    im grunde weisst du was du tust. hier hat keiner recht dich zu verurteilen. ich würd mich an solche versprechen die ich mal gegeben habe nicht festhalten. doch ich habe meine erfahrungen gesammelt, genug dafon. mach du die deinen.es ist dein leben. hier kann dir nur hilfe angeboten werden, ob du das annimmst, was dir geschieben wird ist wiederum deins.

    du fragst allerdings immer nach ob das die coabhängigkeit ist und ich denke mir dabei, das sie eben nicht überzäugt dafon ist das richtige für sich zu tun.doch das raus zu finden ist wieder deins. klar ist das deine coabhängigkeit was dich zu ihm zieht. es ist vergleichbar mit nem alkoholiker, der ne trinkpause eingelegt hat und sein versprechen einlösen will, sich ne flasche schnaps in nem laden zu kaufen.überleg dir gut ob du dich dann noch an versprechen festhalten willst oder es lieber sein lässt ;)

    gruß
    melanie

    liebe irini,

    ja, was hoffen wir mütter dann auf eine gesunde vater kind beziehung. zu nem alkoholiker? vergiss es. auch die kinder sitzen im co boot drin und rundern mit. entschuldige das ich dir das grad so hart auf schreibe. ich weiss ich bin selbst mutter und hab darum gekämpft das wenigstens die kinder den vater haben und da eine gute gesunde beziehung entsteht. welch ein wahnsinn das zu glauben, denk ich heute. der vater ist krank, schwer krank und kann sich nicht mal um sein eigenes leben kümmern. wie denn dann um den nachwuchs? ich als frau habe abstand zu dem mann aufbauen können, mich trennen können ihn als ex mann sehen können und bin da raus. die kinder bleiben für immer kinder dieses mannes, der sich vater nennt aber nicht vater sein kann. zumindest bei mir.

    ich hörte irgendwann auf zu glauben das das alles gesund ablaufen kann, weil krank ist und krank bleibt, wenn er nichts ändern will. ich habe aufgehört damit zu kämpfen, weil es nicht meins ist um ne gute vater kind beziehung mich zu kümmern sondern die aufgabe des vaters das zu tun. ist er nicht in der lage es zu tun, weil er alkoholiker ist, dann kann ich es nicht ändern. ich kann den kindern lediglich vermitteln was alkoholismus ist, warum der vater so ist wie er ist und sie versuchen stark zu machen, das sie lernen mit der situation so um zu gehen, das sie gesund bleiben.das ist sehr schwer.die gedanken hab ich nicht mehr zu glauben das wird noch was.das die kinder leiden erlebe ich täglich und ich weiss als mutter tut mir das weh zu sehen.da zu stehen und nicht viel daran ändern zu können. ich bin da für sie, liebe sie, stehe hinter ihnen, stütze sie, halte sie wenn nötig oder lass sie los wenn zeit dafür ist. nur ich kann ihnen den vater nicht ersetzen oder für sie den vater verändern.spätfolgen werden sie selbst als erwachsenen dann überarbeiten können. darin liegt meine hoffnung in dem vertrauen in die kinder, das sie irgendwann von mir so viel mit bekommen haben an fähigkeiten, das sie sich dann, wenn nötig die hilfe suchen die sie für sich brauchen und ein gesundes leben aufbauen ohne diesen leidensweg den ich selbst als EK mit gemacht habe. ob das so sein wird weiss ich nicht. ich werde es sehen.ist ihr leben und damit werden sie leben müssen.

    gruß
    melanie

    bewusst leben,

    ich les ja hier schon so lange. viele berichte von frauen die ähnliche situationen heute durch machen wie ich damals vor 11 jahren.

    der 11.september ist für mich immer ein ganz besonderer tag. als damals die welt still stand, die anschläge im fernseher liefen war mir bewusst geworden wie schnell das leben vorbei sein kann. von einem moment auf den anderen. ich sass da und überlegte mir ob ich weiter mache mit den kindern noch heile welt zu spielen, die da nicht war oder ob ich entgültig einen schlusstrich ziehe unter die ehe.ich sah die menschen in den türme, die dort verzweifelt um ihr leben kämpften. in dem moment ging mir so einige lichter auf und ich weiss heute noch so gut wie ich den entschluss immer mehr und mehr in mir spürte. im oktober erst dann der rausschmiss. ich konnte wohl so handeln weil ich im september mir bewusst machte das es aus ist und sich das ganze nur mehr und mehr zu einem disaster entwickeln würde.

