Beiträge von Melinak

    liebe rumpelchen

    Zitat

    Ich hoffe, dass er einsieht, dass er krank ist und wir zusammen bleiben.

    warten auf eine entscheidung von ihm. das macht dich abhängig von ihm. glaubst du wirklich daran oder schiebst du die verantwortung zu ihm um selbst nicht verantwortlich sein zu müssen?


    Zitat

    Vielleicht glaubt er auch wirklich, dass er kein Alkoholiker ist, weil er ja nur ab und zu (würde sagen so alle 2 Monate) an einem Abend säuft bis nichts mehr geht.
    Es ist schwer.

    was er glaubt ist in deinem fall doch vollkommen unwichtig. nochmal wo bist DU denn hier? siehst du dich denn überhaupt nicht selbst?

    Zitat

    Er ist nicht so sehr aggressiv, dass ich gehen würde. Er regt sich schnell auf wegen Kleinigkeiten

    es gibt frauen die lassen sich krankenhausreif schlagen und bleiben trotzdem. wo beginnt für dich denn "nicht so sehr aggressiv sein" an und wo hört es denn auf? wiviel wert bist du dir denn selber wenn du ein bischen aggressivität zulässt? im grunde braucht sich doch kein mensch das selbst antun!!!!!

    ich kenne das ewige hin und her ja auch. eine zeit lang läuft alles prima, dann geht es einem gut. dann sind alle sorgen und nöte vergessen. plötzlich, dann wenn ich nicht mehr daran gedacht hatte kam der nächste absturz, das nächste leid in mein leben. ich habe beschlossen, das ich so nicht mehr leben will, das bin ich mir heute selbst wert! es gibt tatsächlich ein leben ohne aggressionen, ohne leid ohne hin und her gerissen sein. es ist ein gutes leben, das ich inzwischen sehr geniessen kann!auch ohne partner an meiner seite!

    lieben gruß melanie

    liebe habangst,

    herzlich willkommen im forum!

    du bist gerade mal 18 jahre alt. scheinbar ist schon sehr früh in deinem leben in der familie etwas schlimmes passiert, das du mit gerade mal 18 jahren keinen kontakt mehr zur familie hast. ich versteh dich, du hast hier keinen rückhalt mehr, da scheint ja auch schon was zusammen gebrochen zu sein.

    ich habe einen sohn der ist jetzt 16 jahre alt, also gerade einmal zwei jahre jünger als du!wenn ich mir vorstelle, du warst wohl in seinem alter als du diesen mann kennen lerntest. mit 16 jahren , sei mir nicht böse, ist man nunmal noch keine ausgereifte erwachsene persönlichkeit, nicht so stabil und wenn die familie einem keinen rückhalt gibt, bietet, dann sucht man einen anderen rückhalt, eine andere sicherheit. ich schätze das ist dieser mann für dich gewesen.

    du schreibst er ist viel älter als du. kann es sein, das du in ihm etwas wie eine familie, eine vaterrolle suchtest, weil du sie nicht mehr in der familie bekommen hast?

    ich denke liebe und abhängigkeit kann sehr verwechselt werden.ich stellte es auch bei mir fest. ich dachte uns hällt die liebe zusammen, dabei war es diese co abhängigkiet.

    sein verhalte ist gnadenlos. es ist eine form der psychischen erpressung.es ist ein sich emmozional abhängig von sich machen und er arbeitet, wie so viele alkoholiker auf dieser ebene um dich weiterhin bei sich zu behalten. da fehlt der respekt vor dem menschen, da ist womöglich die einstellung vorhanden, das du da sein eigentum bist, er dich besitzt.diese einstellung haben übrigens auch manche nicht alkoholiker, also ist es nicht mal relevant ob er nun alkoholiker ist oder nicht. schon allein diese tatsache ist entscheidend. es ist sehr wichtig, das du anfängst dich daraus zu lösen und dich selbst sabilisierst, selbstbewuster und selbstsicherer wirst, so das du dich gegen diesen besitzanspruch durchsetzen kannst, dich als eigenständige persönlichkeit hinstellst und dir das nicht gefallen lässt.

    nun bist du so ein junges mädchen, hast durch die familie keinen rückhalt, liebst diesen mann nicht mehr. weisst aber nicht wohin. ins frauenhaus geht es nicht, wegen der katze. einerseits versteh ich dich ja, ich hab auch ne katze. ich weiss wie sehr man an einem tier hängen kann. vor allem wenn diese katze warscheinlich noch das einzige wesen ist, das dir sicherheit und halt gibt, willst du nicht auch noch diese verlieren, denn dann stündest du total allein da. kann das sein?

    nur stellst du das über dein eigenens leben.
    nun einfe frage, was macht es in dir wenn du dir gedanken darüber machst ganz allein zu sein? macht dir das angst?

    wie sieht es denn aus in deinem freundeskreis den du hast? hättest du denn möglichkeit da unter zu kommen, bis du dir was eigenes gesucht hast? gehst du arbeiten, verdienst du dein eigenens geld oder fühlst du da auch abhängig von ihm?

