Hallo Frucht,
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Wer kann das für jemanden fremden beantworten? Wer fühlt sich versiert genug, die konsequenzen seines rates abzuschätzen?
Wenn ich das was mir hier geschrieben wird als Gedankenanstöße, Gedankenaustausch, Erfahrungen, annehmen kann und nicht als Ratschläge sehe, dann bin ich schon ein Stück weiter.
Jeden von uns hat ja eigene Vorgeschichte manche ähneln sich manche nicht, das was wir gemeinsam haben ist Alkoholismus.
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Auf andere hören kann helfen, hören aber kinder auf ihre eltern?
Machen Kinder oder jugendliche nicht vieles aus Trotz? und oft das Gegenteil von dem was Erwachsene sagen auch wenn sie Recht haben?
Im Nachhinein kommt dann ja so was wie „meine Mutter hatte recht, wieso hab ich auf sie nicht gehört“ war zumindest bei mir so.
Schwarz- Weiß denken beim Alkoholismus das geht schon, entweder, oder.
Ich sehe mein Alkoholismus nicht als irgendein Problem der lösbar ist, sondern als tödlich verlaufende Suchtkrankheit die ich bis ende meines Leben haben werde, sie ist nicht Heilbar.
Kontrolliertes trinken gibt’s für mich nicht.
Auch nach Jahren ist kein normaler Umgang mit Alkohol möglich, auch kein Genusstrinken.
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gehört aber ein Rückfall nicht dazu, damit man wirklich begreift, was der alk mit einem anstellt und man 1 zu 1 die entscheidung im vollen bewusstsein für oder gegen die sucht treffen kann?
Ich verurteile niemand der rückfällig geworden ist, es steht mir nicht zu und will auch nicht, aber ich für mich weiß dass Rückfall nicht dazu gehören muss, auch wenn es immer geschrieben wird das Rückfall dazu gehört.
Ich kann sehr viel machen um dem Rückfall vorzubeugen, ich muss nicht erst rückfällig werden um die Entscheidung zu treffen, in dem Moment als ich mich hier angemeldet habe für mich angenommen habe, dass ich Alkoholikerin bin und trocken werden will und auch bleiben will, habe ich die Entscheidung bereits getroffen, entweder, oder eben, dazwischen ist nichts.
Wie kann ich mich denn für die Sucht bewusst entscheiden die mich früher oder später tötet?
Nur dann wenn ich nicht leben will, und dann brauche ich aber keine Hilfe dann sauf ich eben weiter.
Das sind meine Gedanken wahrscheinlich auch wirr.
Gruß
Maria