    ein forum gab es damals nicht. ich musste allein da durch. ich ging zwei tage nach der trennung zur beratungstelle einen familientreff von dem ich wusste der betreut alleinerziehende frauen. die gaben mir dann die notwendigen informatioen wie ich nun weiter machen kann ohne ihn und das war sehr sehr hilfreich gewesen. ich traf mich ein mal wöchendlich in dieser gruppe und lernte frauen kennen die auch alleinerziehend waren und mir mut machten. beim anwalt war ich auch gleich in der ersten woche um sehr schnell den gefassten entschluss durch zu ziehen und MIR SELBST einen rückzieher schwerer zu machen. ich spürte ja, das ich als coabhängige sehr schwankend war und zweifelnd und immer wieder dachte das kannst du nicht bringen ihn raus zu schmeissen. den kindern den vater weg zu nehmen oder er mich doch braucht. alles gedanken die mich zwar plagten, doch durch die unterstützung im familientreff und die sozialarbeiterin konnt ich dann doch alles managen um dann im jahr 2003 die scheidungspapiere in der hand zu halten. durch das verhalten meinen ehemaligen mannes war das alles recht verzögert und raus gezogen worden. wir machten sogar noch zusammen ehetherapie, die mich stärker machte den entschluss zu fassen es durch zu ziehen. denn wärend der therapie wurde sein verhalten und mein verhalten immer offensichtlicher wie sehr ich in einer coabhängigkeit mich befand und wie stark mein wille wurde da raus zu gehen.

    nun durch die kinder und das damals gerichtlich vereinbarte alle zwei wochen das wochenende der kinder beim vater war der kontakt ja nach trennung immernoch da. ich habe unglaublich viele versuche seinerseits wieder zurück kommen zu dürfen geblockt. weil ich wusste das ich dadurch nur in eine noch schlimmere situation zurückkehren würde wie ich sie verlassen hatte. der mann trank extrem viel und seine wohnung war dementsprechend verwarlost, so das ich angst um die kinder hatte, wenn ich sie ihm brachte. unterhaltungen mit dem jugendamt brachten zwar nicht ganz die erwünschten zustände, aber ein wenig zusammen gerissen hatte er sich dann und duch die androhung das ich ne strafe bekommen würde, wenn ich sie ihm nicht gebe, habe ich dann eingewilligt. nach etwa einem jahr hatten sich die wogen geglättet.

    die kinder hatten glück, das ihr vater untestützung von einem freund bekam, der sich dann um die aufsicht der kinder dann auch kümmerte.was alles beim amt schief lief schreib ich hier nicht auf. es ist im grunde ein wunder das da nicht mehr passiert ist und ich habe da gegen windmühlen geredet und geredet und gekämpft und musste mir ständig anhören das ich diejenige sei die übertreiben würde.

    durch den freund meines ex mannes und einen guten kontakt von mir zu ihm konnt ich wenigstens privat einwenig ruhe für mich rein bringen. keine mutter dieser welt gibt ihre kinder gern in solch eine situation ab.der freund übernahm die rolle des cos, wobei ich darüber ehrlich gesagt froh war (egoistisch).
    es gab noch extreme schwierigkeiten wegen dem unterhalt. arbeitslosigkeit und führerscheinentzug, obdachlosigkeit. von seiner seite. keine wohnung bedeutete auch keinen schlafplatz für die kinder und somit konnte er sie nicht nehmen.
    als die kinder wurden älter und irgendwann haben sie von sich aus den wunsch geäussert nicht mehr zum vater zu wollen, was dann vom jugendamt dann auch akzeptiert wurde.

    so verlief sich das ganze etwas, der kontakt wurde unregelmässiger und die abstände der besuche auch. ruhe kehrte auch bei mir ein, weil er sich kaum noch meldete und ich konnt dann entgültig abschliessen mit diesem thema.er traf dann vor ca 3-4 jahren eine frau, kam mit ihr zusammen. inzwischen soll laut erzählungen meiner kinder diese beziehung wieder vorbei sein. im moment versucht er wieder kontakt zu den kindern auf zu bauen, was diese allerdings alle drei nicht mehr wirklich wollen, weil sie sagen, das er sich die letzten jahre nicht für sie interessiert hat und nun, wo die beziehung rum ist kommt er wieder an geschlichen.

