Beiträge von Melinak

    guten morgen mia,

    na der frühling steht vor der tür und die hormone spielen verrückt....lach. :wink: .....

    ich bin seit jahren allein, versuchte zwar ab und zu mich einzulassen, doch keiner war dabei, bei dem ich längerfristig bleiben wollte.geriet ich ja immer wieder an männer die probleme haben.

    nun mir darüber den kopf zu zermarten will ich nicht und denke mir, es ist normal das bedürfniss nach partnerschaft zu haben.doch wie du sagst, ers mal muss ich mit mir im reinen sein. ich habe gerade erst angefangen mich selbst zu lieben und anzunehmen. dabei bin ich mir selbst noch im weg und nicht immer so sicher. da würde mir gerade jetzt im moment ne partnerschaft nicht gut tun, denke ich. also lasse ich mir die zeit die ich brauche um zu mir selbst zu kommen. ich bin mir aber ganz sicher, das es irgendwann wieder einen partner an meiner seite geben wird. einer der eben nicht problembelastet istl.einen mann der fest im leben steht, so stell ich mir das vor.jemand der mich begleitet und von mir nichts verlangt, mir meine freiheit lässt, mit dem ich mich dann auch wohl fühlen kann. irgendwann, dann wenn die zeit die richtige für mich ist.ich suche nicht mehr.

    lieben gruß melanie

    guten morgen karotte,

    Zitat

    Es ist so schwer dafür zu sorgen das der Tag ein Glücklicher wird und ist. Aber vielleicht ist das auch kein gutes Ziel. Denn Glück ist immer nur so Augenblicklich. Zufriedenheit wäre vielleicht etwas was eher erreichbar ist.

    Zufrieden, ja, wann bin ich zufrieden?

    Die letzten Wochen waren extrem stressig. Die Renovierung und der Umzug. Jetzt bin ich schon ein paar Tage in der neuen Whg und alles ist noch sehr chaotisch. Es fehlen noch wichtige Dinge um gut für mich zu Sorgen.

    Mein Gefühlswelt ist auch sehr ambivalent, was mir oft sehr schwer zu schaffen macht. Und immer noch gibt es diese Emotionen von denen ich nicht weiß wie damit umgehen.gerade wenn kaum zeit da ist und ich nur am rennen bin, gerade dann nehme ich mir wenigsten zwischendurch 5 minuten zeit um pause zu machen und abzuschalten, in mich zu gehen. nicht prüfend, nein spürend um dann abzuschalten.
    nimm dir auch diese momente des glücks, dann wirst du auch wieder zufriedener.

    alles liebe melanie
    Ich habe den Gedanken das mich vieles viel mehr mitreißt als andere. Immer bin ich am schauen und überlegen und zweifeln und überprüfen. Wo ich stehe, was mit mir ist... und würde so manches gern anders können...

    vielleicht steckst du dein ziel für dich zu hoch. es ist nicht möglich den ganzen tag glücklich zu sein. mir langen einige minuten am tag, an denen ich mich glücklich fühle. soge dafür, das ich , gerade wenn ich stress habe genau dafür wenigstens kurzfristig mich wohl zu fühlen. das bedeutet wenn ich merke, mir gehts wieder mal nicht so besonderst gut setze ich mch hin, geh bewust in mich, spür mich.ich habe diese entspannungsmethode nach jakobsen gelernt, die tatsächlich auch mal in einer warteschlange im einkaufscenter gemacht werden kann. da braucht es nicht vile zeit für.

    es geht darum sich bewusst auf seinen körper zu konzentrieren. durch bewusste anspannung und entspannung der muskeln kann der körper sich entspannen. ich fange mit den füssen an, spanne dort muskeln an, entspanne sie wieder, anspannen , entspannen. dann die waden, anspannen, entspannen, dann oberschenkel po, beckenboden, bauch,. dann die hände, , arme, oberarme schultern, gesicht, brustmuskeln und zum schluss dann den bauch. das geht innerhalb von 5 bis 10 minuten und hinterher spür ich meinen körper im gesammten wieder, fühl mich wohl und komme vom ganzen stress in mir runter.

    ich muss nicht gleich autogenes training oder joga machen um zu mir zu kommen. mir bringt das ganz viel. dabei immer schön bei dir bleiben, versuchen gedanken abzuschalten.

