Beiträge von maria44

    Hallo Heiko,

    du schreibst ja doch schon,

    Zitat

    so genanntes "ALKOHOLFREIES" Bier

    also ist dir ja bewusst das da noch Restalkohol enthalten ist und somit stellst du deine Nüchternheit nicht so ganz 100% über alles.

    Für mich ist das ein Rückfall.

    Gruß Maria

    Hallo Ariovanta,


    Zitat

    ..ich hätte nicht gedacht, dass es, nach überwindung (und alkoholisiert)einem hier so schwer gemacht wird.

    hat eventuell jemand von euch solch erfahrung gemacht?

    Ich habe zwar die Erfahrung nicht gemacht, aber ich bin der Meinung dass es sogar einem viel zu leicht gemacht wird, es gibt Therapien, SHG, Suchtberatungsstellen, Foren, auch genug Ärzte die einem ja helfen wollen.
    Bei unserer Suchtkrankheit geht es um Leben oder Tod wenn ich leben will dann tue ich auch alles bevor ich trinke, hast du etwas getan???
    Warst du bei Arzt bevor du getrunken hast? in der Suchtberatunkstelle? SHG? irgendwo um Hilfe gebeten?
    Wenn mein Leben mir nicht wichtig genug ist, warum soll mein Leben anderen wichtig sein?

    Nur so meine Gedanken

    Gruß
    Maria

    Hallo Morgen,

    Ich hoffe ich trete dir nicht zu nah weil das nicht meine Absicht ist, aber ich schreibe meine Gedanken zu deinem letzten Beitrag.

    Zitat

    Ich bin los heute abend, habe mir ne Flasche Wein mit einem ungutem Gefühl besorgt.
    So viele Jahre in denen ich zu wenig verstand von ihr.

    Denkst Du wenn du trinkst verstehst du von deiner Tochter mehr?

    Deine Tochter braucht dich und du hast nichts Besseres zu tun als:

    Zitat

    Ich habe es getan und mir alk reingezogen.
    Wie soll es nun weitergehen?
    ich habe keine Ahnung...

    Wenn du trinkst, weiß ich wie es weiter geht nämlich Berg ab.

    Zitat

    Das wars von mir heute. Ich weiß grad nicht wies weitergeht mit mir.
    Echt, ich bin so schwach, das ist wirklich schlimm...

    Selbstmitleid, das lese ich hier.

    Ich wünsche Dir viel Kraft aufzustehen.

    Gruß
    Maria

    Hallo Claro,

    und auch von mir herzlich Willkommen ich möchte etwas nachfragen, du schreibst:

    Zitat

    Das mit meinem Zeitlimit 1 Jahr hat eine Erklaerung.
    Vor ca. 2 jahren habe ich fuer etwa 3 Monate auf Alkohol verzichtet. ich fuehlte mich in super, hatte wieder ein paar Stunden Freizeit. Habe mich dann wieder mt einer halben Flasche Rotwein belohnt und landete nach einiger Zeit wieder bei meinem Ausgangspunkt.
    Stimmt nicht, heute stehe ich schlimmer da, als vor 2 jahren. Ich glaube aber, nach ein paar Monaten Abstinenz geht es mir wieder so gut, dass ich meine, gesund zu sein. Genaus diesen Irrtum will ich mit einer Zeitspanne 1 Jahr vermeiden.

    Was für ein Unterschied ist es dann für dich, zwischen den drei Monaten und dem einem Jahr außer dass es statt drei dann zwölf Monate sind?

    Was versprichst Du dir nach dem einen Jahr, wenn du es konsequent durchziehst?

    Zitat

    Ich will nicht wahrhaben, dass ich eine lebenslaengliche Krankheit habe Ich weiss auch nicht, wie ich mir dass staendig vor Augen fuehren soll. mir ist peinlich, mich zu outen.


    Wenn Du Alkoholikerin bist hast du eine lebenslängliche Krankheit, auch nach einem Jahr ändert sich da nichts.

    Ich bin Alkoholikerin und habe eine Suchtkrankheit die mich rest meinen Lebens begleiten wird.

    LG Maria

    Hallo,

    das Forum ist mein Begleiter seit 3 Jahren also von Anfang an meiner Trockenheit. Hier habe ich angefangen an mir zu arbeiten mit allen Höhen und Tiefen, und ich bereue keinen einzigen Tag mich für dieses Forum entschieden zu haben, es hat mir das Leben gerettet und ein neues geschenkt. Ich bin Dankbar dafür dass dieses Forum lebt.

