Beiträge von Melinak

    danke monty für die aufmunternden worte.

    ich seh meine situation inzwischen so, das ich zwar immernoch co abhängige bin, es wohl mein leben lang bleiben werde. doch ich bin mir dessen sehr wohl bewusst. soweit das ich inzwischen handlungsfähig bin. ich spüre die co knöpfe inzwischen viel früher, kann daher mich auch wieder viel früher aus solchen situationen herrausbringen. das ist ein enormer fortschritt. darauf bin ich auch stolz. es ist schon richtig find ich zu sagen, da das leben mich mit sicherheit immer wieder in solche situationen bringen wird. es hört ja nie auf. doch ich kann handeln. also verliere ich , jeh öfter ich solchen situationen, die mir nicht angenehm sind, ausgesetzt bin, wenger furcht und angst. jeh weniger angst ich empfinde um so stabiler geh ich da wieder raus und es bestärkt mich noch mehr so zu handeln, wie ichs nun getan habe.

    es sind so viele jahrzente gewesen, wo ich anderst reagierte. da wäre ich gesprungen, hätte gemacht wie von mir verlangt wurde. da hätte mich meine co abhängigkeit mich selbst kaputt gemacht.

    es dauert einfach seine zeit, bis das alles so stabilisiert ist, das ich mir so sicher bin das richtige getan zu haben. solange ich noch etwas am zweifeln bin werd ich mir hilfe holen, hilfe wie zb hier im forum zu schreiben, um zu erkennen, das ich für mich das richtige getan habe.


    ich spür das ja für mich das es richtig war. was mich noch einwenig ins wanken bringt sind die gedanken, die ich um den anderen habe. dieses innere gefühl jemanden stehen gelassen zu haben, das merk ich noch und das bringt mich ab und an zum zweifeln. doch wenn ich wieder zu mir schaue und merke für mich das richtige getan zu haben, dann bin ich mir sicher da richtig gehandelt zu haben.

    dann ist der zweifel wieder weg, denn der andere hat für sich zu schauen, das es ihm gut geht, so wie ich für mich zu schauen das es mir gut geht. der andere hat viele andere möglichkeiten sich helfen zu lassen, er braucht mich nicht. dann kann ich loslassen.dann spür ich, das ich mich frei gemacht habe, frei und wieder weg von dieser abhängigkeit.das tut gut.

    lieben gruß melanie

    liebe fleur,

    eine ganz normale führsorge wäre dann gegeben, wenn die jüngere dame der älteren dame soweit hilft, wie sie es für sich selbst vereinbaren kann. alles was weiter geht , fürht zur selbstaufgabe. im normalfall bittet die jüngere dame jemanden zusätzlich um hilfe, wenn sie merkt, sie schafft es nicht allein. sie holt sich hilfe und unerstützung und kümmert sich in erster linie um ihre eigene kraft und energie.sie hat die fähigkeit nein zu sagen.

    eine co abhängige lebt davon jemand anderen zu pflegen, sich selbst dabei aufzugeben. denn hier sind die strukturen fest. eine co abhängige kann genauso jammern, wehklagen über die viele arbeit sie sie hat, gibt sie aber nicht ab, lässt sich auch nicht helfen, da sie da ja sonnst keine selbstaufgabe leben könnte, keinen grund hätte zu jammern, in ein loch fallen würde und nichts mit sich selbst anzufangen wüsste. erkennst du die paralelen in dieser sucht?

    es hat nichts mit alkohol zu tun. dennoch ist es eine sucht.sucht kann auch genauso sich entwickeln beim einkaufen, beim arbeiten,beim computerspielen sogar beim sport usw. es wird dann von sucht gesprochen wenn derjenige es von sich aus nicht schafft bestimmte innere grenzen zu haben. wenn er unter dem druck steht es immer wieder zu tun, obwohl er merkt es ist zu viel, dennoch dieses gefühl nicht wahrnimmt und weiter macht. dann wenn er für sich selbst nicht mehr leben kann und nur diesen dingen nachgeht, alles andere vergisst und vernachlässigt,und irgendwann sind die grenzen so überschritten, das er seelisch und auch körperlich darunter leidet.

    sucht hat nicht immer etwas mit stofflicher abhängigkeit zu tun.

    lieben gruß melanie

    Hallo nici, ich hab auch schon von anderen bekannten gehört, das sie es nicht einfach mit ihren müttern haben. lach.....das ist beruhigend. ich denk das sind auch gewissermassen "normale probleme" die wir haben. was mich erleichtert, das mich das was die letzten zwei wochen gewesen ist etwas für mich nicht so sehr belastendes, es war dadurch das ich ja inzwischen sehr vorsichtig bin und auch dadurch das ich ja auch das nein gelernt hatte ein gutes übungsfeld gewesen. ich bin da nun durch und es war so ok, auch wenn ich da etwas kurz zornig und wütend war. es war nur wut und zorn, mehr nich, ich hab tatsächlich nicht gelitten und hier weiter gemacht, mich auf mich konzentriert gehabt und bei mir rum gewurschtelt gehabt.