    das mit den emmozionen ist auch so eine sache, die ich erst lernen musste. annehmen und akzeptieren, es ist fast schon ein zauberwort für mich, was mir in vielen bereichen so viel weiterhilft. denn sobald du anfängst zu hinterfragen, zu prüfen, fängst du einen inneren kampf an. den braucht es nicht, wenn du dich so annehmen kannst wie du bist, dazu stehst, zu dir stehst.

    so nach dem motto: ich bin ich, egal was und wie ich mich fühle, ich fühle mich eben so. egal warum, es ist halt so. ich kann nur danach schauen, das es mir in dem moment wieder besser geht, sorge dafür. das sage ich mir immer wieder und komme dadurch auch wieder richtig gut zu mir selbst.

    wenns mir richtig mies geht, ein stück schokolade hat mir immer geholfen. oder einen anruf bei lieben freunden, wo ich lachen kann, oder eine nachricht, ein witz übe den ich lachen kann. es gibt so viele schöne momente die du dir in dein leben einbauen kannst. fange an im kleinen zu suchen. ich habe freude daran wenn ich einen schönen blumenstrauss kaufe und mir dann die 5 minuten zeit nehme, die blumen genauer anzuschauen.einen kurzen spaziergange im meer der kirchblüten.

    dazu brauchst du nicht viel zeit, es langen 5 minuten. mir ist es oft nach den 5 minuten abschalten so ergangen, als wäre ich eine ewigkeit weg gewesen, stunden vergangen, und weiss dann nicht mehr was mich vorher so verrückt gemacht hat. dann ist es egal geworden und ich schau weiter nach vorne und bin zufreidener geworden. das empfinde ich dann als glück.
    ach ja, und wenn nicht, dann eben nicht. auch solche tage gibt es!:wink:

    lieben gruß melanie

    hallo mina,

    beruhige dich erst einmal.

    mein nikname ist melinak ich heisse aber melanie, also ist beides richtig.

    es gibt doch tests, die können schon sehr früh erkennen ob oder ob du nicht schwanger bist.schon beim ersten tag des ausbleibens der periode. wiviel tage bist du denn drüber? ich kann mit deiner eisprungaussage nichts anfangen.

    mach dich nicht verrückt, launen haben wir alle mal und bei mir zieht es auch oft so in die körperteile rein, das ich häufiger denke, das sind anzeichen einer schwangerschaft. das ist ganz normal.nur die ruhe.

    mina, solche versprechungen kenn ich persönlich gut genug. ich hab keine zeit weil.....gib nir noch einen tag länger weil... usw....er will sich nicht helfen lassen.

    er muss warscheinlich nocch länger saufen, seinen tiefpunkt erreichen und dann sich selbst hilfe suchen. anderst geht es nicht.

    lieben gruß melanie

    hallo mina,

    herzlich willkomen im forum,

    aufschub geben? nein du bist sonnst nicht glaubwürdig, wirst erst recht nicht ernst genommen. wenn du ultimaten stellst dann so, das du sie auch so durchsetzt wie du sie gesetzt hast.

    noch einen tip, mach einen schwangerschaftstest, dann WEISST du das du schwanger bist oder nicht und musst es nicht nur glauben!

    lieben gruß melanie

    hallo hamburggirl,

    ich hatte nie angst dafor kinder zu bekommen, denn ich wusste das ich in der lage bin ihnen die nötige aufmerksamkeit und lieben geben zu können. vielleicht gerade darum weil ich es so nie erleben konnte bekommen meine kinder heute genau das. ich habe einige hilfen gehabt, psychologen für die kinder die mir immer bestätigten, das die kinder bei mir eine sehr sehr gute basis haben, das macht mich stolz. ich habe drei wunderbare kinder.

    na, die unterstellungen deiner mutter sind unglaublich. sie projeziert ja förmlich ihrs auf dich, mann oh mann. meine eltern waren was meine kinder und kinererziehung angeht niemals negativ, vorwerfend. beide loben mich für das was ich hier alleine schaffe. komisch, wenn ich gerade darüber nachdenke, denn früher kannte ich nur aussagen du schaffst dies nicht, du schaffst das nicht. da hat sich schon was ins positive entwickelt.

