Beiträge von RenateO

    Liebe Aurora
    Deine neue Liebe klingt so schön(real)so könnte ich mir das für mich auch nochmal vorstellen.
    Aktuell genieße ich den Garten und da sind natürlich auch andere Menschen (zwinker)
    Beide direkten Nachbarn sind Männer (verh. und im Rentenalter)der eine sehr korrekt ,sein Garten sehr! ordentlich,der andere eher locker (er liebt auch sein Unkraut,lach.....)beide Frauen habe ich noch nie dort gesehen.
    Ich mit viel Liebe zum Garten aber eher nicht so erfahren wie die beiden,sie sind schon immer Schrebergärtner,das ist für mich die perfekte Mischung,beide sind sehr hilfsbereit.
    Auch mit einigen anderen Nachbarn gibt es inzwischen einen schönen Kontakt.
    Genauso hatte ich mir das vorgestellt als ich vor fast 2 jahren so sehr um diesen Garten gekämpft habe.
    Und dann gibt es noch einen ledigen Mann wo ich manchmal denke ,,der könnte mir gefallen,,......schmunzel
    Allerdings wissen ja alle das mein ex Alkoholiker ist und manchmal denke ich das wäre ein Makel für mich (als mögliche Partnerin?)

    Mein Enkelchen ist schon sehr aufgeregt wegen der Hochzeit,sie wird ein langes Kleidchen tragen in weiß mit lila Blüten(wie ein Brautkleid) und in wenigen Tagen ist es ja schon soweit.
    Ich mache mir eher Sorgen wegen der langen Autofahrt,das lange sitzen ist so garnichts für meine kranken Beine.
    Aber ich möchte natürlich dabei sein wenn mein ,,Kleiner,, ja sagt.
    So gleich gehts wieder in den Garten,heute nacht hat es endlich mal geregnet,das war für die Pflanzen höchste Zeit, ich gieße schon seit einiger Zeit weil vieles schon in der Blüte steht und die Erde knochentrocken war.

    LG R..

    Hallo Kaleu
    du schreibst:
    Ich hab nicht 10 Jahre Einsamkeit überstanden um nachher gewollt einsam zu sein.
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    Und das trifft es auch bei mir,es ist nicht mein Endziel allein zu bleiben.
    Ich bin ein Gefühlsmensch und das wird sich auch nicht ändern,jetzt allerdings mit offenen Augen.
    Noch nie habe ich eine Beziehung mit den Kopf geführt/gesucht so nach den Kosten/ Nutzen Plan.
    Ich habe immer aus dem Herzen entschieden,den Verstand manchmal weggedrückt.
    Vor xy war ich 4 jahre (gewollter) Single und dann stand er vor mir und mit ihm dieses übergroße ,,sich zuhause/angekommen sein,, zu fühlen,wie zwei Puzzleteile die perfekt passen.....
    Ihm ging es ebenso.
    Wenn das mit Alkoholiker und Co nun so stimmt haben sich da 2 ,,kranke /bedürftige,, Menschen gefunden....?!
    Mit total verschobenen Grenzen?

    Aktuell bin ich allein wäre aber auch offen das zu ändern. hab aber kein Schild um den Hals mit der Aufschrift ,,zu haben/auf der Suche ,,
    Was ich mit meinem Eintrag viel eher meinte ,das manche (frauen) ,die sich von ihrem xy getrennt haben,sich schnell wieder verbandeln,manche auf biegen und brechen und da machte ich mir Gedanken ob das wirklich klappen kann oder ob das der Versuch ist seinen Marktwert zu testen (mangelndes Selbstwergefühl?)oder auf keinen Fall mal ne Weile alleinzusein und hinzuschauen (auf sich selbst)

    LG R..

    Hallo caro
    Nochmal was aus meinem Leben.

    Da meine Eltern(keine Suchtprobleme) sich so gut wie nie ,wie Eltern benommen haben (ich wuchs auch nicht bei ihnen auf)
    sie haben sich ihrer Verantwortung entzogen als ich ein Kind und hilflos war(tut das ein Alki nicht auch?)
    Kurz sie kümmerten sich in erster Linie um sich.