    ich hab nämich meine energie zu mir gelenkt gehabt, mir da einfach selbst schöne vorhänge gekauft gehabt, mein wohnzimmer einwenig umgestellt, meine schränke mal wieder aussortiert und aufgeräumt gehabt. da kann ich gut in gedanken rummachen und trotzdem hinterher total zufrieden da stehen und mir anschauen was ich geleistet habe. ich wollte den alten , vom winter noch hier in der bude hängenden muff raus haben und frische, saubere durftende spuren hinterlassen.ist mir gelungen., zumindestens im wohnzimmer und in der küche. ich werd bis der frühlimg kommt die nächste zeit die restlichen zimmer noch durchwühlen um hier einwenig frische zu bekommen.hier bin ich sehr zufrieden und glücklich und vor allem ich bin da bei mir...lach.

    lieben gruß melanie

    hallo ihr zwei,

    ich gebe zu, ich hab eine wut gespürt. ich bin auch darum verzweifelt, weil es für mich so aussieht, das es einfacher ist, einen partner den ich hatte irgendwann, trotz kinder, nicht mehr an meinem leben teil nehmen zu lassen, doch wenn es um die verbindung zu den eltern ist, es eine verzwickte geschichte ist.

    wisst ihr,es sind nunmal die eltern. ich kann nicht behaupten , das ich meine mutter hasse. das wäre sogar ein gefühl, das ich gerne hätte. eher das gegenteil ist der fall. ich liebe meine mutter, das macht das ganze total schwer, diesen kontakt komplet ab zu brechen.

    nun was mich zur zeit mehr beschäftigt, wie gehe ich damit um. diese zerrissenheit die ich habe.ich habe nicht besonderst viel sorgen mehr um meine mutter, ich kümmer mich auch sehr gerne nicht mehr um ihre angelegenheiten. doch die verbindung bleibt.meine gedanken zur zeit, auch wenn ich meine mutter erwähne sind mehr bei mir, als bei ihr. denn ich möchte für mich nun herrausfinden, was ich selbst für mich tun kann. für mich ist dennoch klar, so eine extreme situation, wie der tot meiner oma kommt ja nicht so oft vor. ausserdem sehe ich, das ich gerade in so einer situation gelernt habe eben nicht zu springen, sie machen zu lassen, klares nein zu geben.

    tatsächlich ist es ja so, das meine eltern es dennoch gepackt haben, eine beerdigung zu organisieren, die verwandschaft einzuladen und uns alle daran teil haben zu lassen. ich hab mich schön davon distanciert gehabt.das war richtig gut und ich fühl mich bestärkt darin weiterhin dieses ihnen nicht helfen durch zu ziehen.

    gestern waren wir dann auf der beerdigung. tatsächlich scheint der tot eine wirkung auf alle zu haben. meine gedanken sind auch dadurch sicherlich auf die familie gelenkt, eben ein abschied nehmen findet statt. ich denke das gehört dazu, erinnerungen kommen hoch, es wird alles nochmal angeschaut. ein prozess den ich nicht aufhalten kann, will, da ich es als normal ansehe, das meine trauerarbeit einfach mit sich bringt. auch diese familienstruktur wir klar, als ich die letzten worte hörte, woher meine oma kam, was sie erlebt hatte, wer sie war wurde mir nochmals deutlich, in unserere familie scheint das leiden einen festen platz gefunden zu haben.auch krankheiten gehören dazu.

    als wir dann am friedhof standen und ich meinen eltern dort begegnete, meine mutter, diese alte frau, gebrechlich, weinend und meinen vater daneben. ich sah dort zwei kranke menschen. dennoch schaffte ich es auf beide zuzugehen, sie in den arm zu nehmen. die reaktion meines vaters war, das er lachte, sich freute wie ein kleines kind, mich nochmal und nochmal drückte.meine mutter konnte mit der umarmung anscheinend nichts anfangen. was mir aber das ganze leichter machen auch wieder weg zu gehen. ich kann noch nicht einmal behaupten, das es unangenehm war, es war nur seltsam.

    ich lernte nach 39 jahren meine grosstante kennen. niemals zuvor habe ich sie gesehen. wusste zwar aus erzählungen das es sie gibt.als ich ihre lebengeschichte, alkoholiker als vater, alkoholiker als ehemann, trennung, scheidung komplettabbruch zu diesem mann hörte dachte ich nur, meine güte, alkoholismus ne familienkrankheit.

    auch das ist familiengeschichte, isolation nach aussen verhinderte sogar den innerfamiliären kontakt zueinander. ich sass unter fremden, auch mein grossonkel sah ich erst das zweite mal in meinem leben.

    das schöne war, es schien niemand mehr da zu sein, der kontakt zueinander bremste. wir unterhielten uns, tauschen nummern aus,versprachen den kontakt jetzt aufrecht zu halten. ich freue mich sehr darüber, bin dennoch verwundert. doch es scheint etwas passiert zu sein, was für alle etwas erlösendes befreiendes war.

