Beiträge von Doro

    Also, ich versuchs mal zusammenzubekommen:

    1. Knopf: Du musst gehorchen, sonst... :evil:
    Drohungen, es reicht schon ein drohender Tonfall in der Stimme
    Früher hat er oft damit gedroht, meine Eltern oder irgendwelche Verwandten anzurufen oder zu tyrannisieren.

    2. Knopf: Sei vernünftig!
    Wir können das doch ohne Anwältin regeln.
    Wir haben doch so viel zusammen aufgebaut.
    Es ist doch nur...
    Ich hab ein Problem, du musst helfen (ganz sachlich).

    3. Knopf, oft in Verbindung mit 2. oder 1. Knopf: Es ist dringend. Es muss genau zu DIESEM Zeitpunkt sein.

    4. Knopf: Es ist eine Ausnahmesituation
    Ich hab morgen ein schweres Gespräch, von dem viel abhängt.
    Dies eine Mal noch brauche ich deine Hilfe, danach lass ich dich in Ruhe.

    5. Knopf: Mir geht es schlecht, dir geht es besser.
    Am besten nur in Andeutungen: Ich hab hier keine Waschmaschine (also soll ich waschen),
    ich hab kein Auto (hol mich ab, bring mich irgendwo hin)

    6. Knopf: Du bist egoistisch.

    7. Knopf: Du bist Schuld

    8. Knopf: Alles wird gut, du wirst sehen, vertrau mir.
    Wenn erst xy eingetreten ist, dann hab ich das alles wieder im Griff.
    Wart mal ab, ich werde das hinbekommen.

    9. Knopf: Du nimmst alles ganz falsch wahr.
    Ich trink gar nicht mehr. usw.

    10. Knopf: Rat mal, was ich brauche.
    z.B.: Ich muss morgen zu diesem wichtigen Termin, weiß gar nicht, ob da ein Bus fährt.
    (heißt: Jetzt schlag mir schon vor, dass du mich hinfährst.)


    Gruß
    Doro

    Liebe Dagmar,

    du forschst in dir selbst, wieso dich die gehäuften Begegnungen mit ihm beunruhigen...
    Kann es nicht sein, dass du einfach ein gesundes GEspür dafür hast, dass er versucht, sich dir wieder anzunähern?
    Warum auch immer, das kannst du ja nicht wissen.

    Vielleicht hilft dir die Unruhe einfach, jetzt wachsam zu sein.

    Liebe Grüße
    Doro

    Zitat

    Ein anderer knopf ist. Du bist ein schlechter, ich-bezogener Mensch. Den habe ich auch schon erkannt. Heisst im Klartext: Du tust nicht das, was ich will.

    Hallo Butterweich, oh, den Knopf kenne ich sehr sehr gut.
    Ich bin ja nun - wie ich erst durch meinen Mann erfahren durfte - diejenige, die ihm alles weggenommen hat und nun hier in Saus und Braus lebt, während er kaum das Nötigste hat.

    Ich mach mal zum Knöpfe-Sammeln einen eigenen Thread auf, wenns Recht ist.

    Ich hab jetzt endlich das Telefon-Abschalten für mich entdeckt.
    Aber dafür musste ich erstmal innerlich bereit sein.
    Irgendwie muss ich meine innere Stimme immer erst überzeugen, dass ich das darf:
    - Zuerst gings umd das "Einfach Auflegen". Sonst hätten die Gespräche mit ihm Stunden gedauert ohne irgendeinen Gewinn. Also habe ich begonnen, einfach aufzulegen, wenns mir zu blöd wird, und mache das nun schon sehr regelmäßig. Ich finds total ätzend eigentlich, aber man gewöhnt sich an den größten Mist. Es geht bei meinem Mann nicht anders, wenn man nicht die ganze Nacht Zeit hat.
    - Dann kam das "Nicht-ans-Telefon-Gehen", wenns klingelt. Das fällt mir irgendwie immer noch schwer. Bin dann doch immer neugierig.
    - Nachdem er mich öfter nachts angerufen hat und mir meinen Schlaf geraubt hat, bin ich jetzt auf den Geschmack mit dem Rausstöpseln gekommen. Meine Eltern sind informiert, dass sie mich dann eben nicht erreichen ab einer bestimmten Uhrzeit. So what? Und ich kann schlafen!
    - Heute hatte ich zum ersten Mal den Wunsch, mir vielleicht doch eine neue Handynummer zuzulegen. Dann könnte er mich nur noch auf dem Festnetz erreichen. Mal sehn.

