Beiträge von Melinak

    hallo höckertier,

    also das mit der grossen klappe die du so beschreibst kann ich dir bestätigen. schön dich zu lesen.

    ich selbst bin eine von den coabhängigen. ich habe selten alkohol getrunken bin aber ein suchtmensch.

    das dir deine freundin nicht ganz über den weg traut kann ich vollkommen nachvollziehen, ich würd das auch nicht tun! ich bin da sehr geprägt von meinen erlebnissen.

    doch ich finde deinen entschluss sehr sehr schön und habe im moment so den eindruck das du hinter dem stehst was du schreibst. bin gespannt!

    zu der geschichte mit deiner nachbarschaft möcht ich dir schreiben, dass ich selbst nur durch offenheit und ehrlichkeit weiter gekommen bin. gnadenlose ehrlichkeit mir gegenüber und auch den anderen gegenüber. sag ihnen das du alkoholikerin bist, das du aufgehört hast zu trinken und daher nie wieder alkohol trinken willst. es ist doch sowas von egal was die anderen dann denken. der eine wird so reagieren der andere so. wichtig ist das du offen bist, die karten auf den tisch legst und dann später dich nicht mehr umausreden kümmern musst, dir was neues ausdenken musst um nicht zu kommen. sags offen ehrlich und berufe dich in zukunft darauf das du trocken bleiben möchtest. schau was passieren wird, ich bin mir sicher da passiert was ganz anderes wie du dir das vorstellst. ist doch spannend oder nicht?

    lieben gruß melanie

    liebe nici,

    weisst du, wir haben ja jahrzente lang mit suchtkranken menschen gelebt. ich selbst habe bemerkt, das ich sehr viel in mein leben in meine überzäugung eingebaut habe, was nicht gesund ist und es als etwas ganz normales angesehen gehabt. es ist für mich wichtig hier und dort zu schauen wo meine kranken anteile sitzen und was ich machen kann um die zu erkennen. das sich mit sich selbst ausseinandersetzen hört lange nicht auf, es gibt im leben so vele berreiche, da sitz etwas ungesundes in mir fest. die bereiche sind wichtig auszuleben und im ausleben zu erkennen, da ist mein co aktiv dabei mich zu beeinflusen. so vieles läuft unbewusst ab. ich merke häufig in meiner art und weise wie ich mich austausche hat sch einiges getan. doch auch hier betrete ich neuland. schon allein in der konmmunikation hat sich bei mir was verändert und das möchte ich weiter anschauen.

    es ist ja so, ohne "wenn und aber" kann ich als unsicherer mensch nicht leben. unsicher deshalb, weil ich als co ja im moment alles hinterfrage, ist das gesund für mich, ist das gut für mich? das hinterfragen hat den sinn, bewusst zu machen, bewusst zu erleben, das es eben auch neben der sucht etwas gesundes gibt.

    das gesunde ist fremd, neu, interessant doch macht das auch wieder ein mulmiges gefühl,denn wenn ich von mir ausgehe, ich ein kontrollverlust nicht leben kann, dann hab ich auch ein problem mich auf neues einzulassen und darauf zu vertrauen, das ich auch was laufen lassen kann, ohne mir zu schaden. dabei hat ein "wenn und aber" nichts zu suchen. da wo ich ein gutes gefühl für mich habe,für mich sorgen kann, das es mir gut tut, dann werd ich schon mitbekommen,im fall das mir was nicht gut tut. nicht schon vorab mit einem "wenn und aber", was mich ja hindert erfahrungen zu machen, auch die die unter umständen nicht so prickelnd sind .das "wenn und aber" kann ich vergessen, das wirds nicht mehr geben, denn da wo mir was nicht gut tut, da gibt es kein "wenn und aber", da gibt es einen punkt.

    ich verstehe was hartmut hier mir erklährt hat.

    mein versuch hier ihm erstmal recht zu geben hatte den hintergrund für ihn positiv rüber zu kommen. mit dem "wenn", "doch" und "aber" stell ich im selben moment wieder etwas in frage.

    das in frage stellen bedeutet dann wieder für mich mich wieder neu einzulassen, nochmal und nochmal um den heissen brei zu reden und grenzen nicht zu setzen. ich hab das mit meinem exmann exzellent gekonnt, wir haben uns beide ins endlose verdiskutiert gehabt, weil ich nicht fähig war klare punkte zu setzen. er wusste das, ist ja nicht blöd, und konnte das ganze mit mir zusammen stundenlang praktizieren.

    für mich ist es wichtig zu sehen, das ich nicht erst versuche nett und lieb zu sein sondern gleich von vorne weg meine eigene meinung dazu kund tun. das fällt besonderst dann schwer, wenn mir der mir gegenüber für mich jemand ist, den ich selbst gern mag.weil ich da wiederum angst habe, das der mich nicht mehr mag, wenn ich ihm gleich mit der tür ins haus falle und punkte setz(verlustangst). co halt. ich muss ja nicht mit der tür ins haus fallen in einer form die unverschämt ist, ich kann ja danach schauen, das ich meine meinung höflich nett und bestimmt formuliere, dann passiert ja nichst. ich darf meine meinung kund tun, sagen was ich denke, meinen standpunkt haben und den weiter geben ohne "wenn und aber". da sitzt ein grundligendes problem in mir fest, welches ich schon seit längerem versuche anzugehen und schon ganz tolle erfahrungen gemacht habe.

    ein "wenn und aber" bremst mich aus, es lässt mir nicht die freiräume die ich gern möchte. es verhindert erfahrungen zu sammeln, auch wenn die nicht immer nur die positiven sind, wie ich sie gern möchte. doch das lässt sich nicht verhindern, auch mal unangenehmes zu erleben, selbst mit "wenn und aber" wird das mir passieren. es ist nicht leichter wenn die option"wenn und aber" im hintergrund läuft, ich empfinde es als schwerer, denn dadurch kann ich nicht wirklich richtig entspannen.

