Hallo ich bins
Linde, meine Schwester sagt mir oft, es ist meine Wut auf R., die ich da auf meinen Sohn übertrage. Ich kann das schon sehen, aber damit umgehen fällt mir noch schwer.
Ich hatte heute einen richtig guten Tag! 


Nun gut, heut morgen eine Stunde bei sehr winterlichen Verhältnissen Auto gefahren, das war nicht sooo schön, aber ich bin ja gut angekommen!
Meine Tochter hat ihre theoretische Fahrprüfung bestanden mit 0 Fehlern! 
Das bedeutet auch, dass sie nicht mehr üben muss und mich so oft vom PC weg scheucht!
Meine kleine Tochter soll im Klarinettenunterricht Einzelstunden bekommen, da sie sehr talentiert und mit Feuereifer bei der Sache ist. 

Da war ich heut so richtig stolz auf meine Töchter!
Mein Sohn hat heut wieder mit Arbeit angefangen und nervt mich jetzt nicht mehr mit seinem bis in die Puppen schlafen!
Beim Tanken hab ich ein Los genommen und 10 Euro gewonnen!
Ich hatte heut mein Gespräch bei der Suchtberatung der Caritas wegen Kontakt meiner Tochter zu R. Die Therapeutin hat mir recht gegeben, wenn ich den Kontakt zu R. erst mal abbreche. Sie sagte, im Prinzip ist der Kontakt zum Vater schon wichtig. ABer wenn der Kontakt nur darin besteht, dass er kocht und nichts mit den Kindern unternimmt oder mit ihnen redet, dann bringt das gar nichts und die Kinder sind nur enttäuscht. Ich soll auch nicht mehr groß erklären, dass das die Auswirkungen seiner Sucht sind und so (kommt halt doch wieder mein Co-Verhalten durch 

). Wenn er sich blöd, verantwortungslos oder wie auch immer verhält, dann haben meine Kinder ein Recht darauf, wütend, traurig und enttäuscht zu sein und notfalls den Kontakt abzubrechen.
Das Gespräch hat mir gut getan, hat mich bestärkt, meinen Gefühlen zu trauen. Meine Empfindungen sind nicht immer falsch, wie ich oft noch denke.
Ich wünsch euch einen schönen Abend und grins hier noch ein bisschen durch die Gegend!
julchen