Beiträge von RenateO

    Hallo Engelchen ,
    ich schliesse mich Oldie an,unbedingt, denn dein Freund (von Partnerschaft kann ja hier kaum die Rede sein,denn Partner sind Leute die miteinander reden ,Ziele haben und diese auch gemeinsam verfolgen (zu erreichen versuchen)

    Dein ,,Freund,, ist doch längst vergeben ,seine Nummer 1 ist schon jetzt der Alkohol und das in einer Zeit wo normalerweise die Liebe noch frisch sein sollte(verliebtsein)
    Um seine saufende Ex würde ich mir an deiner Stelle keine Sorgen machen, ob da noch eine andere Art von Betrug oder hintergehen vorlag,viel schlimmer ist doch das er dich jetzt schon belügt (Klinikpapiere sind da und du erfährst das nicht von ihm) stattdessen sucht und findet er ,,Gründe,, zu saufen.
    Meine Liebe lauf was das Zeug hält und den Gedanken an eine Hochzeit (Zukunft/Kinder) mit so einem Mann auf den du dich jetzt schon nicht verlassen kannst ,hey zieh die schnellen Schuhe an und lauf................
    Damit ersparst du dir viel Kummer und Schmerz!
    Einen andere Rat habe ich nicht für dich.
    Ich hab was ähnliches erlebt,mein ex yx wurde noch in der Nachsorge ,,rückfällig ,, und ich sollte es angeblich noch Schuld sein.................
    Wenn du leben möchtest / glücklich werden möchtest dann lass diesen Mann stehen,mit ihm erwartet dich ein Leben aus Bangen und Hoffen,ständige Aufs und Abs,bis du völlig zermürbt bist ,deinen eigenen Gefühlen und Wahrnehmungen nichtmehr traust.
    Tu DIR was gutes,such dir einen anderen Mann,mit diesen hast du keine gute Zeit vor dir,schau doch mal was du schreibst........
    Sicher mag es diese wunderbaren ,,Momente ,,geben,die gab es bei uns allen auch ,aber um welchen Preis?
    Aber bei dir ist es doch nach knapp einem Jahr ,,Freundschaft,, (auch bei diesem Wort sträubt sich mir alles)mehr Probleme als alles andere und du denkst vielleicht : wenn dieses und jenes bewältigt ist (Ex kein Thema mehr/er vom Alk weg/etc) könnte es schön werden.......??
    Vergiß was werden könnte ,es fühlt sich doch jetzt schon nicht gut an und du hast mehr Sorgen und Nöte als wenn du allein wärst.
    Dieser Mann ist kein Partner für dich ,er ist ein suchtkranker Mensch der das offenbar auch nicht ändern möchte.
    Tu dir was gutes und schau genau hin auch wenn es jetzt weh tut, besser als später zig jahre zu leiden.
    LG R..

    Hallo cocomel
    Danke für deine Worte an mich,ja ich bin auf dem Weg,aber immer aufrecht gehe ich ihn nicht.
    Aktuell hänge ich teilweise vielen Gedanken hinterher.
    XY spielt da keine Rolle mehr,vielmehr meine eigenen Gefühle ,ich sortiere mein Weltbild neu und manchmal bin ich schwermütig.
    Ich wünsche dir auch alles Gute vieleicht liest man sich ja in meinem Faden nochmal?
    LG R..

    Hallo Beno

    Zitat:
    Derzeitige Situation Zuhause: Sie trink bis dato kein Tropfen Alkohol. Die Stimmung ist im Keller, sie hockt auf dem Sofa und sagt kein Wort. Sie fühlt sich nicht verstanden. Wir haben mittlerweile eine gute Freundin mit eingeweiht, die vermitteln soll. Sie hat beide Versionen gehört und wird ihr jetzt auch zur Suchtberatung und weiteren Hilfen raten.
    --------------------
    Hallo beno,
    es ist so traurig zu lesen wie du immer neue Wege suchst sie zu überzeugen,es hat sowas verzweifeltes !

    Die Gefahr für dich besteht darin das du dich immer weiter von dir selbst entfernst.
    Dein Gefühl stimmt....du brauchst keine Bestätigung von außen
    Deine Wahrnehmungen stimmen(leider)
    und das sie nichts trinkt, halte ich persönlich für fast ausgeschlossen,ansonsten müßte sie Entzugserscheinungen haben.