    Ich selbst habe nach meiner Scheidung in einen Pflegeberuf gewechselt und im Umgang mit meinen Patienten ,dachte ich sehr oft ,was machst du (ich) nur wenn meine Erzeuger mal alt oder pflegebedürftig sind.
    Der Gedanke sie dann pflegen zu müssen erzeugte mir großen Widerwillen, wogegen ich es mit großer Hingabe bei meinen Patienten tat.
    Ein großer Zwiespalt war das für mich.
    Da mit beiden Elternteilen nach vielen Versuchen meinerseits trotzdem nie was geklärt werden konnte kam es ja zu Kontaktabbrüchen.
    Von Tod meines Vaters erfuhr ich erst einen Tag später,das ist jetzt über ein Jahr her und ich habe kein schlechtes Gewissen,ich habe im Vorfeld alles mir mögliche versucht ...Punkt.

    Meine Mutter lebt noch,wir haben keinen Kontakt,allerdings sehe ich sie manchmal zufällig.
    Auch hier habe ich inzwischen keinen Kontaktwunsch mehr.
    Beide können mich nicht als Tochter in die Pflicht nehmen ,weil ICH es nicht zulasse.
    Klingt jetzt vielleicht hart oder einfach ,aber es waren Jahre der Qual(Gewissen) bis ich das so klar für mich hatte!
    Das ist reiner Selbstschutz!

    Meine Großeltern betreute ich bis zuletzt mit großer Liebe,bei ihnen lebte ich als Kind,erfuhr dort Liebe und Geborgenheit.
    Du mußt nichts, du darfst wenn du möchtest und kannst,tu nichts was dir nicht guttut.
    LG R.

    Hallo Aurora
    du schreibst:
    Ja, du bist alleine... aber das warst du ja im Prinzip während der Beziehung ja auch, oder? Also bei mir war das so.
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    Als ich vor 25 jahren meinen damaligen Ehemann verlies,war ich ja auch Mutter von 2 Kindern nur als ich dann mit ihnen in der eigenen Wohnung alleine war,fühlte sich das plötzlich gaaaaz anders an,ich hatte plötzlich ein Bewußtsein dafür ,das ich jetzt für die Beiden die Verantwortung (alleine) trage.
    Getan hab ich das ja vorher auch schon nur war mir das in der Ehe nicht so bewußt,da war diese (trügerische) Sicherheit dieses ,,wir,, (also Vater und Mutter)

    Ebenso war es nach der ersten Trennung vom xy,plötzlich hatte ich dieses Bewußtsein von ,,allein,, und das machte mir zu Anfang ganz schön Angst,es dauerte bis ich begriff und spürte das jeder Mensch im Grunde allein ist,im Grunde sein Leben lang ,alle die dazukommen ,sind Wegbegleiter nicht mehr und nicht weniger.
    Die Erkenntnis machte mir große Angst ,inzwischen lebe ich ganz gut damit.
    Wenn ich hier lese ,wie schnell manche wieder auf Partnersuche sind (sich verbandeln) frage ich mich ,,haben die dieses Bewußtsein auch oder ist es der Versuch das ,,Alleinsein,, schnell wieder zu beenden oder den eigenen Selbstwert zu testen.
    Ich suche nicht aktiv und sollte es sich nochmal ergeben schaue ich inzwischen sicher ganz anders drauf,ob und mit wem ich mich einlasse.

    LG R..

    Hallo hurts
    du schreibst:
    Ich weiß, dass es eine AA Gruppe gibt in der Klinik. Darüber habe ich auch schon mit ihr gesprochen, auch das ich gerne nach der Klinik mit ihr dahin gehen würde. Morgen sehe ich sie und werde darauf bestehen, dass wir dahin gehen.

    ------------------------------------Wenn du es nicht für dich schaffst ,,das WIR,, loszulassen und etwas für dich zu tun (auch dein Verhalten zu verändern) ist das nichts anderes als wenn sie weiter säuft.
    (alles bleibt wie es ist!)
    Mit der Angehörigengruppe ,meinte ich natürlich für DICh ,Du bist der Angehörige.

