Beiträge von Diandra

    Hallo Ayki,

    Zitat

    Ich hab endlich einen Scheidungstermin

    na das freut mich aber für Dich. Endlich den entgültigen Schlusspunkt setzen zu können, das wird Dich noch ein Stückchen weiterbringen :D

    Ich wünsch Dir weiterhin alles Liebe und Gute

    Lg
    Dia

    Hi Simone,

    das sind einfach die typischen Schuldzuweisungen an Dich, damit er wieder einen Grund zum saufen hat. Diese Veränderungen gefallen ihm gar nicht. Er ist anscheinend auch noch nicht bereit sich sein Problem einzugestehen. Das was Du da gerade erlebt, ist uns allen nicht fremd.

    Ich wünsche Dir weiterhin ganz viel Glück, ganz viel Kraft - versuche einfach konsequent zu bleiben. Er hat es ja in der Hand - er könnte es ändern, aber soweit scheint er noch nicht zu sein.

    Für uns ist es einfach unfaßbar, dass die Sucht sogar stärker ist als die Liebe und die Verbundenheit zur Familie. Es ist eine Krankheit - die Auswirkungen sind fatal.

    Aber wer weiß, manchmal hilft dieser eine kräftige Schups und die Konsequenz, so dass der trinkende Partner dann doch anfängt über sich und seine Situation nachzudenken.

    Grüßle
    Diandra

    Hi Allisasmom,

    wahrscheinlich war es nur ein gespanntes Warten auf Deinen ersten Erfolgsbericht.
    Du hast sehr zielstrebig und zuversichtlich geklungen. Natürlich drückt man da die Daumen, dass es klappt.

    Ich hoffe, Du wirst weiter berichten.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo dagmar,

    glaube kaum, dass man da jemals einen Durchblick bekommt.

    Hängt wieder stark von jedem individuell ab. Wahrscheinlich auch davon, welchen Stellenwert dies schon vor der Sucht hatte.

    Ich denke aber auch, dass sich das im Laufe der Sucht stark verändert. Immerhin leben sie dann mit all ihren Facetten in einer Scheinwelt. Am Anfang wollen sie sich dann noch beweisen, später brauchen sie mehr Anreize um das gewünschte Ergebnis zu erzielen und irgendwann driftet das ganze total ab. Dann spielt sich das alles mehr oder weniger nur noch im Kopf ab - der Körper kann da nicht mehr mithalten.

    Die Sucht verändert eben einen Menschen. Sie werden in allem was sie machen extremer. Aber jeder Süchtige hat da seine eigene Wahrnehmung und lebt sie dementsprechend aus.

    Grüßle
    Diandra

    Stimmt - bin noch nicht übern Berg :wink: - aber die Spitze ist schon recht nah.

    Soweit geht es mir auch ganz gut - Kunststück - es ist leichter, wenn man gar keinen Kontakt mehr hat. Und ich hoffe mal, dass das so bleiben wird. Je länger dieser Zeitraum besteht, desto gefestigter ist man dann. Bedauern, Jammern oder in Erinnerung schwelgen - das geschieht nicht. Die Erleichterung ist viel zu groß. Und ein Egoismus kommt zum Tragen, welchen ich bisher soooo an mir nicht kannte :shock: Sei dies der finanzielle Aspekt, sei es MEINE liebegewonnenen Eigenheiten wieder aufgeben zu müssen oder Rücksicht nehmen zu müssen. Nöö, ich will mich gar nicht mehr anpassen - so mag ich mich lieber :P

    Da mach ich mir heut etwas "Farbe" ins Gesicht - so aus lauter Lebenslust und werde den ganzen Tag drauf angesprochen :shock: Menno, das verunsichert *grmpf* - selbst meine Jüngste konnte sich eine Bemerkung net verkneifen. Oder bin ich die letzten Jahre zu farblos durch die Gegend gekrochen *grübel*.