    Du suchst so verzweifelt das ,,wir,,.

    Dieses ,,wir,, ist eine Trugschluß an den du dich klammerst.
    Du führst schon lange eine Ehe zu dritt mit deiner Frau .
    Reihenfolge: Sie ,der Alkohol ...
    dann lange nichts und irgenwo weit hinten abgeschlagen leidest du und das Kind.
    Egal was du machst und veranstaltest,bekommt sie keinen Stoff mehr ist sie euch trotzdem keinen cm näher als mit Alk,stimmts?
    Da sitzt dann noch eine leere Hülle rum die wiederum eure ganze Aufmerksamkeit bekommt.
    Aber du ,das Kind, Therapeuten , Ärzte jetzt noch Freundin ihr alle seit für sie kein ,,Ersatz,, für den Alk.
    Er steht an erster Stelle und wird herbegesehnt (wird gebraucht)
    von außen ist das so klar zu sehen nur du siehst es nicht (kannst das nicht aushalten?)
    es ist so traurig................
    Da ein Co (hier ich) dazu neigt seine eigenen Grenzen nichtmehr zu erkennen ,andere retten zu wollen ,ihnen unbdingt gerne sagen möchten :,,was du da tust ,schadet dir so sehr,,(Alk bei meinem Ex oder jetzt bei dir deine Kranke Frau)
    so merke ich für mich gerade etwas wichtiges.

    Wenn es dem anderen schlecht genug geht wird er handeln oder untergehen.
    Das trifft bei einem Alkoholiker ebenso wie bei allen anderen auch zu, egal um welches Problem es sich handelt.
    Ich kann dir sagen das ich heute noch teilweise Probleme habe die aus der Zeit mit meinem ex stammen.(Spätfolgen)
    Die Trennung habe ich überwunden ,was mir damals nicht bewußt war,wie weit ich schon von mir selbst entfernt war und wieviel Kraft mich das Ganze gekostet hat.

    Ich weiß aktuell nichtmehr was ich dir noch schreiben soll,nein anders,meine Grenze ist erreicht ,,DICH überzeugen zu wollen,, das daß was du da machst und tust DIR schadet und ihr so nichts nützt.
    Es soll in diesem Forum ja darum gehen das wir Angehörige uns um uns kümmern (ich brauchte auch lange das zu begreifen) Wege finden wieder zu uns selbst ,Wege raus aus der Suchtspirale,denn wir denken wir retten einen anderen ,können einen Alki festhalten ,zurückholen und merken ganz lange nicht das wir längst alle Grenzen überschritten haben ,,unsere,, und auch die des ,,Angehörigen,,
    Jeder ist für sich selbst verantwortlich (Ausnahme Kinder)
    Also mein Rat ,schau du auf DICH
    DU bist wichtig
    Du wirst den Rest deines Lebens DICH immer mitnehmen
    wer oder was da zukünftig noch eine Rolle spielen wird ,steht noch in den Sternen.
    Pass gut auf dich auf Beno.
    Liebe Grüße R..

    mh Kaleu
    manches was du mir schreibst versteh ich nicht.
    Ich wünschte mir mit diesem Mann (aber ohne Alk) alt zu werden.
    Ob mir dieser Wunsch zustand....gute Frage.

    Ich habe ihn losgelassen, seine Entscheidung weiter zu trinken akzeptiert ist das nicht dasselbe?
    Nenn es Einsicht oder Kapitulation.
    LG R..

    Lieber Kaleu
    Ich habe keine Erwartungen mehr an ihn,ich weiß das er ein kranker Mann ist.
    Was ich tat in unserer gemeinsamen Zeit das tat ich gerne,er hat es ja auch nicht gefordert.
    Also Schuld kommt in meinen Gedanken nicht vor.
    Ich schaue eher auf mich und was dieser ,,Kampf,,gegen den Alkohol und um meinen ex mit und aus mir gemacht hat.
    Gerne hätte ich das Unmögliche möglich gemacht.
    Unwissenheit kann ich als stärkstes Argument vorbringen für mein falsches Verhalten und den egoistischen Wunsch mit diesem Mann gemeinsam alt zu werden.
    Ich sah und spürte nicht das er längst ,,besetzt,, war (Alk)
    Mein erster Ehemann und Kindervater starb letztes Jahr im Febuar(wie waren über 20 jahre geschieden) den klassischen Säufertod mit Gehirnblutung /Koma ...die ganze Palette.
    Da ich meinen jetzigen ex sehr liebte ,konnte und wollte ich bei ihm nicht danebenstehen und womöglich sowas noch einmal mitansehen (es war grauenvoll)
    Deshalb gibt es so oder so keine Fortsetzung mit diesem jetzt wieder nassen Mann.
    Ich gehe den Weg den ich aushalten kann und er hat nichts abzuleisten ,aber ich darf traurig sein?
    LG R..