    das bist du aber nicht, es gibt schliesslich hilfe zum lebensunterhalt, den du beantragen kannst, wenn dein geld dir nicht langt. zudem noch wohngeld, das kannst du auch beantragen. an dem solls auch nicht liegen, denk ich.auch die wohnungssuche sollte nicht der grund sein, das du bei ihm bleibst, es gibt für dich sicherlich irgendwo eine kleine wohnung in der du unter kommen kannst. selbst wenn du nicht in einem frauenhaus unterkommen kannst, wegen der katze würd ich dir an der stelle ans herz legen, geh mal dort hin und frag die um hilfe. oder ge zum sozialen dienst in deiner stadt, dort gibt es beratung. es gibt viele stellen an die du dich wenden kannst, die dir dann helfen können. auch die caritas bietet hilfe an und wenn du dich an einen sozialarbeiter wendest steht der dir an deiner seite, hilft dir das du da raus kommst. denn es ist sehr klar für mich, ds du allein da kaum raus kommst, du hilfe brauchst, um endlich zu erfahren, das es menschen gibt, istitutionen die dir richtig hilfe geben, positiv helfend für dich da stehen und du es nicht nötig hast dich an menschen zu wenden die dich für ihre bedürfnisse abhängig für sich machen.

    ich weiss, was ich hier aufschreibe sind sicher interpretationen von mir, die ich dir mitgeben möchte, das du dir darüber gedanken machen kannst. das muss nicht auf den punkt passen.

    lieben gruß melanie

    hallo nancy

    Zitat

    Überleg mal, was Du alles für andere Menschen bereit warst zu tun...da stht man doch gern bei sich, und nur bei sich. Oder nicht ?!!!

    wenn ich bei mir nachdenke, was ich für andere getan und geleistet habe langt es für die nächsten 40 jahre die ich lebe!!!! ja, es ist wichtig zu sehen und auch wichtig sich darüber bewusst zu werden. wir haben hilfe im übermass gegeben, also können wir jetzt mit dem besten gewissen nur noch für uns da sein!!!!!!

    lieben gruß melanie

    liebe wolfsfrau,

    Zitat

    .. und Durchlesen oder -arbeiten musst Du mein Geschriebenes nicht automatisch,
    nur weil ich meine Gedanken hinter Deine schreibe. Das hat auch schon viel Klärendes,
    einfach so, indem ich das für mich in Worte packe (niederschreibe).

    ich muss nicht antworten. ist mir klar! :wink: es ist einfach auch ein thema das mich angeht, wo auch ich neue blickwinkel lesen kann, das hift ja auch mir weiter.ich finds gut, wenn ein dialog nicht nur auf eine mail folgt. ich tausch mich gern mal länger aus. weder spür ich druck, oder fühl mich gezungen es zu tun, ich habe spass am schreiben und mir tut das genauso gut. :lol: mach dir also dazu keine gedanken, musst du nämlich nicht!!!!!!bin ja erwachsen und weiss was ich tu. :wink:und wieviel du aufschreibst ist ganz allein deins. :idea:

    lieben gruß melanie

    lieben gruß melanie

    hallo,

    ich frag mich wovor habt ihr denn angst, wenn ihr euch mal gegen das ganze wehrt und euch dem ganzen entgegenstellt?

    ich find es so beschreibend, dieses "ein bischen gewalt" verharmlost die gewalt. aus ein bischen gewalt kann ganz schnell aein bischen mehr gewalt werden. wer einmal die hemmung verloren hat zuzuschlagen, sei es nur der klaps auf den po wird da immer abgestumpfter. das nächste mal werden es zwie dann drei usw. die hemmschwelle fällt doch bei der ersten handlung!

    wiso gebt ihr einem anderen damit das recht in die hand das er euch so schlecht behandelt? ich kann selbst ein lied von singen, auch ich habs das ganze durchgemacht. wisst ihr, was bei mir der grund war, warum ich das alles ertragen hatte? ich war mir selbst nichts wert!!!!!

    macht euch dazu mal gedanken.

    lieben gruß melanie

    hallo wolfsfrau,

    danke für deine ausfühliche erklärung, ich werde mir das noch zwei mal durchlesen müssen, da ist ne menge information drin. danke dafür!!!!


    zum zitieren, das geht gaaaanz einfach:
    du hast hier oben eine liste mit verscheidenen buttons. auf einem steht Quote, den klickst du an.

    den text den du ziziert haben möchtest färbst du dir mit deiner linken maustaste blau ein, drückst dann die rechte maustaste. da erscheint ein feld und du gehst mit der maus auf kopieren. dann hast du den text, gehst mit der maus hinter die klammer vom quote und drückst die rechte maustaste. da erscheint dann einfügen. das klickst du an.


    es müsste dann der text erscheinen den du zitieren möchtest. danach gehst du wieder oben in der leiste auf Quote und klickst dann wieder drauf.das zweite Quote muss dieses schrächstrichchen haben, das bedeutet ende.

    das sieht dann so aus

    Zitat

    hallo zitieren ist einfacher wie du denkst.....lächel....

    wichtig ist das du auf die klammern achtest. die Quote müssen in den viereckigen klammern stehen und auch der text darf nur dahinter erscheinen sonnst wird das nichts mit dem zitieren und der text erscheint ganz normal.mir passiert das auch ab und an, weil die maus hier manchmal etwas rumhüpft.

    so mach ich das und da kann ich alles zitieren was ich will. :wink:

    gruß melanie

    hallo,

    ich habe auch lange zeit damit verbraucht andere zu beobachten, zu urteilen, mir einen kopf darüber zu machen.

    natürlich gehörte das zu mir, ich wolte schliesslich selbst nicht wieder an einen menschen geraten, der alkoholkrank ist.

    auf der anderen seite seh ich ja auch viele leute alkohol trinken. in meinem bekanntenkreis wird auch alkohol getrunken. nur erlebe ich sie als menschen mit grenzen. in meinem bekanntenkreis hat sich noch keiner so betrunken gehabt, das es unangenehm wurde. ich zähle nicht nach, ich spüre eher, wenn einer zu viel getrunken hat. meine reaktion ist generell die gleiche, ich geh auf distance, nehme abstand.

