Beiträge von maria44

    Hallo Murmeltier,

    Ich hab hier etwas reinkopiert aus deinem anderen Thread

    Zitat

    Normalerweise kann ich gut damit leben, ich habe kein Bedürfniss nach Alkohol, auch in Gesellschaft stört es mich nicht. Da ich aus einem Trinkerumfeld komme, bin ich es gewohnt dass neben mir Alkohol konsumiert wird, es stört mich nicht.

    Du hast ja auch das geschrieben

    Zitat

    Jetzt schleicht sich langsam der Alkohol zurück in mein Umfeld, dort eine Gartenparty, hier ein gemeinsamer Abend der Fußballfreunde meines Mannes bei uns zuhause mit... ihr könnts euch denken, jeder Menge Alkohol.
    Ich bin dann quasi gezwungen in meiner eigenen Wohnung/meinem Garten die Flucht zu ergreifen, meine Familie ist zwar stolz auf meine Trockenheit, doch sie ist sich der Gefahr eines Rückfalls nicht bewusst.


    Vielleicht hast du ja deiner Familie/Partner auch nicht deutlich gemacht wie wichtig ein Alkoholfreies Umfeld für deine Trockenheit dein Leben ist? und dein Alkoholproblem vom Tisch ist weil du ja kein Problem hast wenn Alkohol auf dem Tisch ist?
    Hast du innerlich vielleicht doch ein Problem damit wenn du vom Alkohol umgeben bist?
    und du dir der Gefahr eines Rückfalls nicht bewusst bist?

    LG
    Maria

    Hallo Murmeltier,

    Das verstehe ich jetzt nicht so, sei mir nicht böse, gemeinsamer Haushalt wegen der Kinder ist ja OK, getrennte Wohnungen auch gut, aber warum muss du dann flüchten? wenn du weiß dass die feiern bleib doch bei dir, gemeinsamer Haushalt heißt doch nicht gleich auch gemeinsame Fußballabende oder wie muss ich mir das alles vorstellen?

    LG
    Maria

    Hallo Murmeltier,

    ich habe am ersten Tag als ich mich hier angemeldet habe, meinem Partner gesagt dass ab dem Tag die Wohnung Alkoholfrei ist, weil ich Alkoholikerin bin.
    Da kamen solche Sätze wie du doch nicht, glaub ich nicht, dann trink weniger usw. das was ich gesagt habe war aber keine Bitte, es war eine Forderung eigentlich hatte er ja auch genug mitbekommen und trotzdem kamen solche Sätze.
    Ich habe gesagt dass ich kein Problem damit habe wenn er irgendwo nur nicht zu Hause mit seinen Kumpels trinkt, (mein unbewusster Fehler oder ich machte mir etwas vor).
    Mir ging’s mittlerweile ganz gut ich habe hier im Forum an mir gearbeitet wurde immer stabiler und dann kam auch mein Partner irgendwann betrunken nach Hause, die ganze Wohnung stank nach Alkohol, aber es machte mir ja nichts aus(meine Gedanken) paar Tage später bekam ich als ich Unterwegs war so ein Suchtdruck dass ich stehen bleiben musste, ich zitterte am ganzen Körper, ich bin nicht mehr einkaufen sondern nach Hause gegangen weil ich panische Angst bekam und war auch richtig geschockt weil ich nicht wusste warum das mit mir passierte, erstmal hier im Forum wurde ich darauf aufmerksam gemacht, ab da wusste ich das auch solche Situationen für mich eine große Gefahr sind und das ich Grenzen ziehen muss noch größere als ich mir eigentlich vorstellte, um mich, meine Trockenheit, mein Leben zu schützen ohne Kompromisse.

    Gruß
    Maria

    Hallo Nici,

    ich weiß dass einer Arbeit zu finden nicht einfach ist, aber suchst du denn eine zum Beispiel zweite Arbeitsstelle oder kommt eine Leihfirma in Frage? bist du Arbeitslos gemeldet?
    Das wird ja auf dich zukommen wenn du erwerbsfähig bist, bei 400€ und insgesamt 3 Personen wird auch Wohngeldzuschuss denke ich nicht ausreichen, wenn der Vater kein Unterhalt zahlen kann. Jugendamt springt da so weit ich weiß nicht mehr ein für die Kinder.
    Erkündige dich bitte sehr genau zum Beispiel auch bei Caritas, die Arge guckt da ja schon ziemlich genau wenn es die Größe geht oder wie teuer die Wohnung ist.

