Hallo Crowi,
nur ganz kurz, bevor ich weg muss.
Also erstmal liest sich das ja schon ganz gut, was du da so schreibst.
Vor allem mit dem getrennten Wohnen, das ist das A und O, glaube ich, um zur Ruhe zu kommen.
Ich habe diese Panik wegen des Unterhalts für meinen Mann auch monatelang gehabt. Ich weiß jetzt immer noch nicht, ob ich für ihn werde zahlen müssen. Aber ich hab einfach keine Lust mehr, mich verrückt zu machen. Und Faktum ist: Es gibt ne Pfändungsgrenze und Freibeträge, egal, ob oder nicht, es wird mir zum Leben genug bleiben und es wird sich finden. Ich lese hier wie gesagt bei Frauen im Forum, die nach Trennung erstmal überhaupt kein Einkommen hatten und natürlich ist es belastend mit den Finanzen, aber sie kommen klar und sind trotzdem niemals annähernd so unglücklich wie in der co-abhängigen Position neben dem Alkoholiker. Ich habe irgendwann beschlossen, einfach zu vertrauen, dass es schon irgendwie werden wird. Was ich jetzt tun kann, tue ich, mehr geht nicht. Und den blöden Sorgen von übermorgen schenke ich so wenig Beachtung wie möglich.
Lass dich von er Unkerei doch nicht ins Bockshorn jagen. Es wird schon irgendwie werden mit dem Geld und es wird nicht besser, wenn du jetzt Panik hast deswegen.
Liebe Grüße
Doro
die dringend aus dem Haus muss