    ich kann dir aber auch sagen, das du im grunde keine positive beispiele brauchst um kinder bekommen zu können. ich hatte vom ersten moment in dem ich mein erstes kind im arm hielt so viel liebe für das kind gespührt. alles andere entwickelte sich von ganz allein. nun gut, ich hab auch ne ausbildung im pädagogischen gemacht, das half mir bis heute immer sehr gut.es gibt inzwischen aber sehr viele informationsveranstaltungen über erziehung, seminare die man besuchen kann. ja auch hilfen, wie bei mir bei psychologen, wenns irgendwo klemmt. ich fühl mich damit sehr wohl und weiss auch, wenn ich hilfe brauch wo ich hin kann. also daher lass dir nichts einreden, kinder sind was wunderbares!

    ich habe die letzten zwei jahre eine therapie gemacht. ich hatte darmkrebs und hinterher panikattaken und angstzustände. darum die therapie, in der ich über mich selbst viel erfahren habe und inzwischen sehr klar bin.das half mich auch im bezug auf die coabhängigkeit zu meinen eltern.

    es ist bei mir auch so gewesen. ich habe die überzäugungen meiner eltern, besonders meiner mutter übernommen und gelebt gehabt. bis ich zu dem kam was mich ausmacht, wo ich stehe, was ich will das dauerte sehr sehr lang!

    doch es lohnt sich echt gleich heute damit anzufangen!!!!

    lieben gruß melanie

    liebes rumpelchen,

    Zitat

    nd auch dafür ist dieses Forum da. Es nennt sich ja "Angehörige und Co-Abhängige" oder so ähnlich

    das forum ist dazu da um uns angehörigen und co abhängigen hilfe zu geben. denkst du dir hilft es weiter, dich hier über ihn auszutauschen? mein anliegen ist dir dahingehend zu hefen, das du anfängst an dich zu denken und nicht an ihn. jeh früher du damit anfängst um so besser für dich. darum wirst du hier auch weiterhin darauf hingewiesen bei dir zu schauen. es hilft dir weiter, es ist nicht böse gemeint.

    Zitat

    Also, jetzt kümmere ich mich um mich.

    das ist der weg zur besserung, glaube es wird dir dadurch immer besser gehen!!!! :wink:

    lass dich darauf ein, akzeptiere das er krank ist und kämpfe nicht weiter dagegen an. auch dann wird es dir besser gehen.

    lieben gruß melanie
    dies echt gut meint :wink:

    guten morgen,

    ich versteh deine traue sehr gut. ich hab auch sehr sehr lange gebraucht den alkoholismus meiner mutter zu akzeptieren.

    ja, auch versteh ich, das gefühl nicht angenommen zu sein, nicht gut genug zu sein, schuld daran zu sein weil ich ihr leben angeblich kaputt gemacht habe usw....

    warum tut eine mutter einem sowas an?

    ich weiss es auch nicht. bin ich selbst mutter und liebe menine kinder so sehr, das ich ihnene sowas in der form niemals sagen oder machen würde. doch ich bin ich und nicht meine mutter.

    doch ich erkenne meine mutter inzwischen als alkoholikerin an, weiss inzwischen darüber bescheid und vertsehe allmählich wenigstens rational was ein suchtkranker ist und was alkohol aus ihm macht. das bleibt dann übrig und von der mutter an sich ist nichts mehr da. ich habe auch das akzeptiert, meine mutter, die ich mir immer gewünscht habe existiert nicht und damit werde ich leben können.

    denn wichtig ist inzwischen das ich mein leben lebe, das ich für meine kinder selbst eine gute mutter bin und das es mir gut geht. im kontakt mit ihr kann es mir nicht gut gehen, da sitzt emmotional sehr viel schmerz in mir. doch wie gesagt ich kann es mit der krankheit erklähren und gut ist.ich spüre auch diesen schmerz inzwischen und akzeptiere auch diesen, kämpfe nicht mehr dagegen an. es darf mir weh tun. es ist wie es ist und ändern kann und will ich nichts mehr daran.ich lass sie alleine.deswegen damit es mir gut geht, ich mach das für mich.

    inzwischen leide ich nicht mehr darunter, das ist schon ein grosser schritt gewesen und zudem fühle ich mich auch nicht mehr schuldig. denn es ist und bleibt ganz allein ihrs, ihr leben, ihre geschichte, ihre verantwortung ihre entscheidung so zu leben wie sie es tut. mich geht das alles nichts mehr an.

