Hallo Dagmar,
es geht mir nicht um das handwerkliche oder den haushalt. Das bekomme ich schon hin.
Es geht mir darum, das ich das Gefühl habe dem Leben nicht gewachsen zu sein. Und manchmal das Gefühl habe aufzugeben...
Ich habe das Gefühl das Leben ist eine tickende Zeitbombe udn es bricht wie ein Kartenhaus über mich zusammen. Es alleine nicht zu schaffen.
Ich setzte mcih unter Druck...unbewußt. Setze auch meinen Partner unter Druck. Dabei möchte ich einfach nur die Zeit mit ihm genießen. Auch wenn es nur einmal die Woche ist...es soll mir nichts mehr ausmachen.
Manchmal und immer öfter schaffe ich es, das was ist und wie es ist zu genießen (obwohl es mir ja nict vergönnt ist...könnte ja was schief gehen).
Und manchmal schaffe es auch mir zu sagen: Hey wenn das befürchtete eintritt dann handle!"
Aber solange alles gut ist...besteht doch kein Handlungsbedarf.
Das Auto läuft...ich male mir aber bereits die größten Horroszenarien aus. Reparatur..kein Geld...kein Auto...Streß!! Beispielsweise.
Hier und jetzt.
Und was den Abstand anbelangt...ich brauche ihn mindestens genauso viel. Nur gestehe ich es mir nicht ein. Die Beziehung könnte ja in die Brüche gehen...oder die Beziehung ist dann weniger Wert.
Ich begreife...aber es ist sauschwer sich manchmal an die erkenntnisse die man gewonnen hat zu halten..wenn das festgefahrene "möchtegernich" wieder ausbricht.
Nach fast neun Tagen...Abstand zu meinem Part..was habe ich da neben der wut, enttauschung erfahren?
Das ich eigentlich ganz gut in meinem Bett schlafe.
Das iches geschafft habe mich zu fühlen und mir zu sagen: Hey es geht weiter.
Das ich wieder viel mehr erledigt habe. Nichts weggeschoben. Das ich es wieder spüre wie gern ich diesen Menschen mag...trotz aller schwierigkeiten.
Ich habe mich bewußt an die Mutter-Kind-Kur entschieden.
Muß noch den Arbeitgeber einweihen. Ist mir aber wurscht. Ich freu mich darauf. Mein Sohn und ich.
So liebe Dagmar...ich sollte mich öfters in dem Forum beteiligen...aber auch ich brauch mal Abstand;)
Zumindest für heute. ![]()