    entspannen kann ich dann, wenn ich zu mir stehe und mich wahrnehmen kann, so wie ich bin. dann wenn ich echt bin, autentisch und zu mir stehe mit all dem was ich vertrete auch mal anzuecken. das auszuhalten und mir dann dennoch sagen zu können, das das was ich getan habe für mich richtig und wichtig war, trotz all dem was hinterher passiert. meine erfahrung hier ist die, das es wesendlich seltener vorkommt als vorher, zu der zeit wo ich immer lieb nett und brav versucht habe dem anderen zu gefallen.

    lieben gruß melanie

    liebe sonne,

    du bist seit februar hier im forum. seit februar schreibst du von ihm von ihm vin ihm, versuchst zu verstehen, willst wissen, willst nicht loslassen obwohl dir klar ist das du solch eine beziehnung nicht willst.

    du hast dich getrennt, erkannt, weisst inzwischen du kannst nicht helfen. und doch schreibst du hier über ihn, über ihn , über ihn und willst verstehen, verstehen verstehen.

    du bist co abhängige, selten lese ich bei dir wie du MIT DEINER sucht umgehst. das was mir auffällt, das du hier im forum DEINE SUCHT auslebst. denn es ist nicht nur räumliche trennung notwendig es ist die gedankliche trennung notwendig, ein sich NICHT MERH BESCHÄFTIGEN mit ihm und seiner problematik sondern ein SICH BESCÄFTIGEN mit der EIGENEN.

    sonne schau mal hier:

    Zitat

    gehört das dazu, ist dies die Sucht oder bin ich ihm einfach nur egal??

    eine ganz normale frage und doch drückt die das ganze so gut aus, was ich meine.

    du weisst ganz genau, denn ich lese schon von anfang an bei dir, das es die sucht ist.

    im zweiten teil der frage "bin ich ihm einfach nur egal?" steckt für mich die aussage drin, das es dir sehr wichtig wäre, wenn dein partner sich um dich kümmern würde, bei dir wäre, an deiner seite stünde.

    was würdest du denn machen, wenn der partner an deiner seite ein hochleistungssportler wäre der seine urlaube und wochenenden damit verbringen würde auf die höchsten berge zu steigen. im wissen darum, das das was er tut lebensgefährlich ist?

    du bist abhängig von ihm. bedeutet du bist dir selbst nicht wert genug allein und unabhängig zu leben, brauchst jemanden an deiner seite damit du leben kannst. so das leben einer coabhängigen. jetzt wo du allein lebst ist das weh und ahh so gross, du brauchst es, das dich mit ihm und seiner krankheit zu beschäftigen, denn sonnst hättest du nichts mehr.

    es ist nicht gesund sich so zu fixieren,selbst eine gesunder partner würde das festhalten und an sich binden nicht aushalten, selbst ein gesunder partner, der seine freiheit liebt könntest du nicht loslassen und ihn die berge erklimmen lassen, denn du würdest dich unendlich sorgen machen um ihn.

    sonne es geht hier nicht um seinen alkoholkonsum.es geht bei dir um dich und deine unfähigkeit los zu lassen. los lassen geht nur damit da nicht mehr über ihn nachzudenken. es bringt dich keinen schritt weiter, all das wissen um den alkoholiker tut nichts.

    dein versuch zu verstehen gild womöglch deinem versuch etwas abzuschieben auf ihn. abscheiben der eigenen verantwortung die du für dich und dein leben hast. der versuch ihm dein leiden auf zu legen und ihm dafür verantwortlich zu machen, warum es dir so schlecht geht. du versuchst das zu erklähren um dich mit dem was DU gemacht hast auszuweichen und nicht darüber nach zu denken. es liegt ja auf der hand, er ist alkoholiker und das ist für uns cos eine wunderbare ausrede sich nicht mit sich selbst zu beschäftigen.er ist ja der "böse" der offensichtlich für alle etwas ganz übles tut und du bist damit aus dem schneider.

    es ist nunmal nicht so. es gehören in einer beziehung zwei dazu. beide haben verantwortung zu tragen. du als coabhängige hast das alles mit dir machen lassen, zeigst auch jetzt keine grenzen, hast ihn immernoch unter kontrolle, selbst dein kind bindest du da mit in dieses verhältniss ein, indem du es benutzt mit ihm weiteren kontakt zu pflegen.

    er wird weiter saufen, wenn er nicht aufhören möchte. das weisst du. er wird weiter terror machen. das weisst du. du weisst nicht wie du da raus kommst. doch viele hier schreiben dir, kontaktabbruch ,distancier dich von ihm , setzt punkte, grenzen. du machst dennoch weiter wie du hier angefangen hast. so wird das nichts mit dem sich lösen. schau nach deiner coabhängigkeit und lese da mit der gleichen dynamik rein wie du es bei deinem partner getan hast. kümmer dich um dich, nur so kommst du raus. einen anderen weg gibt es nicht.doch mir scheint du has ein ganz arges problem damit dich mit dir selbst ausseinander zu setzen.

    lieben gruß melanie

    hallo mowa,

    Zitat

    Das hab ich grad. Einerseits ja so "vernünftig" von ihm, andererseits fühlt es sich an, als ob man gegen Alkohol verloren hat

    du schreibst es doch hier gerade auf. es fühlt sich an als habe "man" (also du) verloren. um was zu verlieren hat man (also du) einen kampf gekämpft. oder ist es dir irgendwo aus der tasche gefallen und du hast so etwas verloren?