    Zitat von Beno

    RenateO

    Das hört sich bei Dir so an, dass es nur den einen Weg gibt? Bedingungsloses Trennen ohne vorherigen Versuch der Therapie?

    Wie sehen die anderen User das denn. Bin ich wirklich naiv einen Weg zu versuchen? Irgendwie muss es doch auch mal anders geklappt haben.

    Ich möchte auch ein Lichtblick haben. Die Chance ist klein...aber doch da...irre ich mich?

    Du möchtest aber doch sicher nicht das wir dich anlügen?
    Fast jeder Angehörige der hier frisch ankam ,war voller Hoffung hier die ,,Bedienungsanleitung ,, zum Umgang mit seinem Suchtkranken Partner/Angehörigen zu bekommen.
    Oder das alles heruntergespielt wird mit ,,ist doch nicht so schlimm.......
    oder gar ne Pille wollte die alles wieder ,,heile macht,,
    Ich übrigens auch............

    Aber die Wahrheit ist Alkoholiker sind krank und das gehört behandelt von einem Arzt/einer Klinik
    Vorraussetzung ist das die Person das überhaupt will!

    Mein ex nannte sich selbst ,,Alkoholiker,, und hats was genützt?
    Leider nicht.
    Es reicht ja auch nicht den Stoff wegzulassen,die Person muß wieder lernen nüchtern leben zu können,Probleme bewältigen können etc.

    Wenn wir Angehörigen uns nicht rechtzeitig lösen geraten wir immer weiter mit rein in den Strudel,wir verändern uns auch und werden zuletzt nicht selten richtig krank an Körper und Seele.
    Richtig schlimm wird es wenn Kinder mit drinhängen.Die können sich noch weniger wehren als wir und wie schwer das ist loszulassen siehst du ja gerade bei dir selbst.
    Dein Kind ist da doch ausgeliefert ,hier die Liebe zur Mama ,da das Gefühl das was nicht stimmt und noch dazu der 2te Elternteil der nichts unternimmt um diese ,,Zustände,, zu beenden.

    Die nötige Distanz im weiterhin zusammen leben ist kaum zu schaffen und wenn jemand wie du mitten drin steckt ,kannst du den Rest nicht erkennen.Deshalb wird so oft geraten sich zu trennen,weil jeder für sich wieder lernen muß auf eigenen Füßen zu stehen.
    Erst dann kannst du überhaupt erkennen ob es wieder ein ,,Wir,, für euch geben kann,jede Art des festhaltens behindert am Ende euch beide!
    LG R..

    Hallo Beno
    Hier die Kurzfassen meines Erlebten.
    Ich lernte xy schon nass kennen,kannte aber nicht die wirkliche Trinkmenge.
    Da wir erst ca.3 jahre eine Fernbeziehung hatten betraf es ja auch nicht direkt mein Leben.
    Dann zog er in meine Stadt,das war ein kompletter Neubegin für ihn .
    Wir(ich,weil vor Ort) fanden eine bezahlbare Wohnung für ihn und seinen Sohn.
    Er fand sofort Arbeit ,erstmal große Freude weil alle (angeblichen ) Gründe fürs Saufen erstmal weg waren.
    Es folgte eine Zeit der Planung ,,gemeinsam alt werde,, wollten wir!
    Immer dabei der Alkohol(angeblich kleine Menge,aber täglich,abends) er war ruhig ,umgänglich und ich sah mich auch nicht als Co.
    Er regelte seins ich meins (eigene Wohnung etc)
    Ich sagte erst was dazu als er körperlich so sehr abbaute und..........wurde ,,ausgesperrt,, aus seinem Leben!