    ich mach mir aber hierzu keinen kopf mehr, ob ich nun normal bin oder nicht normal. ich bin so wie ich bin und damit lebe ich heute sehr gut und gesund. menschen die ein richtiges alkoholproblem haben werden von mir gemieden, ich habe ja die fähigkeit das zu spüren. damit habe ich für mich ne basis der sicherheit gefunden, das mir das eben so nie wieder passieren wird, solange ich dieses gefühl wertschätze und immer bei mir bleibe.dann kann ich auch weiterhin kontakte nach aussen zu pflegen ohne angst und drang danach zu zählen und mir gedanken zu machen. da handel ich nach meinem bauchgefühl auf das ich mich verlassen kann.

    ich mache mir auch keine gedanken mehr, wenn mir jemand erzählt, was er alles getrunken hat. ich spreche offen über das was ich erlebt habe und meisstens wird darauf eingegangen. doch werde ich niemals mehr versuchen denjenigen, von dem ich glaube das er ein alkoholproblem hat versuchen retten zu wollen.

    also trinkt jeder so viel wie er will und das beeindruckt mich nur dann, wenn ich für mich spüre, das ich es nicht aushalte. dann geh ich.doch das ist ja nicht einmal was schlimmes, verpasse ich ja nichts mehr. :wink:

    lieben gruß melanie

    hallo nadine,
    .

    Zitat

    Ich habe ihm gestern bei der Einweisung klipp und klar gesagt dass ich ihm keinen Tropfen Alkohol mehr kaufen werde, egal was passiert, dass ich ihm in Zukunft, falls er wieder einen Rückfall hat, sofort die Autoschlüssel abnehmen werde und dass ich in meinem Haushalt keinen Tropfen Alkohol mehr dulden werde.


    deine guten vorsätze in allen ehren, nur glaubst du denn wirklich daran, das du damit einfluss auf ihn hast? selbst wenn du konsequent ein alkfreies zuhause durchziehst, ein alkoholiker der stoff braucht wird sich stoff holen und wenn ers heimlich macht. meiner hatte trotz diesem verbot zu hause sich ein eck eingerichtet gehabt. ich fand es bei meinem auszug aus dem haus. gut versteckt im letzten eck unter den spielsachen meiner kinder

    ich merkte schnell ich habe keinen einfluss auf ihn.trinkpausen gab es auch genug, er machte dennoch oder gerade darum weiter, wie es ihm gefiel.ich hatte nur selbst ein schlechtes gefühl und eben genau diese abmitionen verbote auszusprechen um das ganze unter kontrolle zu halten.das hatte schlussendlich mit mir und meiner abhängigkeit zu tun, nichts mit ihm.


    wer saufen will säuft. dafür hat er ganz allein die verantwortung. wer dann noch ins auto steigt kann andere verletzen. dennoch bin ich da nicht schuld wenn er trotz aufforderung es nicht zu tun dennoch fährt.ich find es schrecklich, wenn ich lese, das es immernoch leute gibt, die den anderen dann dafür verantwortlich macht. einem extrembergsteiger der den monteverest besteigt kann ich das auch nicht verbieten, auch wenn ich weiss, das er sich damit in lebensgefahr bringt.

    ich weiss, wie sehr hier der geist herumschwebt, der den angehörigen immernoch irgendwelche verantwortung zuspricht.wir haben keine verantwortung für das handeln des anderen.

    ausser es sind unsere kinder!!!!!! seh hier deine verantwortung die du hast, denn was erleben die kinder unter diesen umständen.konzentrier dich auf diese kinder und nicht weiter um den erwachsenen alkoholkranken dem du nicht helfen kannst, weder mit verboten, noch durch dein handeln noch sonst welchen aktionen..........

    ich stimme meine vorschreiberin zu, es ist schlimm genug, den kindern das unbewusst anzutun, nur wenn ich dann noch bewust mit einem alkoholiker zusammen lebe, der eindeutige spuren an den kindern hinterlässt dann fange ich an daran zu zweifeln, ob die kinder unter diesen umständen als hilfsbedürftige wesen gesehen und beschützt werden, wie es ihnen zusteht.

    ja, nun ist er auf entgiftung und dann? wenn er zurrück kommt hört es doch nicht automatisch auf. nur weil der alkohol aus dem haus ist macht das ganze systhem nicht besser.

    überlege dir strategien für dich wie du aus dieser hölle, wie du selbst ja beschreibst, raus kommst und dich dafon lösen kannst. das beginnt ganz allein bei dir und du kannst es ändern in dem du anfängst dich zu lösen. loslösung beginnt damit zu akzeptieren, das er krank ist und es auch weiterhin, wenn auch trocken, bleiben wird und es dringend nötig ist am systhem was zu ändern.auch an deiner inneren eistellung und überzäugung das du irgendeinen einfluss auf ihn und sein handeln hast.

    du trägst die verantwortung für dich und deine kinder. für sonnst keinen!!!!!

    ich wünsche dir alles erdenklich gute, das du erkennst, das es in dir liegt, das dein leben besser werden kann. ich wünsche dir und deinen kindern viel ruhe und geniesst die zeit, in der er nicht um euch herum ist. ich denke, wenn du diese wochen der ruhe konzentriert auf dich und deine kinder erleben kannst, wirst du erkennen, das es leichter ist.

    lieben gruß melanie

    liebe anima,

    es klingt nicht komisch. ich kann dich sehr verstehen, habs ja auch lange zeit so gelebt gehabt und mich immer mehr von mir selbst entfernt gehabt. ich denke daher auch der vergleich den du hast mit deinem vater. du indentifizierst dich so sehr mit ihm, das du fast schon er bist, verstehst du?


