Beiträge von RenateO

    Hallo Herze
    Schön etwas von dir zu lesen,wie geht es dir denn inzwischen?
    Ja auch ich danke dir und allen die mit mir im Austausch waren und sind,ohne das wäre ich nicht wo ich heute bin.
    Das Forum lebt ja durch uns erst,durch die Erfahrungen die jeder so gemacht hat.
    Heute versuche ich mitunter etwas davon zurückzugeben ,ob es hilfreich ist weiß ich nicht.
    Ich wünsche Dir und allen die das lesen schöne Feiertage.

    LG R..

    Zitat von rabenweibchen

    . Als es bei meinem Ex kurzzeitig so aussah als will er es angehen,habe ich ihm die Adresse hier gegeben. Es ist nicht so das ich die Dinge die ich hier schreibe vor ihm verstecken will.Er weiß das alles durch tausende Gespräche. Aber das hier soll für mich sein und meinen Weg zu mir und da fühle ich mich im geschlossenen Bereich wohler.

    Lg
    rabenweibchen

    Warum hast du ihm die Daten gegeben,willst du ihn dadurch das du es öffentlich machst ,nochmehr unter Druck setzen,Ihm zeigen ,hey ich hol mir Hilfe ,Leute die auch schreiben ,du solltest aufhören zu saufen, Menschen die mir recht geben.
    Angeblich bist du doch wegen dir hier ,oder?
    Soll er sehen du machst was ,nun soll er auch was machen?
    Was bezweckst du damit?

    Schau mal hin warum du das gemacht hast und warum du dich vielleicht erstmal räumlich getrennt hast aber längst bei dir drinnen noch nicht losgelassen hast?
    LG R...

    Hallo Rabenweibchen
    Als mein ex ankündigte nichtmehr saufen zu wollen(da waren wir bereits 9 monate getrennt),bekam auch ich wieder Hoffnung, gab ihm den Namen von jemandem (trocken ) der hier schreibt ,weil diese Geschichte (Familie,Alter etc)
    der von meinem ex so ähnlich war (Frau Tod durch Alkohol,etc) und diese Person ist inzwischen seit vielen Jahren trocken.Ich dachte das wäre ein gutes Vorbild für ihn, das man es auch nach vielen Jahren mit Alkohol noch schaffen kann dem zu entsagen!!
    Ich war so naiv,genau wie du jetzt.
    Was machte mein ex ,er las überall nur nicht dort und fand so auch meine Einträge,so hatte ich mir das nicht gedacht und das war auch nicht meine Absicht (meinen Nick gab ich ihm natürlich nicht!!!!)
    wozu auch ,es war ja alles 1000 mal gesagt.
    Also Rabenweibchen du hast noch lange nicht losgelassen, bewußt oder unbewußt suchst du noch Wege es IHM beizubringen.
    Besser du schaust auf dich und läßt ihn ganz los ,nur so hat er die Möglichkeit was zu begreifen.
    Du mußt allerdings auch ,,begreifen,, ein Alkoholiker ist krank ,er kann längst nichtmehr die Trinkmenge kontrollieren oder diesbezüglich Versprechen einhalten,das kann er nass nicht!!!!
    Und wenn du dir vorstellst noch eine Beziehung mit ihm haben zu können,hast du genau 2 Möglichkeiten.
    Entweder du arrangierst dich mit der Situation,das bedeutet du gibst dich mit dem was der Alkohol von deinem Frerund übrig läßt zufrieden und schaust ihm langfristig beim körperlichen und geistigen Verfall zu (das konnte und wollte ich nicht!)
    oder du läßt ihn los und gibst ihm viel Zeit ggf etwas zu erkennen ,etwas dagegen zu tun,das Leben dann trocken neu zu erlernen und wenn es dann noch passt wieder miteinander zu sein.
    Mal ehrlich ich spreche da von ,,jahren,, und wie und ob sich Beide da entwickeln....................
    Was soll ich lügen?

