Beiträge von Melinak

    hallo zusammen,

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    Bei mir und meinem Ex war es auch so, daß er bei dem Thema über seinen Alkoholkonsum abblockte und auch total ausrasten konnte, bei dem Thema Alkoholkonsum anderer lief er zur Hochform auf, weil er damit "zeigen" konnte, daß es bei ihm doch ganz harmlos sei und alle anderen viel schlimmer sind. Mir wurde immer als schlechte Eigenschaft vorgehalten, daß ich keinen Alkohol trinke (ich mag es nicht). Ich habe dann das Thema außen vor gelassen und er hatte seinen Willen: in Ruhe trinken (oder besser saufen?).

    bei mir war es ähnlich, da meine mutter alkoholikerin ist konnte es passieren, das beim ansprechen vom thema alkohol und alkoholiker meine mutter dauernd von meinem ex mann redete und mein ex mann von meiner mutter. beide meinten der andere ist a schlimmer, da schob der eine das problem auf den anderen dabei waren beide genau gleich!zum schluss war ich die blöde die alle hier zu alkoholikern stempelte, da drehten sich alle im kreis.

    ich bin ausgebrochen, es hat keinen sinn darüber weder mit dem einen noch mit dem anderen zu reden und überzäugungsarbeit zu leisten. mir tat es nicht gut, ich durfte erkennen das beide ihren eigenen weg machen werden, egal mit oder ohne alkohol aber auf jeden fall ohne mich!

    lieben gruß melanie

    liebe so anders,

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    Darf ich fragen wieviele Monate/Jahre
    es gebraucht hat, um so zu fühlen&denken?

    ich kann dir leider dazu nicht pauschal eine antwort geben. ich denke es kommt ganz darauf an, wie bereit jeder für sich ist an dem zu arbeiten, sich einbringt, umdenken lernt.wenn du bereitschaft dazu hast,kann es von tag zu tag besser werden.

    sich selbst zu spüren, die eigenen bedürfnisse vorne anzustellen ist sehr ungewohnt, ziemlich neu. ich kann dazu erzählen das ich ne heiden angst entwickelte, bin ich persönlich ein kontrollfreak, brauchte sicherheit. deine frage nach "wie lange dauert es" könnte auch solches kontrollverhalten sein, das du dir sicher bist, in dem und dem zeitrahmen wird es mir gelingen. ich bin mir sicher dass es gelingen kann, jedem von uns. aber wie lange es dauert ist von jedem selbst abhängig!

    ich würde sagen du bist ja schon auf dem besten weg dahin,zu dir selbst zu finden. mach dir keinen druck, lass es laufen und plötzlich bist du bei dir, es ist im grunde ganz einfach! :wink:

    alles liebe melanie

    liebe so_anderst,

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    Selbstliebe & wert sind mir ein Fremdwort,
    denn NIEMAND brachte mir bei das ich wichtig
    & tatsächlich wertvoll bin!

    mir gings nicht anderst, auch mir brachte das keiner bei, das ich mich selbst lieben darf. nun sind wir beide aber in einem alter, wo wir anfangen sollten uns unabhängig zu machen von all dem was gewesen ist!wir sind erwachsen und keine abhängigen kleine kinder mehr.

    in der unabhängigkeit die wir leben dürfen als erwachsene menschen durfte ich das erste mal lernen mich selbst zu sehen, mich anzunehmen,mich vom kleinen mädchen zu verabschieden. ich durfte lernen, mir selbst wert zu sein, mich wichtig zu nehmen, damit wuchs auch das gefühl der eigen liebe von ganz allein!!!komplett für mich ohne einfluss von aussen (suche lanch liebe von anderen) habe ich für mich entdeckt das ich ein ganz besonderer mensch bin, den wenn ich mich annehme wie ich bin, mit all meinen fehlern und auch stärken die ich entwickelt habe. ich bin einzigartig, ein liebenswerter mensch. das zu sehen gibt mir die motivation mich nach und nach wieder nach aussen zu wenden. denn seitdem brauch ich die liebe von aussen nicht mehr. ich trete daduch ganz anders auf, weil ichs nicht nötig habe von aussen liebe zu bekommen. ich kann mir ja schlussendlich die menschen aussuchen die mir gut tun. die anderen, dürfen ihr leben weiter leben, wie sie es möchten, ganz ohne mich. da bin ich mir selbst so viel wert hier nicht mehr zu betteln, mich zu verbiegen nur um geliebt zu werden. ich liebe mich selbst, mehr brauch ich nicht.es ist ein prozess den wir selbst in unserem alter noch lernen können! nur mut dazu, es funktioniert!