    darum versuche heraus zu finden wer du bist.hast du denn so angst vor dir seblbst?magst du dich?was kann den der grund dafür sein, das du mit dir selbst nichts anzufangen weisst?

    wenn der leidensdruck den du empfindest so gross ist, hole dir hilfe. ein therapeut hat die fähigkeit dich wieder zu dir selbst zu führen, damit du wieder bei dir bist. dann ist das ganze leiden weg.für mich hört sich der zustand bedenklich an den du hier beschreibst und würde dir empfelen dich mit deinem hausarzt zusammen zu setzen und darüber zu reden. er weiss bestimmt rat.

    lieben gruß melanie

    hallo rumpelchen,

    Zitat

    Wenn er Alkoholiker ist, ist er krank und muss selbst zu der Einsicht kommen, dass er Hilfe braucht und sein Trinkverhalten nicht mit Willenskraft ändern kann. Ist er nicht krank, würde es mir leichter fallen bei ihm zu bleiben. Ich merke ja, wie er sich um eine Besserung bemüht


    das ist das tückische bei uns cos. wir haben immer irgendwelche erklärungen, hintertürchen, um bei ihm zu bleiben.

    weil DU nicht loslassen willst, warscheinlich aus einer angst herraus es allein nicht zu packen?

    brauchst DU denn ein attest von einem arzt um handlungsfähig zu werden? dann machst du dich doppelt abhängig, einmal vom partner zum zweiten vom arzt.

    wo stehst DU denn unabhängig, hast du eine eigene meinung dazu und wie sieht die denn aus?

    leisdest du dann mach was das es dir gut geht. leidest du nicht dann ist das ganze geschreibe hier vollkommen sinnlos!!!!!!!
    :wink:
    lieben gruß melanie

    hallo sagara

    Zitat

    Warum lässt du das ganze so an dich heran?

    gute frage.

    hier handelt es sich um einen menschen den ich sehr gern hatte, doch ich merke durch das was ich erlebe mit ihm verändert sich das gern haben. ich spüre wieder einen kampf in mir, den ich nicht kämpfen möchte.

    ich erkenne für mich, das sind verhaltensweisen die mich innerlich aufwühlen. ich denke das hat was damit zu tun, das ich mich doch gerade erst freigestrampelt hatte und so wie es gerade für mich ist total schön ist. da kann ich keinen menschen brauchen, der mich überbetüddelt, sei es noch so lieb gemeint, ich fühl mich eingeengt, bekomme kaum noch luft.

    natürlich gibt es auch hier gespräche. ich versuche es ihm so zu erklären, das er verstehen müsste. doch ich rede wohl chinesisch und das versetzt mich wieder in diese hilflosigkeit.

    ich will ja den kontakt nicht aufgeben. nur unter solchen umstänen kann ich diesen kontakt nicht weiter pflegen. hier spür ich meine hin und hergerissenheit und die paralele dazu wie ich es immer schon hatte in meinem leben erschwert das ganze. hilflosigkeit, angst, all das waren bisher in meinem leben begleiter die ich anfing zu hinterfragen und zu erforschen. das alles hat mit meiner geschichte zu tun. gefühle, die ich nicht steuern kann.

    er ist der meineung wir führen eine partnerschaft. egal ob ich ihm sagte, das ich das nicht will, denkt er wir sind zusammen. ich habs ihm bei jedem treffen gesagt, ich liebe ihn nicht und will weiterhin als singel unterwegs sein. das hat was mit respekt zu tun, ich fühl mich da nicht ernst genommen. "kleines mädchen" "süsse" "spaztelchen" ich kanns nicht hören, sags ihm auch, doch er hört nicht zu. er hat sich was in den kopf gesetzt was er unbedingt so haben will und macht momentan keine anstalten seine meinung zu ändern.
    auch hier diese respektlosigkeit die mich wütend macht. meine eltern halten mich heute noch als ein kleines mädchen. der umgang ist hier nicht anders und das lässt mich fast platzen!paralelen.

    ich habe in meinem leben so einige hürden allein genommen. drei kinder allein erzogen, meine umzüge allein gepackt, meine wohnung allein aufgestellt umgestellt, gestrichen gemacht getan. ich bin damals allein gewesen und habe trotz krebs meine kinder weiterhin als mutter beiseite gestanden.ich habe so viel geleistet, war es schwer? ja, es war verdammt schwer, doch bin ich heute so stolz darauf das ich da meine unabhängigkeit bewahrt und erhalten habe. hilfe konnte ich mir holen, kein thema, da wo ich hilfe bekam war sie eine gute hilfe, hilfreich, stützend, ohne erwartungen an mich.

    ich will keine partnerschaft in der mich jemand behandelt als wäre ich ein prinzesschen. ich will nicht betüddelt werden. ich habe keinen bock mich auf die ebebe des kleinen hilflosen mädchens zu stellen, da komm ich erst her, das will ich nicht mehr hin!so fange ich an zu kämpfen und eine partnerschaft die mit kampf beginnt kann beim besten willen nicht funktionieren. ja, ich hattte am anfang den gedanken kurz mit ihm ne partnerschaft einzugehen, nur ein gedanke, niemals eine aussage zu ihm. denn ich hab mich da erst seblst mal gebremst.erst kennen lernen, das waren meine aussagen, dann kann sich ja was draus entwickeln.ich platsche heute nicht einfach so ins kalte wasser, denn so dringend nötig habe ich es auch nicht einen partner an meiner seite zu haben.auch das sagte ich ihm, ich habe kein bedürfnis nach partnerschaft.

