Hallo Miriel
Bei mir ist in den letzten Wochen so viel passiert.
Im Febuar hatte ich 2 Todesfälle in der nahen Familie.
Im März starb die Mutter meines xy und er stand wieder vor meiner Tür.
Kurzer Kontakt,den ich aber wieder beendete weil er immernoch soff.
Dann nach Ostern seine Ankündigung zum Entzug zu gehen ,dort ist er inzwischen .
Wir haben Kontakt und es tut sich bereits einiges.
Es sind positive Veränderungen und ich merke das auch ich mich verändert habe.
Wir sprechen viel und die Gespräche haben Inhalt.
Die Todesfälle auf beiden Seiten haben wohl auch dazu beigetragen.
Man hat so klar die Endlichkeit des Seins vor Augen!!
So hatte im nachhinein irgendwie alles seinen Sinn wenn ich auch manchmal dachte ,das schaff ich alles nicht.
Mal sehen wie es weitergeht.
Ich sehe meine Grenzen und kann sie halten ,das Miteinaner ist jetzt schon ein anderes als vorher und läßt Platz für Hoffnung.
Liebe Grüße R..
Beiträge von RenateO
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Hallo Delilah
Vieles was du schreibst habe ich genauso erlebt.
Besonders diesen gefühlten ewigen Winter.
Mir hat eine Therapie geholfen,zwar ändert man sich nicht komplett, aber ich sehe heute die Grenzen von dem was mir guttut und was eben nicht.(ein nasser Partner)
Mein xy ist inzwischen im Entzug,ihn mußte der Alkohol erst ganz runterziehen bevor es was tat.Ist dein Ex noch nass?
Schau auf Dich,das ist sicher erstmal ungewohnt aber nur so geht es.
Versuch neue Kontakte zu finden ,Gruppen ,Verein sowas halt.
LG R.. -
Ich nochmal.
Ich denke manchmal wird hier bei uns Angehörigen was verwechselt mit dem Verhalten der Alkoholiker.
Ich versuche das mal zu erklären.
Ein Alkoholiker oder sonstiger stoffgebunden Abhängiger Muß der Stoff (das Suchtmittel) meiden.
Bei uns ist das Suchtmittel ein Mensch(Partner/Angehöriger)!!
Verändern wir nicht unsere Sichtweise etc müßte das ja im Umkehrschluss bedeuten ,,alle Menschen ,, potentielle Partner /Angehörige,,zu meiden .
Das kann nicht unser Weg sein,oder?
Wir müssen lernen unsere Grenzen zu spüren ,sie zu halten.
Uns selbst lieben und wichtig nehmen,nichtmehr den anderen zum Maß aller Dinge zu machen uvm.
wenn wir das schaffen ,verändern wir uns und dann stellt sich schnell heraus welche Menschen noch wieviel Platz in unserem Leben haben können.
Das passiert dann automatisch, ist wie nach einer Diät,man braucht dann eine andere Klamottengröße und muß sich nicht wie vorher in was reinklemmen was nicht passt nur um sagen zu können hey ich trag Größe 38(wenn ich 44 benötigen würde damit es gut aussieht und nicht klemmt)
Schaffen wir das nicht und wir quälen uns ,,nur,, den aktuellen xy (Angehörigen ) etc aus dem Herzen, haben wir nichts gelernt und garantiert ,,passiert,, uns wieder derselbe Typ Mensch.
So fehlgeleitet kann man den aktuellen ,,Störfaktor,, auch gleich behalten(wie zu eng gewordene Kleidung)!!!
Also sinnbildlich entweder ne Diät oder andre Kleidung kaufen.
Ich hoffe ich habe das jetzt nicht zu verdreht aufgeschrieben.
Liebe Grüße R.. -
Hallo Time
Bitte bleib bei uns
Es geht doch hier nicht zwingend darum xy zu verlassen ,dann hieße das Forum anders.
Es geht darum das es dir ,mir und jedem einzelnen gutgeht.
Das wir es schaffen uns abzugrenzen!
Seit mein ex xy in der Klinik zum Entzug ist habe ich Kontakt zu ihm,schau wie es mir damit geht und auch was er wirklich macht,ob sich was verändert etc.
Was danach ist weiß ich selbst noch nicht,ob es in irgendeiner Form ein ,,wir,, geben wird.
Also Time das Forumsziel ist nicht ,,verlasse den xy,, sondern finde Dich selbst /Deine Grenzen.
