Beiträge von misselli

    Hallo Jürgen,

    deswegen will ich ja die Therapie machen, weil ich auch denke, dass das Leben sich ändern muß, sonst kann man es nicht schaffen.

    Liebe Grüße

    Elli

    Hallo Karsten,
    da hast du sicher Recht, wenn ich mich jetzt mit meiner besten Freundin treffe trinken wir grünen Tee, statt wie früher Sekt, das ist für sie kein problem.
    Unser Bekannter, bei dem wir jetzt Ende Januar zum Geburtsag eingeladen sind, trinkt auch viel zu viel und hat auch noch dementsprechend Leute eingeladen, so dass ich da wirlich nicht hingehen will. Werde ich auch nicht tun, es wird für ich sonst nur Krampf.
    Ich bin ja noch ganz am Anfang und bin aber sehr froh, dass ich zumindest so weit schon bin.
    Lange Zeit habe ich ich gar nicht getraut nur daran zu denken ob ich auch ohne Alk leben könnte, die Vorstellung hat mir schon so viel Angst gemacht.
    Und jetzt habe ich es schon über 4 Wochen geschafft und es geht mir gut :D.

    Liebe Grüße

    Elli

    Hallo Antonia,

    j a mit dem Teufel spreche ich auch manchmal, ich glaube wenn ich diesen Teufel in mir, der mich dazu bringen will mich selbst zu zerstören, besiegen kann, dann kann mir auch niemand von außen mehr etwas anhaben.
    Wenn ich mich manchmal sehr ärgere über jemanden dann stelle ich mir das Gesicht desjenigen vor und denke Nein wegen DIR fange ich nicht wieder an, so wichtig bist Du nicht.

    @ Backmaus ich versuche auch immer mir etwas zu gönnen, ein schönes Buch zum Beispiel, aber zur Zeit sind wir finanziell zu knapp dass leider gar nichts geht.
    Das ist jetzt auch schwer, wenn die Existenzangst wieder hochkommt, aber ich sage mir immmer, was hilft es mir wenn ich jetzt trinke gar nichts, im gegenteil ich trete mir dann selbst noch in den A...
    Hammer die Traueranzeige, trifft genau den Punkt.

    @ Mike, das mit deiner Skihütte, das könnte ich nicht, ich bin jetzt Ende Januar zu einer Party eingeladen, wo sicherlich viel getrunken wird und ich werde nicht hingehen, 1. will ich mir das im Moment nicht zumuten und 2. glaube ich das ich das nüchtern wahrscheinlich nur doof finde.
    Mit der Offenheit hast Du sicher Recht, das werde ich hoffentlich in meiner Therapie noch lernen.

    Liebe Grüße

    Elli

    Liebe Antonia,

    ich habe ja immer "nur" abends Bier getrunken so zum Abschalten, wegdrömmeln und jetzt fehlt es mir die letzten Abende sehr.
    Ich werde dann etwas unruhig und die Gedanken drehen sich darum, auch wieder in die Richtung "jetzt hast dus schon so viele Tage greschafft, einmal wäre ja nicht so schlimm usw..."
    Ich gehe dann manchmal i n die Badewanne, dann werde ich schön müde oder ich lese meinen Krimi weiter das bringt mich auf andere Gedanken.
    Ich denke auch daran, was sich jetzt ändert, wenn ich was trinke, es macht ja nichts besser, ich muß wieder von vorne anfangen.
    Ich halte mir vor Augen, was sich alles schon posowiv verändert hat, seit ich nicht trinke und dann gehts immer irgendwie, aber zur Zeit ist es abends echt schwierig.

    Liebe Grüße

    Elli

    ...die zeit vergeht ist ja schon Tag 33, ich hoffe es wird mal so wie mit dem Rauchen, damit habe ich 1992 aufgehört und das interessiert mich überhaupt nicht mehr.

    Liebe Grüße

    Elli

    Hallo Backmaus,

    vielen Dank für die Begrüßung.
    Ja das hatte ich auch noch vergessen, ich schlafe viel besser und ich glaube auch ich habe schon etwas abgenommen.
    Im Moment fällt es mir abends immer ganz schön schwer nicht zu trinken, aber gestern hats wieder geklappt, und heute ist Tag 32.

