Hallo OF,
herzlichen Glückwunsch zu Deinen 15 Jahren in Nüchternheit. Und Danke für's Schreiben hier. Liebe Grüße, zerfreila
Hallo OF,
herzlichen Glückwunsch zu Deinen 15 Jahren in Nüchternheit. Und Danke für's Schreiben hier. Liebe Grüße, zerfreila
Hallo Matthias,
herzlichen Glückwunsch zu Deinen 9.132 Tagen in Nüchternheit. Da hast Du vor 25 Jahren eine supergute Entscheidung getroffen. Gut, dass Du hier schreibst.
Liebe Grüße, zerfreila
(der heute bei Tag 1.418 angekommen ist)
Zitat von zerfreilahi jamor, nicht selten habe ich auch diesen Eindruck bzgl. Provokation und so. Ich finde, dass Provokation und Beleidigung mitunter nahtlos ineinander übergehen.
Eine Deutung dieses Verhaltens kann allerdings leicht mal in den Bereich von Mutmaßung und Spekulation gehen. Ich lasse es und nehme es mittlerweile als Gegebenheit.
Ich orientiere mich daher viel lieber an dem, was durch den ersten Satz Deines Zitates zum Ausdruck kommt, den habe ich daher auch optisch hervorgehoben!
Liebe Grüße, zerfreila
Hallo nochmal,
das schrieb ich ja bereits am Samstag zum Thema. Sperenza brachte später noch den Begriff *Allgemeine Pöbelei* ins Thema ein, der sich m.E. nahtlos an die Begriffe *Provokation* und *Beileidigung* anheftet oder anreiht.
Klar, kann ich mir vorstellen, wie der Autor dieses Textes/solcher Texte aus seiner Anonymität heraus und vor seiner Tastatur sitzend von Sekunde zu Sekunde "mutiger" wird und aus Frust, Aggression, Minderwertigkeitsgefühl... heraus seine Texte ins Netz ballert. Ja. Ich könnte auch Überlegungen anstellen, warum und wieso Mensch dies macht, ob er vielleicht unter Alkoholeinfluss schreibt...
Das ist aber alles nicht meine Aufgabe. Als ich Samstag morgen diesen Text las, bemerkte ich schnell, dass ich damit nix am Hut habe, so etwas interessiert mich nicht mehr, so etwas berührt mich nicht mehr. Ich tausche mich mit solchen Menschen nicht aus. Habe den Meldebutton gedrückt und damit war die Sache für mich erledigt.
Ich lasse es. Das ist übrigens ein wesentliches Merkmal meiner Trockenheitsarbeit.
Ich bin ja auf meinem guten Weg an gutem Austausch interessiert. Gruß, zerfreila
(1.416)
Zitat von jamorIn diesem Forum gibt es sehr gute Beiträge und sehr aufschlussreiche Diskussionen. Trotzdem muss ich leider feststellen, dass einige Forum-Teilnehmer nur auf Provokation aus sind und jede zu sich bietenden Gelegenheit nehmen um entweder auf jeden und alles zu „schiessen“ oder sich auf einzelne „einschiessen“.
Da gibt es die anderen welche jede Aussage in jeden einzelnen Bestandteil auseinandernehmen um jede Aussage gegen den Verfasser zu richten.
hi jamor, nicht selten habe ich auch diesen Eindruck bzgl. Provokation und so. Ich finde, dass Provokation und Beleidigung mitunter nahtlos ineinander übergehen.
Eine Deutung dieses Verhaltens kann allerdings leicht mal in den Bereich von Mutmaßung und Spekulation gehen. Ich lasse es und nehme es mittlerweile als Gegebenheit.
Ich orientiere mich daher viel lieber an dem, was durch den ersten Satz Deines Zitates zum Ausdruck kommt, den habe ich daher auch optisch hervorgehoben!
Liebe Grüße, zerfreila
Hallo arwen,
Du fragst: "Wie haltet Ihr das aus?" Das sieht für mich so aus, als ob Du eine Anleitung haben möchtest, bei der es darum geht, wie Du "am besten" Deine Lebenssituation mit einem trinkenden Alkoholiker als "Parnter" erdulden und ertragen kannst.
Wäre ich selbst in Deiner Situation, so wäre dies für mich der falsche Ansatz, geradezu grotesk würde ich dies finden.
Dein Partner hat das Recht und die Möglichkeit, sich zu betrinken, so heftig und so oft er das will. Und Du hast das Recht und die Möglichkeit, dies zu erdulden und ertragen. Du hast auch das Recht und die Möglichkeit, für Dich die Konsequenzen zu ziehen, indem Du beispielsweise diese Beziehung beendet, Dich von Deinem Partner trennst... Du hast Handlungsfreiraum, Entscheidungsfreiheit. Es liegt an Dir. Es liegt an Dir, etwas für Dich zu tun.
