hallo sagara
Zitat
Warum lässt du das ganze so an dich heran?
gute frage.
hier handelt es sich um einen menschen den ich sehr gern hatte, doch ich merke durch das was ich erlebe mit ihm verändert sich das gern haben. ich spüre wieder einen kampf in mir, den ich nicht kämpfen möchte.
ich erkenne für mich, das sind verhaltensweisen die mich innerlich aufwühlen. ich denke das hat was damit zu tun, das ich mich doch gerade erst freigestrampelt hatte und so wie es gerade für mich ist total schön ist. da kann ich keinen menschen brauchen, der mich überbetüddelt, sei es noch so lieb gemeint, ich fühl mich eingeengt, bekomme kaum noch luft.
natürlich gibt es auch hier gespräche. ich versuche es ihm so zu erklären, das er verstehen müsste. doch ich rede wohl chinesisch und das versetzt mich wieder in diese hilflosigkeit.
ich will ja den kontakt nicht aufgeben. nur unter solchen umstänen kann ich diesen kontakt nicht weiter pflegen. hier spür ich meine hin und hergerissenheit und die paralele dazu wie ich es immer schon hatte in meinem leben erschwert das ganze. hilflosigkeit, angst, all das waren bisher in meinem leben begleiter die ich anfing zu hinterfragen und zu erforschen. das alles hat mit meiner geschichte zu tun. gefühle, die ich nicht steuern kann.
er ist der meineung wir führen eine partnerschaft. egal ob ich ihm sagte, das ich das nicht will, denkt er wir sind zusammen. ich habs ihm bei jedem treffen gesagt, ich liebe ihn nicht und will weiterhin als singel unterwegs sein. das hat was mit respekt zu tun, ich fühl mich da nicht ernst genommen. "kleines mädchen" "süsse" "spaztelchen" ich kanns nicht hören, sags ihm auch, doch er hört nicht zu. er hat sich was in den kopf gesetzt was er unbedingt so haben will und macht momentan keine anstalten seine meinung zu ändern.
auch hier diese respektlosigkeit die mich wütend macht. meine eltern halten mich heute noch als ein kleines mädchen. der umgang ist hier nicht anders und das lässt mich fast platzen!paralelen.
ich habe in meinem leben so einige hürden allein genommen. drei kinder allein erzogen, meine umzüge allein gepackt, meine wohnung allein aufgestellt umgestellt, gestrichen gemacht getan. ich bin damals allein gewesen und habe trotz krebs meine kinder weiterhin als mutter beiseite gestanden.ich habe so viel geleistet, war es schwer? ja, es war verdammt schwer, doch bin ich heute so stolz darauf das ich da meine unabhängigkeit bewahrt und erhalten habe. hilfe konnte ich mir holen, kein thema, da wo ich hilfe bekam war sie eine gute hilfe, hilfreich, stützend, ohne erwartungen an mich.
ich will keine partnerschaft in der mich jemand behandelt als wäre ich ein prinzesschen. ich will nicht betüddelt werden. ich habe keinen bock mich auf die ebebe des kleinen hilflosen mädchens zu stellen, da komm ich erst her, das will ich nicht mehr hin!so fange ich an zu kämpfen und eine partnerschaft die mit kampf beginnt kann beim besten willen nicht funktionieren. ja, ich hattte am anfang den gedanken kurz mit ihm ne partnerschaft einzugehen, nur ein gedanke, niemals eine aussage zu ihm. denn ich hab mich da erst seblst mal gebremst.erst kennen lernen, das waren meine aussagen, dann kann sich ja was draus entwickeln.ich platsche heute nicht einfach so ins kalte wasser, denn so dringend nötig habe ich es auch nicht einen partner an meiner seite zu haben.auch das sagte ich ihm, ich habe kein bedürfnis nach partnerschaft.
auch erwarte ich nicht, das er sich ändert, auch wenn er meint, menschen könnten sich ändern, er könnte das ändern, ich will das nicht. da stellt er mich nämlich auf ein podest, ich könnte ihm ja sagen was er ändern soll. auch da will ich nicht hin, entweder erkennt ein mensch, was er für sich zu ändern hat oder nicht. ich bin nicht bereit die rolle einer lehrerin einzunehmen, die sagt wos lang geht, da kommt er dann in die position des kleinen jungen. auch da soll er nicht hin.
wenn ich nun ein bild malen könnte von dem wie ich mich behandelt fühle stehe ich in einem tütükleidchen mit krönchen aufm kopf auf m 10 meter hohen podest.lange blonde löckchen und blauen klimperäuglein die bezaubernd zwinkernd befehle erteilen. in der hand ein zepter, das hier und dort hin zeigt.er als kleine junge knieend auf befehle wartend unter mir.
gleiche augenhöhe, zwei erwachsenen menschen, die sich begegnen können,mit respekt und akzeptanz. das ist meine vorstellung von einer gut funktionierenden partnerschaft, wenn sie dann eine sein sollte.
ist sie aber nicht, denn sie existiert für mich ja nicht einmal!!!!
warum mich das alles so bewegt, ich es an mich ranlasse? weil das alles mit mir zu tun hat. ich will ja begegnungen mit menschen pflegen können, doch tu ich mir noch schwer grenzen zu ziehen. hier schreib ich auf um mir klarer zu werden wo ich stehe. heute.mir wird dadurch bewusst, das ich wohl noch klarer werden muss. denn ich will mein leben nicht wieder aufbauen und mir genau solche leute um mich sammeln, die meine grenzen nicht wahrnehmen, sie überschreiten und mich dadurch extrem wütend machen. solche menschen gibt es zu hauf, darum ist es für mich sehr wichtig noch deutlicher grenzen zu setzen, was mir wohl momentan zumindest hier bei diesem mann nicht gelungen ist. darum diese gedanken.
früher bin ich komlet zurrück gezogen gewesen. lieber keinen menschen um mich herrum als solche situationen zu erleben.
mein bild hierzu ist, das ich im bett liege, unter der erde und über mir läuft das leben und ich komme nicht raus.
da will ich nicht mehr hin!!!!!
nun bin ich ja bereit erfahrungen zu sammeln. ich bin ja so froh, das ich es heute spüren kann und auch darüber bewusst werde. was ich hier mache ist ein arbeiten an mir selbst.
ihn werde ich sehr bald schon aus meinem leben verbannen, darauf habe ich keine lust.denn ich habe mir geschworen, in meinem leben werde ich nichts mehr ertragen,was mir nicht gut tut. ich habe kein gutes gefühl mehr in mir, wenn ich an ihn denke. darum ist da besser einen grossen abstand zu bekommen und ihm das mit zu teilen.
lieben gruß emalnei