Beiträge von RenateO

    Hallo Ratlos.
    Das was er sagt und das was er macht (saufen) passt nicht zusammen.
    Er ist NASS und jeder hier hat dir jetzt geschrieben ,das daß ein nasser Aloholiker so macht.
    Versuche nicht zu verstehen ,was du nie verstehen werden kannst ,außer du bist selbst suchtkrank.
    Du solltest auf dich schauen ,denn was er dir bietet ist nicht schlüssig und du verbringst viel Zeit damit das zu verstehen,vergiß es.
    Als mein xy von mir verlangte das ich für ihn beim Therapeuten lügen sollte wurde mit klar..
    erstens jetzt überschritt ich eine Grenze (bin innerhalb weniger Stunden zurückgerudert und habe das richtiggestellt)und er zeigte damit doch mehr als deutlich was in seinem Leben an erster Stelle steht,,der Alkohol,,
    Du bist diese Lügen ganz selbstverständlich eingegangen(oder hast verschwiegen das er während der Therapie weitersäuft)wie weit willst du noch gehen,was willst du noch tun,du schadest ihm mehr damit als du denkst.
    Man kann keinen Alkoholiker therapieren der nass ist,genauso wenig wie eine Kurve gerade ist , das ist ein Widerspruch in sich.
    In der Therapie soll der Suchtkranke doch lernen umzudenken ,sein Leben alkoholfrei auszuhalten ,Probleme ohne Alkohol zu lösen und neu zu gestalten etc.,was soll das also wenn er sich das anhört und gleich danach ,,nachschüttet,,
    Sowas kann auch die Gruppe unterlaufen ,ist den anderen die wirklich Trockenarbeit leisten gegenüber unfair und für ihn (euch) völlig sinnfrei!!!!
    Vesuch doch einmal ,dein geschriebenes so zu lesen als ob es von jemand anderem wäre ,der dich um Rat fragt,vielleicht fällt dir dann auf was ich meine.
    Liebe Grüße R..

    Hallo Zusammen
    Gestern hatte xy Geburtstag und mein Enkelkind hat ihm ein Bild gemalt und wollte es unbedingt rüberbringen.
    Schwiegersohn ging dann mit ihr zum ,,Opa,,der war sichtlich gerührt,bis das Kind ihn fragte,,Opa wenn du soviel Bier trinkst ,mußt du dann auch sterben wie mein anderer Opa,,?(mein Exmann verstarb im Febuar)
    Betroffenheit bei ihm und dem Schwiegersohn.
    Ist das nicht tragisch?
    Ich erfuhr das heute von meiner Tochter.

    Ich habe mich nicht bei ihm gemeldet,sehe da keinen Handlungsbedarf mehr von meiner Seite aus.
    Aber traurig finde ich das schon.
    Mir gehts aber gut ,habe meine Grenzen klar im Blick.
    LG R........

    Mimulus
    Dein geschriebenes könnte von mir sein,aus der Zeit als ich noch zu ihm fuhr (damals 200km entfernt) du spielst freiwillig die 2te Geige /hast eine Beziehung zu dritt, bestehend aus ihm, dem Alkohol und dir???
    Sag würdest du auch eine andere Frau neben dir dulden? Wobei da hättest du bessere Chancen die zu vertreiben als beim Alkohol.
    Tut mir leid das ich dir nichts netteres schreiben kann ,aber ich habe es genauso erlebt.
    Und da möchtest du nächste Woche wieder hinfahren ,Warum??

    LG R..

    Hallo Ratlos

    Du schreibst,,wie krank das alles ist,,
    damit hast du völlig recht, er ist krank und du unterstützt das noch indem du mit zur Therapie gehst und dort auch verschweigst das er trinkt.
    Warum machst du das,hoffst du das es irgendeinen Sinn ergibt zwischen Menschen zu sitzen die trocken sind (Vorraussetzung für jede Therapie)und irgenwas zu erzählen um hinterher wieder zu trinken?
    Das macht ihn nicht trocken,glaube mir.
    Und sein ,,nasses Gerede,, das kannste vergessen!!!Das ist einzig Mittel zum Zweck,ebenso die überschnelle Schlüsselabgabe, er weiß das er dich damit kriegt!
    Schau doch mal hin was da passiert.
    LG R..