    Ich beendete die Beziehung nachdem auch ein Gesprächsversuch von mir nichts brachte.

    Ich fand das Forum und versuchte das alles zu verarbeiten.
    9 Monate und 3 naheTodesfälle weiter stand er vor meiner Tür.
    Mehr Tod als lebendig und er ging dann zum Entzug.
    Ich war so voller Hoffnung......
    5 Monate später,schon in der ,,Nachsorge,, trank er wieder,hatte uns alle (Gruppe, Therapeut,Mich ) schon Wochenlang belogen und erwartete von mir das ich auch für ihn Lüge/die wahre Zeit verschweige.
    Erst da begriff ich der Alkohol((Sucht/Krankheit) ist so stark und ihm so viel näher /wichtiger als ich,das ich ihn nun entgültig loslassen konnte.
    Ich war insgesammt fast 8 jahre mit diesem Mann zusammen und wir haben viel geschafft zusammen (Probleme die er hatte /4 kinder die er mitbrachte uvm.)
    es war eine intensive Zeit und natürlich gab es wunderschöne Momente .Ich liebte ihn sehr und er versicherte mir bis zum letzten Tag das er mich auch liebt!
    Du siehst an meinem erlebten mit Liebe ist da nix auszurichten ,nicht gegen die Sucht.
    Nur die Person selbst kann sie mit professioneller Hilfe bezwingen und auch dann gibt es keine Garantie ,die Rückfallquote ist hoch.
    Mein ex trinkt wieder täglich und das wo er dem Tod schon ins Auge geblickt hat.
    Ich weiß nicht ob er einen fernen Tages wieder völlig am Ende bei mir vor der Tür stehen wird,ich hoffe nicht.
    Was aus mir wurde?
    Ich sammle mich heute noch teilweise ein,merke erst jetzt wieviel Kraft mich das Ganze gekostet hat.
    Vergeudete Kraft,verschwendete Zeit in der ich mich unmerklich total verausgabt habe,unzählige geweinte Tränen etc..
    Mein Vertrauen in mich (meine Wahrnehmungen) verloren habe und das schlimmste ich habe das Vertrauen verloren .
    LG R..

    Hallo Kaleu
    Danke für deine Worte ,ich lasse sie wirken......

    Mein Leben lang hatte ich soviel Vertrauen,in Gott, an die Liebe, in mich ,an andere Menschen und daran das alles was einem widerfährt zu irgendwas gut ist (um daraus zu lernen?)
    Und gerade bei meinem Ex(Alkoholiker) habe ich mich so sehr getäuscht ,die Situation total unterschätzt....was sollte (durfte ) ich da lernen?

    Das setzt viele Gedankengänge in mir frei.
    Besonders meine Ängstlichkeit wird mir so bewußt,ich hätte mich in der Vergangenheit nicht als ängstlichen Menschen beschrieben.

    LG R..

    Zitat von Beno

    kaltblut

    Ja ich versteh Dich, Du meinst es es wieder das Abnehmen der Probleme meiner Frau. Das werde ich nicht, aber mit ihr zusammen den Krankheits- bzw. Gesundheitszustand abschecken. Für mich gilt es erst einmal, dass sie erkennt, ein Suchtproblem zu haben. Dazu gehört der Besuch bei der Drogenberatung als auch der Arztbesuch dazu.

    Das ist mit meiner Therapeutin auch so besprochen worden. Das ist jetzt unser Weg, der so bestritten werden muss. Sollte ich nicht weiterkommen und alles geblockt werden, muss ich handeln. Sie weiss dann was folgt.

    Es ist schwer, immer den richtigen Weg einzuschlagen, aber dieser scheint vorerst auch MEIN Weg zu sein. Ich liebe meine Frau und nehme diese Chance wahr.

