Beiträge von Melinak

    hallo wolfsfrau,

    du schreibst von erwartungen die du an dich selbst stellst. sind die vielleicht etwas zu hoch? warum erwartest du überhaupt und läss da nicht los?:wink:

    es ist etwas besonderes, so ein körper ist ein wunder. es spielt alles irgendwie miteinander, verstand, bewusstsein unterbewusstsein, gefühlswelt ist komplex. dazu noch der körper.

    körper geist und seele bilden eine einheit, macht uns zum menschen. schon in der schule habe ich das gelernt, wärend der ausbildung, es war extrem viel stoff der vermittelt wurde. ich kann michh immer wieder daran erinnern. doch wie das zusammenspiel bei jedem einzelnen abläuft ist ja so unterscheidlich. es gibt dann die blockaden, es gibt die körperlichen zipperleins die auf die seelische psychische verfassung einfluss nimmt.es gibt andersrum die seelischen verletzungen die zu körperlichen beschwerden führen können. komplex halt!

    was nun passieren könnte wäre folgendes: erste erleichterung, freude wohlgefühl. dann kommt unsicherheit mit schlechtem gewissen vorbei, was dieses wohlgefühl in frage stellt. damit fühlt sich das nicht mehr wohl an, sondern zweifel kommen hoch.

    gelernt hast du zu reageiern, nämlich so zu reagieren, wie es jetzt läuft, es sind die alten muster, die sich gefestigt haben.

    das ist das sich im kreis drehen und wieder da ankommen wo du hergekommen bist.

    du kannst heute glücklich sein, ohne dabei auf dein gefühlswelt deiner mutter rücksicht nehmen zu müssen. gib dir doch die freude und nimm dir nicht mit dem zweifel den du hast dieses wohlgefühl!

    es geht nur langsam vorwärts, ich kenn diese ungeduld und das nicht verstehen warum das alles soooo lange dauert. ich hab so hart gearbeitet an mir, mein verstand hats doch drauf. na aber meine gefühlswelt hinkte halt hundert meter weit hinter mir her.......... :wink:

    einen lieben gruß melanie

    hallo stern,

    mir ging es die letzten jahre nicht anders. ich habe wie du nach dem ich bei meinen eltern ausgezogen bin einen alkoholkranken mann geheiratet, mit ihm kinder. auch ich habe mich daran erinnert, wie es bei mir zu hause war, mutter alkoholikerin, vater wolkoholiker und co abhängiger. auch ich handelte für meine kinder entsprechend mit einer trennung vom kranken vater um sie vor all dem zu schützen, was mir selbst wiederfahren ist.

    eine zeit lang gab es gedanken in mir, die meine eltern betreffen. ich gab meiner mutter die schuld für mein leiden. dann gab ich meinem vater auch die schuld, hätte er sich doch getrennt, dann hätte ich eine andere kindheit mit vielleicht weniger schmerzen in mir.ich hatte den blick auf meine eltern, gab ihnen dafür die schuld, machte mich selbst von ihnen abhängig.ich habs ja nicht anders gelernt, eltern sind vorbilder.

    doch ich habe dabei vergessen, das ich selbst inzwischen eine erwachsene geworden bin. ich lebte weiter im eltern kind verhalten, was mich abhängig machte. ich fühlte mich so hilflos wie ein kleines mädchen, immer in der hoffnung es könnte sich ändern. der blick auf die eltern, das betteln um annerkennung und liebe von beiden.

    dann kam die wende und ich bin sehr froh das ich das erleben durfte. ich wurde selbst schwer krank, hatte angst um mein leben. in dem moment passierte das, was soooo wichtig ist. ich dachte endlich mal NUR an mich.ich hatte so viel angst, schmerz,leid in mir, was ich durchleben musste. ich machte therapie, kam nicht mehr mit mir selbst klar, drehte mich im kreis, gab schuld weiter, versuchte mich rauszureden usw.....bis ich erkannt habe mein glück, meine zufriedenheit kann ich nur dann finden, wenn ich loslasse. ich musste wachsen, das kleine mädchen musste erwachsen werden. ich hatte sehr viel angst in mir. meine gefühle in mir, der zorn, die wut, diese hilflosigkeit, das ausgeliefert sein, haltlos sein all das konnte ich erst dann aufarbeiten, als ich erkannte, das sind alles gefühle aus meiner kindheit. loslassen bedeutete für mich meine vergangenheit zu sehen, zu akzeptieren und mich im heute,als erwachsenen frau anzuschauen.

    erwachsen sein, was bedeutet das. ich bin mir selbst heute sicher, es hat nichts mit lebensjahren zu tun. ich denke es hat was damit zu tun, wie gut ich mich lösen kann, von dem elternhaus um selbständig leben zu können.als co abhängige konnte ich mich nicht lösen. darum musste ich an meiner abhängigkeit arbeiten. wie wichtig sind denn anerkennung von eltern heute noch für mich. damals als kind war es sehr wichtig , doch heute? wie wichtig ist es mir,das der mir gegenüber das was er sagt auch lebt, hat es einen einfluss auf mich und mein leben? wenn ich unabhängig und eigenständig bin, dann haben diese dinge keinen einfluss mehr auf mich. dann weiss ich wer ich bin, was ich mache und übernehme die volle verantwortung für mich und mein leben ganz allein. dann schiebe ich die schuld für leid nicht mehr auf die anderen. verantwortung zu übernehmen ist schwer, einfache ist es auf andere zu zeigen, zu sagen du bist schuld. doch es zerstört innerlich.