    liebe mowa, du schreibst weiter

    Zitat

    denn eigentlich habe ich gedacht, ich gehe den Schritt der Trennung.

    eigendlich hast du gedacht das du es unter kontrolle hast. nun ist es ausser kontrolle und du fühlst als hättest du verloren.

    versteh das bitte nicht falsch. es ist ein sich bewusst machen über das was innerlich in einem vor geht. es geht für dich ja darum damit abschliessen zu können oder nicht?:wink:

    lieben gruß melanie

    hallo mowa,

    wenn du gekämpft hast verlierst du. nur musstest du niemals gegen etwas ankämpfen. das was du machtest war co abhängigen verhalten. wenn du hier gelesen hast weisst du das du es niemals hättest tun müssen.

    fakt ist er ist alkoholiker, will nicht aufhören zu trinken.

    seh das nicht als verlust an, es ist ein gosses geschenk das du bekommen hast, denn so oder so die trennung ist unausweichlich. sei einfach froh darüber, dass du nicht auch noch um deine unabhängigkeit kämpfen musst, wie so viele von hier, deren männer sich nicht so leicht von den frauen trennen können und umgekehrt. seh dies als chance.

    fängst du jetzt an zu kämpfen um ihn oder siehst du das als verloren an, dann bist du mitten drin im co verhalten.mach es dir nicht schwerer wie es ist.lass ihn gehen und schau danach, dass du dich lösen kannst.

    lieben gruß melanie

    hallo lori,

    das was du jetzt angegangen bist ist sehr gut für dich. du holst dir hilfe. das ist ein guter schritt. darauf dann einzugehen und sich helfen lassen der nächste schritt.hier zu schreiben ist auch was richtig gutes was du tun kannst. sei dir sicher, hier sind so viele die dir helfen können, wenn du dich öffnen kannst. ich weiss das dauert alles sehr lange, nimm dir die zeit die du dazu brauchst. wichtig ist das du dich nicht in dein schneckenhaus verkriechst.

    ändern wird sich dann was für dich wenn du anfängst dich darauf einzulassen. es wird dir gut tun. schreib was dir auf dem herzen liegt, du siehst ja, hier gibt es mehr dieser "komischen menschen". :wink: hab einwenig vertrauen , das wird schon wieder!

    lieben gruß melanie

    hallo karl,

    schön dich wieder bei mir lesen zu dürfen.

    wenn ich deine zeilen so lese dann erscheint es mir als wäre das was ich erlebe etwas sehr normales zu sein.

    co anteile sehe ich auch, in der verlustangst. wie geht es denn dann weiter wenn die sexuellen reize nicht mehr vorhanden sind nach diesen 9 -36 monaten? hört es denn dann auf und brauchts dann einen anderen um diesen kick zu haben? kann es denn sein das ICH darin die erfüllung von liebe sehe, dieses gute empfinden der anfänglichen lust brauche um glücklich sein zu können. nun was wenn das vorbei ist, langeweile und dann das aus?

    liebe ist. sie ist da oder auch nicht da unabhängig dafon wie ich sie in diesem berreich empfinde. mir gehen hier so gerade die augen auf.

    wenn das so sein sollte lebe ich meine coabhängigkeit wohl auch in diesem bereich aus. jetzt wo ich einsehe, das ich das nicht mehr will, dieses leben in co kann es bedeuten dass meine sehnsucht nach beziehung jetzt grösser ist als es früher war, da ich dieses ständig auf den kick aus sein ja für mich momentan etwas ist, worauf ich keine lust mehr verspüre.ich wünsche mir mehr vertrautheit, das liebevolle miteinander umgehen, nicht mehr dieses exesive. etwas langfristiges nicht dieses ständige wechseln, das macht mir heute keinen spass mehr.

    die frage nach dem warum stellt sich bei mir ab und an schon mal. nur bringen tut mich das nicht weiter ich weiss es ja. nun wie komm ich da weiter? einfach leben und geniessen?laufen lassen und schauen was kommt?

    ich bin schon wieder an nem punkt wo ich merke das mich meine coabhängigkeit auch hier beeinträchtigt das zu tun was wichtig wäre, nämlich leben.ich sehe die gefahr das ich mich wieder in eine andere coabhängigkeit stürzen könnte. darum geh ich warscheinlich dann, wenns am schönsten war um das vorzubeugen.da verbaue ich mir tatsächlich die chance etwas sich entwickeln zu lassen.

    ich will das so nicht mehr leben.ich bin mir sicher das ich früh genug spüre wenn da was nicht stimmt. und schon bin ich wieder an dem punkt, den ich gestern schon so schön beschrieben habe. ich bin mir noch nicht selbstsicher genug. ich hoffe nur das kommt mit der zeit, tag für tag erlebe ich mich neu und das macht mich sicherer in dem was ich mache.

    ja und wenn mein bedürfnis ist partnerschaft zu leben ist es das, ohne wenn und aber. wenn ich dann dem begegne bei dem es dann klick macht, nicht nur auf dem sexuellen bereich sondern im herzen denn gibt es auch kein nachdenken mehr. denn dann hab ich das erreicht was ich erreichen möchte, sicher bei mir an zu kommen.

    danke karl für deine gedanken hier.

    lieben gruß melanie

    lieber hartmut,

    Zitat

    ps..ich hinterfrage auch immer kritisch , nur in der Liebe lass ich mich hin und wieder fallen . psssst. aber nicht verraten ..

    ich verrate nichts, versprochen!


