Beiträge von Doro

    Heute hat mein Sohn eine Kuh gemalt, die sah echt super aus. Ich hatte sie ihm allerdings einmal vorgemalt, aber er hats gleich beim ersten Versuch ziemlich gut hinbekommen. (Fast so gut wie ich, allerdings kann ich gar keine Kühe malen. Ich hatte sie selbst woanders abgemalt.)
    Er ist 4, es ist die erste Kuh, die er gemalt hat.
    Vorher hat er so kleine Menschen gemalt, die haben mir auch sehr gut gefallen. Hab ich so in der Form auch zum ersten Mal bei ihm gesehen. Er malt richtig AUgen mit Pupillen und Wimpern.

    Schönen Abend,
    Doro

    Hallo Elke,

    sein Verhalten ist unter aller Würde.

    Er scheint dich mit Absicht verletzen zu wollen. Anders kann ich das nicht mehr deuten.
    Vielleicht hat er irgendwelche Schuldgefühle, die er auf diese merkwürdige ARt rauslässt. Aber es ist unterste Schublade. Egozentrisch, egoistisch, rücksichtslos, fast sadistisch. (sorry, will hier keinem zu nahe treten, ich sehe das so)

    Gut fand ich deine Beobachtung, dass du auch jetzt die Veränderung seines Lebens organisieren sollst.
    So ist "meiner" auch.
    Er beschließt - ich mache.
    In allen Dingen.
    Ob Heirat oder Trennung, ob Umzug, Urlaub oder sonstwas. Ich bin immer aktiv geworden, er hat immer die Richtung vorgegeben.

    Aber vielleicht ist das deine Stärke, die du nur lernen musst, für dich selbst einzusetzen. Du bist ne Macherin, du kannst vieles.

    Versuch, dich nicht kirre machen zu lassen.
    DU bestimmst, wenn du gehst. Nicht er.
    Nur weil er im Februar Zeit hat. Pah! Er wird doch vielleicht auch zu ner anderen Zeit mal am Wochenende z.B. können.
    Und wer weiß, ob er dir dann wirklich hilft.
    Verlässlich ist er ja nicht gerade. Das finanzielle Entgegenkommen hatte er doch z.B. mal in Aussicht gestellt, jetzt plötzlich gar nichts mehr.

    Versuch, dir die Entscheidungen nicht weiter abnehmen zu lassen.
    KLar wäre es auch für dich gut, wenn du von ihm wegkommst. Aber nicht ER bestimmt den Termin. Dann gehst du ihm eben auf den Wecker, na und?
    Wenn es dich selbst nich so runterziehen würde, würde ich so einem eine Frau wünschen, die freiwillig überhaupt nicht geht. Das wäre mal was Feines. Dann müsste er nämlich mal seinen Allerwertesten hochkriegen und dich rausklagen. Nicht so einfach, insbesondere wenn du krank bist.

    Na ja, ich hoffe, ich bin hier nicht zu polternd. Mich regt sowas auf.

    Liebe Grüße
    Doro

    Ach Elke, im Obdachlosenasyl landest du gewiss nicht!!!

    Manchmal nützt Fernsehen doch was. Es gibt Menschen, die haben durch Insolvenz, durch Kaufsucht oder eben eine ausbeuterische Beziehung sehr hohe Schulden und müssen trotzdem noch was zu beißen und ein Dach über dem Kopf haben.

    Es gibt auch für hoch verschuldete einen Mindestbedarf, den darf dir niemand wegnehmen, das sind ca. 1000 Euro netto für eine einzelne berufstätige Person, mit Kindern mehr (und eventuell gibts wahrscheinlich noch andere Ausnahmen, so genau weiß ich es nicht) . Das ist die Pfändungsgrenze, da könntest du ne Million Schulden haben, diese 1000 Euro pro Monat musst du haben, um zu leben. Notfalls bekommen die Gläubiger ihr Geld nie.

    Also: Schuldnerberatung wär wirklich ne gute Sache für dich, auch wenn du lange auf nen Termin warten musst. Wenn dein Freund nicht kooperiert, wirst du nicht drumrum kommen, dich eines Tages mit den Gläubigern in Verbindung zu setzen und da brauchst du doch eine Stütze.