    Ich mache dir mal ein Bild dazu:stell dir vor dein xy geht an 2 Krücken(Alk),ohne geht garnichts mehr,jetzt kommt jemand (evtl du) und will ihm die wegnehmen und ihm klarmachen ,du hast doch 2 Beine ,du mußt doch ,,nur,, laufen.
    Was für uns so selbstverständlich ist ,geht für einen Alkoholiker garnicht!!!!!!
    Es versetzt ihn in Panik,vielleicht möchte er ja laufen ,hat aber riesige Angst davor ,vor diesem Leben ohne Krücken.
    Hier geht es doch nicht einfach nur darum das jemand zuviel trinkt und es doch bitte UNS zuliebe sein lassen soll.
    Du solltest dich über diese Krankheit informieren ,dann ersparst du dir solche und ähnliche Gedankengänge und viel Kummer und Leid.
    Und lass ihn los ,zerre nicht ,erwarte nicht ,denn aktuell hat und kann er nicht was du von ihm forderst!

    Ich wünsche dir Einsicht, damit es DIR gutgeht
    LG R..

    Hallo Frano
    Ja das ist tragisch ,eigentlich liebt man diesen Menschen aber irgendwie ist das als ob da 2 Seelen in einer Brust schlagen und das trifft es auch ziemlich gut.
    Das ist bei fast allen Angehörigen das größte Problem.
    Auf der einen Seite ein liebenswerter Mensch ,viele Gefühle, große Nähe oft sehr guter s**,dann die Zukunftspläne............
    Dann wieder der alkoholisierte Mensch ,der sich selbst entgleitet und ihm das Leben,der wegschiebt und wieder ranholt (den Partner) der verspricht und das Versprechen wieder bricht (nass ja geradezu brechen muß)
    Sie tun es nicht absichtlich ,SIE sind KRANK! und fühlen sich selbst wahrscheinlich im Stundentakt genauso wie wir sie dann auch erleben.Der Unterschied ,wir sind nüchtern, verlieren die Orientierung,nehmen es persönlich ,sind besorgt ,wütend,hilflos und was weiß ich noch.
    Fakt ist, den Alkohol kriegt kein Angehöriger der Welt vom Partner weg,egal was man macht.
    So durchläuft man die Stationen ,erst beobachten ,zuviel finden, Gesprächsversuche, Vorwürfe, Drohungen etc.....
    Man zermürbt damit sich und auch den Trinkenden,denn in der Regel weiß der /die selbst das was nicht richtig läuft,schämt sich ,wiegelt ab, wird wütend ,braucht mehr Alk um den Druck weg zu spülen ,den eigenen und den von außen.............
    Alles tragisch ,aber helfen können wir nicht ,nur irgendwann uns selbst retten ,wir werden nämlich auf Dauer auch krank davon und die Gefühle sterben oder wandeln sich in Ekel ,Abscheu,Mitleid, Verachtung, Angst etc
    So ein ,,Nasser,, wird irgendwann ein Fulltime Job und wo bleiben wir????
    Nur der Alkoholiker selbst kann sich retten indem er professionelle Hilfe von außen holt ,Entgiftung ,Therapie und dann wirklich neu zu leben lernt, denn meistens steckt ja etwas dahinter das der Alkohol solche Macht erlangen konnte.
    Er hat irgendwann mal lockerer,mutiger ,etc gemacht ,bis sich das Blatt dann wendet und aus dem ,,Helferlein (Alk) ist ein Monster geworden das alles beherrscht/zerstört

    LG R..

    Hallo Zusammen
    So will ich die Angehörigenseite mal wieder etwas beleben.
    Was macht ihr so?
    Alle im Weihnachtsstress?
    Bei mir ist es nachdem ich soweit alles was Weihnachten betrifft erledigt/vorgesorgt habe,angenehm ruhig.
    Wusel noch etwas in der Wohnung rum, Montag nochmal in die Akademie und dann kanns losgehen........
    Werde dieses Wochenende genießen ,bißchen Basteln ,irgendwas kreatives ,mit Kerzenschein und ein paar leckeren Sachen.....
    LG R..

    Hallo
    Ich möchte dir auch Mut machen.
    Der Schmerz will erlebt werden um es zu verdauen und der Weg vom Kopf der es zuerst begreift ,bis zum Herzen...bei mir war das eine Weltreise.
    Aber jetzt geht es mir viel besser,mein Leben ist kalkulierbar und kein Mienenfeld mehr ,ich muß nicht immer schauen was will und macht der andere (sein Pegelstand und damit seine Laune) Wenn wir ehrlich sind war das doch keine wirkliche Beziehung ,eher so ein Ding zu dritt .
    Er , ich und der Alkohol und der bestimmte zuletzt wie die Tage verliefen,wie sein Gesundheitszustand war etc.
    Der Alkohol ist ja keine ,,Geliebte/bester Freund,, die/der bescheiden ist, nein der Alkohol will den ganzen Kerl ... und er holt sich den Trinker täglich ein bißchen mehr.......bis das der Tod sie scheidet.
    DAs ist die traurige Wahrheit.