    die kinder bekamen unterstützung wo ich nur unterstützug holen konnte. ich selbst bin EK weiss darum wie das sich anfühlt wenn eltern nicht miteinander auskommen. um da einigermassen vor zu beugen machten sie dementsprechende therapien, die hätten nicht sein müssen, hätte das jugendamt mich nicht gezwungen die kinder ab zu geben.ich wollte das sie stark genug werden, stabil genug da auch ein nein sagen zu können.

    damals war ich einfach zu überfordert mit allem, trennung, scheidung, da schon vor gericht. geldnot auch hier vor gericht .haus leer geräumt, drei kleinkinder versorgen und zudem eltern die mir dann irgendwann wenig stütze und nur noch extraarbeiten auftrugen. ich ging zudem auch arbeiten. bin dann noch zudem aus dem haus aus gezogen in ein anderes haus, aus dem ich dann nach drei jahren wieder ausziehen musste.ich drehte da selbst nach der scheidung noch einige ehrenrunden im co karusell weiter.

    bis zu dem tag als ich dann so schwer krank wurde und zusammen brach. nach meiner genesung und dann auch durch dei therapie habe ich mich wieder gefangen. lebe heute frei unabhängig und habe den personen, die mir nur ballast waren den rücken zu gedreht. ich mach heute nicht mehr so viel wie früher, habe allerdings heute mehr den jeh den eindruck da läuft was vorwärts, das leben geht voran, ich habe mit viel weniger aufwandt viel mehr erfolg wie zu den co zeiten und dadurch viel mehr energie.

    weil ich meine gesammte energie für mich aufbringe, meine dinge erledige, mich und meine grundeinstellung zum leben vertrete und das mache was MIR gut tut und nicht mehr das tue was ANDERE mir auferlegen wollen. somit haben sich bei mir einige gute zeiten auf getan in denen ich mich sehr gut erholen konnte.

    ja, heute ist der 11. september. ein tag an dem ich mich erinnere. doch inzwischen sind das erinnerungen die nicht mehr weh tun. das ist gut , das ist sehr sehr gut.

    meine geschichte kurz und knapp, denn alles muss ich nicht schreiben ich denk das langt schon auf zu zeigen, gerade den neuen hier im forum, das das ganze was sie erleben auch mein erleben war, ähnlich war, ich mit sicherheit auch mal dort stand wo sie heute stehen. das war vor 11 jahren.

    lieben gruß
    melanie

    liebe miriel,

    das ist deine coabhängigkeit. zu glauben ein wenig distance könne dir helfen klarer zu sehen. wie schnell bist du wieder dabei dich dann wieder täglich zu treffen? sehr schnell wenn ich dich lese. ER braucht dich nicht um trocken zu werden. er MISSBRAUCHT dich um weiter saufen zu können!!!!! lass es nicht zu missbraucht zu werden...deine aufgabe für dein leben und für dich.

    dein gefühl sagt dir das es dich zu ihm zieht. hin zur sucht denn auch du bist jemand, der anscheinend selbst suchtpotential in sich trägt, diese eben in coabhängigkeit auslebt.

    diese gefühle die du beschreibst haben den ursprung coabhängigkeit. wenn du draussen bist, weg von ihm....ich meine wirklich lange weg von ihm länger wie nur zwei wochen, denn zwei wochen nicht in kontakt sein ist nichts, dann kannst du eventuell wieder mit ihm umgehen und wirst dabei bemerken, das es sich geändert hat.

    ich schreib ja selbst von mir, das es jahre dauerte bis ich vollkommen weg war von ihm. auch von den eltern. das dauert ganz schön lange bis sich das ganze wissen im kopf dann so verändert, das die gefühle dann auch normalisiert sind. inzwischen spring ich nicht mehr auf solche mannipulationsversuche an, ich merk schnell das es nichts gutes ist dort den kontakt zu pflegen. das ist nicht das was ich will. ich will frei sein und will dafon nichts mehr wissen und was diese menschen tun ist letztendlich nicht meins, liegt nicht in meiner hand, in meiner macht was zu verändern. also lass ichs sein. punkt.