    alles liebe melanie

    liebe klaudia,

    schön das du anfängst dich um dich zu kümmern, was er macht sollte für dich erstmal hintergründig sein. unterstützung kannst du hier bekommen. doch dazu ist es auch für uns alle hier ehrlich gesagt wichtig zu lesen wie es dir momentan geht. klar, du kannst das alles auch für dich hier allein sortieren, musst dich nicht öffnen.nur dann ist es mit den rückmeldungen sehr schwierig. :wink: ich möchte dich gern motivieren mehr bei dir zu schreiben. :wink:

    alles liebe melanie

    lieber frank,

    Zitat

    daraus gelernt zu haben "warum habe ich getrunken?",oder "war ich nur glücklich wenn es weh´getan hat?".Diese beiden Fragen sind so komplex,das diese nicht spontan beantwortet werden können.(aus meiner Sicht )

    das stimmt, spontan können diese fragen nicht beantwortet werden. doch beide fragen beinhalten einen sehr wichtigen hintergrund. es bedeutet nämlich in sich zu gehen und mal genauer hinzuschauen, wer bin ich, wiviel wert bin ich mir heute es nicht mehr zu tun,wo sind meine grenzen heute zu setzen.wie stabil ist meine persönlichkeit heute da nicht mehr reinzurutschen. dazu ist es ja unbestritten wichtig sich zu stabilisieren, ehrlich zu sein.ein ganzer haufen arbeit an sich selbst und eine prima chance sich mal selbst kennen zu lernen!vor allem bei sich bleiben und sich an bestimmte vorgaben zu halten, die hier ja sehr gut aufgeschrieben sind, an du dich ohne wenn und aber auch gerne halten kannst. :wink: nochmal viel spass dabei!

    lieben gruß melanie

    hallo frank,

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    Was ich auch desöfteren lese bei den Co-Abhängigen,das diesen oft oder gar immer geraten wird ->Trenne Dich von Deinem Mann / von Deiner Frau<-Die Alkoholkrankheit ist eine Krankheit jedoch nicht mit einer Pest zu vergleichen,doch so kommt es mir vor wenn ich in den Threads lese.

    das hier hatte mich veranlasst dir zu schreiben und die sicht einer co abhängigen zu schildern. du bist mir nicht zu nahe getreten, keinenfalls. danke trotzdem für deine entschuldigung!

    wir redeten sicherlich aus zwei verschiedenen perspektiven.
    ich werd mich weiter meiner coabhängigkeit hinwenden und du solltest dich wohl primär um deine trockenheit kümmern. :wink:


    lieben gruß melanie

    lieber frank

    was soll diese frage? möchtest du dich als alkoholiker frei machen von dem was geschehen ist?

    Zitat

    Daraufhin habe ich geantwortet.Den absoluten "Tiefpunkt" gesehen vom Alkoholiker - quasi die Spitze des Eisbergs.
    Ich bin kein Fan von "hätte,wäre,wenn",doch hier frage ich mich,wieso dann überhaupt eine Beziehung eingegangen ist,wenn doch im Vorfeld schon geringe Zweifel des Nichtnormalen Alkoholkonsums bewertet wurden.Ich meine Mal..."hätte" meine Damalige mir Ihr Suchtproblem geschildert (von Anfang an),dann "wäre" es bei einer Bekanntschaft geblieben.

    ich persönlich habe meinem damaligen mann bei der arbeit kennengelernt. zwei jahre hatten wir kontakt miteinander ohne dass alkohol eine rolle spielte!keine zweifel. hätte,wäre,was soll das? er fing an zu saufen da waren wir schon zwei jahre verheiratet so ein schmarn!!!!!!!das bringt mich nicht weiter! ich konnte nichts sehen, da war nichts zu erkennen, das fing viel später an zum problem zu werden oder steht es dem menschen auf der stirn geschrieben "vorsicht alkoholikertendenz?"