    ich bin gnadenlos ehrlich zu mir selbst geworden.durch diese ehrlichkeit fing ich an mich selbst wert zu schätzen. klar war, ich machte fehler. doch aus fehlern lernte ich auch.

    den blick auf die eltern ist heute nach dem ich all das durchgegangen bin, mir gedanken machte, zur einsicht kam und meine innere überzäugung ändern konnte nicht mehr der den ich vor zwei jahren hatte.

    heute seh ich zwei alte kranke menschen, die durch ihre krankheit und die sucht nicht in der lage waren mir diese schöne kindheit zu schenken, wie sie einem kind gut getan hätte.akzeptiert. beide waren damals schon so krank, das ihr einziger drang danach war, die sucht zu leben. mit allem was dazu gehört, egal wie es dem kind geht, hauptsache alkohol.

    klar, mich bringen heute noch manche begegnungen in innere aufruhr, nur bin ich mir heut dessen bewusst, das es noch "alte" gefühle sind, die hoch kommen und so kann ich besser damit umgehen. ich bringe mich heute wieder zu mir, wenn das passiert. zu mir und meiner gefühlswelt und kann dadurch unbelastet damit umgehen.

    schuld und schuldgefühle sind entstanden aus der sucht herraus. weil genau damit gearbeitet wird, nur das hällt den alkoholkranken dabei weiter machen zu können. das bekam ich mit auf den weg. nur wem gebe ich nur schuld, wenn hier eine krankheit dieses übel treibt. der krankheit?dem alkohol? was bringt mir das heute noch? nichts!!! ich akzeptiere die tatsache, das es so ist wie es ist. ich habe meine kindheit, mein erleben, akzeptiert. ich lebe heute und trage für mich selbst die verantwortung.

    meine eltern? sie sind wie ich erwachsen. was sie tun, nicht tun, wie sie leben ist ganz allein IHRS und ich werde niemals mehr mich in die situation begeben, wieder da einfluss darauf zu nehmen. meine gedanken sind heute hier und jetzt nur bei mir, meinen kindern und meinem leben.

    ich? nun ich bin wie ich erkannt habe ein richtig toller mensch. auch wenn eigenlob angeblich stinkt, dann stinkts halt einwenig...lächel....aber hier ist es für mich wichtig zu erkennen, das ich mir selbst wert sein kann, einen egoismus leben darf um selbstsicherer zu werden. damit ich stabil in MEINEM leben stehe und dabei glücklich sein kann.egal wie es anderen geht, ob diese krank sind oder nicht, das hat keinen einfluss mehr auf mich. ich erlaube mir mich um mich selbst zu kümmern und das kann ich inzwischen sehr gut. dazu gehört die eigenen grenzen zu erkennen und dann auch konsequent durchzuziehen. ein nein zu geben, auch wenns dem gegenüber nicht passt. nicht nach liebe betteln zu gehen sondern die eigene liebe in mir zu pflegen, dann bin ich auch hier nicht mehr abhängig von aussen.

    weisst du, ich schreib das hier so auf, weil es erfahrungswerte sind, die ich weitergeben möchte. egal wie eure situation dort ist, versuche dich da zu distancieren und nicht zu richten oder zu urteilen. es sind die eigenen inneren verletzungen die dazu beitragen und schüren nur einen mords hass auf die eltern. seh ihre sucht und erkenne du hast damit nichts zu tun, es ist ihrs. es ist eine krankheit, akzeptier das. versuche dich selbst zu sehen zu erkennen, das liegt in dir was gerade passiert und du hast es in der hand ob du weiter leiden magst, ob du mit wut und zorn im bauch weiter leben möchtest im blick auf die eltern, oder ob du diese situation unabhängig und frei einfach akzeptieren kannst ohne darauf einfluss nehen zu wollen.

    so ich hör nun auf, es ist schon ne ganze menge geschrieben. :wink:

    einen lieben gruß
    melanie

    hallo,

    Zitat

    Wie ich zu meinem mann stehe? ich habe ihm eingeltich immer unterstützt und würde ihm vermütlich immer noch unterstützen, wenn er mir gegenüber ein bisschen Respekt und Reue zeigen würde. Wenn er mich in der Therapie miteinschliessen würde (ich bin schliesslich auch 10 Jahre Co), würde ich ihm noch eine Chance geben, aber die Tatsache, dass ich komplett ausgeschlosen bin, kann eigentlich nur ein Zeichen sein, dass er mit mir auch abschliessen will. Also warum nicht jetzt die Gelenheit nutzt, um ihn rauszuhalten, bevor er zurückkommt kämpfend und mir versucht, den Kindern wegzunehmen (hat er schon mal bedroht...)

    ich habe hier im forum schon oft gelesen, das gerade beim entzug der partner nicht mit einbezogen wird. das wird oft von den einrichtungen nicht erwünscht, weil der alkoholiker ja von ALLEIN wieder trocken werden muss. da haben viele ehepartner das gefühl ausgeschlossen zu werden.

    ich denke auch wenn ich das von dir lese, das du sehr viel unterstützung anbietest, was beim alkoholiker und einer suchtbeziehung ein sehr grosser fehler ist. helfen kann der alkoholkranke sich nur selbst. darum wird die familie nicht mit einbezogen!

    der co abhängige sollte ja auch selbst aktiv werden, anfangen sich um seine eigenen belange in dem bezug kümmern. hast du dir mal übelegt vielleicht selbst eine therapie zu machen?