    lass los, es bringt dich persönlich nicht weiter. du kannst ihn nicht retten, retten kannst nur du dich selbst indem du da NICHT deinem drang nachgehst ihn sehen zu wollen. wichtiger ist da dann sich selbst zu sagen, der drang den ich spüre tut zwar weh, geht aber auch vorbei. in der zeit mach ich was anderes um mich ab zu lenken. schau da nach ablenkung. schreib leiber hier, red mit freunden oder geh ins kino les ein buch aber gib da nicht nach.

    und vergib dir dein schwanken, wie gesagt so ne stabilität braucht zeit. sehr viel zeit. auch cos fallen wieder in alte muster zurück. das ist nicht schlimm, wenn du dir darüber bewusst bist. denn dann hast du es gemerkt. lerne daraus fürs nächste mal. jeder mensch macht fehler, jeder denn keiner ist perfekt. verzeih dir das und schau in die zukunft, nach vorne dein leben liegt vor dir und es kann sich was ändern.

    gruß
    melanie

    hallo miriel,

    nun wenn jemand weint reagieren wir menschen alle doch sehr mit mitgefühl und mitleid. das geht doch jedem so. nur ist es so, das eben bei alkoholikern solche depressiven verstimmungen genau das erreichen was sie brauchen: der co springt darauf an, dann kann es sich dann getrost und wieder in sicherheit wiegend dem zuwenden um das es ihm im grunde doch geht, seiner sucht.

    ich habe damals als ich mich trennte angefangen den kopf ein zu schalten und da mal gefühle beiseite geschoben. gerade bei einer trennung verleiten einem nämlich genau diese gefühle dazu etwas zu tun was dann zu problemen für einem selber führt. jede kleine geste von dir in seine richtung die nur ein bischen als liebevoll intepretiert werden kann ist für ihn schon wieder ein hoffnungschimmer. wenns dann wieder kracht zwischen einander hat er dann wieder den ersehnten grund zu saufen. es ist eine ewig wieder sich wiederholende spirale aus mitleid bekommen, sich da dann reinsteigern, hoffnung haben, wieder abgelehnt werden und sich elend fühlen aus der sich die beteidigten, also du und auch er distancieren sollten um frei zu sein.der kopf sagt dir da besser was los ist wie der bauch. der kopf erklärt woher das kommt, dieses verhalten und du verstehst warum du so handelst. hast du verstanden fällt dir alles wie schuppen von den augen. es funktioniert in dem systhem überall gleich. die abläufe ähneln sich unglaublich.

    mein ex mann hatte jahre nach der trennung wieder und wieder versucht zurück zu kommen. mitleidstouren kenn ich zu genüge. auch ein grund die kinder.auch hier immer wieder die masche die kinder bräuchten den vater und und und..... da heisst es echt den kopf einschalten und blos nicht nach geben. denn im grunde WEISS ich ja ein zurück wird es NIE mehr geben.wenn du das WEISST dann wirst du dann auch anderst handeln können.

    DU hast noch einen verstand, setzt de ein, der kann wieder klar denken, wenn du es schaffst diese gefühlsebene im moment etwas in den hintergrund zu schieben. DANACH kannst du die wieder einschalten, die bauchebene, wenn dein kopf dann wirklich weiss was du willst und sich dann wiederum die gefühlswelt dem kopf dann auch wieder "anpasst" in richtung normalisierung...weg vom co.....