    auch erwarte ich nicht, das er sich ändert, auch wenn er meint, menschen könnten sich ändern, er könnte das ändern, ich will das nicht. da stellt er mich nämlich auf ein podest, ich könnte ihm ja sagen was er ändern soll. auch da will ich nicht hin, entweder erkennt ein mensch, was er für sich zu ändern hat oder nicht. ich bin nicht bereit die rolle einer lehrerin einzunehmen, die sagt wos lang geht, da kommt er dann in die position des kleinen jungen. auch da soll er nicht hin.

    wenn ich nun ein bild malen könnte von dem wie ich mich behandelt fühle stehe ich in einem tütükleidchen mit krönchen aufm kopf auf m 10 meter hohen podest.lange blonde löckchen und blauen klimperäuglein die bezaubernd zwinkernd befehle erteilen. in der hand ein zepter, das hier und dort hin zeigt.er als kleine junge knieend auf befehle wartend unter mir.

    gleiche augenhöhe, zwei erwachsenen menschen, die sich begegnen können,mit respekt und akzeptanz. das ist meine vorstellung von einer gut funktionierenden partnerschaft, wenn sie dann eine sein sollte.
    ist sie aber nicht, denn sie existiert für mich ja nicht einmal!!!!

    warum mich das alles so bewegt, ich es an mich ranlasse? weil das alles mit mir zu tun hat. ich will ja begegnungen mit menschen pflegen können, doch tu ich mir noch schwer grenzen zu ziehen. hier schreib ich auf um mir klarer zu werden wo ich stehe. heute.mir wird dadurch bewusst, das ich wohl noch klarer werden muss. denn ich will mein leben nicht wieder aufbauen und mir genau solche leute um mich sammeln, die meine grenzen nicht wahrnehmen, sie überschreiten und mich dadurch extrem wütend machen. solche menschen gibt es zu hauf, darum ist es für mich sehr wichtig noch deutlicher grenzen zu setzen, was mir wohl momentan zumindest hier bei diesem mann nicht gelungen ist. darum diese gedanken.

    früher bin ich komlet zurrück gezogen gewesen. lieber keinen menschen um mich herrum als solche situationen zu erleben.

    mein bild hierzu ist, das ich im bett liege, unter der erde und über mir läuft das leben und ich komme nicht raus.

    da will ich nicht mehr hin!!!!!

    nun bin ich ja bereit erfahrungen zu sammeln. ich bin ja so froh, das ich es heute spüren kann und auch darüber bewusst werde. was ich hier mache ist ein arbeiten an mir selbst.


    ihn werde ich sehr bald schon aus meinem leben verbannen, darauf habe ich keine lust.denn ich habe mir geschworen, in meinem leben werde ich nichts mehr ertragen,was mir nicht gut tut. ich habe kein gutes gefühl mehr in mir, wenn ich an ihn denke. darum ist da besser einen grossen abstand zu bekommen und ihm das mit zu teilen.

    lieben gruß emalnei

    hallo,

    willkommen im forum!!!

    ja, das ist verständlich, das du hier eine gewisse angst hast, es ist eine sehr unangenehme reaktion, die du beschreibst. find ich aber sehr ehrlich, das du es aufschreibst.

    frag dich mal ohne den blick auf deine mutter warum du so reagierst. es liegt mit sicherheit ein grund in dir selbst vor. manchmal ist es hilflosigkeit, angst die diese wut macht. manchmal die belastung, kein ausgleich, der selbe tagesablauf jahre lang und immer nur kinder, kinder ,kinder....das kann schon auch zur zerreissprobe werden. kommt noch dazu, wenn kinder dann auch noch sehr anstrengende persönlichkeiten sind, durch ihre lebendige art und weise ja auch teilweise sehr viel nerven kosten!

    hast du zu den kindern noch was anderes zu leisten? hast du vielleicht stress in der partnerschaft? kannst du dir auch zeiten einräumen, da kannst du dich ganz allein deinen bedürfnissen widmen, ein hobby in dem du bestätigung für dich bekommst? wie sieht dein tag denn so aus?

    lieben gruß melanie

    liebe anima

    Zitat


    Ich mache mir außerdem Sorgen, dass mein Vater langsam abrutscht...er trinkt schon immer, und seit ein paar Jahren wurde bei ihm Morbus Bechterew diagnostiziert. Seitdem wurde es mehr und Schmerztabletten kamen hinzu. Meine Mutter pflegt meine Oma zuhause und bereitet sich täglich seelisch darauf vor, auch irgendwann meinen Vater zu pflegen. Ich habe ihr gesagt, sie soll das lassen! Wenn mein Vater nicht aufhört zu trinken, dann wird es spätestens wenn er in 3 Jahren in Rente geht rapide Abwärts gehen, und sie soll sich lieber freuen, wenn er betrunken mit dem Auto angehalten wird anstatt davor Angst zu haben. Ich liebe meinen Vater und ich hasse ihn zur gleichen Zeit. Außerdem bin ich laut meiner Mutter und meinem Großen Bruder, der von meinem Vater früher oft geschlagen wurde, meinem Vater am ähnlichsten von allen Kindern. Also fang ich an mich selbst dafür zu hassen, zu sein wie mein Vater - und gleichzeitig bekomm ich ein schlechtes Gewissen, denn er ist doch mein Vater und ich habe ihn lieb!!! Ich habe Angst zu werden, wie er!!!Dabei liebe ich ihn doch...