    Hallo September
    Danke für deine Gedanken und die Zeit die du dir für mich nimmst

    Ich habe bei dir zu Beginn gelesen und hatte auf einmal das Gefühl ich hätte meinem xy vielleicht unrecht getan,nicht richtig ,,hingehört,,
    Deine Schilderung von ,,Hilferufen,, auf die deine Freunde nicht reagiert haben ,dieses sich verlassen gefühlt haben,das hat mich sehr berührt.
    Obwohl ich nach allen Vorkommnissen mit meinem xy glaubte durch zu sein,bekam ich plötzlich Zweifel,deshalb habe ich so ausführlich bei dir geschrieben.
    Erst seit ich hier im Forum bin und mich auch im www über die Krankheit informiert habe,begriff ich zumindest im Ansatz das Gespräche mit einem nassen Alkoholiker und Angehörigen irgendwie nicht funktionieren.
    Das ,,Miteinander,, geht ohne Worte oder zwischen den Zeilen.Da verliert man auch als Partnerin den Durchblick,traut irgendwann den eigenen Wahrnehmungen nichtmehr.
    Da ist Schmerz wohl auf beiden Seiten.
    Mein xy war nie aggressiv,seine ,,Waffe,, war der Rückzug von mir,oft wußte ich nicht warum er völlig sinnfreies Zeug erzählte um mich wegzuschicken.
    Da ich seinen Haushalt kannte (schlimmer Zustand) brauchte er sich nicht vor mir verstecken,auch was seine Finanzen etc anging war er bei mir sehr offen.

    In seiner nassen Zeit ebenso wie in der trockenen beteuerte er immer wieder das er mich liebt und ich glaubte ihm.

    Trotzdem steht jetzt für mich fest ,,nass,, nie wieder!!
    Aus meiner Sicht fühlt sich das nämlich an wie mit einem Menschen zusammen zu sein der in 2 Welten lebt und zu einer davon (der nassen) habe ich keinen Zugang!
    Dann ist er ein anderer,Fremder für mich .
    Traurig aber leider wahr

    Liebe Grüße R..

    Hallo
    Selbstschutz ist wohl das richtige Wort.
    Mein xy hat heute Geburtstag und es ist der dritte in Folge den wir nicht gemeinsam verbringen,das fiel mir heute dazu ein.
    Vor 2 Jahren verordnete er mir eine 3 wöchige ,,Auszeit,, über seinen Geburtstag.
    Letztes Jahr hatten wir Schluss ja und jetzt war vor 7 Wochen sein letzter Satz an mich (telefonisch) ,,fang ja nicht an mich zu kontrollieren!

    Man kann ,,nasse,, Denke nicht vestehen und ich versuche es erst garnicht mehr.
    Als er zum Entzug ging,sagte ich ganz klar einmal gehe ich diesen Weg mit,brauchst du mehrere Anläufe dann gehst du jeden weiteren allein(ohne mich) und so ist es.

    LG R..

    Hallo Zusammen
    Etwas über den Verlauf der ,,Krankheit,, zu erfahren war immens hilfreich für mich .
    Da ging es mir ähnlich wie Aurora und vielen anderen sicher auch.
    Sein Saufen und die damit verbundenen ,,merkwürigen,, Verhaltensweisen erstmal als ,,Krankheit,, zu sehen /begreifen puh das war ein Durchbruch.
    Endlich gab es eine Erklärung für Dinge die man sonst weder Verstehen noch auf Dauer aushalten kann.
    Bei uns z.B. diese Auszeiten,dann wenn er mich stehen lies (manchmal für Wochen), natürlich nahm ich das persönlich,ich hatte doch keinen Schimmer davon das solche Rückzüge um saufen zu können zur Krankheit dazugehören können.
    Diese aha Momente als ich hier neu war und bei den anderen las...ich dachte ,,mensch die kennen meinen xy,, gruselig war das manchmal.
    Aber es war auch der Schlüssel zum begreifen.
    Sicher bringt jeder Alkoholiker seine eigene Pesönlicheit mit ,aber es gibt ja auch viele Paralelen durch den Krankheitsverlauf, wie bei Masern,das kennt jede Mutter und kann entsprechend handeln.