    Aber all diese Dinge müssen natürlich immer erst in mir drin reifen und dazu gehört einfach ein gewisser Leidensdruck. Wie zum Beispiel das Zombie-Gefühl, wenn man um 6 Uhr aufstehen muss und man um 1 Uhr rausgeklingelt wird.

    Eigentlich hätte ich gerne eine Freundschaft mit meinem Mann, aber ich glaube, mit ihm geht das einfach nicht. Er gibt einfach keine Ruhe.

    Liebe Grüße
    Doro

    Hallo Vreni,

    ich kenne meinen alkoholkranken Mann seit 16 Jahren, zwischenzeitlich waren wir getrennt, dann wurde er trocken, jetzt hat er einen Rückfall und wir sind wieder getrennt und ich bin ein zweites Mal dabei, mich mühsam abzugrenzen und freizustrampeln.

    Bei dir zu lesen tut mir sehr gut, weil es mir vor Augen führt, wie verrückt das alles ist, was ich mit meinem Mann schon mitgemacht habe.
    Es ist alles so absurd. Diese nassen Alkis erzählen ihren Partnerinnen echt alle dasselbe. Ich lese hier immer wieder neue Geschichten und immer wieder denke ich: Genau wie er!

    Gerade heute bin ich fast wieder auf ihn reingefallen. Ich habe ihn mittags gesehen, weil er die Kinder sehen wollte, und er wirkte ganz vernünftig. Und jetzt abends am Telefon stößt er schon wieder wüste Drohungen aus, nur weil ich nicht mache, was er sagt.

    Nutze die Zeit für dich, das ist wirklich das beste, was du tun kannst. Er wird zur Besinnung kommen oder eben nicht, aber was er jetzt in diesem Zustand von dir will, das bringt keinen von euch weiter.

    Ich schreibe das, obwohl ich selbst die größten Schwierigkeiten habe, das umzusetzen.

    Wünsch dir alles Gute,
    Doro

    Hallo Kiddo,

    weißt du, wenns wirklich so wäre: Deine Anwesenheit macht ihn glücklich.
    Aber ist es denn so? Bringt dein Opfer ihm sein Lebensglück? Besteht sein Lebensglück darin, dass er lallend auf dem Sofa wegknickt?
    Oder wird er gar gesund durch dich?

    Ich habe in der langen Beziehung zu meinem Mann sehr sehr viel Zeit, Energie, Fürsorge und auch Geld dafür verwendet, um ihn endlich endlich glücklich zu machen. Er ist merkwürdigerweise trotzdem nicht glücklich geworden, sondern jetzt wieder genau da, wo ich ihn vor 16 Jahren aufgepickt habe. Es war wirklich vergebene Liebesmüh.

    Ich hätte mit dieser Energie, Fürsorge und dem Geld ein Dutzend andere Menschen eine ganze Ecke glücklicher machen können, glaube ich.

    Das soll jetzt keine Aufforderung sein, sich ein neues "Opfer" deiner Hilfesbereitschaft zu suchen. Aber ein kleiner Denkanstoß, ob das wirklich weiter Sinn macht - für dich und auch für ihn.

    Liebe Grüße
    Doro

    Hallo!

    Ich hatte mich vor 9 Jahren von meinem jetzigen Mann schon einmal getrennt, 3 Jahre später erst (!) wurde er nach seinem persönlichen Tiefpunkt trocken und einige Zeit später kamen wir wieder zusammen und er hatte einige trockene Jahre, bis er jetzt wieder rückfällig wurde.

    Er hat mir damals schon bewiesen, dass er ohne Alkohol ein anderer Mensch war und dass er unglaubliche Energie plötzlich hatte und alles aufholen wollte, was er verpasst hatte.
    Leider hat er aber keine SHG besucht, ich auch nicht, das war sicher nicht gut. Aber er schien es wirklich kapiert zu haben und hat auch sein Leben total umgestellt: viel Sport, viel Aktivität, sehr positive Lebenseinstellung usw.
    Allerdings waren doch bestimmte Muster zwischen uns nach wie vor manipulativ, aber das fällt mir erst jetzt so richtig auf, dass ich mich trotzdem zu sehr für ihn verbogen habe.

    Dass ich drei Jahre lang alleine war, hat mir gut getan. Das war eine gute Zeit und die Erinnerung daran hat mir jetzt in der ersten Phase der Trennung viel Kraft gegeben.

    Jetzt, nach diesem Rückfall, ist er wieder absolut unten.