    Egal, ich mach wat ich will und was mir gefällt :P

    So, und jetzt werde ich mich ins Bettchen werfen - hab ne Menge Schönheitsschlaf nachzuholen :P

    Dia

    Hallo Frank,

    Zitat

    ...und du? was meinst du denn wie es mir geht? nachdem du mich betrogen hast (das war vor 2 jahren!!) ok, ich geb ja zu das sowas nicht so schnell vergessen werden kann und das ich ihr weh getan habe, aber das ist für sie die einzige entschuldigung. das sie schon lange vorher auch getrunken hat sieht sie nicht mehr. klar, ist ja auch leichter jemand anderen die schuld zu geben für sein verhalten...

    Damit kann sie Dir nun natürlich ein Leben lang ein schlechtes Gewissen machen und Dich unter Druck setzen. Nun, ihr seid noch zusammen, also sollte man davon ausgehen, dass sie Dir verziehen hat - oder ist das nicht so ? Sie hat vorher getrunken, sie trinkt noch immer. Du solltest nicht länger hinnehmen, dass sie Dich immer als den Schuldigen hinstellt - sie will ja nur ihre Trinkerei legitimieren.

    Zitat

    Ich kann sie im moment noch nicht in liebe fallen lassen. weiß einfach nicht wie ich im moment damit klarkommen soll, wenn ich sie dann wieder sehe und sie immer weiter "runter kommt". könnte es nicht ertragen mit ansehen zu müssen sie sich dann mit leuten abgibt mit denen sie sich sonst nicht an einen tisch gesetzt hätte.

    Hm .... eine Frage an Dich - meinst Du solange sie sich mit "solchen" Leuten nicht abgibt ist sie doch noch etwas Besseres ? Ist es nicht eigentlich egal ob man den Penner auf der Parkbank sieht, Leute die jedes Fest und jede Feier dazu benutzen um sich "abzuschiessen" ? Menschen die nur heimlich saufen oder im stillen Kämmerchen ? Ab einem gewissen Pegel sehen sie wohl alle gleich würdelos aus und sprechen auch irgendwie die gleiche Sprache :(

    Zitat

    aber ich liege nachts stundenlang wach und versuche den abend revue-passieren zu lassen um vielleicht etwas zu erkennen das meine kinder betrifft. ob sie vielleicht schon wieder etwas mehr auffälligkeiten zeigen als vor ein paar wochen.

    Das Vertrackte daran ist Frank, dass Kinder solche Situationen lange wegstecken, übergehen, versuchen Frieden zu stiften und das die Auffälligkeiten meist erst sehr viel später auftreten. Z. B. das sie eine co-abhängigkeit entwickeln, absolut gegen Alkohol sind oder aber selber anfangen zu trinken. Du kannst das jetzt überhaupt nicht sehen, abschätzen oder "im Griff" haben.

    Natürlich lassen wir uns immer von der Hoffnung antreiben, sehen jede kurze Zurückhaltung oder Veränderung als Lichtblick, aber irgendwann kann man selber einfach nicht mehr. Man ist ausgepowert und funktioniert selber nur noch. Alles braucht seine Zeit - auch die Erkenntnis, dass man doch erst einmal eine räumliche Trennung braucht. Das bedeutet ja nicht unbedingt, dass man sich tatsächlich trennt. Aber es kann Ruhe und Erholung bringen, neue Einsichten und Ansichten, wieder Spaß und Freude ins Leben bringen.

    Du wirst Deinen Weg schon finden - geh es in Ruhe und zielstrebig an. Du weißt schliesslich, was in Dir steckt und was Du bewältigen kannst.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo barbara,

    Zitat

    Seine ganze Art und Weise wird sich wohl niemals nimmer ändern. er ist in allem irgendwie extremer geworden. Jähzorniger, pessimistischer......


    Und Du weisst, dass sich das noch steigern kann ... das geht dann immer schneller.

    Du solltest wirklich anfangen zu organisieren. Gerade dann, wenn Du Ruhe hast. Denke an Deine Kinder. Von Jährzorn bis zur Gewalt kann es manchmal nur noch ein kleiner Schritt sein.

    Zitat

    Übrigens- das mit dem Video war schon etwas überzogen,( dachte das merkt man) -aber wer von euch schaut keinen schönen Film an?????

    Doch, ist schon angekommen .... deswegen

    Zitat

    Laß Deinen Traum wahr werden :wink:

    Zitat

    ich weiß das mit 40 Jahren der Zug noch ganz abgefahren ist.