    LG R...

    Hallo Rabenweibchen
    Vieles von dem was du schreibst habe ich ebenso erlebt und fands schwierig ,,für den Alkohol stehengelassen zu werden,, aber das ist nur die eine Sicht auf die Dinge.
    Zuerst war da Hilflosigkeit /Wut /verletzter Stolz und all sowas,, da hab ich mich immer gekümmert und nun das!! so und ähnlich dachte ich und dann wieder,,der säuft sich doch Tod ,, und mein Wissen dabei zuschauen möchte und kann ich nicht.
    Aber was nun ???
    genauso so stand ich letztes Jahr im Sommer da,wollte doch auch ,,nur,, mit diesem Mann gemeinsam alt werden. Ich fand diesen Wunsch nach einem arbeitsreichen Leben noch ziemlich bescheiden von mir und er bediente diese Illousion ja auch!!
    Das ein Nasser Alkoholiker das garnicht bieten kann ,darauf kam ich erst garnicht.
    Nun gibt es wohl mehrere Wege das Ganze anzugehen.
    Entweder man dreht sich um und kümmert sich um sich selbst,damit konnte ich erstmal garnix anfangen ,wann hatte ich mich je nur um mich gekümmert???
    Oder man liest sich in die Krankheit ein ,denn hier ist Wissen Macht und half mir den Blickwinkel zu verändern.
    Dann ist der Aufbau neuer (alter )Kontakte wichtig.
    Hobbys können helfen ,eben alles auf das man sich konzentrieren kann, ausser eben auf den anderen.
    Für mich war das alles wie ,,leben lernen,, so für mich ohne Bezug zu und über Andere.
    Hilfe von außen ist auch wichtig.Mir hat der Austausch hier geholfen und ein Gesprächstherapie.
    Nimm jede Hilfe die du bekommen kannst,hauptsache du versinkst nicht im Selbstmitleid denn das zieht dir die Kraft weg.
    Wenn du die Krankheit verstehst siehst du das es nicht mit versagt haben zu tun hat, wenn so eine Beziehung zerbricht,egal wer Schluss macht.
    Auch wenn du das jetzt vielleicht noch nicht sehen kannst ,so ist das jetzt vielleicht ein großes Glück für dich.
    Denn den Anderen vom Alk zu trennen ist unmöglich sdolange er das nicht selbst macht ,von außen schafft das niemand!!!
    LG R..

    Hallo Rose
    Es gab da ein Paar das zusammenblieb,der Mann war der Alkoholiker ,sie waren schon ewig zusammen und er wurde trocken,sie hatte dann noch einige wenige Monate gemeinsam ,konnten sich vor dem bevorstehenden Ruhestand(Rente) sogar noch einen Traum erfüllen ,zogen aufs Platte Land ,fanden dort noch Arbeit , es sah aus wie ein Happy End.
    Dann eines Tages kam die Frau nach Hause und fand ihren Mann am Boden liegend vor ,wenige Tage später war er Tod.
    Was will ich damit sagen ,der Alkohol holt sie sich die Trinker ,die Uneinsichtigen ,die die doch alles im Griff haben und in diesem Fall besonders gemein ,weil der Mann doch schon länger trocken war.
    Aber der Körper vergißt nichts!!!