    lieben gruß melanie

    hallo e-luise,

    Zitat

    Eines weiß ich aber sicher das egal was ich verändert habe mein Mann nachgezogen ist.

    wie meinst du das? denkst du, weil du anfängst dir hilfe zu holen macht er es dann auch und besucht eine sb? denkst du wirklich so, dann bist du noch weit weg dafon unabhängig und frei zu sein. der teufel stekt im kleingedruckten, meisstens.....denn das sind erwartungen die du hast. so wie erwartunegen von manch anderen die behaupten, wenn ich ich nichts alkoholisches trinke zieht mein partner mit. alles manupilationsversuche.

    er ist doch kein kleines kind, das dir nacheifert......... :roll:

    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    ich habe mich total distanciert gehabt und auch diesen liebesentzug kenne ich. ich konnte nicht mehr mit ihm zärtlich umgehen, der ekel war zu gross. was mich bei ihm hielt war nur noch meine eigenen co abhängigkeit, nichts anderes.

    ölieben gruß melanie

    liebes rumpelchen,

    ich weiss gerade nicht ob ich lachen soll oder ob du wirklich so denkst?entschuldige bitte.

    Zitat

    aber ein Arzt sagte, dass es zu denken geben sollte, wenn jemand, der nach dem trinken (saufen) keinen Kater hat

    ja, sollte es einem zu denken geben. aber doch nicht dahingehend, das du dir seine gedanken machen sollst, sondern das du über dich und deine zukunft gedanken machen solltest!

    pass auf, wenn jemand alkoholiker ist läuft es immer gleich ab, ein ablauf der krankheit, den du hier ja sicher schon nachgelesen hast.

    zu denken geben sollte dir jetzt mal wirklich ernsthaft, ob du bereit bist, das was noch kommen wird mit dem partner oder ohne dem partner leben möchtest.doch wie ich hier immer wieder sehe, du bist in gedanken fest auf ihn fixiert. keinen einzigen gedanken an dich, ständig die angst vor dem allein sein, rumpelchen, wach mal auf und fang an dich zu sehen, das wird sonnst nichts mit unabhängigkeit. vielleicht willst du ja garnichts ändern, dann wäre es ja alles vollkommen in ordnung was du macht. ich kann nur nichts erkennen, was darauf schliesst, das du bereitschaft hast was zu ändern.

    dann frag ich dich was willst du hier? eine unterstützung dahingehend, oder eine gebrauchsanleitung "wie lege ich einen alkoholiker trocken" wirst du hier nicht bekommen!

    lieben gruß melanie

    hallo lowrider,

    Zitat

    Soweit ich weiß haben Großeltern seit einiger Zeit auch ein einklagbares Besuchsrecht. ich hoffe, dass sie nie auf die Idee kommt das auszunutzen.

    na, ich stellmir gerade meine versoffene mutter vor gericht vor. also wenn sie das bekommen würde dann würd ich echt vom glauben abfallen.........ich bin mir zumindest sicher, das meine mutter NICHT IN DER LAGE ist sowas einzuklagen, ihr ist der nächste rausch viel wichtiger. das so bei mir.


    das mit den verkehrsteilnehmern versteh ich vollkommen. nur kannst du sie anzeigen, hoffen das die polizei gleich reagiert und sie noch alkoholisiert findet. meine mutter ist einer frau besoffen über die füsse gefahren, begann fahrerflucht, kippte sich gelich hinterher ettliche biere rein und die polizei konnte ihr nicht nachweisen, wiviel alkohol sie zum tatzeitpunkt hatte. alles sehr schwierig.

    ich finde es auch krass, das besoffene autofahren, das sie damit leben aufs spiel setzen, nur dagenen was zu unternehmen ist fast undenkbar ausser, wie bei meinem ex mann, sie erwischen ihm am steuer mit 2, 0 promil, dann ist der führerschein weg..den wieder zu bekommen kostet einene haufen geld mit mpu und zudem noch fahrstunden...zum glück für alle anderen!!!!!!

    mach das was du für dich richtig empfindest. blos angst dafor solltest du nicht haben, das hindert dich adaran deine vorstellungen die du hast dann auch durchzuziehen!