Gruß, zerfreila
Hallo ackiduk,
Du schreibst in Deinem Text so oft das Wörtchen *man*, wer oder was verbirgt sich dahinter?! (sprich es vielleicht einmal aus)
Das Wort *Sucht* kommt von *Siechtum*, das fällt mir ein, wenn ich mir die Situation Deiner Frau so vorstelle.
Erfahrungsgemäß kann die Initiative nur vom Alkoholiker bzw. von der Alkoholikerin selbst ausgehen. Und zwar Initiative zum/zur Arztbesuch, qualifizierte Entgiftung, gegebenenfalls anschließende Therapie, Selbsthilfegruppe!
Du als Angehöriger hast Deine eigene Situation mit Deiner eigenen Problematik, ich denke, dass Du Dich als Co-Alk.-Betroffener hier angemeldet hast. Dabei geht es um Dich.
Gruß, zerfreila
Hallo Kernkraft,
ich bin Co-Alkoholismus selten so deutlich und ausgeprägt begegnet, das ist meine Empfindung beim Lesen Deiner Beiträge.
Und den Beitrag von Diandra finde ich sehr klar und deutlich und zutreffend.
Danke, Diandra, aber Danke auch Dir, Kernkraft, dass Du Deine Situation hier beschreibst.
Kernkraft, ich wünsche Dir einen/Deinen Weg aus der Sucht. Du bist das Wertvollste, was Du hast. LG zerfreila
hallo kommal, ich bin gerade dabei (und mittendrin), Deinen Thread hier von Anfang an zu lesen. Deine Beiträge finde ich sehr transparent und informativ. Danke für's Schreiben, gibt mir sehr viel und dürfte wohl auch vielen Lesern hilfreich sein. Liebe Grüße, zerfreila
Hallo Berthold,
Dein Entschluss ist gut und mit dem ersten Monat hast Du schon einen guten Anfang. Mach weiter so, der Weg lohnt sich.
Kapitulation - Das erste Glas stehen lassen - Den Austausch pflegen
Das sind für mich drei sehr wichtige Säulen für meinen trockenen Weg.
Gruß, zerfreila
Hallo Jamor, Danke für Deinen ausführlichen und offenen Beitrag von gestern Abend, 22.50 h. Ich wünsche Dir einen schönen, trockenen Tag. LG zerfreila
Hallo Jamor, hallo miteinander,
ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Erfahrene und Reflektierte nicht mit dem Finger auf andere zeigt und durch despektierliche Äußerungen verbal anzugreifen versucht.
Grundsätzlich ist gegen Fragen nichts einzuwenden.
Doch die Art und Weise, wie dieser Thread eröffnet wurde, hat für mich Befragungscharakter. Sinnvoll fände ich, wenn der Thread-Eröffner seine eigenen Erfahrungen zu den gestellten Fragen mitteilen würde. Zum Austausch gehört m.E. auch immer Selbstoffenbarung, ohne das Mitteilen eigener Erfahrungen hat der Austausch von vorneherein Schräglage. Daher vielleicht auch der Unmut einiger Teilnehmer hier, die Unmutsbekundungen können aber auch erfolgen ohne Sarkasmus, Zynismus, Abwertung und Beleidigung, sondern sachlich und direkt.
Noch kurz ein paar Fragen an Dich, Jamor:
Wie lange bist Du trocken? Welche Erfahrungen hast Du beim Trockenwerden gemacht? Was tust Du für Deine Stabilisierung? Was hälst Du davon, hier Deine Erfahrungen einzubringen? Was genau hast Du studiert?
Gruß, zerfreila
Hallo Uwe,
ich bin erst kürzlich auf Deine Beiträge gestoßen und fand sie sehr interessant und anregend. Deine Entscheidung finde ich bedauerlich, aber nachvollziehbar. Liebe Grüße, zerfreila
Guten Morgen Diandra,
Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich finde diese Gegebenheiten sehr bedrückend. Liebe Grüße, zerfreila
Hab mich gerade gewundert, Wolfgang. Keine Anrede, hab aber gesehen, dass das bei Dir nicht üblich ist, egal.
Du gehst zu verschiedenen SHG und redest wenig von Dir selbst, niemand weiß, wie es Dir wirklich geht!
Gerade dort hast Du doch Gelegenheit dazu. Dafür sind doch die SHG da. Wie soll denn überhaupt Austausch erfolgen, wenn nicht oder nur wenig gesprochen wird. Natürlich hilft auch Zuhören, aber wenn niemand in der SHG reden würde, wäre doch die ganze Veranstaltung sinn- und zwecklos, so sehe ich das.
