Beiträge von RenateO

    Hallo
    Ich habe noch eine Kindheit /Schulzeit erlebt wo körperliche Züchtigung normal war.
    Unsere Lehrer durften uns schlagen ,ebenso die Eltern.
    Es war Erziehungsmittel!!!!
    Damals schwor ich mir ,nie wieder wird mich ein Mensch (Mann) schlagen!!!!!!!
    Es ist auch in meiner erwachsenen Zeit nie mehr vorgekommen.
    Lange habe ich psychische Gewalt garnicht als solche wahrgenommen /erkannt z.B. diese ,,Auszeiten,, innerhalb meiner Beziehung mit xy .

    Als ich vor ca.2 Jahren Gewalt gegen ein kleines Kind in einer Nachbarwohnung wahrnahm und die Polizei und das Jugendamt informierte (die auch handelten) war ich lange Zeit wirklichen Drohungen von den Eltern ausgesetzt(Autodach wurde aufgeschnitten /ich mehrfach bedroht und eingeschüchtert.)
    Ich war wirklich eingeschränkt hier im eigenen Umfeld,ich bekam keine Hilfe von den Behörden,
    das beschädigte Autodach hätte ich anzeigen können ,mich konnte man nicht schützen ,solange nix passiert war.Mir wurde von amtswegen geraten auszuziehen oder zumindest verübergehend woanders zu wohnen!
    Die Familie hat mich dann noch angezeigt wegen Verleumdung etc und ich sollte ein hohes Schmerzensgeld zahlen wegen Rufschädigung und übler Nachrede,das konnte ich nur mit einem Anwalt abwenden.
    Ergo ,ich (alleinstehend) würde mich nicht mehr einmischen!!
    LG R.

    Hallo Neuweg
    Ich sehe es genauso wie meine Vorschreiber.

    Das ist ein Machtkampf von ihm,er will das es so bleibt wie es war und du kannst und darfst so nicht weiterleben ,auch und besonders mit dem Blick auf die Kinder.
    Wenn du schwach wirst und zurückgehst ,hat er gewonnen und ob du nochmal die Kraft hättest aufzustehen?

    LG R..

    Hallo Neuweg

    Der ,,arme,, nun dreht er ganz schön am Rad...........
    ich finde du schlägst dich gut ,bleib auf deinem Weg auch wenn die Kinder nach ihrem Zuhause jammern.sie können das nicht überschauen und für sie war das ja bisher Normalität.
    Zeigt ihnen das es ein besseres Leben für eucht gibt.
    Wenn dein Mann zu den AAs gehen möchte ,ist das doch schön für ihn aber was sollst du da bitte?
    Er kann ja sein Problem (Alk) bearbeiten und wenn er damit fertig ist kannst du ja entscheiden ob es nochmal ein ,,wir,, geben kann.
    Bis dahin könnte er ja schonmal versuchen sich irgendwie normal(rücksichtsvoll gegenüber den Kindern und dir z.b.) zu benehmen ,aber das scheint ihm ja nicht zu gelingen.
    LG R..

    Guten morgen Kaleu
    Ich merke bei mir einen Umbruch und der verunsichert mich auch.
    Natürlich habe ich diesselbe
    Daseinsberechtigung wie jeder andere Mensch auch ,ist doch keine Frage.
    Durch meine inzwischen andere Sicht auf mich und die Menschen um mich herum stelle ich Veränderungen fest.
    Nie hielt ich mich für den Nabel der Welt,eher als Teil von ihr,aber freistehend(alleine) das ist neu und ungewohnt für mich.
    Mit freistehend meine ich dieses ,,ich,,so abgetrennt von den anderen,aktuell selbst herbeigeführt von mir.
    Ja ich halte mich für so wertvoll das ich auch im Kontakt mit anderen so sein möchte wie ich bin.
    LG R..

    Hallo Kaleu
    schön dich hier zu lesen...lächel
    Also zur Verantwortung vielleicht war das blöd beschrieben von mir.
    In einer Paarbeziehung wünsche ich mir 2 eigenständige Menschen und nicht das der eine dem anderen seine Probleme aufläd,gemeinsam Lösungen zu finden wäre total ok und auch schön.
    ich habe mich manchmal innerhalb einer Beziehung als ,, der Macher,,wiedergefunden ,wie und wo das passiert ist kann ich nicht sagen ,hab wohl unterwegs nicht aufgepasst,mein Grenzen nicht gesehen /gehalten?
    Da ich mir aktuell keine Partnerschaft oder Beziehung vorstellen kann ,hab ich ja noch Zeit in mich zu gehen und weiter darüber nach zu denken.