    Ich las diese Geschichte (bevor der Mann starb ) hier und klammerte mich an die Hoffnung das es doch gehen könnte ohne Trennung.Mein ex war (ist)Spiegeltrinker,er wurde nicht laut oder ausfallend oder aggressiv.Funktioniert im Job und so bis heute und ich habe mich lange arrangiert...
    Die zugegebenen 4 Flaschen Bier ...na ja..... Viel später erst erfuhr ich das daß längst nicht die wahre Menge war die er trank,er gab es freiwillig zu als er dieses Jahr die Therapie machte ,ich hatte lange nichts bemerkt (Menge) hab auch nie kontrolliert, fand mich auch nicht wirklich CO.
    Eigene Wohnung ,getrennte Kasse ,schöne gemeinsame Wochenenden war lange ok für mich viel zu lange, denn dann kamen die Ausfälle,erst unmerklich so Dinge vergessen oder sowas,dachte noch ok wir sind nichtmehr die jüngsten ,ich vergesse/verlege auch mal was.......dann körperliche Dinge etc.
    Immer weniger essen und mehr trinken,schnell war er offiziell am Wochenende bei mir, bei 10 Flaschen Bier pro Abend ,heute weis ich, da war er unter der Woche bei sich zuhause schon längst bei ganz anderen Mengen........
    Erst als er letztes Jahr im frisch angeschafften Schrebergarten innerhalb von 4 Wochen ,2 Mal sturzbetrunken war(vorher war er nicht ,,sichtbar,,betrunken) sagte ich ernsthaft was dazu und ,,ich wurde weggeschoben,, Es folgte die Trennung (dauerte 9 Monate) dann stand er vor meiner Tür fast Tod ,untergewichtig und nichtmehr in der Lage auch nur nen Liter Milch zu tragen ,er war richtig fertig.
    Ich rechnete damals mal hoch wieviel er mutmaßlich in unserer Trennungszeit so gesoffen haben könnte ,ausgehend von den 10 Flaschen Bier pro Abend......
    Also 10 Flaschen a 0,5 Liter täglich, mal 9 monate, da kommen einige Badewannen zusammen.
    Wieviel reiner Alkohol ist da durch seinen Körper geflossen und konnte richtig Schaden anrichten ,ich war schockiert zumal ich inzwischen viel über die Auswirkungen des Alkohols gelesen hatte.

    Er kündigte also an in die Klinik zu gehen ,ich unterstützte ihn und war voller Hoffnung ,aber erstens ersetzte er das Saufen recht schnell mit PC Spielen und noch in der Nachsorge trank er wieder.
    Wir sind jetzt ungefähr seit 3 Monaten wieder getrennt und diesmal bleibt das auch so.
    Als ich ihn trinkend vorfand ,sagte er das wäre ein Ausrutscher und seit 3 Tagen (wochenende) ich erfuhr dann das er schon mindestens 3 Wochenenden getrunken hatte.ER hatte alle belogen ,seine Gruppe die Therapeuten ,mich.
    Inzwischen trinkt er wieder täglich ,aber nur 2 Bier laut seiner Aussage gegenüber dritten (wers glaubt ,ich jedenfalls nichtmehr)
    ER hat sich von allen zurückgezogen.
    Wer sich über die Krankheit informiert kann nichtmehr die Augen vor der unschönen Wirklichkeit verschliessen,so ist das und deshalb gibt es für mich kein zurück mehr.
    Du bist noch jung ,hast vielleicht mehr Kraft aber sie wird dir in diesem Fall nichts nützen.
    Ich würde dir wünschen das er einsichtig wird,aber so wie du es beschreibst ,wird das sicher nichts.
    Leider.
    Hier spicht nicht der Groll sondern die Einsicht das der Alkohol nicht von außen zu bekämpfen ist sondern nur wenn der Trinkende einsichtig ist und das ist er nicht und du auch noch nicht.
    Ihr steht ganz woanders nämlich beim Verhandeln der Trinkmenge und mit dem Teufel Alkohol kann man nicht verhandeln ,ist wie mit ein bißchen Schwanger ,das geht bekanntlich auch nicht
    LG R..

    Hallo BF

    Ist nicht so toll wenn man eher zweifelnd hier ankommt und so unverblümt geschrieben bekommt wie das mit der Sucht so läuft.
    Aber wir alle sprechen aus schmerzvoller Erfahrung,mir persönlich wäre die andere Version damals auch lieber gewesen,ich habe mich lange gequält,zu lange....

    Nun die Feiertage und die gemeinsame Zeit die du nun mit ihr hast können vielleicht einiges klären.
    Denn ist sie abhängig, wird sie nicht 2 Wochen ohne Stoff durchhalten.Anders herum bieten die Feiertage ja auch ,,gesellschaftlich legal ,,das eine oder andere Gläschen,schau also drauf und du wirst sehen was passiert.
    So oder so wirst du es merken.
    Ich wünsche dir schöne Feiertage.-
    LG R..