    LG
    Beno

    Du schreibst das ist ,,unser Weg,,
    das ist eine Illousion weil DU Ihr etwas klarmachen willst,du willst das sie etwas tut/bzw läßt,sie will(noch) trinken,wo ist da das WIR?
    Das wird auch nicht funktionieren.
    Du willst sie so zur Einsicht bringen,vergiß es!
    (Mein xy zeigte erst Einsicht als er zu schwach war einen Liter Milch zu tragen,also fast Tod und selbst er trinkt heute wieder)

    Du siehst das als Chance für Dich?
    Es liest sich als brauchtes du eine ärztliche Bestätigung(einen Beweis) das sie Suchtkrank ist und wenn du das schriftlich hast ,ja was dann?
    Dann willst du fordern das sie sich behandeln läßt, oder drohst mit Trennung? Wenn du aber nicht tief in dir diese Trennung auch willst und davon überzeugt bist,wirst du selbst Leiden und ihr gegenüber wäre das Mittel zum Zweck (quasi Erpressung)
    Du wärst der erste bei dem das klappt.
    Denn sieht sie selbst es nicht ein ,hat noch keinen Tiefpunkt ,wird dir das nichts nützen.
    Dann bist du wieder im Zugzwang.
    Wenn man einen uneinsichtigen Trinker unter Druck setzt,wird er eher mehr als weniger Trinken weil er diesem Druck nicht standhalten kann.
    Deine Hoffnung hatten viele hier ,die Realität ist anders,leider

    Hier mal ein BIld dazu,sagst du einen dickem Menschen ,,man bist du Fett,, was glaubst du passiert dann?
    Du zeigst ihm seine Schwäche(Mangel,Sucht,Krankheit)verletzt ihn auch damit
    Er wird aus Frust (empfundene Ablehnung/Schmerz) erstmal ne Tafel Schokolade essen,das er zu dick ist sieht er selbst täglich im Spiegel ,bzw wenn mal wieder eine Hose nicht zugeht etc.
    Erhöhst du den Druck ,dreht sich die Spirale weiter...
    Setze beliebige Süchte ein: Rauchen ,Spielsucht,Pc Sucht etc.

    Der Blickwinkel muß bei dir ein anderer sein, nämlich kann ich mit diesem Menschen ,,so wie er jetzt ist,, leben?
    darauf gibt es nur 2 Antworten ja oder nein!
    Ein wenn ...dann..........bringt dir garnichts.
    LG R..

    Hallo Kaleu
    Ich komme von der Co-Seite und bin sehr berührt von dem was du schreibst.
    Schon letzten September war dein damals geschriebener ,,Rückblick,, so wichtig und bedeutsam für mich.

    Auch jetzt nehme ich wieder etwas von dir mit und danke dir dafür sehr.

    Denn einiges was du schreibst trifft auch auf mich zu.
    Klingt jetzt vielleicht komisch,aber jetzt Monate nach der erneuten und jetzt entgültigen Trennung,habe ich viele Gefühle durchlebt.
    Erst sowas wie Befreiung wieder durchatmen können,dann erste Schritte alleine ohne wirklichen Plan(Ziel) dann ging es mir eine Zeit ganz gut .
    Aktuell fühle ich mich manchmal sehr einsam,dann wieder mitten unter Menschen wirklich allein/irgendwie fremd/so unwirklich.
    In solchen Momenten ist mein Heim meine Burg ,mein Rückzugsort,dann wieder erdrückt mich mein Zuhause und macht mir das Alleinsein so bewußt.
    Auch ein Co (Ich) muß wieder Leben lernen,so empfinde ich das gerade.
    Alles Gute dir und danke für dein Geschriebenes.
    Vertrauen ist wohl der Schlüssel und den habe ich noch nicht gefunden.
    Ich vertraue zwar mir aber anderen Menschen nichtmehr und das steht einer Zweisamkeit im Weg.
    Solange ich das Vertrauen nicht wiederfinde sehe ich nicht den Weg /das Ziel,spüre meine Schwäche.


    LG R..

    Das habe ich gerade weiter oben bei dir das gelesen

    Zitat,,Nachdem ich ausgezogen bin, hatte ich oft wutentbrannte Anrufe meines Vaters am Wochenende erhalten, der langsam nicht mehr wusste damit umzugehen und ihr auch schon mit Trennung drohte, was alles nichts half. Es war dann immer mal ein paar Tage besser, aber die Wochenenden waren immer für die Sucht draufgegangen.,,

    So stellst du dir also eine glückliche Ehe vor??
    oh man

    möchtest du nun den Platz deines Vaters einnehmen damit ,,Mami,, schön weitersaufen kann???

