hallo liebe forenteilnehmer,
heute hatte ich meine letzte therapiestunde.
ich durfte vieles mitnehmen, viel über mich herausfinden, lernen das was wichtig ist für MICH und MEIN leben. ich konnte dadurch lernen mich zu spüren, was bewegt mich, was löst in mir welche gefühle aus. wie kommen meine reaktionen, die immer grundliegend in meiner gefühlswelt liegen, zustande. eben weil ich ein mensch bin, ein mensch mit einer prägung, ein mensch mit einer gefühlswelt.
gelernt habe ich zudem, konnte es langsam in mein leben einbauen, kann es leben, das es wichtig ist heute zu leben. nicht in der vergangenheit, nicht in der zukunft, heute im jetzt . das nimmt mir den kontrollzwang den ich hatte. kontrollieren wollen, alles perfekt geplant und angeblich richtig machen zu wollen und hinterher entteuscht zu sein, weil es eben vieles nicht planbar ist, es , zumindest bei mir, in meinem leben viel leichter leben lässt, wenn ich da loslasse und denentsprechend dann reagiere wenn die situation ist. ich bin dadurch viel flexiebler geworden und kann dann auch echter, zeitnaher der gefühlswelt und meinem kopf gegenüber paralel reagieren.
leben, spüren, das annemen was ist. seit ich nicht mehr kontrolliere, seitdem sind meine angstzustände weg.
ich kann jetzt spüren was mich jetzt bewegt. das ist so prima.
mir kommen oft die gedanken, wie soll es gehen, das ich für mich lebe, aber auch mit anderen menschen im kontakt zu bleiben. im kontakt zu bleiben und auch hier gefühle zu spüren, ohne dabei kaputt zu gehen. es sind die prioritäten die mich mir heute setze,wo bin ich für mich mir wichtig. leide ich emmozional vor sorge um den anderen, dann kann das nicht gesund sein. dann nehme ich mich selbst zu wenig wahr, zu wenig wichtig. dann ist es dringend nötig sich von ihm zu distancieren, abstand zu bekommen, so dass das leiden aufhört. da den egoismus als lebensnotwendigen mechanismus anzunehmen und mir zu sagen, in erster lienie geht es IMMER erst einmal um mich und mein wohlergehen, ich muss für keinen anderen menschen leiden.
natürlich bewegen mich immernoch geschichten der anderen, sowie ich letztens erleben musste, dass ein freund, den ich sehr gern habe, einen motorradunfall hatte und nun wohl nie mehr richtig laufen wird. ich könnte nun vor sorge um ihn nur noch daran denken. mach ich aber nicht. es ist zwar etwas was mich bewegt, er ist aber gut aufgehoben, in reha,wird danach schuenen das beste aus seinem leben zu machen. es ist dennoch ein lieber freund, doch mache ich mir keine sorgen mehr.ich weiss, er holt sich hilfe, bekommt hilfe dort wo er sie braucht. so normal kann das leben sein, selbst wenn ich das beispiel her nehme und dabei meine mutter, meinen ex mann oder sonnst einen alkoholiker herhole, selbst wenn die sich nicht hilfe holen ist und bleibt es ihr leben. im grunde geht es hier bei der geschichte immer darum, wann merke ich meine grenze, wann wird ein" sich sorgen machen" zu einem leidensweg für sich selbst, wann fange ich an mich dann dafon zu distancieren. solange ich nun weiss, das es so ist kann ich mein augenmerk immer mehr darauf legen, das ich meinen egoismus einschalte. wenn ich dann meine eigenliebe aktiviere und mir selbst so wichtig werde, brauche ich nicht mehr mitleiden.
was auch noch für mich wichtig ist, das ich erkannt habe, dass es tatsächlich übehaupt nicht wichtig ist, was der andere mir gegenüber von mir denkt, von mir hällt. denn wenn ich zu mir und meinen handlungen stehe und mich annehme wie ich bin, dann fällt das weg. ich kann für mich selbst handeln wie es mir gefällt, ohne den blick darauf, was der anderen von mir hällt. dann, wenn ich hinterher die eigenen verantwortung für mein handeln übernehme und weiss ich habe es so getan, kann ich auch dazu stehen. dann steh ich zu mir selbst, meinem handeln und kann da selbstbewusst hinstehen. wenn ich das so wieder und wieder erlebe werde ich selbstsicherer.
mir ist es inzwischen sehr wichtig geworden an mir soweit zu arbeiten, das ich dieses was hier geschrieben steht im leben umsetze. ich kann es, lebe es, bin glücklich damit und zufrieden. ich bin ruhiger und gelassener geworden, von aussen kommende kritik z.B. macht mich nicht mehr kaputt, lässt mich kurz überlegen, mich fragen, ist das so? nehme ich das auch so wahr, wenn nicht dann nicht. brauch ich mich auch nicht dazu äussern, mich rechtfertigen. ist es berechtigt kritik dann nehme ich sie an und versuche dies in mein leben einzubauen. es ist nicht schlimm, denn fehler machen alle menschen und dazu kann ich inzwischen auch stehen., dazulernen und im grunde ist das doch sogar positiv.
das leben ist wie ein fluss, es läuft an mir vorbei und ich nehme es wahr.ich schwimme mit, so wie es mir danach ist. brauch ich hilfe weil die srröhmung zu stark ist, nehme ich sie an. doch lasse ich es nicht mehr zu mich von irgend wen aus dem gleichegwicht zu bringen. ich bin mir selbst so viel wert, weiss was ich kann, was ich mir zumuten kann. sollten mich strömungen wieder aus dem gleichegwicht bringen weiss ich, es gibt menschen um mich herrum, die mir helfen können. ich weiss aber auch, es gibt menschen um mich herum, die mir nicht gut tun. so gehe ich diesen aus dem weg und lasse es nicht mehr zu, das die mir mein leben so beeinflussen, das ich es selbst nicht mehr leben kann.
fazit: ich bin bei mir angekommen.
lieben gruß melanie