    Ob es ein Fehler war, sich damals ein zweites Mal auf ihn einzulassen, das beantworte ich je nach Tagesstimmung anders.
    Sicher, es sieht jetzt so aus, dass es falsch war.
    Aber andererseits: Es war einfach so wunderbar damals, dass er es geschafft hatte, dass wir plötzlich wieder die Chance auf eine Zukunft hatten. Ich kann das immer noch so gut nachfühlen und Leben ist eben Leben und kein Strategiespiel.

    Ob ich ihn zu sehr kontrolliert habe, weiß ich auch nicht so genau. In meiner Wahrnehmung habe ich ihm eigentlich solange sehr vertraut, bis es tatsächlich besorgniserregende Fakten hab. Und ich weiß auch gar nicht genau, wie lange er schon vor seinem offiziellen Rückfall schon heimlich getrunken hat. Wahrscheinlich fing es doch schon relativ früh an, ich weiß es nicht. Insofern war mein Misstrauen bei manchen Aktionen (manchen Feierlichkeiten u.ä.) vielleicht begründet.
    Es ist uns jedenfalls nie gelungen, eine offene Gesprächsatmosphäre zum Thema Alkohol zu schaffen. Er wollte das Kapitel so schnell wie möglich hinter sich lassen und ich hab das dann irgendwann so akzeptiert. Solange es keinen Anlass gab, hab ich auch nicht mehr drüber nachgedacht. Ich konnte mir ab einem bestimmten Zeitpunkt auch nicht mehr wirklich vorstellen, dass er noch mal alles wegwirft.

    Liebe Grüße
    Doro

    Hallo Ette,

    also ich kenne das vor allem als schulisches Erziehungsziel: Empathiefähigkeit fördern.

    Ich verbinde damit eigentlich erstmal nur einen Perspektivwechsel, also gerade auch Gefühle nachvollziehen können, die man selbst erstmal nicht hat. Also ein Raus aus dem Egoismus. Dass ich mich z.B. an fiesen Mobbingsituationen nicht beteilige, weil ich nachfühlen kann, wie das ist, auch wenn ich im Augenblick den Drang habe, mich selbst aufzuwerten durchs Mitmachen.

    Die Fähigkeit, dann - nach dem Mitfühlen mit anderen - aber wieder zu sich zurückzuspringen, zum eigenen Gefühl, eigenen Standpunkt, die ist, glaube ich, in den Lehrplänen nicht so richtig verankert...

    So weit meine GEdanken,
    liebe Grüße
    Doro

    Liebe Gartenarbeit,

    ich weiß nicht, obs leichter ist, wenn man aus anderen Gründen sich trennt. Eine Bekannte von mir wurde von ihrem Mann wegen einer anderen verlassen und sie sagt nach 16 Jahren, dass da immer noch ne Wunde ist und er ihr nicht egal ist.

    Was ich sehr schwierig finde, ist, dass er eben die Trennung nicht respektiert und nicht auf eigenen Beinen steht. Es geht eben immer weiter.
    Wenn ich das Gefühl hätte: Er führt sein eigenes Leben,
    dann würde ich eine Weile trauern und dann könne ich es, glaube ich, abschließen. Aber so funkt er ständig dazwischen.
    Ich bin traurig, dann wieder wütend auf ihn, muss mich wieder mühevoll abgenzen und so weiter. Ich muss mich ständig neu trennen sozusagen.
    Ich glaube, mit einem gesunden Mann würde die Trennung stärker voranschreiten. Es ist so ein Chaos. Er holt z.B. seine Sachen nicht ab. Eine vernünftige Umgangsregelung mit den Kindern können wir nicht abmachen, weil er so durch den Wind ist, dass ich ihm die Kinder nicht über Nacht geben will.

    Auf der anderen Seite: Es ist soooooo offensichtlich, dass er im Augenblick einfach kein Lebenspartner für mich sein kann.
    Das wäre bei einem gesunden Mann eben wieder schwieriger, da würde ich an der Entscheidung wohl eher zweifeln.

    Eine Weile hatte ich fast Angst, dass er trocken wird, weil ich nicht in Entscheidungskonflikte geraten wollte.
    Aber für die Kinder wünsche ich es mir jetzt doch sehr, dass er nochmal die Kurve bekommt. Ich muss einfach lernen, dann trotzdem meinen Weg zu gehen. Ich will, dass die Kinder einen gesunden Papa haben!!!
    Aber davon ist er sehr weit entfernt, leider.