    ich spüre hier eine angst, die du haben könntest, weil du eben nicht mitbekommst was passiert. du hast also selbst keine kontrolle mehr über das was passiert, das macht unsicher und auch angst. was passiert da? wie kommt er wieder raus? wird er sich verändern?

    was ich so gelesen habe, wird sich einiges ändern, muss sich einiges ändern in seinem leben. daher wird sich auch einiges für dich ändern. da du selbst co bist wird das eben sehr schwer sein, viele cos haben dann damit ein problem, weil sie ihre eigene krankheit nicht mehr ausleben können. auch die familie, eigendlich alle die mit ihm zu tun hatten werden umdenken müssen. das wird sicherlich sehr schwer.

    das mit deinen kindern versteh ich nicht so ganz. es gibt doch keinen grund dir die kinder weg zu nehmen. so schnell kann hier keiner dem anderen was wegnehmen, die ämter schauen sehr darauf, das die kinder dort bleiben, wo es ihnen gut geht, sie sich wohl fühlen, ein gesichertes umfeld haben. oft gehen sie schon seit jahren dort zur schule, haben ihre freunde. so einfach wegnehmen geht nicht, also hab da keine angst.jeh älter sie werden umso mehr mitsprache haben sie.informier dich da, schau das du wieder sicherheit bekommst, dann macht dir eine aussage nichts mehr aus, dir keine angst mehr.

    wenn deine mutter sich um die kinder kümmert kann er einfach auftauchen und sie mitnehmen? wohin denn? hat er eine eigenen wohnung?

    ich habe beim lesen bei dir den eindruck, das du gerade ein riesen problem mit dem kontrollverlust hast. das lässt dich stendig grübeln, zweifeln, macht angst.hinterfag dich selbst, das ist wichtig.

    DU für DEIN leben bist wichtig.schau das dur dir selbst hilfe suchst. eine selbsthilfegruppe, eine therapie,irgend was wo du an DIR arbeiten kannst.

    lieben gruß melanie

    hallo stern,

    du machst dir sehr viele gedanken um deine eltern. ich versteh das du sehr stolz auf deinen vater bist und ihn beschützen möchtest, denn ich denke der grund dafür ist das du angst um ihn hast. du wirst warscheinlich angst dafor haben, das er bei einer trennung wieder rückfällig wird.

    ich denke auch, es ist in einer partnerschaft wichtig das beide mitziehen. das wird hier oft beschrieben, es sind der co als auch der alkoholiker da gefragt am leben was zu ändern. nur kannst du deine mutter nicht zwingen, überreden, bei deinem vater zu bleiben. wenn sie nichts änder möchte ist das ihre eigenen entscheidung, darauf wütend zu sein und schuldzuweiseungen zu geben haben nur negative folgen. da sein nicht zu hart und richte nicht so negativ gegnüber deiner mutter.

    dein vater ist genau wie deine mutter erwachsen. wenn er stabil genug ist, wird er eine trennung verkraften, wenn nicht, hat ein rückfall immer was mit seiner eigenen stabilität zu tun und nichts mit deiner mutter.vielleicht würde eine trennung sogar für deinen vater eine positive wende im leben geben, denn der co abhängige zwingt ja den alkoholiker am systhem fest zu halten.

    was für DICH nur wichtig ist zu schauen wie sehr dich das ganze mitnimmt. wie sieht denn deine eigene akzeptanz aus, im falle einer trennung deiner eltern?
    kannst du erkennen das beide erwachsenen eigenständige menschen sind, die das recht darauf entscheidungen zu treffen, die dir als "kind" vielleicht nicht gefallen?
    bist du vielleicht selbst als coabhängige so geprägt, das es DIR nicht gefällt was deine eltern machen und DU willst hier die kontrolle darüber haben?
    wie abhängig bist du in deinem leben dafon, das beide als paar zusammenhalten?

    bei einer trennung bleibt dein vater dein vater und deine mutter deine mutter!

    viele fragen, vielleicht versuchst du dich darauf einzulassen und sie zu beantworten, ich weiss das ist sehr schwer, weil es fragen sind , die dir auch nicht gefallen könnten. :wink:

    lieben gruß melanie

    hallo und herzlich willkommen im forum!!!!

    Zitat

    Und was mache ich? Bezweifele, ob das ihm gegenüber Fair ist, die Wohnungsausweisung durchzuboxen, während er ein Therapie macht....


    mal nachgefragt, wie stehst du zu deinem mann?

    ich denke der gedanke an fairniss ist nachvollziehbar, hat die krankheit alkoholismus ja viel mit schuldgefühlen, hoffnungen, hin und hergerissenheit zu tun. ich selbst möchte dir nicht raten was zu tun ist bezüglich der wohnungsausweisung.was du tun kannst nachzuprüfen bei welchem gedanken du vom bauch herraus dich besser fühlst.

    ich denke, in deiner situation sitzt du zwischen den stühlen. kannst du die vorstellen für die arbeit eventuell andere lösungen zu suchen, für die kinderbetreuung wie z.B. ein aupair?

    lieben gruß melanie

    hallo wolfsfrau,

    schön das du so ausfühlich von dir schreibst, wie es dir geht, was du dabei spürst. es ist sooo wichtig sich darüber bewusst zu werden, was welches verhalten des gegenüber in mir an gefühlen auslöst. jeh klarer ich für mich bin, um so besser kann ichs sehen erkennen und versuchen oder auch nicht versuchen daran zu arbeiten. jeh nachdem wie wichtig es für mich dann ist.manches kann ich inzwischen stehen lassen, so wie es ist, weil ich erstns nicht perfekt sein kann und zweitens mich so annehmen kann wie ich bin. das genügt mir heute und macht mich frei und unabhängig, gerade von den eltern, wenn da die ablösung nicht stattfinden konnte.


