Beiträge von Julchen148

    Hallo

    Ich hab heut mit meinen beiden großen Kindern geredet.
    Es gab mal eine Situation, in der ich meine Tochter !!! nicht in den Arm nehmen konnte, wo mir diese Nähe Panik verursachte. Sie hat es damals gemerkt.
    Ich hab heut versucht zu erklären, daß das Problem bei mir liegt und nichts mit ihr zu tun hat. Dass ich sie liebe und sie das Beste ist, das ich hab.
    Ich hab dann auch von meiner Kindheit erzählt, was mir jetzt alles klar wurde und das ich bestimmt einiges an sie weitergegeben hab, weil es für mich normal war.
    Mein Sohn hat ziemlich schnell abgeblockt und war weg. Mit meiner Tochter hab ich mich lang unterhalten, es hat sie auch interessiert. Und ich glaub auch gut getan.

    S.G.

    julchen

    Hallo Fritzl

    du schaffst das auch notfalls, allein bist du nicht.

    Schreib und les ganz viel hier im Forum, da ist immer jemand da. Und das mit der Klinik ist eine ganz tolle Idee, da wird dir bestimmt geholfen.

    Welche Tabletten nimmst du denn? Hoffentlich keine BEruhigungsmittel oder so was.

    Ich wünsch dir ganz viel Kraft, du schaffst das!

    julchen

    Hallo Dagmar

    im Endeffekt kommts eh nicht drauf an, woher man kommt. Auf den Menschen kommts an, und da dürftest du wirklich keine Probleme mit Kontakten haben!

    Aber da du ansprichst, daß auf Dorffesten getankt wird, das mag ich auch nicht. Und das gehört überall dazu, da bin jetzt ich überfragt, ob das in der Stadt auch so ist.

    Ich bin in einer Gruppe, die viel Programm für Familien hat, also sind jede Menge Kinder jeden Alters dabei. Da wird z. B. beim Zelten besprochen, wer wieviel Bier und Wein besorgt, ob Fässla oder Flaschen, und Limo und Wasser bringt halt jeder selber mit (ist ja nicht so wichtig!) Und wenn die Jugendlichen ab ca. 12 ! Jahren abends Bier für sich holen wird nichts gesagt. Das find ich immer fürchterlich.

    Ich hab meiner 17jährigen Tochter von deinem Holzgeschenk erzählt, sie war schockiert! Diesen Mann darfst du auf keinen Fall erhören, bleib bei deinem Nein! Total unromantisch, das geht gar nicht, sagt sie.

    Schöne Grüße

    julchen

    Hallo wurzelchen

    da war mein WE tausendmal besser. Gut, daß du bei deinen Eltern bist. Ich würd aber trotzdem noch ein anderes Schloss einbauen lassen, wenn du zurück in die Wohnung gehst.
    Weißt du eigentlich, aus welchem Grund er so ausgerastet ist?
    Mich hat das ganz arg daran erinnert, als mein Mann seine Phsychosen hatte. Da kommt man sich vor, als ob man die Hauptrolle in einem Horrorfilm spielt, nie mehr möcht ich so was erleben.
    Ich drück dir ganz fest die Daumen, daß er nicht noch mal austickt, passt auf euch auf!

    Schöne Grüße

    julchen

    Oh Mann, wurzelchen, das tut mir leid!

    Bist du jetzt mit deinem Sohn in der Wohnung? Kannst du das Schloss auswechseln lassen, damit ihr sicher seid? Nimm unbedingt immer dein Handy mit um notfalls die Polizei zu rufen , oder kannst du eine Zeitlang bei Freunden wohnen?

    Wie geht es dir den Jetzt? Schreib doch noch mal, wenn du willst.

    julchen

    Hallo

    Gemüsepflanzen sind im Garten.
    Wäsche hängt auf dem Balkon.
    Tochter hat den ganzen Nachmittag mit Nachbarskind gespielt.
    Den Hund hab heut ich mal schlapp gelaufen, normalerweise ist umgekehrt.
    Wir hatten mein LIeblingsessen.

    Was will man von einem Sonntag mehr erwarten!

    julchen

    Hallo Fritz

    ich hab mich vor 5 Monaten von meinem Mann getrennt und war auch so am Boden wie du.
    Ich hab mir damals gedacht, ich probier das jetzt ein zeitlang allein, schau, was ich vom Leben möchte und mein Mann soll sein Leben auf die Reihe kriegen. Und wenn es nach ein paar Monaten noch passt, dann können wir wieder zusammen sein.

