Guten Morgen Backmaus
kurze Erinnerung, damit du deinen Ehrentag ncht wieder vergisst:
ALLES GUTE ZUR DREIJÄHRIGEN TROCKENHEIT!
Lass noch gaaaaaaaanz viele Jahre folgen.
Schöne Grüße
julchen
Guten Morgen Backmaus
kurze Erinnerung, damit du deinen Ehrentag ncht wieder vergisst:
ALLES GUTE ZUR DREIJÄHRIGEN TROCKENHEIT!
Lass noch gaaaaaaaanz viele Jahre folgen.
Schöne Grüße
julchen
Ja, Charly, ich versteh, was du meinst.
Ich war 20 Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet, hab ihn auch geliebt und ich red auch nicht verächtlich über alkoholkranke Menschen.
Alkoholismus ist eine Krankheit, aber man kann sie stoppen. Wer das nicht kann oder will, der kann für mich kein Vorbild sein. Als mein Mann trocken war, da konnte man gut mit ihm leben und ich war stolz auf ihn. Aber in seiner nassen Zeit wars nicht so weit her mit den inneren Werten, da hat hauptsächlich die Sucht gezählt. Und das war für mich und meine Kinder dann kein schönes Leben.
ES wurde den Kindern dann so viel krankes Verhalten vorgelebt,von beiden Seiten, ich hab oft ein schlechtes Gewissen, warum ich nicht früher gegangen bin.
Schöne Grüße
julchen
Hallo Charly
ich hab gelesen, dass dein Freund das grosse Vorbild für deinen Sohn ist.
Macht dir das keine Angst? Normalerweise möchte man doch so sein oder werden wie sein Vorbild.
Versteh mich nicht falsch, ich war auch stolz auf meinen Mann und hab mich nicht geschämt für die Krankheit Alkoholismus. Aber da war mein Mann 10 Jahre trocken.
Wenn mein Sohn einen nassen Alkoholiker als Vorbild hätte, ich würd mir Sorgen machen.
julchen
Hallo
Jetzt hat grad mein Mann angerufen, wollte mit den Kindern sprechen. Bei der Gelegenheit hab ich ihm gesagt, daß er nicht mit den Kindern Auto fahren soll (er kriegt jetzt ein Auto). Fragt er wieso, wegen Alkohol? Er trinkt nicht mehr!!
Hab geantwortet, dass ich das schon oft gehört hab und nicht mehr glaub.
Ratz fatz war das Gespräch beendet, er hat einfach aufgelegt. Wie kann ich böse Frau ihm auch nicht glauben?
Hat aber auch sein Gutes, die Sehnsucht nach ihm ist wieder weg
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julchen
Hallo melanie
ich wünsch dir für morgen alles Gute. Bist schon nervös?
Erzähl dann mal, wie es war, wenn`s wieder gut geht.
Ich denk an dich!
julchen
Hallo ich bins
Danke euch beiden, ich glaub wirklich, heute ist es gut, so wie es läuft und wir lassen es erst mal so weiterlaufen. Schauen, was die beiden sprechen, sind sie gut drauf, das mach ich ja eh.
Aber was das alles bei mir gemacht hat, das hat mich erschreckt.
Allein der Gedanke, unsere Umgangsregelung könnte nicht gut sein und ich müsste da was ändern und ihm sagen, die Kinder kommen nicht mehr zu ihm, das macht mich fertig. Ich schaff es eigentlich ganz gut, an mich und die Kinder zu denken, was uns gut tut. Natürlich muss ich machen, was für meine Mädchen das Beste ist. Und notfalls werd ich das auch. Aber mein Gefühl hat sich voll auf die Seite meines Mannes geschlagen! Hab Mitleid mit ihm, will ihm helfen. Könnte ihm doch nicht die Kinder auch noch nehmen. Hatte gestern so Sehnsucht nach ihm, hätt am liebsten angerufen.
So stell ich mir das vor, wenn ein Alkoholiker Suchtdruck hat!
Schöne Grüße
julchen
Hallo Tina
es gibt eine SHG für Jugendliche, allerdings wollen beide nicht gehen. In dem Alter müssen sie selber wissen, kann ich nichts mehr machen.
Ich glaub auch, meine große Tochter kann sich ganz gut abgrenzen. Mein Mann wollt sie am Anfang einspannen für Bett kaufen und so, hat sie klar gesagt, er ist alt genug, soll er selber machen.
Meine kleine Tochter ist in einer Trennungs- und Scheidungsgruppe, sie geht da sehr gern hin.
Danke dir!
julchen
Hallo Tina
danke, für deine Antwort. Mich verunsichert diese ganze Diskussion total.
Ich hab drei Kinder, der Große ist 20 und geht nicht mehr zu seinem Vater. Meine große Tochter ist 17 und die Kleine 8 Jahre. Sie gehen immer gemeinsam zu Besuch, ca. alle 6 Wochen einmal für 3 bis 4 Stunden. Es läuft eigentlich sehr gut so, ich hatte manchmal ein schlechtes Gewissen, dass die Große halt aufpasst, wie er drauf ist. Hab auch heut nochmal mit ihr geredet, aber sie sagt, es ist schön bei ihm, sie kochen meistens gemeinsam und er ist manchmal sehr ruhig, aber sie möchte weiter gehen.
