Hallo Nickie,
Schade, dass es nicht geklappt hat .... aber Du hast ja bis zum nächsten SHG Treffen dieses Forum und das ist rund um die Uhr geöffnet ...
Ist ja alles etwas verzwickt, aber da kommst Du durch!
LG
Starfish ![]()
Hallo Nickie,
Schade, dass es nicht geklappt hat .... aber Du hast ja bis zum nächsten SHG Treffen dieses Forum und das ist rund um die Uhr geöffnet ...
Ist ja alles etwas verzwickt, aber da kommst Du durch!
LG
Starfish ![]()
Hallo Nickie,
ich finde es auch generell sehr wichtig Gefühle und Erfahrungen aufzuschreiben, denn dadurch setzt man sich noch intensiver damit auseinander. Mir hilft das enorm. Man horcht dadurch in sich rein und bekommt durch die anderen Teilnehmer gute Gedankenanstösse.
Ich hab übrigens bei Karsten den Zugang für den geschlossenen Bereich beantragt, um mich - wenn zeitlich machbar - offener auszutauschen und auch, um das Forum zu unterstützen. Immerhin sparen wir (mein Mann und ich) jetzt einiges, da wir keinen Wein mehr kaufen ...
Ich hab auch manchmal das Gefühl, dass man bei manchen Leuten gar nicht durchkommen würde, wenn man mit den reden würde ... denn bei Gesprächen wird schnell mal abgeblockt und zig Ausreden kommen ... und im Endeffekt hören die gar nicht richtig zu ... Das zielt jetzt nicht auf Dich ab - war nur so eine allgemeine Beobachtung.
Zu einer realen SHG gehe ich nicht, aber bin da generell nicht abgeneigt. Ich finde es toll, dass Du da heute hingehst!
Stay positive -
Starfish ![]()
Hallo Nickie,
Herzliche Willkommen im Forum. Ich bin auch noch ganz neu hier.
Dein Arztbesuch hört sich wirklich enttäuschend an ... aber Du darfst jetzt nicht aufgeben! Lass Dich nicht entmutigen - manche Ärzte haben eben wenig Erfahrung mit Alkohol-/Drogenabhängigkeit und reagieren dementsprechend.
Ich will jetzt nicht von Dir ablenken, aber ich war vor kurzem bei einem Sportmediziner wegen sehr schmerzhaften Hüftproblemen und was sich als Tennisellbogen herausstelle. Der drückte an mir herum, sehr desinteressiert, so schien es mir, um mir dann zu sagen, "sie sind zu jung für all diese Beschwerden, ha ha ... Versuchen sie es mal mit X" (nicht verschreibungspfl. Tabletten). Da dachte ich mir auch, dafür hast Du über 2 Stunden gewartet. Für so einen Spruch!? Die Schmerzen kommen natürlich immer wieder und ich hab jetzt einen Termin für einen Orthopäden, spezialisiert sich auf Hüften ... da wird man hoffentlich ernst genommen.
My point und zurück zu Dir - Du bist auf dem richtigen Weg, nur hast Du nicht die richtige Ärztin erwischt. Das war eben ein Schritt zur Seite, der nächste Schritt geht dann wieder nach vorn.
LG
Starfish
Hallo Mustasch,
Danke für Deinen Beitrag. Hab ja schon mal erwähnt, dass ich erst seit dem 1.2. d.J. keinen Alkohol mehr anrühre. Deswegen sind für uns "Anfänger" solche Erfahrungen wie Deine (also von alten Hasen) sehr wichtig.
LG nach Kanada (BTW - Du bist mir zeitlich nur eine Stunde voraus ...
)
Starfish
Liebe Katze,
auch von mir herzlich willkommen.
Bin auch ganz frisch im Forum - habe aber davor schon viele Threads und Beiträge gelesen. Es ist sehr aufbauend zu lesen, wie viele Mitglieder es geschafft haben, mit Hürden, Problemen nach und nach fertigzuwerden, und sich ein ganz neues, erfolgreiches, alkoholfreies Leben aufgebaut haben.