    Danke an Karsten und Moderatoren!!!!

    LG Maria

    Hallo Krissi,

    Zitat

    weil irgendwie komme ich mir gerügt von dir vor

    Soory das ist nicht meine Absicht, und ich bin ein totaler Familienmensch, meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt dass die Anstrengung meinen Ehemann, die Beziehung nach dem Alkohol neu zu formen, nach meinen Vorstellungen nicht funktioniert hat. (ich habe es so raus gelesen in deinen Beiträgen)

    Trennen, Enttäuschung, Schmerz, Wut das ist das was mich dann begleitet hat mal war es gut und dann wieder nicht. Das ist aber keine Basis für ein zufriedenes trockenes Leben ich merkte besonders in letzter Zeit wie es Berg ab geht und da musste ich eine Entscheidung treffen bevor es zu spät ist, will ich weiter so leben? will ich mein Leben auf Spiel setzen?

    Ich habe die Entscheidung getroffen, weil ich so nicht weiter leben kann, und ich will Leben für mich und mein Kind.

    Zufrieden, trocken, ich will nicht dahin wo ich schon einmal war.

    Das sind ja aber nur meine Erfahrungen mehr nicht, ich ziehe mich auch zurück und wünsche Dir viel Kraft.

    LG Maria

    Hallo Krissi,

    ich sehe Alkohol als Droge, ich sehe Alkohol als eine Giftige Substanz die den Menschen, sein Wesen verändert, vielleicht am Anfang sogar sozusagen zu positiven, ein Mensch der verschlossen ist öffnet sich plötzlich, ein ängstlicher Mensch hat plötzlich Mut und traut sich was wird lustig witzig und, und, und.
    Ich sehe aber auch die weitere Entwicklung, wo ein Mensch sich zur einem Monster entwickelt, wo gar nichts aber auch gar nichts lustig ist, wo die Mitmenschen die am Anfang etwas lustig gesehen haben, leiden, die Kinder mit der Angst leben müssen.
    Für mich ist Alkohol definitiv eine Droge, nicht jeder wird abhängig aber sehr viele, viel zu viele und ich habe mir zur Aufgabe gemacht mein Kind aufzuklären und wenn es auch nötig ist mein weiteres Umfeld, so gut wie es nur kann beschütze ich mein Kind, er weiß ich bin eine Alkoholikerin, er hat auch genug mitbekommen, ein Dankeschön dafür dass ich nicht trinke dass ich wieder die Mutter bin die das Kind verdient hat erwarte ich nicht.
    Ich bin ja auch eine Hausfrau und Mutter und arbeite, und meine Ehe hat nicht gehalten teils durch Alkohol aber auch durch viele, andere Sachen die in den ganzen Jahren passiert sind und die ich dann im Suff ertrunken habe. Ich lebe jetzt in Trennung und Mut und Kraft schöpfe ich aus meiner Trockenheit, die ich mir Stück für Stück, Tag für Tag erarbeitet habe.

    Und ich lebe Krissi, mein Kind ist glücklich und ich mit mir zufrieden auch wenn nicht immer alles einfach ist.

    Ich minimiere die Risiken, das habe ich hier gelernt, ich brauche aber auch keine Kneipe oder auch trinkende Menschen um mich herum um mir etwas zu beweisen.

    Ich hoffe Du findest heraus was mit Dir passiert ist, was anders gelaufen ist. Dass Du hier bleibst und neue Kraft schöpfst, und dein Leben so gestalten kannst dass du mit Dir, mit deiner Trockenheit zufrieden sein kannst.

    LG Maria

    Hallo Krissi,

    du hast recht es ist egoistisch aber machbar ist vieles, außer dass man nichts ändern will. Nur es geht hier um Leben oder Tod und wenn ich am Anfang nicht so egoistisch wäre, wäre ich heute tot und mein Kind hätte keine Mutter, also ich finde dass ist dann gesunder Egoismus wenn ich leben will.

    Zitat

    wenn ich nur orte oder auch anderes aufsuchen würde, die eben alkoholfrei sind, dann müsste ich mein gesamtes umfeld streichen.
    Die leute meine ich die ich kenne.
    Sogar meinen mann
    und mir neue leute schaffen die eben nix mit alkh. zu tun haben.

    das heisst, man geht zwei getrennte wege und so kann keine beziehung halten. So allerdings wie jetzt auch nicht-lach-

    ich sage ja, da muss ich mir erstmal drüber klar werden, meine familie werde ich auf jeden fall nicht aufgeben.