    ich blieb bei ihm noch 5 Jahre, machten therapien zusammen, das sind nun 10 jahre her als ich mich trennte. leider war ich als vorbelastete co abhängige nicht in der lage zu erkennen, das ich selbst auch krank war und da was mitgetragen habe.er ist nach seiner aussage heute immernoch kein alkoholiker!Was er heute für ein wrak ist konnte ich damals nicht vorhersagen, kannst du deine zukunft vorhersagen?

    und NOCHMAL zum VERSTEHEN: ICH SEHE TRENNUNG NICHT ALS TIEFPUNKT!ABER als notwendigkeit für mich als co abhängige mich aus der abhängigkeit zu BEFREIEN!

    für den alkoholiker bin ich als co abhängige seine möglichkeit weiter zu machen, das seh ich bei meiner mutter, deren mann seit jahrzenten als co seiner frau die stange hällt!!!!!!sie wird ihn nie erleben, wenn er weiter an ihrer seite bleibt und er wird niemals gehen, weil er seit jahrzenten sich an das leid gewöhnt hat. mir ist das nur beispiel genug meinen eigenen allerwertesten zu retten. mehr war in meiner aussage nicht drin, also interpretier nicht da was rein was nicht drin ist, ich bitte dich!

    so nun setz ich einen punkt hier, das pflücke ich jetzt mit dir nicht in einzelteilen ausseinander ums dann wieder zusammen zu setzen.das ist meine wahrnehmung, das was ich mir in langer zeit des mich mit mir ausseinandersetzen gelernt habe, über mich und meine coabhängigkeit , das wollte ich dir lediglich vermitteln und nicht drüber diskutieren! :wink:

    einen lieben gruß melanie

    hallo frank,

    Zitat

    Eine zwischenmenschliche Trennung sehe ich nicht als "Tiefpunkt" an,denn ich war letztendlich sehr froh darüber (im Nachhinein) das meine Damalige mich verlassen hatte.Diese Art von Tiefpunkten habe ich öfters erlebt und es brach mir keinen Zacken aus der Krone bzw. war es für mich keinen Grund weiterzusaufen.

    hab ich auch nicht behauptet, das das der tiefpunkt ist.
    :wink:
    es ist für mich als co der einzige weg gewesen MICH zu befreien!!!!!!!darum wird empfolen sich zu trennen, mir is doch im endeffekt inzwischen scheiss egal ob mein ex nun weitersäuft oder nicht!
    hauptsächlich wichtig wars mich zu trennen das ICH mich endlich wieder wohl fühle!!!!!!darum der FOKUS bei dem thema DER BLICK auf MICH als coabhängige und die empfelungen sich zu trennen.ICH hätte meine coabhängigkeit niemals aufgehört wär ich bei ihm geblieben!dabei wird der blick auf ihn dann irgendwann egal, der säuft weiter oder auch nicht, das hat mit mir dann nichts mehr zu tun. dann hab ich als co begriffen, er darf in seinem leben tun und lassen was er will.das die sicht einer coabhängigen.nur zum verständniss. :wink:
    lieben gruß melanie[/quote]

    lieber frank,

    Zitat

    Was ich auch desöfteren lese bei den Co-Abhängigen,das diesen oft oder gar immer geraten wird ->Trenne Dich von Deinem Mann / von Deiner Frau<-Die Alkoholkrankheit ist eine Krankheit jedoch nicht mit einer Pest zu vergleichen,doch so kommt es mir vor wenn ich in den Threads lese.

    dann meld ich mich hier aus der ecke co abhängigen und erklär dir von meiner sicht der dinge warum das so oft geraten wird!

    es kommen hier zum teil völlig verstörte coabhängige partner in den co bereich und fragen wie es weiter gehen soll. die leidensgeschichten sind oft halbseitig zu lesen. wir bieten den ankommenden an, sich selbst zu hinterfragen, in sich zu gehen. wollen sie so weiterleben oder wolen sie unabhängig leben. jeder co abhängige der sich auf den weg mach sich selbst wieder zu finden wird nach und nach bemerken, ihn hindert der trinkende partner am sich weiter entwickeln und am sich befreien von der co abhängigkeit.denn der alkoholiker braucht den co abhängigen genauso wie umgekehrt.