    Stell dir mal dieses Bild vor:
    zuerst steht da eine Flasche (Alk)
    deine xy umklammert die Flasche
    und du wiederum umklammerst sie.wenn diese Situation nicht aufgelöst wird,kann es keine Veränderung geben.
    Also beide Personen müssen loslassen um überhaupt ,,erkennen,, zu können,wenn man drinsteckt ,ist man viel zu nah um das sehen zu können.
    Beide werden es nicht ohne Hilfe schaffen,aber es gibt gehbare Wege und glaube mir der Aufwand lohnt sich.

    LG R..

    Herzlich willkommen hier


    Bei meinem Ex ging es letztes Jahr knapp 5 Monate ohne Alkohol
    (Entgiftung/Therapie)aber noch in der Nachsorge wurde er Rückfällig.
    während des Entzugs gab es eine kurze klare Zeit die mich sehr hoffen lies,.
    Am Ende hat er uns alle belogen und schon längst wieder gesoffen (tut er übrigens heute noch).
    Ich habe mich damals getrennt und aus heutiger Sicht das Beste was ich machen konnte für MICH!!

    Deine xy wirst du nicht trockenhalten können,siehst doch wie sie bei ersten Anlass ins ,,vertraute ,, zurückfällt und glaube mir ,,Gründe,, finden sich immer wenn jemand saufen will.
    Mein Rat schau auf dich,sie hat doch fachliche Hilfe wenn sie die in Anspruch nimmt ok ,wenn nicht ....?

    Gibt es bei der Klinik eine Angehörigengruppe? Das wäre doch was für dich um zu schauen wie es für DICH weitergehen kann.

    LG R..

    Ja und Ostern hab ich gestern mit den Kindern und Enkelkind verbracht,ist immer etwas schwierig alle zusammen zu kriegen weil mein Enkelkind Allergien hat z.b. auf Tiere und wir alle Tiere haben zudem mein Sohn in einer anderen Stadt wohnt.
    Aber wenn wir zusammen sind ist es immer schön.
    Enkelkind ist Meister im Geschenke suchen,ich konnte garnicht schnell genug die Kamera rausholen da hatte sie schon alles gefunden und eingesammelt.Ich hatte Kuchen gebacken, ,Exschwiegersohn hatte Gulasch mitgebracht also war auch für das leibliche Wohl gesorgt.
    Es war ein schöner Tag.
    Nun rückt die Hochzeit meines Sohnes immer näher und auch die Nervösität/Vorfreude steigt.........
    und es ist dank des schönen Wetters Gartenzeit,was mir immer soooo gut tut.
    Noch ist das Unkraut schneller als ich ...lach ..aber ich bleibe dran....
    LG R..

    Guten morgen Aurora
    Ja man zieht ,,das alte Leben,, nicht aus wie schmutzige Unterwäsche, da kommt dann manchmal die Erinnerung,besondes wenn Dinge passieren so sind wie es ,,früher,, eben normal war.

    Nach dem Geburtstag von meiner Tochter (als mein Bauch zwickte vom durcheinander Essen) fuhr ich noch auf dem Heimweg kurz beim Einkaufscenter vorbei und wen sah ich da zufällig,den Sohn meines ex vor dem Getränkeshop.
    Nun dachte ich mir kann der andere auch nicht weit sein,ich schaute über den Parkplatz und da stand er am offenen Wagen,bereit das Leergut umzuladen.............
    Es waren einige 100 meter Entfernung zwischen uns ,aber auch er hatte mich gesehen(das erste Mal seit der Trennung letzten Sept.)
    Ich horchte in mich rein ,ob es irgendwas in mir auslöst.................und entschied mich dann erst in ein anderes Geschäft zu gehen was mich nach links führte (Getränkeladen rechts) Ihm direkt über die Füße laufen wollte ich nun grad nicht.
    Kurze Zeit später ,traf ich dann den Sohn im Lebensmittelladen nochmal ,,ihn,, allerdings nicht.
    So fuhr ich mit meinem Bauchgrummeln und einigen Gedanken nach Hause.
    Ok er hatte leer gegen voll getauscht (getränkekisten)wie früher und ich dachte mir so ,gut das ich diesmal konsequent geblieben bin (mit dem Kontaktabbruch)
    Am Folgetag traf meine Tochter ihn zufällig und er verwickelte sie in ein längeres Gespräch.da sie einen Stand auf dem Trödelmarkt hatte war sie müde und erschöpft,hörte seinen Schilderungen von einer Oltimerveranstaltung nur halbherzig zu,bis er plötzlich von mir sprach.
    Er erzählte alltägliches,also nix besonderes aber so als ob wir noch zusammen wären.....??!!
    Leztes Jahr waren wir auf dieser Veranstaltung zusammen ,da war er gerade aus der Entgiftung(er war klar und es war eine kurze, gute Zeit)
    Jedenfalls war meine Tochter sehr erschrocken das er so erzählte als wären wir noch ein Paar.
    Ich dachte und denke mir bis jetzt,ob das schon die ,,Zustände,, sind ,die letztes Jahr seine Psychaterin befürchtete?
    Das ist meine einzige Erklärung für sowas und ehrlich Aurora,es gab ja letztes Jahr schon einige ,,Merkwürdigkeiten,, in seinem Verhalten (Kopf) wenn ich mir jetzt vorstelle wie der langsam ,,verblödet/den Verstand verliert ,, (sorry für den harten Ausdruck)........alles nur weil er weitersäuft,,,,,,,,,,,,,,,,oh man.