    LG R..

    Hallo Karl
    Willkommen hier....
    Deine Frau bietet dir und den Kindern die ganze Palette eines ,,nassen ,, Alkoholikers.
    Sie ist krank und Bestandteil dieser ,,Krankheit,, ist ihr Verhalten.
    Du kannst ihr nicht helfen,du kannst nur für dich und die Kinder handeln.
    Ich kann die Qual deines Lebens gut nachempfinden wie wohl die meisten hier.
    Aber alles ,,verstehen,,ändert noch nichts an deiner Lage.
    Du mußt ihr gegenüber Grenzen ziehen und die auch einhalten.
    Sie muß klar wissen was passiert wenn sie so weitermacht (z.B. Trennung,Verlust der Kinder etc)
    Drohe nur mit Dingen die du auch durchziehen kannst und willst,sonst wirst du unglaubwürdig und ihr Verhalten noch krasser.
    Sind eure Kinder noch minderjährig?
    Dann kannst du ihr drohen mit Jugendamt und das sie da auch Konsequenzen zu erwarten hat wenn du dir dort Hilfe und Unterstützung holst.
    Such und finde Wege dich zu schützen bevor ein Unglück geschieht und du aus lauter Verzweilung wieder handgreiflich wirst.
    Du mußt sie vor die Wahl stellen etwas gegen die Sucht zu tun (Klinik/ Entzug) ansonsten bis du weg mit den Kindern,so oder so wirst du beruflich und privat sonst auch mit untergehen.
    Aus dieser Spirale kommst du mit gut zureden nicht raus und bisher hat noch keiner geschafft einen anderen trocken zu reden!!!!
    Die Spielarten der Alkoholiker sind so vielfältig,eher zweifelst du an deinem Verstand/deinen Wahrnehmungen als das deine Frau zugibt das SIE ein Problem hat und euch eins verursacht.
    LG R..

    Hallo Varescu

    Ich habe diesen Satz nicht verstanden

    ,,Ich glaube mich zu erinnern, dass du den Solidarpakt propagiert hast....mach das weiter.....die Menschen werden dich finden..... ,,

    was meinst du damit?

    Ich bin letztes Jahr (beim Schlußmachen) in dieses tiefe Loch gefallen.
    Als er im Frühjahr zurück kam ,war ich ja schon 9 Monate allein und hatte alle Gefühle durchlebt.
    Ich war viel hier im Forum etc kurz ich hatte mich auseinandergesetzt mit der Situation ,mit mir .
    Sicher schöpfte ich Hoffung als er zum Entzug ging,sonst hätte ich ihn nicht unterstützt.
    Ich kenne auch die Statistiken über Rückfälle.

    Oft wird hier beschrieben das dass Weglassen vom Allkohol noch nicht die Lösung ist ,es gehört eine Therapie dazu, die Wege aufzeigt ohne Alk das Leben zu meistern,der Alltag muß neu gestaltet werden,da ist jetzt Zeit übrig die vorher vom trinken ausgefüllt war etc.
    Rückwirkend würde ich sagen das xy nur kurz alkoholfrei war (?) und im Kopf (Denken) warscheinlich garnicht.
    Er konzentrierte sich so auf seine körperlichen Beschwerden nach dem Entzug ,das war sein Hauptthema wo es zwickt und zwackt und was jetzt alles nicht geht!!!
    Aber zuletzt mich als Ursache seines Rückfalls darzustellen war echt der Hammer.
    Ich habe in den Jahren die wir ein Paar waren soviel mit gemacht ,weißt du irgendwann ist es auch mal gut.
    Meine Gefühle zu ihm sind vermutlich ertrunken in dem Alkohol den ER getrunken hat.
    Heute fühle ich garnichts mehr wenn ich an ihn denke,es kneift nirgendwo mehr und so ist es jetzt ok für mich.