    hallo zusammen,

    da bin ich auch schon an einem thema, was mich mein leben lang begleitet. fallen lassen. darüber kann ich etwas sehr persönliches berichten. es ist ein sehr heikles thema. doch möcht ich darauf eingehen,


    ich bin ja erwachsen und lebe den bereich sexualität auch aus.
    ich kann mich in meinem körperlichen sexuellen bereich sehr wohl fallen lassen. ich kann es sehr geniessen und mich darauf einlassen. ich selbst empfinde es als was sehr schönes wenn ich das erlebe kann dies ausleben.da lasse ich gefühle zu und erlebe sehr viel schönes dabei.


    nur wenn ich dann den mann länger kennen lerne, es dann in einen anderen bereich übergeht, da merk ich wie es weniger wird und wie es mit immer schwerer fällt mich fallen zu lassen. ich spüre in mir eine totale mauer eine grenze die ich nicht schaffe zu überwinden.

    bedeutet für mich jeh länger ich jemanden kennen lerne um so uninteressanter wird es für mich, ich hab das gefühl ich brauch den kick des neuen um mich fallen lassen zu können.ich merke auch hier ich kann das nicht mein leben lang so weiter machen, immer wieder neue bekanntschaften, wieder und wieder neues azufangen aus einer angst herraus die mich hindert diese grenze dann wirklich auch mal durch zu brechen und mich darauf einzulassen. etwas was mir schon länger an mir auffällt und wo ich inzwischen sehr traurig darüber bin.

    mein inniglicher wunsch ist es partnerschaft zu leben. es nicht nur auf körperlicher ebene zu leben sondern auch auf diesen ganz vielen anderen bereichen auszuweiten. länger mit jemanden zusammen zu bleiben ohne dass dabei dann der körperliche bereich dabei den reiz verliert.

    ich trenne da sehr stark liebe und sexualität voneinander und merke wie ich mir dabei selber etwas nehme.

    ich weiss nicht warum das so ist. doch erfahren habe ich das es leichter ist mich mit jemanden nur auf dem bereich sexualität zu treffen und den rest dann selbständig weiter zu leben. ich könnte ja hingehen und mir sagen, ich akzeptiere das so, lebe eben dann mit einem mann nur diesen bereich aus. doch in mir schreit es dann das ich doch andere bedürfnisse auch habe, ihn zu treffen, reden, zusammen sitzen, unternehmungen machen usw. es ist wie verhext ich versteh das selbst nicht wirklich was da bei mir los ist.

    es muss was damit zu tun haben wie ich aufgewachsen bin. ich bin mir sicher das hat damit zu tun, das ich keine grundgelegten sicherheiten bekommen habe. liebe wurde immer wieder abgelehnt, ich durfte sie meinen eltern nicht zeigen, noch habe ich sie jeh gezeigt bekommen. das ich nun erlebe dass ich körperlich in der lage bin gefühle zu spüren und mich darin fallen lassen kann, dies aber nicht verbinden kann mit der liebe die aus meinem herzen kommt.liebe zeigten mir die eltern nicht körperlich, nicht darin mich in den arm zu nehmen zu trösten oder auch einfach so. heute versuch ich das klar zu bekommen und schaffe diese verbindung nicht zuzulassen.

    dazu kamen in der ehe dann diese machtausübungen die in diesem bereich auch stadtgefunden haben. macht über den anderen zu haben weil er sich nicht wehren kann, zu schwach ist körperlich unterlegen.auch eine erfahrung die es mir schwer macht mich tatsächlich dann auf partnerschaft einzulassen. ich weiss wie schlimm das sein kann, wenn dieses sensible so intime miteinander mit aggressionen erzwungen wird und wie viel mir dabei an vertrauen zu den anderen genommen wurde.

    ich habe ja das sehr grosse glück das ich trotz all dem meine sexualität wunderbar ausleben kann. nur fehlt es mir dabei an dem konstanten, verlässlichen längerfristigen miteinander.ich weiss heute ich bin fähig daran was zu ändern, nur weiss ich momentan einfach nicht weiter wie ich das alles so miteinander verbunden bekomme.ich glaube auch das ich da auf einer ganz anderen ebene lernen kann mit umzugehen. das macht nicht der kopf, der kopf hindert mich daran was zu ändern. ich wünschte mir ich könnte neue erfahrungen sammeln, das so erleben wie es etwas schönes berreicherndes ist. leider blieb das thema in meinem leben immer und immer wieder auf der strecke.

    lieben gruß melanie

    hallo hartmut,

    danke für deine antwort. ich verstehe was du meinst. was ich mache ist dir zuzustimmen,es dann wieder in frage zu stellen.oh ja, ich erkenne es ist für mich schwierig etwas stehen zu lassen.

    was ich denke ist, das ich mir eifnach nicht so sicher bin. mir fehlt tatsächlich immernoch die selbstsicherheit. denn damm bräuchte ich nichts in frage stellen, dann könnte ich punkte setzten. das merke ich in den bereichen, wo es nicht um gefühlsregungen geht. da setz ich punkte. doch hier in diesem bereich partnerschaft fällt es mir sehr schwer.

    ja, das ich männer überforder das hat mir schon so manch einer bescheinigt. ich bin da nicht einfach.ich denke ich mach mir da das leben schon sehr schwer. :roll:

    ich würd da auch gern einen schritt nach vorne machen, nur schaff ich das nicht, das macht mich sehr traurig!

    lieben gruß melanie

    hallo ganymed,

    ich weiss nicht was meine katolisch anerzogene glaubensgeschichte mit meiner co abhängigkeit zu tun hat? nichts! überhaupt nichts!