    liebe nici, meine mutter ist eine schmale frau geworden, abgemagert und zerbrechlich. auch mein vater.
    diese spielchen, wie du sie beschreibst sind sehr in unser ritual eingezogen. ich merke ja selbst, das ist so kindisch, auch meine reaktion darauf heben kaum was von einer erwachsenen , das ist ein kleines bockiges mädchen in mir das reagierte. ein bockiges kind, das endlich erwachsen werden will und rebelliert was es nur kann um endlich sich aus den umklammerungen der nicht los lassenden mutter sich lösen zu können.darum schmunzel ich über deine worte. ich bin darin noch selbst nich all zu sehr erwachsen. ich hätte nämlich als erwachsene einfach nur gesagt, nein ich mach das nicht und es sein lassen.

    jetzt, im nachhinein bin ich mir dessen sehr bewusst. meine reaktion, dort hin zu gehen und das zimmer meiner oma zu räumen war lediglich eine aus wut und zorn herrausgegange reaktion von mir, die mein kleines mädchen in mir handeln liess und nicht die erwachsene melanie, die tatsächlich weiss wer sie ist. ich seh mein handeln als einen rückfall den ich hatte. doch ich seh auch, das dieser rückfall mir bewusst gemacht hat, das ich das heute so nicht mehr machen werde.darum bin ich sofort den schritt zurück gegangen und hab mich total aus dem organisatorischen, der beerdigung rausgehalten gehabt.

    ich habe aus diesem handeln gelernt.in zukunft, und darum schreib ichs hier auf, möcht ich da anders mit umgehen.ich denke meine mutter weiss wo sie mich treffen kann, nur ich weiss es jetzt auch und kann dagegen steuern.

    liebe monty, meine gedanken drehen sich um mich. was ich hier aufschreibe sind zwar begegnungen mit meiner mutter, nur sind meine geühle, meine gedanken total auf mich gelenkt. denn ich will für mich herausfinden und das hab ich hier ja gemacht, wo sitzt bei mir mein punkt, an dem ich noch reagiere und wie kann ich in zukunft so damit umgehen. meine wut, die ich habe ist ja auch eine normale reaktion, auch das es mich zornig macht. das sind auch gefühle die ich annehmen möchte für mich, die mich handeln lassen. es ist wichtig geworden zu erkennen, was mich wütend macht. das habe ich erkannt. im moment ist es meine mutter.

    irgendwann in begegnungen mit den menschen werden genau diese punkte auch bei anderen bei mir diese reaktionen auslösen, das merk ich ja auch. darum ist es mir sehr wichtig, das ich mir selbst klar darüber werde, wer ich bin, was ich mitbringe um dann auch in begegnungen mit meinen freunden zb handlungsfähig zu sein, beschreiben zu können, was in mir los ist und was mich so handeln lässt.jeh mehr ich über mich und mein gefühlseben, meiner prägung ich mich ausseinander setze, mich selbst auch kennen lerne desto besser kann ich dann auch ohne mauern begegnungen mit anderen menschen zulassen. das ist mir sehr wichtig, denn ich will nicht weiter leben, in isolation und hinter mauern, die mich hindern am leben teil zu nehmen.ich möchte ja ein leben in freiheit geniessen können, leben können.

    nun ist das alles vorbei. ich habe für mich was dazugelernt. ich habe neue menschen kennen gelernt, gespürt, was in mir los ist. ich bin ewas traurig über den tot meiner oma, doch auch erleichtert und froh.nun heisst es für mich weiter zu machen. trauer spürte ich gestern keine, ich habe nicht geweint, ich habe es angenommen, das das leben irgendwann mit 94 jahren zu ende ist, und das es auch etwas erlösendes sein kann, wenn ein mensch, der die letzten jahre nur noch leiden musste, von uns gegangen ist.

    libe grüße melanie

    hallo linde,

    ich mochte den fasching noch nie. diese ausgelassenheit in der 5.jahreszeit, dieses so tun als ob, diese scheinwelt kann ich nicht verstehen. ich mag sowohl die betrunkenen nicht, als auch diejenigen, die sich das ganze jahr über so anständig nach aussen verhalten um dann gerade hier eine möglichkeit sehen, die sau raus zu lassen. von daher werden wir hier mit sicherheit zu hause bleiben und das ganze aus einer gewissen entfernung erleben.

    meine kinder mögen die umzüge sehr, wenn die jetzt ein bedürfniss hätten auf einen umzug zu gehen, dann würd ich dort hin fahren, mir das anschauen und wieder nach hause gehen ohne danach den drang zu verspüren danach in die festhalle oder in die kneipen zu gehen.das hab ich immer schon so gemacht und mir fehlt da auch überhaupt nichts.

