Beiträge von zerfreila

    Hallo Bernd,

    ich weiß noch genau, als Du hier zum Forum gestoßen bist, ging es gerade turbulent zu. Du aber hast Dich davon nicht beeindrucken lassen und sofort konstruktiv den Austausch aufgenommen. Ich danke Dir auch für Deine Abschiedsworte, hoffe auf Rauchzeichen und wünsche Dir einen guten Start und weiterhin einen guten Weg.

    Liebe Grüße

    zerfreila

    Hallo Auster,

    herzlich willkommen im Forum. Hier gibts viel zu lesen, und selbst zu schreiben und sich mitzuteilen tut auch gut. Du kannst Fragen stellen und wirst feststellen, dass hier ein reger Austausch an Erfahrungen stattfindet.

    Ich wünsche Dir ein gutes Ankommen und einen guten Anfang hier.

    LG zerfreila

    Hallo,

    vor einigen Jahren war das Thema in aller Munde und in allen Medien präsent. Dann war lange kaum etwas zu diesem Thema in der breiten Öffentlichkeit zu hören. Erst in letzter Zeit höre ich wieder häufiger davon. Wer kennt sich damit aus und kann z.B. Tipps geben in Sachen Lebensmittelbeschaffung, Einkauf, Infos zur Agrarindustrie, Normen, Sicherheit etc...

    Würde mich über Infos sehr freuen.

    LG zerfreila

    Zitat von charly66


    ned ich, mein freund macht die entgiftung. aber keine angst wir sind profis drin. med gegen krampf haben wir. haben schon x entgiftungen in kliniken durch, in den letzten 2,5 jahren 3x ne langzeittherapie über je 3 monate.

    Hallo Charly,

    mir fällt auf, dass Du bezüglich der offensichtlich unkontrollierten Entgiftung Deines Mannes von *wir* sprichst bzw. schreibst. Auch Dein *...wir sind Profis drin...* halte ich für einen absolut falschen und gefährlichen Gedanken, aus dem sich in meinen Augen ein absolut falsches und gefährliches Handeln entwickelt hat. Ihr seid keine Profis.

    Ich glaube, dass Du Deinem Freund so wenig helfen kannst wie er sich selbst helfen kann. Nämlich gar nicht.

    Dein *wir* zeigt mir "bloß", dass Du in diesem äußerst gefährlichen "Spiel" beteiligt bist und darin eine nicht unerhebliche Rolle spielst, in dem Du m.E. mit Leben und Tod Deines Freundes äußerst leichtfertig umgehst.

    In diesem von Dir beschriebenen Elend gibt es m.E. nur eine Konsequenz, nämlich den Arzt oder den Notarzt zu rufen.

    zerfreila

    Hallo Live,

    Urlaub verbinden die Menschen mit Loslassen, Freiheit, Augelassenheit... . Das sind ganz hohe Erwartungen. Die Realität sieht dann oft anders aus. Alte Streitereien kommen hoch, alte Probleme kommen hoch, altes Verhalten kommt hoch. Da prallen dann im Urlaub Illusion, Scheinwelt und Deine Gefühle aufeinander. Aber Du hast ja zum Glück Deine Bedenken aufgespürt und es sind Alarmglocken, Deine eigenen Alarmglocken, und auf die würde ich ganz besonders achten.

    Ich selbst habe nie solche durchgebuchten Urlaube gemacht, sondern war individuell unterwegs, kenne sie nur aus Erzählungen. Ich würde Dir raten, Abstand zu nehmen von dieser Art Urlaubswelt, in der ja der Alkohol eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Das wäre mir viel zu gefährlich und hätte für mich persönlich auch nichts mit Spaß zu tun.

    Ich wünsche Dir, dass Du die für Dich richtige Entscheidung im Sinne von Sicherheit für Dich treffen wirst.

    Gruß

    zerfreila

    Zitat von Boerni


    Bin ein kleiner heimlicher Genieser Deines Thread´s :wink: Allzeit trockene Fahrt mein guter 8) LG Bernd


    Hallo Bernd,

    das freut mich, dass Du meinen thread genießen kannst. Leider habe ich ihn in letzter Zeit etwas vernachlässigt, da ich im geschlossenen Bereich ziemlich aktiv bin.

    Aber Deinen Hinweis werde ich zum Anlass nehmen, "Land in Sicht" wieder mit weiterem Leben zu füllen.

    Bis bald

    zerfreila

    Hallo Bernd,

    Deine Worte klingen sehr gut und strahlen mir Freude und Kraft und Zufriedenheit aus, das tut gut zu lesen und wirkt ansteckend und wohltuend auf mich.

    Wünsche Dir weiter einen guten Weg.

    Liebe Grüße

    zerfreila

    Hallo Blizzard,

    schön zu lesen, dass Du im Wandern eine neue Liebe entdeckt hast. Das Wandern in der Natur ist auch für mich etwas ganz Wunderbares. Und es erdet mich. Bin dann ganz nah bei mir und spüre mich als Teil der Natur.

    Ich bin übrigens vor Jahren mal mit dem Rad via Tegernsee die Berge rauf geradelt und kam dann abends via Ursprungtal in Kufstein raus. Nach einer kleinen Gewitterpause bin ich dann noch weiter bis Reit im Winkl gekommen, wo ich mein kleines Zelt aufschlug.

    Wenn Du nicht in die Felsen rein gehst, reichen so Wanderschuhe light, die sind dann auch wochenends für Wanderungen gut zu gebrauchen und man hat nicht soviel unnötiges Gewicht an den Füßen.

    Immer wieder schön, bei Dir vorbeizuschauen.