Bleib bei uns...
Liebe Grüße R.. -
Hallo Time
So viele Gedanken um xy ,sei mal ehrlich die Tür ist doch garnicht zu.(war sie es jemals?)
Äußerlich baust du vielleicht Mauern aber innen bei dir sitzt der noch dick drin,sonst hätte dich das überwiesene Geld nicht so aufgewühlt.
Es waren nur Zahlen auf deinem Konto,sieh mal was das mit dir macht.
Vielleicht mußt du die Trennung erstmal vollziehen,tief in dir,denn einen Bikini anziehen macht auch noch kein besseres Wetter(Sommer) wenn du verstehst wie ich das meine.
LG R.. -
Hallo Aurora
Ich gehe ja auch noch regelmäßig zur Therapie und das hilft mir sehr das hier und jetzt zu bewältigen.
Klar gibt es Dinge die ich erstmal beiseite schiebe.
Die 2 Todesfälle bei mir haben noch keinen echten Abschluss,ist erstmal blöd ,aber ich kann es nicht ändern.
Ich versuche nahe bei mir zu sein,äußeres kann ich ja nur bedingt beeinflussen.
Der Kontakt zu meinem Enkelkind erdet mich auch sehr,die Art wie die Kleinen Dinge auf den Punkt bringen ,herrlich.
Vorgestern ,,erklärte,, mir die Süße(4) wie man an einen Papa kommt!!
Also man geht in eine Wohnung ,da sind die ja, dann schaut man ob der einem gefällt und nimmt ihn dann halt mit..............mein Einwand der könnte ja auch eine Frau und Kinder haben,die dann traurig wären wenn er weg ist ,lies sie nicht gelten............Ich fragte dann mal ganz nett ob man so auch an Opas kommt(Mann für mich)da wurde sie sehr nachdenklich ...und meinte,, ich glaub schon,,
Köstlich oder, so einfach ist die Kinderwelt!
Wir schleppen die Verletzungen eines ganzen Lebens mit uns rum,sortieren ,versuchen es über den Kopf /das Wort und wenn es dort angekommen ist ,braucht es noch den Weg zum Herzen /Gefühl.Wir müssen schon aufpassen ,denn das Grübeln und Bearbeiten von heute ,schafft uns für Morgen die ,,Vergangenheit,, ist jetzt bischen kompliziert geschrieben,ich meine zuviel Kopf und Verstand und Zurückschau ,könnte evtl auch schädlich sein?
Wir leben doch immer nur gerade ,,jetzt,, gestern ist vorbei und morgen kommt erst noch.
Ich wünsche dir ein schönes ,,Jetzt ,,und liebe Grüße R.. -
Hallo Goldband123
hat dir denn schon mal jemand gesagt das du da weggehen sollst?
Nun ja erstmal herzlich willkommen hier,schau dich mal um und lese bei uns anderen ,dann kommst du schnell dahinter das sich von alleine nix bessert,eher wird es schlimmer.
Ein Wundermittel gibt es nicht.Also schütze dich und das Kind und schaue das es euch gutgeht.
Kann dein Mann nicht ausziehen ,hat du Angst vor Ihm?Wie alt bist du /dein Kind.
Trinkt er schon lange/viel ?-
LG R.. -
Guten Morgen Aurora
Du beschreibst das echte Leben in einer schönen Form ,weil du dich /deine Grenzen ernst nimmst und dein Partner ebenso ,was kann es schöneres geben als Vertrauen und Respekt.Das sind doch die Standbeine der Liebe.
Mit diesem Rüstzeug ist das Leben doch zu bewältigen.
Mir scheint deine Seele hat ein ,,Zuhause,,
Liebe Grüße R.. -
Hallo Befreiung
Scheinbar stehst du mit dem Rücken zur Wand?
Mit diesem Gefühl kommen viele co´s hier an.
Man hat sich einfach ,,leerverbraucht,, in der Beziehung mit einem Alkoholiker.
Ich habe auch lange nicht auf meine Grenzen geachtet und als ich merkte ,so geht das nichtmehr,habe ich mich in einem Streit getrennt,das war letzten Juli.
Ich finde, sich innerhalb der Gemeinschaft abzugrenzen ,extrem schwer, deshalb kommt es wohl bei den meisten hier irgendwann zur räumlichen Trennung.