Ich wünsche Dir Kraft und hoffe bald mehr von Dir zu hören!
LG
Starfish
Hallo Sabine,
finde ich interessant, was Biene erwähnt hat, nämlich das das Suchtgedächtnis erst 2 - 3 Tage später zuschlägt. Wieder was gelernt!
Ich habe gemerkt, je mehr Info ich meinem Mann über Suchtgedächtnis und alkfreien Haushalt mitteile, desdo besser läuft es. Manchmal auch etwas zeitverzögert ... echt ... auch Angehörige müssen erstmal damit fertigwerden.
Ich habe auch die Vorlesung von Dr. Vosshagen ("und täglich grüsst das Suchtgedächtnis") erläutert und das ist sehr interessant. (Einfach zu finden einfach den Titel der Vorlesung eintippen). Ich möchte hier nicht zu fremden Webseiten linken.
Sollte Dein Zweitvater nicht auf sein Bier verzichten wollen, könntet ihr ja vereinbaren, daß er zu den Zeitpunkten Deiner Anwesenheit im Haus darauf verzichtet oder irgendein anderes Arrangement, damit Du nicht visuell dauernd "bombardiert" wirst. Ausserdem ist es immer gut, wenn man den Wein auch im Kühlschrank nicht sieht.
Dieser ewigen Präsenz des Weins, egal ob im Supermarkt, in Anzeigen oder auch Artikel in Reisezeitschriften (über tolle Weingebiete, die man besuchen sollte) versuche ich aus dem Weg zu gehen.
LG
Starfish
Hallo Leute,
erstmal vielen Dank für die zahlreichen und ausführlichen Antworten!
Zitat von Andi
Wenn Du hier schon soviel gelesen hast,und weisst wo Du stehst,was möchtest Du denn legitimieren??Bei Dir fängt es an,und dort hört es auch auf!!
Andi, Du hast wirklich recht! Ich weiß, wo ich stehe und hab mich gegen den Alkohol entschieden. Ich hätte mich sonst auch nicht registriert. Das ist nämlich auch wieder ein größerer Schritt und ganz anders als nur Mitlesen (jedenfalls für mich).
Für mich hat die Registrierung und anschließende Vorstellung schon einiges an Bedeutung. Ich verpflichte mich jetzt trocken zu bleiben und nicht nur eine Trockenpause anzustreben.
Ich weiß, es gibt, bzw. gab hier einige Mitglieder, die nur sehr vage Absichten hatten und auf eine schnelle "Heilung" hofften, aber der Großteil betreibt ganz ernsthafte und wirksame Trockenarbeit. Das färbt irgendwie schnell ab.
Trotzdem für mich immer sehr schade, wenn Leute von den ersten Erfahrungen ohne Alkohol schreiben und nach einem Rückfall anscheinend in der Erde versinken und einen so irgendwie hängenlassen. Das ist ein aber ein anderes Thema. Ich brauchte ja auch einen erneuten Anlauf, um mich für 100%ige Trockenheit zu entscheiden und dementsprechende Schritte zu machen.
Sabine und Erdling, stimme Euch zu, mit dem kontrollierten Trinken das geht gar nicht. Hab ich ja an mir selbst ausprobiert .... Meinem Mann, Nicht-Alkoholiker, macht es gar nichts aus nichts zu trinken. Anfangs hätte er schon mal gerne ein Bier getrunken, aber wir hatten ja nichts im Haus. Das war eben reine Gewohnheit für ihn. Aber eigentlich war seine Einstellung: Na dann eben nicht, kein Tra-ra.
Kann mich auch noch an einen Abend erinnern, da ist er losgezogen, um sich Bier vom Supermarkt zu holen. Kam mit leeren Händen zurück und beschwerte sich laut, daß keine seiner Lieblinglingsmarken im Sonderangebot waren und mexikanisches Bier ist zwar billiger, aber ist nix für ihn. Hmm ... also ich liebte ja auch Qualität, aber ohne Alkohol wär ich nie nach Hause gekommen!