    Umfeld, Leute, Beziehung, Mann oder Familie das alles nützt mir nichts wenn ich rückfällig werde weil ich mit der jetzigen Situation nicht zu recht komme, werde eventuell rückfällig und tot.

    Also da würde ich Dir von meinem Egoismus gerne etwas abgeben.

    LG Maria

    Hallo Krissi,

    herzlich Willkommen auch von mir, ich bin Alkoholikerin und erst seit fast drei Jahren trocken, ich würde dir gerne zu Deinen 10 Jahren gratulieren aber irgendwie blockiert mich etwas wenn ich dich lese.

    Ich habe Jahre lang alleine getrunken und auch mit meinem Ehemann als ich aufhörte zu trinken, war durch dieses Forum mir recht schnell klar dass ein Alkoholfreies Umfeld, ein Alkoholfreies Zu Hause sehr, sehr wichtig ist.
    Wenn ich Dich lese weiß ich auch warum, das war und ist bis Heute ein Kampf, so mein Gefühl, so würde ich nicht leben wollen.

    Zitat

    Aber ich finde alles so unfair. Wo der alkh. uns nur immer Probleme bereitet hat, müsste mein mann doch froh sein, das ich davon bleibe. Das ist er auch, er findet das klasse u.s.w. und ist auch stolz drauf. Aber das nützt mir nix, jetzt jedenfalls nicht im moment weil ich einfach nicht einsehe warum ich denn nicht trinken soll, wenn es doch für die alle soooonormal ist.
    Jeder andere mann würde dafür sorge tragen das ich mit kneipen oder was auch imemr oder mit leuten die saufen gar nicht in berührung komme. nur er nicht. Er verlässt sich da total auf mich, aber für mich ist es eine qual.

    Ich trage sorge für mich alleine und kein anderer, es war und ist weiterhin meine Entscheidung nichts zu trinken, egal ob jemand das gut findet oder auch nicht, allerdings war das die beste Entscheidung die ich je treffen konnte. Ich bin glücklich und dankbar dass ich nicht mehr trinken muss.

    Ich verstehe den Satz nicht

    Zitat

    weil ich einfach nicht einsehe warum ich denn nicht trinken soll, wenn es doch für die alle soooonormal ist.

    Warum du nicht trinken sollst? Du siehst das nicht ein?

    Hast du für dich aufgehört zu trinken oder für die anderen?

    Und was ist denn eigentlich unfair?

    Mein Umfeld, mein zu Hause ist Alkoholfrei ich fühle mich frei, ich verbitte niemandem Alkohol zu trinken weil das ja kaum geht, aber nicht in meinem Zuhause, ich kaufe auch kein Alkohol für meine Gäste, wenn jemand mit mir Zeit verbringen will kann und muss in der Zeit auf Alkohol verzichten, ich gehe nicht in die Kneipen und überall da wo Alkohol im Vordergrund steht aber das ist für mich keine Qual, das ist meine Freiheit und ich liebe diese Freiheit.

    So erstmal, meine Gedanken.

    LG Maria

    Hallo Frozen Tears,

    also ich bin nicht weniger nett oder einfühlsam aber ich lasse mir nicht mehr alles gefallen.
    Als ich getrunken habe, habe ich auch immer schlechtes Gewissen gehabt ich war an allem immer Schuld egal ob zu recht oder auch nicht.
    Das hat sich mit meiner Nüchternheit geändert, es gibt Grenzen bis hierhin und nicht weiter. Ich habe meine Fehler erkannt aber ich werde mich nicht bis Ende meines Lebens für diese Fehler entschuldigen.
    Und somit geht auch meine Beziehung zu Ende.
    Ich weiß nicht vielleicht habe ich auch das Thema verfehlt.