    als aller erstes möchte ich dir mit auf dem weg geben, du lebst heute. was morgen ist kann dir heute kein mensch sagen. darum verschwende nicht energie mit zukunftvisionen, die so niemals eintreffen werden, wie du dir das vorstellst. wer weiss was mit deiner mutter zu diesem zeitpunkt ist usw....also hier denk ich verschwendest du kraft und energie.deine mutter ist erwachsen, sie wird schon wissen was sie tut, das ist und bleibt in ihrer eigenen verantwortung. versuche erst garnicht ihr etwas aufzreden, ihr etwas abzunehmen, sie muss da auch selbst darauf kommen.

    lebe heute, jetzt. wie sieht denn dein leben jetzt aus?

    du schreibst du willst nicht so werden wie dein vater, siehst aber irgendwo paralelen zu ihm? du bist nicht dein vater also wirst du es auch niemals so sein!versuche herrauszufinden wer DU bist ohne vergleiche zu ziehen und schau das was DU bist.schau dich im positiven an, wenn du dich so annehmen kannst wie du bist, dich gut fühlst, dann ist das andere total egal!

    Zitat

    Ich versuche mir ständig selbst einzureden, dass das alles gar nicht so schlimm ist und nicht stimmt und mein Vater kein Alkoholiker ist, aber ich weiß, dass diese Stimme unrecht hat.

    akzeptiere das dein vater alkoholiker ist. dann hört das anstrengende kämpfen auf. lass ihm seine krankheit und kümmer dich um dein leben. dann hast du wieder kraft und energie für dich......

    lieben gruß melanie

    hallo franzaka,

    Zitat

    Mein Mann erwartet, dass mein Sohn ihn respektiert, aber das funktioniert leider nicht. Er meint immer, ich soll da was tun. Das kann ich aber nicht. Er muss selbst einen Weg finden. Oder sehe ich das falsch?

    du siehst da nichts falsch, denn du hast da genau das richtige gespür dafür. die beziehung die vater und sohn miteinander pflegen ist die sache von den beiden. ist gut das du dich da raus hällst.

    wie alt ist dein sohn? erwachsen wie es mir scheint, ein junger erwachsener? wenn das so ist, muss denn ein erwachsener junger mann überhaupt respekt vor dem vater haben oder ist es nicht üblich das ein erwachsener gleichbehandelt werden kann wie der andere erwachsene, sprich wo ist der respekt des vaters zum sohn, wenn er von ihm respekt erwartet?

    ich meine die begegnung vater sohn, selbst bei nem jungen erwachsenen muss beiderseits auf respektvoller ebene passieren. hier verändern sich nunmal die ebenen und ich denke dein sohn möchte gern behandelt werden wie es eben einem erwachsenen menschen zusteht, auf gleicher augenhöhe.so hat er das recht etwas zu äussern, auch wenn das nicht die gleiche meinung des anderen ist, auch hat er gleichermassen das recht zu empfinden wie er es für sich hat. keiner hat den anspruch an den anderen zu haben, das er so zu funktionieren hat, wie er es sich vorstellt.

    es sind genau die gedanken die sich zu ändern haben, wo dein sohn warscheinlich inzwischen das vertrauen verloren hat. er hat jahrelang in einer suchtfamilie gelebt und ein ganz besonderes gespür entwickelt. der umgang mit ihm, von dem vater empfielt sich eben hierbei schon zu verändern und nicht mit erwartungshaltungen einher zu gehen.wer respektiert werden möchte sollte selbst respektvoll mit dem anderen gegenüber umgehen.

    das meine gedanken dazu
    gruß melanie

    liebe sagara,

    was mir geholfen hat war ganz einfach doch ist es soooo schwer das umzusetzen. ich hab mich nicht mehr mit dem problem des anderen beschäftigt, ich hab mich nur noch mit meiner eigenen problematik ausseinandergesetzt. ich hab angefangen mich endlich um mich selbst zu kümmern und automatisch geht der blick weg von ihm/ ihnen hin zu mir.

    wenn ich merke, ich bin in gedanken wieder mehr bei meiner mutter, dann erkenne ich das an meinem verhalten das ich habe. dann fühle ich mich nicht mehr wohl und versuche mich mehr auf mich zu konzentrieren.

    zum thema mitleid kann ich dir folgendes schreiben. ich hatte so viel mitLEID das ich mitGELITTEN hatte, körperlich wie seelisch um ihnen ihr LEIDEN erträglicher zu machen. das machte mich kaputt. ich bin heute überzäugt, das ich mir selbst geschadet habe.ich bin heute nicht mehr bereit zu LEIDEN, ich leide nicht mehr mit. das distanciert mich automatisch von ihnen, da kann ich mich gut abgrenzen.ich fand herraus, das das was ich machte viel mit der liebe zu mir selbst zu tun hatte. auch meiner eigenen wertschätzung die ich für mich empfand. ich habe mich damals nicht genug selbst geliebt, mir war wesendlich wichtiger von anderen geliebt zu werden. heute ist das genau anderstrum, ich habe mich selbst lieb und brauche die liebe von aussen nicht mehr um glücklich zu leben.

    zudem der letzte schritt der mich weiter gebracht hatte war, das ich nicht mehr für sie kämpfte, mich für sie informierte um sie zu verstehen. ich habe angefangen zu akzeptieren, das es so ist wie es ist und ich keinen einfluss darauf habe, wie sie leben.

    die folge daraus war, das ich mich spürte, mich wahrgenommen habe, das ich für mich angefangen habe ein gutes gesundes leben einzurichten. auch für meine kinder. die gedanken die ich heute habe liegen meisstens bei mir. ich schreibe hier auch generell nur in ich form und erzähle von mir. das ist der springende punkt. ich verhinder dadurch zu viel gedanken über den anderen zu machen.