    lg melanie

    hallo lowrider,

    nun mal anz langsam. herzlich willkommen hier im forum.

    das du deiner mutter dein kind nüchtern anvertrautest war sicherlich eine nicht so dolle aktion, du kennst sie ja, weisst wie schnell sie sich den stoff besorgt und ziemlich schnell auch besoffen sein wird.

    aber gleich da angst zu bekommen, das du dein sorgerecht für das kind verlierst. nein, dazu kann ich dir ne geschichte von mir erzählen


    mein exmann alkoholiker, durfte laut jugendamt seine kinder alle zwei wochen zu sich nehmen. trotz meiner angaben beim jugendamt, das er säuft und ich angst um meine kinder habe, bekam ich die androhung strafe zahlen zu müssen, wenn ich ihm den zugang verhindern würde. so gezwungen musste ich sie ihm überlassen und erleben, das er immer besoffen war, wenn er die kinder hatte. nichts nutzte, dei aussage vom amt: in deutschland erleben 80% aller kinder einen elernteil mindestens am wochenende besoffen. TOLL nicht? ich habs wenigstens gemeldet gehabt, leicht fiel mir das sicher nicht ihm die kinder zu überlassen.

    es ist nicht gut wenn du deiner mutter dein kind überlässt. sie hat ja auch kein sorgerecht für das kind. daher musst du ihr das kind auch nicht geben. ich lasse meine mutter, ähnlich alkoholikerin wie deine meine kinder auch nicht mehr.ich habe den kontakt zur oma den kindern verboten um sie zu schützen.

    zieh das durch, es ist nicht gut für dich. du leidest ja vor sorge um deinen sohn. sag ihr, sie bekommt ihn nicht mehr, weil sie alkoholikerin ist. sollte sie länger als ein jahr keinen alkohol trinken, das merkst du ja, denn kannt sie ihn auch mit begleitung von dir mal sehen. zieh dich dann zurrück, es hilft nichts.

    alles andere ist nur für dich und dein kind eine quälerei.

    hast du freunde, die dir das kind mal abnehmen können? ich würde auf jeden fall mir solche gedanken machen um mal frei zu bekommen. oder der kleine wird auch im kindergarten freunde haben, die er mittags mal besuchen kann. er ist noch klein, doch er wird grösser und dann wird es leichter.zudem hast du ja auch deine ex die das kind ab und an zu sich nimmt.

    sei dir gewiss, du nimmst dem kleinen nicht die oma, die oma hat sich entscheiden so zu leben wie sie es tut, und so wie die oma lebt, da hat ein kleines kind mit 2 jahren nichts zu suchen.

    lieben gruß melanie

    gu mo dodo,

    Zitat

    hallo melanie

    klasse, damit triffst du den nagel voll auf den kopf. mir ist es mittlerweile auch schitt egal warum ich abhängig geworden bin. fakt ist, ich bin es und mein augenmerk liegt jetzt darauf wie ich mein leben in dieser alkoholverseuchten welt hin bekomme ohne über irgend welche zahnpasta oder kinderbonbons zu stolpern. wie ich meine probleme in den griff kriege ohne den griff zur flasche. die vergangenheit kann ich nicht ändern, was die zukunft bringt weiß ich nicht, ich lebe im heute.

    doro

    genau, so seh ichs auch. alles gedankendrehen nützt eh nichts, lenkt mich vom eigendlich wesendlichem ab, dem leben ansich.ja, und wie bei dir beschrieben der risikoverminderung wieder rückfällig zu werden.achtsam auf das schauen was ich mache , ohne erklärung wiso, hauptsache ich weiss inzwischen wie ich das hin bekomme.da stellt sich eine akzeptanz dessen ein was ich bin, ich bin co abhängige und das weiss ich, das langt mir um darauf zu achten, das ich keinen rückfall mehr bekomme.das ist wichtig nichts anderes mehr.

    lieben gruß melanie

    guten abend zusammen,

    ich habe jahrelang damit verbracht mir meinen kopf darüber zu zerbrechen."wie wird man zum alkoholiker?"

    sind es gene? sind es selbstbewustseinsprobleme? hat es damit zu tun das derjenige seine grenzen nicht kennt und diese überschreitet? wird aus gewohnheit sucht?