    Was die Trauer betrifft, Gartenarbeit, ist es bei mir aber schon so, dass es langsam besser wird. In den ersten Wochen bin ich jeden Morgen mit dem Gefühl aufgewacht, dass mir eine Betonplatte auf dem Magen liegt. Konnte im Auto keine Musik ertragen und habe jeden Tag geweint.
    Jetzt hab ich nur gelegentlich solche Anfälle, oft bin ich fröhlich und fühle mich gut. Ich finde mich langsam damit ab. Ab und zu reißt es wieder auf...

    Ich wünsche dir, dass es dir bald besser geht.
    Liebe Grüße
    Doro

    Hallo Gartenarbeit,

    ich glaube, anders geht es nicht, man trauert einfach. Vielleicht ist es sogar falsch, wenn man das überhaupt nicht zulässt.

    Liebe Grüße
    Doro

    Zitat

    Ist meine Wut auf den kranken Menschen, der in seiner Sucht steckt, angebracht, gerecht?

    Dieser Satz hat mich schon wieder wütend gemacht. :lol::lol:

    Ich hab im Augenblick einfach eine totale Wut darauf, dass ich alles ausbaden muss, jedenfalls kommt es mir so vor.
    Ich habe gestern und heute richtige Rachegefühle.
    Leider (?) sind die erfahrungsgemäß meist schnell verraucht und dann kommen wieder diese anderen dummen Gefühle wie Mitleid usw.

    Also nochmal zu dem Satz da oben:
    Dass er krank ist, ist für mich jetzt langsam echt keine Entschuldigung mehr. Ich hab jetzt gelernt, dass ich für ihn keine Verantwortung übernehmen soll. Die muss er alleine übernehmen für sein Leben.
    Dann soll er bitteschön auch für sein Versagen Verantwortung übernehmen. Sein Versagen besteht darin, dass er sich nicht behandeln lässt. Warum er versagt: Da kann man lange drüber nachdenken. Aber wenn man diese Gedanken immer weiterdenkt, ist irgendwann niemand mehr für irgendwas verantwortlich.
    Schlechte Kindheit, verursacht durch Eltern, die ein Kriegstrauma hatten, verursacht durch manipulierte Menschen, usw und so fort.

    Indem ich auf ihn wütend bin und nicht nur auf irgendein abstraktes WEsen "Alkoholismus", nehme ich ihn als selbstverantwortlichen Menschen ernst.

    Auf mich bin ich auch manchmal wütend, aber heut grad nicht.

    Liebe Grüße
    Doro

    Hallo Thelma,
    hab jetzt tatsächlich solch einen Brief geschrieben, aber bin absolut nicht sicher, ob ich ihn auch abgebe.

    Wir sind ja getrennt und ich fürchte, er könnte das wieder so verstehen, dass ich noch was von ihm will.

    Beim Schreiben ist mir auch aufgefallen, dass ich eigentlich gar nicht anders kann, als ihn auch beeinflussen zu wollen. Denke immer dabei mit: Vielleicht löst es was in ihm aus.
    Wirds aber niemals tun.

    Natürlich ist der Brief gespickt mit Vorwürfen, nicht mit Ich-Botschaften.

    Na ja, mal sehen, ob ich ihm den zukommen lasse.

    Danke jedenfalls, es hat schon mal gut getan gestern und heute, dass hier welche nachgefragt haben bei mir.
    Doro

    Na ja, das Haus müsste dann verkauft werden.
    Das alleine fänd ich nicht so schlimm. Obwohls auch schade ist und sehr verlustreich.

    Dann hätte ich ein bisschen Geld übrig, das er dann kriegen könnte, und wir müssen uns entsprechend einschränken. ich weiß, Julchen, du hast ECHTE Existenznöte, bei mir wirds schon reichen, da gibts ja Grenzen, die nicht unterschritten werden dürfen, aber es ist einfach so eine schreiende Ungerechtigkeit und er könnte es ganz einfach verhindern. Er war doch dienstfähig, als er trocken war, er hat das gut gemacht.

    Nee, natürlich nicht...

    Seine Anwältin hat über meine Anwältin ausrichten lassen, dass sie sich wünscht, dass ich dafür sorge, dass er endlich zum Arzt geht. Nur so kann sein Job gerettet werden, sonst wird er für dienstunfähig durch den Amtsarzt erklärt und dann kann er in seinem Beruf gar nie mehr arbeiten.
    Und meine Anwältin meint jetzt plötzlich doch, dass sie befürchtet, dass ich unterhaltspflichtig ihm gegenüber werde, das hat sie vorher immer anders gesagt. Sie ist echt nicht die beste Anwältin, fürchte ich.