    Vielleicht wär diese Trennung wirklich nicht schlecht, auch wenn es erst mal ganz schlimm weh tut.

    Ich wünsch dir alles Gute

    julchen

    Also wenn ich jetzt von uns hier aus geh, wieso solltest du nicht auf das eine oder andere Angebot zurückkommen? Du kannst doch sagen, wenn derjenige mal bisschen Zeit hat, könnt er dir helfen. Wenn er dann Lust hat, hilft er dir. Wenn nicht, dann halt nicht.
    Und wieso kannst du dich als Verwaltungshengst nicht revanchieren? Ich kenn Leute hier, die können halt besser Briefe für Ämter schreiben. Oder andere sind die Profis für Computerarbeiten.
    Und wenn mir jemand Pflanzen oder so schenkt, reicht ein Danke schön. Im nächsten Jahr erzähl ich dann, wie schön sie geworden sind und gut ist.
    Wir sind halt einfach gestrickt hier in Franken!

    julchen

    Hallo Dagmar

    der Pinguin bringt seiner Angebeteten einen Stein, du kriegst Brennholz, da konnt ich jetzt richtig drüber lachen!

    Aber um auf deine Frage zurückzukommen: die Kommunikation zwischen Städtern und Landmenschen ist eine Kunst für sich! Ich wohn auch auf einem kleinen Dorf, seit meiner Geburt und hier kennt jeder jeden. Als wir vor einigen Jahren unser Haus renoviert haben, da war das normal, dass auf einmal mehrere Nachbarn mit auf dem Gerüst standen. Wenn jemand Dach deckt, kurzer Rundruf (mittlerweile Telefon und keine Rauchzeichen mehr!!) und wer Zeit hat ist da.
    Bei uns gibt es auch eine Dorfgemeinschaft in der Sachen, die das Dorf betrifft, gemeinsam entschieden werden.
    Ich bin ja eher zurückgezogen (kann sich noch ändern!) , auch das wird akzeptiert. Wird auch kein Vorwurf deswegen gemacht.
    Muss bestimmt nicht erwähnen, dass das ganze feuchtfröhlich über die Bühne geht!

    S.G.

    julchen

    Hallo Dagmar

    du hast vorhin geschrieben, du liest immer wieder gern bei mir. Da hab ich mir Gedanken drüber gemacht, das konnt ich gar nicht so annehmen.

    Ich les gern bei euch allen, nehm mir was mit und lern draus. Aber das jemand auch bei mir was mitnehmen kann, daran hab ich noch gar nicht richtig gedacht. Ich fühl mich doch gar nicht so, dass jemand auch aus meinen Erfahrungen lernen kann.

    Aber es ist ja so und da freu ich mich jetzt drüber! Danke schön dafür!

    julchen

    Hallo Weitsicht

    Meine Mutter sorgt sich um mich, sie nimmt meine Tochter, damit ich auch mal bisschen Zeit für mich hab. Sie tut alles für mich, und das ist schön.
    Wenn dann nicht immer Sätze kämen, wie: ich tu ja dies und das für dich, dafür kannst du auch jenes für mich machen. Bestimmt meint sie es nicht bös, ist in einem Alkoholikerhaushalt aufgewachsen, hatte Alkoholiker als Mann und ihr Lebensgefährte wieder einer. Für sie wird diese Aufrechnung normal sein. Aber das geht halt auch so weit, dass sie sich ihrem Lebensgefährten unterordnet und das auch von uns erwartet.
    Und da werd ich mich in Zukunft dagegen wehren. Das kann und will ich nicht. Da werd ich meine Grenzen setzen.
    Mit meiner Tochter red ich schon drüber, ich erklär ihr auch so gut es geht, warum es so ist. Und sag ihr auch manchmal, alte Leute sind manchmal wunderlich!

    Ich wünsch dir einen schönen Sonntag!

    julchen

    Hallo Rosita

    ich hab in den letzten Tagen viel an meine Kindheit denken müssen, wenn du magst kannst ja mal bei den EKA nachlesen. Bei mir war es so ähnlich. Meine Mutter hat alles gemacht, um es meinem Vater, er war Alkoholiker, recht zu machen. Meistens wurden da die Bedürfnisse der Kinder zurückgestellt.

    Ich hab oft so Angst, dass ich das bei meinen Kindern auch gemacht habe. Meine Großen sind ja schon 17 und 20 Jahre alt, die haben bestimmt so manches mitgenommen. Auch meiner Kleinen, die ist 8 Jahre. Ich hoffe, dass ich ihnen jetzt trotzdem noch eine andere, selbstbestimmte Mutter vorleben kann. Und vielleicht auch ein bisschen draus lernen können.