    Herzlichst

    zerfreila

    Hallo Naje,

    danke für den Tipp. Finde ich immer interessant, neben der psychischen und sozialen Komponente auch die biochemische zu betrachten. Dass da ganze Armeen im Körper bereit sind, ihren Job zu erledigen. Schon beeindruckend.

    LG zerfreila

    Hallo Samaca,

    das sind natürlich "raining dogs", alles prasselt orkanartig und mit Wucht auf Dich ein. Umso wichtiger ist es, kühlen Kopf zu bewahren. Das geht nur ohne Alk. . Nur so kannst Du die prekäre Lage nach und nach auflösen. Das gelingt erfahrungsgemäß nur mit klarem Kopf und ohne Alk. . Das sollte für Dich an oberster Stelle stehen. Dann gibt es auch Wege für die anderen Probleme.

    Herzlich willkommen hier im Forum.

    LG zerfreila

    Hallo Rote Lampe,

    in diesen beiden Beiträgen steckt für mich enorm viel Aussage und Wahrheit. Darin erkenne ich sehr viel und es lässt sich für mich sehr viel daraus ableiten.

    Wie Kraft und Energie raubend der Alk. doch gewirkt hat. Destruktiv bis hin zu Kontrollverlust, der ein sicheres Steuern des Schiffes auf hoher See nicht mehr zulässt.

    Und die Trockenheitsarbeit, auch sie bedeutet, Energie aufzubringen. Sie ist Arbeit, aber Arbeit mit Wertschöpfungseffekt. Da füllt sich was. Das Steuer fest im Griff. Und den Kurs bestimmst Du.

    Vielen Dank für Deine Gedanken und Anregungen.

    LG zerfreila

    Hallo ossiman,

    Deine Erfahrungen mit der Schmerztherapeutin interessieren mich sehr. Würde mich freuen, wenn Du da noch nächer drauf eingehen würdest.

    Ich selbst hatte früher in einer anderen Stadt einen sehr guten Schmerztherapeuten und Anästhesisten, der im Notfall Lokalanästhesie in Kiefer und Gesicht geben konnte. Das kann noch lange nicht jeder.

    Auf der Suche nach einem guten Schmerztherapeuten hier in meiner jetzigen Stadt hatte ich kürzlich keine gute Erfahrung gemacht. Das Hauptaugenmerk schien dieser Frau in dem Bereich der Dokumentation zu liegen, und zwar streng nach Raster, und ich mit meinen Beschwerden passte in dieses Raster nicht so richtig rein.

    LG zerfreila

    Zitat von Ute

    1) ich bin...ich brauche...ich bin berechtigt...das muss ich lernen zu begreifen.

    2) die anspannung die es mich gekostet hat, meine seele zu behüten, gehört zu den dingen, die mich fast das leben gekostet haben.

    3) ich muss einen sinn in meinem leben finden-nichts ist mir geblieben.

    Hallo Ute,

    schön, dass Du übers Wochenende viel im Forum unterwegs warst. Ich finde auch einige Deiner Aussagen bemerkenswert. (ich habe die Zitate mal numeriert)

    zu 1) Du bist das Wertvollste, was Du hast. Du hast Bedürfnisse. Und Du darfst sie fordern und durchsetzen.

    zu2) Diese Aussage verstehe ich nicht. Ich finde, es ist doch ganz wichtig, sich selbst gut zu behandeln und sich um sich selbst zu kümmern. Es ist doch wertvolle schützende Arbeit. Behüten, beschützen, bewahren, schonen, achten... . Wen behüten,... . Sich selbst. Du Dich selbst. Das ist in meinen Augen das Wesentliche, für Dich, für mich, wohl für jeden. Ein ganz zentrales Thema, denke ich.

    zu 3) Wenn Du Dich in den Mittelpunkt stellst, so ist allein dies schon Sinn genug. Du im Mittelpunkt und für Dich, das ist doch großer Sinn. Und dann der Umgang mit Dir selbst wie unter 2) beschrieben. Das macht doch sehr viel Sinn.


    Und wenn Du für Dich in der Wertigkeit an oberster Stelle stehst, werden sich daraus wieder weitere und neue Aspekte ergeben, da bin ich mir ziemlich sicher.


    Liebe Grüße

    zerfreila

    Hallo Legolas,

    ein wehmütiger Blick in vergangene, bessere Zeiten ist zwar menschlich, aber was bringt Dir das?

    Du lebst heute.

    Und heute hast Du gesoffen, quasi mit Vorsatz. Und mit dem Nebel des Alkohols gibst Du die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft aus der Hand.

    Mir gehts zur Zeit auch nicht so rosig, aber das Dümmste, was ich jetzt machen könnte, wäre mir Alk. zu holen und das Gift in mich rein zu kippen. Damit habe ich mich gerade gestern noch in meinem thread hier im offenen Bereich beschäftigt.

    Von wegen Sieger, Trockenheitsarbeit ist Arbeit, teils sehr harte Arbeit, aber sie lohnt sich. Kein Paradies oder so, nein, kleine Schritte und kleine Lichtblicke und kleine Freuden und kleine Begegnungen und....

    Und wenn Du schon monatelang mit keinem Menschen geredet hast, ist das natürlich sehr bedenklich. Diese Isolation tut nicht gut. Aber auch hierfür kannst Du Dir Hilfe holen, genauso wie mit dem Alk., das würde ich Dir auch dringend raten. Beratungsstelle, SHG, Arzt. Freizeit: Bewegung, Laufen, Wandern, Stadtbummel, VHS-Kurs, Bibliothek, Anschluss an eine Gruppe, Hobbies....

    Morgen ist ein neuer Tag und ein neuer Anfang. Für Dich.

    Liebe Grüße

    zerfreila