    Ich hatte das alles so schön vertagt, hatte drauf vertraut, dass die Gerichte das schon so regeln werden, dass es okay für mich ist.
    Aber heute siehts einfach grau aus für mich.
    Und ich fühle mich jetzt auch noch unter Druck, "mitzuwirken", damit der Kerl sich endlich behandeln lässt. Ich weiß ja, dass ich gar nichts tun kann, aber die anderen denken immer: Die muss doch mal was machen.

    Immer, wenn ich mal ein paar Tage im Gleichgewicht bin, kommt wieder irgendwas, was mich wieder zurückwirft.

    Ich hatte eigentlich auch immer noch so den Funken Hoffnung, dass er aktiv wird, wenn ihm klare Bedingungen vom Amtsarzt gestellt werden, aber Pustekuchen.

    Ich weiß wirklich nicht, was ich Böses getan habe, dass ich so enttäuscht werde vom Leben.
    Ich werd eigentlich nur dafür bestraft, dass ich einem trockenen Alkoholiker noch mal ne Chance gegeben habe und an das Gute geglaubt habe. Ich hab ihn geliebt, ich wollte eine Familie mit ihm, ich habe drauf vertraut, dass er für seine Trockenheit im ERnstfall auch kämpfen würde. Er kämpft überhaupt gar kein bisschen. Er tut einfach NICHTS.
    Alle die Miesmacher haben Recht behalten, die von Anfang an geunkt haben: Das wird nichts mit dem.

    Ich hab echt die Nase so gestrichen voll.
    Danke für die Nachfrage,
    Doro

    Ich kann dir genau sagen, welcher Schmerz dahinter steckt.
    Ein Anwaltsgespräch, was mir mal wieder vor Augen geführt hat, dass alles den Bach runtergeht, weil ER sich nicht behandeln lässt.
    Eine Zukunft, die so aussieht: ARBEIT, ARBEIT, ARBEIT.
    Weil er nicht arbeiten kann (!), weil er ja soooo krank ist, zu krank, um zum Arzt zu gehen.
    Ich sitze hier und heule und hab die Faxen dicke von dem ganzen Sch....
    Und dann auch noch dauernd gesagt bekommen, ich soll immer schön drauf achten, dass ich nichts Böses über ihn sage.

    Doch, ich sag was Böses über ihn.

    Ich sags mal in Bildern:
    :evil::evil::evil::evil::evil::evil::evil::evil::evil::evil::evil:

    Reicht das?

    Bin gespannt auf therapeutische Deutungen meines Ausbruchs hier,
    Doro

    Trennung reicht nicht, hab ich ja nun oft genug hier gelesen.

    Was braucht es also?

    Wer will bestimmen, wann ein Co-Abhängiger so weit in Ordnung ist, dass er/sie sich als "trocken" einstufen kann?

    Darf ich das selbst beurteilen oder brauche ich dafür die Bescheinigung vom Psychiater?


    Liebe Grüße
    Doro

    Zitat

    ich lese hier aber verstärkt raus das da ein Feinbild dem Vater gegenüber aufgebaut wird

    Ich hoffe, du meinst damit nicht meinen Beitrag, sonst fühle ich mich in diesem Thread endgültig nicht mehr wohl, trotz der charmanten Anwesenden. :evil:
    Ich kann ja das nächste Mal immer dazu schreiben: mein von der heimtückischen Krankheit Alkoholismus heimgesuchter, ansonsten aber absolut wertvoller und wunderbarer Mann
    - ich hasse ihn nicht, ich hasse das, was er tut; er hat alles kaputt gemacht.
    Sorry, nicht er natürlich, der Alkohol mit ihm und meine böse Co-Erkrankung, die selbstverständlich für seinen Rückfall mitverantwortlich war.
    Halt, stopp, nicht mitverantwortlich. Bin grade wieder dabei, meine Krankheit zu negieren.
    Meine Co-Abhängigkeit war zu gleichen Teilen für unsere jetzige Situation verantwortlich wie seine Alkoholerkrankung.

    Zitat

    reicht eine Selbstanalyse bei der CO-Krankheit aus um selbst beurteilen zu können das es die Kinder gut haben oder ist da es nicht besser auch ein professionelle Hilfe dazu zu ziehen?

    Ne, Hartmut, natürlich nicht.
    Deshalb werde ich mich noch morgen ans Jugendamt richten und betreuten Umgang der Kinder mit mir beantragen, damit da ja nichts schiefgeht.

    Viele Grüße und gute Nacht,
    Doro