    LG Maria

    Hallo,

    bei diesem Thema stellt sich für mich persönlich die Frage was muss ich und was muss ich nicht.
    Für mich steht ja fest ich muss einkaufen, es gibt mit Sicherheit auch irgendwo Geschäfte wo auch kein Alkohol steht bei mir in der Umgebung nicht, und am Anfang meiner Trockenheit war einkaufen für mich eine Qual heute nicht.
    Für mich persönlich ist das ja dann die Notwendigkeit die ich in Kauf genommen habe.
    Wenn jemand dann schreibt „wieso dann einkaufen dürfte ich ja auch nicht weil überall Alkohol steht“ sehe ich da ein Unterschied zwischen Notwendigkeit und dem Willen sich mit Absicht den Gefahren auszusetzen.
    Für mich persönlich ist Alkohol ein Suchtmittel, eine giftige Substanz, auch wenn es vielleicht Menschen gibt die es eben auch Genießen können.
    Ich brauche mir aber nur noch die Nachrichten anzuhören, was Alkohol schon alleine mit denn vielen jungen Menschen macht die ja Erwachsene eigentlich schützen sollten, und nicht noch unterstützen mit dem Satz „wieso es wird ja überall getrunken und ich muss das akzeptieren“ und das muss ich persönlich eben nicht und mach ich auch nicht.
    Ich gehe weiterhin nicht da wo Alkohol im Vordergrund steht, mein Zuhause ist Alkoholfrei und in meiner Gegenwart trinkt auch niemand aus meinem Umfeld Alkohol.

    LG Maria

    Hallo,

    als ich mich hier anmeldete stand nicht der Scham auf der erster Stelle, sondern Angst eine panische Angst, ich war nass wie ein Schwamm laufen konnte ich nicht mehr und war alleine mit meinem Kind ein logisches Denken war bei mir nicht möglich, ich war in einem Zustand der an Aufgabe grenzte und doch wurde mir noch irgendwie ja bewusst dass das nicht das Ende ist und dass ich noch leben will und da noch jemand ist der mich braucht.
    Scham kam bei mir später als ich klar im Kopf wurde, als mir bewusst wurde was ich tue als ich in den Augen meines Sohnes lesen konnte ohne das er etwas sagte „Du wolltest mich alleine lassen, du hast nicht nur dich aufgegeben sondern auch mich warum??“ Das war nicht nur Scham zum Arzt zu gehen, das war Hass auf mich selber, Eckel, Machtlosigkeit, das war alles zusammen, und ich befürchte dass ich diesen Zustand kaum beschreiben kann. Es hat lange gedauert bis ich in diesem Leben angekommen bin vor allem hat es lange gedauert bis ich Alkoholismus für mich als Krankheit akzeptiert habe, die erste Zeit waren meine Gedanken“ du bist ja nicht krank, du bist schwach, du bist Feige, du läufst vor dem Leben weg, du bis einfach nichts Wert, du bist einfach nur Sch….“

    Ob ich den Tiefpunkt erreicht habe?

    Ich habe in dieser Kurzen Zeit meiner Trockenheit unterschiedliche Stadien durchlebt über Euphorie und tiefster Traurigkeit über Freude dass ich den Absprung geschafft habe, bis zu fast wieder Selbstaufgabe, bis zu dem Gedanken du hast dein Tiefpunkt erreicht und vielleicht doch wieder nicht.
    Ich habe den Sinn meines Lebens wieder gefunden, wenn ich den verliere ist auch mein Tiefpunkt nicht mehr wichtig.
    Für mich ist jeder einzelner Tag ohne Alkohol ob mit dem Tiefpunkt oder auch ohne ein guter Tag.

    LG Maria

    Hallo Lizzy,

    also, hier muss ich etwas schreiben, auch wenn ich mir keine Freunde damit mache, aber darum bin ich ja nicht hier.

    Du ist hier nicht die einzige die aus der Reihe getanzt ist, kein Grund zu verschwinden im Gegenteil Du willst ein Nüchternes Leben erlernen und darum bist ja hier genau richtig.

    Ich habe einen kalten Entzug hinter mir (war gefährlich und falsch, nur so viel dazu) und alle Grundbausteine konnte ich auch nicht sofort umsetzen oder manche auch gar nicht.

    Im Chor hier zu singen, wäre ja schlimm finde ich persönlich.

    Bleib hier und arbeite an Dir, und gib nicht so schnell auf.

    LG Maria

    Hallo Usthund,

    Ich kenne Deine Situation ja auch nicht aber,

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    Leider überwiegen in meinem Leben im Augenblick die Momente in denen ich nicht weiß, was das Leben mit mir vor hat und das macht mir z.T. große Angst.

