Guten Morgen an Alle
Ich mache jetzt mal hier weiter,
damit ich nicht jedem einzeln in verschiedenen Fäden antworten muß.
Meine Sichtweise auf ,,extreme,, Einträge.
Ich würde an dieser Stelle lieber mit Mariechen schreiben als über sie,das mal vorab.
Vielleicht zu Erklärung für die Trockenen unter euch Schreibern.
Stellt euch mal vor es kommt bei euch auf der Seite ein ,,neuer,, und der schreibt :
mir gehts nicht gut und wirklich wohl fühle ich mich auch nicht ,aber hey so ein /zwei(oder mehr) Bierchen das muß doch drin sein,wenn ich ein bischen ,,abnehme,, verschwinden die Beschwerden doch vielleicht,ich könnte ja auch mehr spazierengehen ,dafür gäbe es im Gegenzug vielleicht ein Schnäpschen?
Ja und wenn ich meiner Partnerin öfter Blümchen mitbringe ,hört die vielleicht auch das Mosern auf ,oder??
Und dann wäre mein Leben doch eigentlich garnicht so schlecht .
Dem Kind ab und an mal ein Likörchen,dann schläft es besser ?
Und andere völlig absurde Dinge
etc
Wie würdet ihr damit umgehen?
Dem Neuling gut zureden?
Ihn ein bischen Tätscheln?
Euch aufregen?
Nicht beachten?
Die Methode auch in betracht ziehen?
Oder Ihm/ihr schreiben,kommt wieder wenn du wirklich ,,Trocken,, werden willst ,
denn erst dann können wir dir Wege aufzeigen?
Wie nass geht, das wissen wir schon und wohin es führen kann/wird ebenso.
Wir alle sind doch hier weil wir ein Suchtproblem haben
und unsere Erfahrungen haben gezeigt was passiert
wenn wir es schleifen lassen,nicht wachsam sind.
Mariechen schrieb an keiner Stelle das sie ihren Zustand ändern will.
sie bedauert zwar das ihr Leben dadurch mit Einschränkungen verbunden ist,
aber sie betont ausdrücklich das sie ihren Partner nicht verlassen will,
sich dem gemeinsamen Kampf (wogegen auch immer)unterwirft.
Schlimmer noch sie zieht ihr Kind mit rein ,beschneidet dessen Leben auch,
alles um diesen Mann zu halten(mit Hochzeitsabsicht in naher Zukunft)
und seine aktuelle Abstinenz nicht zu gefährden.
Würdet ihr jemanden der sich gestern nen Vollrausch gegönnt hat, heute bedauern weil er nen Kater hat oder ihm deutlich schreiben wie er den vermeiden kann,nämlich indem er erst garnicht säuft.
Mariechen schrieb zwar das sie die damit verbundenen Einschränkungen nicht schön findet,aber nigendwo stand das sie das ändern möchte.
Ganz im Gegenteil sie überlegt sogar die Ernährung ihres Kindes umzustellen ,weil z.B. Bananen ihren Mann an Alkohol erinnern könnten.hallo
Was soll da als nächstes kommen?
Dabei hat sie nach seinem letzten Rückfall doch schon Freiräume für sich geschaffen und die Schwangerschaft lies sie so zurückfallen und bindet sie jetzt für immer an diesen Mann,mit allen für sie dazugehörigen Einschränkungen.
Ich erlebte eine Frau die zwar bedingt jammert,aber nichts ändern will.
LG R..