    Jetzt bin ich zwar allein ,was auch nicht immer schön ist ,aber alles ist besser als bei so einer Entwicklung daneben zu stehen.

    Gut das ich das nichtmehr hautnah miterlebe.
    LG R..

    Du kannst je nach ihrem ZUstand auch einen ,,Betreuer,, (früher hieß das wohl ,,vormund,,) bekommen,dann kümmert man sich von amtswegen und du bist in Teilen(Versorgung/Unterbringung) raus aus der Nummer, deine Gefühle kann dir allerdings keiner abnehmen.
    Also gaaaanz ruhig erstmal sortieren.
    R..

    Hallo caro
    Versuch doch erstmal zur Ruhe zu kommen und deine Gedanken zu ordnen,vielleicht hilft dir eine Liste?
    Dann schau was du meinst wirklich tun ,,zu müssen,, halte aber unbedingt die Grenze deiner Belastbarkeit im Auge!!!
    Sozialdienst im KK oder Hausarzt dazunehmen evtl Verwandte ,Freunde deiner Mutter sofern vorhanden.
    Ist da wirklich keiner....mh dann wirds schwierig und auch wenn sie inzwischen ,,trocken,, ist so zahlt sie jetzt den Preis für ihre Alkoholikerkarriere.
    Traurig aber wahr und du muß in erster Linie auf dich achten.
    Du mußt die Suppe nicht auslöffeln die sie sich eingebrockt hat,klingt hart aber so sehe ich das inzwischen.
    Als mein Exmann letztes Jahr den klassischen Säufertod starb(Hirnblutung/Koma /multiples Organversagen)tat mir das zwar menschlich leid er war nichtmal 60 jahre alt,ich half bei organisorischen Dingen ,führte auch einige Telefonate mit Verwandten und stütze meine erwachsenen Kinder ,die wirklich geschockt waren und ja ich hatte jede Menge Gefühle dabei,dachte an unsere Kennenlernzeit zurück ,die Geburt der Kinder ,die gute Zeit und auch daran das er als der Alkohol sich in unser Leben schlich, sich schlußendlich für den Alkohol entschieden hat ,keine Hilfe wollte etc.....(wir waren schon über 20 jahre geschieden)
    Es war schlimm und traurig ,aber sein Tod war dann für alle eine Erlösung.
    LG und viel Kraft wünsche ich dir.
    R..

    Hallo Caro
    ..wie schütze ich mich..

    Ich habe das meine Eltern betreffend (kein Sucht Probleme aber andere) so gelöst das ich über die Jahrzehnte immer wieder mal das Gespräch gesucht habe,weil ich verstehen wollte,Antworten bekam ich keine, zumindest keine die ich verstehen konnte oder die ihr Verhalten mir gegenüber rechtfertigen konnten.
    Mein Vater ist letztes Jahr verstorben und ca. 2 Jahre vorher hatte ich das letzte mal Kontakt mit ihm ,ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem nicht weil ich vor dem Kontaktabbruch wirklich alles menschenmögliche versucht habe.