Hab auch schon bei der Jugendberatung der Caritas nachgefragt, die meinten auch, die Kleine sollte die Besuche weiter machen.
Mal schauen, am Freitag hab ich ein Gespräch wegen der Trennungsgruppe, da kann ich das ja nochmal ansprechen.
Schönen Abend
julchen
Hallo ihr
mir gehts jetzt besch.....Diese ganze Diskussion um Besuche beim Vater, das hat mich jetzt irgendwie fertig gemacht., obwohl ich immer noch glaub, dass es so in Ordnung ist, wie wir es machen. Hab auch noch mit meiner großen Tochter geredet, die Besuche sind schön, auch für die Kleine und ihr Vater ist manchmal sehr ruhig, aber trotzdem gut drauf.
Aber bei mir ist irgendein Co-Knopf gedrückt worden, überleg die ganze Zeit wenn ich ihm sagen müsste, seine Kinder kommen nicht mehr. Schlag mich grad so gefühlsmäßig auf seine Seite, er und ich gegen den Rest der Welt! Rückfall vom Feinsten!Scheibenkleister!!!!
julchen, die jetzt TAschentücher holen muss
Hallo Wurzelchen (ich find deinen Nick so süß)
mein Mann hat auch mehrere Entgiftungen gemacht, irgendwann hab ich gesagt, ich will nicht mehr. Dann ist er zur LZT gegangen, da hab ich es nicht mehr geschafft, ihn zu verlassen.
War der falsche Weg, heut weiß ich das, aber egal. Hat es halt bis zur Trennung paar Monate länger gedauert.
Hol dir ganz viel Hilfe, ich sitz täglich hier am Computer, das hilft mir sehr viel. Zur Therapeutin geh ich auch noch, tut auch gut.
Schöne Tage wechseln sich immer mit schlechten Tagen ab, aber nach einiger Zeit überwiegen die schönen, zufriedenen Tage!
julchen
Hallo
diese ganze Diskussion verwirrt mich ziemlich, ich weiß nicht mehr, was richtig und falsch ist.
Also, ich hab mich Weihnachten von meinem Mann getrennt, die Kinder haben ihn in dieser Zeit 4 mal für ein paar Stunden auf eigenen Wunsch besucht. Mein Sohn möchte ihn nicht besuchen, die beiden Mädchen gehen immer zusammen hin, die Große ist 17 jahre alt.
Meine kleine Tochter ist bei einer Trennungsgruppe der Caritas, da hab ich auch deswegen mit dem Therapeuten gesprochen. Der hat gesagt, es wäre ganz schlecht für meine Tochter, den Kontakt einfach abzubrechen und diese Regelung gut gefunden.
Ich glaube nicht, dass mein Mann in dieser Zeit trinkt oder kifft, solange die Mädchen da sind.
Ich hoffe, ich krieg noch ein bisschen Klarheit in der Sache!
julchen
Hallo Vreni
die Motivation kommt bestimmt wieder. Das Gefühl, das du beschreibst, hatte ich auch ganz oft.
Ich hab mir dann gesagt, es muss ja nicht für immer sein, ich mach das jetzt ein Jahr lang allein und dann guck ich weiter. Dann hatte ich Zeit, mein Leben auf die Reihe zu kriegen und er auch. Wenn es dann wieder zusammenpasst, schön, wenn nicht, auch okay.
Ich hab dann nicht mehr sehr lang gebraucht um zu merken, dass ich diese Beziehung nicht mehr will.
Ich schick dir mal ein bisschen Kraft, du schaffst das!
julchen
Hallo wurzelchen
ich freu mich für dich, dass du so konsequent gehen kannst.
Ich war jahrelang zu nachgiebig, immer Trennung angedroht, nie durchgezogen. Meistens wollt er sich dann von mir trennen, dann hab ich Panik bekommen.
Aber ich war dann an einem Punkt wo ich sagte, nichts geht mehr. Ich bin damals in den Keller gegangen um mich mit ihm zu versöhnen, da liess er schnell einen Joint verschwinden. Nee, das wars dann!
Ich schick dir mal ein Päckchen Kraft, du schaffst das!
julchen
Hallo ayki
dass hier alle gewütet haben zeigt ja, dass das ein heikles Thema ist.
Mich hat die ganze Diskussion auch verunsichert mach ich es richtig oder nicht. Aber ich denk mal, wennman die Kinder beobachtet und hinhört, merkt man doch auch, ob es ihnen guttut. Hoff ich zumindest!
WAs mich noch interessieren würde, trinkt die Lebensgefährtin deines Ex-Mannes auch?
Schöne Grüße
julchen
Hallo Tina
ich hab gestern deinen Post bei ayki gelesen, auch was Dagmar geschrieben hat. Hab ja auch
in letzter Zeit immer bei dir mitgelesen, wegen Gerichtsverhandlung und so.