    Gruß
    Maria

    Hallo Thomas,

    ich habe schon Trinkpausen gemacht, ich wurde beim trinken erwischt und mir drohten Konsequenzen, mir wurde eine Therapie aufgezwungen die ich aber auf keinen Fall machen wollte, ich habe sofort aufgehört zu trinken, mit dem Hintergedanken aber wenn ich nicht mehr unter Beobachtung stehe kann ich wieder und so war es auch.
    Andere Trinkpausen in den vielen Jahren waren auch aus Gesundheitlichen Gründen, ich habe getrunken, ging es mir schlecht hörte ich auf, ich habe mir auch in diesen Momenten geschworen nie wieder zu trinken, weil mir eben so schlecht ging aber das war’s ja auch schon. Ich habe mich mit meinem Alkoholismus nicht auseinander gesetzt ich war auch keine Alkoholikerin(mein Denken) wusste nicht was Trinkpassen oder Rückfälle sind, Alkohol war weiterhin vorhanden, ich dachte einfach ich höre auf zu trinken und gut ist, irgendwann kamen aber wieder die Gedanken“ dir geht es ja gut, du hast ja alles im Griff, ein Glas schadet nicht usw. also kannst du wieder, mit dem festen Willen mein trinken richtig gut zu kontrollieren damit mir nicht wieder schlecht geht oder ich kein Streit provoziere oder ein Blackout habe, das ging ja nicht es wurde nach jeder Trinkpause ja schlimmer.

    Gruß
    Maria

    Hallo Xenica,

    Ich habe die Zeit! um eine Flasche zu kaufen muss erst gehen bin ich schon da, muss ich erst die Hand ausstrecken und sie nehmen, in der Wagen/Korb rein tun, in die Kasse gehen unter umständen noch eine Schlange stehen, bezahlen, das ist die Zeit die ich habe.
    Steht das Glas vor meiner Nasse oder drückt mir mein Chef zum Beispiel das Glas schon in die Hand habe ich die Zeit nicht mehr, oder sagst du ihm „warten Sie mal, ich muss mal aufs Klo“ wenn er nicht weiß das Du Alkoholkrank bist?

    Gruß
    Maria

    Hallo Xenica,

    @ Anit Entschuldigung für die Störung in deinem Thread,


    mir geht es nicht um dieses einfaches Nein sondern, sondern um nein sagen wenn sich mein Suchtgedächtnis meldet, wenn ich nicht mehre klar denken kann, wenn ich so ein Suchdruck bekomme dass ich nicht mehr in der Lage bin nein zu sagen.
    Da ich es nicht weiß wie mein Suchtkranker Kopf reagiert, betreibe ich Risikominimierung um meine Trockenheit und somit ja auch mein Leben zu schützten.
    Ich informiere mich vorher sehr genau wie, was, wo und nicht nachher.
    Ich mache auch einen Unterschied zwischen einer Flasche die irgendwo im Regal steht und einem vollem Glas das direkt vor mir steht oder mir in die Hand gedrückt wird.

    Gruß
    Maria

    Hallo Xenica,

    Es geht um mein Leben wenn ich wieder trinke weil ich nicht schaffe nein zu sagen.
    Weiß du es wirklich und bist du 100% sicher dass du auch immer nein sagen kannst morgen, übermorgen oder sonst wann, wenn dir Alkohol angeboten wird?
    Das nicht erscheinen zum Sektempfang oder wenn ich rausgehen muss, kann ich erklären vorher, nachher, egal.
    Irgendwann hat mein Chef Geburtstag und gibt eins aus, ich schaffe nicht nein zu sagen und fange an zu saufen, der Chef ärgert sich vielleicht mehr weil er unter umständen eine gute Arbeitskraft verliert und der liebe Arbeitsplatz nicht besetzt ist. Aber das ist mir dann so wie so egal ich hab ja meine Pulle.

    Gruß
    Maria

    Hallo Xenica,

    Zitat

    Bei der letzten Fortbildung gab es einen Sektempfang.... Fernbleiben von einer beruflichen Fortbildung- das geht nun mal gar nicht

    Ich kann 10 min. später kommen wenn ich das weiß und niemand wird mir den Kopf abreißen, wenn es notwendig ist kann ich es auch begründen, da es hier um mein Leben geht.Weiß ich das nicht kann ich rausgehen und auch begründen.
    Es geht so einiges.

    Gruß
    Maria

    Hallo Anit,

    deine Bekannte wusste von deiner Krankheit, hast du sie auch gefragt ab wann Alkohol ausgeschenkt wird und auch gesagt dass du bewusst solche Situationen meidest?
    Ich denke dass ich für mich die Verantwortung habe und die Aufgabe mich vorher genau zu erkündigen.
    Mache ich das nicht und passiert das was du ja schreibst kann ich denn diese Situation als nicht vorhersehbar nennen?

    LG
    Maria

    Hallo Matthias,


    Ich denke nicht dass ich im falschen Thread bin,
    welche nicht vorhersehbare Situation ist denn das, wenn alle einschließlich denjenigen der Alkohol ausschenkt, wissen das ich Alkoholikerin bin und dass ich Situationen in denen Alkohol ausgeschenkt wird bewusst meide? ich mich davor auch noch bewusst informiere weil das tue ich auch, diese Verantwortung trage ich für mich.
    Wüsste derjenige nicht das ich Alkoholikerin bin, würde mir ja auch Alkohol angeboten oder steht bei dir auf dem Stirn geschrieben dass du Alkoholiker bist?