    LG R..

    Hallo Varescu
    Das liest sich genauso wie bei mir(xy) vor 7 Wochen.
    Mein xy ist inzwischen wieder im Alkohol verschwunden und zwischen uns ist kein Kontakt mehr.
    Den Hergang kannst du bei Interesse bei mir nachlesen.
    Hat dein xy sich denn wieder gefangen oder trinkt er jetzt weiter?
    Was macht das mit dir?
    Habt ihr Kontakt?

    Mein xy hat alle Kontakte zu anderen Menschen abgebrochen Telefonate und Emails beantwortet er nicht,so versucht inzwischen auch keiner mehr den Kontakt zu ihm zu finden.
    Er will es ja scheinbar nicht anders.
    Da mein xy anfang des Jahres bevor er zur Entgiftung ging in einem schlimmen körperlichen Zustand war, ist wohl zu befürchten das er dort bald wieder ist.
    Durch die Art und Weise wie er sich beim letzten Paargespräch benahm (ich sollte für ihn lügen bzw verschweigen das er schon einige Wochenenden wieder trank)beim Therapeuten hatte er nur das letzte Wochenende zugegeben und zudem u.a. ,,Paarprobleme,, als Grund angegeben,da wurde mir schlagartig bewußt der Alkohol hatte ihn längst wieder in den Fängen.
    Ich kann und will so nichtmehr leben und schon garnicht möchte ich miterleben wenn er daran stirbt.
    Seine letzte Ansage an mich war ,versuch erst garnicht mich zu kontrollieren, per Telefonat.
    Ich habe dann nie mehr dort angerufen.
    Traurig aber für mich ist jetzt mein Weg klar.
    Wie gehst du mit der Situation um?
    Was ist mit dem Vertrauen?
    Ich hätte keins mehr ,nicht wegen dem Rückfall bei meinem xy ,sondern wegen der Lügen und seinem Verhalten mir gegenüber ab dem Rückfall.
    Mein xy ist 57 viele Jahre davon hat er unter Alkohol verbracht(Pegeltrinker täglich min. 10 Flaschen Bier) vielleicht können sie die Welt (das echte Leben mit all seinen Seiten /Problemen) nicht aushalten und ihre Lösung ist das ,,Runterschlucken/Wegdrücken,, mit Alkohol,das ist meine Theorie dazu.
    Meiner hatte viele Leute um sich herum die er hätte ansprechen können,,er ging noch in die Nachsorge,hatte nette Leute in seiner Gruppe und privat waren auch alle aufgeschlossen,er hat ,,seinen Weg,, seine Art mit dem Leben umzugehen gewählt und es ist wieder der Alkohol.

    LG R..

    Hallo Ratlos
    Beim Alkoholismus (Krankheit) mußt du umdenken ,hier schadet helfen wie wir es kennen.
    Der Trinker kriegt uns ja irgendwie immer wieder weichgekocht,wir fühlen uns schlecht wenn wir nicht helfen ,haben ein schlechtes Gewissen etc genau das ist auch Sinn der Sache ,,wir,, sind dann mit unseren Gefühlen beschäftigt und der Alki kann in Ruhe weitersaufen.
    So kannst du weitermachen bis einer von euch gestorben ist denn der Alki hört so das Saufen NIE auf,warum auch ,du rettest ihn doch(aber eigentlich schadest du ihm!!)
    Frag mal bei den ,,Trockenen,, im Forum nach ,dort bekommst du vieles erklärt.


    LG R..

    Hallo Hiob
    Schön mal wieder etwas von dir zu lesen,Dein Leben und das deiner Kinder scheint ja sehr positiv zu verlaufen ,das ist sehr schön und wichtig.

    Das deine Frau so schnell so runter ist ,ist natürlich traurig,aber Sie hat diesen Weg gewählt.