    gruß melanie

    liebe nancy,

    ich kann mir vorstellen, das solche aussagen von ihm schon so etwas in dir auslösen können. mir würde sowas sicherlich auch heute noch angst machen. ich kenn das , meiner hatte auch eine zeit lang solche äusserungen gemacht. doch auch wenn dich das ganze jetzt so viel geld gekostet hat, was auch noch zusätzlich belastet und sicher eine mords wut auf ihn auslösen kann, es ist besser ruhe zu bewahren und sich dafon nicht zu sehr beeindrucken zu lassen.

    du machst deinen weg, auch wenn der nun viel geld kostet, bleib unabhängig. irgendwann zahlt sich das für dich aus.auch finanziell. auch solche hürden können überwunden werden.

    ich wünsch dir das.
    alles liebe melanie

    guten morgen bernd,

    was mir weitergeholfen hatte, war das reden über das was ICH erlebt hatte. meine mutter ist die alkoholikerin, mein vater der co abhängige. natürlich haben beide , da ich schon als kind mit diesen eltern, der suchtstruktur aufgewachsen bin, eine veranwortung für meine prägung. doch mir half es da nicht weiter ihnen eine schuld mitzugeben und mich darauf zu berufen, was ich für ne kindheit hatte. so schrecklich es auch war, als ich dann in ein alter kam, wo ich für mich selbst verantwortung übernahm, war ich ja diejenige die das was ich mitbekommen habe zu refflektieren und ändern zu können.

    es wurde erst dann für mich besser und klarer, zu verstehen WER ICH bin und weniger darüber nach zu denken WARUM ICH so bin. als ich feststellte, das da doch einiges an mir, meiner inneren überzäugung ungesund für mich ablief habe ich diese ungesunden anteile in mir soweit aufgearbeitet, das es mir heute nicht mehr so schwer fällt, meiner eigenen krankheit, der co abhängigkeit ein stop zu geben.

    du sagst es, egal woher ich komme, was meine eltern mir mitgegeben haben, es sind meine erinnerungen, es ist meine prägung und nur ich selbst habe dann die möglichkeit an mir selbst zu arbeiten. denn eins steht fest, die vergangenheit kann ich nicht ändern, aber ich kann heut danach schauen das ich ein unbeschwertes leben lebe. den ballast habe ich abgeworfen, schuldzuweisungen gibt es nicht mehr, dadurch wurde mein leben für mich einfacher.

    wenn ich das nicht verstanden hätte, wäre ich heute sicher immer noch dabei mich im kreis zu drehen und anderen die schuld an meinem elend zu geben. doch damit würde ich meine co abhängigkeit nur weiter leben und darin immer weiter selbst kaputt gehen.

    ein elend gibts nicht mehr. ich bin grössten teils wieder glücklich im leben und kann für mich selbst sorgen. ich habe gelernt mich anzunehmen als die persönlichkeit, die sicherlich einiges in ihrem leben erlebt hat. ich nehme mein erleben mit und sehe darin die chance für mich daraus gesund zu wachsen. es war nicht alles nur schlecht und ich fand herraus, das aus all dem schlimmen auch was positives wachsen kann.das kann denk ich mir jeder schaffen. darum geb ich dir das hier noch mit auf deinem weg.

    viele grüße melanie

    hallo harry,

    was hällt dich dafon ab die prinzessin von ihrem tron zu stürzen und sie damit dort hin zu bringen, wohin sie gehört, in das reale leben. wenn sie das dann nicht packt und die therapie nicht als chance nützt wär das dann schliesslich ihr problem und nicht deins. das leben ist nunmal kein ballsaal, und du kein prinz. sie demnach auch keine prinzessin. meisst hilft es nur, den menschen spüren zu lassen, wohin er gehört, und das am eigenen leib.

    gruß melanie

    hallo bernd,

    ich frage dich nun ganz ehrlich, würde es etwas für dich in deiner person ändern, wenn du all diese fragen beantworten könntest?

    war dein vater, den du als vater erlebt hast, erzäuger hin oder her, er ist und bleibt was er ist,denn er hat dich dein leben lang als vater begleitet, dir ein guter vater?

    die alkoholsucht zu verstehen, was bringt dich daran weiter?

    möchtest du nicht lieber herausfinden wer du bist, als zu erforschen was andere um dich herum getan haben?

    das sind die fragen dich mir kommen, wenn ich dich so lese.
    lieben gruß melanie

    hallo bernd,

    was deine träumae angeht, ich kenn mich zu wenig mit traumdeutung aus. daher kann ich dir dazu nichts schreiben.

    das mit deiner mutter, da frage ich dich mal direkt, was hat das was sie getan hat mit dir zu tun?

    gruß melanie

    hallo mathias,

    was bedeutet "ich wills "nur" mitteilen?" ich denke wenn du hier schreibst hats nicht nur den hintergrund etwas mitzuteilen. belastet dich das denn, es wurde ja immer wieder erwähnt das du zwar trockener alkoholiker bist aber auch co anteile lebst. wie gehst du denn als co mit dem hintergrund selbst zu wissen, weil du alkoholiker bist, denn für dich um?