    :shock: *hüstel* ich hoffe doch mal, dass das Wörtchen "nicht" hier fehlt :P

    Mach den ersten Schritt und fang an dem neuen Leben entgegenzugehen barbara - wünsche Dir ganz viel Kraft und Zuversicht für die nächste Zeit.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Barbara,

    Zitat

    Ich schaue mir andere Männer an und denke geht doch......
    Ich werde richtig neidisch...
    ICH WILL AUCH SO EINEN MANN MIT VERSTÄNDNIS FÜR MICH!!!!!!

    Du musst nicht neidisch werden !

    Ändere Deine Situation. Die Woche ohne ihn genießt Du ? Ja was hält Dich denn davon ab konsequent zu sein, damit Du jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr genießen kannst ?

    Deine Kinder haben es ganz sicher verdient in einer liebevollen und ruhigen Umgebung aufzuwachsen. Warum lässt Du es weiter geschehen, dass sie dieses "Elend" mit Dir zusammen weiterleben müssen ?


    Wenn Du auch so einen Mann haben willst worum Du andere beneidest, dann tu endlich etwas für Dich, Deine Kinder. Es gibt diese Männer, aber dafür musst Du erst einmal Deine Situation ändern. Dann brauchst Du keine Videos mehr mit tollen Traummännern.

    Laß Deinen Traum wahr werden :wink:

    Jammern und Selbstmitleid bringen Dich nicht weiter - im Gegenteil - Du resignierst, gibst auf und es wird sich nichts ändern.
    Denk doch bitte an Deine Kiddys - die haben was anderes verdient.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Frank,

    Zitat

    so langsam verzweifle ich an dieser situation.
    ich weiß das ich nur eine entscheidung zu treffen habe und meine probleme lösen sich nach einiger zeit auf... doch mich quält die frage was wird aus ihr?? was wird aus meiner frau wenn ich nicht mehr da bin um sie vor weiterem unheil zu beschützen.was passiert mit ihr wenn ich nicht mehr da bin und "aufpasse" das sich ihr alkoholkonsum in grenzen hält???
    ich glaube diese frage kann mir niemand beantworten...


    Doch, diese Frage kann man beantworten !

    Was aus Deiner Frau wird ?
    Sie wird allein auf sich gestellt sein, sie wird ihr eigenes Leben in die Hand nehmen müssen, sie ist allein für ihr Tun und Handeln verantwortlich. Sicher kann das erst einmal dazu führen, dass sie mehr trinkt und Dir die Schuld dafür zuschiebt, aber letztendlich kann es auch dazu führen, dass sie endlich ans "Denken" kommt. Das sie dann von sich aus Hilfe sucht, weil Du ihr keine bequemen Wege mehr ebnest.

    Solange Du sie vor sich selber beschützt, braucht sie sich nicht zu ändern. Damit geht es ihr doch gut. So gut, dass sie in Ruhe weiterhin ihre Trinkstrategien planen kann. Sie wird Dich in Sicherheit wiegen mit Trinkpausen, wenig trinken und jegliche Lügen und Tricks anwenden um Dich zu beruhigen.

    Im Grunde genommen hilfst Du ihr am allermeisten damit, dass Du ihr nicht mehr zur Seite stehst.
    Und Dir hilfst Du damit auch ! Auch Du musst Dich auf Dich und vor allem auf Deine Kinder besinnen. Wie lange hast Du Dich selber schon vernachlässigt ? Wann hast Du Dir zuletzt mal was Gutes getan ?

    Grüßle
    Diandra

    Hallo reva,

    Du liest Dich soo gut nach Deinem Schicksalsschlag.

    Ich freue mich mit Dir, dass es Dir und Deinem Sohnemann gut geht und ihr einen Menschen gefunden habt, der zu Euch steht und Euch verwöhnt.

    Nun, dann will ich meinen Misthaufen mal hegen und pflegen - ein paar Monate muss er wohl noch ruhen :P

    Wünsche Dir alles erdenklich Gute.