    Zitat

    Meine Pubertät fiel damals aus, konnte ich mir mangels innerem Halt nicht leisten

    ich durfte nicht pubertieren. mir wurde es verboten. ich war so ein braves mädchen, das dann unter den psychospielchen meiner mutter nicht den mut hatte mich zu befreien. wie wichtig aber einen pubertät ist weiss ich heute um so besser. zu meiner therapeutin meinte ich in der letzten situng, nun findet ablösung statt und ich reagiere trotzig, anderst wie von mir erwartet wird, papmig, ich denke nun bin ich auch mal endlich in der pubertät! :wink: zum glück kann ichs heute endlich ausleben, hat ja ziemlich lange gedauert!

    nun habe ich hier zuhause auch drei kinder die alle in der pubertät stecken und ich schmunzel im moment ziemlich, denn wir sind momentan zu viert die es ausleben und da geht schon ab und an mal die post ab....lächel....doch ich empfinde das eben heute als etwas so wichtiges, das ich genau das meine kinder erleben lassen möchte, mit all dem was dazugehört.da kann ich sogar richtig viel spass daran haben und es ist für mich nichts beastendes wenn ich die drei so erlebe. :lol:

    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    ich hatte die tage besuch von einem bekannten.ein netter mensch. doch mir ist aufgefallen, das er die gesammte zeit versucht hat mir alles abzunehmen unter dem aspekt helfen zu wollen. mir ging das ganze helfen wollen richtig auf die nerven. denn ich wollte diese sachen die ich machte selbst machen. mich hat dieses übertrieben helfen wollen richtig genervt und hab ihm dann auch ganz oft sagen müssen, das ich das ein oder andere gern selber machen will. ich brauche dieses erfolgserlebnis für mich etwas ganz allein geschafft zu haben. natürlich war ich froh um das ein oder andere was er mir abgenommen hatte, da wusste ich aber auch, das das meine eigenen grenzen überschritten hätte und in diesen momenten bat ich ihn dann auch um hilfe.wie geht es euch, da wir hier ja ganz besonders sensibel in unserer persönlichkeit sind, anderen auch stetig stendig helfen zu wollen.

    inzwischen versteh ich den ein oder anderen sehr gut, weil ich hier diesmal merkte wie unangenehm hilfsbereitschaft sein kann, weil es einem auch möglichkeiten nimmt sich selbst zu erfahren.

    übretriebenes helfen wollen empfinde ich inzwischen als unangenehm. ich bin froh um solche erfahrungen. war ich früher ja auch mehr damit beschäftigt anderen helfen zu müssen. nun erlebe ich mal die andere seite und das war für mich eine sehr beschreibende situation.ich spürte einen emensen druck in mir aufgebaut, mich machte es zum teil bissig und patzig. ich wurde auch teilweise wütend, weil ich mich bedrängt fühlte und ein stückweit nicht richtig ernst genommen.


    ich stelle fest, je selbstsicherer ich werde und selbstbewusster will ich für mich auch bestimmte ziele die ich gesetzt habe selbständig, unabhängig von einem anderen schaffen. ich spüre dann inzwischen ganz gut meine grenze wenn ich hilfe brauche bitte ich danach. doch hier möchte ich für mich selbst entscheiden ob ich hilfe brauche oder nicht und da dann selbst aktiv werden.

    wie geht ihr denn hier entweder als helfender oder als hilfesuchender um?
    bin gespannt auf eure antworten, denn es ist ja hier auch immer wieder thema.......


    melanie

    lieber insulaner,

    egal ob nun verstorben, wie bei mir, oder noch am leben wie bei dir. Fakt ist, wenn deiner mutter das geld ausgeht wird der staat prüfen, ob die kinder ihrer mutter finanziell unterstützen können. auch bei mir prüfte auf der anderen seite der staat ob meine eltern in der lage sind mich finanziell zu unterstützen, sogar meine kinder müssten, wenn sie anfangen zu arbeiten mich unterstützen.

    rechtlich gesehen ist das familienverhältnis positiv oder negativ egal. da haben vor dem gesetz familienangehörige sich um die finanzielle situation zu kümmern, noch befor der staat eingreift. da gebe ich den vorschreiberinen hier recht.das ist im sozialhilfegesetzt so festgeschrieben. es gibt natürlich mindesteinkommensgrenzen für den selbstbehalt, de relativ hoch ist für den angehörigen.

    ich kann mir vorstellen das das nicht gefällt, wenn ich an die "drecksbude" meiner eltern denke graust es mich schon sehr dafor irgendwann vor der gleichen situation zu stehen, so wie du dies aufgeschrieben hast. vor allem wenn ich daran denke, das ist mein elternhaus in dem ich gross geworden bin, versteh ich da deine situation vollkommen. doch ich würde auch mit hand anlegen, wenns da ums ausräumen gehen würde, es gibt ja schliesslich auch positive geschichten hinter dem ein oder anderen "erbstück", zumindest bei mir.

    lieben gruß melanie

    liebe kerstin,

    Zitat

    mich interessiert das eher am rande....mir gehts richtig gut, aber das hab ich ja auch schon geschrieben!

    ja, das finde ich auch, das ist das wichtigste. schön das es dir dennoch gut geht!!!!!