    ich weiss selbst wie schwer es für einen angehörigen ist, loszulassen, es tut ja dennoch weh!
    wie gehst du mit dem gefühlsleben in dir um?

    lieben gruß melanie

    liebe monty,

    ganz ehrlich, ich wünsche mir nichts sehnlicher als das meine eltern mich in zukunft richtig schön in ruhe leben lassen. gestern der anruf nach all dem zoff mit meiner mutter wieder bändesprechend. sie gab mir bescheid wann und wo die beerdigung ist, ob ich komme. ja ich komme mit den kindern. wie ich hinkommen würde? mit dem auto meines bruders, das ich gerade hier habe. platt war sie , konnte nichts sagen. ich verabschiedete mich, dankte ihr für die informationen.

    es ist der immerwährende ablauf, erst bekomm ich ne standpauke, weil ich nicht funktioniere. dann nachdem ich ihr klar zu verstehen gegeben habe, das ich mit mir nicht so umspringen lasse kommt dann zuckersüsses von ihr.

    meine ruhe will ich haben und die bekomme ich nur, wenn ich mich darauf nicht weiiter einlasse. in zukunft werden telefonate noch kürzer gehalten. inhaltlich nur noch bagatelles, kurz knapp und dann auflegen.zuckerbrot und peitsche hatte ich zu genüge, das bin ich mir wert heute nicht mehr mitzumachen. ein ganzen bruch wird es warscheinlich nie geben, doch will ich auch nicht mehr im streit und stress weiter leben. ich will meine ruhe und das kann ich wohl nur haben, wenn ich mich auf dieser ebene nicht mehr mit ihr begeben werde.

    ich bin mir heute sicherer wie ich es jeh war, dass ich meine eltern heute nicht mehr zum leben brauche, weil ich weiss was ich kann. wenn die mich brauchen, dann werden sie gegen die wand rennen, ich habe hier keinen bedarf mehr hilfestellung zu geben. im grunde war es gut, diese aktion zu machen um für mich zu erkennen, wie wichtig es ist noch weniger hilfestellung zu geben. nämlich die gleich null. auch hier nehm ich mir schon seit längerem vor, das klappt auch schon sehr gut, weder einkäufe, noch besorgungen. keine fahrten zum arzt oder zur apotheke. kein entsorgen ihres mülls in ihrem haus. alles ihre sache.es wird noch eine hürde zu nehmen sein, denn mein opa lebt auch noch und es wird bald schon der nächste sterbefall in der familie geben.

    ich habe das schon geschafft, mich aus dem ganzen raus zu halten und auch in zukunft bleibe ich beim mir inzwischen gar nicht mehr schwer fallenden nein zu bleiben.mein vater ist daher auch stink sauer auf mich. denn nun hat er diese aufgaben zu meistern. eben da wo sie hin gehören. bei diesen beiden menschen, die ihr eigenes leben haben und nun schauen dürfen, wie sie sich wo anderst hilfe suchen und finden.

    mir ist klar geworden, selbst wenn die beiden zusammenbrechen würden, das ist nicht meins. ich habe dabei keinerlei verantwortung zu tragen, hab mich befreit aus dem gefühl der schuld. natürlich werden von deren seite immer weiter diese ganzen punkte an mich herangetragen, sie versucht es immer wieder. doch ich merke auch, wie sehr ich für mich selbst da stehen kann und sagen kann, das all diese vorwürfe die an mich ran getragen werden an mir abprallen. ich habe es soweit geschafft das ich es nicht mehr aufnehme, ich lass ihr das und sage hierzu nur noch eins: es ist mir egal was du von mir denkst, denn ich weiss ich habe für mich das richtige getan.

    einen schönen tag euch allen
    lieben gruß melanie

    lieber harry,

    als erstes zur erklährung, alkoholiker sind krank, es ist eine krankheit die ich hier nicht als willenschwäche sehe.

    der vergleich mit dem krebspatienten hinkt. ich hatte krebs. ich habe weder irgendwas konsumiert, von dem ich wusste es schadet mir, noch habe ich irgend etwas dazu beigetragen, was den krebs in mir auslöste. der krebs hat mich mit sicherheit nicht in meiner persönlichkeit verändert gehabt.da ich eben weder veratwortlich für den krebs war, ihn also nicht beigeführt hatte und mich auch in meiner persönlichkeit nicht verändert hatte kannst du nicht alkoholismus mit diesem vergleichen.

    doch wer alkohol konsumiert sollte wissen worauf er sich einlässt, es gibt genug aufklährung und informationen über alkoholismus. jeder hat irgendwann dafon gehört. diejenigen die behaupten das sie das nicht wussten haben meiner meinung nach eine grundliegende wissenslücke, entweder sind sie nicht in der geistigen lage zu verstehen, oder sie haben irgendwo auf ner insel gelebt.

    jeder der alkohol konsumiert, dies sehr häufig tut ist ja schon ein gewohnheitstrinker und das ist schon eine form des alkoholismus. ob sich dann die sucht entwickelt weiss derjenige doch gar nicht.