    Liebe Grüße

    Elli

    Hallo Antonia,

    das sagte mir mein Therapeut auch, dass sich die Nerven regenerieren, das kann ein halbes jahr dauern, aber da es bei mir noch am Anfang ist, sollte da nichts zurückbleiben.
    Ich bin ja fast dankbar, weil mir dieses 1. spürbare zeichen den Anlass zun Aufhören gegeben hat.
    Was sich bist jetzt schon verändert hat:
    Die Wohnung sieht besser aus, da ich abends nicht mehr Bier trinke, mache ich noch ein bisschen was, das sieht man schon, ich lese wieder, sonst war ich immer zu müde, ich kümmere ich besser um meine Tiere, das Trinken hat mich immer sehr faul gemacht, ich werde morgens schneller fertig mit allem, sonst war ich oft irgendwie neben der Spur, ich esse gesünder, nicht mehr so schnell, so fett.
    Ich kannn alles wieder deutlich fühlen und handele auch schneller, wenn mir was nicht passt, ich ziehe mir nicht mehr jeden schuh an und lasse mir auch mal was "am Arsch vorbeigehn".
    Das sind teilweise aber auch Veränderungen, die schon während meiner Therapie, die ich seit Juni 2008 schon mache begonnen haben.
    Zuletzt noch ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, hatte ich immer wegen dem Trinken, ich habe das Gefühl jeden Tag, den ich nicht trinke ganz viel geschafft zu haben und fühle mich allein deswegen schon gut, mir kommt es vor wie ein neues Leben.

    Liebe Grüße

    Elli

    Liebe Antonia,

    ich habe ja ein ähnliches Problem mit meiner Schwester, sie ist sehr krank und trinkt auch, war vor 1,5 Jahren in Therapie, hat aber den Absprung nicht geschafft auch sonst ist ihr Leben ganz furchtbar, finde ich.
    Aber ich kann es nicht ändern, sie muß was ändern, mir kann ja auch keiner helfen, wenn ich mich nicht um mich kümmere und mein Leben in die Hand nehme, jeder kann sich Hilfe holen bei geeigneten Stellen (Therapie , Beratung), sie macht es leider nicht und wird an ihrer Krankheit sterben, fürchte ich , aber ich habe da innerlich Abstand gewonnen, ich kann es einfach nicht ändern. Das ist nicht hartherzig, es ist einfach so, es nützt niemandem, wenn ich mich runterziehen lasse und mich aus sympathie mit totsaufe, das mache ich mir immer klar, wenn mir die Abgrenzung schwerfällt .

    Liebe Grüße

    Elli

    Elli

    Liebe Sunmoon,

    ich bin ja erst am Anfang und ich bin gerade dabei die Gefühle ob Trauer oder Freude wieder ganz zu erleben, ohne sie zuzuschütten, ich sehe das immer so, dass diese Gefühle das Leben sind und das ganze Leben will ich haben mit der Trauer und der Feude. ich habe mal gelesen, dass Trauer oder auxh Depressionen, wenn man trinkt länger bleibt, ohne also schneller vorbeigeht.
    Kannst Du was schönes für Dich tun?

    Liebe Grüße

    Elli

    Liebe Roa,
    ja da hast Du natürlich recht, ich bin ja gleichzeitig auch Tochter eines Alkoholikers und Schwester einer Alkoholokerin, die schon sehr krank ist, deswegen weiß ich auch genau warum ich aufhören muß, dieses ganze Elend, wenn man so krank ist, ich will das nicht, ich will gesund werden.
    Ich habe ja auch zwei inzwischen erwachsene Töchter, im Moment kann ich da noch nicht hingucken, wie es wohl für sie gewesen sein muß.

    Liebe sunmoon (schöner Name) Ich habe gestern nur kurz reingeschaut, bin dann gleich mit nem Buch ins Bett, gestern war es wieder ein bisschen schwerer nicht zu trinken, aber hat geklappt, :D heute ist Tag 32.

    Liebe Grüße

    Elli

    Hallo Antonia,

    ich habe am 10 Dezember ohne klinische Entgiftung zu Hause aufgehört, was ich hatte war ein grippeähnliches gefühl, das habe ich hier im Forum von anderen auch schon gelesen und Müdigkeit,
    Das fand ich aber sehr angenehm ich flüchte mich abends immer noch gerne früh mit einem Buch ins Bett, ich habe tagsüber nie getrunken immer abends mein Bier, deswegen ist der Abend immer kritisch.
    Mit meinem Mann hab eich darüber noch nie gesprochen, aber wir sprechen sowieso wenig über Probelme und Gefühle, er kann es nicht und da fällt es mir auch nicht leicht.
    Meine Freundin weiß es, wir trinken jetzt immer grünen Tee wenn wir uns treffen früher war es Sekt.
    Für sie ist das ok, sie unterstützt mich.
    Dann habe ich noch mit einem Bekannten und mit meiner Schwester darüber geredet, der Bekannte trinkt allerdings sellbst sehr viel und nimmt das nicht ganz ernt, so nach dem Motto "ach die paar Bier, die Du am Tag getrunken hast", meine Schwester trinkt auch und ist schon sehr krank dadurch geworden, sie unterstützt mich aber und findet es gut, wenn ich es schaffe icht mehr zu trinken.