    LG
    Diandra

    Zitat von Ayki79

    Hi Dia,
    deine Entscheidung ist sehr gut!! Dir wird es ohne ihn besser gehen (bzw. gehts dir ja schon), das weißt du auch!

    LG und viel Glück auf deinem neuen Weg und in deinem neuen Leben!!! Ayki

    Hallo Ayki,

    ja ich weiß - es geht uns ja bei vielen Dingen schon sehr gut. Wir 3 Mädels sind aufeinander eingespielt und Ärger gibts hier keinen mehr. Kein Geschrei und Gebrüll, keine falschen Worte, keine blöden Versprechungen - die eh nie eingehalten werden. Es ist richtig friedlich geworden und das genießen wir alle 3 - jeden Tag.

    Allerdings werde ich für meine Jüngere nu doch Hilfestellung von außen suchen. Bin im Netz auch schon fündig geworden und werde mich morgen dort mal melden. Sie braucht ein wenig Unterstützung von Unpartaiischen und ich freue mich darüber, dass sie damit einverstanden ist.

    Ich werde hier aber noch nicht von der Bildfläche verschwinden Ayki :wink:

    Wünsche Dir auch weiterhin dass alles gut läuft und Du immer glücklicher und zufriedener wirst.

    LG
    Dia

    Junge, junge was vom 2.3 - 01.06. so alles geschehen und sich verändern kann :shock:

    Einiges ist geschehen - aber man kann es auch kurz und knapp zusammenfassen :wink:

    Vom 15.03. an habe ich nichts mehr von Mr. Vielleicht gehört - längste Pause die er je eingehalten hat - und die bis zum heutigen Tage anhält. Somit weiß ich nicht, was in der letzten angefangenen Thera so alles geschehen ist. Eigentlich müsste diese bis Ende Juli / Mitte August mindestens noch laufen.

    Allerdings habe ich am Sonntag erfahren, dass Mr. Vielleicht sich nicht mehr in der LZT befindet. Er ist wieder in Düsseldorf, in einem anderen Stadtteil, eigene Wohnung, Arbeit und führt nun sein eigenes Leben. Leider kein trockenes - zum Alkohol kommt nu noch ein anderes Laster hinzu. Irgendein bisken Restverstand sagt ihm wohl, dass es besser für ihn ist, sich nicht bei mir zu melden. Allerdings hat er sich mit unseren Töchtern per Handy in Verbindung gesetzt.

    Somit ist für mich seit dem 1.6. klar, dass ich nun mein eigenes Leben in Eigenregie führen werde. War ein langer Abnabelungsprozess - das gebe ich zu. Hat mir aber die Trennung so häppchenweise doch erleichtert. Konnte ich doch Schritt für Schritt an mir arbeiten, Ängste zulassen, lernen, dass die Ängste unnötig waren, beobachten, wie er sich ändert bzw. in mehreren Therapien nichts gelernt und nichts angenommen hat. Die ständigen Kontaktabbrüche haben mir geholfen selbstständig und selbstbewusst zu werden; meine helle gelbe Ecke mit den wunderschönen Blumensträußen, den Kraftpaketen von Euch hat mir beigebracht, dass ich Diandra sehr gut allein leben kann - dass ich das genießen kann und das es für jedes Problem eine Lösung gibt - man muss nur die Angst davor verlieren es nicht allein zu schaffen.

    Denn wir können ! Wir schaffen so ziemlich alles, ohne dass es uns den Boden unter den Füßen wegzieht. Denn eins hat sich ganz klar rauskristallisiert. Alleine lebe ich viel friedlicher mit meinen Töchtern zusammen, ich muss keine Rücksichten mehr nehmen, habe keine Ängste mehr - was erwartet mich heute ? Alk spielt keine Hauptrolle mehr in unserem Leben; es gibt keine Launen, keine unwürdigen Erlebnisse mehr, man muss sich nicht mehr entschuldigen, es gibt keine Scham mehr...

    Ohne ihn ist alles anders - nämlich besser !