Dann hat man den Abstand auf sich selbst zu schauen.
Mein xy hatte vor 6 jahren nen Herzinfarkt und hat auch nie aufgehört zu trinken.
Du kannst ihn nicht vor sich selbst beschützen ,es geht einfach nicht!
Aber du kannst lernen DICH zu schützen,finde Wege zu dir selbst ,was würde dir guttun? ein neues Hobby/Treffen mit Freunden eine Suchtberatungsstelle aufsuchen .
Versuch das mal herauszufinden und dann geh los in kleinen Schritten,wie es zu dir passen wird.
Ich wünsche dir viel Kraft und LG R.. -
Hallo Nys
Kling ganz schön stressig.
LG R.. -
Hallo Herze
Ich erzähle dir mal was mir letzte Woche passiert ist.
Samstag vormittag ,es schellt,ich erwarte den Paketboten aber vor meiner Tür steht xy beginnt einen Satz und der Rest versinkt in Tränen.
Ich habe nur soviel verstanden ,seine Mama ist gestorben.
Ich lasse ihn rein (8 Monate nach der Trennung und null Kontakt) und biete ihm einen Platz und eine Kaffee an.
Er redet und er weint....lange ...dann kommen Gespräche in Gang,er fragt ob ich mitkomme zur Beerdigung(200km entfernt) oder ob ich namentlich mit auf die Schleife möchte beim Kranz.
Ich lasse die Mitfahrt offen möchte Zeit haben das zu überdenken.Er fragt mich nach diesem Forum(ich schöpfe Hoffnung)
Er ruft kurz danach an,wir telefonieren stundenlang,es schleichen sich erste ,,Schätzchen ,,ein von seiner Seite uvm.
Es ist die Rede von Liebe die immer da war und auch immer sein wird.
Am ende des Gesprächs dann,jetzt geht es mir besser ,hab erstes Bier aufgemacht.Das war für mich wie ein Schlag ins Gesicht,ich breche das Gespräch ab.
Nächsten morgen eine kurze Mail,er war im Forum hat meine Einträge gefunden (so hatte ich mir das nicht gedacht)und darin gelesen.
Er gibt mir 100% Recht bei meiner Sicht der Dinge (erste und letzte Seite hatte er da erst gelesen) ich dachte noch ok ,das schlechte Gewissen läßt ihn vielleicht wachwerden.
Fehlanzeige ,gegen abend kommt die 2te Mail, er hat sich eingelesen und war inzwischen bei Weihnachten angekommen und mir wurde klar der hat nix kapiert ,nur so sieht er meinen Leidensweg,kann das im schlimmsten Fall(nassen Kopf) gegen mich verwenden.
Ich bekam ein sehr ungutes Gefühl und hab daraufhin meinen Faden im offenen Bereich löschen lassen.Ich schickte ihm noch eine Mail mit klaren Ansagen und bekam auch eine zurück,ebenso kurz ,alles freundlich ,kein böses Wort.
Dann noch ein Anruf von ihm ,der mich aufgrund seines Inhalts völlig aus der Bahn geworfen hat und ich bekam noch während des Anrufs einen Heulkrampf, ich legte dann auf weil ich nichtmehr reden konnte.
Einige Zeit später rief mich mein Sohn an (andere Stadt) xy hatte ihn angerufen weil er um mich besorgt war, in so einem Zustand hatte er mich in den vergangenen 7 Jahren noch nie erlebt.xy wohnt 5 Strassen von mir entfernt!!!!
Noch Fragen?? ein normaler Mann wäre gekommen ,er heulte bei meinem Sohn ,schob die Verantwortung ab,so sehe ich das.
Der hat nix aber auch garnix begriffen,säuselt was von Liebe etc, vom Forum wo er sich kümmern wollte.....
Das Ganze ist jetzt etwas über eine Woche her,glaub nicht der hätte sich noch Gedanken gemacht was er ausgelöst hat.
Nun könnte (sollte) man es vielleicht umdrehen ,was habe ich da zugelassen und gemacht und das mit all dem Wissen was ich inzwischen über die Krankheit angelesen habe .....
Während em Gespräch mit ihm war das alles weg und ich glaubte ihm fast jedes Wort.
Bei allem was ich in den letzten 2 Monaten erlebt habe u.a. 2 Todesfälle,so konnte ich es viel schlechter aushalten das es ihm schlechtging,so verdreht bin ich,habe 2 Todesfälle allein ausgehalten ,noch meine Kinder gestützt.