    Meinen Ex (alkoholiker) habe ich verlassen ,als es im Zuge seiner Therapie (letztes Jahr)2 Verdachtsdiagnosen sein Kleinhirn und die Motorik (alkoholbedingt) betreffend gab und nur absolute Abstinens ,das noch stoppen könnte,er allerdings zu diesem Zeitpunkt schon seit 3 Wochen wieder heimlich soff(und das bis heute so macht)
    Ich war nicht bereit diesem selbsgemachten Selbstmord zuzusehen und ob ich ihn noch hätte verlassen können wenn beides richtig ausbricht,oder noch schlimmeres? da war ich mir nicht sicher ob ich das noch gekonnt hätte.
    Heute bin ich froh das ich so gehandelt habe.
    Man darf halt nie aus den Augen verlieren das ein Alkoholiker sehr wohl etwas ändern kann und überall Hilfe bekommen kann,wollen sie das über viele Jahre nicht ,haben sie ihren Zustand letztendlich selbst herbeigeführt und warum soll das dann ein anderer ausbaden?
    Anders sehe ich das wenn jemand einen Unfall hat, oder altersbedingt auf Hilfe angewiesen ist,da gilt bei mir schon der Satz,,in guten wie in schlechten Zeiten z.B. bei
    Ehepaaren.wer aber seine Gesundheit grob fahrlässig selbst dauerschädigt.......mh da muß ich mich dann selbst schützen und notfalls den anderen stehenlassen.
    LG R..

    Hallo Inwen
    Schränke räumen,ausmisten, platzmachen das alles kann sehr befreiend sein.
    Wie wäre es mit einer neuen Frisur,hattest du den Gedanken schon?
    Ich frage das weil unser Unterbewußtsein einem mit solchen ,,Gelüsten,, manchmal den Weg zeigt.

    Zu dem ,,Vater,, erst hatte dein Kind einen Vater der anwesend aber nicht da war (sondern beim Alkohol) vielleicht bekommt es jetzt einen der wirklich anwesend ist, das wäre doch toll.
    Auch wenn es nur zeitweise ist,denn nicht die Häufigkeit ist wichtig sondern wie das Miteinander ist.
    LG R..

    Hallo Inwen
    Hier bei den Angehörigen und COs ist es doch eher so das wir viel zu lange alles mögliche probiert haben,hier findest du sicher keinen der kopflos sofort beim erste Rausch/Verfehlung /Entgleitung oder wie auch immer du es nennen willst, gegangen ist oder auch nur klare Grenzen gezogen hätte.
    Möglicherweise gibt es Dinge /Situationen etc die man aussitzen kann und wieder andere wo sich anstrengen
    für ein Ziel auch lohnt und angebracht ist (z.B. langes Training vor einem Marathonlauf)
    Aber bei einem uneinsichtigen Alkoholiker sitzen zu bleiben und zu hoffen das daß zu irgendwas führt, vergiß es,hier ist handeln nötig und angebracht ,in beider Sinn.
    LG R..

    Hallo liebe neuweg
    Du hast schon so viel für dich erreicht ,auch mit dem Kopf geregelt,lass deinen Gefühlen doch die Zeit ,,nachzuwachsen,,
    alles braucht seine Zeit und wenn es reif ist ,wirds auf einmal ganz leicht,dann sind die Wege klar und das Ziel auch.
    Lass mal die Seele baumeln,dann kommt nach und nach raus was Dir gut tut ,was dir Glückgsgefühle macht.
    Das ist ja für jeden Menschen was anderes,der eine freut sich wenn eine Handarbeit gelingt,der nächste läuft sich den Kopf klar, wieder anderen lieben den Duft von frisch gemähtem Rasen,ein gutes Buch etc.
    Du wirst erleben was dich berührt ,dich zufrieden macht.
    Ich wünsche dir schöne Ostern.
    LG R..

    Hallo girasole
    ich habe da mal eine Frage an dich.warum nennst du dich manchmal ,,frau girasole,,(soll dies oder das...) oder sprichst von ,,inneren Antreibern,,?