    Sorry wenn ich das so krass schreibe,aber du bist ganz schön weit von ,,normalem ,, Verhalten entfernt.
    Das hat auch nix mit Liebe zu tun.
    Deine Mutter gehört in professionelle Behandlng!!!

    LG R..

    Hallo
    was kann sie wenn sie will??

    Mit dem Trinken aufhören?

    Glaubst du das wirklich?

    Ich nicht , les mal hier oder im www was über diese Krankheit,dann wirst du schnell erkennen das Alkoholmißbrauch wenn er nicht gestoppt wird immer weiter in die Sucht führt und auf Dauer Körper Geist und Seele zerstört.(Und Anghörige die nicht handeln, mitreißt in den Abgrund)
    Ich finde du beschönigst auch: die Ehe deiner Eltern war angeblich gut, bei einem Elternteil der Alkoholiker ist und der (die) auch aktuell so vermeintlich seine(Ihre) Probleme zu lösen versucht?
    Das hat noch nie funktioniert.
    Du schreibst du kannst es nicht mit deinem Gewissen vereinbaren ,,sie fallen zu lassen,, weißt du was du machst wenn du weiter den Alkohol duldest ?Du machst dich erst recht schuldig,weil du ihr ermöglichst weiter zu trinken bis sie ganz kaputt ist.
    Du wirst zum ,,TÄTER,, wenn du schweigst und ziehst du wirkich in Betracht,sie in ferner Zukunft, immer noch trinkend zu dir zu holen ,na dann schreib deine Beziehung ,dein Leben schonmal ab.
    Oder möchtest du ein Leben führen das sich einzig nach ihrem Trinkverhalten ,den Launen ,Zuständen und der Tagesform richtet,vielleicht eine betrunkene Omi die deine Kinder hütet?
    Na dann viel Spass.
    Es sagt hier ja keiner das du mit der Brechstange drangehen sollst,wenn ihr wirklich so ein gutes freundschaftliches Verhältnis habt,müßte es doch möglich sein das du ein ruhiges Gespräch mit ihr führen kannst über ihr Trinkverhalten und wenn du ihr wichtig bist,sie deine Sorgen und Nöte um dieses Thema ernstnimmt,müßte sie doch zumindest versuchen den Alkohol aus ihrem Leben zu verbannen.(Entgiftung ,Therapie, etc)
    Probiers mal aus und dann siehst du was sie eher bereit (fähig) ist zu lassen ,dich oder den Alkohol und dann kannst du deine Einstellung ja nochmal überdenken.
    Vielleicht öffnet dir ihre Antwort,sofern sie ehrlich ist und nicht was verspricht und heimlich weitermacht,was für diese Krankheit typisch ist (du kannst das bei der Entfernung ja nicht überprüfen)
    Du suchst ständig Entschuldigungen warum sie gerade trinkt, weil Vater Tod ,weil Sorge um dich weil weil weil..........
    Suche mal Gründe warum sie damit aufhören sollte.
    Damit sie länger lebt.
    Nicht qualvoll daran sterben muß.
    Womöglich vorher das Hirn versäuft und zum Pflegefall(für dich?!) wird.
    Ihre möglichen Enkelkinder noch klar erleben kann.
    Und dich nicht vorzeitig auch noch selbstverschuldet auch noch Mutterlos macht.
    Es gibt noch unzählige weitere Gründe ,warum sie das lassen müßte,wichtige und schöne Ziele!!
    Bitte schau genau hin,wenn du dich weiter belügst ,es verharmlost,tust du dir langfristig auch nichts gutes.
    Es belastet dich doch jetzt schon ,wie soll es werden wenn sie weiter trinkt.
    Dann bekommst du Nachricht das sie gestürzt ist ,nichtmehr fähig zu arbeiten, als Notfall ins Krankenhaus muß,mal dir schlimme (realistische) Sachen aus und du wirst schnell erkennen ,zukünftig wird nicht mehr viel Ruhe in DEINEM leben sein. du wirst immer auf dem Sprung sein ,schlimmes zu verhindern ,schlechte Nachrichten erwarten etc.
    Stellst du dir so Dein Leben ,DEINE Zukunft vor?
    MH
    Geh nochmal in dich dich und hör da mein rein.
    Du bist das Kind und nicht umgekehrt!!!

    LG R..