Also liebe herze überlege gut wie du nun handelst damit es dir gutgeht.
LG R.. -
Hallo Aurora
Was du beschreibst passt du zu großen Teilen auch auf meine Ehe.
Allerdings hatte ich keine Selbsmordgedanken.
Ich versuchte mir ,,Hilfe,, von außen zu holen z.B. bei meiner Schwiegermutter,wir mochten uns sehr aber auch sie unterlag den ,,Zwängen,, des Dorflebens und antwortete mir ,mit deiner Offenheit darüber zu sprechen ,,machst du dir ins eigene Nest,,
Später gab es dann mal eine Situation,kurz vor Weihnachten ,meine Tochter war noch klein und meine Freundin mit älterer Tochter hatte meiner Tochter ein rausgewachsenen Puppenwagen geschenkt.
Meine Tochter war so stolz,wir fuhren damit nach Hause,mein Exmann lag betrunken im Bett (tagsüber,er hatte sich in den 7! Kneipen im Dorf jeweils sein Weihnachtsschnäpschen abgeholt) ihm war das Bett am Fenster,also schob meine Tochter den Puppenwagen ums Bett und plapperte dabei munter drauf los,sie erkannte nicht das Papa ,,voll,, war.
Er lallte irgendwas unverständliches und ich stand am Türrahmen und dachte,, jetzt ein Kissen auf sein Gesicht und es ist endlich vorbei,,Ich war so erschrocken über mich selbst ,diesen unfassbaren Gedanken ,das ich ab diesem Zeitpunkt nur noch überlegte wie kommst du raus aus dieser Situation ,aus diesem Leben, diesen völlig unhaltbaren Zuständen.
Da meine Schwiegermutter da schon an Krebs erkrankt war und kurz danach auch meine Oma(dort bin ich aufgewachsen) dauerte es noch fast ein halbes Jahr bis sich wirklich die Möglichkeit zu gehen ergab.
Und ich hatte große Angst vorm Alleinsein,der Verantwortung mit 2 kleinen Kindern zurück in meine Heimatstadt (Oma gerade verstorben) ich lief doch völlig ins leere.
Aber ich habe es geschafft.
Warum mir nun über 20 jahre später wieder ein Alkoholiker(xy) ins Leben schneite ,ich nicht sofort weglief sondern mir auch mit ihm 7 Jahre ,,antat,,
ja das versuche ich jetzt zu verstehen/bearbeiten.
Vielleicht weil er aus derselben Gegend kam,ich mochte das Landleben dort sehr,oder weil ich dachte diesmal schaff ich den Kampf gegen den Alk,keine Ahnung.......................LG R..
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Hallo
Zitat,,So ungefähr sieht es in meinem Kopf aus:"Ich kann nicht akzeptieren und ich will nicht damit leben, dass du dein Alkoholproblem einfach ausblendest. Du hast es nicht mal erwähnt und auch nicht ernsthaft darüber gesprochen als du hier warst. Das funktioniert nicht und ist unmöglich.
Liebe ist einfach nicht genug, um Probleme dieser Tragweite zu lösen. Ich wünsche dir nur das Beste.Bitte respektiere meine Entscheidung und kontaktiere mich nicht mehr,,
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Weiß du was ich daraus lese?
Hoffnung und Liebe!!
du hoffst immernoch das er was versteht /einsieht und du bittest darum das er keinen Kontakt aufnimmt.(weil du diese Grenze nicht halten kannst weder beim echten Menschen noch bei Post/Pakete die er schickt?)
Das wird so wieder nix,sorry das ich so penetrant daherkomme.
Du schreibst ja auch (indirekt) das du ihn noch liebst,solange er das rauslesen kann wird er weitermachen wie gehabt.
Du mußt dir vor Augen führen das ein Alkoholiker nur sieht was er sehen will, deshalb muß deine Mauer dicht sein,egal was du innerlich fühlst.
Er ist nichtmehr der ,der das wissen sollte.
Ich stelle meinen Rat gerne mal zur Diskussion zur Verfügung ,frag mal wie die anderen das sehen.
Gerade fühle ich mich wie ein Missionar ,genauso wie früher bei meinem xy.
Blödes Gefühl.