    Im konreten letzten Fall habe ich zum Schluss ja seine Verantwortung ihm zurückgegeben und das ist inzwischen völlig ok für mich,ich fühle mich dadurch viel freier.
    LG R..

    Hallo sunshine
    Was du beschreibst ist sicher maßlos übertrieben und so bin ich ganz sicher nicht!
    Weder biedere ich mich an noch rede ich andere Tod oder mische mich in irgendwas ein.
    Weder bei meinen Kindern noch bei Bekannten.
    Aber wenn ich mit anderen zusammen bin rede ich auch ,hab ne Meinung etc solche Zusammensein leben doch von Austausch (Gedanken etc)
    Wenn ich jemanden beschenke dann hab ich dabei auch keine Hintergedanken oder sehe das als Manipulation.
    Was du beschreibst ist ein klebriges ,krampfhaftes erzeugen von ,,wir,, das würde ich auch nicht wollen ,weder bei mir noch bei anderen.
    LG R..

    Hallo Elli
    Ich mag und wünsche mir Nähe zu anderen Menschen ,möchte gerne das jeder die Verantwortung für sich selbst übernimmt.
    Es gibt viele Dinge die ich nicht kann z.B. wenns ums Auto oder den Pc geht dann frage ich andere und bin froh wenn jemand hilft.
    In Gefühlsdingen war ich oft ratlos /schwach immer dann wenn Dinge passierten die ich nicht fassen konnte.Z.B. gabs mal einen Kontaktabbruch zu einem nahen Verwandten der mich fast zerrissen hat, das war auch der Grund warum ich vor 3 jahren die Therapie begonnen habe.
    Das ist inzwischen geklärt /behoben.
    In meiner Herkunftsfamilie gab es keine Suchtprobleme.
    Allerdings habe ich Dinge in meinem Leben erlebt ,die reichen anderen Menschen um vollends zu verzweifeln,warum ich dann nicht rechtzeit weggelaufen bin ,mh ich habs zu spät gemerkt und mußte mich mühsam wieder rauspellen.
    Vielleicht bin ich manchmal einfach nur naiv?
    LG R..

    hallo neuweg
    na ob ich auf seine ,,Drohung,, reagieren würde,wohl eher nicht.
    Mach dich beim Anwalt schlau was du mußt und was nicht.
    Sicher mußt du nicht auf Kommandos und Drohungen reagieren.
    Ich an deiner Stelle wäre morgen um die von ihm geforderte Zeit ,,unterwegs,, am besten den ganzen Tag!
    So entgehst du einer Begegnung und auch einem Geheule deiner Kinder ,die sicher noch nicht begreifen das daß kein ,,Urlaub ,,ist.
    Es gibt auch gute Beratungsstellen von freien Trägern(AWO,Diakonie, Malteser etc)die können dir kompetent raten was du darfst und was nicht (die Kinder betreffend) Geh zur Not kurzzeitig in ein Frauenhaus und schildere deine Situation,dort führt man dich durch den Behördenkram und er muß nicht wissen wo du bist, hat da auch keinen Zugriff auf euch.
    Und vergiß nicht du bist nicht gegangen weil dir gerade danach war, erzähl wie es bei euch zuhause zugegangen ist und du hast einen riesen Vorsprung.
    Keiner wird dich zwingen zurück zu gehen oder die Kinder sofort und zu seinen Bedingungen rauszugeben etc.
    Du kannst auch Treffen zwischen Ihm und den Kindern beim Jugendamt (unter Aufsicht ) verlangen ,wenn du befürchtest das er sie negativ beeinflußt oder dir gar wegnimmt und nichtmehr rausgibt,diese Gefahr besteht immerhin auch!!!
    Für deinen Mann geht es um viel, wer weiß wozu er fähig ist.
    Lg R..

    Hallo Slowly
    2 Sätze von dir machen mich nachdenklich
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    Nur wenn wir uns zurück nehmen, werden wir wissen wem wir wirklich wichtig sind.

    und:
    Ich glaube Menschen wie wir können für andere manchmal echt anstrengend sein.

    So habe ich das noch nie gesehen,werde das mal sacken lassen.
    LG R..