    Mir geht es gut. Selbst meine psychosomatischen Störungen tauchen kaum noch auf.
    Klar bin ich zeitweise wütend und traurig und Sonntagnacht habe ich wenig geschlafen, dafür gabs genug Tränen und ein Abschiednehmen. Der Kopf hat sich schon etwas länger damit beschäftigt, das Herz hat noch geklammert.
    Aber nur, wenn man eine Sache entgültig abschließt, dann kann man auch Neues beginnen und zulassen, ohne dass man ein schlechtes Gewissen dabei hat.

    Nun wirds Zeit die letzten Frustrationen hinter meine große weiße Türe zu packen. Die ganzen Riegel vorschieben - abschließen - erledigt !

    Nun finden 30 gemeinsam verbrachte Jahre doch ein Ende. Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich habe gekämpft - aber nicht verloren. Eher etwas gewonnen - was ? Das liegt noch in der Zukunft verborgen :wink: Aber ich wäre nicht Dia, wenn ich das nicht versuchen werde herauszufinden :P

    LG
    Dia

    Hallo Elfriede,

    na das ist ja klasse, dass dieser Ammoniakwert endlich in die Tiefe gerutscht ist :)

    Jau, knall der Ärztin die Werte auf den Tisch ! Allerdings sah es zur damaligen Zeit ja wirklich mehr als nur schlecht aus. Freue Dich Elfriede,
    dass Dein Mann den Kampf aufgenommen hat und seine Leber jeglichen Vorhersagen zum Trotz ein Eigenleben begonnen hat.
    Faszinierend, wie eine Leber sich wieder regenerieren kann.

    Dir und Deinem Männe wünsche ich alles erdenklich Gute :)

    ...was sind schon 24 Monate :wink: - eh man sich versieht sind sie um *lach*

    LG
    Dia

    Zitat von Lisl1974

    soll ich bei allem sagen:
    "....das hast du alles selber in der Hand!"
    oder gebt mir mal paar Tipps....bitte

    Sag ihm halt wenn er nüchtern ist, dass Du ihm nur beistehen möchtest, wenn er sich selber Hilfe sucht und diese auch konsequent annimmt. Das bedeutet nun mal Arzt, Entzug, SHG, ggf. Therapie (ambulant oder in langzeit).

    Das Gleiche gilt für Dich - okay Du brauchst keinen Entzug, aber eine SHG wäre wichtig, hier viel viel lesen und einfach auch mal darauf Vertrauen, dass die Erfahrungen die hier geschildert werden auch eine Hilfe für einen selbst sein können. Aber man muss sie natürlich annehmen und konsequent umsetzen. Wenn Du es allein nicht schaffst, kannst auch Du Dir therapeutische Hilfe suchen !

    Alles andere macht keinen Sinn.

    DU hast Dich hier angemeldet. DU hasst die derzeitige Situation und stehst immer kurz vorm explodieren. Mensch, tu etwas für Dich. Lenke Dich ab - geh raus, treff Dich mit Leuten, mach Sport - power Dich aus und höre auf zu erwarten, dass ER funktioniert.

    Lisl, ich wünsche Dir sehr, dass Du anfängst darüber nachzudenken was DU DIR wert bist. Was DU für Dich tun kannst - wie DU Dich abgrenzen kannst. Horch doch einfach mal in Dich rein und laß ihn einfach mal links liegen.

    Grüßle
    Diandra

    Zitat von Lisl1974

    So nun is es grade passiert....bin zum yoga-hab was für mich getan, komm heim und....er besoffen.
    Dauerte etwas und dann explodierte ich und schlug auf ihn ein, baute meine Wut ab indem ich ihm ein ordentliches Feilchen schlug. Hab noch niejemanden geschlagen und jetz des....Jetzt gehts mir besser!
    Aber richtig war des gwies a net!

    HILFE! Brauche Rat!

    Hallo Lisl,

    wie Du siehst bist Du mal wieder explodiert - das ganze ist eskaliert :shock:

    Sag willst Du ihn jedesmal schlagen und verprügeln wenn er besoffen ist ? Bist Du jetzt nicht an einem Punkt angekommen, wo Du siehst das es so nicht weitergehen kann ? Auch wenn Du verletzt, sauer und böse bist - es ist doch keine Lösung ihn zu schlagen.
    Dreh den Spieß gedanklich mal um - nicht Du, sondern er würde zuschlagen - die Empörung hier wäre groß und man würde Dir raten Dich sofort zu trennen und eigene Wege zu gehen.