    Hallo Yuppi
    Ich denke auch wenn man so ein Wissen um die Zustände hat wie du und der Vater (dein Schwager )sich hinter dem Glauben versteckt, mußt du handeln und dein Wissen um die Zustände zumindest dem Jugendamt melden.(die dürfen auch nicht sagen woher sie die Informationen haben wenn du das nicht möchtest)
    Wenn die Kinder dann in eine andere Betreuung kommen wird dein Schwager vielleicht auch mal wach.
    Oder wenn du weißt wann sie mit Restalkohol Auto fährt ,ruf die Polizei an,wenn sie auf frischer Tat erwischt wird ist sie wenigstens keine Gefahr mehr für sich ,die Kinder und andere Verkehrsteilnehmer.
    Wenn du sie nun aus welchen Gründen auch immer auch deckst und schlimmes passiert (Kinder /ein Unfall) dann fühlst du dich am Ende mitschuldig.
    Es ist nicht leicht diese Schritte zu gehen und wenn sie erfahren das du hinter den Meldungen steckst werden sie das bestimmt nicht lustig finden aber langfristig verhinderst du schlimmeres.
    Übrigens meldest du ja nur was du siehst /weißt für das wie Jugendamt /Polizei dann handeln bist du nichtmehr zuständig.

    LG R.

    Hallo Girasole
    Es gibt Bereiche in meinem Leben,da weiß ich genau was ich kann und auch leiste,da brauche ich keine Bestätigung von außen.

    Es betrifft eher mein Äußeres ,ich bin fast 180cm groß und das war ich schon mit ca.16 jahren.
    Ich überragte alle, auch die Jungs in meiner Klasse.
    Ab der Pubertät legte ich unten herum zu,hatte dafür kaum Oberweite und trug eine häßliche Brille ,es war schrecklich.
    Meine Mutter und Schwester waren graziele Wesen so ca Kleidergröße 36.
    Ich trug 42 und ebenso war meine Schuhgröße und in den 70ziger Jahren hörten die Schuhgrößen für Frauen bei 41 auf,eine Weile arbeitete ich in einem Schuhladen ,wie praktisch ich konnte mit zu Messen und meine Wunschmodelle in der passenden Größe ordern

    Durch meine Körpergröße trug ich kaum Kleider weil die Taille bei mir unter der Brust saß,das sah unmöglich aus und hohe Schuhe bei der Größe......
    Zudem hörte für meinen Vater eine Frau bei Kleidergröße 38(höchstens )auf, alles andere waren ,,Trampeltiere,mich nannte er oft Lama.
    Da meine Stadt keinen Zoo hat ,wußte ich lange nicht wie ein Lama aussieht und als ich dann später mal eins sah war ich entsetzt.
    Es fallen noch andere Vorkommnisse aus meiner Kindheit da mit rein,es wäre zu lang das hier alles auf zu schreiben.
    Jedenfalls machte ich was mein Gewicht betrifft ,wohl alle auf dem Markt befindlichen Diäten im Laufe meines Lebens ,bis vor ca 16 jahren festgestellt wurde ,es lag nicht an meinem Eßverhalten sondern ich habe ein Lip-und Lymphödem(wohl ein Gendefekt)) dazu noch Krampfadern von feinsten,also sehr unschöne Beine, inzwischen sind auch die Oberarme betroffen.
    Ich trage Kompressionsstrümpfe und bekomme Lymphdrainagen,bin also in ständiger Behandlung.
    Meine Eltern trennten sich als ich ca.6 Jahre alt war und ab dort wurde ich durch 3 Haushalte gereicht ,Bei Oma wohnte ich, die beiden anderen besuchte ich regelmäßig(nicht immer freiwillig)
    Zugehörig fühlte ich mich bei beiden Elternteilen nicht ,von Mutterseite der stumme Vorwurf weil sie wegen der Schwangerschaft mit mir meinen Vater heiraten mußte und die unausgesprochene Botschaft ,,du bist falsch,, du bist wie er,.... mh .. ich kannte ihn kaum da ich nie mit ihnen gelebt hatte,sah ihm allerdings ziemlich ähnlich .
    Ich Laufe meines Lebens habe ich zu unterschiedlichen Zeiten zu beiden den Kontakt abgebrochen .
    Mein Vater ist letzten Febuar gestorben und hat sein nicht unerhebliches Vermögen einem russischen Masseur vermacht. Meine Mutter ist seit 40 Jahren mit einem anderen sehr netten Mann verheiratet ,ich brach den Kontakt zu ihr vor ca. 7 Jahren entgültig ab.
    Irgendwas aus meiner Kindheit mal aufzuklären, über das was alles passiert ist mal zu sprechen, kam für sie nie in Frage ,sie setzte ihr Verhalten sogar bei meinen Kinder fort, eins mochte sie sehr das andere eher nicht und lies es das KInd auch deutlich spüren.
    Sie ist wie eine Mauer und nur ihre Meinung zählt
    Dummerweise ist sie in derselben Gartenanlage wo mein ex und ich vor fast 2 jahren einen Garten gekauft haben(ich wußte das aber nicht) so sehe ich sie da manchmal .
    Über eine Verwandte lies sie an mich ausrichten ,,ich möge doch bitte nicht sagen das sie meine Mutter ist ,denn die Leute wissen nur von einer Tochter,, ach übrigens befindet sich meine jüngere Schwester aktuell in einer Nervenklinik,aber damit hat meine Mutter und die Kindheit natürlich nichts zu tun (ironisch)laut Aussage meiner Mutter gegenüber Verwandten,
    sie kann nicht verstehen warum meine Schwester und ich ,immer an die falschen Männer geraten sind.
    und warum wir so wenig Selbstbewußtsein haben.
    Mich empfindet sie als ein starke Frau(sagt sie anderen gegenüber ) aber was mit meiner Schwester los ist kann sie grad garnicht verstehen!!!