    Gruß
    Maria

    Hallo Anit,

    vielleicht schreibst du ein Beispiel, welche nicht vorhersehbare Situation das sein könnte?

    Ich informiere mich vorher wo Alkohol angeboten wird, wird Alkohol angeboten gehe ich nicht hin, weiß jeder(ich gehe davon aus, dass der jenige der Alkohol anbietet, das ja auch weiß sonst würde der jenige mir Alkohol auch anbieten) das ich Alkoholikerin bin und auch dass ich bewusst deswegen, solche Veranstaltungen usw. meide, ist das für mich persönlich sehr Respektlos und unter diesen Umständen sogar Demütigend, weil der jenige der das macht, macht das ja bewusst trotzt des Wissens.
    Situation wo Alkohol plötzlich vom Himmel fällt gibt’s für mich nicht, der jenige der das mit mir machen würde ist dann mein „Feind“.

    LG
    Maria

    Hallo Emma,

    ich weiß nicht wie alt dein Kind ist aber mein Sohn war 13 Jahre alt als ich ihm gesagt habe dass ich Alkoholikerin und das habe ich auch gemacht an den gleichem Tag als ich mich hier im Forum angemeldet habe und mich entschieden habe gegen meiner Sucht was zu tun. Außerdem wusste er schon sowieso dass mit meiner Trinkerei und mit mir etwas nicht stimmt.
    Auf die Kreuzfahrt würde ich persönlich verzichten, es geht ja um mein Leben.

    Gruß
    Maria

    Hallo Emma,

    und auch von mir Herzlich Willkommen, warum denkst du dass du in falschem Forum bist?
    Wenn dir das schreiben hier zu öffentlich ist oder du dich nicht traust, hast du ja die Möglichkeit in einem geschütztem Rahmen zu schreiben und auch an dir zu arbeiten.
    Ich habe mich hier angemeldet weil ich Hilfe brauchte und auch wollte, ich bin für mich hier und an mir und meiner Trockenheit zu arbeiten, ich hatte kein Plan wie es weiter gehen soll, einiges konnte ich nicht sofort umsetzten und Angst war mein ständiger Begleiter am Anfang.

    Wenn dir das Forum hilft dann bleib hier, für dich und nicht für andere, mich enttäuscht hast du jedenfalls nicht.

    Ich wünsche dir Mut und Geduld

    Gruß
    Maria

    Hallo Rose,

    Zitat

    und doch, wo wenn nicht in einem Alkoholikerforum sollte es möglich sein so einen Austausch zuzulassen,…jeder handelt für sich eigenverantwortlich und wir sind alle
    erwachsen !


    Zu dem Zeitpunkt als ich mich hier anmeldete und nach Hilfe suchte weil ich tief unten war Keine Kontrolle über meinem Körper und meinem Denken mehr hatte, wäre so ein Medikament wahrscheinlich für mich der leichteste Weg.
    Das Risiko das ich statt an mir zu arbeiten, ein Medikament annehmen würde zusammen mit dem Alkohol wäre rissig bei mir.
    Wir sind alle erwachsen schreibst du, aber als ich am Anfang meines Weges stand und nicht wusste wohin mit meiner Sucht, brauche ich Menschen die mich an die Hand nahmen und mir den Weg zeigten, den geprüften, sicheren Weg, über Jahre hinweg. Hier im Forum wurde mir der Weg gezeigt.
    Diesen Weg brauchte ich, sonst wäre ich heute tot.

    Was einem vielleicht hilft, kann vielen aber auch schaden und so eine Verantwortung würde ich nicht tragen wollen, in dem ich mich in einem Alkoholiker Forum über Medikamente austausche.
    Ärzte sind dafür da.

    Gruß
    Maria

    Hallo Frank,

    ich gratuliere dir zu deinen zwei Monaten Trockenheit und zu der Entscheidung die Kneipe/n
    zu meiden.

    Risikominimierung ist für mich das A und O bis heute, meine Einstellung ist, ich brauche keine Kneippen um schöne, gemütliche oder entspannte Stunden zu haben. Nicht Alkoholische Getränke kann ich sehr gut auch woanders genießen, ich brauche die Kneippe nicht dazu, und ich würde nicht einmal auf die Idee kommen deswegen in die Kneippe reinzugehen ob entspannt oder demonstrativ.
    Wenn ich in die Kneippen nicht reingehe verbiege ich mich nicht sonndern ist das meine Innere Einstellung und Risikominimierung zugleich ich brauche keine Kneippen zum leben auch nach vier Jahren nicht.
    Risikominimierung deshalb weil ich auch heute nicht übermutig bin, meine Suchtkrankheit genau wie am Anfang ernst nehme, sie nicht ignoriere und denke nicht dass ich irgendwas geschafft habe und ich könnte jetzt wieder „normal“ leben, heißt ich kann jetzt wieder in die Kneippen reingehen als wäre nichts gewesen und mein Leben statt zu ändern einfach nach einiger Zeit Trockenheit wieder fortsetzten.

    Meine Gedanken

    ein schönes Osterfest wünsche ich Dir

    Gruß
    Maria