    Ein Bekannter von mir hatte mal ein paar tausend Euro Schulden und kein EInkommen, der hat angefangen, das in 50-Euro-Schritten abzutragen, einfach, um weiterhin seine Zahlungswilligkeit zu demonstrieren.
    Wenn er das nicht gemacht hätte: Mehr hätte er sowieso nicht gehabt. Also haben sie sich drauf eingelassen.

    Schön ist das alles nicht, ich weiß, aber Obdachlosenasyl ist Quatsch, ganz objektiv.

    Ich weiß nicht, was daran feindselig ist, wenn du zu einem Anwalt gehst. Er zwingt dich doch dazu. Und: Ein Beratungsgespräch ist erstmal nichts, wovon er überhaupt Kenntnis haben muss. Mach nen Termin und lass dich beraten. Ob du den Anwalt dann auch zur Durchsetzung deiner Ansprüche nutzt, ist ja ne andere Frage.

    Ach, du Arme, ich weiß, die tollen Tipps klingen vielleicht in deiner Situation einfach nur wie eine riesengroße Überforderung.
    Ich hab mich so ähnlich gefühlt. Alle haben damals auf mich eingeredet: Tu dies, beachte das.
    Und meine Kraft reichte eigentlich für überhaupt nichts außer Heulen.
    Ich wollte, dass mich jemand rettet. Ich war so kraftlos, dass ich mir absolut nicht vorstellen konnte, das ganze durchzustehen.

    Ich habs aber geschafft. Weil es nicht anders ging. Es kam kein Prinz, der mich gerettet hat, ich musste mich da einige Monate durchbeißen und jetzt ist es alles nur noch wie ein vergangener Alptraum, mein Leben ist (fast) normal. Ich bin jetzt zwar sehr belastet mit Job, Haushalt UND Kindern, aber es geht mir gut.

    Es geht, Schritt für Schritt.
    Du musst dir immer vor Augen halten: ES WIRD ALLES GUT!
    Weil es so sein muss! Objektiv! Es gibt für solche Wohnprobleme immer eine juristische Lösung.
    Vielleicht nicht die, die du dir eigentlich wünschst, aber du wirst da rauskommen und deine eigene Wohnung haben und leben können ohne sein Gift.

    Verlier den Mut nicht, bitte.

    Doro

    Na, das klingt doch schon mal besser! :D

    Die Visionen von etwas Besserem können weit tragen und irgendwann - und allzu lange wird es schon nicht dauern - wird die Vision Wirklichkeit.
    Wirst sehen.

    Gute Nacht
    Doro

    Hallo Elke,

    im Augenblick sieht alles düster aus, aber irgendwie wirst du aus der Situation rauskommen. Das ist einfach Tatsache, es wird nicht ewig so aussichtslos sein. Daran musst du dich festklammern.

    Ich hab am Anfang auch nicht gewusste, wie es weitergehen soll. Mein Mann machte den totalen Psychoterror, ich saß mit meinen Kindern im Haus und wollte, dass ER auszieht (aus verschiedenen Gründen), hatte aber streng genommen kein Recht darauf. Gleichzeitig war die Lage aber so unerträglich, dass ich mir absolut nicht vorstellen konnte, es noch länger zu ertragen. Aber es ging ein paar Wochen und dann ging er, die Situation hat sich tatsächlich gelöst.

    Und du wirst auch irgendwann eine Lösung finden, wenn du dranbleibst.
    Wie genau, dazu kann ich auch nichts sagen. Vielleicht kapselst du dich wirklich erstmal ab und versuchst dir die "Aufarbeitung" mit ihm zu verkneifen, so schwer es auch fällt. Und machst dann deine Termine mit Beratungsstellen, Anwalt usw., um eine Lösung zu finden.

    Ein bisschen Pokern schadet auch nicht. Ich denke, dein Druckmittel, dass du erst ausziehst, wenn ER auch zahlt, finde ich gar nicht schlecht. Jedenfalls könntest du es so noch ne Weile versuchen.

    Ach, ich kann es gut nachfühlen, ich weiß noch, wie furchtbar diese paar Wochen damals waren. Aber damals meinte eine Freundin: Der Spuk wird vorbei gehen, verlass dich drauf.

    Und so ist es: Der Spuk wird vorbei gehen.
    Bleib bei deiner Vision von einem Neuanfang, es wird ihn geben, wenn du weiter auf deinem Weg bleibst.
    Er verhält sich total "nass", immer Schuld abschieben, keinerlei Verantwortungsgefühl. Dass sogar eine Terminabsprache mit ihm so ein Krampf ist, sagt doch alles. Unterste Schublade! Das alles wie bei einem nassen Alkoholiker. Von ihm kannst du SO nicht viel erwarten.