    Du hast alles dir mögliche für Sie getan,Schuldgefühle oder sowas brauchst du nicht zu haben.
    Wenn du dir einen ,,menschlichen,, Abschluß wünscht kann ich das gut nachvollziehen.
    Eine Lösung sehe ich aber grade nicht besonders da du nicht weißt wo sie ist.
    Ich bin in einer ähnlichen Lage.
    Nach meiner Trennung letztes Jahr stand xy in diesem Frühjahr vor meiner Tür,völlig runter(köperlich) und bat um meine Hilfe, er ging zum Entzug und danach in eine Tagesklinik,ich war so voller Hoffnung.....................seit einiger Zeit trinkt er wieder und hat den Kontakt zu anderen Menschen abgebrochen.
    Versuche von anderen Mitpatienten ihn zu erreichen(tel,mail etc) beantwortet er nicht.
    Ich habe es erst garnichtmehr versucht.
    Seit 7 Wochen ist Funkstille,ich traf einmal seinen Sohn und sagte dem er könne mich anrufen wenn was (schlimmes )passiert,mehr bleibt mir auch nicht.
    Wenn xy (auch deine) keinen Kontakt will,was soll man da machen ???
    Alles Liebe R..

    Hallo Mimulus
    Klar bleiben bei einer Fernbeziehung,die Kontakte in der eigenen Heimat auf der Strecke,das liegt aber nicht nur an der Enternung ,es liegt auch daran das man xy so hoch hebt,die wenige Zeit mit dem anderen alleine verbringen möchte,wenn dann noch der Alkohol dazukommt(der auch Zeit frißt,regelt den Tagesablauf es Süchtigen)............
    schau da mal genauer hin.
    Und ob du die falschen Worte benutzt hast oder xy es absichtlich falsch verstehen will ,sei mal dahingestellt,es ist ein beliebtes Spielchen von ,,Nassen,, einen zu verunsichern,wenn ich bedenke wieviele Gespräche es in den 7 jahren mit meinem xy gab.Im nachhinein reine Zeitverschwendung ,,er wollte mich mißverstehen,,dann wurde ich zum ,,nachdenken,,weggeschickt ,während ich grübelte was ich wie hätte besser sagen oder tun können ,soff er fröhlich vor sich hin (mir ging es dann immer ziemlich schlecht)
    Pass auf dich auf.

    Liebe Grüße R..

    Hallo florena
    Eine Aussage/Vermutung von dir habe ich hier schon oft gelesen,nämlich die ,,das der xy mit der nächsten Frau DIE Beziehung führt.
    Da kann ich dich beruhigen denn die ,,andere,, bekommt genau das was du nichtmehr wolltest (aushalten )konntest..einen nassen Trinker!!! mit all seinen ,,Spielarten..

    Ich denke das Problem bei uns ist doch das wir viel zu nah am xy dran sind und er irgendwie in uns ist,so eine sonderbare Verschmelzung,aber ich vermute mal das fühlen nur wir Angehörigen,für die xy sind wir längst nicht so wichtig(wie umgekehrt)sie haben ihre Wichtigkeit ganz woanders nämlich beim Alkohol (der Sucht)
    Also darum würde ich mir an deiner Stelle keine all zu großen Gedanken machen.
    Das mit dem zum Fenster hochschauen ,das kenne ich aus der Vergangenheit bei mir auch,mein xy wohnt genau gegenüber von meiner Tochter,beim letzten Schluss (Sommer 2012) hab ich es gemieden in diese Strasse zu fahren wo ich nur konnte,es tat einfach zu weh.
    Jetzt nachdem wir nochmal zusammen waren weil er den Entzug gemacht hatte (er trinkt inzwischen wieder und wir haben seit 7 wochen keinen Kontakt mehr) macht mir das nichts mehr aus.
    Es dauert wohl eine Weile bis man sich endliebt hat,die Reailtät annehmen kann und sich vom anderen abwendet und zu sich selbst hinwendet,das ist mein Erklärungsversuch dazu.
    Irgendwann sieht man (auch ich) ein das der Alkohol so mächtig ist und die Person die ihn trinkt nichtmehr der Mensch ist der er mal war ,sondern eher so ein ferngesteuertes Wesen,total von der Sucht beherrscht und solange da kein fester Wille ist das zu ändern hat kein Mensch der Welt langfristig Freude mit so einem Partner.
    Ich bin inzwischen wieder nah bei mir und vor allem wollte ich meinem xy nicht dabei zusehen wie er sich totsäuft.
    LG R.......