Das hat mich alles nachdenklich gemacht. Ich glaub sicher, daß mein Mann auch noch trinkt und kifft. Aber ich dachte eigentlich, wir hätten eine gute Lösung gefunden, Besuch nur alle 6 Wochen für ca. 4 Stunden. Jetzt bin ich da nicht mehr so sicher.
Magst mal erzählen, wie das bei euch so war und warum ihr jetzt betreuten Umgang habt? Ich würd ja nchlesen, aber dein Threat ist so lang!
Schöne Grüsse
julchen
Hallo Gartenarbeit
meine Therapeutin sagte mir, ich soll am besten Listen machen, auf denen die Arbeit steht und dahinter eine Spalte zum unterschreiben, wenn es erledigt ist. So fällt das Erinnern und "oh mann, jetzt nicht" weg, bei uns zumindest manchmal!
Ich hatte letzthin auch so einen Hänger, ich war gereizt, hab rumgemeckert, zum Schluss nur noch geheult. Da hab ich dann wieder angefangen, Grenzen zu setzten bei den Kindern. Und mir Zeit für mich zu nehmen. Seitdem gehts wieder besser.
Ich wünsch dir einen schönen Tag
julchen
Hallo Doro
Wenn meine Töchter ihn besuchen, hab ich kaum Kontakt mit ihm, von daher ist es wenig Belastung für mich, wobei ich dann schon frag, wie er drauf war und so.
Was mich manchmal belastet ist, dass ich meiner grossen Tochter die Verantwortung übergeb, sie passt ja auf, wie er drauf ist. Das gefällt mir nicht sehr gut, ich hab auch mit ihr darüber geredet, für sie ist es Okay.
An Termine muss er sich nicht halten, sie rufen ihn alle paar Wochen an und sagen,sie kommen am Sonntag. Das klappt dann auch.
Er versucht dann ab und zu, dass sie bei ihm übernachten, aber da hat meine große Gott sei Dank eh keine Zeit und die Kleine geht nicht allein, würd ich auch nicht allein gehen lassen.
Und ob sie öfter kommen wollen fragt er auch nicht. Ich hab manchmal den Eindruck, ihm wird es zuviel.
Ich hab von dir bei ayki gelesen, wie willst du es regeln mit den Besuchen? Dien Sind ja noch ziemlich klein.
Schöne Grüße
julchen
Hallo Gartenarbeit
schön, mal wieder von dir zu hören, auch wenn das Problem nicht so schön ist.
ABer ich kenn das auch, ich denk, man ist auch einfach nur überfordert, will mal seine Ruhe haben und es klappt nicht.
Was ich jetzt auf Anraten meiner Therapeutin angefangen habe sind Listen. Listen, was ich erledigen muss, Listen, wer von den Kindern was macht. Das macht den Kopf freier, es summiert sich nicht so viel, ich muss es mir nicht mehr merken.
Wie alt sind denn deine Kinder? Setz dich doch mit ihnen zusammen und besprecht, was ihr ändern könnt, damit du entlastet wirst.
Ich hoff, ich hab jetzt nicht am Thema vorbeigeredet.
Schöne Grüsse
julchen
Hallo wurzelchen
und wie sich die Berichte alle ähnlich sind!
Wenn ich bei dir les, seh ich mich selber wieder im KH stehen und seine Sachen an der Pforte abgeben. Sehen wollt ich ihn damals auch nicht.
Er hat mich damals zwar noch mal überredet, bei ihm zu bleiben, aber ein dreiviertel Jahr später hab ich den Absprung geschafft.
Ich wünsch dir alles Gute!
julchen
Danke, wurzelchen, das ist nett von dir.
Die Diskussion bei ayki macht mich jetzt doch ziemlich nachdenklich.
Also, kurz nach der Trennung dachte ich, ich muss die Kinder überreden, den Vater zu besuchen. Bin da aber, Dank der guten Tipps bei den EKA, schnell davon abgekommen und lass die Kinder machen, was sie wollen. Meine kleine Tochter will ihren Vater ab und zu sehen, aber sie geht nur mit der großen Schwester. Mit der Großen hab ich geredet, ich fühlte mich unwohl bei dem Gedanken, ihr die Verantwortung zu übergeben. Sie sagt aber, es ist für sie in Ordnung, sie will ihn ja auch hin und wieder besuchen.
Die beiden gehen ca. alle sechs Wochen mal Sonntag nachmittag für 3 bis 4 Stunden hin. Ich glaub nicht, dass er trocken ist, Kiffen tut er bestimmt auch noch.
Meine Große meint aber, in der Zeit, in der sie bei ihm sind, ist er normal, manchmal sehr ruhig.
Ich hab auch bei der Caritas, wo meine kleine Tochter eine Trennungsgruppe besucht, nachgefragt, und da wurde mir zugeraten, die Besuche weiterhin machen zu lassen.
Ist das jetzt so falsch? Ich mein, wenn sie doch gehen wollen und sich wohl fühlen, soll ich es ihnen verbieten?
Ich wär echt dankbar für ein paar Tipps, bin ziemlich verunsichert.
Schöne Grüße
julchen