    Hallo BF
    Das klingt sehr gesund (deine Einstellung) ich glaube auch das Männer sich nicht so sehr in ihren Gefühlen verlaufen wenn die Partnerin trinkt.
    Frauen tun sich da deutlich schwerer wenn der Partner trinkt.
    Ich bewundertete Hiob so sehr ,der schnell handelte, sich und seine kleinen Töchter in Sicherheit brachte und soweit ich mich erinnere inzwischen wieder ein liebe Partnerin gefunden hat .
    Das hat meine volle Hochachtung ,ich selbst bin lange um und mit meinem saufenden Ex rumgeeiert bis ich begriffen habe sooo wird das nix mehr. Es war übrigens auch das nichtmehr vorhandene Vertrauen was mich endlich begreifen lies.
    Alles Gute dir
    R...

    Hallol Varescu
    Wenn ich das lese bin ich froh das ich keinen weiteren Kontakt zu meinem ex habe.
    Wieviele Chancen soll man denn geben wenn jede Kleinigkeit wieder Anlass zum Trinken ist.
    Das ist doch dann ein Mienenfeld und zeigt das der Trinkende (noch) keinen anderen Weg findet mit alltäglichem umzugehen,als wieder zur Flasche zu greifen.
    Das wäre nichts für mich

    Mein Ex trinkt wieder täglich ,kontrolliert, 2 Flaschen Bier(wers glaubt,ich nicht) wie er neulich erst meinem Enkelkind (4) erzählte ,als diese ihn fragte ,,Opa stirbst du auch bald wenn du immer Bier trinkst.
    Selbstbetrug vom allerfeinsten ,das ist Nass nasser geht doch garnicht.
    Ich bin froh das ich nicht mehr mit ihm zusammen bin ,diese kurzen Infos die ich noch ab und an mitkriege,kratzen mich nichtmehr.
    Ich nehme sie vielmehr als Bestätigung das mein Handeln genau richtig war.
    Vor mir steht jetzt ein Weihnachtsfest mit lieben Menschen ohne böse Überraschungen(Alk).

    Wenn du schreibst dir geht es trotzdem gut ist ja alles im grünen Bereich.
    Liebe Grüße R..

    Hallo Sophie Rose

    Das sind Mechanismen im Gehirn die eine Erinnerung wachrufen ich glaube im Belohnungszentrum,das kann der Süchtige nicht steuern,es macht ihm aber gute Gefühle während es(der Alk) den Rest vom Menschen zerstört.
    Das ist meine laienhafte Erklärung kannst du aber bei den Trockenen nachfragen und im www nachlesen,da wird so viel wissenswertes erklärt über die Krankheit und dieses Wissen wird deine Sichtweise verändern.
    Dieses Wissen ist der Schlüssel und nicht dein Kampfgeist/Geduld etc,denn ein nichttrinkender setzt sonst an der völlig falschen Stelle an.
    Z.B-. verhandelt die Trinkmenge, versucht zu erpressen,streitet ,macht Vorwürfe,nimmt es persönlich,ist besonders lieb ,relativiert usw

    ALLES ZWECK UND SINNLOS !!!!
    Je mehr du über die Krankheit weißt um so besser oder verlass ihn und schau auf was er verzichten kann,das ist der kürzere Weg, ich konnte das nicht hatte noch zuviel Hoffnung ,dachte bei UNS ist es gaaanz anders .... wenn ich dieses und jenes mache oder lasse dann.... etc
    Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
    Bist du erst in dieser Spirale drin wirds schwieriger zu gehen ,mit Kindern noch schwerer denn in dieser Zeit läßt du soviel Kraft,viele Angehörige werden richtig krank...
    Pass auf dich auf.
    LG R..