    Schöne Grüsse

    julchen

    Guten Morgen Dagmar

    meine Mutter ist eher zurückgezogen, angepasst. Leider halt auch angepasst an ihren Alkoholiker und das erwartet sich von jedem anderen auch. Sie sorgt sich um mich, holt meine Tochter ab, damit ich auch mal bisschen Zeit für mich hab. Aber immer kommen Sprüche wie, ich tu das für euch, also könnt ihr auch für mich!
    Ich helf ihr gern, aber nicht immer auf Druckmethode. Aber wie du sagst, sie hatte auch ihre Kindheit und Vergangenheit mit Alkoholikern, sie hat es so gelernt und wird nicht mehr umdenken.
    Aber ich kann mich ändern und ihr das notfalls auch sagen.

    Ich hab immer bei euch gelesen, da wo es weh tut, musst du hinschauen. Ein Rückschritt bringt dich weiter nach vorn.
    Hab das nie so ganz kapiert, aber mittlerwile merk ich bei mir, dass das wirklich so ist. Dass ich da bei mir hinschauen kann und merk, was falsch gelaufen ist. Oft auch mit Tränen. Aber ich muss es erst sehen und fühlen, dann kann ich was ändern.

    Ich bin froh, dass ich hier im Forum so viel lernen darf.

    julchen

    Guten Morgen

    Mir gehts heut Gott sei Dank wieder besser. Meine Kindheitserinnerungen haben mir ziemlich zu schaffen gemacht (waren leider keine schönen!). Ich werd jetzt irgendwie lernen, mich von meiner Mutter unabhängig zu machen, auch da meine Grenzen zu ziehen, in der Hoffnung, dass wir trotzdem weiterhin Kontakt haben werden.
    Heut will ich endlich meine Gemüsepflanzen gar in Garten bringen. Und wieder Papierkram für Ämter, Versicherung und so in Angriff nehmen. 'Das kostet mir wieder einige graue Haare. Aber was solls, muss halt auch sein.

    Schöne Grüsse

    julchen

    Guten Morgen Rosita

    Finanziell sieht es bei mir nicht sehr rosig aus, ich hab nur paar Nebenjobs stundenweise. Unterhalt krieg ich nur für die jüngste Tochter, und da nur Mindestunterhalt.
    Das Geld ist schon manchmal sehr knapp, aber das ist nicht so schlimm, irgendwann wird sich da auch was ergeben.
    Und das mit der dickeren Haut, das hab ich in der Beziehung nicht geschafft. Vor allem, weil ich ja hauptsächlich auf ihn fixiert war. Ich hab dann auch viel mit den Kindern allein unternommen, aber in Gedanken war ich doch daheim. Was macht er, wie ist er wenn wir heimkommen. Das war für mich eine große Belastung und hat mir viel Kraft gekostet. Ich bekam dann auch gesundheitliche Probleme.

    Schöne Grüße

    julchen

    Guten Morgen Rosita

    Ich dachte auch immer, ich kann den Kindern nicht den Vater nehmen, besonders meine beiden Mädchen hängen sehr an ihm. Bin deswegen noch lange Jahre bei ihm geblieben.
    Trotzdem sagen alle drei, dass wir jetzt ein schöneres Leben haben. Die Streitereien und die Unzufriedenheit ist doch auch nicht gut für Kinder.
    In der Ehe fand ich auch keine Zufriedenheit, ich war verbittert, nur schlecht gelaunt. Jetzt bin ich zufrieden mit meinen Leben, ich brauch nicht Rücksicht auf meinen Mann zu nehmen, ich darf wieder lachen. Und das kommt dann auch den Kindern zugute.

    Ich wünsche dir, dass du den richtigen Weg für dich findest.

    julchen

    Ich

    Hallo

    ich war 20 Jahre mit meinem Mann verheiratet und das Alleinsein ist KEINE Qual, im Gegenteil. Das Zusammenleben war oft schlimm, es war immer angespannt bei uns. Wir mussten immer aufpassen, wie ist er gelaunt, gelacht wurde so selten.
    Das Alleinsein ist nicht immer schön, ich vermiss oft jemanden zum reden, zum kuscheln oder sonstwas. Aber das hatte ich mit meinem Mann auch nicht.
    Und heute kann ich mein Leben leben, wie ich will, alleine Entscheidungen treffen. Kann mit meinen Kindern Blödsinn machen, für mich ist Alleinsein überwiegend schön.

    julchen