    Hallo Mimulus
    Herzlich Willkommen hier,ich wünsche dir einen guten Austausch,das kann dir helfen wieder näher bei dir zu sein.
    Wie du selbst schon schreibst tut Ablenkung erstmal gut und ist sicher in guter Ansatz.-
    Versuch doch erstmal mehr nur ´für dich zu tun,wenn du nicht ständig auf ihn ,sein Problem schaust entschärft das schonmal die Situation,ändern kannst du ihn und sein Verhalten eh nicht.
    Der nächste Schritt ergibt sich meist daraus,man lernt andere Menschen kennen,baut den Bekanntenkreis aus,hat Erfolgserlebnisse kurz das Selbstbewußtsein wächst du wirst wieder eigenständiger!!
    Mir ging das so,diese Fixierung auf xy und die Sucht mußte erstmal weg das war raumfüllend und ließ keinen Platz mehr für logisches Denken(Handeln)man gerät so nur mit in die Abwärtsspirale und die fiesen ,,Spielchen,, der Trinkenden.
    Dann hilft dir vielleicht so eine Pro und Kontra Liste deine Beziehung betreffend,als ich eine machte wurde mir erst bewußt wie weit ich von dem was ich eigentlich möchte weg bin.
    Ich lebte diese Beziehung in der ,,Erwartung,, das es so werden könnte und glaubte auch diesen Mann zu lieben.
    Ohne ihn das konnte und wollte ich mir garnicht vorstellen,bis ja bis diese Spielchen immer abartiger wurden,ich wie ein Lichtschalter an und ausgeknipst wurde.(damit er ungestört saufen kann)
    Mit diesen ,,Beurlaubungen,, (beziehungsmäßig) machte er mich immer kleiner und ich nahm ihn immer wieder zurück ,war nur noch froh wenn dieser ,,Zustand,, vorbei war.
    Irgendwann beherrschte der Alkohol die Beziehung völlig,ihn weil er trank und mich weil ich diese,, Spielchen,,mit mir machen lies.
    Kannst es bei Interesse bei mir nachlesen.
    Deine Geschichte ähnelt meiner sehr,ich hatte 3 jahre eine Fernbeziehung mit ihm dann zog er vor 4 jahren in meine Stadt,sein Trinkverhalten ist auch ähnlich ,erst gegen abend und nur allein bei sich zuhause.
    Letzten Sommer begann er gegen nachmittag mit dem trinken,kurz darauf mittags,dann kam es zu Streit (ich wurde mal wieder weggeschickt) und ich habe 5 Tage später die Beziehung beendet.
    Wir hatte 9 Monate einen Kontakt,dann stand er dieses frühjahr vor meiner Tür,das Zeitfenster hatte sich wie ich befürchtet hatte geschlossen (Alk) und er war in einem schlimmen Zustand.
    Er ging zum Entzug ,ich unterstützte ihn,wenige Wochen später wieder ich wieder ,,draußen,, und er trank wieder.
    Die Beziehung ist jetzt seit 7 Wochen beendet und diesmal entgültig,ich habe hier viel gelernt und ,,brauche,, ihn nichtmehr!!!

    Ich habe mich wiedergefunden,das wünsche ich dir auch.
    LG R..