    Liebe Grüße
    Doro

    Hallo Fliegender Stern,

    ich hab meinem Mann auch mal etwas sehr Fieses an den Kopf geworfen, das ich hier nicht wiederholen möchte, es ging um eines seiner alkoholbedingten körperlichen Gebrechen, es war ziemlich unter der Gürtellinie.
    Aber diese unglaubliche Wut hat mich damals auch gepackt.

    Schämen brauchst du dich deshalb nicht, glaube ich. Sei nicht so streng zu dir.

    Aber zumindest bei meinem Mann war es wirklich so, dass ich verbal ihm das Wasser nicht reichen konnte, obwohl ich da auch nicht von schlechten Eltern sein kann. Aber er hat mich immer übertrumpft in diesen sinnlosen Telefon-Diskussionen. Da kann ich mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen, gebracht hat mir das nix.
    Andererseits: Vielleicht muss man sich erstmal ne Weile abmühen, bis man merkt, dass selbst dieser negative Kontakt ein sinnloser Kontakt ist.
    Ich jedenfalls hätte es mir nicht vorstellen können, von einem auf den anderen Tag die Beziehung gänzlich abzubrechen. Ich brauchte noch einige Monate sinnlose Diskussionen am Telefon und einige Male heftige Streitszenen, bis ich wirklich genug von ihm hatte und einfach nur noch eins wollte: Ruhe Ruhe Ruhe (vor ihm).


    Liebe Grüße
    Doro

    Hallo Fliegender Stern,

    also, ich habe einige Monate gebraucht, bis ich Herrin über mein Telefon geworden bin. Am Anfang kriegte ich schon Angst, wenn nur das Telefon klingelte. Es erschien mir unmöglich, nicht ranzugehen.

    Erst hab ich ne Weile gebraucht, bis ich mich "getraut" habe, völlig sinnlose Endlos-Diskussionen am Telefon einfach durch AUflegen abzubrechen. Der nächste Schritt war, nicht mehr ans Telefon zu gehen, wenn er zur Unzeit anrief. Eine ganze Zeitlang hab ich das Telefon nachts rausgestöpselt und das Handy abgeschaltet. Circa 3 Wochen hat er in dieser Zeit trotzdem dauernd angerufen (hab ich auf dem Handy gesehen), dann wurde es deutlich weniger.

    Jetzt fällt es mir nicht mehr so schwer.
    Wer was von mir will, soll zu einer normalen Zeit anrufen, dann rede ich auch mit ihm. Oder er kann eine Nachricht hinterlassen.
    Wenn er aber ewige, sinnlose Gespräche führen will (und so ist es eigentlich immer) oder unverschämte Schuldzuweiseungen anstellt, lege ich ganz schnell wieder auf.

    Ganz kalt lässt es mich immer noch nicht, wenn er anruft, aber ich habs jetzt im Griff, kann es steuern, wie ich damit umgehe.

    Ich hab aber, wie gesagt, ne Weile gebraucht.
    Und ich habs vor allem deshalb geschafft, weil diese Telefonate einfach zu sehr geschlaucht haben.
    Es ist ein Prozess, man kann es lernen und dann ist es auch nicht mehr schlimm.

    Alles Gute für dich, lass dich nicht kirre machen,
    Doro

    Hallo Elke,

    es ist wirklich kein schöner Zustand, dass ihr da noch zusammen wohnt, wenn es dich so belastet. Hoffentlich findet sich da bald eine Lösung.

    Du hast so viel gemacht an Haus und Garten - bist du sicher, dass es keine Möglichkeit gibt, dass ER auszieht und du bleiben kannst?

    Ach, die Situation ist einfach blöd.
    Ich glaube schon, dass die Wohnungsfrage da bei dir ganz entscheidend ist. Wenn du dein eigenes Reich hättest, könntest du auch viel besser inneren Abstand gewinnen.

    Einen lieben Nachtgruß
    sendet
    Doro

    Hallo engelchen,

    sei nicht traurig, mach einfach weiter.

    Bis ein Kind Fahrradfahren kann, knallt es erstmal ein dutzendmal hin.
    Irgendwann lernt es jede/r, der es lernen möchte.