Zeppeline: Danke, für Deine netten Worte!
Mustasch: Willkommen von einem Neuling zum anderen (also neu im Forum für Dich) und danke für Deine Antwort. Hoffe, noch mehr von Dir zu hören!
Last but not least zu Spanijoggel ... betr. des kalten Entzugs:
Als ich am 1.2. entschied Mineralwasser zu kaufen und nicht Wein, hab ich noch nicht viel im Forum gelesen. Wie gefährlich ein kalter Entzug sein kann, wusste ich ehrlichgesagt nicht. Ich hab auch keinen richtigen Hausarzt, aber wurde 2008 von Kopf bis Fuß durchgescheckt (annual physical), komplett mit Blutstatus und so. Da war alles tip-top in Ordnung (aber ich sah das nicht als Möglichkeit einfach weiterzumachen). Am 13.3. hab ich einen Termin beim Orthopäden und musste vorab schon ellenlange Formulare ausfüllen (Anamnese, etc.). Da wird auch Drogen und Alkoholkonsum erfragt. Ich weiß, sowas guckt sich der Arzt nie richtig an (ich kenn das, hab selber einige Jahre beim Arzt gearbeitet), aber ich habe da vermerkt, wieviel ich vor dem 1.3. getrunken habe. Ausserdem will ich das ehe ansprechen, denn ich hab einige Verschleisserscheinungen (?) vom Sport und vielleicht haben solche chronischen Probleme auch mit dem Alk zu tun. Knochenerneuerung und Alkohol läuft nämlich nicht.
LG
Starfish
Hallo zusammen,
ich bin ein ganz frisches Forumsmitglied und wollte mal folgende Problematik ansprechen: Wann ist man suchtgefährdet, ab wann ist man Alkoholiker?
Dazu stelle ich mich nochmal kurz vor, nicht nur damit Ihr besser beurteilen könnt, warum mich die Frage beschäftigt.
Ich bin 46 und bin verheiratet, lebe in den USA. Meine Kinder sind im Grundschulalter.
Ich habe täglich getrunken - seit bestimmt 15 Jahren. Drug of choice: WeissweinxxxbittekeineMarkennamennennenS.Käferchen Hat mir immer gut geschmeckt. Bin auch oft nach Napa und Sonoma gefahren, das sogenannte Wine Country nördlich von San Francisco. Dort besuchten wir dann Weingüter und machten Winetasting.
Ich hab zu Hause getrunken, mit Mann ( der trinkt allerdings meist Bier und bißchen Wein zu Abendessen, 1 - 2 Biere, mehr nie) und ich trank auch immer wenn der mal weg war. Natürlich wurde auch auf Partys getrunken, aber solche Anlässe waren selten.
Trinkzeit: Normalerweise nach 17:30 Uhr - sobald mein Mann aus dem Büro kam. Aber dann bitte her mit dem Glas! Ich wollte nicht, das er denkt, ich trinke schon nachmittags. Hätte manchmal aber gerne schon früher angefangen.
Trinkmenge: 2 Gläser, auch mal ein bißchen mehr, aber generell zwei großzügige Gläser Wein. Hätte auch oft gern mehr getrunken, aber wusste, das sowas schlecht für den Körper ist. Machte mir teilweise selbst Vorschriften: Oben (also im Schlafzimmer) kein Weintrinken, das Glas bleibt unten und sowas ... oder diese Woche nur Frei, Sa, Sonntag trinken. Das klappte natürlich nur für eine kurze Zeit, dann wieder business as usual ...
Letztes Jahr machte ich 2 kurze Mini-Trinkpausen. Das "grosse" Zittern bekam ich nicht (das war irgendwie irre wichtig für mich, denn sowas haben ja nur "echte" Alkis) ... Aber 3 Tage Einschlafstörungen und im Prinzip andauernd an Wein gedacht ... Das mit dem Schlafen und immer der Gedanke an den Alk machten mich nachdenklich. Ich hab auch ein bißchen im Forum gelesen, aber erst seit Ende Januar hab ich so richtig durchgeblickt.