    Hallo RöntgenBlick
    Dein Beitrag macht mich nachdenklich.
    Ich war schon immer ein Mensch der gerne gibt und wenn es den Menschen um mich herum gut ging ,ging es mir auch gut.
    Ich sah das nie als einen Fehler an und hatte auch keine Hintergedanken.
    Es war so meine Sicht was Familie ist,dieses ,,Wir,, halt.
    Ich war auch gerne und aus Überzeugung ein wirkliches Muttertier.
    Nicht in der Form von Klammern oder Besitzansprüchen,ich habe meine Verantwortung da sehr ernst genommen ,meine Kinder nach Kräften gefördert etc.
    Später kamen die Schwiegerkinder dazu und die waren auch herzlich willkommen und erst mein Enkelkind.
    Dort achte ich besonders darauf das daß Kind sich freut und wir eine schöne Zeit zusammen haben und sie nicht nur auf Geschenke fixiert ist.
    Sie ist das einzigste Kind in der Familie und wird schon sehr verwöhnt.

    In meinen Beziehungen war das ähnlich.
    Zu beginn recht ausgewogen gefühlsmäßig und auch im geben und nehmen,beim letzten ex wurde ich irgendwann zur Mama und er nannte mich auch so.
    Dort wo der herkommt (Dorf) ist das aber durchaus üblich und nicht ,,versorgend ,,gemeint.
    Erst als ich schon einen Winter lang hier im Forum war und er dann zur Therapie ging ,merkte ich das er Mama wollte und plötzlich störte mich seine Anrede,das war auch mal Thema in einer Therapiestunde,da konnte ich dann klar sagen das mein Endziel eine Partnerschaft auf Augenhöhe ist und kein Pflege -und Umsorge Verhältnis.

    Insgesamt habe ich Rückwirkend(auch von Expartnern) oft gehört ,,ich sei so stark,, was aber längst nicht immer der Fall war,selbst wenn ich mein ,,Schwachsein,, mitgeteilt habe,wurde es nicht geglaubt oder die anderen bekamen Angst weil wenn Renate Angst hat ist es Zeit zu rennen.

    Ich war oft die Zugmaschine ohne es zu wissen.
    Selbst letztes Jahr bei meinem Hausarzt,ich sitze dort suche das Gespräch weil ich ratlos bin und seine Antwort ,,sie sind so gut reflektiert,lassen sie den anderen doch erstmal,,
    Ein Psychater gab mit Pillen!
    Tja wie wird man das los immer die ,,angeblich starke,, zu sein?

    LG R..

    Hallo Georg
    Nimm dir alle Zeit der Welt für dich!!
    Sie ist versorgt und hat ja die Möglichkeit das es erstmal so bleibt.
    Nimm sie nicht so wieder mit Nach hause,lass sie in der Obhut von Fachleuten,wenn sie da rumtickt wird man ensprechend mit ihr verfahren ,bei Androhung von Suizid dürfen sie die sowieso nicht entlassen.

    Schau das es dir gutgeht,mach Sachen die dich stärken.
    LG R..

    Beno schau mal was du am 20.1 geschrieben hast
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    Zitat:
    Es wurde leider aus wenig immer mehr und jetzt habe ich wieder eine Schnapsflasche gefunden, die sie zusätzlich zum Wein innerhalb 2 Tagen leer getrunken hat.
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    LG R..

    Hallo Beno
    Du hast die Verantwortung für dich (und das Kind)aber nicht für deine Frau.
    Lies doch mal was bei Georg gerade passiert ist ,vielleicht öffnet das deine Augen (auch was die heimlichen Trinkmengen so angeht)
    Eine Verhaltenstherapie(mit Fachleuten) macht meiner Meinung nach nur Sinn wenn keine Sucht dabei eine Rolle spielt,sonst zäumst du das Pferd von hinten auf.
    Irgendwie liest du dich immer noch wie jemand der das Hauptproblem ausblendet um noch irgendwas(deine Frau) zu retten(trocken zu legen).
    Vor einigen Seiten war doch schon klar das deine Frau ein Alkoholproblem hat ,warum jetzt angeblich nichtmehr?
    Ist verwirrend finde ich .
    Also wenn Alkohol eine Rolle spielt ,dann muß dort angesetzt und hingeschaut werden,alles andere ist Zeitverschwendung
    LG R..