    Irgendwann bist du endgültig so weit, dass du nicht noch mal in die gleiche Falle tappst, mach dir keine Vorwürfe.

    Liebe Grüße
    Doro

    Hallo hiswife,

    es geht doch den meisten von uns so, dass sie sich nicht sofort trennen, sondern lange mit sich ringen. Mein persönlicher Standpunkt ist: Seien wir lieb zu uns. Und wenn du es jetzt noch nicht kannst, dann eben erstmal nicht. Dieses Entweder-Oder blockiert manchmal ein bisschen.

    Trotzdem, auch wenn du erstmal bei ihm bleiben willst, kannst du versuchen, dich innerlich von seiner Sucht (nicht von ihm als Mensch) zu distanzieren. Und anfangen, dir Unterstützung für DICH zu besorgen.
    Du sitzt im Augenblick im Wartezimmer, bis er einen Therapieplatz bekommst und willst es beschleunigen. Nun, das ist aber SEINE Sache. Es ist in einer Liebesbeziehung zwar in meinen AUgen normal, dass man dem anderen helfen möchte, noch dazu wenn es um eine so elementare Sache geht, aber als Co-Abhängige verstrickt man sich dadurch immer mehr. Macht sich Sorgen, macht sich Gedanken. Immer und immer wieder geht es um IHN, dabei hast du äußerst wenig EInfluss darauf, wie es bei ihm weitergeht. Wenn sein Wille nicht ausreicht, dann kannst du wenig machen.
    Nimm ihm da nichts ab und kreise in deinen Gedanken weniger um ihn als um dich selbst. Die Dinge, die du beeinflussen kannst. Verbesser das, was du verbessern kannst. Leicht gesagt, ich weiß, das ist ja der springende Punkt, aber es geht, wenn man sich darum bemüht. Nicht von heute auf morgen, aber so langsam.

    Er wird diese Therapie hoffentlich irgendwann antreten, bis dahin vergeht Zeit, DEINE Zeit, und die ist zu schade, um nur im Wartezimmer zu sitzen.
    Also tu irgendwas, was für dich gut ist, was, das musst du selbst wissen. Kümmer dich um dich selbst. Lass ihn machen.

    Dies ist natürlich nur meine Meinung, aber vielleicht kannst du mit meinem Geschreibsel was anfangen,

    alles Gute
    Doro

    Hallo Elke, :D

    du hörst dich besser an.

    Ich hab selbst jetzt, ein Jahr nach der Trennung, noch manchmal so traurige Gefühle, als sei ich um eine Zukunft, die ich mir doch schon im Detail ausgemalt hatte, betrogen worden.
    Aber ich hab die Rechnung nicht mit dem Wirt gemacht. Weil er eben nicht der Mensch ist, für den ich ihn gehalten hatte.

    Schönen Abend,
    Doro

    Zitat

    weil ich 13 Jahre lang die Putze, Gärtnerin, Umbauerin, Renoviererin usw.

    Hallo Elke,

    du musst doch sehr viele Kräfte und Begabungen haben, die du zu einem großen Teil ihm bzw. eurer Beziehung gewidmet hast. Wenn du jetzt Schritt für Schritt deine Loslösung schaffst, kannst du eines Tages all das einsetzen für dich selbst oder deine Kinder oder Leute, die es zu schätzen wissen und dich nicht wie Dreck behandeln.

    Liebe Grüße
    Doro

    Also, bei der Sache mit dem Anwalt muss man allerdings auch damit rechnen, dass er dann auch irgendwelche Forderungen z.B. in Bezug auf häufigeren Umgang stellt. Da würd ich, solange er Unterhalt zahlt, vielleicht lieber nix riskieren.

    Aber beim Benzin ist die Sache klar. Das ist sein Ding, das zu bezahlen. Vielleicht könntest du es in Zukunft quasi als Vorschuss verlangen bzw. das GEld fürs letzte Mal als Voraussetzung, dass sie das Auto das nächste Mal kriegen. Oder irgendwie so. Jedenfalls find ichs gut, dass du dir nicht alles einfach so gefallen lässt.

    Vielleicht listest du mal alle Kosten für die Kommunion für ihn auf. ER kann seinen Anteil ja auch später noch zahlen, abstottern in kleinen Raten oder so. Und wenns 10 Euro im Monat sind, egal.