    so ist es notwendig sich vom nassen alkoholiker zu lösen, die entwicklung zeigt oft, das eine trennung unabdingbar ist um selbst wieder in ein suchtfreies leben zu kommen.es geht hier um die eigenen bedürfnisse, das eigene leben wieder leben zu können, das ist unmöglich wärend einer nassen suchtbeziehung! der fokus sollte dennoch immer auf sich selbst gelegt sein. jeder der zu sich selbst gefunden hat weiss das er um nasse alkoholiker einen riesen bogen machen sollte wie jeder trockene alkoholiker einen bogen um die alkoholischen getränke und speisen um nüchtern zu bleiben!!!!!
    zweitens ist es wichtig für den nassen alkoholiker, das sein co sich ihm abwendet, um endgültig an seinen tiefpunkt zu kommen, wie sonnst würde das gehen, wenn ein co ihm weiterhin behilflich ist beim weitersaufen?

    wie oft lese ich von paaren die aufgrund von rehamassnahmen sich freuten doch zusammen geblieben sind und meinten alles sei gut. monate oder jahre später tauchen sie hier wieder auf und schreiben, das der partner wieder einen rückfall hatte. wie gefährlich das für einen coabhängigen das ist möcht ich dir auch klar machen, denn häufig leiden die co abhängigen weiter unter ängsten, auch wenn der partner trocken ist.es ist immer ein risiko dabei.darum ist es auch für uns coabhängige wichtig eben die distance aufzubauen und ein eigenes unabhängiges leben aufzubauen!!!!

    ich sehe die krankheit alkoholismus als krankheit als auch die co abhängigkeit eine krankheit ist und nicht die pest. es gibt nur einen weg da raus, sich selbst zu sehen und sein eigenes leben in den mittelpunkt zu stellen. jeh mehr sich der coabhängige unabhängig macht um so weniger braucht er den anderen für ein gesundes leben. wenn der eine stehen bleibt im leben, muss es nicht gleich bedeuten das der andere, der sich weiterentwickeln möchte auch stehen bleiben muss, oft trennen sich da dann die wege!!!!!!

    lieben gruß und ein tip, setzt dich mit der coabhängigkeit auch einwenig ausseinander, vielleicht kannst du es dann besser verstehen!!

    melanie

    hallo und guten morgen zusammen


    danke für eure ideen. ich hab vor nem halben jahr mit ihm zusammen die wand blau gestrichen. die sieht jetzt total fleckig aus und das ergebnis lässt zu wünschen übrig.mein grosser hat zwei linke hände, grins,manchmal frag ich mich wie der es im beruf irgendwann schaffen soll zu arbeiten. er hatte ihn lange zeit deswegen eine psychomotorische therapie gemacht, leider nur mit mässigem erfolg. na ja, vielleicht versuchen wir das ganze nochmal, übung macht ja bekanntlich den meister!.....werden sehen was daraus wird. auf jeden fall spür ich das es mir wichtig ist da meinen ex nicht ins haus reinzuholen, ich bin froh um die ruhe, er hatte es gestern nicht mal geschafft meinem grossen zum geburtstag zu gratulieren....schau schau....nicht ungewöhnlich, ich geh dafon aus, das wir wieder ein jahr ruhe haben werden....grins.... :wink: ich sag nur, zum glück!!!! :lol:

    gestern war ich arbeiten und hab mir irgendwie beim lagern den rücken verdreht. mir zieht es in den linken arm und ich habe kopfschmerzen.bin gerade sehr froh das ich diese woche nicht mehr zur arbeit muss. ich hab immernoch so viele überstunden, dass ich kaum zur arbeit gehen muss.tja, ich habs ihnen immer wieder gesagt gehabt, passt auf und holt mich nicht wegen krankheit, es könnte passieren, das ich ewig nicht mehr arbeiten gehen muss.

    diesen monat hab ich auch schon wieder mehr gearbeitet wie es in den sollstunden geschrieben steht.na ja, nicht mein problem...grins...letztes jahr hatte ich dann fast 6 wochen am stück frei!