    gruß
    melanie

    hallo zusammen,

    nach ner woche in mich gehen und wenig kontakt hab ich zeit gehabt mal zu spüren was ich eingendlich will. schlussendlich hab ich mich jetzt doch ganz schnell entschieden nach meinem herzen zu gehen. mein bauch gefühl nach zu geben. vorsicht ist sicher richtig und wichtig. doch bremst mich das auch aus. ich habe gestern abend ganz spontan aus dem bauch heraus mit ihm gesprochen und ihn gefragt ob er denn wohl lust hätte mit mir ne beziehung ein zu gehen.ich hab mich total verliebt. er ist zwar nicht einfach, ich allerdings genau so wenig. ich hab mir hier so einige beiträge angeschaut und meine gedanken dazu gemacht. ich weiss das ich auch selbst in der lege bin, mich in machen dingen auch zurück zu nehmen ohne das ich mir dabei einen zacken aus der krone breche. kompromisse eingehen kann, dazu inzwischen wieder bereitschaft habe. denn auch selbst wenn ich mal als co damals alles für den anderen machte bedeutet es heute nicht, das ich heute nichts mehr für andere tun soll. da wo ich hinter stehen kann da kann ich auch mal was an meiner situation was ändern, bekomme dadurch ja auch was zurück. denn beziehung leben ist auch was schönes, mein inneres bedürfnis dazu ist ja inzwischen schon lange da. nur hatt ich bisher nicht den mum dazu mich darauf ein zu lassen oder eben auch nicht den partner bei dem ich mir das vorstellen kann.

    ich bemerke ich bin ein dickkopf. er auch. nun haben wir beide einen starken willen. so kommt es sicher hin und wieder zu ausseinandersetzungen. doch was ich schätze und wirklich wichtig finde ist, das weder er noch ich da so sehr mit dem kopf durch die wand gehen wollen, das wir es bisher schafften aufeinander zu zu gehen, das wir beide den respekt haben vor dem anderen und genug liebe da ist, das wir dann lösungen finden die wir gemeinsam tragen können. wege finden sich immer.das schätze ich sehr an ihm. auch die anfängliche angst, er könne besitzergreifend sein hat sich gelegt. da spür ich nichts mehr von. ich glaube uns hat es ganz gut getan das wir bestimmte vorstellungen die wir haben miteinander beredet haben. ich vertraue ihm inzwischen. auch mir, das ich das was ich spüre auch leben kann. mir das ich mich drauf einlassen kann.das ich ja jeder zeit die möglichkeit habe es dann doch wieder sein zu lassen, weil ich nicht das gefühl habe ich brauche ihn dringend für mein leben sondern eher das gefühl habe er bereichert mein leben, das ich selbst leben kann mit seiner anwesenheit ohne dabei zu stören oder es total durcheinander zu bringen.ich lass mal laufen......auch das gelingt mir ja immer besser....ohne mir nen kopf zu machen ;)

    alles liebe
    melanie

    hallo miriel,

    na die frage nach nem konzept im umgang mit dem suchtmittel xy finde ich erübrigt sich doch mit der zeit.

    jeder macht SEIN leben weiter. irgendwann verliert man den kontakt vollkommen, verliert sich aus den augen. so ist es doch normal, wenn man menschen begegnet, die sich entchlossen haben getrennte wege zu gehen.

    es ist doch dann nicht zwingend ad nach nem konzept im umgang zu suchen. brauchts nicht , meiner meinung nach. du konzentrierst dich auf deins, damit ist dann doch alles geregelt und die gendanken an ihn werden dann nur noch gedanken sein, mehr nicht.

    mir scheint ja eher es bei dir so zu sein, das du nie so sehr coabhängig warst, wie du glaubtest. denn es muss ja auch nicht zwangsläufig sein, das sich ne coabhängigkeit dann so schwer entwickelt, das ein leben ohne den partner nicht vorstellbar ist.

    du fühlst dich wohl. bleib dabei, beim sich wohl fühlen. dann ist alles gut ;)

    gruß
    melanie

    hallo mitzu,

    nun ich kenne frauen die lassen sich schlagen. die lassen sich ein schlechtes gewissen machen, sie seien schuld daran. die sind überzäugt dafon das sie das verdient haben. sie entschuldigen das dann damit ihn provoziert zu haben.

    so, du hast, so wie es hier steht aus NOTWEHR im affekt gehandelt. die gutes recht, wenn dir jemand weh tut zurück zu schlagen, auch wenn das nicht fein ist überhaupt gewalt aus zu üben in dem fall ist es dein recht.

    nur die frage ist dann auch berechtigt warum DU das denn überhaupt MIT DIR machen lässt?nachdem du weisst, der mann ist gewaltbereit und hat dir doch schon öfter gezeigt das er stärker ist. es ist macht ausübung. er zeigt dir das du die schwächere bist.