    mich würden, bzw haben die rückfälle meiner mutter immer wieder skeptisch gemach, kann das daher nicht als ihr vorwärtskommen betrachten. ich bin dadurch wesendlich vorsichtiger geworden und mir wurde klar, das ich mich selbst immer mehr auf mich selbst konzentriete, egal was sie tut. vielleicht bedeutet das vorwärtskommen ja das du dich weitgehens immer mehr distanciern kannst, das wünsch ich dir.schön das es dir dennoch gut geht, das zeigt ja auch, das du da sehr bei dir bist und es kaum einfluss auf dich nimmt!

    lieben gruß melanie

    boa....nancy....hab ich wohl was falsch verstanden, weil du "seit ihrer entbindung, geschrieben hast, läuft was schief" lächel.......na ja, dannn biste ja noch keine oma....grins....und warscheinlich vorerst auch nicht die nächten jahre.....grins.... :wink: jetzt kapier ich was du meintest....du hast seit anfang an schon zu kämpfen mit deiner tochter gehabt.

    schulische probleme haben wir hier auch zu genüge. es beruhigt mich immer, wenn ich mich da an fachläute wenden konnte.........dann läuft es auch wieder und pubertieren tun meine kidds hier auch gaaaaanz fleissig....grins.....mir macht das hier dennoch sooo viel spass, denn wir testen unsere grenzen dolle aus und ich lern mich inzwischen wieder neu kennen.....ich bin ja auch grad etwas pubertär, was ich in der therapie feststellen konnte.......grins......dann spinnen hier grad vier pubertäre leutchens.......ist alles halb so schlimm. :lol:

    mein jüngster ist legastheniker, dazu gabs ein gutachten und nun kümmert sich die schule ganz gut um seine förderung in diesem bereich.

    also bleib COOL 8) es wird auch wieder leichter....lächel

    lieben gruß und nichts für ungut.....
    melanie :roll:

    lieber bernd,

    sich für was entschuldigen? ich meine, du hast keinen grund dafür. geh auf die leute offen zu, unterhalte dich mit ihnen.nimm mit jenen kontakt auf, die dir wichtig sind. sie werden, wenn sie irgendwas auf dem herzen haben, mit dir darüber reden. dann kannst du deine situation erklären, wenn du möchtest.

    es gibt viele menschen die sich auch bei mir nicht melden. denen bin ich nicht böse, da denk ich mir, hats einen grund dafür, ich fühl mich deswegen aber nicht abgeleht von ihnen. das leben ist ein auf und ab, manche menschen begegnen uns für eine kurze zeit, dann gehen beide wege wieder ausseinander.

    lieben gruß melanie

    danke euch beiden für die aufbauenden rückmeldungen. das tut ja trotzdem gut! :wink:

    so nun habe ich ja vor wochen wegen der allergie aufgeschrieben, das ich da hinterher bin. zwei tests sind durch, beide haben zum glück keine dispussition zur allergischen reaktion ergeben. auch die blutuntersuchung ergab nur einen nicht nennenswerten erhöten hystaminwert, auf roggen und weize und wenige gräser. doch das dürfte nicht diese reaktionen machen, wie sie bei mir in meinem hals sind. der hals schwillt weiterhin ab und an mal an und es ist immernoch dieses klosige gefügl da.nun habe ich noch zwei tests vor mir. am 28.3. weiss ich dann bescheid.

    zudem habe ich mir eine bewerbungsmappe zusammen gestellt. da ich auf meiner arbeitstelle immer wieder mit meiner cheffin zusammenknalle, das mir keinen grossen spass mehr macht mir dort weiter engagiert zu arbeiten habe ich mir gedacht, das ich mich mal in einer anderen einrichtung bewerbe. auch hier eine stelle mit max 40%, also geringfügig, damit ich den sicheren arbeitsplatz trotzdem weiter machen kann. dann habe ich was neues, anderes und vielleicht lenkt mich dann die arbeit wo anderst von dem ab, was ich im moment an schwierigkeiten bei meiner cheffin habe. und wenns gut läuft kann ich dann dort irgendwann sicher aussteigen und an der anderen stelle dann aufstocken.ich hab schonmal an zei arbeitsstellen gearbeitet, das kann ich.

    ja, und mein wohnzimmer umstellen hat dazu beigetragen, das ich nun auch noch mein schlafzimmer verlegt habe, das kinderzimmer meines sohnes da eingerichtet habe und umgekehrt. nun habe ich mein zimmer wieder im keller, diesmal aber wesendlich schöner wie das letzte mal. hab mir noch farbe besorgt, schiebevorhänge, weil die im sonderangebot waren und kann jetzt richtig stolz darauf sein, das es hier wieder ordendlicher aussieht(im chaosland!).

    meinen kindern geht es nach wie vor sehr gut. mein tochter ist nun 13 jahre alt. am geburtstag der jungen dame hatte abends dann der vater bei uns angerufen. er bestellte seine tochter am nächsten tag um 15.00uhr in die nächste statdt. doch weil dorthin keine busse fahren, zu dem zeitpunkt, wo er meinte er müsse sie dort haben, hab ich ihm fürs erste abgesagt. zudem wollte ich wissen wie sie heimkommt. er meinte das ginge schon irgendwie, zur not mit dem taxi. doch auch darauf wollte ich mich einlassen. meinte zu ihm, das er wenn er seine tochter sehen will sich gern ein auto organisieren kann, einen termin ausmacht, nicht kurz vor knapp sondern frühzeitig zum planen, da meine tochter ja auch noch was anderes hat und hier nicht tag täglich dasitzt um auf den papa zu warten.er war stink sauer, hilt mir vor ich würde meiner tochter die begegnung mit ihm nicht gönnen....blablabla......die pallette hörte ich mir nicht an, meinte es ging ums organisieren solcher treffen, wenn nunmal kein bus fährt kann sie nicht kommen. ich fahr sie nicht, das habe ich ihm auch schon gesagt, das ich dazu nicht bereit bin.