    bei so viel freizeit kanns einem nur gut gehen, mal schaun was ich heute so anstelle. ich war gestern noch abends beim einkaufen, geniale eingebung gestern gehabt so muss ich heute morgen nicht los. vor allem ich war ganz allein im laden!!!!! genial das werd ich zukünftig öfter machen!

    die wäscheberge sind weg!!!! hui da kann ich mich jetzt selber loben, alles stressfrei!!!

    alles liebe melanie

    Ps mir gehts heut innerlich richtig gut, wenn ich nur das ziehen im arm nicht hätte wärs noch besser... :lol:

    liebe zeter,
    gut mit deiner erklärung für liebe und hass kann ich jetzt auch besser verstehen was du meintest.

    klar ich reagiere heute nicht mehr so zornig wie es schon mal war. ich bin friedlicher geworden, ausgeglichener, ruhiger und zufriedener mit mir.das spiegelt sich in meinem verhalten auch wieder.

    früher war ich überfordert, ständig am limit unterwegs,ausgepovert und wesendlich wütender und zorniger weil mir alles zu viel geworden ist.darum reagierte ich häufig wesendlich wütender und ungehalten auf so manches, was mir heute regelrecht den rücken hinten runter geht.

    ich denke das sich lösen aus diesen strukturen und das finden der grenzen und das umsetzen lässt mich heut ganz anderst mit leuten umgehen. wenn ich merke mir wird etwas zu viel sage ich es offen und ehrlich dem anderen mir gegenüber. früh genug um das noch sehr ruhig und gemächlich dem anderen zu sagen. denn dann brauch ich erst einmal eine pause und forder die für mich ein.

    auch den kindern gegenüber bin ich inzwischen um hunert prozent ruhiger geworden. auch hier zieh ich früher grenzen, mache schneller einen punkt und das ist wesendlich besser für uns alle hier.es gibt klare regeln, abläufe und abmachungen an die sich alle, einschliesslich mir zu halten haben und es funktioniert prima!ja, du sagst es richtig wir hatten auch schon andere zeiten, respektlos, gewalttätig,hasserfüllt. das nehem die kinder als beispiel.

    schön das es seit der trennung, also seit 10 jahren hier bei mir zu hause ruhiger geworden ist. das ich hier den respekt den kindern gegenüber und anderen gegenüber als ein wichtigen bestandteil für positiven umgang mit anderen menschen pflegen kann.

    ich wünsche dir einen schönen abend
    liebe grüße melanie

    hallo klaudia,

    lach, ich bin seit zwei jahren im forum da hab ich inzwischen das zitieren gelernt....lol

    Zitat

    Und du hast Recht mein vater bestimmt immer noch mein Leben auch wenn ich persönlich im KOntakt mit ihm abgebrochen habe.Ich habe lange Jahre Therapie gebraucht, dass es mein Vater war der mein Lebenweise bestimmt hat und mir mein Selbstvertrauen genommen hat immmer noch tut wie es mir nun bewußt wird und nicht meine Mutter(leider kann ich es ihr nicht mehr sagen)

    ich bin zum beispiel mit 16 jahren von zuhause ausgezogen weil ichs nicht ausgehalten hatte. co abhängig war ich bis ich 39 jahre alt geworden bin. jetzt ist durch meine therapie dich ich machte und auch das lesen und schreiben hier im forum zumindest die co abhängigkeit soweit gestoppt, das es lebbar ist und ich inzwischen für mich allein klar komme. fragen bezogen auf das warum sie mir das angetan haben habe ich inzwischen für mich selbst beantwortet. es ist eine krankheit, die solche entwicklung bedingt. eine krankheit, die uns kindern schadet. doch heut sind wir erwachsen und dürfen uns von dem was passiert ist distancieren und unsere eigene persönlichkeit entwickenl und eine eigenveratwortung für unseren zustand übernehmen. :wink:

    auch ehrlichkeit und nicht mehr den mund zu halten nur um zu gefallen habe ich gelernt, daher meine direkte ehrliche art. :wink:

    danke für deine lobenden worte. :lol:
    alles liebe melanie

    hallo zusammen
    heut ist der geburtstag meines ältesten sohnes. er wird 16 jahre alt.