    ich bin heute der wichtigste mensch in meinem leben. da habe ich wertschätzung, eigenliebe, fürsorge für mich und lebe sie gerne aus. manche bezeichnen dies als egoistisch, doch egoismus ist bis zu nem bestimmten grad etwas notwendiges.ich opfer mich heute nicht mehr auf, leide nicht mehr mit. alles was ich spüre, wo ich merke, das es mir nicht gut tut wird hinterfragt und sofort aus meinem leben verbannt, wenn ich merke es würde mir schaden.so viel wert bin ich es mir heute!!!!

    auch ein punkt der mir wichtig war ist die erhlichkeit. ich bin gnadenlos ehrlich zu mir selbst geworden. das war richtig schwierig am anfang hab ich mich gern rausgeredet. doch als ich so weit war, so tief gesunken und am boden zerstört half mir tatsächlich das ich ehrlich zu mir war und meine eigene lüge die ich lebte erkennen konnte.dadurch habe ich sehr schnell wieder boden unter den füssen gehabt und konnte das was vollkommen kaputt war aufräumen und wieder sicher aufbauen.ehlichkeit kann harte worte bringen, kann ziemlich schockieren, doch nur dadurch ist es möglich gesund zu leben.

    ich habe sehr lange gebrauch, habe meinen tiefpunkt vor zwei jahren gehabt, nun heute geht es mir gut und ich fühl mich frei und unabhängig, stabil, wohl bin glücklich, zufrieden mit dem was ich erreicht habe. klar ist mir dennoch, ich bin co abhängige und werd dies mein leben lang sein. also werde ich das was ich gelernt habe immer als wichtiges gut vor augen haben, denn das leben hört nicht auf, es geht weiter und ich kann nicht erwarten dass alles immer glatt und sauber abläuft.

    lieben gruß melanie

    hallo sagara,

    es ist so, das dieser mensch um den es geht schon vor jahren in haft war, wegen drogenmissbrauch und dealerei. da bin ich sofort vorsichtig geworden und sensibler. es war eine lange haftstrafe. ich in meiner relativ grossen güte, die jedem ne zweite chance gibt hab mich da auf eine bekanntschaft eingelassen. doch merke ich jetzt, das das helfen wollen etwas ganz anderes ist, wie ich es von freunden bekomme.

    bei freunden habe ich keinen druck in mir, die helfen ohne dabei was zu erwarten. da wird auch gefragt, sich ausgetauscht und geholfen, wo hilfebedarf da ist.

    bei ihm geht mir hilfe dahin, das ich eine erwartung spüre. er hilft um anerkennung, liebe zu bekommen. das ist etwas sehr unangenehmes, weil ich selbst nicht in ihn verliebt bin und das immer und immer wieder betonen muss, das ich hier keine liebesgefühle für ihn habe.das setzt mich wiederum unter druck, ich will nicht lieben weil mich jemand dazu nötigt, weil er sooooo nett und hilfsbereit ist. ich bekomme eine gänsehaut, wenn ich das spüre, ich spüre da eine gewisse form der manipulation.denn er will mehr von mir und macht dadurch druck, das ich mich auf ihn einlasse. mein empfinden.

    weisst du, wenn jemand hilft um gemocht, geliebt zu werden muss er ein problem mit sich selbst haben. dann ist die orientierung, die abhängigkeit von aussen. ich bemerke, wie er in erzählungen über andere immer als superhelfer, superheiler,superseelsorger aggiert und mir kommt das alles so vor, das er das braucht um sich gut zu fühlen.

    ich möchte für mich nicht diejenige sein, die dafür missbraucht wird, das er sich gut fühlt. inzwischen weiss ich genau, das liebe von sich selbst herraus kommen muss, eigenliebe, damit ich unabhängig und frei auch liebe nach aussen geben kann. dann bin ich nicht in der situation helfen zu müssen um mich gut zu fühlen. dann helfe ich weil ich spass daran habe.nicht das die anderen mich mögen, ich tus für mich.

    ich kenn das eben von mir von früher. ich war auch lange zeit mit der erwartung unterwegs, das meine hilfsbereitschaft annerkennung hat, die menschen mich doch wegen meiners lieb seins, nett seins mögen müssen. da habe ich genauso manipulativ aggiert und erwartungen gehabt, die nicht erfüllt wurden. das frustrierte mich sehr. da hilfe die ich gabe eben unter diesen umständen wie ich sie gabe wohl druck auf den anderen ausgeübt hat.

    heut brauch ich das so nicht mehr. wenn ich helfe, das tu ich immernoch gern, dann unter anderen umständen. dann frage ich erst einmal nach, ob hilfebedarf da ist, und wie ich helfen kann. dann geht es mir nicht darum gut auszusehen, gut dazustehen.erwarte nicht das ich dann liebe bekomme.dann helfe ich ohne erwartung, einfach aus einem spass herraus, manchmal sogar damit ich mich etwas beschäftigen kann.

    nun der bekannte von mir hat einfach nicht kapiert, das er duch dieses verhalten mich mehr und mehr von sich weg gestossen hatte. ich habs auch angesprochen, ihm gesagt, das ich das so nicht will. es war anstrengend, äzend, schlimm, weil ich dauernd nur NEIN ich mach das, lass mich das selber machen, oder ich brauch da keine hilfe von dir ich mach das allein von mir kam.später kamen aussagen an mich herran, das er sich ja soooo mühhe gegeben hatte und ich es nicht anerkenne.das ich nicht fähig wäre hilfe anzunehmen. der springende punkt, die aussage war heftig,denn ich hätte demnach meine dankbarkeit ihm gegenüber ihm mit zärtlichkeit zeigen sollen, was ich nicht tat.

