Beiträge von Julchen148

    Nö, Dagmar, so schnell bin ich mit Steinigen nicht!

    Ich war und bin mir mit diesen Besuchen auch oft nicht sicher, was richtig ist.
    Meine Tochter ist bei der Caritas in einer Trennungsgruppe, und da hab ich dann auch nachgefragt, wie ich es am besten mach. Da wurde mir dann geraten, solange meine Tochter gehen will, soll ich sie lassen. Ich hoffe, dass das so richtig ist, aber es wird sowieso weniger, mittlerweile mit ca. 6 Wochen Abstand.

    julchen

    Danke, Morgenröte, da wär ich nicht drauf gekommen.

    Mein Hund ist ein Pinscher, er war in einer US-Kaserne ausgesetzt und Bekannte haben ihn mitgenommen. Ich hab ihn dann genommen, da mein Hund kurz zuvor gestorben ist.
    Es ist ein ganz lieber Hund, allerdings kläfft er ziemlich viel. Beim Spazierengehen hat ständig Angst, Radfahrer, männliche Spaziergänger, Autos, er wird dann allerdings aggresiv und geht auf alles los. Manchmal zwickt er dann auch, das ist ziemlich anstrengend. Ich wollte mit ihm in die Hundeschule, geht aber im Moment finanziell nicht.

    Vielleicht hast du da auch noch einen kleinen Tip? Wenn ich zu anstrengend werd mit meinen Fragen, sag Bescheid!
    Ach ja, er war mit Impfpass und allem ausgesetzt, da steht drin, er kommt aus Tschechien. Und diese Hunde von diesen Märkten kommen ja aus sehr schlechter Zucht. Evtl. spielt das auch eine Rolle?

    Hundetrainerin ist bestimmt ein schöner Beruf, würd mir glaub ich auch Spass machen.

    Schöne Grüsse

    julchen

    Hallo

    ich war grad mit meiner Tochter in der Kirche, Taufe einer Bekannten. Ich sitz so da, denk an nichts Böses, da kommt die Mutter des Täuflings, drückt mir den Foto in die Hand und bittet mich, Bilder zu machen. Vor einem halben Jahr hätt ich da voll die Panik bekommen, vorne am Altar vor allen Leuten rumlaufen, ich, die sich immer am liebsten im Hintergrund unsichtbar macht.
    Aber ich kann auch das, bin aufgestanden und hab fotografiert (ob die Bilder was geworden sind, weiß ich allerdings nicht!). Und war nicht mal schlimm, im Gegenteil, hat Spaß gemacht.

    Schönen Restsonntag

    julchen

    Hallo

    im Prinzip stimme ich euch auch zu, aber ich merke es an meiner 8jährigen Tochter, dass der Vater verherrlicht wird, wenn sie ihn eine Zeitlang nicht sieht.
    War sie dann mal wieder zu Besuch bei ihm, sie geht nur mit ihrer 17jährigen Schwester, allein würd ich sie nicht gehen lassen, sieht sie das Ganze wieder realistisch. Der Papa hat nichts geredet, hat komisch geguckt, da waren Flaschenöffner rumgelegen....Dann will sie einige Wochen nicht mehr gehen. Mir tut das oft weh,ihr bestimmt auch, aber ich kann ihr nicht einfach verbieten, zum Papa zu gehen, wenn sie Sehnsucht hat.

    Ich hab das bei ayki so verstanden, dass die Lebensgefährtin des Vaters nicht nasse Alkoholikerin ist, also dasss man die Kinder mit guten Gewissen geheh lassen kann.

    Schöne Grüsse

    julchen

    Hallo Dagmar

    du schreibst, du findest es spannend, bei mir zu schmöckern, , das hat mich jetzt echt gefreut.
    Hat mich auch bisschen nachdenklich gemacht. Ich leb so vor mich hin, versuch alles irgendwie zu managen.
    Aber dass ich mich wirklich rauskämpf aus der Suchtspirale und auch Fortschritte mach, das hab ich noch nie so richtig gesehen. Und erst recht nicht geschrieben, das fühlt sich komisch an. Nach dem Motto, Eigenlob stinkt!
    Danke dafür, dass du mir das vor Augen geführt hast! Ist mein Tag nach Blümchen in Herztöpfchen und Riesenschachtel Pralinen, Ankündigung auf Abendessen mit Nachtisch und danach Kopfmassage gleich noch besser geworden!

    julchen

    Guten Morgen Dagmar

    schläfst du nie richtig aus? Du bist immer so früh dran, es ist Wochenende!