    mir hat mein glauben nicht weiter geholfen. ich fragte mich damals vor zwei jahren genau, warum hat gott mich ausgewählt so krank zu werden, obwohl ich immer versucht hatte gesund zu leben. gesund ernährt hab ich mich, die drei kinder aufgezogen habe ich und ich war zufrieden,dachte ich, ich war geschieden und konnte mein leben allein regeln.ich war immer brav und lieb, konnte keiner fliege was zuleide tun, angepasst, zuvorkommend, süss nett blablabla...... dann dieses für mich so ungerechte diagnose krebs. ich fragte mich was denkt gott wenn er einer jungen mutter solche krankheiten schickt, was habe ich nur falsch gemacht? hier wären drei kinder fast ohne familie da gestanden und wenn ich mich weiter auf gott berufen hätte würd ich heute sicherlich im himmel neben ihm sitzen.zudem waren es meine eltern die jahrzentelang so ungesund lebten, beide sind (anscheinend weitgehens) gesund und munter und machen schön weiter, haben inzwiscchen ein stolzes alter. wo ist hier die göttliche schützende hand gewesen? warum habe ich eine totbringende krankheit entwickelt und die zwei dürfen ihren wahnsinn leben?

    du siehst, da komm ich nicht weiter. das waren die ersten gespräche in meiner therapie. ich glaubte daran was büssen zu müssen und wusste nicht was. ich war der meinung gott bestraft mich. "kleine sünden bestraft gott gleich" so ein scheiss.......

    ich bin weg dafon. denn ausser selbstvorwürfe und das gefühl da abhängig von einer höhernen gewalt zu sein wollt ich nicht weiter leben.ausserdem gibts im leben keine gerechtigkeit in diesem sinne. es erwischt den einen oder den anderen, keiner hat darüber macht und daher denk ich versuchen wir dieses unbeschriebliche, unerklährbare gott zuzuschreiben. manchen menschen hilft dieser halt sicher weiter. mir persönlich hat es nicht geschadet, ich habe begonnen mich dafon zu lösen und zu mir selbst zu kommen.

    ich bin auch dazu gekommen zu erkennen das das problem co abhängigkeit in mir selbst mein grösstes problem war. nicht eltern, nicht gott, nicht der partner, ICH selbst war diejenige die gewisse schräge überzäugungen lebte und daran arbeiten wollte diese überzäugungen die ich in mir hatte umzuwerfen und zu verändern.nur so gehts alles andere ist das abschieben der eigenen verantwortung für sich auf andere!

    du eierst hier ganz schön rum, fang an bei dir zu schauen, wer bist DU, was machst DU, wie gehst DU mit bestimmten situationen um und so weiter und so weiter. DU ganz ALLEIN hast ne verantwortung FÜR DICH und jeh länger du hier su rumeierst um so weniger zeit bleibt dir um ein "normales" leben zu führen.du bist 40 jahre alt, alt genug um erwachsen zu werden!

    diese ganzen abseits diskussionen führen zu nichts anderem als das du stehen bleibst und da eben nicht weiter kommst!das sehe ich so, das ist meine meinug.

    lieben gruß melanie

    liebe lori,

    als ich damals auch so schwer krank war dachte ich ähnlich wie du. blos nicht zugeben, dass es mir schlecht geht. den kindern was vorspielen, perfekt sein müssen um jeden preis. nur die rechnung ging nicht auf. JEDER merkte dass es mir schlecht gin. ich wurde als komisch dargestellt. die ist aber komisch, mit der kann ich nicht umgehen. ja klar. ich war damals nicht autentisch mit dem was ich spürte und was ich vorlebte. das kam komisch bei den anderen an.
    bis zu dem tag als ich dann bei der psychologin sass und um hilfe bat. die erste sitzung war komisch. weil ich mich nicht öffnen konnte. erst nach und nach verstand ich, dass ich nicht als heldin hier war sondern das ich hilfe brauchte. mit der zeit konnte ich loslassen von der vermeindlich nach aussen perfekten frau und mich fallen lassen. erst als ich da sass und die tränen liefen und ich in mir spürte wie wichtig es ist jetzt keinem mehr was vorzuspielen konnte ich auch tatsächlich hilfe bekommen!erst dann ging es mir auch besser und besser.

    heute bin ich die die ich bin. ohne jemanden was vorzutäuschen und wenn mir danach ist, weine ich los wenns mir danach ist lache ich los. egal was die anderen dann von mir denken. doch heute spricht keiner mehr von "die ist aber komisch drauf" sondern dafon wie ehrlich, natürlich und echt ich bei ihnen ankomme.

    ich finde auch, jeder mensch der sich selbst so sehen kann wie er ist, mit allen stärken und schwächen die er hat, dann da auch mal über seine schwächen lächeln kann ist ein mensch der wahre grösse in sich hat. dahin zu kommen ist schwierig, doch es ist machbar. du hast es geschafft trocken zu sein, versuchst auch trocken zu bleiben. es fällt dir sichtlich schwer dennoch bist du bereit dir hilfe zu holen. nimm sie an und zeige das was in dir abgeht nach aussen. dann ist es dem anderen auch möglich dir zu helfen.lass dir helfen,du liesst doch hier haben sehr viele verständniss für dich. dazu ist es aber wichtig dass du dich nicht weiter verkrümelst sondern versuchst dich zu öffnen, es wird dir nichts passieren!

    lieben gruß melanie

    lieber Ganymed,

    ich akzeptiere das du mit neuem nik angesprochen werden möchtest, versteh aber nicht den hintergrund.aber ich muss den auch nicht verstehen. wie es eben schon geschrieben wurde bist du erkennbar, egal welchen namen du trägst, du bist du, unverwechselbar, eine eigene persönlichkeit und vor allem mit einem ganz eigenen stil dich mit zu teilen!ich habe dich erkkannt auch unter anderen namen, denn du bist echt ne ganz eigene persönlichkeit. ich finde es ist nicht wichtig, du schreibst ja hier weiter.