    Wer weiß das schon??? also ich zumindest nicht, und natürlich gibt es ja auch bei mir Momente wo ich Ängste habe, und da versuche ich zu steuern so gut ich nur kann. Ich konzentriere mich nur an Heute, erfreue mich an den kleinen Sachen, obwohl so klein sind sie ja auch gar nicht, im Gegenteil, aber ich vergesse sie so leicht in alltäglichem Leben.

    Meine Gesundheit ,mein Kind, meine Trockenheit, Dach über dem Kopf und auch was zu essen, über Strom und Wasser, also alles das was man für so selbstverständlich hält, obwohl es ja auch Menschen auf dieser Welt gibt die ja mit viel weniger im Leben auskommen müssen oder auch schlimmeres erlebt haben als ich, und leben trotzdem weiter, auch wenn sie nicht wissen was als nächstes kommt.
    Mir helfen diese Gedanken um auf dem Boden zu bleiben und einfach nur Dankbar sein für das was ich habe.

    Liebe Grüße und weiterhin viel Kraft wünsche ich Dir

    Maria

    Hallo Rose,

    Zitat

    Habe alles was da war, mit ihr weg gegossen...Sie hat sich soooo gefreut.. Jetzt habe ich nur getrunken, wenn sie im Bett war. Aber das Belügen, Verstecken, schlechte Gewissen ist zerstörend. Aber ich kann ihr nicht sagen, daß ich mein heiliges Versprechen nicht halten konnte.


    Zitat

    Wenn nur nicht das kleine Teufelchen im Kopf immer wäre.
    Aber ich will es schaffen. Ist nur schwer, wenn meine Tochter ihr Papa-Wochenende hat. Den ganzen Tag allein zu sein.

    Ist eine Ausrede, auch wenn deine Tochter da war, hast du wohl getrunken sonnst hätte sie nicht so viel mitbekommen.

    Zitat

    Wenn die Depressionen und Minderwertigkeitsgefühle nicht wären, bräuchte ich keinen Alkohol.


    Bist Du Alkoholikerin????


    LG
    Maria

    Hallo Rose,

    Zitat

    Jeden Tag, den du im vergangenen lebst, stirbst du ein wenig mehr....


    So ist es Rose, ich habe das ziemlich spät erkannt aber immer hin erkannt und jetzt bin ich endlich frei.
    Wenn Dir keiner helfen kann dann helfe Dir selbst, in dem Du deine Vergangenheit annimmst und lernst in Heute zu leben und das geht nur ohne Alkohol!!!! Du hast die Kraft dazu. Das sind nicht nur so geschriebene Worte sondern meine persönliche Erfahrungen, mit deiner Vergangenheit bist Du hier wirklich nicht allein.
    Dass das nicht vom Heute auf Morgen geht ist schon verständlich nur der Anfang ist jetzt und hier, mit uns zusammen und zwar ohne Alkohol.
    Alkohol wird Dir nicht helfen Du wirst Dich noch Jahre im Kreis drehen so wie ich mich gedreht habe gebracht hat das ja nichts, Du willst ja leben also fange an zu leben in Heute.

    LG Maria

    Hallo,

    Ich schreibe jetzt hier meine Gedanken auf so gut wie ich es kann.
    Warum habe ich mich in einem Forum angemeldet??? Weil ich nicht wusste wohin, weil mein Gehirn versoffen wie er war nicht mehr funktionierte.
    Ich habe mich in einem Anonymen Forum angemeldet um Hilfe zu bitten aber auch Mut zu schöpfen, ich war aber gleichzeitig nicht bereit, sofort die Hilfe anzunehmen, die hier geboten wurde wie: gehe zum Arzt, mach Therapie, gehe in die reale SHG, warum nicht, weil mich panische Ängste plagten vor dem Arzt, vor der Stationären Entgiftung vor den Konsequenzen wie zum Beispiel Jugendamt wenn ich nicht weiß wohin mit meinem Kind ( über die Ängste habe ich wo anders geschrieben wurde leider gelöscht). Für mich Hilfe war in ersten Linie erstmal mich überhaupt mitteilen zu können, dürfen und mich auszutauschen, ich kann mich noch ziemlich gut erinnern wie mir fast in jedem Beitrag geschrieben wurde mach Therapie, gehe zum Psychologen, das hat mir überhaupt nicht geholfen, im Gegenteil das hat mich traurig und auch wütend gemacht, ich wollte im Forum bleiben und gleichzeitig zog ich mich zurück weil ich Angst hatte mich mitzuteilen.

