So, jetzt bin ich wieder hier, nach einem langen, heißen Bad!
Dagmar, was du sagst, stimmt, ist mir nie so aufgefallen. Ich will umgestalten, aufräumen, wegraäumen.....Das alles braucht Zeit, also hab ich mehr zu tun. Insofern ist es was Gutes, weil ich für mich machen kann.
Aber das schlechte Gefühl dabei fühlt sich nicht richtig an.
Ich bin heut gesundheitlich ziemlich angeschlagen, Kieferhöhle, leichten Hexenschuss, also mir geht es nicht gut. Möchte aber morgen wieder arbeiten gehen, da mir sonst das Geld fehlt. Folglich hab ich (in meinen Augen!!!!) das Recht mich zu erholen, sprich heißes Bad, rumhocken und lesen mit Wärmekissen im Rücken, Arbeiten aufteilen. Ich bin es mir wert, da meine Arbeitskraft gebraucht wird.
Würde es mir gut gehen, würd ich mir dieses Recht nicht zugestehen. Da würde die Arbeit gemacht, die liegengeblieben ist. Und würde ich dann doch faulenzen, dann mit schlechtem Gewissen und das ist dann auch nicht sehr erholsam.
Dieses Recht, sich am WE zu erholen , gesteh ich jedem zu, nur nicht mir.
Wenn ich jetzt weiter überleg, warum nicht, kann ich mir vorstellen, daß das wieder Co-Denken ist, so in der Art, ohne mich läuft nichts, ich bin nichts wert, wenn ich nichts tu. Vielleicht auch, ach ich armes julchen, muss immer was tun, um meine Wertigkeit zu erhöhen?
Soweit bin ich mit dem Überlegen gekommen, vielleicht ist das auch nur ein Schmarrn, was ich geschrieben hab, keine Ahnung.
Schöne Grüße
julchen