    Hallo Paddy
    Du klingst so unabhängig, schön zu lesen.
    Ich bin an einem ähnlichen Punkt was Partnerschaft angeht.
    Der Grundgedanke war bei mir zuerst ein anderer so ,,mensch Renate ...in deinem Alter nochmal neu beginnen...,, inzwischen bin ich mit mir selbst meistens zufrieden,vermisse xy nicht und auch keinen neuen /anderen potenziellen Partner.
    Vieles was du schreibst über die Sicht auf Beziehungen sah ich auch lange so ,ist das anerzogen ,Bestandteil der Gesellschaft ? Man (Frau/Mann) sucht sich einen Partner um nicht alleine rumzulaufen,weil es so sein soll,weil man sich alleine so übrig geblieben vorkommt ,alleine ins Kino ...mh gar auf Partys........zu Familienfeiern,da denkt man doch leicht so ein fester Partner ist da sinnvoll ,der ist ja verfügbar..
    So war das früher ja auch meistens .
    Ich suchte mir in jungen Jahren einen Partner um eine Familie zu gründen ,um zu lieben und geliebt zu werden.
    Später dachte ich geht auch ohne ,,Kerl,, aber da war doch noch was...lächel und enge Moralvorstellungen dazu,also auf ein Neues.
    Beziehungsversuche!
    Ich griff mehrmals in den Topf............lach und der letzte xy war die Könung,da dachte ich doch wirklich auf meine ,,alten,, Tage ja das ist er, der Mann für den Rest deiner Tage.............

    Als das jetzt wirklich nichtmehr ging (Alkohol) hielt mich eine Weile der grausige Gedanke ,,also nochmal auf Partnersuche,, davon ab endgültige und notwendige Schritte zu gehen,denn in meinem Kopf stand da in großen Buchstaben ,, nee nochmal neu anfangen mit wen auch immer,, nee das wolte ich mir garnicht erst vorstellen.Also er oder zukünftig für den Rest meines Lebens allein bleiben..
    Während ich das schreibe muß ich über mich selbst lächeln..............
    Ja ich hatte auch Angst vorm Alleinsein und heute muß ich darüber lächeln.............
    Ich bin inzwischen gern mit mir allein!!
    Alles Gute dir und liebe Grüße R..

    Hallo Ayki
    Jetzt steht Weihnachten vor der Tür und ich wünsche dir mit deinen Kindern eine entspannte Zeit .
    Was er später macht oder auch nicht sollte dich nicht schon jetzt belasten.
    Bereite dich in kleinen Schritten vor,mach dir Notizen wann immer dir etwas dazu einfällt und dann halte deine Grenzen.
    LG R..

    Hallo Sophie Rose

    Erstmal herzlich willkommen hier, schau dich um und les dich ein ,dann wirst du viel über die Krankheit /Sucht (Alkoholismus) erfahren.
    Hier schreiben dir Menschen die zu beginn genauso unsicher waren wie du .
    Wir alle haben viel Liebe, Zeit und Geduld etc. dem Partner gegeben mit dem Resultat das der Alkohol immer mehr Macht gewann.
    Sowas kann man nicht aussitzen und hoffen das es vergeht.
    An Kinder solltest du zum jetzigen Zeitpunkt wirklich nicht denken,schau erstmal drauf auf sein Verhalten.
    Schau genau hin und relativiere nicht,denn dann kommst du in die Spirale des ,,ach so schlimm ist es doch nicht,, oder ,,andere trinken doch auch ihr Bierchen,, oder die Anderen (Freunde/Verwandte sagen...) alles egal, trau deinem Gefühl denn es sagt dir doch, hier stimmt was nicht.
    Nicht die Worte zählen sondern die Taten.
    Er hat ja nach deiner Beschreibung schon einige Jährchen Sucht hinter sich und ist jetzt am ,,Bierchen,, hängen geblieben.
    Das klingt vielleicht harmlos ist es aber nicht,denn all diese Gifte sind in jeder Zelle von ihm ,machen auch was mit seinem Gehirn und zwar mit jedem Glas das er nachschüttet.(Suchtgedächtnis etc.)
    Wenn selbst eine Therapeutin den Rat gibt sofort in eine Klinik zu gehen,nützt dir alle Kraft der Welt nichts denn am eigenen ,,Kampfgeist,, und der völligen Unterschätzung dieser Krankheit , sind einige von uns fast zerbrochen.
    Loslassen ist die Zauberformel und dann siehst du am ehesten wen oder was er nicht lassen kann Dich oder den Alkohol.
    Klare Grenzen brauch der Alkoholiker (jeder Süchtige) alles andere ,,arbeitet,, gegen dich (Euch).

    LG R..