    Zitat

    soviel Vertrauen sollte schon sein.

    das hier miteinander schreiben hat mit viel vertrauen zu tun. das sich austauschen, erlebtes wieder geben. in meiner kritik habe ich kein wort verlauten lassen, das du kein vertrauen hast.

    ich habe kritisiert, dass du durch wiedergabe der gelesenen ratgeberinformationen nicht angegeben hast, das du das irgendwo gelesen hast. zudem habe ich vermisst, dass du deine eigenen gedanken, dein erlebtes damit wiederum in verbindung bringst und dich damit reflektierst.mir erschien dein geschriebenes so, als hast du das gelesene in eigene worte gefasst, umgeschrieben, wieder abgespult. mehr nicht und das ist sicherlich nicht sinn diese ratgeber. da sollten eigene erlebnisse kommen, eigene gedankengänge zum thema, ein sich hinterfragen, sich selbst sehen. darum war dann mein gedanke dazu"ich vermisse hier die person die dahinter steht"

    denn ich seh das so wie du:

    Zitat

    Das wäre ja auch echt albern.


    zum sozialen beruf noch folgendes: ich kenne viele die ihren beruf in berufung umgewandelt haben. das sind dann die "überengel" die arbeiten bis in die nacht und lassen sich die arbeit nicht bezahlen. das sind diejenigen die uns hier, die sagen ich arbeite hier um geld zu verdienen das leben schwer machen.denn meine cheffs stehen auf dieses personal, kosten die ja keinen euro mehr und schaffen bis zum umfallen, kommen trotz dass sie krank sind und werfen das denjenigen vor, die es eben nicht so sehen. dazu gehört es tatsächlich immer wieder auf den tisch zu kopfen, auch vor dem chef und zu sagen:"ich lasse mich nicht ausbeuten, die zeiten sind vorbei, ich habe rechte!"

    und auch da gebe ich dir recht. ich arbeitete auch schon in einer anderen brance und da waren respekt, distance, wertschätzung geleisteter arbeit wesendlich angenehmer und professioneller gehandhabt wie im sozialen bereich. hier habe ich dazugelernt und bin heute sicher eine sehr unangenehme arbeitskraft, die für ihre rechte auch mal gern auf den tisch klopft.

    dennoch liebe ich den beruf in dem ich arbeite. ich möchte nicht wechseln, denn es gibt auch andere immer lauter werdende stimmen die sich für unsere rechte einsetzen und stark machen.

    nur eins will ich auf keinen fall, für mich, ein schraubkopf werden, so wie du ihn hier beschreibst

    Zitat

    Man funktioniert eben, Hält man sich daran, hat man Erfolg, ignoriert man das, ist man eben wieder draußen

    wenn das dann das resultat sein sollte, das ich halt funktioniere, um zum erfolg zu kommen bleib ich lieber da wo ich jetzt bin, erfolgslos!!!!!!damit kann ich leben.

    denn funktioniert habe ich mein leben lang. aber auch das ha t nicht wirklich funktioniert. denn ich habe gemacht und getan was mich unendlich viel kraft und energie gekostet hat. zrotzdem blieb der erfolg aus. ich bin heut tatsächlich lieber der rebell, der auf den tisch klopft, den leuten auch mal auf dieser ebene begegnet, sich ausseinandersetzt, sich durchsetzt.auch mal nein so nicht oder nicht mit mir sagt und dadurch sicherlich auch unangenehm auf andere wirkt. denn mein ziel ist es ein für mich zufriedenes leben zu führen!und nicht erfolhgreich zu werden. zumindest nich in diesem sinne wie du es beschrieben hast. mir langt das was ich habe denn das ist gut so wie es ist!

    lieben gruß melanie

    liebe lori,

    toll das du das machst!

    meine freundin war in einer tagesklinik. ich kann daher nur deren erzählungen wiedergeben. ich hab sie dort hin gebracht gehabt, weil sie nicht mehr anderst konnte. dort sind nicht nur verrückte, sicher ist das erste mal befremdent. meine freundin erzählte mir von den verschiedesten therapien die sie machen konnte, sie hatte spass daran. da gibt es sowohl gesprächstherapie als ach gestalttherapie. wenn du kreativ bist, dann gefällt dir malen und tonen auch.

    meine freundin war dort drei monate und kam da immer besser mit sich zurrecht. danach konnte sie wieder allein leben. also hat es ihr geholfen!

    von mir bekommst du beide daumen gedrückt,ich find es nämlich stark von dir das du das machen möchtest!

    lieben gruß melanie

    liebe sonne,

    rückfälle haben alle mal.das ist do all zu menschlich. sei da nicht traurig drüber, es ich wichtig dass du es erkannt hast! denn durch die erkenntnis lernst du. fehler machen alle mal, das einzusehen ist wiederrum sehr schwer und ich finde es eine grosse stärke, wenn fehler gesehen werden und der jenihge dann auch dazu steht! darum kannst du stolz auf dich sein. also muss es dir wiederum nicht peinlich sein!!!!!!

    lieben gruß melanie

    hallo,

    für mich bist du und bleibst du, weil ich dich so kennen gelernt habe. ich hoffe das geht für dich in ordnung, wenn nicht dann sprech ich dich mit einem neuen namen an.

    was ist NORMALITÄT für dich? was bedeutet denn normalität und was ist dann abnormal ?


    für mich bedeutet normalität mit garantie etwas anderes wie für dich.

    beispiel: ich habe menschen kennengelernt, ein pärchen. da sind beide nach aussen hin verheiratet, gehen ihrer arbeit nach, aben ein dickes auto. soweit normal. doch die frau fing an mich anzugraben und es stellte sich schnell herraus, das sie auf mich steht und gern mehr als freundschatft hätte.