    auflage ist nunmal hier, das er sie hier abholt und auch wieder heimbringt. nicht ich. damit war der käs gegessen, meine tochter traf sich an dem besagten mittag mit ihren freundinnen und hatte auch zurrück gemeldet, das sie niemals mit nem taxi heim gefahren wäre. es ist eine unart von ihm, hier einfach anzurufen, mir vorschriften machen zu wollen, wann und wie ich ihm die kinder aufm tablett schön zurrecht gemacht serviere, damit er sichs schön machen kann. NEIN das mach ich heut nicht mehr mit.

    jetzt ruft er bei meinem sohn an, meinte er soll sich bei ihm melden wenn er lust auf ein treffen hat. irgendwie meinte mein sohn dann, er hat auf das keine lust, spürt aber da eine verpflichtung dazu. ich kann ihn gut verstehen. zwei jahre hat sich der vater gar nicht gemeldet und nun kommt er alle paar wochen auf die idee hier anzurufen und alles wieder durcheinander zu wurschteln.

    das einzige was mir dazu einfällt, das es wie gesagt den kindern gut gehen soll und wenn das hier gesichert abläuft, er sie holt und bringt gibt es auch für mich keinen grund das zu blockeieren. nur wenn er anfängt wieder bestimmen zu wollen, hier komandos verteilt das wir zu funktioniern haben, kann ers vergessen. ich spring nicht mehr!und ich bring den kindern auch bei, das sie nicht zu hüpfen haben, wenn er zu ihnen sagt spring!ich bin einfach der meinung, wenn ein vater seine kinder bei sich haben möchte dann hat er das zu organisieren, zu machen und nicht zu erwarten das wir alle hier für ihn funktionieren. mir ist es egal ob er sich jetzt darüber ärgert oder nicht, ich werd wie gesagt mich dahingehend nicht mehr bewegen.auch ärger ich mich damit nicht mehr rum.

    lieben gruß melanie

    hallo nancy,

    ich kenn das auf der arbeit auch. zur zeit meint meine cheffin auch, das sie mir wieder etwas reinwürgen kann, was ich nicht getan habe. nur diesmal lass ich sie eiskalt auflaufen mit ihrer art und weise.das stinkt ihr sicher noch mehr, darum denk ich mir ist das ein unangenehmes gefühl bei mir. nur wenn ich nichts falsch gemacht habe, brauch ich dazu auch nicht rechtfertigen, ich weiss selbst ich habes es ordnungsgemäss gemacht.das schöne an der geschichte war, das ich dieses mal einen arbeitskolegen dazugenommen habe, ihm gesagt hatte, was passier ist und beim nächsten angriff auch mich hat er , weil er dafür die verantwortung getragen hatte und nicht ich, sofort reagiert und klar gesagt, das ich damit nichts zu tun hatte. das fühlte sich gleich viel besser an.da merkte ich wie wichtig es doch irgendwo ist, jemand als lojalen part neben sich stehen zu haben. ich bin mir auch sicher, das wenn ich tatsächlich mist gebaut habe, steh ich dazu und übernehme volle verantwortung. nur so eben nicht.das ist etwas neues, manchmal sind die reaktionen darauf auch nicht so toll, nur ich erwarte auch nicht mehr, das jeder positiv mir gegenüber da steht, wenn ich mich hier nicht bereitwillig als opfer hinstelle.

    mit deiner tochter ist wohl die wochenbettdeppression gemeint?manche frauen sind nach der geburt eines kindes vollkommen überfordert. gut das ihr da nach hilfe sucht! seh das positive!

    alles liebe ich drück dich.
    melanie

    hallo anima,

    herzlich willkommen im forum!

    du denkst viel nach. das ist gut, vorallem weil ich den eindruck habe du denkst auch über dich nach.

    dein damaliger alkoholkonsum, das experimentieren, grenzen fühlen, spüren erfahren ist etwas normales. es ist nicht so, das wenn man ne zeitlang über die grenzen hinaus testet, wieviel man verträgt, ist man alkoholiker. doch wichtig ist dabei eben die grenzen zu spüren, sich damit ausseinander zu sehtzen und dann damit aufzuhören, wenns einem selbst nicht mehr gut damit geht. ein alkoholiker hat das nicht, er geht ständig über diese grenze hinaus.

    du hast den "vorteil" ein negatives bild vor augen zu haben, dich dementsprechend zu reflektieren und dir zu sagen"so will ich nicht sein". mir half das auch immer, auch ich testete meine grenzen aus und habe mfür mich festgelegt, das alkohol trinken mir nichts gutes bringt und so bin ich inzwischen selten mal dabei etwas alkoholischens zu trinken.du kannst dich freuen, das du das kannst!!!!!!!

    eine kindheit mit einem alkoholkranken angehörigen kenn ich auch. die ganzen spielchen, den psychoterreor, das hin und her gerissen sein, dieses gefühlschaos das in einem entsteht. bei mir brachte das ganze ein vertrauensverlust meinen eltern gegenüber, die beziehung zu ihnen ist geprägt von der sucht, ein normaler umgang mit ihnen ist mir nicht möglich.