    was ich beobachtet habe ist die tatsache und die einstellung von vielen menschen in meinem bekanntenkreis gewesen "mir wird das nicht passieren". demnach ist es doch zurrückzuführen, das jeder der alkohol konsumiert sich freiwillig dieser gefahr aussetzt und ausblendet das da tatsächlich eine gefahr dafon ausgeht.ich meine nun genau darin liegt ja mit die verantwortung die jeder für sich selbst trägt.

    zum thema hass und liebe sei dir eins gesagt sein. durch die persönlichkeitsveränderungen durch den missbräuchlichen umgang mit alkohol verändert sich der mensch nachweislich. er ist nicht mehr er selbst, wird zur marionette seiner sucht.

    durch sein verhalten das er durch den alkoholeinfluss immer mehr entwickelt, meisst ja ein durch die sucht, den drang nach alkohol verbunden, die selbstwahrnehmung gestört kann der ein oder andere sich so verändern, das er nicht mehr als liebenswert und nett bezeichnet werden kann.

    ich hasse nicht den alkohol, auch hasse ich nicht meine mutter oder meinen ex mann. ich verzweifelte und stand hilflos daneben, wurde zum mitspieler dieser sucht.gehasst habe ich das verhalten das daraus resultierte, nicht den menschen.

    zudem kommt noch, das der mensch der diese sucht lebt mit garantie niemals aufhört zu saufen, wenn ich mich da noch um ihn kümmert. das ist ja das schlimme an dieser suchtkrankheit. jeh mehr ich mich selbst um den akloholkranken kümmer werde ich mit in diese sucht reingezogen. ich helfe ihm nicht und gehe eher in gefahr selbst zum co abhängigen zu werden.

    um meine eigene wahrnehmung dann zu bekommen, zu erkennnen das ich co bin habe ich auch lange zeit gebraucht. genauso einen tiefpunkt, genauso die erkenntnis selbst krank zu sein und nicht meine mutter oder den ex partner vorzuschieben.erst als ich erkannte ich bin selbst krank und mir hilfe für mich holte konnte ich aus diesem gedankenkreis, der sich bei mir nur um das wohl meiner mutter oder des ex partners drehte, herraustreten und erkennen das ich hier keinem der beiden helfen kann. das es sogar dringend notwendig für mein eigenes wohl ist ihnen den rücken zu zu drehen und sie machen zu lassen.sie haben ihre eigene veratwortung für ihr leben und entscheiden nun selbst wie sie weiter leben wollen.dabei half mir die akzeptanz der krankheit.

    lieben gruß melanie

    hallo emty

    Zitat

    Ich hatte letztens Besuch von einem Bekanten der hat mir erzählt, das xy ihn nach meiner neuen Tel.nr. gefragt hat, er hat sie ihm aber nicht gegeben

    ich frag dich mal eins: warum machst du dir dazu so viele gedanken?

    der bekannte hat doch gesagt, das er deine nummer nicht gegeben hat. dann kasst du doch getrost nen punkt setzen und dich da nicht weiterhin irgendwelchen gedanken über deinem ex nachhängen.

    es wird immer wieder in deinem leben menschen geben, die dich entweder über den ex fragen, wie es ihm geht oder dir was von ihm erzählen. wenn dich das jedes mal aus der bahn bringt wirst du doch niemals frei sein.ich kenn das, ich werde häufig gefragt wie es ihm geht. meine antwort:" ich weiss es nicht wie es ihm geht ich habe keinen kontakt zu ihm." oft kommt die frage"ja warum, ihr habt zusammen kinder?" mein kommentar "er hat auch keinen kontakt zu den kindern"alles andere an fragen würge ich ziemlich zeitgleich ab, es ist nicht wichtig darüber weiter zu reden und zeit zu verschwenden. dann können gespräche über was anderes weitergeführt werden.

    es langt halt nicht nur keinen kontakt zu ihm zu halten, sondern auch über die anderen den kontakt ab zu brechen. :wink:

    alles liebe melanie

    hallo harry,

    ich denke auch, du kannst machen und tun, wenn du dies aufgrund dessen tust, damit sie sieht, es geht auch anderst ist das ein co abhängigen verhalten. wenn du keinen alkohol magst, ihn nicht trinkst weil es dir damit besser geht sieht die situation anders aus. du bist nicht vorbild für eine erwachsene person, lediglich für kinder sollte es so sein. denn wenn sich zwei erwachsene menschen begegnen haben sich beide auf gleicher augenhöhe zu begegnen. jeder hat das gleiche recht und die gleiche pflicht um sich selbst zu kümmern und nicht durch das eigene verhalten zu glauben etwas beim anderen verändern zu können. damit macht sich der eine erwachsene abhängig vom anderen erwachsenen, stellt sich womöglich über ihn und fängt an über ihn zu bestimmen.

    das du alkohol hassen anfängst zeigt, das du dafon emmozional abhängig bist. du legst dein leben in die hand des alkohols. alkohol ist eine flüssigkeit, ein getränk, ein ding das man nicht hassen muss. wichtig ist da nur, das jeder lernt damit umzugehen und dies in einem gesunden masse zu konsumieren oder auch nicht zu konsumieren.