    meine güte wo ist die zeit geblieben? der junge mann ist inzwischen ein halber kopf grössser als ich, und ich bin wirklich nicht klein.schön ihn gesund wachsen zu sehen, er ist ein so hübscher junger mann geworden auf den ich stolz bin.

    erst die letzten tage habe ich es erfahren können wie gut es ist einen herranwachsenden jungen zu haben. da haben wir die komode aus dem keller geholt in sein zimmer im obergeschoss. zwei treppenaufgänge hoch. doch wir haben zusammen das bravorös gelöst. jetzt ist er zufrieden, sein zimmer ist nun eingerichtet, er hat sich richtig ins zeug gelegt um sich schön gemütlich zu machen.jetzt möchte er seinen vater fragen ob der zeit hat ihm das zimmer ordendlich zu streichen. bin da aber noch recht vorsichtig und frage mich ob das nicht besser jemand anderes macht.oder ich versuch mich selbst daran.ich frag da sicherlich besser jemand anders, noch bin ich nicht so sicher ob es gut ist ihn in mein haus zu lassen und hier zu helfen, auch wenn er es seinem sohn zuliebe machen würde.mir geht es einfach besser, wenn er sich bei uns nicht meldet.ich frag mal bei bekannten nach ob die jemand wüssten der das erledigen würde.damit fühl ich mich wohler.

    liebe grüsse melanie

    so nun schnell wieder zum thema zurrück, es geht hier im tread um das thema:" trenne ich mich vom alkoholkranken partner nur der kinder zuliebe?" wie wichtig bin ich mir dann selbst, wenn ich es den kindern und nicht mir zu liebe mache und welche gefahr kann dahinter stehen, wenn es nicht aus meinem eigenen inneren impuls herraus kommt, ich es mir zu liebe mache.

    es sind bisher sehr ehrliche meinungen geschrieben worden. einige scheinen erst nach der trennung und durch das lesen im forum hier dorthingekommen, sich bewusst zu machen wie wichtig ihr eigener innerer antrieb ist, sich für die eigenen seele zu lösen, da nicht die kinder zu benutzen, um eine trennung zu rechtfertigen.

    das bedeutet schliesslich eine eigenverantwortung für das eigene leben zu übernehmen.

    lieben gruß melanie

    liebe zeter,

    an und für sich ist das hier jetzt am thema vorbei, mir ist es aber wichtig nochmal was zu schreiben.

    Zitat

    Meine Einstellung ist, seid niemanden etwas schuldig, als nur einander zu lieben.
    Selbst wenn ich mich aus einer Situation entziehe liebe ich noch. Ich erfülle mein Herz nicht mit haß.

    ich kann nicht jeden menschen lieben. ich denke das kann ich mir auch eingestehen, das es menschen gibt, die ich wegen was auch immer einfach nicht mag. das muss ja auch nicht gleich hass sein, sonern ein nicht mögen.so wie du es beschrieben hast menschen nur noch lieben um nicht mehr hasserfüllt zu sein ist eine eigenschaft, die sehr in extremen denkt. ich kann auch nicht verhindern, das es hass gibt, indem ich versuche nur noch zu lieben. es ist nicht steuerbar, es sind nunmal innerliche gefühle die menschlich sind.

    doch eins ist sicherlich richtig. merke ich, das ich innerlich mit einem menschen in meinem umfeld nicht klar komme, und gefühle entwickelt habe, ihn nicht mag, dann werd ich das heute nicht mehr ändern. dann nehme ich das so an und werde diesem menschen nicht weiter begegnen. ich streite mich nicht mehr rum, ärger mich nicht mehr, stell mich nicht mehr selbst in frage,zieh und zerre an ihm und bettel nach liebe. das gehört der vergangenheit an.

    es gibt genügend menschen um mich herrum bei welchen es mir besser geht, ich symphatie empfinde, mit ihnen kann ich umgehen, da brauch ich die nicht, zu welchen ich unangenehme gefühle entwickelt habe. :wink:

    zudem kommt, dass ich meine eltern nicht hasse, ich liebe diese beiden nach wie vor. auch meinem ex mann konnte ich inzwischen vergeben, es ist kein liebe mehr , doch ich habe ihn gegenüber keinen hass.es ist gefühlte gleichgültigkeit, etwas neutrales was ich für ihn empfinde.
    lieben gruß melanie