    Bei mir kam früher auch alles anders als gedacht, weil mein Mann anders als ich gedacht hat! Jetzt kann ich meine Entscheidungen selber treffen und es klappt meistens irgendwie.
    Genau wie du hab ich nicht viel Geld, aber auf das bisschen Geld bin ich stolz! Weil ich Lösungen such, mir nicht zu schade bin auch nicht so bequeme Arbeiten zu machen. Mein Mann sitzt daheim, redet von Hartz VI in einem halben Jahr, Arbeit kriegt man ja eh nicht.
    Ich freu mich für dich, dass dir deine Arbeit erstmal erhalten bleibt. Aber viel Sorgen hätt ich mir nicht um dich gemacht, du hättest wieder ein Weg gefunden.

    Schönen Sonntag

    julchen

    Hallo Charly

    unsere Beiträge haben sich jetzt überschnitten.

    Wenn er Inder auf dem Balkon sitzen hat, dann sind das doch Wahnvorstellungen. Ruf den Krankenwagen, dann kommt er gleich zum Entgiften.
    Du musst ihn nicht nüchtern bekommen, überlass das dem Krankenhaus.

    julchen

    Hallo charly

    Du musst mich nicht beneiden, das kannst du doch auch!
    Du bist es wert, gut zu dir zu sein.
    Du musst nicht warten, ob sie ihm in der Klinik helfen können, er kann sich selber helfen lassen, wenn er will. Da kannst du nichts dran ändern!
    Aber du kannst dein Leben in die Hand nehmen!
    Ich schick dir ganz viel Kraft!

    julchen

    Wär doch eine gute Threat- Überschrift gewesen!

    Ich hab dieses Lied vor zwei Jahren wiedergefunden, es war meine Hymne in der Zeit, als mei n Mann mehrere Entgiftungen und dann die LZT machte.

    Damals wollte ich das gern leben, konnte es aber noch nicht. Aber jetzt, Doro, jetzt können wir es! Und meistens auch noch geniessen!

    In diesem Sinne: it`s our turn!

    julchen

    Hallo ihr

    heut war ein ruhigerer Tag, hab ich genossen. Früh war ich am Flohmarkt, mal ganz allein. Nachmittags hab ich gemütlich Wäscheberge abgebaut, zwischendurch auf den Balkon gesetzt und gelesen.

    Eins meiner Lieblingslieder heißt it`s my turn. So will ich jetzt leben, jetzt bin ich dran!

    julchen

    Hallo Charly

    du hast irgendwo geschrieben, er liebt dich nur, wenn er betrunken ist. Was ist jetzt, wenn er es schafft, trocken zu werden? Liebt er dich dann nicht mehr? Ist das überhaupt Liebe?
    Was willst du für dein weiteres Leben? Für dich?

    Schöne Grüße

    julchen

    Hallo wurzelchen

    vieles von dem, was du schreibst, kommt mir bekannt vor.
    Mein Mann ging letztes Jahr im April zur LZT, innerlich hab ich mich da schon von ihm entfernt, hab mir nur noch nicht die" Berechtigung" gegeben zu gehen. Er macht ja was, also kann ich ihn nicht im Stich lassen.
    Auch mir ging es in der Zeit, als er weg war, sehr gut. Ich hatte Angst vor dem Tag, als er wieder heimkam.
    Bei mir hat er dann noch bis Weihnachten gedauert, dann hab ich mich getrennt. Es war schwer, hatte und habe auch noch das Gefühl, ich muss ihm doch helfen, aber das wird weniger. Mir und meinen Kindern geht es gut, wir kommen allein besser zurecht, weil die ständige Anspannung weg ist.

    Schreib weiter hier, mir hat das sehr viel geholfen.

    Ich schick dir mal ganz viel Kraft, du schaffst das!

    julchen

    Hallo ri

    du schreibst, du könntest ganz entspannt sein, er wohnt bei seiner Mama, da kümmert sich ja trotzdem jemand um ihn.