    für so viele wäre das jetzt total abnormal. für mich ist es ok. ich selbst habe da zwar kein bedürfniss mit ihr was anzufangen, doch respektiere ich sie trotzdem mit ihrer neigung, die sie wohl für frauen hat. sie akzeptiert mich auch mit meiner neigung die ich aussschliesslich für männer habe.

    das schöne dabei ist, dass ihr mann ihre neigung akzeptieren kann. zudem dass sie dies leben kann find ich grossartig. deshalb sind mir beide dennoch wichtige wegbegleiter geworden, ich mag sie deshalb so gerne weil sie das ausleben, was ihre bedürfnisse sind ohne sich gegenseitig einzuschränken.

    selbst wenn das nicht der gesellschaftlichen norm unterliegt ist es lebbar. es ist ihre normalität.sie sind ein beispile für mich wie leben funktionieren kann.

    dann das mit dem job das du schreibst ist (für mich!) echter "blödsinn". was ist denn so unnormal daran im sozialen bereich zu arbeiten, selbst wenn ich als co einen ausgeprägten helfersinn habe? hier ist es doch wieder eher wichtig sich abzugrenzen, das auszuleben was gut tut, abzulehnen was nicht gut tut. ein job wie jeder andere auch.ich liebe meinen beruf, würde ihn nicht aufgeben, ich lerne lieber da mit mir selbst und dem job richtig umzugehen und meinem chef gegenüber auch mal ein nein zu geben, wenn ich das ein oder andere nicht gebacken bekomme.

    ich finde das was du schreibst hat mehr was mit grenzen setzen und grenzenlosigkeit zu tun als mit normalität.

    denn wenn du anfängst normalität zu suchen wirst du sie so nicht finden, denn dann unterliegst du wieder einer gesellschaftlichen norm die nicht unmittelbar mit deinem inneren grundbedürfniss unterliegen. dann machst du dich wieder abhängig von dem was dir von aussen vorgesetzt wird und findest nicht herraus was dir gut tut.

    lieben gruß melanie

    hallo AN1,

    auch ich möchte dazu einen beitrag leisten. ich bin seit 10 jahren alleinerziehende, habe drei kinder. alle drei sind in ihren schulischen leistungen in einem guten bereich, ich habe da keinerlei bedenken, dass sie das nicht packen, warum auch?

    ich selbst habe eine hochwertige ausbildung genossen, gehe arbeiten und weiss wie wichtig es war einen gut bezahlten job zu bekommen. so kann ich durch wenig arbeiten trotzdem gut verdienen und habe zeit für meine kinder.

    das ich mich damals trennte, in einer situation da waren meine kinder noch sehr klein. zwei waren damals noch in den windeln gesteckt hatte mich nicht dafon abgehalten mich trotzdem zu trennen. denn eins wusste ich genau: wäre ich bei ihm geblieben hätten alle drei kinder unter dieser lebenssituation kranker vater kaputte mutter gelitten. unter solchen umständen wäre es den kindern sicher nicht gelungen die leistungen zu bringen wie sie es jetzt tun. jetzt haben sie hier eine gute basis, eine mutter die 100 % hinter ihen steht, sie haben ruhe und ein entspanntes umfeld. dass ich arbeiten gehe macht nichts, denn ich sehe es wichtiger an, das die zeit die ich dann für meine kinder habe qalitativ wertvoller ist wenn ich in ruhe mit ihnen zusammen sein kann. wäre mir nicht möglich gewesen, wäre der vater der kinder noch bei uns, da sein alkoholismus bei uns tag täglich so vel zeit verschwendete das wir keine zeit mehr für die kinder hatten.

    natürlich braucht alles seine zeit. ich glaube du hast angst davor und fühlst dich nicht in der lage die kinder allein zu erziehen. doch auch das wird, ich kenne so viele frauen die das allein packen und vorher sich das nicht vorstellen konnten.auch hier wächst du rein, wie wir alle.

    auch ich erlebte eine zeit, so etwa 3 jahre, da musste ich kleinere brötchen backen, da ich nicht arbeiten gehen konnte, da die kinder noch zu klein waren. doch nach diesen jahren der entbeerung ging es und wieder besser und durch die arbeit die ich leiste hebte sich unser lebensstandart wieder an.natürlch nicht in dem wie es vorher war, doch uns langt das was wir haben, wir leben gut auch ohne eigenes haus, auto,flugzeug vor der garage und all dem was uns vorgegaukelt wird was wir an materiellen gütern brauchen um glücklich leben zu können.

    den alles was wir hier brauchen ist vorhanden. wir leben in liebe miteinander, die kinder haben ihre kleidung,essen, gehen zur schule, haben ein dach über den kopf und können ab und an mal einen kleinen ausflug machen, zeit miteinander geniessen. aber das was noch wichtiger ist, ist die tatsache das wir alle hier GESUND sind und ich bin überzäugt dafon, das ist das wichtigste was das leben braucht um zufrieden und glücklich zu sein.

    lieben gruß melanie

    liebe antilope,

    du schreibst, du bist froh und vor allem überrascht wie schnell sich das verhalten von ihm ändert, wenn e nicht getrunken hat. du schreibst weiter das nun diese schlimmen worte und verletzungen der vergangenheit angehören. woher weisst du das? woher kannst du dir sicher sein, das nicht wieder ein tag dazwischen liegt, wo es nicht so rund und harmonisch abläuft.