Damit meine ich, dass was vorher "extrem" erschien - z.B. Alkfreie Umgebung - und Partner darf auch nicht vor meiner Nase trinken - machte langsam aber sicher Sinn. Der Lern- und Akzeptanzprozess geht eben
a) nicht von einem Tag auf den anderen bei mir und
b) dauerte es eine Weile, bis ich mich durch ellenlange Threads von trockenen Forumsmitgliedern durchgeackert habe (Blizzard, Plejaden, dorothea, z.B.), sowie Karstens Geschichte gelesen hatte.
Dadurch habe ich enorm viel gelernt - ausserdem waren diese Lebenserfahrungen der Mitglieder nicht nur sehr informativ, sondern genauso spannend und unterhaltsam wie die Krimis, die ich abends gerne lese ...
Zurück zu meiner Frage von oben: Seit 4 Wochen trink ich keinen Alkohol mehr. Mein abendliches Rhythmus hab ich geändert und mein Mann trinkt nicht mehr vor mir. Erstaunlich, wie einfach er meinen neuen Weg akzeptiert hat.
Seit 1. Feb. d.J. keinen Alkohol mehr angerührt.
Aber gestern, als ich im Vorstellungsbereich geschrieben hab, dachte ich dann: Mensch, übertreibst du nicht? Vielleicht bin ich nur eine Gelengenheitstrinkerin (jeden Tag???) und die Lösung ist einfach. Weniger trinken und nicht jeden Tag.
Mir schmeckt der Wein doch und dann reisse ich mich eben zusammen.
Werden mich die anderen Forumsmitglieder überhaupt ernst nehmen, denn ich habe keine Storys von gebunkerten Weinflaschen und die entsprechenden Verstecke? Mein Leben ist sehr geordnet, mache regelmäßig Sport.
Andererseits konnte ich auch nie nur EIN Glas trinken und wurde oft ganz nervös, wenn man auf einer Familienfeier nicht von der Gastgeberin gefragt wurde, ob man noch Wein möchte und mit einem leeren Weinglas herumstehen musste. Da bin ich dann auch mal selber an den Kühlschrank ran, aber ganz schnell, damit keiner was sieht. Auf eine Party ging ich im letzten Jahr mit dem festen Vorsatz nur 1/2 Glas Wein zu trinken. Guten Eindruck machen und weil ich nach Hause fahren musste. Daraus wurden ungefähr 3 und auf dem nach Hauseweg bin ich glatt erstmal an meiner Ausfahrt vorbeigefahren. Huch! Da fiel mir ein Billboard hier in der Nähe ein - Buzzdriving is drunk driving .... also beschwipst fahren ist besoffen fahren. Ganz schön hart fand ich, aber stimmte 100%ig. Der Gedanke, den Führerschein zu verlieren oder jemand zu verletzen oder schlimmer ....... scary. Ausserdem kann man hier nämlich ohne Auto einpacken ....
Jetzt habe ich mir meine obige Frage bald selbst beantwortet .... Hmmm...
Wenn ich Leuten erzähle, dass ich nicht mehr trinke, sind viele interessiert und wollen wissen, wieso und wieviel ich getrunken habe. Generell positiv, sag ich mal, aber auch Kommentare, von wegen: Na so viel ist das doch nicht. Ich trinke auch gerne und vielleicht sollte ich auch weniger trinken.
Mich würden Eure Kommentare mal interessieren, aber will auch unbedingt betonen, dass ich weiss, dass Alkoholiker in allen möglichen Formen auftreten, nicht nur die Gestalten mit der Flasche Korn auf der Parkbank. Ach ja, bei online Alk-Tests *schwanken* die Ergebnisse zwischen suchtgefährdet und soll weniger trinken und "sie haben ein Problem, ab zum Arzt" ...
Uff, das war jetzt erstmal ganz schön viel ... hoffentlich nicht zu viele langweilige Details ...
Liebe Grüsse
Starfish ![]()