    es ist nicht relevant zu erforschen wie diese menschen um mich herrum zum alkoholiker geworden sind. es hat im grunde nichts mit mir zu tun. ich bin kein wissenschaftler, möchte auch keine medizin gegen alkoholismus entdecken, noch will ich inzwischen die um mich herrum lebenden alkoholiker retten.
    sämtliche erklärungen die ich dazu hatte brachten mich keinen meter weiter.
    es ist für mich inzwischen ganz einfach: sie sind alkoholiker, egal warum.

    für mich galt es zu erkennen, das ich durch meine stetigen gedanken an das warum vergessen habe an mich zu denken. ich habe mich abgelenkt vom eigendlichen thema:mein eigenes suchtfreies leben.

    ablenken vom eigendlichen thema, ja, da stimm ich vollkommen überein. die zeit die ich damit verbrachte mir das ganze zu erklähren hätte ich viel besser damit verbracht mir mein umfeld, mein leben so einzurichten das es mir gut geht. das ist bei dem thema doch das einzig wichtige:wie gestalte ich heute mein suchtfreies leben, mit dem blick auf die zukunft.

    ich verschwende keine lebenszeit mehr damit alkoholismus verstehen zu wollen, bis heute habe ich es nicht verstanden, warum die einen süchtig werden und die anderen nicht.aber ich muss es auch nicht verstehen. ich lebe inzwischen unabhängig dafon und frei von meinen suchtmittel alkoholiker und damit fühle ich mich wohl. das ist das wichtigste thema in meinem leben!!!!

    geschafft habe ich es erst, als ich verstanden habe das ich für mein leben die verantwortung trage und mich allein auf diese konzentriere.egal warum der ein oder andere mensch in meinem leben um mich herrum alkoholiker ist oder nicht.mit der akzeptanz dessen wie es ist kann ich mich endlich um mich selbst kümmern.

    lieben gruß melanie

    liebe e-luise,

    ja, es gab erst gespräche in der suchtberatung mit ihm, dann eine ehetherapie. nach der trennung war ich in kur und vor zwei jahren machte ich eine langzeittherapie für mich, die ich vor einigen wochen beenden konnte.

    wie mein mann darauf reagierte? na wie alle diejenigen die keine einsicht für ihre sucht haben. alle hatten ein problem nur er nicht. stimmt ja irgendwie. ich hatte ein problem mit ihm und sein verhalten durch seine sucht, dem alkohol.darum bin ich auch seit 9 jahren geschieden.nur haben wir zusammen drei kinder, die ich allein erziehe und wo wir eben immer wieder kontakt zueinander haben. das ist das schwierigste, ich musste lange zeit damit klar kommen ihm zu begegnen. ich habe nach der trennung noch viele jahre darunter gelitten, weil meine gedanken sich um ihn kreisten, anstadt da bei mir nach strategien und lösungen zu suchen. inzwischen geht das und ich fühl mich wesendlich befreiter .denn nun schaue ich nach mir und meinem gefühl und nicht mehr nach ihm. kontakte zu ihm sind kurz ,knapp. thema konsequent kinder und bei jedem kleinen ansatz wo ich spüre, das gespräch tut mir nicht gut geh ich oder leg den hörer auf.

    er ist übrigens weiterhin alkoholiker.er lebte ein jahr auf der strasse, was mir zu gute kam, weil ich dzu der zeit keinen kontakt zu ihm hatte, ihm unter den umständen die kinder auch nicht bringen konnte. das war für uns hier im grunde, so schrecklich es für ihn war, etwas positives.hier merkte ich das ich keine beziehung auch keine co abhängigkeit mehr zu ihm hatte und auch nicht mehr habe, weil es mir inzwischen egal ist, was er macht, wie er lebt und wo er wohnt. nur was die kinder angeht, die können ihn dann sehen, wenn es dementsprechende vorraussetzungen, zb bei seiner schwester oder seiner freundin sind.

    mir geht es gut, das ist das aller wichtigste.:lol:

    alles liebe melanie

    liebe e-luise,

    auch ich hatte damals meinen mann aus liebe geheiratet. ich kenne nur zu gut diese hoffnung, das zählen der biere und das hoffen wenn es mal zwei bier weniger waren als einen tag vorher. nur ich habe schmerzhaft erkennen müssen, das alles ist ein teil MEINER coabhängigkeit, hatte zum schluss wenig mit liebe zu tun, als mit der kontrolle.