    helfen um geliebt zu werden ist eine für den anderen gegenüber eine ganz belastende hilfe. das hilft nicht, das macht druck, das geht in zwang über und hat mit eigendlichem helfen nichts mehr zu tun.vor allem, wenn die erwartung dahinter steht, dann zärtlichkeit und liebe zu empfangen, dankbarkeit nun im bett ausgelebt werden soll.manipulative hilfeleistung könnte ich sogar dazu schreiben.wenn es nicht so umgesetzt wird, wie erwartet, werden vorwürfe gemacht. ich bin dazu nicht bereit das so umzusetzen.

    lieben gruß melanie

    liebe sarga,

    nein ne verpflichtung hast du nicht. die verwandschaft wird das schon selbst gemerkt haben, das kann nur schwer verheimlicht werden. sicher unter dem aspeckt des totschweigens ist es sicher wichtig darüber zu reden. nur braucht du dich dazu nicht verpflichtet fühlen, wenn es dein bedürfniss ist darüber zu reden, dann ist es etwas anderes.dann rede darüber.

    lieben gruß melanie

    hallo sagara,

    erstmal herzlich willkommen im forum.

    Wenn ich aus meiner erfahrung erzähle, wenn ich mal, was mir früher auch schon passierte, als jugendliche, einen "über den durst" getrunken hatte, dann ging es mir drei tage lang schlecht. ich bin auch körperlich eine ganz zarte. daher spürte ich sehr lange die auswirkungen die alkohol am körper verursachen. ich selbst hatte dann beschlossen, das ich das was ich da erlebte nicht mehr erleben will und habe nur sehr vorsichtig alkohol getrunken, um zu verhindern, das ich in einem solchen zustand komme. mein glück, denn viele haben diese grenze nicht.

    wenn ich dann mein verhalten beobachte,wie es mir damals ging, ich war in der zeit einfach nicht fähig etwas zu erledigen. wenn ich das dann überlege, wie es wohl jemand ergehen muss, der täglich seinen stoff braucht, zwar ein gewisser gewohnheitseffekt sich einschleicht, doch dennoch das gift auswirkungen hat, dann glaube ich das so jemand nicht in der lage sein kann, noch irgendwie leistungsfähig zu sein.

    es ist ja bekannt, das langfristiger alkoholmissbrauch auch schäden am körper verursachen. es sterben gehirnzellen ab, es werden leber und milz angegriffen.zudem kommen die für den alkoholiker typischen seelischen symphtome dazu, dadurch dass sie nichts mehr "auf die reihe" bringen, was ihenen wohl auch bewusst wird, wenn das umfeld reagiert wird das ganze zu einem "sich gehen lassen"" ich packs eh nicht" oder "ich bin nichts wert". darauf wird reagiert. stell dir vor mit so einer einstellung, "ich kanns eh nicht "sollst du leistung bringen, dann wird alles immer schwerer. der alkoholiker missbraucht dieses gefühl wohl um sich dann unter dieser last sich den nächsten stoff zu besorgen und dann erst recht zu saufen. so ähnlich läuft das denk ich mir ab, wenn ich das so beobachte, wie die zwei menschen in meinem umfeld benehmen und gehen lassen.

    für mich ist das so erklährbar. dennoch bin ich nicht bereit das zu tragen, da noch irgendwie einfluss drauf nehmen zu wollen. jeh mehr ich mich da einbringe um so mehr werde ich mit rein gezogen. helfen geht nicht, denn hilfe wird hier beunutzt um weiter zu machen.

    was für gefühle sind das, die du als co abhängige hast?

    lieben gruß melanie

    liebe rumpelchen,

    ich bin selbst ein kind einer alkoholikerin.
    beim ersten ansatz meines damaligen mannes gegen die kinder, verbal aggressiv, ablehnend und körperlich habe ich ihn SOFORT ohne zu überlegen vor die tür gesetzt.

    GEWALT ist etwas, was kein mensch ertragen muss!!!!!!!

    das du den kinder den vater nimmst zeigt nur, wie sehr du schon gedanklich abhängig bist.

    ER hat was gemacht, was kein mensch ertragen muss, also nimmt ER sich damit die möglichkiet die kinder zu sehen.

    DU schützt deine kinder, du hast alle rechte dieser welt die liebevoll und schützend vor sie zu stellen. was denkst du, was DU deinen kindern damit antust, wenn du sie solchen situationen aussetzt?

    ich weiss wie verloren sich das anfühlt wenn man als kind hilflos dem ganzen ausgeliefert ist und kein erwachsener sich schützend vor sich stellt. ich habe dafon sehr viel leid erfahren und habe heute immernoch damit zu kämpfen vertrauen zu anderen menschen aufzubauen.mir wäre es sicher besser ergangen, hätte sich mein vater schützend vor mich gestellt......darum mein apell an dich, denk an dich und vor allem an die kinder , die sind schutzbedürftig, brauchen halt und dieses zeichen.

    meine kinder haben mir niemals vorgeworfen, das ich mich getrennt hatte. sie haben sich auch niemals beklagt, das ich ihnen den vater weggenommen hätte. alle drei sind heute froh darüber, das wir uns getrennt hatten, da sie nach dem auszug von ihm die erleichterung in mir spürten.ich konnte dadurch meinen kindern wieder sicherheit und geborgenheit, liebe und vertrauen schenken. sie wissen, ich steh voll hinter ihnen, schütze sie, wenn sie schutz brauchen und das ist das wichtigste im leben des kindes was es braucht!!!!!

    lieben gruß melanie