    Hallo Georg.
    ich kann das was du erlebt hast gut nachfühlen,auch das du festhalten möchtes war du in deinem Leben geschafft hast (Geld/Werte etc)
    Du siehst nun etwas klarer besonders was die wirkliche Trinkmenge angeht,erschreckend ist sowas ,habs genauso mit meinem ex erlebt,der gab auch erst in der Therapie zu wieviel er wirklich konsumiert hat(ich war schockiert damals)
    Man glaubt nicht wie Trinker trixen,verheimlichen ,lügen wenns ums saufen geht.
    In der Klinik ist sie erstmal gut aufgehoben und du kanns Druck ausüben damit sie in Therapie geht.Sag ihr das du sie sooo nichtmehr mit nach hause nimmst ,denk an das Risiko das du dort sonst noch öfter als Notfall mit ihr hinmußt,das kann sie dir nicht zunmuten,das kann keiner von dir verlangen.
    Nun nutze die Zeit wo sie dort ist um etwas für dich zu tun.
    Komm zur Ruhe und mach dir einen Plan was Du nun weiter möchtest.
    Sollte sie Selbsmordgefährdet sein sprech mit den Ärzten ,so können sie deine Frau nicht entlassen,notfalls muß sie dann in der Psy.Klinik bleiben.
    Was deine Nachbarn denken oder Tuscheln sollte dir am Allerwertesten vorbei gehen,schau dir mal die Statistiken an ,dem zufolge gibt es sicher andere ,,Fälle,, von Alkoholismus in deiner direkten Nachbarschaft,die möglicherweise nur noch gut gedeckelt ist.Gerade auf dem Dorf ist der Druck hoch nichts an die Öffendlichkeit kommen zu lassen.eher leiden ganze Familien jahrzehnte als einen Fall von Alkoholismus in der Familie einzugestehen.
    Gibt es für dich fachliche Unterstützung,hier bot z.B. die Klinik auch was an für Angehörige,informiere dich doch mal ,dort gibt man dir auch an die Hand wie du nun weiter mit ihr umgehen kannst.
    Nutze diese Zeit jetzt für Dich,sie muß dieses ich /du deutlich spüren können.sonst läufst du noch viele Runden.

    Ich wünsche dir Kraft und tu dir gutes.
    LG R..

    Hallo Lea
    Ich bin ein sehr offener Mensch und kann gut sagen wie es mir geht ,was ich denke und fühle.
    Vielleich zu offen?
    Ich bin da so ,,echt,, das ich nie was vorspielen könnte ,das will ich auch garnicht.
    Das ich mich jetzt so extrem zurückgenommen habe lag eher an meinen Erlebnissen der letzten Jahre ,so als Gesamtpaket.

    Hallo zusammen.
    Ich habe in den letzten Tagen eine Veränderung bei mir bemerkt die mich nachdenklich macht.

    Es geht um den Umgang mit anderen, mir nahen Menschen.
    Ich nehme mich sehr zurück ,den Alleinunterhalter zu geben und dadurch entschleunigt sich alles.
    Das war mal echt anders z.B. bei meinen Kindern.
    Ich war am Sonntag dort eingeladen und seit diesem ,,Erlebnis,,vor einigen Wochen mit meinem Sohn war ich schon bevor ich hinfuhr ziemlich ernüchtert und irgendwie auch vorsichtig.
    Zuerst war ich mit seiner zukünftigen Frau alleine (er war unterwegs) und es kam nur langsam ein Gespräch in Gang und das war sehr oberflächlich irgendwie langweilig.Später kam er dazu,wir haben zusammen gegessen und es war noch ganz nett.
    Mein Gefühl war anders als sonst und gestern habe ich noch darüber nachgedacht wie ich immer auf Menschen zugehe.
    Offen ,freundlich ,rede gern und viel,ich beschenke gern andere usw.
    Diesmal hatte ich auch ein Geschenk dabei ,behielt es aber in der Tasche und gab es erst als ich mich verabschiedete.
    Jedenfalls habe ich mein Verhalten insgesamt mal genauer angeschaut und habe festgestellt das ich was meine Beziehungen angeht immer ,,reingeliebt habe,, und wenn die Beziehungen aus welchem Grund auch immer dem Ende zugingen und ich meine Liebe rausnahm,da einfach nix mehr war,nun stelle ich mir die Frage warum ist mir das vorher noch nie aufgefallen?
    Und was mache ich nun mit diesem Wissen?
    Hat von euch jemand das auch so erlebt?
    Bin auf eure Antworten gespannt.
    LG R..