    zudem habe ich eine mutter deren alkoholkonsum so sehr schwankend ist, das sich das ganze nicht lohnt zu zählen, oder zu hoffen. das geht ein jahr lang "gut" mit "wenig" bier und plötzlich aus welchem grund auch immer haute sie zwei flaschen schnaps in sich rein.

    ein alkoholkranker hat selbst keine kontrolle darüber. was ihm hilf ist totales NICHTS alkoholisches trinken und das über einen sehr langen zeitraum. hier im forum schreiben deshalb ja auch atrockene alkoholiker die schon seit einem jahr trocken sind,diejenigen die das nicht sind dürfen hier nicht schreiben, weil diese in der gefahr stehen wieder rückfällig zu werden. selbst langjährige alkoholiker müssen immer wachsahm sein, kannst du alles nachlesen.

    also, hoffnung zu haben, nur weil es anstadt 12 bier und ne flasche wein nur 4 bier am abend sind bringt dich nicht weiter.

    zudem wie gesagt ist das ganze zählen wiviel der partner trinkt ein zeichen der eigenen co abhängigkeit, ein versuch der kontrolle und dadurch sicherheit zu bekommen. auch das bringt dich nicht weiter.

    nur das du anfängst dich mit deiner eigenen coabhängigkeit ausseinander zu setzen bringt dich weiter. darum das immer wieder darauf hinweisen, schau nach DIR und nicht nach dem partner.auch wenn liebe dabei im spiel ist.ja, und ich glaube dir, dass du ihn liebtest, nur das systhem in dem du lebtest ist ja irgendwann entstanden, irgendwann wurdest du teil des systhems und funktioniertest. jetzt merkst du, da stimmt was nicht, doch du sitzt mit im boot und darum ist es so wichtig darauf zu schauen, was in der zeit der abhängigkeit zum partner bei dir passiert ist, was mit dir passiert ist, denn so bewusst ist es denk ich mir hier erstmal keinem.das kommt schleichend mit den jahren.

    nur so kannst du tatsächlich aus dem boot austeigen.indem du bei dir bleibst.

    lieben gruß melanie

    liebe e-louise,

    Zitat

    wie sonst? Ich habe alles versucht, nichts hat geholfen.

    genau das ist es ja. du hast alles versucht, ihn aber im mittelpunkt gesehen. gemacht hast du so viel, so viel energie verschwendet, für nichts. warum das ganze denn, wenn du selbst merkst das bringt doch alles nichts?

    warum weiter leiden, du siehst doch selbst es bringt dich nicht weiter. weder mit schuldzuweisungen noch mit klagen. es nützt alles nichts, alkoholismus ist eine krankheit. da gibts keine schuld.es ist wie es ist.

    bei dir sein, damit meinte ich, das du danach schauen solltest, was FÜR DICH gut ist, was du machen kannst, denken kannst fühlen kannst, was dich selbst betrifft ohne den gedanken an ihn zu verschwenden. denn es ist eine verschwendung der eigenen lebensenergie.damit schadest du dir sehr.

    weisst du, so eine trennung zu akzeptieren, alkoholismus zu akzeptieren ist sehr schwer. nur das bringt dich einfach weiter, wenn du sagtst, gut, er ist alkoholiker, akzeptiert. diese krankheit bringt nunmal sehr viel leid in mein leben. ich kann mich nur durch handeln aus dieser situation bringen, indem ich mich trenne. also trenne ich mich für mein eigenes wohl, für eine lebensqualität die ich für mich selbst erreichen kann, die mir gut tut. so breche ich aus diesem kreislauf aus und tu mir gleichzeitig etwas gutes.

    positives denken macht die sache einfacher und leichter damit umzugehen. verstehst du nun was ich meinte?

    zudem lebst du heute, nicht gestern. klar, wir denken häufig darüber nach, was alles mal passiert ist. doch das sollte auf uns heute nicht so viel einfluss nehmen, das es unser leben heute bestimmt. das immer wieder hoch holen von dem was gewesen ist hindert mich doch heute zu leben. es ist gewesen, unveränderbar, bestandteil des lebens. mehr nicht.

    liebe grüße melanie