    ich kenn das auch. meine mutter ist so jemand. ein paar tage trocken und kein mensch würde glauben diese frau hat ein extremes alkoholproblem. einen schluck aus der schnapsflasse, schon verwandelt sie sich wieder in diese bösartige frau, getrieben von sucht und alkohol. ich würde inzwischen niemals behaupten, das sie von grund auf ein böser mensch ist. ich habe eine sehr liebe mutter, wenn sie nicht saufen würde. alkohol ist eine persönlichkeitsverändernde droge. daher ist es im laufe der jahrzente bei ihr inzwischen so .

    bleib da schön bei dir und lass dich dafon nicht beeindrucken. ich habe so lange gebraucht bis ich das erkannt habe, genau das sind die zeiten die mich wieder hoffen liessen, mich dazu brauchten zu zweifeln, es dann als "nicht so schlimm" empfand, mich wieder hin zur coabhängigen tochter brachte. der schein trügt. auch nüchtern arbeitet die sucht weiter. auch nüchtern sind die strukturen, das systhem vorhanden.

    es ist was anderes ob ein alkoholiker trocken ist , also schon längere zeit an sich gearbeitet hat und versucht hat, sich und sein leben zu normalisieren. oder ob jemand ein paar tage keinen alkohol trinkt.

    meine mutter ist in solchen extremsituationen IMMER nüchtern. jetzt, wo meine oma gestorben war war sie fast 2 monate nüchtern. gestern fing sie wieder an zu saufen.es ist ein sich immer wiederholendes ritual.wieder und wieder und wieder. hoffen und bangen.

    ich schreib das auch für all die anderen hier auf, die erzählen "mein mann hat zwei wochen nichts getrunken, er scheint trocken zu sein, er hats geschafft, hurra!". lasst euch da nicht blenden. es ist nie vorbei und diejenigen trockenen alkoholiker hier im forum beschreiben die ersten monate und jahre als die schwierigsten, da rückfälle immer wieder stattfinden können, wenn da nicht konsequent das leben verändert wird.jeder trockene alkoholiker lebt mit dem wissen, das er krank ist und auf sich achten muss, ein leben lang.dazu braucht es den eigenen willen das auch wirklich durchzuziehen. es langt nicht nichts zu trinken, da brauchts einfach viel mehr um einen alkoholiker als trockener alkoholiker zu sehen.

    es sind in diesen tagen des nicht trinkens eben nicht alkohol trinkende alkoholiker und die scheinen in dieser zeit wirklich sehr normal zu sein.

    antilope, vergiss das nicht, es gab eben andere zeiten, die zeiten, da ging dir das an deine eigenen substanz. klar spürst du das jetzt nicht, doch es ist da. es kann sein das es monate gut geht, er nichts trinkt. es kann sein, dass er entschliesst nüchtern zu bleiben und trocken zu werden. es kann sein dass er noch die nächsten 10 tage wieder anfängt zu saufen es ist alles möglich. doch mach es nicht von ihm abhängig wie es dir geht, denn du hockst schneller wieder in der co falle drin wie du denken kannst.

    sicherlich kannst du dich darüber freuen, dass eure trennung nun nüchtern besprochen wurde und es bald soweit sein wird, dass er auszieht. da hast du grosses glück. bleib bei dir, deinem entschluss das durch zu ziehen, du weisst wie es anderst aussieht und halt dir das vor augen. sortier dich dann neu, wenn er draussen ist und du anfängst DEIN leben allein zu leben. momentan ist nämlich genau das das wichtigste, du für dich unabhängig von ihm, seiner befindlichkeit.

    lieben gruß melanie

    hallo,

    Zitat

    ch hab hier unter meinem alten Nick schwer einen drüber bekommen, weil ich oft ein "wir" benutzt habe und nicht bei mir selbst geblieben bin

    du bist unter deinem alten nik darauf hingewiesen worden, bei dir zu bleiben, von dir zu erzählen.

    nun ist aber im vorhhergegengenen text ja nicht wirklich viel von dir zu lesen. das sind texte, die scheinbar irgendwo gelesen worden sind und hier reingestellt worden sind. theorien, die in der ein oder anderen form in jedem ratgeber beschrieben werden.

    auch ich habe hier zu hause so viele rargeberbücher stehen, durch meine ausbildung unheimlich viel lektüre über die psyche des menschen, entwicklung spsychologische sachen und und und. nur eins wurde MIR klar. ich konnte so viel lesen bis ich umfalle. Doch wenn ich das gelesene nicht versteh oder nicht in mein leben einbauen kann ist das wirklich für den A.....

    darum ist es hilfreicher für dich wenn du dich hier mehr mit dem ausseinandersetzt wie du lebst, von dir schreibst, dich hier darstellst, wie du tickst. kannst es ja dann auch erklähren warum du so tickst und deine gelesenen ratgeberinfos benutzen um dich zu reflektieren.

    etwas hier reinzustellen, (so wie gutenberg in der doktorarbeit), das nicht zu kennzeichnen, zu zitieren und es als eigene erkenntnisse darzustellen, das find ich nicht gut.das hilft dir nicht weiter in deinem leben, ausser das du loorbeeren erntest die dir nicht zustehen. das ist MEIN eindruck den ich habe, da bin ich ganz bei mir, wenn ich dir das schreibe. :wink:

    wenn das von dir so nicht mit dem hintergrund gemacht wurde dann ists ja gut.doch schreib zukünftig wirklich von dir, deinen erkenntnissen, deinen erfahrungen die du machst und gemacht hattest, denn im moment bist du wieder dabei weit weit weg von dir zu sein.das soll hier keine über die rübe gezocgene ermahnung sein, eher ein hilfreicher hinweis wie du besser mit dir und deiner problematik umgehen kannst.dafür sind wie ja hier zusammen in einer selbshilfegruppe.

    lieben gruß melanie