    einmal drin und du kommst nicht mehr raus. die spirale dreht sich immer weiter und die schläge werden härter. willst du ein leben in gewalt, ihn weiter schützen und noch entschuldigen indem du die schuld auf dich nimmst?

    es gibt frauen, die lassen es soweit kommen. doch diese frauen haben so wenig selbstwert, das sie das in kauf nehmen. meinen er ist die liebe ihres lebens.lassen sich schlagen und dafür noch beschenken oder sich noch runter machen. mädel wach auf. lass dich da mal beraten von fachleuten, die ansätze die du hier aufschreibst lassen vermuten, das du in der hinsicht sehr wohl selbst hilfe benötigst.

    gruß
    melanie

    liebe mitzu,

    das mass ist doch schon lange voll. reaktioenen wie diese zeigen doch nur noch auf, wie elend das ganze ist.der erste schlag der gemacht wird ist eine gernzüberschreitung und zeugt nur noch dafon, das respeckt und achtung nicht mehr da ist. wenn der erste schlag getan ist folgen weitere , wenn die greze überschritten ist wird das ganze ungebremst und immer schlimmer.

    ich mag dir keinen vorwurf machen. steht mir auch nicht zu, ich selbst stand in einer ähnlichen situation und schämte mich in grund und boden als es zu gewaltätigen ausseinandersetzungen zuwichen uns gekommen ist. doch eins lernte ich draus: ich setzte dem ganzen SOFORT ohne zu überlegen ein ENDE und schmiss ihn aus der wohnug.wo gewalt herrscht ist kein leben mehr. kein zusammen sein mehr möglich. geh so schnell du kannst befor das ganze nur noch mehr eskaliert und du dann nicht mehr raus kommst....GEH!!!!!

    ich bin froh gegangen zu sein. wer braucht sas schon? auch wenn das alles anscheinend aus ner laune entstanden ist ist es GEWALT und ich sag dir, wer einmal zugeschlagen hat der tut es immer wieder.

    gruß
    melanie

    ja, das muss so sein. denn ohne so klare worte kommt man nicht wieder auf den boden zurück;)

    glaubst du wirklich das es dir hilft wenn du den beiden, die da ein eingeschweisstes team sind, er alki, sie co, irgendwas noch helfen zu können?

    jetzt mal noch direkter von mir : was gibt dir als kind das recht deine eltern versuchen ausseinander zu bringen? ist es denn deins? bist du als tochter denn da berechtigt dazu dich zwischen die eltern zu stellen?

    egal wie die zwei miteinander sind, es ist ein team. da kannst du nichts tun. deine mutter muss sich genau so selber helfen wie dein vater. sie muss es von sich aus wollen. sie aber will nicht. also lass es sein und kümmer DU DICH um DEINE gesundheit die ja offendsichtlich durch dein handeln in den letzten monaten entstanden ist ziemlich drunter leidet.

    ich micsch mich nicht ein in die parbeziehung meiner eltern. mein vater ist co. meine mutter alkoholikerin. das ist IHRE EHE und nicht meine. auch wenn mein vater ab und an zu mir kommt und sich mal luft macht was meine mutter angeht...niemals habe ich da versucht etwas dran ändern zu wollen. meinem vater sag ich klar es ist seins. dann geht er wieder und ich muss auch dazu sagen, ich will das nicht hören, sehen, erleben was die zwei miteinander haben. die sind beide erwachsen und auch ich bin erwachsen. ich brauche meine eltern nicht und die mich nicht.das ist total wichtig das du dich daraus löst. denn DU gehst ja OFFENSICHTLICH daran zu grunde!!!

    einen lieben gruß
    melanie

    weisst du ich kenn da doch auch. ich war mal entspannt mit freunden unterwegs, beim tanzen, hatte echt total liebe menschen um mich rum. in der zeit ziemlich erschöpft und sehr verkrampft, voller probleme und dachte ausgehn ist grad richtig für mich zum abschalten. dann kam alles hoch, mitten auf der tanzfläche, wo ich mich immer am wohlsten fühle mitten unter menschen die mich lieb haben. die nahmen mich so lieb in den arm und trösteten mich dann.gerade in solchen entspannten momenten kanns dann auch passieren das sich verkrampfungen lösen. :)

    gruß
    melanie

    hallo irini,

    nun es ist ja momentan ausnahmezustand und der stress wirkt sich auf dich aus. das ist wie ein schockzustand, da spürst du nichts, da ist alles leer. wenn die sache sich gesackt hat, ruhe einkehrt und du dich anfangen kannst zu entspannen, dann kommen sie auch, die tränen die du momentan nicht weinen kannst. also erstens nicht wundern, dann wenns kommt. und auch zweitens nicht wundern das jetzt momentan das nicht geht.