    Liebe Grüße

    elli

    Danke für Eure Antworten
    @ Yvonne, die Grundbausteine habe ich mir angesehen, Besuch beim Arzt wird im rahmen der Beantragung der Therapie erfolgen, davor habe ich etwas Angst, weil ich Angst habe dann zu erfahren, welche Schäden der Alk schon bei mir angerichtet hat.

    @ Cora ja ich habe ja schon gelesen, dass es wichtig ist mit offenen Karten zu spielen, ich hoffe, dass mir dabei die Therapie und auch die Gruppe hilft, zur Zeit habe ich bislang noch nicht mal mit meinem Mann darüber gesprochen.
    Ich finde wenn man zum Beispiel aufhört zu rauchen ist das einfacher, weil Raucher zwar genauso süchtig sind, aber Raucher werden nicht so schlecht angesehen.
    Saufen ist doch immer gleich asozial, wobei ich wie viele andere auch ja immer meiner Arbeit nachgegangen bin und sicherlich viele nichts von meinem Problem ahnen.

    Viele Grüße

    Elli

    Hallo Antonia,
    zur Zeit läuft meine aktuelle Therapie noch, so dass ich noch Hilfe habe, allerdings ist die Therapie in 4 Wochen beendet und die Gruppe, die ich dann besuche ist speziell zur Vorbereitung aus die ambulante Therapie, es gibt wohl auch Gruppen in der Beratungsstelle, die man so besuchen kann, da muß ich mich noch mal erkundigen.
    Aber wie gesagt, zur Zeit bin ich ja noch in Therapie.
    Wie ist es bei Dir? Ich habe schon inzwischen das Gefühl ziemlich weit weg zu sein, aber manchmal ist es doch sehr schwierig, ich habe allerdings der Familie ( Familie von meinem Mann, wo wir oft zu Besuch sind) noch nichts gesagt, so dass bei Besuchen, jetzt z.b. zu Weihnachten mir immer noch Alkohol angeboten wird, aber ich wollte da nichts sagen, weil sie nichts von meinem Problem wisse und ich nicht will, dass sie schlecht über mich denken, ist vielleicht quatsch, aber zur Zeit mache ich das fast nur mit mir alleine aus und rede wenig darüber, nur mit meiner Schwester, die mir aber keine Hilfe ist, weil sie selbst trinkt und mit einem Bekannten, der allerdings auch trinkt, wahrscheinlich ist das nicht gut, aber ich muß mir selbst erstmal klar werden und ich bin zur zeit sowieso sehr in mich zurück gezogen.
    Das wichtigste jeden Tag ist für mich nicht zu trinken und dem ordne ich alles unter.
    Deswegen will ich ja auch in Therapie, weil ich denke alleine ist es schwer.
    Und für Austausch und schwache Momente, habe ich dann vielleicht ja euch noch.

    Viele Grüße

    Elli

    Hallo,

    ich bin neu hier und wollte mich hier auch nochmal vorstellen.
    Ich bin 43 und bin jetzt durch meine Therapie (keine Suchttherapie, sondern allgemein Psychotherapie) soweit gekommen, dass ich jetzt den 31 tag ohne alk bin.
    Mir geht es seitdem in vielem viel besser, aber ich habe Angst vor den Momenten, wo es wieder schwer wird.
    Deswegen war ich gestern bei einer Suchtberatungsstelle und habe erfahren, dass ich dort ab Ende Januar eine Gruppe besuchen kann und an April eine ambulanteTherapie anfangen kann. Ich denke das Leben muß sich ja ändern, sonst wird das Trockensein nich von Dauer sein.
    mein Leben hat sich auch schon geändert, ich lese jetzt abnds mal wieder ein Buch, ich bin auch abends noch in der Lage etwas zu tun (aufräumen, mich um die Tiere3 kümmern u.sw.)
    Ich stehe morgens mit klarem Kopf auch und brauche viel weniger Zeit, bis ich mit allem fertig bin. als vorher.
    Ich muß nicht mehr diese Berge Flaschen entsorgen.
    Ich habe mir mal ausgerechnet, dass ich diesen letzten 31 Tagen normalerweise 105 Bierflaschen angeschleppt, getrunken und wieder entsorgen hätte müssen, ist doch wahnsinnig viel, kam mir nie soviel vor.
    Ich hoffe sehr ich schaffe es diesmal, habe es mir ja schon so oft vorgenommen aufzuhören.
    Den Anlass hat diesmal auch gegeben, dass ich einige taube Fußzehen habe, also der Beginn von Polyneuropathie und das hat mir echt Angst gemacht.

    Soweit erstmal von mir, ich freue mich auf den Austausch mit euch.

    Viele Grüße

    Elli