    das alles ist verwirrend, beängstigend, woher komm ich wohin geh ich? dann dazu die beziiehungen die du ansprichst zu männern, die meisstens das selbe muster mitbringen wie der vater. ich heiratete einen alkoholiker, wusste dafon damals noch nichts, er wurde erst zum alkoholiker, als wir kinder hatten. das du beim erhöten konsum von alkohol reagierst und diese beziehungen beendet hast ist ja auch was positives. das zeigt ja, das du für dich selbst ganz gut die grenzen spürst.du kannst dich auch hier darüber freuen, das du dazu fähig bist!

    das deine mutter erstmal positiv reagiert, nachdem du es angesprochen hast, thematisiert hast ist auch schön. in vielen familien geht das nicht, da wird sofort abgestritten, bagatelisiert und verläugnet. oft ist es so, das derjenige der es anspricht ja sogar den part des sündenbocks übernimmt. mir geht es oft so, weil ich darüber spreche, es nicht gut finde und dementsprechend konsequent reagiere wird versucht mir ein schlechtes gewissen einzureden, damit ich wieder zur ruhe komme und das systhem weiter laufen kann.

    was du zu tun kannst? deinen eltern gegenüber hast dur KEINE verantwortung. das sind erwachsenen menschen, ihnen hast du nicht zu sagen, was sie tun müssen. wichtig ist, das du deine ganze geschichte versuchst so anzunehmen wie sie ist. akzeptiere die krankheit deines vaters und versuche darüber keinen einfluss nehmen zu wollen. das würde dir nur schaden und deinem vater auch nicht helfen

    ein alkoholiker braucht seinen tiefpunkt. den bekommt er nur, wenn er ihn für sich selbst erfahren kann. kümmer dich nicht um ihn. es ist seine geschichte!

    für dich sei gesagt, du hast schon gezeigt, das du fähigkeiten hast,das du dich um dein leben kümmerst. mach da so weiter und versuch nicht einfluss auf deine eltern zu nehmen. baue dir dein leben auf, du bist für dich das wichtigste im leben!

    lieben gruß melanie

    ich nochmal,

    bist du es dir nicht selbst wert genug etwas zu tun von dem du weisst, das es dir weh tut?

    ich musste erst einmal richtig ehrlich zu mir selbst sein, um zu erkennen, das ich in mir etwas selbstbverletzendes trage. erst als ich erkannte, das mein handeln, das nicht loslassen mir tatsächlich schadet. das mir eben niemand , nicht mal ich mir selbst weh tuen sollte.

    als ich den schmerz spürte, den ich mir dabei selbst angetan hatte, konnte ich loslassen.ich wurde mir selbst sehr viel wert, das ich anfing mir selbst nicht mehr weh zu tun.ich kann auch noch zudem sagen, das ich dafor richtig viel angst hatte!

    vielleicht ist der schmerz den du in dir trägst eben genau dieser schmerz? den kannst du erst spüren, wenn du anfängst dich zu lösen. vielerlei gefühle die wir in uns tragen kommen nicht zeitgleich. vor allem, wenn wir lernten diese zu unterdrücken. doch, es ist so, sie sind da und kommen irgendwann wieder raus, manchmal dann, wenn wir nicht mehr den bezug dazu haben. dann wird häufig fehlinterpretiert.

    du machst therapie, das ist ja was für dich. nach einem jahr therapie war ich auch so weit zu verstehen aber noch nicht in der lage umzusetzen. das alles brauch zeit. versuch dich zu sortieren und zu verstehen. in meiner therapiezeit durfte ich meinen gefühlen vollkommen die aufmerksamkeit geben, die sie brauchten. dann kam irgendwann der punkt, als alles zusammengerückt war und wieder zeitgleich funktionieren konnte.

    gib dich nicht auf, mach dir nicht druck und akzeptier das du einfach noch nicht so weit bist. das nimmt den druck raus etwas zu müssen. das nimmt den druck, der dich wieder nur dahin bringt dich nicht gut genug zu fühlen.

    ich wünsch dir dazu alles gute.

    lieben gruß melanie

    liebe lottemotte,

    er ist alkoholiker und du bist die co abhängige. das bindet zusammen, lässt kaum ein lösen zu. hat nichts mit liebe zu tun, sondern mit der sucht.

    arbeite an dir und deiner persönlichkleit. mach dir bewusst, es liegt nunmal in dir, warum du nicht loslassen kannst.
    hast du angst allein zu sein?
    hast du das bedürfniss es allen recht zu machen? suchst du zwanghaft nach liebe?
    wie wichtig ist es dir, geliebt zu werden?
    bist du dir selbst viel wert? kannst du deine coabhängigkeit akzeptieren?
    hast du das bedürfniss was an anderen veröndern zu wollen, kontrolle haben zu wollen?
    worin liegt bei dir deine sicherheit?

    es gibt weitaus mehr fragen die du an dich selbst stellen solltest, anstelle zu grübeln was er für dich ist. ich denke das würde dich mehr zu dir bringen und wird dich mehr von ihm lösen.

    denn wenn du veratanden hast, wie eine suchtbeziehung funktioniert und du ehrlich dich selbst anschaust, erkennst du, das es nicht immer liebe ist,die du als liebe empfindest.

    wenn du dann mehr mit deiner gefühlswelt kommunizierst, verstehst was welches gefühl wann hochkommt, kannst du lernen damit umzugehen. nicht um sonst schreiben wir hier immer und immer wieder: die antwort liegt in einem selbst, schau nach dir,nicht nach ihm!
    lieben gruß melanie

    danke schattenspringer für den hinweis, nun hab ich meinen beitrag von mir bei seindenraupe reinkopiert, dann kann sie sich auch besser damit ausseinandersetzten, da es da um sie geht und nicht um dich.