    vielleicht spürst du dann auch etwas erleichterung. danach wirds nur noch besser werden, es kann nur besser werden, bestimmt ;)

    viele liebe grüsse
    melanie

    hallo Miasia.

    du sagst mir gings besser wenn er weniger trinken würde.

    nun frag ich dich, wie kann es sein, das du dein wohlefühl daran misst wiviel er getrunken hat.

    es ist so, jeder mensch hat ein recht auf leben, sein leben. die entscheidung zu saufen. auch darauf jat jeder recht. er darf es, er ist erwachsen.

    wenn er säuft und damit dann schlussendlich nicht mehr aushaltbar ist ist das immernoch seins.

    deins ist es zu akzeptieren das er trinkt und es nicht ändern wird.
    deins ist dir zu sagen, so lange mach ich mit, aber wenn mirs zu viel wird geh ich.
    deins ist dir zu sagen ich steig aus mach nicht mehr mit und nicht hin zu gehen und zu erwarten das er aufhört damit damit es dir besser geht!!!!!

    du hällst als coabhängige an was fest was du nicht loslassen willst. wenn du begreifst es liegt AN DIR zu handeln und du bist handlungsfähig, und zu gehen. wenn du nicht gehen willst dann ist es an dir zu akzeptieren das deine lebensituation die ist in der du jetzt lebst , die sich warscheinlich noch verschlimmern wird.du bist dran für dein leben was zu tun. du kein anderer.


    gruß
    melanie

    hallo,

    vergessen kann man das nie, man kann lernen damit um zu gehen, die zeit heilt zwar die wunden aber das alles hinterlässt narben. die tun ab und zu dann noch weh, selbst jahre später. aber nicht mehr so dolle und wenn sie zwicken, dann meisst dann, wenn die sogenannte co falle dann auch wieder zu schnappt. für mich ist das meine alarmanlage geworden, die mich inzwischen vom ein oder anderen co rückfall geschützt hatte. so kann ich ach damit ganz gut leben ;)

    gruß
    melanie

    liebe herze,

    mitleid ist echt ein ganz grosses problem grad bei der coabhängigkeit. nur bringt es DICH weiter wenn du vor lauter mitleid schwach wirst?

    kannst du an DICH denken?

    es ist an IHM sich auf zu richten und an IHM sich um sein leben zu kümmern. nicht an dir!

    versuche das mitleid in dir mal an zu schauen das du empfindest und frag dich für DEIN leben ob es DIR weiter hilft.

    hart ists wirklich zu lesen wie sich jemand wie du aufgrund seines mitleids wieder in die richtung coabhängigkeit bewegt und schwach wird. das bedeutet dann ne extra runde im kreis.

    wenn du hart bleibst dann wirst DU DIR helfen und irgendwann verschwindet das schlechte gewissen in dir. denn eins ist sicher, DU kannst nichts für SEINEN alkoholismus, seine sucht. also zieh dir da nicht seinen schuh an.

    ich weiss selbst es ist so hart da klar zu bleiben und sich bewusst darüber sein, jeder schritt auf ihn zu ist dein weg zurück in deine abhängigkeit von ihm.dann biste wieder drin, so schnell kanst garnicht scheuen. willst du das?

    gruß
    melanie

    lieber manfred,

    mich erinnert das an perfektionismus, was du schreibst. den perfekten optimalen menschen gibt es nicht.

    kannst du dich selbst mit all dem wer du bist und was du mit bringst annehmen und akzeptieren? so wie du bist? muss es denn immer besser und besser sein? ist es nicht jetzt schon gut? du trinkst nicht mehr, hast dafon los gelassen, willst nicht mehr. langt das nicht aus?

    gruß
    melanie