    Und logisch ist zumindest für mich, wenn ich das alles sofort umgesetzten hätte können, dann bräuchte ich dieses Forum ja vielleicht gar nicht weil Informationen was man ja tun soll, wo man sich wenden soll gibt es ja in ganzem Internet.

    Das Forum ist für mich mit der Zeit zu meiner SHG geworden, diese Zeit mich zu entwickeln, anfangen zu denken, an mir zu arbeiten, hatte ich, und es wäre ja schön wenn das Forum wieder einwenig Toleranter wäre für die Menschen die nicht alles sofort umsetzen können aus welchen Grund auch immer.
    Mut zusprechen, Richtungen, Grundbausteine aufzeigen, Zeit lassen, das ist das was ich zumindest brauchte.
    Und Entscheidungen treffe am Ende so oder so, nur ich alleine.

    LG Maria

    Hallo Live,

    ganz am Anfang!!! mir liegt fern Dich zu verletzen, wir sind ja hier um uns auszutauschen uns zu helfen und auch auf die Fehler aufmerksam zu machen also schreibe auch ich meine Gedanken auf.

    Zitat

    nach ca 10 min seine verwüstung, beleidigungen wollte ich die polizei rufen
    man...htte ich angst

    stattdessen hast Du lieber getrunken, oder schon vorher????

    Zitat

    Als er hier rumgeschrien hat, meinte er zu mir, ich wäre Schuld an dem was er heute ist.

    Ok-ich habe Fehler gemacht.


    Das ist alles??? ein kleines OK???

    Ich habe in dem ersten Jahr meiner Trockenheit viele Probleme gehabt mit meinem Sohn, und auch mit meinem Mann hatte ich Probleme, obwohl ich nicht mehr getrunken habe aber das Vertrauen war weg und Vertrauen aufzubauen ist gar nicht so einfach, da ist nicht trinken denke ich einfacher.
    Ich habe sehr viel Zeit investiert sehr viele Gespräche geführt aber auch den beiden Zeit gelassen.


    Zitat

    und gestern wurde mir so bewusst, wieso ich getrunken habe

    diese machtlosigkeit, die schwäche und das große verlangen abzuschalten


    ging mir auch so, Selbstmitleid heißt das, keiner versteht mich ich mache und tue, ich trinke nicht, und trotzdem funktioniert alles nicht so wie ich es will.
    Aber so ist das Leben nicht alles wird so werden wie ich mir das vorstelle.
    Ich habe sehr viel Zeit hier im Forum verbracht um nicht zu trinken, geschrieben oder gelesen sehr oft von morgens bis abends und wenn das Verlangen kam dann auch nachts, für mich war das wichtigste auf keinen Fall trinken, nicht zu Bude rennen bei den Streitigkeiten oder auch anderen Problemen, sondern mit klarem Kopf versuchen die Situation in den Griff zu bekommen.
    Ich habe an meiner Trockenheit gearbeitet und viel Zeit mir gegeben aber gleichzeitig war ich auch für meinen Sohn da auch er brauchte Hilfe und ich war da und bin bis Heute nüchtern!!!! weil das ist das was mein Kind braucht, eine nüchterne Mutter.

    Zitat

    Aber ich schwöre euch: so wie ich es konnte, habe ich alles in meine Kindr inwesiert. Sei es Liebe, gute Erziehung, Schule und ein tolles, gepflegtes Zuhause, Ferien, Urlaub und und und
    alles was ich ausser Gefühlen auch finaaanziell leisten konnte.


    Das liest sich schon fast wie ein Märchen, tut mir leit aber irgendwas stimmt da nicht Geld ist nicht alles und die Liebe???

    Zitat

    Ich rante zur Arbeit, zur Uni und noch Abendschule-mache einen Vorbereitungskurs zum staatlich geprüften Übersetzter.

    Ist da irgendwo noch Platz für deine Kinder??? ich kann es nicht raus lesen.

    Ich wünsche Dir dass Du wieder aufstehst, dass Du hier dran bleibst, an Dir arbeitest, Hilfe für Dich aber nicht nur für Dich sondern auch für Deine Kinder holst weil auch deinem jüngerem Sohn wird nicht gut gehen mit einer trinkenden Mutter.

    LG Maria