    Das klingt für mich merkwürdig so als ob du dich dann von außen betrachtest oder abspaltest.
    Oder ist das eher humorig gemeint?
    Kommt komisch bei mir an.
    Ich bin in jeder Lebensituation,,ich,, also egal ob es mir gut ,schlecht oder sonstwie geht, ich spalte mich nie ab und spreche mich auch nicht mit ,,frau xy,, an.
    Einzig als ich in der Therapie war und das ,,Mutterthema dran war und ich mich als Kind sehen sollte ,da sprang das mal kurz über ,,allerdings saß ich da als Kind(gedacht/gespielt) und ich wurde plötzlich gefühlt meine (reale) Mutter.
    Deshalb jetzt meine Nachfrage.
    LG R..

    Hallo Paula
    du schreibst:
    Eine Erleichterung darüber das wir nun gemeinsam gegen den Alkohol antreten und eben Schritt für Schritt wieder einer entspannteren Zukunft entgegen sehen können. Ein gemeinsames Leben mit Lachen und das Leben geniessen. Lebenszeit leben.
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    Diese Aussage enthält einen wichtigen ,,Fehler,, nämlich das ,,gemeinsam,,!!
    Dein Mann kümmert sich um sich ,dabei kannst du nix helfen.
    Du solltest auf dich schauen,denn schafft er den Entzug mit Therapie wirklich ,wird /muß er sich verändern und sitzt du das nur aus (als Zuschauer /Unterstützer/Helfer) wird ein zusammenleben nicht mehr möglich sein.
    Es ist ein Trugschluß das alle Probleme weg sind wenn der Alkohol weg ist.
    Der Weg beginnt jetzt erst und zwar für euch BEIDE!!!

    Stell dir das mal als Bild vor.
    Da steht eine Flasche,dahinter dein Mann der sie fest umschlungen hält und hinter dem Mann stehst du ,die ihn fest umschlungen hält.
    Achte auf die Reihenfolge.
    Nun ändert sich das Bild :er läßt die Flasche los,aber du hälst immer noch ihn(dein Suchtmittel) fest umschlungen.
    Soll das deine Vorstellung vom echten Leben ,Lachen etc. sein.
    Du mußt ihn auch loslassen und beide müssen lernen auf eigenen Füßen zu stehen(selbstverantwortlich) und sich dann auf einer anderen Ebene neu begegnen(finden)
    LG R..

    Hallo Engel
    Ich habe viel erlebt ,lange um xy und gegen den Alkohol gekämpft, habe versucht mich daneben einzurichten,habe relativiert.
    Mein xy war nie laut oder aggressiv, es gab keinen Streit ,
    Er wurde ,,nur,, immer kränker/kaputter und ich befürchtete das Schlimmste.
    Wenn ich dann was sagte ,wurde ich für ne Weile ,,ausgeschlossen,, er zog sich vollkommen zurück ,da war kein rankommen mehr für mich ,
    Da das Thema ,,verlassen werden,, auch was mit meiner Kindheit zu tun hat,also mein wunder Punkt ist,habe ich jedesmal total den Boden unter meinen Füßen verloren.
    Wenn dann wieder Kontakt da war, hab ich sofort wieder alles andere verdrängt ,war nur noch froh das alles wieder ,,gut,, war, er wieder da war....

    Schau mal wie sich das jetzt so liest.
    Lange habe ich nicht begriffen ,das daß auch Gewalt ist und ich jedesmal eingeknickt bin.
    Ein Suchtkranker hat so eine Art ,,Tunnenblick,, er sieht und erlebt nur was er will /braucht.(das ist Bestandteil seiner Krankheit)
    Da ist nicht so ein ,,Wirgefühl,, was wir uns so sehr wünschen.
    Ich schreibe hier also von Dingen und Situationen die ich erlebt habe ,kenne die Schmerzen und auch wie froh man ist wenn der Druck endlich wieder nachläßt.
    Aber das ist meist ein Scheinfrieden und bald kommt die nächste Runde,das zehrt an den Kräften und wertvolle Zeit verstreicht ,für BEIDE!
    Denn mit diesem unseren Verhalten verlängern wir auch das Saufen des anderen(unbewußt) er muß ja nicht handeln ,wir knicken ja doch wieder ein,geben wieder Ruhe weil wir auch erschöpft sind,uns diese Auseinandersetzungen auch viel Kraft kosten!
    LG R..