LG R.. -
Hallo Time
Zitat,,Ich bin wütend, dass er mich dazu zwingt, nochmal und nochmal und nochmal etwas zu sagen, was ich aber eigentlich schon gesagt habe.Ich weiß nicht, wie es gehen soll, ihm zu sagen, dass er mich nicht kontaktieren soll, ohne im gleichen Moment sagen zu wollen, dass ich ihm das Beste wünsche.,,
Erstens wollte ich dich nicht unter Druck setzen ,wenn das so angekommen ist möchte ich mich dafür entschuldigen.
Aber lies mal was du da geschrieben hast.
Du gibst ihm die Verantwortung aber deine Worte und Taten passen nicht zueinander.
Er kann oder will nichtmal die Verantwortung für sich selbst übernehmen(das kannst du nicht ändern) aber du solltest die Verantwortung für DICH übernehmen.
Sag nicht nein zur Beziehung(Alk) und geh dann mit ihm ins Bett,das passt doch nicht zusammen und weckt natürlich Hoffnungen bei ihm,das du schon noch weiter mitmachst (den Alk tolerierst) Diese Botschaft gibst du ihm doch damit,klar das er das versucht auszunutzen ,ist doch auch für ihn der Weg des geringsten Widerstandes wenn er Dich und den Alk haben könnte.
Time du solltest deine Grenze klar deffinieren und auch so handeln ,sonst endet deine Qual nie,denn so ist sie selbstgemacht.
Liebe Grüße R. -
Hallo Natalie
Was glaubst du wie es mir ging,da hab ich kopfgesteuert und mit Hilfe des Forums geschafft die Trennung von xy diesmal durchzuhalten,weil ich mir im besonderen vor Augen führte was da auf mich zukommen könnte/würde wenn er so weitersäuft und dadurch zum Pflegefall (oder vorzeitigen Tod)würde und bum, passierte genau das jetzt meinem Exmann (ablauf wie aus dem Lehrbuch für Alkoholiker) dazu noch eine Woche vorher der Tod meines Vaters.
Ich kann also sehr gut nachfühlen wie es dir gerade geht.
Ich habe erst gehofft,dann gekämpft ,mich dann ergeben und zuletzt bin ich sogar vor Erschöpfung oder auch Weltflucht sogar tagsüber ins Bett gekrochen..........es war wirklich schlimm ,ich bin gerade dabei mir aus diesem Zustand wieder auf zu rappeln.
Liebe Grüße und viel Kraft wünsche ich dir.
R.. -
Hallo Elfriede
Du hast Recht,,alleine Leben ist verdammt einsam.
Ich bin seit letzten Juli getrennt von meinem immenoch nassen xy,die Kinder sind erwachsen leben ihr Leben und der Winter erschien mir unendlich lang,jetzt noch die 2 Todesfälle letzten Monat(Exmann/Kindesvater,,alkoholiker,, und mein Vater(altersbedingt),im Abstand von nur einer Woche) mir macht das auch etwas <Angst weil mir gerade die Endlichkeit des Lebens so bewußt wird und ich was xy angeht die Trennung nur kopfgesteuert, mit der Angst vor einem Ende wie es jetzt mein Exmann hatte ,überhaupt nur durchgehalten habe und nun versuche ich mein Leben ,,durchzuhalten,, verstehst du wie ich das meine?
LG R. -
Hallo Time
ich sehe das so,keine Handlung ist auch eine Handlung ,dann überläßt du es anderen /dem Schicksal /oder sonstwem was mit dir und deinem Leben passiert /wohin dein Weg geht.(in allen Bereichen )
Weißt du wie ich das meine?
Meine Entscheidungen xy betreffend sind klar Kopfentscheidungen anders hätte ich das auch nicht geschafft und mein Elend dann Schicksal genannt.
Kopf und Herz zusammenzubringen ist wohl eine hohe Kunst die ich auch nicht durchgehend beherrsche und ich unterstelle mal das es vielen hier so geht ,egal ob Alkoholiker die es auch nur mit dem Kopf /Willenskraft und Einsicht schaffen, genau wie wir COs uns nur so abgrenzen können.
Ich wüßte gern wie die anderen das erleben /wahrnehmen.
LG R.. -
Hallo seekrank
Mein xy war ja nicht ausfallend ,gemein oder gewalttätig.
Bei uns gab es nur diese ,,Auszeiten,,
Ich habe es lange so gesehen ,soll er trinken und machen was er will ,solange es mich nicht beeinträchtigt.