    jeder mensch hat das recht so zu leben wie er es möchte, hat es selbst in der hand die eigenen verantwortung für sich und sein leben zu sehen erkennen und zu leben.dabei ist es wichtig zu erkennen, das keiner das recht hat über einen anderen zu bestimmen. wer trinken will, der darf trinken, das kann ihm keiner verbieten.

    lieben gruß melanie

    hallo monty,
    klar, ich hab den kontackt zu meiner mutter vollkommen von mir aus abgebrochen. von mir gehts nicht aus, ich suche keine nähe mehr, weil ich spüre das mir das nicht gut tut.ich weiss es ja und setze das schon seit langem in meinem leben um.ich habe mich inzwischen auch so organisiert, das ich so wenig wie möglich dieses auto brauche. mache vieles mit dem bus oder, wenn das wetter es wieder zulässt, mit dem moped.auch freunde habe ich informiert die bereit sind meine notwendigen fahrten mir abzunehmen.

    ich suche seit ewiger zeit nach einer wohnung in der ortschaft, in der meine kinder zur schule gehen, um dadurch diese "überfälle" meiner mutter zu verhindern, die stattfinden, wenn ich nicht ans telefon gehe sie mir dann die bude stürmt. leider finde ich nichts das ich finanzieren könnte und unserer notwendigen grösse entspricht. ich würde tatsächlich dieses haus hier aufgeben wenn ich eine 4 zimmer wohnung dort finden würde.

    im moment sieht die ganze situation so aus, das mein bruder durch einen unfall nicht auto fahren kann. er hat mir nun sein auto zur verfügung gestellt, werde ihn hier und dort zu seinen terminen hin fahren, kann dadurch nun erst einmal luft schnappen und brauche daher den autoschlüssel nicht mehr von meinen eltern holen. das befreit mich auch einwenig, gibt mir luft.ich werde sicherlich einige wochen dieses auto haben können, da seine operation erst in ein paar wochen ist.

    nun habe ich nur noch diesen termin, die beerdigung meiner oma durch zu stehen und habe hinterher mit sicherheit keine lust mehr bei meinen eltern auf zu tauchen, warum auch, ich muss ja nicht mehr dort hin gehen.das wetter wird besser und selbst wenn ich meinem bruder das auto wieder bringe habe ich dann die möglichkeit moped zu fahren.

    es ist schon so, das ist die mutter, doch ich weiss auch, das es für mein leben wesendlich wichtiger ist mich um meine dinge selbst zu kümmern. meine freunde sind nun meine familie, auf die kann ich mich wesendlich besser verlassen.das funktioniert.also habe ich nur noch dann etwas mit meinen eltern zu tun, was wie im moment einfach eine familiäre angelegenheit ist. was mir stinkt ist, das es eben immer wieder etwas fammiliäres gibt und ich mich nicht vollkommen aus dem ganzen raushalten kann. denn es ist mir wichtig meiner oma noch das letzte geleit zu geben und ich kann es nicht verhindern da auch die begegnung mit meinen eltern zu haben. ichbin auch schon am überlegen nur zur beerdigung zu gehen und hinterher wieder zu gehen.

    im grunde ist für mich eins ganz wichtig. den kontakt zu meinen eltern, besonders zu meiner mutter, aber auch zum vater, der als co abhängiger ja ihr den rücken frei hällt, auf ein totales minnimum zu reduzieren. wenn dieses minnimum dann noch für mich nicht mehr so zur zerreisprobe wird und ich es in aller ruhe dann erleben kann, bin ich denk ich mir soweit aus der ganzen geschichte raus gegangen, dann hab ichs geschafft mich komplett zu lösen. das ist mein ziel das ich habe.

    liebe grüße melanie

    ps noch ein gedanke dazu:

    bei dem vater meiner kinder ist die situation eine vollkommen andere. hier scheint es keinerlei emmozionale verbindung mehr zu geben. hier spür ich keine wut, keinen trotz, keinen zorn mehr. da bin ich wesendlich stabiler und weiter als bei meiner mutter.

    liebe nici,

    danke für deine beileidswünsche.

    nun sind einige tage vergangen. ich habe meine ruhe gefunden und konnte dadurch auch meine erinnerungen hochkommen lassen, die ich mit meiner oma hatte. es waren schöne erinnerungen aus meiner kindheit, doch emmozionales war nicht dabei, ich spüre zu iher kaum eine verbindung, das macht mir das trauern um diesen menschen etwas leichter.

    die ganze geschichte hat in mir wieder altes hoch geholt. ich hatte tate tatsächlich kurzfristig eine erleichterung gespürt, das das mit meiner oma nun ein ende hat, durch ihren tot etwas positives bewirkt. doch jetzt im nachhinein merke ich, wie sehr ich da wieder in alten mustern gedacht hatte. es ist nicht relevant ob der mensch aus dem leben geht, der vermeindliche ursache der probleme ist, die ich habe. ich habs in nem anderen tread gerade geschrieben, wichtig ist es bei sich zu bleiben.