    Nachtrag
    Ein Alkoholiker sollte niemals für einen anderen mit dem Trinken aufhören,sondern für sich selbst,das wäre der richtige Ansatz.
    Habe auch noch nie gehört oder gelesen das daß funktioniert hat ,weil da nämlich null Einsicht dahintersteht,sondern eher der Versuch sich selbst und den anderen zu täuschen und im schlimmsten Fall heimlich weiter zu saufen
    LG R..

    Hallo badfate

    Sie gibt die Verantwortung an Dich ab,da gehört die aber nicht hin,wenn du dich darauf einläßt wirst du zukünftig immer daran ,,Schuld,, sein wenn SIE trinkt.
    Da du ihr den Alkohol wohl nicht einflößen wirst ,sei also vorsichtig mit solchen Ankündigungen ihrerseits.
    Oder möchtest du sie den Rest deines Lebens rund um die Uhr,, bespaßen,, damit ihre Laune entsprechend ist, sie weder zu fröhlich noch zu traurig noch zu angespannt oder sonstwas sein könnte , sie dann trinken muß(!) weil sie das echte Leben nüchtern nicht aushalten kann?
    Dann kannst du dir auch einen Sack voller Steine auf den Rücken binden und irgendwann darunter zusammen brechen.
    Ob sie säuft oder nicht darf und kann niemals von dir/deinem Verhalten abhängen.
    Schau genau drauf was sie da versucht,sonst sitzt du in der Falle.
    LG R..

    Hallo Ette
    das klingt als ob du neu laufen lernst und in einigem erkenne ich mich wieder.
    Mein ex wurde ja noch während der Nachsorge rückfällig.
    Nun spielen bei mir in diesem Zusammhang Kinder keine Rolle mehr(längst erwachsen mit eigenem Haushalt) und alles ist somit leichter.
    Auch mein Weihnachten wird ein anderes sein ,denn ich bin nichtmehr der Gastgeber sondern der Gast bei den Kindern,jeden Tag in einem anderen Haushalt über die Feiertage ,das klingt schon ein bißchen nach Stress ...lach.
    Ich wünsche dir schöne Feiertag

    Hallo Karl
    Der Alkohol hat nicht nur deine Frau fest im Griff(da wird doch nur die Menge verhandelt!) sondern indirekt auch dich.
    Wenn du nicht den nötigen Abstand bekommst wirst du das nicht erkennen können.
    Vielleicht möchtest du das (noch) nicht????
    Es ist dein Leben,nur ein bißchen Alkoholiker geht nicht ,aber ein bißchen Co geht auch nicht .mir scheint du schaust nur mit einem Auge hin,so wie jemand der etwas nicht sehen möchte (mit den Händen vor den Augen )aber ein bißchen durchlinsen dann vielleicht doch ,ach ja und dann steht Weihnachten vor der Tür ,ein weiterer Grund jetzt gerade nix zu unternehmen (ironisch,sorry)Du suchst genause die Gründe wie deine Frau statt nach einem für alle geh- und zumutbarem Weg zu suchen.
    Dann fällt mir auf das du uns hier in erster Linie beschreibst was sie macht und wie du darauf reagierst.
    Erstens ist das deine Wahrnehmung und 2tens soll es hier um dich gehen und nicht darum wie wir das Trinkverhalten deiner Frau jetzt und in der Zukunft bewerten,das taten wir(ich) bei unseren Ex und haben uns mühevoll aus dieser Situation befreit.

    Von außen betrachtet hat kein Mensch das Recht durch das was er macht oder durch das was er zu sich nimmt etc,das Leben seiner Familie zu beeinträchtigen .Allerdings müssen auch Familienangehörige (erwachsene) Grenzen setzen und sich und evtl betroffene Kinder (Schutzlose) schützen.
    Also liegt die Verantwortung für eure Familie nicht nur bei deiner Frau(der Trinkmenge) ,auch du kannst (solltest) Entscheidungen treffen.
    Aber du schaust zu und verhandelst, relativierst(innerlich).
    Das ist CO !! es geht dir nicht gut ,aber du verhandelst ob noch was geht!!
    Und wer denk an die Kinder?
    Eine Mutter die trinkt und ein Vater der sich nicht entscheiden kann wieviel und was er noch tolerieren kann.
    Es dreht sich alles um den Alkohol.
    traurig.................

    Lg R..