Nicht reden oder wenig reden, so dass niemand Bescheid weiß, das entspricht in meinen Augen doch einem In-Sich-Reinfressen! Das kenne ich von mir aus meiner trinkenden Zeit.
Und gerade bei besonderen Belastungen wie bei Deinem kranken Freund kann es doch gerade eine große und notwendige Hilfe sein, zu reden, Dir mal alles von der Seele zu reden.
Gruß, zerfreila
Guten Morgen Blue Cloud,
Danke für Deine Gedanken am frühen Morgen, ich kann da sehr viel mit anfangen.
Ich schreibe hier zwar nur selten. Ich finde, dass Du mit Deinen Gedanken den offenen Bereich hier sehr belebst. Danke.
LG zerfreila
Nachtrag:
Natürlich gibt die Thread-Überschrift schon einen Hinweis, was mich verwundert, was mir nicht plausibel oder sogar paradox vorkommt.
Aber warum dies so ist, das interessiert mich. Weißt Du, warum das so ist oder hast zumindest eine Vorstellung davon, Kossi?
LG zerfreila
Zitat von kossiIch kenne mich Nüchtern nicht, habe doch die längste Zeit meines Lebens konsumiert.
Hallo Kossi,
das schreibst Du nach vier Jahren Trockenheit am Anfang Deines Threads.
Und diese Aussage wundert mich. Dass Du Dich nach vier abstinenten Jahren nicht nüchtern kennst!
Und in den vier Jahren bist Du häufig und regelmäßig in verschiedenen Gruppen unterwegs, sogar in leitender Funktion.
Und jetzt schreibst Du von Saufdruck. Hat Dich der Saufdruck während der vier Jahre häufig und/oder mehr oder weniger regelmäßig begleitet? (habe beim Lesen keinen eideutigen Hinweis erkannt, deshalb meine Frage)
Auf jeden Fall erscheinen mir einige Deiner Beschreibungen ungewöhnlich und für mich nicht so plausibel, manchmal sogar paradox.
Nicht falsch verstehen, ich zweifle Deine Angaben nicht an, ist sowieso nicht meine Art. Ich bin nur verwundert.
Wäre schön, wenn Du mir antworten würdest.
Liebe Grüße, zerfreila
hallo jamor,
*jeder ist für sich selbst verantwortlich*, das sehe ich genauso.
Und Eigenverantwortung beinhaltet für mich u.a. Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Selbstschutz, aber eben auch, sich Hilfe zu holen. Umgekehrt ausgedrückt bedeutet Eigenverantwortung eben nicht, alles auf eigene Faust und mit sich selbst auszumachen, zu meinen, ich muss es alleine und ohne Hilfe schaffen. Und deshalb ist ja auch Austausch so wichtig.
Ich wünsche Dir einen guten Weg. LG zefreila
Hallo BC, hallo Leser und Schreiber (-innen),
ich verstehe nicht, warum diese einfache Ursprungsfrage solche Reaktionen zur Folge hat. Ich erkenne in einer Reihe der Beiträge kaum bis überhaupt nicht die Beantwortung der Frage auch nur im Ansatz.
Gruß, zerfreila
Hallo Wolfgang,
Du bist das Wertvollste, was Du hast. Dementsprechend sollten Deine Gefühle sein. Ich meine Dein Selbstwertgefühl.
Du führst seit über vier Jahren ein trockenes Leben, das ist gut, es ist wertvoll, so wie Du wertvoll bist, so wie Du Dir wertvoll sein kannst.
Übergewicht: Ich weiß nicht wie mobil Du bist. Aber Bewegung tut gut und ist ein wichtiges Element. Ich würde mit regelmäßigen Spaziergängen beginnen, hat bei mir auch noch den Effekt, dass ich dabei meine Gedanken ordnen kann. Und vielleicht werden aus den regelmäßigen Spaziergängen sogar Wanderungen, vielleicht sogar mit einem lieben Menschen oder in einer Gruppe.
Ernährungsumstellung ja, keine Jojo-Effekt-Diäten. Es gibt gute Informationen zur Ernährungsumstellung.
Und es geht ja auch nicht darum, dass Du jetzt superschlank wirst, müssen schon mal gar nicht. Ich würde mir als Ziel *unter hundert* setzen, das wären 25 kg, das ist machbar, da kannst Du Dir auch Zeit für nehmen, etwa anderthalb Jahre, das geht.
Wichtig dabei ist, mit einem Arzt das Thema zu besprechen und zu klären, dass nichts dagegen spricht.
Das sind mal so meine Gedanken. Liebe Grüße, zerfreila.