    Zitat

    Und das mit deiner Mutter...Sie will Dich zu sich locken, und das mit allen Mitteln. Und so lange Du das nicht mitmachst,
    machst Du Ihr es eh nie recht. Deshalb gut, dass Du da Dein Revier absteckst und auch in schwierigen Situationen keine Grauzonen zulässt.

    kurzfristig habe ich es zugelassen, einen augenblick tatsächlich gedacht hier könnte sich was positiv ändern. ich dachte wieder einmal, wenn meine oma, die meiner mutter das leben schwer machte nicht mehr ist kanns meiner mutter wieder gut gehen.

    kurzfristig, einen moment, bis ich dahin kam, wo ich heute stehe. denn heute ist mir bewusst das das genau die gedanken sind, die mich in meiner coabhängigkeit gehalten hatten.

    das meine mutter nun den kontakt zu mir aufleben lassen möchte war mir sicherlich klar. dafor hatte ich auch einen heiden respekt. respekt dafor wie stabil ich inzwischen bin um das so nicht zu zu lassen.meine in und her gerissennheit war, wie gehe ich selbst mit dieser situation um. mein bedürfniss ist ja nach wie vor das, das der umgang mit meiner mutter ein leibevoller ist.doch es ist mir unmöglich, denn ausgelöst werden heute noch in mir gefühle, die mit wut, trotz und zorn einhergehen.

    da ich aber heute keine bereitschaft habe mich weiterhin zu ärgern, das ich so wütend werde, lasse ich es auch nicht zu das sie mit mir weiteren kontakt pflegt. ich gebe zu, schöner wäre es tatsächlich von der wut mich zu lösen und in eine gleichgültigkeit zu kommen, die es mir möglich macht grenzen zu setzten ohne dabei aus der haut zu fahren.ich weiss momentan noch nicht ob mir das gelingt, es sind ja jahrzente gewesen die ich in coabhängigkeit lebte. vielleicht wird es ja besser, wenn die zeit vergeht und ich nach jahren der ruhe, der unabhängigkeit die ich mir ermögliche.

    auf der anderen seite, wenn ich meine wut betrachte und diese akzeptiere und annehme als teil meiner menschlichkeit kann ich auch diese zulassen. ich denke im moment ist sie ein teil den ich brauche, ohne diese wut hätte ich warscheinlich nicht die konsequente art einen punkt zu setzen.

    das ist ein hin und her gerissen seit zwischen dem bedürfniss liebevoll mit ihr umgehen zu wollen , es aber nicht zu können, das ich die wut brauche um meine distance zu ihr zu bewahren, sie mir vom leib zu halten.

    die frage für mich wirft sich hier auf, wie kann ich distance halten ohne diese wut zu spüren in einem liebevollen umgang, der dennoch sehr konsequent ist?

    da schau ich mir mal die wut genauer an. wann spür ich diese wut? dann wenn ich merke, das aussagen von ihr mich pieksen. also bin ich ja nicht wirklich ganz frei von ihrem einfluss. denn wäre ich total frei dafon, tatsächlich stabil genug, würde ich mich ganz und gar so annehmen wie ich bin, dann wäre diese wut nicht vorhanden.ich werde von ihr niemals als diejenige angenommen die ich bin. das weiss ich.warum ist es dennoch so wichtig für mich als tochter ?weil mich die wut dahin bringt mich von ihr zu distancieren, mir gelingt es nicht das ohne diese wut. schon allein das bringt mich ins grübeln, ich weiss wer ich bin, was ich alles kann. doch sobalt ich von ihr höre wie blöd ich doch bin komm ich ins schwanken, verletzt mich das,es sind alte wunden die wieder schmerzhaft zu spüren sind.demnach lasse ich einen teil noch zu um wütend zu werden um dann wieder die fähigkeit zu bekommen mich von ihr zu distancieren.

    wann spür ich die wut noch? dann wenn ich merke das durch diese aussagen von ihr ich mich darin wieder finde, das sie mich zu sich zieht, ich spüre wie es mir kraft kostet mich in ruhe in der distance zu halten.weil ich so viel kraft brauche werd ich zudem noch wütend.

    wiso mach ich das eigendlich alles so mit? aus gewohnheit.eine strategie die mir bisher geholfen hat. ich hab noch nicht herrausgefunden welche strategie es gibt eben das programm so nicht mehr laufen zu lassen.meine einzige lösung ist es für mich sorge zu tragen und zu schauen das ich solche situationen so selten wie möglich erlebe. darum hier ganz klare ansage, keinen kontakt es tut mir nicht gut, also auch keine grauzonen.und die akzeptanz das das was ich als strategie anwende zwar enorm anstrengend ist und gegen mein bedürfniss arbeitet, dennoch ein lebensnotwendiger punkt für mich in meinem leben ist.

    lieben gruß melanie