    Es ist ein Hohn wie ein Mensch gewesenes und von ihr verursachtes verleugnen kann und das ohne das jemals Drogen,Alkohol oder andere Süchte eine Rolle spielten.
    Ich mache hier mal Stopp,es nützt doch nicht das alles hervorzuheben ,es ist passiert und nichtmehr zu ändern.


    LG R..

    Hallo Mom.
    Als ich meinen Ex kennenlernte hatte der zu den meisten seiner Verwandten keinen Kontakt mehr und als ich 3 Monate später seine Schwester kennenlernte (er war im Krankenhaus/Herzinfarkt)
    war die völlig von den Socken,wo hat ,,der,, denn eine Frau wie dich her,,??
    Seine Exfrau hatte sich todgesoffen und seine letzte Freundin vor mir war eine sehr dicke ,ungepflegte Person.
    Seine Familie war über die Jahre mit Ihm schon so entmutigt und hoffnungslos das sich alle abgewendet hatten.(die waren schlauer als ich)
    Durch mich kamen einige Kontakte wieder zustande.
    Wir verstanden uns auf anhieb und noch heute sind wir Frauen befreudet.
    Wenn du und die Kinder eine wirkliche Verbindung zu den Leuten habt muß diese nicht zwangsläufig abbrechen ,außer sie sind nur nett und lieb zu euch weil sie sich dann nicht um ihn kümmern /sorgen müssen.
    Dann sind diese Kontakte für dich sowieso wertlos und du nur Mittel zum Zweck.

    LG R..

    Hallo Mom.
    Als ich meinen Ex kennenlernte hatte der zu den meisten seiner Verwandten keinen Kontakt mehr und als ich 3 Monate später seine Schwester kennenlernte (er war im Krankenhaus/Herzinfarkt)
    war die völlig von den Socken,wo hat ,,der,, denn eine Frau wie dich her,,??
    Seine Exfrau hatte sich todgesoffen und seine letzte Freundin vor mir war eine sehr dicke ,ungepflegte Person.
    Seine Familie war über die Jahre mit Ihm schon so entmutigt und hoffnungslos das sich alle abgewendet hatten.(die waren schlauer als ich)
    Durch mich kamen einige Kontakte wieder zustande.
    Wir verstanden uns auf anhieb und noch heute sind wir Frauen befreudet.
    Wenn du und die Kinder eine wirkliche Verbindung zu den Leuten habt muß diese nicht zwangsläufig abbrechen ,außer sie sind nur nett und lieb zu euch weil sie sich dann nicht um ihn kümmern /sorgen müssen.
    Dann sind diese Kontakte für dich sowieso wertlos und du nur Mittel zum Zweck.

    LG R..