Da wir jeder ne eigene Wohnung hatten,beeinträchtigte mich sein Tun ja nicht täglich,manchmal über lange Strecken nicht ,wobei das ist schon eine Art Selbstbetrug, denn wenn man jemanden gerne hat schaut man (Ich) auch nicht kommentarlos zu wenn man mitkriegt wie der andere sich gesundheitlich zu Grunde richtet,nichtmehr weis was er gestern gesagt hat etc. und als ich was sagte verordnete er mir besagte Auszeiten.
Manchmal dachte ich ,,sitz es doch aus,, der kriegt sich schon wieder ein,aber es stürzte mich in emotionale Abgründe (verlassensängste),tat unendlich weh.
So entschied ich letzten Sommer und jetzt ist es genug.
Das setzt natürlich vorraus das man neu überlegen muß ,was will ich weiter in meinem Leben und da hab ich grad keinen Plan.
Ich tat es< glaube auch um nicht allein zu sein!
Ich hatte große Angst vor dem Alleinsein im Alter,bis ich begriff mit diesem Mann war ich die ganze Zeit allein!!Ich wußte es nur nicht /wollte es nicht glauben,wie sehr ich im ,,wir,, war und er im ,,ich,, also bei sich selbst (dem Alkohol!!)
Ich habe mir was vorgemacht und zahle gerade dafür.
Lg R. -
Hallo Time
Jetzt mal wieder ein paar Zeilen von mir.
Wir sind etwa zur gleichen Zeit hier aufgeschlagen,aber wo stehst du jetzt?
Rückwirkend war die Nacht mit ihm wohl doch nicht so neutral wie du dachtest,du läufst jetzt die Ehrenrunde,warum tust du dir das an?Heute früh war meine Tochter hier zum Kaffee und Basteln.
Als sie kam war sie ziemlich aufgeregt denn sie sah meinen xy wenige Meter von meiner Haustür entfernt stand er rauchend auf der Strasse...........
Bis sie eingeparkt hatte war er schon wieder in seinem Wagen und hupte und winkte ihr.
Das war schon merkwürdig weil es hier nix interessantes für ihn gibt ,keine Geschäfte nix eben nur Wohnhäuser.
Weißt du wie ich damit umgehe=garnicht!! Es war kurz Thema und dann aber wieder gut.
Die Fronten sind klar,soll er rumschleichen wo er meint schleichen zu müssen.
ER hatte zig Chancen, er zog den Alkohol vor (konnte vielleicht auch schon nichtmehr anders,suchtbedingt?)Bei seinem Anruf letzten Monat,als er ankündigte sich einweisen zu lassen und ne Rückmeldung von mir wollte ob es dann evtl nochmal ein ,,wir,, geben könnte, war meine Antwort klar und unmißverständlich.Dazu stehe ich auch immer noch.
ICH brauche diese klare Grenze für mich und du solltest mal ernsthaft überlegen ob das nicht auch der bessere Weg für dich ist.
Alles andere verletzt dich doch nur und wirft dich zurück.
LG R.. -
Liebe Aurora
Deine Worte berühren mich sehr.In den letzten Tagen fiel mir etwas wieder ein was ich schonmal wußte aber wohl vergessen /verdrängt hatte.
Es war im Zusammenhang mit Verlusten von geliebten Menschen,die uns ja nicht nur durch Tod verlorengehen ,sondern manchmal trennen sich die Wege ja auch auf andere Art und alle Beteiligten leben noch weiter.
Damals half es mir darauf zu schauen welches Geschenkt die Zeit mit diesem Menschen doch war,welche Bereicherung für mein Leben er/sie war und das manchen Menschen das Glück so etwas erleben zu dürfen garnicht vergönnt ist.
So herum konnte ich den ,,Verlust,, besser ertragen,mich rückwirkend an dem was ich mit und an diesem Menschen hatte, nochmal so richtig bewußt freuen.
Denn im Herzen bleiben manche Menschen die uns begegnet sind sowieso für immer.
Vielleicht hilft dir diese Sicht auch ein kleines bischen?
Ich wünsche dir spannende Tage mit deinem Enkelkind,meins hat mir letzte Woche beim Blümchen einpflanzen alles was ,,pink,, ist abgechwatzt,von wegen die Kästen sind jetzt schön bunt(nur noch gelb/blau)werde Rosa nachkaufen müssen......lächel
Liebe Grüße R..