    Ich würde dies nun eher Deinem Mann empfehlen !

    Du merkst ja, dass Du mit dieser Situation einfach nicht mehr umgehen kannst - ja, Du brauchst Hilfe und solltest sie Dir auch schnellstens suchen ! Du solltest Deine ungezügelte Wut in Energie umsetzen, Dir Ziele setzen und diese auch umsetzen. Eine räumliche Trennung bedeutet ja nicht gleich, dass man jemanden verlassen will ! Konzentriere Dich erst mal auf Dich selber, dann werden sich die Dinge so oder so ändern.

    Diandra

    Hallo Trini,

    nein, blind bist Du nicht - aber es scheint Dir einfach noch nicht schlecht genug zu gehen !

    Ein liebenswerter Mensch lässt mich nicht auf einem Bahnhof in einer fremden Stadt stehen; er kommt und geht nicht wie es ihm beliebt um danach gründlich seiner Sucht zu frönen. Du wirst benutzt Trini! Er benutzt Deine "Abhängigkeit von ihm", damit er sich besser fühlen kann.

    Er verhält sich jetzt schon völligst unmöglich und eines kannst Du mir glauben

    - ES WIRD NICHT BESSER, SONDERN IMMER SCHLIMMER.

    Geborgenheit, Kümmern, Liebe, Toleranz - nichts davon wird ihn vom trinken und seiner Sucht nach Alkohol bremsen. Im Gegenteil, wohnt man erst einmal zusammen, dann entsteht eine Spirale die sich immer schneller und immer enger dreht.

    Ich kann Dir nur den Tipp geben - lass los! Wenn Du ihm tatsächlich helfen willst, dann kümmere Dich nicht mehr.

    Du solltest jetzt erst einmal etwas für Dich tun. Lass Dich mal in einer Suchtberatungsstelle beraten. Höre zu, was man Dir dort rät. Lies hier die Beiträge der Co-Abhängigen - wenn Du Dich nicht von ihm löst, dann geratet ihr beide in einen Teufelskreis. Lass das nicht zu.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo liebe Elfe,

    auch ich wünsche Dir ein paar tolle Pfingsttage.

    Es ist schön von Dir zu lesen dass es Dir richtig gut geht :) Du hast Deinen Weg gefunden.

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen dass das nun stetig so weiter aufwärts geht !

    LG
    Dia

    Hi Jenny,

    Zitat

    Du schreibst, dass Dein Vater auch Alki war, aber Deine Mutti nie Co. Ich ueberlasse Dir da die Entscheidung, kenne Deine Geschichte nicht. Ich sag Dir nur eins, wer jahrelang mit einem nassen Alki zusammen lebt hat auf jeden Fall Co-Anteile in sich.

    Da sieht man es, wie sehr Dich das Thema aufregt :wink:

    Wo genau habe ich geschrieben, dass mein Vater Alkoholiker war ? Nirgends ! Denn man Vater war kein Alkoholiker - meine Mutter auch nicht ! Meine gesamte Kindheit hatte ich liebevolle Eltern - Alkohol war für uns kein Thema, nicht mal zu Hause gab es einen Tropfen Alkohol. Wenn meine Eltern Alkohol getrunken haben, dann sind sie ausgegangen ! Mein Vater hat nie eine Flasche Bier zu Hause getrunken, geschweige, dass er auf die Idee gekommen wäre zu Hause für das Wochende eine Kiste anzuschleppen !

    Ich sagte auch nur, dass man nicht alles und jedes Verhalten in die Co-Schiene reinpacken soll !

    Ich habe auch nie bestritten, dass Deine Ma co-abhängig ist !

    Ich denke aber, dass man eben nicht sein Leben lang die Sucht einer Co-Abhängigkeit in sich tragen muss !

    Hier lesen viele viele Co-Abhängige - jeder muss für sich schauen, wie er am besten aus dem Teufelskreis rauskommt.

    Dies ist nur eine Meinung Jenny ! Du musst Dir nicht gemaßregelt vorkommen.

    LG
    Diandra