    Er ist aber ein erwachsener Mann, es sollte sich niemand um ihn kümmern müssen. Ich kenne den Gedanken sehr gut, ich war froh, als mein Mann auf LZT war, da kümmern sich Leute um ihn und ich hab frei!
    Und wenn mein Mann mir das mit dem Krankenhaus erzählt hätte, wär ich nicht sicher gewesen, ob das so ist oder er gelogen hätte.
    Ich will dich nicht ärgern, vor allem da du so nett bei mir geschrieben hast, aber so war es halt bei uns.
    Denk an dich, wart nicht auf seinen Anruf, der ändert nichts!

    Schöne Grüße

    julchen

    Hallo Backmaus

    ja, es ist auch schön, auf der einen Seite. Ich kann auch viele Sachen geniessen, neu entdecken.
    Auf der anderen Seite geht mir vieles viel zu schnell. So viele Veränderungen in kurzer Zeit. Das überrollt mich manchmal alles und ich kann es nicht stoppen.
    Ich bin ein Mensch, der seine tägliche Routine mag, Veränderungen nicht so sehr. Und seit Dezember verändert sich ständig alles. Jetzt hab ich mich grad an meine Nebenjobs gewöhnt, wenn das klappen würde mit der Bewerbung, könnt ich mich schon wieder umgewöhnen. Die ganze Woche bin ich unterwegs, hab wenig Zeit. Ich muss vieles machen, was ich noch nie gemacht hab.
    Das alles ist nicht schlecht, die meisten Veränderungen sind ja gut, aber es ist alles fürchterlich anstrengend. Ich trau mir auch nicht viel zu, hab meistens Bammel vor neuen Sachen, ich kann da nicht gelassen rangehen. Obwohl ja das meiste, das ich in Angriff nehm, auch klappt. Ich mein, in der Zeit hat sich so viel getan und es haben sich immer wieder Wege aufgetan. Bei der Trennung dachte ich, ich geh mit Pauken und Trompeten unter, aber ich steh ja trotzdem ganz gut da.

    Ist ziemlich wirr geworden, sorry, musst einfach mal meinen Kopf sortieren.

    julchen

    Hallo ihr

    meine Schwester hat mir erzählt, dass sie gestern einen Bekannten von uns erzählt hat , das ich mich von meinem Mann getrennt hab. Er meinte darauf, oh je, da geht er gar unter. Darauf sagte mein Schwager, es war nur noch die Frage, ob er allein oder wir alle untergehen. Dieser Satz hat mir so gut getan, das schlechte Gewissen nagt ja doch noch des öfteren. Obwohl ich gestern, nachdem ich ihn gesehen hab, mich gut abgrenzen konnte.

    Heut war ich mit meinen Töchtern im Kino, war schön. Das erste Mal seit bestimmt zehn Jahren. Ich komm mir vor wie so ein Alm-Öhi, der jahrelang auf seiner Alm war und wieder mal in die Stadt kommt. Ich merk erst jetzt, was ich alles nicht mehr gemacht hab. Ich hab immer gesagt, das will ich gar nicht, Kino, Shoppen, sich mal schick machen. Dabei ist das so schön, wenn auch vieles wegen der Finanzen nicht geht. Aber langsam, Schritt für Schritt, zurück ins Leben. Toll!

    Schöne GRüße

    julchen

    Hallo ri

    es tut mir leid für dich. Überleg erst mal in Ruhe, was du für dich willst. Ob du so ein Leben voller Ungewissheit weitermachen willst.

    Mein Mann war letztes Jahr auf LZT, ein paar Wochen danach war das gleiche Spiel wie bei dir, Kaugummis, Hustenbonbons, er musste so viel in der Werkstatt reparieren. Ich war auch misstrauisch, wollte es aber doch nicht wahrhaben. Dann konnte ich einen Rückfall nicht übersehen, hab ihm wieder eine Chance gegeben, bis zum nächsten Rückfall.

    Weihnachten hab ich mich getrennt, leb jetzt mit meinen Kindern allein und bin froh, dass ich jetzt Zeit hab, mich um mich zu kümmern. Es war am Anfang ganz schlimm, aber heute gehts mir gut.

    Ich schick dir ganz viel Kraft für deine Entscheidung!

    julchen