    Hallo Ratlos 12
    Erstmal herzlich willkommen hier,les dich ein und erfahre was über die Krankheit,dann siehst du schnell das du an nichts Schuld bist.
    So kannst du es vielleicht schaffen genug Abstand zu bekommen um für Dich !! handeln zu können.
    Es muß wieder um DICH gehen,ihn wirst du nicht trockenlegen können.
    Ich habe gerade dasselbe durchlebt wie du.
    Mein xy war nach Entzug und Tagesklinik einige Monate trocken,jetzt trinkt er wieder wir haben seit 7 Wochen keinen Kontakt mehr!
    Der Alkohol hat soviel Macht über den der trinkt und was du schilderst ist ,,nasses,, Verhalten wie aus dem Lehrbuch.
    LG R...

    Hallo Matthias
    Wie immer triffst du es genau.
    Aber hinterher ist man (Frau/ich) immer schlauer.
    Scheínbar war meine Schmerzgrenze noch nicht erreicht und bekanntlich stirbt die Hoffung zuletzt.
    Vielleicht lag es auch daran das soviel Zeit vergehen mußte weil wir nie zusammen gewohnt haben?
    Ist im nachhinein ja auch egal.
    Jetzt geht es mir gut und ich habe klare Grenzen für mich und gegenüber anderen Menschen.
    Ich lebe jetzt viel entspannter.
    LG R..

    Hallo Karsten
    Ich möchte mich auch den Glückwünschen anschliessen.
    Ich wäre ohne Euch auch nicht da wo ich jetzt bin.
    Vielen Dank dafür.
    Es war nicht immer leicht,manche Antwort passte mir so garnicht,wollte ich doch als ich zu euch kam,,die Pille,, oder ,,das Patentrezept,, meinen xy trockenzulegen ,ein normales Leben mit ihm führen können.
    Ihn habe ich an den Alkohol verloren ,aber etwas sehr wertvolles dafür hier wiedergefunden (mich)
    Du Karsten und die Mods,ihr ward auf meinem Weg
    Vater und Mutter für mich und zwar im besten Sinn,mit der langen Leine und viel Geduld aber wenn man euch brauchte ward ihr immer da.
    Sicher ist das Forum (euer Kind)manchmal wie ein Sack voller Flöhe,aber ihr helft jedem der es möchte auf die Füße,Eure Erfahrung ist Gold wert
    Danke das es euch gibt.

    Liebe Grüße R..

    Hallo Nicole

    Mir schrieb hier vor längerer Zeit mal jemand
    ,,mit sich selbst alleinzusein,das auszuhalten sei die Königsdisziplin,,

    Ich wollte kein König(in)sein,ich wollte nicht alleine sein!!
    Nun ich hatte mich letzten Sommer von xy getrennt und zuerst fehlte er mir überall.
    Die Trennung dauerte ca. 9 monate,ich war schon gut drüber weg(mit Hilfe des Forums/Freunden/Familie) da stand er wieder vor meiner Tür,völlg fertig (körperlich)mit der Absicht zu entziehen.
    Ich ging diese Runde mit,natürlich in der Hofnung das es klappt.
    Er war auch einige Monate abstinent und dann fand ich ihn betrunken vor dem Fernseher sitzend(wir wohnen nicht zusammen)

    Jetzt ist Schluss seit ca. 6 Wochen und es geht mir gut damit.
    Das alleinsein macht mir keine Angst mehr,ich fühle mich zwar nicht wie ein König,aber auf eine ruhige Art zufrieden.
    Ich habe gelernt zwischen ,,meins,,und ,,deins,, zu untescheiden.
    Es gibt keine Spielchen mehr und auch keine Ersatzberiedigungen (Essen Shoppen etc)
    Es braucht aber seine Zeit dahin zu kommen.
    Setz dich nicht unter Druck,geh in deiner Geschwindigkeit,sei gut zu dir.
    LG R..

    Hallo zusammen
    Ich wollte nur mal ein kurzes Hallo hierlassen.

    Mir geht es gut,ich genieße die herbstliche Zeit mit Kerzenschein und duftendem Tee.
    Bastel wieder an meinen Püppchen und bin rundum zurieden.

    Ich lade mir Gäste ein zum klönen und Kaffeetrinken und pflege Kontakte per Telefon.
    Alles gut.

    LG R..