    Liebe Grüße
    Doro

    Hallo Elke, der Chat vorhin hat mich neugierig gemacht und ich hab grad ein bisschen nachgelesen bei dir.

    Das mit den Ärzten kenne ich ein bisschen. Und auch der sozialpsychiatrische Dienst hat nicht reagiert, als ich sagte, dass ICH genauso Unterstützung bräuchte wie mein Mann. Wer mir dann doch geholfen hat, war die Suchtberatung.
    Also, die Belastung, der die Angehörigen unterliegen, wird oft unterschätzt.

    Von dem, was du schreibst, komme ich ganz klar zu dem Schluss: Auch wenn es erstmal weh tut, ohne ihn wirst du es besser haben.
    Scheiß auf die 13 Jahre! Ich war 16 Jahre mit einem Alki zusammen und es waren auch nicht nur schlechte Erfahrungen, es gab auch viele schöne Momente.

    Ich hatte auch die wunderbare Chance, mit ihm trocken neu zu starten. Es war für mich der Himmel auf ERden. Endlich war er der Mann, den ich hinter seinem Alkohol-Schleier immer vermutet hatte. Er konnte plötzlich Verantwortung übernehmen, leistungsfähig sein, man konnte zusammen planen. Es war wunderbar.
    Okay, das verpasst du jetzt.
    Jetzt kommt das große ABER. nach einiger Zeit ging das alte Verhalten wieder los und schließlich kam der dicke fette Rückfall und ich fragte mich nur noch, wie es mir passieren konnte, dass ich mich nochmal auf ihn eingelassen hatte.

    Rückfall ist immer möglich. Wer weiß, was dir erspart bleibt, wenn ihr euch jetzt trennt.

    Okay, jetzt tut es erstmal saumäßig weh. Und du fühlst dich gründlich verar..., da hast du auch Recht mit. Aber du wirst dich freischaufeln und beginnen, DEIN Leben zu leben und es wird dir besser gehen damit.

    Was die Schulden angeht. Es kann nicht sein, dass du dir nichts mieten kannst, nur weil du Schulden hast. Vielleicht lässt du dich auch mal bei einer Schuldnerberatung beraten und machst schon mal einen Termin. Die Langzeitperspektive muss doch sein, dass ihr getrennt wohnt.

    Natürlich nicht alles auf einmal, Schritt für Schritt.
    Lass dir Zeit. Wirst sehen, du kommst da raus.

    Ich drück dich mal,
    Doro

    Hallo Hiswife,

    was mir noch eingefallen ist:
    Bei deiner Entscheidung solltest du auch mitbedenken, was es für deinen Sohn bedeutet, mit ihm zu leben. Wie ist die Stimmung zuhause? Erlebt dein Sohn ein einigermaßen fröhliches, unbeschwertes Elternhaus?

    Ich muss sagen: Obwohl ich es traurig finde, dass meine Kinder zurzeit ihren Daddy nicht sehen (weil er ständig betrunken ist), ist ihr Leben - so behaupte ich - seit der Trennung um hundert Prozent besser geworden. Wir können einfach unser Leben leben und die Stimmung ist einfach freier und fröhlicher als zu der Zeit, wo er noch die gesamte Atmosphäre vergiftete.

    Nur so als Denkanstoß,
    schönen Abend
    Doro

    Hallo hiswife,

    ich wünsch dir erstmal frohe, stress- und angstfreie Weihnachten!

    Ich finde, du siehst die Situation sehr sehr klar. Du hast das sehr gut beschrieben, diese Verantwortungslosigkeit, das ist wirklich sehr sehr nervig und anstrengend und auf die Dauer macht einen das kaputt.

    Und du hast Recht: Der Rückfall kann IMMER kommen. Vielleicht kann dein Mann mit Hilfe einer Therapie ziemlich stabil trocken werden, so dass Rückfälle nicht mehr allgegenwärtig drohen und er wieder der Mensch ist,in den du dich verliebt hast. Aber Rückfälle sind auch nach Jahren - nach Jahrzehnten - immer möglich.

    Eine Möglichkeit wäre auch eine vorläufige Trennung. Er soll doch erstmal mit sich klarkommen und mit seiner Sucht und dann kannst du dir in Ruhe überlegen, ob du ihn trocken noch haben willst oder nicht.

    Liebe Grüße
    Doro