    lieben gruß melanie

    hallo seidenraupe,

    ich hab das beim schattenspringer aufgeschrieben, sorry, es gald dir und darum kopier ich dir das direkt nochmal hier zu dir rein, damit das, was dich angeht auch bei dir bleibt. :wink:

    liebe seidenraupe,
    Zitat:
    eigentlich wollte ich ins Bett gehen, schaute aber doch noch einmal neugierig ins Forum, und so möchte ich dir unbedingt noch eine kurze Rückmeldung geben!
    Ähnliche Gedanken hatte ich in den letzten Tagen nämlich auch. Ich bin ja noch ziemlich neu hier, und ich danke dir für einige Rückmeldungen in der letzten Zeit.
    Aber obwohl bei mir auch ziemlich viel gelesen wurde, war ich in den letzten Tagen doch ziemlich enttäuscht über so wenig Reaktionen.

    Ich habe überlegt, woran es liegen kann ( z.B. bin ich zu uninteressant, habe ich zu wenig von mir geschrieben oder, oder) und dachte dann daran,
    dass auch ich längere Zeit nur gelesen habe. Ich hätte es mir auch gar nicht zugetraut, anderen zu ihrem Thema/Problem etwas zu schreiben.
    Als ich dann endlich anfing zu schreiben, las ich in anderen Threats (den Begriff kannte ich vorher nicht) sehr viel weniger als vor meiner Anmeldung.
    Mein Fazit: Ich muss geduldiger und "fleißiger" sein.

    Nun gehe ich mit dem guten Gefühl, wieder einen trockenen Tag erlebt zu haben, ins Bett.
    es ging mir eine zeitlang auch so, da hatte ich noch die erwartung, das mir die leute hier doch helfen sollen. ich fühlte mich abgelehnt und nicht ernst genommen in meiner problematik unter der ich litt.

    doch was ich dann machte war schreiben. ich schrieb nicht den alltag auf, den ich erlebte, ich schrieb auf wie es mir geht, öffnete mich,zeigte, das es mir schlecht ging und ich hilfe brauchte. erst nachdem offensichtilich für die anderen wurde, das es mir wirklich ernsthaft um meine genesung geht und ich bereit war hilfe anzunehmen kamen dann rückmeldungen.

    heute bekomm ich wieder weniger rückmeldungen in meinem eigenen tread. es liegt heute wieder daran das ich nicht hilfesuchend hier bin. inzwischen habe ich auch sehr an mir gearbeitet, emsig und fleissig.heute brauch ich diese rückmeldungen nicht mehr, denn ich weiss inzwischen wer ich bin und wenn dann mal wieder hilfebedarf besteht, kann ich um hilfe rufen.

    ich kann nicht erwarten, das die anderen gedanken lesen können, ich kann nur hingehen und meine gedanken so in worte packen, das sie der andere verstehen kann.vielleicht hilft dir das weiter.

    auf der anderen seite lese ich das du zufrieden, mit nem guten gefühl ins bett gegangen bist, da du wieder einen trockenen tag erleben konntest. ich denke das ist doch im grunde das allerwichtigste für dich, das zu erleben.

    lieben gruß melanie

    hallo,

    ich hatte erts gerade vor drei wochen ein ähnliches vergnügen bei meiner oma erlebt.

    also, erstens stellt sich die frage in welchen bereichen der betreuer eingesetzt ist. ist er nur betreuer für die finanzielle geschichte? betreut er deine mutter auch noch in anderen bereichen? es gibt hier sehr viele bereiche, die von einem betreuer abgedeckt werden können, jeh nachdem wie stabil der zu betreuende ist und wie entscheidungsfähig.das sozialgericht entscheidet ja darüber.

    ist der betreuer deiner mutter nur fürs finanzielle zuständig bist du da gefragt, das stimmt schon, solange deine mutter nicht selbst agieren kann. da wärs mal zu überlegen, inwieweit du dich da absichern kannst, bzw verantwortung abgeben kannst.das dann vor gericht.

    ich kann dir leider nur mitgeben, dass wenn deine mutter kein geld hat was auszuräumen du und deine geschwister dafür aufkommen müsst. wenn ihr das nicht könnt, dann sind es die kinder und und und..

    google da mal einfach den begriff BETERUER und du kommst auf massenweise informationsseiten, kannst dich da reinlesen. bei uns ging es jetzt um die bberdigungskosten. die muss meine mutter tragen, wenn meine oma kein geld mehr hat. kann meine mutter das nicht zahlen kann sie einen antrag auf kostenübernahme für diese beerdigungskosten beim sozialamt stellen. die prüfen dann ob wir enkel in der lage sind das zu zahlen.....

    ich find es mal ne gute idee den betreuer anzurufen und nachzufragen, wie weit seine bereuerpflichten gehen und wie das für dich regelbar ist.

    ich bin in das zimmer meiner verstorbenen oma gefahren und hab mir alles rausgeholt. den rest machte das altenheim. die haben alles weg geschmissen. bei der wohnungsauflösung noch vor dem altersheim hat meine oma das soweit mit meiner mutter organisiert, eine ASH angerufen, die diese wohnungsauflösung machte. ich habe damals auch das aus der wohnung geholt was für mich wichtig war, der rest wurde verkauft.

    lieben gruß melanie